Wer später kommt hat schlechtere Kurse - bislang habe ich es aber leider noch nicht geschafft, daher
erst heute mein AT-Favoritenrennen 2026 (und ich bin eigentlich sehr positiv für den ATX 2026, das
könnte nochmal ein ganz starkes Jahr werden im Sinne von "the trend is your friend").
Meine 5 Wiener Gladiatoren für 2026:
- Mayr-Melnhof (97,90): Einer der
österreichischen Industrie-Evergreens mit sehr viel Aufholpotential, für den endlich auch wieder
bessere Zeiten kommen sollten. Auch wenn mir der Katalysator aktuell noch fehlt, der Kurs hat ja zum
Jahresende schon stark angezogen
- Polytech (3,35): Es wurde einiges bereinigt und
imho 2025 der Boden gefunden - die Autokonjunktur wäre reif den Motor wieder anzuwerfen, und man macht
ja nicht nur in Autos

- Uniqa (15,50): Ich mag die Finanzwerte nicht so, sie sind
aber unvermeidlich und Träger der ATX-Hausse. Die UQA ist für mich in Wien der günstigste Value-Play
daraus, daher setze ich weiter darauf (und auch immer noch sehr schöne Dividende)
- AT&S (34,90): Für mich weiter der beste Tech-Anschluss den Wien zu bieten hat. Immer ein
wenig Hasard mit im Boot, aber letzten Endes gings bislang auch immer auf, man macht also vieles
richig
- Semperit (13,60): Turnaround-Play Nummer 2 mit Hoffnung auf anspringende
Konjunktur.
Honourable Non-Appearances: Frequentis (77,8): ich stehe
staunend an der Seitenlinie und finde sie schon recht gut bewertet, obwohl Phantasie nicht abzustreiten
ist, VOEST (39,68): stark und haben sicher noch Luft, aber ich erwarte von der obigen Liste
ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis, Wienerberger (29,66): ich tue mich schwer mit der
Bauindustrie, aber sicher ein Top-Wert in Wien, Do&Co (207,0): DER Evergreen in Wien den ein
Österreich-Aktionär haben sollte, aber ich erwarte auch hier von obigem mehr OMV (47,4):
Dividende ohne Ende, aber es dürfte ein herausforderndes Jahr für die Ölindustrie bevorstehen
Enttäuschungen, bei denen ich wenig Besserung befürchte: Lenzing (24,4): wo kommt
endlich Licht her - ich sehe es noch nicht, hier wird sehr viel um sich geschlagen und
(zer?)restrukturiert, Agrana (11,25): schade, aber die Fruchzubereitungen reichen seit Jahren
nicht, dass für Aktionäre zählbar etwas abfällt; Kurse wohl zu sehr von Raiffeisen/SZU dominiert),
Kapsch (5,90!): da kommen Head/Eliasch-Erinnerungen auf, ein endloser Strudel des Verderbens
für die geplagten Aktionäre, Zumtobel (3,50): Technik klingt sexy, Performance aber in der
Strumpf-Gedächtnisliga (Wolford) - auch hier sehe ich nicht was einen Umschwung auslösen könnte
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