ATX (Wiener Börse Index) - Österreich Default - Teil 4 | aktie.at Forum
Österreich Default - Teil 4 witzigwitziggut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 11:53)

Teil 3 hat über 500 Beiträge - also los mit Teil 4...

Das Dilemma der "Problemwahrnehmung" vieler Politiker wunderbar anschaulich zeigt Hr. Ackerl, SPÖ Oberösterreich:


“Über Sparmaßnahmen wird man das Budget nicht sanieren können. Sonst müsste ich ja annehmen, dass bisher Geld ausgegeben wurde, wofür es in Wahrheit keine Notwendigkeit gegeben hätte.” (Der oberösterreichische SPÖ-Chef Josef Ackerl in den “OÖN”)

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Antworten zu diesem Thema
Österreich Default - Teil 4, Rang: Warren Buffett(3546), 14.2.13 17:59
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Österreich Default - Teil 4
30.1.12 09:07
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7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
04.2.12 19:51
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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
04.2.12 20:09
3
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
04.2.12 23:50
4
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 09:16
5
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 11:15
6
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 15:53
7
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 18:59
8
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 20:54
9
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 21:48
10
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 22:13
11
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
05.2.12 22:54
12
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
06.2.12 21:26
13
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
07.2.12 10:39
14
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
07.2.12 18:24
15
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
07.2.12 12:29
16
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
07.2.12 14:49
17
      RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
07.2.12 18:29
18
Österreichs Spreads bei 10-Jahres-Papieren unter einem ...
08.2.12 11:00
19
Bad Bank Staat steckt mit 4,6 Milliarden in KA Finanz
08.2.12 16:32
20
Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 18:15
21
RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 18:22
22
RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 21:12
23
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 21:15
24
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 21:29
25
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !gut analysiert
08.2.12 21:53
26
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 22:08
27
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 22:15
28
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
08.2.12 22:37
29
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 09:09
30
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !witzig
09.2.12 09:27
31
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 09:46
32
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 09:49
33
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 10:01
34
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 17:02
35
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 15:27
36
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 16:25
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      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 18:25
38
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 19:04
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      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 19:37
40
      Spitze des Subventions-Eisberges
10.2.12 09:53
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      RE: Spitze des Subventions-Eisberges
10.2.12 20:53
42
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !gut analysiert
09.2.12 16:15
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      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 17:11
44
      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !gut analysiert
09.2.12 17:24
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      RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
09.2.12 18:10
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      EU will Rentenalter erhöhen
09.2.12 18:19
47
"Koalition einig über Steuerpaket"
08.2.12 21:03
48
Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 12:23
49
RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 12:48
50
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 13:03
51
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 13:08
52
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 13:25
53
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen witzig
10.2.12 13:43
54
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen gut analysiert
10.2.12 20:12
55
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen gut analysiert
10.2.12 14:44
56
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 14:54
57
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 15:21
58
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 16:26
59
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 20:11
60
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 20:16
61
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
10.2.12 20:18
62
      RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen witzigwitzig
10.2.12 14:07
63
Das Sparpaket
10.2.12 21:10
64
RE: Das Sparpaket
10.2.12 22:16
65
      RE: Gruppenbesteuerunginteressant
10.2.12 22:48
66
      RE: Gruppenbesteuerung
11.2.12 08:58
67
      RE: Gruppenbesteuerung
11.2.12 11:28
68
      RE: Gruppenbesteuerung
11.2.12 14:13
69
      RE: Gruppenbesteuerung
11.2.12 19:48
70
      RE: Das Sparpaket
11.2.12 09:26
71
Das ist kein Sparpaket
11.2.12 20:13
72
RE: Das ist kein Sparpaket
11.2.12 20:57
73
RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 10:00
74
RE: Das ist kein Sparpaketinteressant
12.2.12 13:14
75
RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 16:32
76
RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 18:17
77
RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 18:50
78
FTS - Rechnung sorgt für Kopfschütteln
12.2.12 19:05
79
RE: Das ist kein Sparpaketgut analysiert
12.2.12 20:48
80
RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 22:02
81
RE: Das ist kein Sparpaketgut analysiert
12.2.12 15:35
82
      RE: Das ist kein Sparpaket
12.2.12 19:14
83
Sparpaket: Ein Drittel des Pakets ist vorerst nur Übers...
11.2.12 21:37
84
KONSOLIDIERUNGSPAKET 2012–2016
11.2.12 22:30
85
Österreichs Top-Bonität dürfte jetzt auch bei Moody's w...
13.2.12 22:59
86
RE: Österreichs Top-Bonität dürfte jetzt auch bei Moody...
14.2.12 00:54
87
Weiter Weg Österreichs zurück zum Triple-A
16.2.12 13:16
88
Athen-Hilfspaket: Fekter: Keine Zusatzkosten für Österr...
21.2.12 15:05
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Österreich und Griechenland CDSinteressant
21.2.12 21:38
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Freikaufen vom Amtsmissbrauch wird möglich
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Österreich: Produktion erholt sich auf Vorkrisenniveau
24.2.12 12:36
92
Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters...witzig
26.2.12 12:06
93
RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 18:29
94
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 19:59
95
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 19:57
96
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 20:10
97
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 20:14
98
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 20:21
99
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
26.2.12 20:30
100
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...gut analysiertgut analysiert
27.2.12 08:53
101
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
28.2.12 10:45
102
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
28.2.12 21:49
103
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 09:00
104
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 18:49
105
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 22:39
106
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 22:56
107
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 23:29
108
      RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsal...
27.2.12 08:45
109
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110
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27.2.12 10:43
111
RE: hermitdemzaster.at
27.2.12 10:46
112
RE: hermitdemzaster.at
27.2.12 11:28
113
RE: hermitdemzaster.at
27.2.12 20:42
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Volksbanken-Rettung frisst Sparziele auf
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118
      RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 6...interessantinteressant
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      RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 6...
06.3.12 20:00
120
      RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 6...
06.3.12 20:02
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122
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      RE: Budgetdefizit 2011 deutlich unter Maastricht-Vorgab...
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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 08:35
133
      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 09:28
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 10:15
135
      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 10:46
136
      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 13:53
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 11:06
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
07.4.12 13:56
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
08.4.12 07:08
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
08.4.12 08:54
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      RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro üb...
08.4.12 11:13
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Österreich zahlt weniger Zinsen
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Parteienförderung: 170,6 Mio. Eurogut analysiert
10.4.12 20:30
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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
10.4.12 21:51
145
      RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
10.4.12 22:21
146
      RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
11.4.12 06:18
147
      RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
11.4.12 07:40
148
      RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
11.4.12 08:14
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Krankenkassen gesunden über Plan
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150
RE: Krankenkassen gesunden über Plan
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die ach so armen österreicher
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      RE: die ach so armen österreicher
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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
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160
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter angut analysiert
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 12:29
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 13:56
163
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 14:03
164
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 14:21
165
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 14:34
166
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 15:29
167
      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter angut analysiert
01.5.12 15:46
168
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01.5.12 17:04
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 16:58
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 17:12
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 18:29
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
01.5.12 19:11
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02.5.12 12:11
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
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      RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
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Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit ausgebe...
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RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit aus...
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      RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit aus...
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Zinsen für Bundesanleihen auf Rekordtief
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RE: Zinsen für Bundesanleihen auf Rekordtief
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Sachen zum Lachen
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187
RE: Sachen zum Lachen
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188
Zinsen für Österreich-Anleihen auf Rekordtiefstand
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189
Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Eur...
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      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....
14.5.12 16:36
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      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....
14.5.12 17:07
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      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....
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193
      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....
14.5.12 18:01
194
      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....
14.5.12 21:29
195
      RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd....gut analysiert
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196
Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
17.5.12 22:47
197
RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösu...
17.5.12 23:00
198
      RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösu...
18.5.12 07:37
199
      RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösu...
20.5.12 18:14
200
      RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösu...
20.5.12 20:53
201
      Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
25.5.12 15:11
202
      ÖIAG überweist der Republik 155 Millionen €
25.5.12 16:36
203
      RE: ÖIAG überweist der Republik 155 Millionen €
25.5.12 19:40
204
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
25.5.12 21:05
205
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...interessant
26.5.12 09:48
206
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 11:58
207
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 11:07
208
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 11:31
209
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 11:39
210
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 11:36
211
      RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümm...
26.5.12 21:10
212
      EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
27.5.12 10:22
213
      RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...gut analysiert
27.5.12 11:50
214
      RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
27.5.12 19:55
215
      RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
27.5.12 22:07
216
      ÖVAG mit Gewinn
29.5.12 13:03
217
      Politiker
30.5.12 12:26
218
      RE: Politikergut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiert
30.5.12 13:05
219
      .-
30.5.12 14:15
220
      RE: Politiker
30.5.12 14:13
221
      RE: Politiker
30.5.12 13:44
222
      RE: Politiker
30.5.12 14:27
223
      RE: Politiker
30.5.12 20:55
224
      RE: Politiker
30.5.12 15:10
225
      RE: Politiker
31.5.12 08:37
226
      RE: Politiker
31.5.12 09:07
227
      RE: Politiker
31.5.12 19:01
228
      Noch wächst die Industrie – verliert jedoch erkennbar a...
31.5.12 21:25
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      Budget 1-4/2012
31.5.12 21:53
230
      RE: Budget 1-4/2012
31.5.12 22:17
231
      Schweiz dagegen ist pumperlgsund
01.6.12 07:38
232
      RE: Politiker
31.5.12 11:28
233
      RE: Politiker
31.5.12 11:48
234
      RE: Politiker
31.5.12 13:30
235
      RE: Politiker
31.5.12 13:34
236
      Österreichs Staatsanleihen trotz Ungarn-Risiken im Aufw...
31.5.12 13:49
237
      'Österreich darf nicht in Lorbeer-Falle tappen'
31.5.12 15:38
238
Österreich-Zinsen für 10-Jahres-Anleihen auf absolutem ...
18.5.12 11:23
239
Österreichs Anleihezinsen auf Rekordtief
04.6.12 11:44
240
Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 ...
05.6.12 11:51
241
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 12:26
242
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 12:34
243
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 15:08
244
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 16:35
245
      Österreich heuert Morgan Stanley für Kommunalkredit-Ver...
05.6.12 17:04
246
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 18:57
247
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 19:19
248
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...interessant
05.6.12 18:53
249
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 19:37
250
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
05.6.12 19:50
251
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
08.6.12 19:41
252
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
08.6.12 20:03
253
      Faymann fordert für EU-Bankenunion Kontrolle so streng ...witzig
08.6.12 21:20
254
      Felderer: „Wir werden von dem Geld nichts wiedersehen“interessantinteressant
09.6.12 09:11
255
      Schulden der Bundesländer explodieren
11.6.12 14:35
256
      Hypo-Deponie als "beste der schlechten Lösungen"
11.6.12 18:30
257
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
12.6.12 12:03
258
      RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2...
12.6.12 22:00
259
FX-Kreditvolumen sinkt
12.6.12 23:31
260
RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 09:47
261
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 13:33
262
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 13:35
263
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 13:37
264
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 13:41
265
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 14:33
266
      RE: FX-Kreditvolumen sinktgut analysiert
13.6.12 14:51
267
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 15:02
268
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 16:08
269
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 16:17
270
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 20:44
271
      "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch nicht...witzig
19.6.12 11:26
272
      RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch n...
19.6.12 11:58
273
      RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch n...
19.6.12 12:05
274
      RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch n...
19.6.12 22:28
275
      Österreich drittstärkste Wirtschaft in EU
20.6.12 12:55
276
      RE: Österreich drittstärkste Wirtschaft in EU
20.6.12 20:16
277
      Sorger macht sich weiter beliebt
20.6.12 22:07
278
      RE: Sorger macht sich weiter beliebtgut analysiertgut analysiert
21.6.12 00:01
279
      RE: Sorger macht sich weiter beliebtgut analysiert
21.6.12 15:34
280
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 15:51
281
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 18:56
282
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 16:51
283
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 19:10
284
      Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 13:27
285
      RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 14:24
286
      RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 15:01
287
      RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 15:23
288
      RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 15:35
289
      RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
22.6.12 20:48
290
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 19:07
291
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 17:23
292
      RE: Sorger macht sich weiter beliebtgut analysiertgut analysiert
22.6.12 18:17
293
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 23:14
294
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 01:30
295
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 09:08
296
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 12:31
297
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 14:24
298
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 18:13
299
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 20:00
300
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 20:29
301
      Die 100 reichsten Österreicher
24.6.12 10:14
302
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 20:23
303
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
24.6.12 12:35
304
      @goldfischgut analysiertgut analysiert
24.6.12 15:36
305
      RE: @goldfisch
24.6.12 17:48
306
      RE: @goldfischgut analysiert
24.6.12 18:07
307
      RE: @goldfisch
24.6.12 18:50
308
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:21
309
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:28
310
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:51
311
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:42
312
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:34
313
      RE: @goldfisch
24.6.12 21:09
314
      RE: @goldfisch
24.6.12 23:26
315
      RE: @goldfisch
25.6.12 06:07
316
      RE: @goldfisch
25.6.12 10:10
317
      Teures Österreich, billige Nachbarninteressant
25.6.12 15:15
318
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:42
319
      RE: @goldfisch
24.6.12 20:56
320
      @goldfish-2interessantinteressant
24.6.12 17:38
321
      RE: @goldfish-2
24.6.12 18:02
322
      RE: @goldfish-2
24.6.12 19:15
323
      willkommen zu kerams märchenstunde
24.6.12 20:11
324
      RE: willkommen zu kerams märchenstunde
24.6.12 20:31
325
      RE: willkommen zu kerams märchenstunde
25.6.12 00:09
326
      RE: willkommen zu kerams märchenstunde
25.6.12 20:57
327
      RE: willkommen zu kerams märchenstunde
24.6.12 21:01
328
      RE: willkommen zu kerams märchenstunde
25.6.12 00:15
329
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
23.6.12 19:58
330
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 20:19
331
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 17:24
332
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 18:28
333
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 18:57
334
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 20:55
335
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
22.6.12 23:22
336
      RE: Sorger macht sich weiter beliebt
21.6.12 19:04
337
      RE: FX-Kreditvolumen sinktwitzigwitzigwitzig
13.6.12 13:42
338
      RE: FX-Kreditvolumen sinkt
13.6.12 20:36
339
Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als D...
26.6.12 08:30
340
RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 09:44
341
      RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 20:17
342
      RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 20:24
343
      RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 20:38
344
      RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 20:44
345
      RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung a...
26.6.12 20:52
346
      Ö Nr. 1 bei Parteienförderung in der EU
27.6.12 08:11
347
      RE: Ö Nr. 1 bei Parteienförderung in der EU
27.6.12 08:19
348
2 Mrd. für 32 Jahre
27.6.12 08:28
349
Österreich ist die Nummer 1 in der Eurozone...
27.6.12 16:37
350
      IHS: Östererichs Wirtschaft trotzt der Krise
28.6.12 12:02
351
      Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniv...
28.6.12 15:55
352
      RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrise...
28.6.12 17:00
353
      RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrise...
28.6.12 17:04
354
      RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrise...
28.6.12 17:57
355
      RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrise...
28.6.12 18:21
356
      Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der Kreid...
29.6.12 12:19
357
      RE: Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der K...
29.6.12 12:38
358
      RE: Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der K...
29.6.12 20:38
359
      Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
29.6.12 21:28
360
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
29.6.12 22:07
361
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
29.6.12 23:41
362
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
30.6.12 09:09
363
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreichgut analysiertgut analysiert
30.6.12 09:35
364
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreichwitzig
30.6.12 08:40
365
      RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
30.6.12 09:18
366
      Arbeitslosigkeit legt im Juni um weitere 5,5 Prozent zu
02.7.12 10:57
367
US-Ratingagentur Egan Jones stuft Österreich herabinteressant
10.7.12 13:09
368
RE: US-Ratingagentur Egan Jones stuft Österreich herab
10.7.12 13:30
369
      Schweiz hat eine der niedrigsten Unternehmenssteuern
11.7.12 11:46
370
Österreichs Wirtschaft wuchs 2011 um 2,7 Prozent
13.7.12 10:35
371
österreich 5Y yield nur mehr 0,72% !!
13.7.12 15:06
372
      Wien: Frühpensionierungen-Rekord
15.7.12 11:49
373
      RE: Wien: Frühpensionierungen-Rekord
15.7.12 12:54
374
      Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?
15.7.12 15:54
375
      RE: Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?
15.7.12 18:25
376
      Ex-Politiker müsste man sein...
15.7.12 18:34
377
      RE: Ex-Politiker müsste man sein...
15.7.12 20:04
378
      RE: Ex-Politiker müsste man sein...
16.7.12 07:48
379
      RE: Ex-Politiker müsste man sein...
16.7.12 08:03
380
      Österreichs Anleihezinsen erreichen immer neue Rekordti...
18.7.12 10:27
381
      RE: Österreichs Anleihezinsen erreichen immer neue Reko...
18.7.12 20:24
382
      doppelt
18.7.12 20:26
383
Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
19.7.12 17:16
384
RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
19.7.12 17:40
385
      RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
19.7.12 18:04
386
      RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
19.7.12 19:23
387
ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitar...interessant
19.7.12 22:12
388
FMA Vorstand gerade in ECO
19.7.12 22:42
389
RE: FMA Vorstand gerade in ECO
19.7.12 23:13
390
RE: FMA Vorstand gerade in ECO
19.7.12 23:30
391
RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 09:21
392
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 11:16
393
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 12:11
394
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 12:13
395
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 17:20
396
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 20:53
397
      RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines M...
22.7.12 21:42
398
Budget: Lohnsteuer legt kräftig zu
24.7.12 07:54
399
RE: Budget: Lohnsteuer legt kräftig zu
24.7.12 17:40
400
Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
26.7.12 21:24
401
RE: Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
26.7.12 21:55
402
      RE: Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
26.7.12 22:00
403
      Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
28.7.12 09:25
404
      RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreichwitzigwitzig
28.7.12 09:36
405
      RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
28.7.12 13:01
406
      RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
28.7.12 11:34
407
      RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
28.7.12 13:25
408
Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
03.8.12 23:39
409
RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 10:24
410
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 10:44
411
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 11:29
412
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 12:46
413
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 21:10
414
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 12:59
415
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 21:14
416
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 13:05
417
      RE: Fr�hpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 21:24
418
      RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
04.8.12 14:21
419
Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
12.8.12 09:17
420
RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
13.8.12 09:11
421
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
13.8.12 18:42
422
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
13.8.12 22:27
423
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
13.8.12 22:50
424
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
13.8.12 23:03
425
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
14.8.12 08:09
426
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
14.8.12 12:58
427
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
14.8.12 20:47
428
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
14.8.12 21:42
429
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
14.8.12 23:31
430
      RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
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"Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten vom...
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RE: "Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten...
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RE: "Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten...
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      SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteue...
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 07:34
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 09:24
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14.8.12 10:13
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14.8.12 10:13
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
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14.8.12 12:28
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 14:51
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14.8.12 14:50
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14.8.12 15:23
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 15:26
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 15:36
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
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14.8.12 16:21
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...gut analysiert
14.8.12 16:25
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 16:28
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14.8.12 16:31
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 21:46
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14.8.12 17:10
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...gut analysiert
16.8.12 00:27
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
16.8.12 13:09
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      Paierl wird wohl ÖIAG-Chef
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
16.8.12 18:45
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
16.8.12 18:36
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 21:07
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...
14.8.12 21:02
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      RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftss...witzig
14.8.12 20:53
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 17:58
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 18:13
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 18:46
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 19:26
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 21:23
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuergut analysiertgut analysiertgut analysiert
14.8.12 18:14
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 21:53
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 21:54
481
      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 21:13
482
      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 22:25
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
14.8.12 22:45
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      RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
15.8.12 00:29
485
      Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
15.8.12 22:00
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      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
16.8.12 07:19
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      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
16.8.12 07:45
488
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
16.8.12 18:33
489
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
16.8.12 21:41
490
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
16.8.12 22:12
491
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“interessantinteressant
17.8.12 08:27
492
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
17.8.12 12:48
493
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
17.8.12 13:59
494
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
17.8.12 16:55
495
      Anlegervertreter Rasinger will ÖIAG-Chef werden
17.8.12 21:57
496
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
17.8.12 22:05
497
      RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
20.8.12 07:45
498
      Einkommen seit Euro-Einführung gesunkeninteressantgut analysiert
20.8.12 13:25
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      RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
20.8.12 14:24
500
      RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
21.8.12 18:57
501
      Google-Translator?
21.8.12 19:16
502
      RE: Google-Translator?
21.8.12 22:19
503
      RE: Google-Translator?
21.8.12 22:22
504
      RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
21.8.12 22:10
505
      UniCredit zweifelt an Einkommens-Verlusten
22.8.12 15:15
506
      RE: UniCredit zweifelt an Einkommens-Verlusten
22.8.12 15:59
507
      Wien Energie: Ostgeschäft Problem für Wiens Budget
22.8.12 17:29
508
      RE: Wien Energie: Ostgeschäft Problem für Wiens Budget
22.8.12 21:17
509
      Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
24.8.12 10:23
510
      RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
24.8.12 10:28
511
      RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
24.8.12 21:04
512
      RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Beratergut analysiertgut analysiert
24.8.12 10:29
513
      RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
24.8.12 10:35
514
      RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
24.8.12 20:59
515
      RE: IV zweifelt an Einkommens-Verlusten
23.8.12 22:25
516
      RE: ÖNB auch
23.8.12 22:43
517
Im Extremfall haftet Österreich mit 80 Milliarden Euro
27.8.12 14:03
518
Der Österreich-Aufschlag
27.8.12 19:45
519
RE: Der Österreich-Aufschlag
27.8.12 20:35
520
      RE: Der Österreich-Aufschlag
28.8.12 07:51
521
      Fekter: "'Griechen raus' sagt sich am Biertisch so leic...
28.8.12 10:10
522
      RE: Fekter: "'Griechen raus' sagt sich am Biertisch so ...
28.8.12 16:51
523
Euro-Schuldenkrise: Die Austro-Analyse des Grauens
29.8.12 19:01
524
Fekter: Budget im Plan
30.8.12 08:36
525
Österreich lässt sich von Negativzinsen nicht verführen
30.8.12 08:45
526
Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse des ...
30.8.12 19:42
527
      RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse ...
30.8.12 19:47
528
      RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse ...
30.8.12 19:51
529
      RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse ...
30.8.12 19:54
530
Machtkämpfe und wilde Gerüchte in der ÖVP
30.8.12 09:40
531
Richard Lugner rutscht auf Franken-Kredit aus
17.10.12 12:00
532
FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
17.10.12 14:04
533
      RE: FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
17.10.12 20:39
534
      RE: FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
14.2.13 08:33
535
neuer FMA Chef von Fekters Knaden bestimmt
14.2.13 08:22
536
      RE: neuer FMA Chef von Fekters Knaden bestimmtwitzig
14.2.13 11:07
537
           RE: neuer FMA Chef von Fekters Gnaden bestimmt
14.2.13 17:59
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RE: Österreich Default - Teil 4
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.12 09:07)

Ackerl spricht ein wahres Wort gelassen aus.

Nr. 1 der Maßnahmen eines verantwortungsvollen Politikers muß mMn sein, den geschätzen jährlichen Korruptionsschaden von über 20 Mrd (lt. Europarat) zu verifizieren und abzustellen.

  

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7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.2.12 19:51)

Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) bestätigt im "Kurier" , dass es "keine Invaliditätspension mehr vor 50" geben soll. Außerdem soll das Antrittsalter bei der Korridorpension und der Hacklerregelung von 62 auf 63 Jahre angehoben werden. Der ÖVP-Obmann erwarte, "dass bis 2016 das Antrittsalter um 1,5 Jahre steigt und bis 2020 noch einmal um 2,5 Jahre. Für die bestehenden Pensionen hat man nach Angaben Spindeleggers den Pensionistenvertretern zwei Modelle vorgelegt, von denen sie eines aussuchen können. Konkret zu einer Nullrunde erklärt der Vizekanzler: "Ich glaube, dass es bei den Kleinstpensionisten durchaus noch eine Erhöhung geben muss, wenn auch nicht in vollem Umfang." Insgesamt soll es bei den Pensionen bis 2016 Einsparungen von 7,8 Milliarden geben "und dann greift es erst so richtig".

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/729641/Spindelegger-bestaetigt-Einigung-be i-Pensionen

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.2.12 20:06)

Dachdecker, Tapezier & Co können jetzt länger hackeln, damit die Freuderln von SPÖVP weiter mit den Geld prassen können. ORF Reform, Inseratenreform (= eliminierung), Verwaltungsreform, Bundesländereform etc. Fehlanzeige! Hauptsache das fettgefrsssene Alt-Pensionistentum mit Renten jenseits von Gut und Böse werden weiter durchgefüttert.

Freunderlwirtschaft wohin das Auge blickt. Wer kanns ausbaden? Die Leute die bei +50°C am Dach arbeiten, bei -20°C den Müll abholen, etc...

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.2.12 23:46)

>Hauptsache das fettgefrsssene Alt-Pensionistentum mit Renten jenseits von Gut und Böse werden weiter durchgefüttert.


ja, es ist die generation die am anfang noch erfahren hat was hunger bedeutet, dann hat sie das land aus schutt und asche wiederaufgebaut.
eine zivilisation läßt sich übrigens auch daran beurteilen, wie sie mit ihren alten umgeht.
verzeih mir die kritik, aber deine formulierung finde ich entsetzlich.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 09:15)

1.Die Leute die das Land aus "Schutt und Asche" aufgebaut haben sind a) meistens schon tot b) waren nicht wenige dabei, die dafür auch gesorgt haben, dass es erst in "Schutt und Asche" versunken ist und c) die die das Land aufgebaut haben (sogar meinen fast 80 jährigen Großvater würde ich nicht mehr als den "Schutt und Asche" Hero bezeichnen), ich erinnere mich an meine Ur-Großmutter mit mehr als ein Dutzend Kinder, haben nicht selten eine eher bescheidene Pension erhalten und wurden meistens ziemlich beschissen vom System, dass immer schon die (männlichen) "Sesselwärmer" in diversen Beamtenstuben bevorzugt behandelt hat. Also lassen wir die Tränendrüsen mal weg hier.

2.Es geht, wenn man ehrlich ist, knallhart und das seit Jahrzehnten nur um Privilegien, Gier und Geld. Wenns darum geht ist das Wort Solidarität ziemlich schnell futsch. Und wenn es nach mir ginge würden alle die heute über der ASVG-Höchstpension liegen (110000 Leute sollen das sein) auf unter dieser gekürzt werden, bevor ich Leuten die schwerst ihr Leben gearbeitet haben noch ihre bescheidenen Pension kürze. Der Arbeiter und Angestellte muss seit Jahren Eingriffe in sein Pensionssystem verkraften und niemand interessierts...

Von den Verschwenderskandalen die täglich im Kleinen wie im Großen wie Eiterbeulen aufbrechen und/oder im Schatten wuchern und von denen die wenigsten je das Licht der Öffentlichkeit erblicken, rede ich hier gar nicht...


>ja, es ist die generation die am anfang noch erfahren hat was
>hunger bedeutet, dann hat sie das land aus schutt und asche
>wiederaufgebaut.
>eine zivilisation läßt sich übrigens auch daran beurteilen,
>wie sie mit ihren alten umgeht.
>verzeih mir die kritik, aber deine formulierung finde ich
>entsetzlich.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 11:15)

ich finde,ihr habt beide ein bisschen recht(sieurkoulo,keram).

das problem ist eigentlich,das wieder nur der sparefroh tanzt,
7,8 mrd kann man auch anders aufstellen,zb durch zusätzliche arbeitsplätze verdienen.

7,8 mrd,das ist die wertschöpfung von ca 150.000 durchschnittlichen arbeitsplätzen/jahr ,das sollte sich eigentlich managen lassen(ansonsten bitte an rücktritt denken).

als folge könnte die aufbaugeneration ihre durchaus verdienten pensionen weiter ungekürzt geniesen,
die aktuellen(schwer)arbeiter in zukunft ebenfalls.

ps: hat nicht so ne pfeife einst großspurig verkündet "die pensionen sind sicher" -)))

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 15:53)

Muss Sieurkolou zustimmen.

Die Österreich aus Schutt und Asche aufgebaut haben, sind vom System hint und vorn abgezockt worden: viele haben jahrelang Pensionsbeiträge eingezahlt, und dann sind sie wegen der Kinder daheim geblieben, dafür gebührt ihnen nicht einmal die Mindestpension, die Pensionsbeiträge sind ganz legal verfallen. Sie haben einfach "die Jahre" nicht zusammengebracht.

(in den 70ern hätte man sich die Beiträge rückzahlen lassen können, wenn man auf die Pension verzichtet, aber da war nur eine kurze Frist, die meisten haben geglaubt, sie kämen wieder ins Arbeitsleben, nachdem die Kinder groß sind, aber dass sie mit 50 keinen Arbeitsplatz mehr bekommen, damit haben sie nicht gerechnet ... zumal die Kinder oft genau in die Wirtschaftswunderjahre gefallen sind, wo Arbeitskräftemangel geherrscht hat)

Aber es hat im Gegenzug nicht wenige gegeben, die das System mehr als abgezockt haben. Gegen die "noch anständigen und ehrlichen" Politiker der Nachkriegszeit sind unsere heutigen Politiker Bettelmönche, das behaupte ich. Die Republik war damals der Selbstbedienugsladen schlechthin, insbesondere für Provinzpolitiker und ihre Familien.

Das österreichische Klondyke, sozusagen.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
cohenrules(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 18:59)

Wir sind uns doch alle einig, dass bei den Pensionen dringender Handlungsbedarf besteht. Das der kleine Mann/Frau immer abgezockt wurde/wird ist auch klar. Das Österreich überhaupt so gut dasteht verdanken wir auch zu einem Großteil den Menschen die jetzt in Pension sind. Unseren Politikern der letzten 20 Jahren verdanken wir das ja wohl nicht.

Den Priviligienritter gehören die Haare geschnitten, ich habe, schon vor längerer Zeit, gelesen, bitte nicht auf die Zahlen festnageln, das 5% der Pensionisten 20% wenn nicht sogar 25% des Pensionsbudgets aufbrauchen. Beamte und Politiker. Wie gesagt bitte nicht auf die Zahlen festnageln aber ein extremer Wert, soviel habe ich noch in Erinnerung. Die dürfen zumindest keine Erhöhungen mehr bekommen. Wegnehmen wird man denen ja wahrscheinlich nichts können.

Pensionsantrittsalter:
Dachdecker, Maschinenschlosser, Spengler, uvm. können ihren Beruf nicht bis 65 ausüben, außer sie sind vielleicht Rocky. Aber den gibts ja nur im Film. ABER, die haben ein knowhow, das darf man nicht einfach so mit 50 55 wegwerfen. Wir müssen diese Leute im Berufsleben halten, und uns ihres knowhows bedienen. Da sind Lösungen gefragt wie wir das tun können. Vielleicht wäre da ein Blick nach Japan hilfreich, diese Gesellschaft ist ja noch überalterter als unsere. Allerdings ist die Einstellung älteren Menschen gegenüber dort auch eine ganz andere.

In meinem Betrieb hat es einen Lehrlingsausbilder gegeben, das hat immer ein älterer Mitarbeiter gemacht der selbst nicht mehr so arbeiten konnte. Jeder Lehrling hatte zusätzlich zur Berufschulausbildung noch einen halben Tag die Woche praktischen Unterricht in unserer Lehrwerkstatt. Der letzte Lehrlingsbeauftragte ist 2008 in Pension gegangen, die Lehrwerkstatt war dann mit ihm Geschichte, auf Druck des Controlers, denn das kostet ja natürlich Geld. Aber unsere Lehrlinge waren zu Beginn des 3. Lehrjahres besser als die meisten frisch ausgelernten Gesellen, und davon werden sie ein Leben lang profitieren, und mit ihnen auch die Wirtschaft.

Natürlich funktioniert das nur in einem großen Betrieb, aber das ist ein Ansatz, da muss noch viel mehr kommen. Ich erwarte, leider vergeblich, Konzepte von unserer Regierung. Für mich selbst strebe ich eine Reduktion der Arbeitszeit ab 55 an, wahrscheinlich unabhängig davon was die Politik macht. Nur länger arbeiten für alle ist einfach zu wenig. Hier geht es um Menschen und nicht um Humanresourcen (ein schreckliches Wort)

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 20:54)

Ich bin immer ein wenig erstaunt wie fast jeder bereit ist hohe Pensionen
sofort zu kürzen. Wenn jemand gut verdient (bzw. eingezahlt)
hat, spät in Pension gegangen ist, warum soll er nicht eine entsprechende Pension bekommen?

Jedenfalls sind die ganzen bisherigen und vielleicht kommenden Pensionsreformen aber
vom Grundprinzip eine Frechheit - es werden im wesentlichen immer nur
die beschnitten die erst in Pension gehen, die aktuellen Pensionisten
bleiben außen vor. Ich unterstelle es liegt an ihrer Anzahl und unmittelbaren
Betroffenheit, wohingegen die Einbußen für die anderen erst in
einigen Jahren schlagend werden und daher abstrakt erscheinen. Das
kostet weniger Wählerstimmen.


>Wert, soviel habe ich noch in Erinnerung. Die dürfen zumindest
>keine Erhöhungen mehr bekommen. Wegnehmen wird man denen ja
>wahrscheinlich nichts können.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
cohenrules(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 21:48)

Ich hätte vielleicht doch den Satz: Den bei uns gibt es ja noch eine Rechtssicherheit, da wir noch keinen Orban an der Macht haben dazu schreiben soll. Natürlich bin ich nicht der Meinung das man den Leuten die Pensionen streichen soll.

Aber die teilweise unverschämt hohen Beamtenpensionen und nur um die geht es, Politikerpensionen sind da denke ich auch dabei, einen unverhältnismäßig hohen Anteil an den Pensionskosten fressen. Mein Vater war Briefträger, also Beamter, der kriegt heisse 1.200,- Pension raus. Das finde ich nicht gerade übertrieben, um es mal so zu sagen.

Meine Frau, auch Beamtin im Gesundheitswesen, die hat Pensionsantrittsalter 65, sie fühlt sich benachteiligt, no na.

Es geht dabei um die Privilegienritter.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 22:13)

Beamte zahlen meines Wissens im Gegenzug aber auch ungedeckelt ein.

Gerechtigkeit kann man ja leicht herstellen - jeder bekommt
versicherungsmathematisch errechnet was ihm aufgrund der
Beitragszahlungen, Pensionsantrittsalter und Lebenserwartung
zusteht, unter Berücksichtigung einer Mindestpension. Wer schon in
Pension ist und darüber liegt, bekommt so lange keine Erhöhung bis
er dort ist. Was ließe sich dagegen sagen?


>Aber die teilweise unvers
chämt hohen Beamtenpensionen und nur
>um die geht es, Politikerpensionen sind da denke ich auch

>Es geht dabei um die Privilegienritter.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
cohenrules(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.12 22:54)

Beamte bekommen 80% des Letztbezuges, davor noch schnell ein Steiger, und das geht sich rechnerisch einfach nicht aus. Denn dann müssten zumindest 25% des Gehaltes an die Pensionskasse überwiesen werden. Sehr grob geschätzt.



>Gerechtigkeit kann man ja leicht herstellen - jeder bekommt
versicherungsmathematisch errechnet was ihm aufgrund der
Beitragszahlungen, Pensionsantrittsalter und Lebenserwartung
zusteht, unter Berücksichtigung einer Mindestpension. Wer schon in
Pension ist und darüber liegt, bekommt so lange keine Erhöhung bis
er dort ist. Was ließe sich dagegen sagen?>

Find ich gut, dich wähl ich, damit würde man auch der Raunzerei ein Ende machen, denn das wäre gerade bei Beamtenpensionen ernüchternd.

So eine Vorschlag würde ich mir von unseren Politikern wünschen.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.12 21:26)

Sehr freundlich, dergleichen wird höchstens passieren wenn der Hut
lichterloh brennt. Das würde vermutlich keine Pensionserhöhung für
einige Zeit für 90% aller Pensionisten bedeuten.


>Find ich gut, dich wähl ich, damit würde man auch der
>Raunzerei ein Ende machen, denn das wäre gerade bei
>Beamtenpensionen ernüchternd.
>
>So eine Vorschlag würde ich mir von unseren Politikern
>wünschen.


  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
romko(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.12 10:39)

Von mir aus könnens einen Pensionsobergrenze von sagen wir 4.000 einführen. Schließlich soll die Pension das Auskommen im Alter und nicht den Luxus sichern!!! Wer Luxus will, soll sich während seines Arbeitslebens was ersparen!

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.12 18:24)

>Von mir aus könnens einen Pensionsobergrenze von sagen wir
>4.000 einführen. Schließlich soll die Pension das Auskommen im
>Alter und nicht den Luxus sichern!!! Wer Luxus will, soll sich
>während seines Arbeitslebens was ersparen!


Wenn jemand entsprechend hohe Pensionsbeiträge gezahlt hat, ist das
ja quasi ein Ansparen. Die Höhe einer Pension als solche sagt mE
noch nichts aus, es kommt auf Beitragsdauer, -höhe und Antrittsalter an.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.12 12:29)

>Beamte bekommen 80% des Letztbezuges, davor noch schnell ein
>Steiger, und das geht sich rechnerisch einfach nicht aus. Denn
>dann müssten zumindest 25% des Gehaltes an die Pensionskasse
>überwiesen werden. Sehr grob geschätzt.


Stimmt nur bedingt, so wie ich es von einem Bekannten mitbekommen habe, gibt es in den Ministerien den Durchrechnungszeitraum, also nichts mit 80 % in Pension gehen. In den meisten Ländern ist es aber leider üblich mit 80 % des Letztbezuges in Pension zu gehen, denn die haben die Besoldungsreform damals unter Schüssel fast nicht mitgemacht. Vor allem Wien könnte sich diesbezüglich viel ersparen.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.12 14:49)

Also die heutigen Bundesbeamten, die in Rente gehen, haben schon einen Durchrechnungszeitraum. 20 Jahre oder so.

Vor einigen Jahren war das noch anders, da hat eine Beförderung im letzten Augenblick gereicht, um keinen einzigen Cent Einbuße in der Pension zu haben.

Und es stimmt: die Länder haben nicht mitgemacht. Insbesondere Wien und Kärnten können es sich leisten, sozialer zu sein.

  

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RE: 7,8 Mrd. Einsparungen bei Pensionen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.12 18:29)

>Vor einigen Jahren war das noch anders, da hat eine
>Beförderung im letzten Augenblick gereicht, um keinen einzigen
>Cent Einbuße in der Pension zu haben.
>
>Und es stimmt: die Länder haben nicht mitgemacht. Insbesondere
>Wien und Kärnten können es sich leisten, sozialer zu sein.


Kärnten hat meines Wissens letztes Jahr dank leerer Kassen mit der
Reform nachgezogen.
Wien ist (und bleibt) anders.

  

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Österreichs Spreads bei 10-Jahres-Papieren unter einem Prozent
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 11:00)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1225566/fullstory

Österreichs Spreads bei 10-Jahres-Papieren unter einem Prozent
Abstand zu Deutschlands Anleihen klar verringert

  

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Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 18:15)

Ich finde, das wäre doch eine Idee fürs Sparpaket. Die Beamten, sicher nicht die gestreßtesten Arbeitnehmer Österreichs, sollen den Anfang machen und bis 72 Jahre arbeiten. Als tatsächliches Pensionsantrittsalter selbstverständlich.

Wirtschaftsblatt, Wolfgang Tucek, Brüssel | 07.02.2012 | 20:25
EU findet Pensionsalter von bis zu 72 Jahren notwendig
Exklusiv. Das Rentenalter will die Kommission an die steigende Lebenserwartung angepassen, Frühpensionierungen so gut wie abschaffen.

Brüssel/Wien. In Wien sind Einschnitte bei den Pensionen eine der letzten Hürden für das Sparpaket. Brüssel steigt angesichts der Krise und der Überalterung aufs Gas: „Es ist dringender denn je, die Pensionssysteme an die wirtschaftlichen und demografischen Veränderungen anzupassen", heißt es im Entwurf eines Strategiepapiers (Weißbuch) für „Angemessene, sichere und nachhaltige Pensionen", das Sozialkommissar Lazslo Andor nächste Woche vorstellen will. Bis 2060 könnte sich die Lebenserwartung um „fünf bis sieben Jahre" erhöhen, das Pensionsalter sei „an den Zuwachs der Lebenserwartung anzupassen".

Bis dahin liegt das Rentenalter in Österreich für Männer und Frauen bei 65 Jahren - plus sieben macht 72 Jahre. Gegenüber dem realen Ruhestandsantritt laut Kommissionsangaben bei gut 62 Jahren im Schnitt für Männer und knapp sechzig für Frauen wären das fast zehn bzw. über zwölf Jahre mehr im Arbeitsleben. Noch größer würde die Lücke laut den letzten Zahlen der OECD, die Österreicher effektiv mit 58,9 und Österreicherinnen mit 57,5 Jahren die Rente antreten sieht.

Denn grundsätzlich sollen künftig möglichst alle arbeiten, bis sie das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben: Der Zugang zur Frühpensionen und anderen vorzeitigen Ausstiegsszenarien müsste eingeschränkt werden, heißt es in Andors Papier, das dem WirtschaftsBlatt vorliegt.

Merkheft für Wien

Gemeinsam mit Belgien, Frankreich und Luxemburg wird Österreich als Mitgliedstaat genannt, wo wegen zu vieler Frühpensionen Handlungsbedarf besteht. Der Zugang zur „Hacklerregelung" müsse beschränkt, die Übergangszeit für die Angleichung des gesetzlichen Pensionsalters von Männern und Frauen (bis 2033) reduziert werden. Die Bedingungen für die Invalidenrente müssten strikt angewendet werden.

Nötig sei die Anpassung der Pensionen an das steigende Lebensalter, weil die Pensionssysteme für die in der Krise ohnehin klammen Staatshaushalte sonst unleistbar würden. Schon heute kosten sie im EU-Schnitt gut zehn Prozent des BIP, für 2060 lauten die Prognosen ohne Reformen auf durchschnittlich 12,5 Prozent. Durch die längere Lebensarbeitszeit könnten zudem Rentenkürzungen vermieden oder sogar ins Gegenteil verkehrt werden.

.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 18:22)

72 jährige Lehrer, Polizisten etc... Na ich weiß nicht. Das ist irgendwie ein typischer EU-Experten Schwachsinn, Leute die selbst oft weit entfernt sind so lange zu arbeiten.

>Ich finde, das wäre doch eine Idee fürs Sparpaket. Die
>Beamten, sicher nicht die gestreßtesten Arbeitnehmer
>Österreichs, sollen den Anfang machen und bis 72 Jahre
>arbeiten. Als tatsächliches Pensionsantrittsalter
>selbstverständlich.
>
>Wirtschaftsblatt, Wolfgang Tucek, Brüssel | 07.02.2012 |
>20:25
>EU findet Pensionsalter von bis zu 72 Jahren notwendig
>Exklusiv. Das Rentenalter will die Kommission an die steigende
>Lebenserwartung angepassen, Frühpensionierungen so gut wie
>abschaffen.
>
>Brüssel/Wien. In Wien sind Einschnitte bei den Pensionen eine
>der letzten Hürden für das Sparpaket. Brüssel steigt
>angesichts der Krise und der Überalterung aufs Gas: „Es ist
>dringender denn je, die Pensionssysteme an die
>wirtschaftlichen und demografischen Veränderungen
>anzupassen", heißt es im Entwurf eines Strategiepapiers
>(Weißbuch) für „Angemessene, sichere und nachhaltige
>Pensionen", das Sozialkommissar Lazslo Andor nächste
>Woche vorstellen will. Bis 2060 könnte sich die
>Lebenserwartung um „fünf bis sieben Jahre" erhöhen, das
>Pensionsalter sei „an den Zuwachs der Lebenserwartung
>anzupassen".
>
>Bis dahin liegt das Rentenalter in Österreich für Männer und
>Frauen bei 65 Jahren - plus sieben macht 72 Jahre. Gegenüber
>dem realen Ruhestandsantritt laut Kommissionsangaben bei gut
>62 Jahren im Schnitt für Männer und knapp sechzig für Frauen
>wären das fast zehn bzw. über zwölf Jahre mehr im
>Arbeitsleben. Noch größer würde die Lücke laut den letzten
>Zahlen der OECD, die Österreicher effektiv mit 58,9 und
>Österreicherinnen mit 57,5 Jahren die Rente antreten sieht.
>
>Denn grundsätzlich sollen künftig möglichst alle arbeiten, bis
>sie das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben: Der Zugang
>zur Frühpensionen und anderen vorzeitigen Ausstiegsszenarien
>müsste eingeschränkt werden, heißt es in Andors Papier, das
>dem WirtschaftsBlatt vorliegt.
>
>Merkheft für Wien
>
>Gemeinsam mit Belgien, Frankreich und Luxemburg wird
>Österreich als Mitgliedstaat genannt, wo wegen zu vieler
>Frühpensionen Handlungsbedarf besteht. Der Zugang zur
>„Hacklerregelung" müsse beschränkt, die Übergangszeit für
>die Angleichung des gesetzlichen Pensionsalters von Männern
>und Frauen (bis 2033) reduziert werden. Die Bedingungen für
>die Invalidenrente müssten strikt angewendet werden.
>
>Nötig sei die Anpassung der Pensionen an das steigende
>Lebensalter, weil die Pensionssysteme für die in der Krise
>ohnehin klammen Staatshaushalte sonst unleistbar würden. Schon
>heute kosten sie im EU-Schnitt gut zehn Prozent des BIP, für
>2060 lauten die Prognosen ohne Reformen auf durchschnittlich
>12,5 Prozent. Durch die längere Lebensarbeitszeit könnten
>zudem Rentenkürzungen vermieden oder sogar ins Gegenteil
>verkehrt werden.

>
>.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 21:07)

ja,wird sicher lustig wenn ein 70j polizist einem 20j verbrecher nachrennt -)))

natürlich hat der koffer so wie bei jedem der gleichlautenden phamplete vergessen zu erwähnen WAS die leute arbeiten sollen.
vielleicht ist ihm ja entgangen,das schon für die jungen nicht genügend arbeit vorhanden ist,also eine kleine andeutung WAS 10-15 ZUSÄTZLICHE jahrgänge im erwerbsleben vollbringen sollen wäre schon angemessen.

sieht so unsere zukunft aus,bis 30 studieren,bis 50 arbeitslos,dann bis 70 arbeiten?
dann schon lieber eine zukunft ohne EUdssr!!!

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 21:15)

>natürlich hat der koffer so wie bei jedem der gleichlautenden phamplete vergessen zu erwähnen WAS die leute arbeiten sollen.

Ja, was sie halt können. man braucht nur in ärmeren Ländern schauen, was dort die älteren Leute arbeiten.
Ich war beispielsweise vorgestern in einer großen rumänischen Autowerkstatt. Das Durchschnittsalter der Belegschaft dort war weit über 50, und der der für mich gearbeitet hat, war wohl eher 70 als 60. Und warum auch nicht? Er hat seine Sache gut gemacht.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 21:29)

>>natürlich hat der koffer so wie bei jedem der
>gleichlautenden phamplete vergessen zu erwähnen WAS die leute
>arbeiten sollen.
>
>Ja, was sie halt können. man braucht nur in ärmeren Ländern
>schauen, was dort die älteren Leute arbeiten.
>Ich war beispielsweise vorgestern in einer großen rumänischen
>Autowerkstatt. Das Durchschnittsalter der Belegschaft dort war
>weit über 50, und der der für mich gearbeitet hat, war wohl
>eher 70 als 60. Und warum auch nicht? Er hat seine Sache gut
>gemacht.

das ist nicht der punkt.
der punkt ist,das man allein in österreich min 600.000 zusätzliche arbeitsplätze braucht wenn man das pensionsalter auf über 70 anhebt,
für die EU insgesamt mag ich das gar nicht ausrechnen.

gut,wenn er eine idee hat wie so viele leute beschäftigt werden sollen kann er es verkünden,
damit ware die krise auch schon geschichte und eine erhöhung des antrittsalters GAR NICHT MEHR NÖTIG.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten ! gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 21:53)

>das ist nicht der punkt.
>der punkt ist,das man allein in österreich min 600.000
>zusätzliche arbeitsplätze braucht wenn man das pensionsalter
>auf über 70 anhebt,
>für die EU insgesamt mag ich das gar nicht ausrechnen.
>
>gut,wenn er eine idee hat wie so viele leute beschäftigt
>werden sollen kann er es verkünden,
>damit ware die krise auch schon geschichte und eine erhöhung
>des antrittsalters GAR NICHT MEHR NÖTIG.


Darüber mache ich mir keine Sorgen, ich betrachte das von der anderen Seite. Natürlich gibt es keine Posten für 70jährige, wenn die Leute ab 55 nur mehr an die Pension denken und sich bei erstbester Gelegenheit aus dem Arbeitsleben verabschieden. Aber wo ein Angebot, dort auch Nachfrage. Say's Law.
Daher: Wenn es normal wird, bis 70 zu arbeiten, dann wird es auch Posten für Leute bis 70 geben.
Arbeitsplätze sind keine Konstante, und es gibt jedes Jahr mehr davon. Erst 2011 wieder Rekordbeschäftigung in Österreich. Die Zahl könnte ruhig auch einmal schneller steigen, zu tun gäbe es durchaus genug.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 22:08)

>
>
>Darüber mache ich mir keine Sorgen, ich betrachte das von der
>anderen Seite. Natürlich gibt es keine Posten für 70jährige,
>wenn die Leute ab 55 nur mehr an die Pension denken und sich
>bei erstbester Gelegenheit aus dem Arbeitsleben verabschieden.
>Aber wo ein Angebot, dort auch Nachfrage. Say's Law.
>Daher: Wenn es normal wird, bis 70 zu arbeiten, dann wird es
>auch Posten für Leute bis 70 geben.
>Arbeitsplätze sind keine Konstante, und es gibt jedes Jahr
>mehr davon. Erst 2011 wieder Rekordbeschäftigung in
>Österreich.

sorry,die arbeitslosenzahlen widerlegen deine theorie.
und es ändert auch nichts an der tatsache,das der verfasser des artikels nicht ein wort darüber verloren hat wie die benötigten arbeitsplätze geschaffen werden sollen.
die "irgendwo werden sie schon herkommen" praktik überlassen wir besser den griechen


Die Zahl könnte ruhig auch einmal schneller
>steigen, zu tun gäbe es durchaus genug.

da geb ich dir 100% recht.


  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 22:15)

>sorry,die arbeitslosenzahlen widerlegen deine theorie.
>und es ändert auch nichts an der tatsache,das der verfasser
>des artikels nicht ein wort darüber verloren hat wie die
>benötigten arbeitsplätze geschaffen werden sollen.
>die "irgendwo werden sie schon herkommen" praktik
>überlassen wir besser den griechen


Wenn jemand weiterarbeitet statt in Pension zu gehen hat er ein
höheres Einkommen => zusätzliche Nachfrage.
Seine Pension muß nicht über Besteuerung von jemand anderem aufgebracht
werden => ebenfalls zusätzliche Nachfrage.


Die Schätzungen des AMS gehen dahin daß für 3 "verhinderte" Pensionisten
1 Stelle für Berufseinsteiger wegfällt. Da müßten im Gegenzug Maßnahmen
gesetzt werden.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 22:37)

>
>
>Wenn jemand weiterarbeitet statt in Pension zu gehen hat er
>ein
>höheres Einkommen => zusätzliche Nachfrage.
>Seine Pension muß nicht über Besteuerung von jemand anderem
>aufgebracht
>werden => ebenfalls zusätzliche Nachfrage.
>

aber eben nur,wenn ein zusätzlicher arbeitsplatz geschaffen wird,
ansonsten wird eben ein anderer arbeitslos,und deine zusätzliche nachfrage fällt an anderer stelle wieder weg.
ein nullsummenspiel.






>
>Die Schätzungen des AMS gehen dahin daß für 3
>"verhinderte" Pensionisten
>1 Stelle für Berufseinsteiger wegfällt. Da müßten im Gegenzug
>Maßnahmen
>gesetzt werden.

hört sich nach der goldman sachs-berechnungsmethode an,aus eins mach drei *LOL*(in anlehnung an ein altes kreiskyzitat sag ich mal "lernen sie mathematik )

bin ich gerade drübergestolpert:

http://diepresse.com/home/techscience/mobil/730733/Nokia-verlagert-Produktion-von-Smartph ones-nach-Asien?_vl_backlink=/home/techscience/index.do

und jetzt?

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Claudia(21) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 09:09)

Die Babyboomerzeit ist vorbei.
Künftig wird es immer weniger Berufseinsteiger geben - dadurch sollten am Arbeitsmarkt auch ältere Personen wieder gefragter werden.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten ! witzig
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 09:27)

Da die Beamten gerade am Ende der Laufzeit viel verdienen, wäre es kontraproduktiv sie bis 72 arbeiten zu lassen. Dem Steuerzahler kommt es billiger, wenn sie mit 65 in Pension gehen, als sie bis über 70 arbeiten zu lassen.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 09:46)

>Da die Beamten gerade am Ende der Laufzeit viel verdienen,
>wäre es kontraproduktiv sie bis 72 arbeiten zu lassen. Dem
>Steuerzahler kommt es billiger, wenn sie mit 65 in Pension
>gehen, als sie bis über 70 arbeiten zu lassen.

Nicht wirklich. Ein Beamter (mit Beamtendienstrecht alt) geht mit 65 mit 80% seines Letztbezuges in Pension. Mehr zu bezahlen fürs Weiterarbeiten sind daher nur die 20%, die auf 100% fehlen.

Aber eine derartig gravierende Änderung des Dienst/Pensionsrechtes macht ohnehin eine Gesamtüberarbeitung auch des restlichen Gehaltsschemas sinnvoll.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 09:49)

>Die Babyboomerzeit ist vorbei.
>Künftig wird es immer weniger Berufseinsteiger geben - dadurch
>sollten am Arbeitsmarkt auch ältere Personen wieder gefragter
>werden.

Das ist ein sehr gutes Argument. Auf der einen Seite importiert man sich Arbeitskräfte, in der Hoffnung, daß die einmal so blöd sein werden, uns die Pensionen zu zahlen. Auf der anderen Seite macht man sich Sorgen, woher denn nur die Arbeitsplätze für die ältere Generation kommen sollen. Eines von beiden muß zwangsläufig Unsinn sein.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 10:01)

>Die Babyboomerzeit ist vorbei.

habt ihr gewsst, daß das preserl von dunlop erfunden wurde?

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 17:02)

>>Die Babyboomerzeit ist vorbei.
>
>habt ihr gewsst, daß das preserl von dunlop erfunden wurde?

war das nicht goodyear.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 15:27)

>>Die Babyboomerzeit ist vorbei.
>>Künftig wird es immer weniger Berufseinsteiger geben -
>dadurch
>>sollten am Arbeitsmarkt auch ältere Personen wieder
>gefragter
>>werden.
>
>Das ist ein sehr gutes Argument. Auf der einen Seite
>importiert man sich Arbeitskräfte, in der Hoffnung, daß die
>einmal so blöd sein werden, uns die Pensionen zu zahlen. Auf
>der anderen Seite macht man sich Sorgen, woher denn nur die
>Arbeitsplätze für die ältere Generation kommen sollen. Eines
>von beiden muß zwangsläufig Unsinn sein.

nö,es ist beides unsinn.

vereinfacht gesagt,
wenn der zuwachs an verfügbaren arbeitskräften(egal ob durch zuwanderung oder höheres pensionsalter oder was auch immer)größer ist als der zuwachs an arbeitsplätzen entstehen zwangsläufig sozialkosten(arbeitslosengeld,sozialhilfe etc)welche die "einsparungen" im pensionssystem ausgleichen,ein nullsummenspiel.(nicht ganz ein nullsummenspiel,da der verwaltungsaufwand für arbeitslosigkeit höher ist als für pensionen,also ein verlustgeschäft)

also benötigt ein zuwachs an verfügbaren arbeitskräften(zb durch anhebung des pensionsalter)auch einen zuwachs an arbeitsplätzen,soll das ganze sinn machen.
wo der zuwachs aber herkommen soll verschweigen die notorischen pensionsaltererhöher konsequent.(wohl aus gutem grund,sie wissen es nicht )

das ein intelligenter kerl wie du diesen einfachen sachverhalt nicht begreifen kann verwundert mich etwas???


  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 15:54)

Ihr vernachlässigt bei der Diskussion den Sachverhalt, daß für Renten und Pensionen ja die aktiven Arbeitnehmer geschröpft werden müssen (oder wo kommt sonst das Geld her?). Dieser Gruppe - die Jungen, Jungfamilien, Alleinverdiener etc. - wird damit Kaufkraft entzogen (das wäre nämlich exakt die konsumfreudige Schicht). Stattdessen wird eine Gruppe von alten Säcken und Schachteln (ich darf sie so nennen, da ich auch schon fast dazugehöre ...)querfinanziert, die eben viel weniger ausgibt und das Geld auf die eine oder andere Art bunkert (Sparbuch, Bausparer etc.). Durch diese Quersubventionierung wird also der Konsum insgesamt stark eingeschränkt und somit wird die Wirtschaft insgesamt behindert, Arbeitsplätze werden vernichtet bzw. entstehen nicht.

Wer nicht versteht, daß wir es uns als Gesellschaft angesichts unserer Alterspyramide längst nicht mehr leisten können, daß wir die Leute 20, 30, 40 und noch mehr Jahre in der Rente bzw. Pension durchfüttern müssen, dem ist sowieso nicht zu helfen. Anders gefragt: Wieviele Pensionisten wollt Ihr jeweils durchfüttern: 2, 3, 4 oder noch mehr? Also ich persönlich habe da wenig Lust dazu ...

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 18:25)

>Ihr vernachlässigt bei der Diskussion den Sachverhalt, daß
>für Renten und Pensionen ja die aktiven Arbeitnehmer
>geschröpft werden müssen (oder wo kommt sonst das Geld her?).
>Dieser Gruppe - die Jungen, Jungfamilien, Alleinverdiener etc.
>- wird damit Kaufkraft entzogen (das wäre nämlich exakt die
>konsumfreudige Schicht). Stattdessen wird eine Gruppe von
>alten Säcken und Schachteln (ich darf sie so nennen, da ich
>auch schon fast dazugehöre ...)querfinanziert, die eben viel
>weniger ausgibt und das Geld auf die eine oder andere Art
>bunkert (Sparbuch, Bausparer etc.). Durch diese
>Quersubventionierung wird also der Konsum insgesamt stark
>eingeschränkt und somit wird die Wirtschaft insgesamt
>behindert, Arbeitsplätze werden vernichtet bzw. entstehen
>nicht.
>
>Wer nicht versteht, daß wir es uns als Gesellschaft angesichts
>unserer Alterspyramide längst nicht mehr leisten können, daß
>wir die Leute 20, 30, 40 und noch mehr Jahre in der Rente bzw.
>Pension durchfüttern müssen, dem ist sowieso nicht zu helfen.
>Anders gefragt: Wieviele Pensionisten wollt Ihr jeweils
>durchfüttern: 2, 3, 4 oder noch mehr? Also ich persönlich habe
>da wenig Lust dazu ...

damit hast du natürlich recht.
was aber ist besser daran anstatt pensionisten arbeitslose durchzufüttern?
das geld kommt immer von den aktiven,und die inaktiven(in welcher form auch immer) leben auf deren kosten(das war aber schon vor 10.000 jahren so,und das kann sich auch nie ändern)

deshalb plädiere ich auch dafür,die anzahl der aktiven zu erhöhen,aber dafür brauchen wir zusätzliche arbeitsplätze und nicht eine reine umschichtung von einer inaktiven gruppe zur anderen.
so funktioniert das nicht,sorry.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 19:04)

>deshalb plädiere ich auch dafür,die anzahl der aktiven zu
>erhöhen,aber dafür brauchen wir zusätzliche arbeitsplätze und
>nicht eine reine umschichtung von einer inaktiven gruppe zur
>anderen.
>so funktioniert das nicht,sorry.
>

Ein Problem ist auch, das Ältere durch das österreichische System der Biennalsprünge zu viel verdienen. Darauf müßte das Einkommenssystem bezug nehmen, d.h. es müßte eine Abwärtsanpassung des Einkommens bei sinkender altersbedingter Leistungsfähigkeit möglich sein. Dann würde es auch mehr Arbeitsplätze für Alte geben. So wie es jetzt passiert, teuere Alte in Pension mit weiters hohem Einkommen zu schicken und durch billige Junge ersetzen, die dann zwei oder drei bestverdienende Pensionäre durchfüttern müssen funktioniert nicht mehr.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 19:37)

>>deshalb plädiere ich auch dafür,die anzahl der aktiven
>zu
>>erhöhen,aber dafür brauchen wir zusätzliche arbeitsplätze
>und
>>nicht eine reine umschichtung von einer inaktiven gruppe
>zur
>>anderen.
>>so funktioniert das nicht,sorry.
>>
>
>Ein Problem ist auch, das Ältere durch das österreichische
>System der Biennalsprünge zu viel verdienen. Darauf müßte das
>Einkommenssystem bezug nehmen, d.h. es müßte eine
>Abwärtsanpassung des Einkommens bei sinkender altersbedingter
>Leistungsfähigkeit möglich sein. Dann würde es auch mehr
>Arbeitsplätze für Alte geben. So wie es jetzt passiert, teuere
>Alte in Pension mit weiters hohem Einkommen zu schicken und
>durch billige Junge ersetzen, die dann zwei oder drei
>bestverdienende Pensionäre durchfüttern müssen funktioniert
>nicht mehr.

ja.
das die jungen so wenig verdienen liegt aber auch am lohndumping aus asien,das das EU-regime ungefiltert zulässt.
somit ergibt sich das destruktive system,das junge für wenig geld viel leisten müssen,
und alte "normalverdiener" sich durch junge billigstarbeitskräfte verdrängt sehen.
wirkt sich super aufs betriebsklima aus

ein konkretes beispiel aus dem betrieb meiner frau.
ein abteilungsleiter mit 3500 brutto geht in pension,jetzt wollen sie die stelle mit 1300!!! brutto nachbesetzen.
und die trotteln wundern sich noch warum sich niemand um die stelle reißt-)))

ich finde,die alten verdienen nicht zuviel,die jungen verdienen zu wenig (lohndumping sei dank)

  

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Spitze des Subventions-Eisberges
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 09:47)

In Holland hat man das Meiste gestrichen. Integration ist dort ab jetzt eine Bringschuld. Wer nicht will...tschüss.

Gemeinde Wien und 1001 andere Vereine in Österreich. Haben wir nicht doppelt so viele Subventionsempfänger wie Deutschland pro Kopf (= 8 Mrd Euro)?

weiter:http://www.wien.gv.at/mdb/gr/2011/gr-004-s-2011-01-26-007.htm

  

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RE: Spitze des Subventions-Eisberges
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 20:53)

>Gemeinde Wien und 1001 andere Vereine in Österreich. Haben wir

Ich glaube das ist ein besonderes Wien-Phänomen. Es ist aber sicher
Zufall daß in diesen Vereinen vielfach Funktionäre der SPÖ tätig
sind.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten ! gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 16:15)

>wo der zuwachs aber herkommen soll verschweigen die
>notorischen pensionsaltererhöher konsequent.(wohl aus gutem
>grund,sie wissen es nicht )
>
>das ein intelligenter kerl wie du diesen einfachen sachverhalt
>nicht begreifen kann verwundert mich etwas???


Ich verstehe Deine Bedenken durchaus. Ich halte sie nur für unbegründet bzw. für stark übertrieben.

Wir haben offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen von der Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft an die äußeren Umstände; ich gehe davon aus, daß ich nicht wissen muß, woher die Arbeitsplätze in 10 oder 20 Jahren kommen werden, sondern daß sie da sein werden, unabhängig davon, ob ich verstehe woher und wozu. Man kann und soll m.E. nicht alles planen versuchen, es kommt ohnehin nicht so, wie man glaubt.

Zu beachten ist der Zeitfaktor. Eine Anhebung des Pensionsalters kommt nicht über Nacht. Es werden nicht die jugendlich-rüstigen Pensionisten des Jahres 2012 reaktiviert werden; man kann einzig versuchen, nach und nach, mit mehr oder weniger sanftem Druck, die Leute dazu zu bewegen, doch noch etwas länger zu bleiben. Bis das beschlossen ist, bis das greift, bis die ersten Leute mit 72 pensioniert werden, dauert das noch mindestens zwei Jahrzehnte.

Es kommen also nicht plötzlich hunderttausende Leute auf den Arbeitsmarkt, sondern es sinkt nur die Fluktuation ein wenig; von unten kommen weniger Junge nach (aus demographischen Gründen), dafür scheiden die Leute dann nicht so zeitig aus (letztlich auch aus demographischen Gründen). Ob das dazu führt, daß es in 20 oder 30 Jahren wirklich mehr Arbeitskräfte gibt, oder ob nur der absehbare Mangel entschärft wird?

Wie auch immer, langer Rede kurzer Sinn, ich vertraue ganz auf die Adaptionsfähigkeit des Wirtschaftssystems; wenn nicht zu viel von außen herumgeplant wird, wird es im Inneren schon funktionieren.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 17:11)

>>wo der zuwachs aber herkommen soll verschweigen die
>>notorischen pensionsaltererhöher konsequent.(wohl aus
>gutem
>>grund,sie wissen es nicht )
>>
>>das ein intelligenter kerl wie du diesen einfachen
>sachverhalt
>>nicht begreifen kann verwundert mich etwas???
>
>
>Ich verstehe Deine Bedenken durchaus. Ich halte sie nur für
>unbegründet bzw. für stark übertrieben.


na,dann bin ich ja beruhigt.


>
>Wir haben offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen von
>der Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft an die äußeren
>Umstände;

ja eindeutig.
die "anpassung" kostet aktuell aber eher jobs als das sie welche bringt(in der EU gesamt ist es sogar noch eklatanter-siehe krisenländer)


ich gehe davon aus, daß ich nicht wissen muß, woher
>die Arbeitsplätze in 10 oder 20 Jahren kommen werden, sondern
>daß sie da sein werden, unabhängig davon, ob ich verstehe
>woher und wozu. Man kann und soll m.E. nicht alles planen
>versuchen, es kommt ohnehin nicht so, wie man glaubt.


du und ich,wir müssen es natürlich nicht wissen.
wer aber an die öffentlichkeit tritt und für eine massive zuführung an arbeitskräften(durch erhöhung des pensionsalter) plädiert,der sollte schon eine grundidee mitbringen wo die zusätzlichen jobs herkommen sollen.
that`s all.




>
>Zu beachten ist der Zeitfaktor. Eine Anhebung des
>Pensionsalters kommt nicht über Nacht. Es werden nicht die
>jugendlich-rüstigen Pensionisten des Jahres 2012 reaktiviert
>werden; man kann einzig versuchen, nach und nach, mit mehr
>oder weniger sanftem Druck, die Leute dazu zu bewegen, doch
>noch etwas länger zu bleiben. Bis das beschlossen ist, bis das
>greift, bis die ersten Leute mit 72 pensioniert werden, dauert
>das noch mindestens zwei Jahrzehnte.


zwei jahrzehnte,das ist viel zu lange.
besser man beginnt gleich jobs zu schaffen,dann kann man (bei bedarf) das pensionsalter immer noch anpassen.
wenn es genug jobs gibt ist auch das verständniss der betroffen für diese massnahme grösser.



>
>Es kommen also nicht plötzlich hunderttausende Leute auf den
>Arbeitsmarkt, sondern es sinkt nur die Fluktuation ein wenig;
>von unten kommen weniger Junge nach (aus demographischen
>Gründen), dafür scheiden die Leute dann nicht so zeitig aus
>(letztlich auch aus demographischen Gründen). Ob das dazu
>führt, daß es in 20 oder 30 Jahren wirklich mehr Arbeitskräfte
>gibt, oder ob nur der absehbare Mangel entschärft wird?
>

ich würde eine demographische prognose auf zwei-drei jahrzehtne nicht wagen
ich wäre eher dafür,die aktuellen probleme JETZT zu lösen.




>Wie auch immer, langer Rede kurzer Sinn, ich vertraue ganz auf
>die Adaptionsfähigkeit des Wirtschaftssystems; wenn nicht zu
>viel von außen herumgeplant wird, wird es im Inneren schon
>funktionieren.

das seh ich ganz anders,die aktuell problem sind SICHER NICHT das ergebniss übermässiger planung,
eher das ergebniss einer "augen zu und durch" denke und "irgenwie wirds schon funktionieren" mentalität.
funktioniert aber nicht

also meiner langen rede kurzer sinn:
man kann über eine "anpassung des pensionsalter" nachdenken,
aber nur in verbindung mit einer idee WO die benötigten jobs herkommenen sollen.


da bleibt für mich die frage offen:
wieso kann man diese jobidee nicht dazu verwenden,die arbeitslosigkeit zu senken,
die einsparungen dadurch wären auch enorm?

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten ! gut analysiert
Rang: Claudia(21) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 17:24)

>ich würde eine demographische prognose auf zwei-drei jahrzehtne nicht wagen

Die Geburtenzahlen der letzten Jahrzehnte sind bekannt, auch die Sterberaten sind bei weitem nicht so volatil wie die Aktienmärkte.
Man kann also das Arbeitskräfteangebot für die nächsten 20 Jahre schon ziemlich genau bestimmen.

  

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RE: Beamte sollen bis 72 arbeiten !
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 18:10)

>>ich würde eine demographische prognose auf zwei-drei
>jahrzehtne nicht wagen
>
>Die Geburtenzahlen der letzten Jahrzehnte sind bekannt, auch
>die Sterberaten sind bei weitem nicht so volatil wie die
>Aktienmärkte.
>Man kann also das Arbeitskräfteangebot für die nächsten 20
>Jahre schon ziemlich genau bestimmen.

das dachten wir in den 80ern auch,laut demograpie war ein arbeitskräftemangel prognostizert(pillenknick),
dann hat uns aber die ostöffnung eines besseren belehrt

  

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EU will Rentenalter erhöhen
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.12 18:19)

Europas alternde Bevölkerung stellt die nationalen Rentenkassen vor erhebliche Belastungen. Deshalb will die EU-Kommission einem Medienbericht zufolge den Rentenbeginn mit der Lebenserwartung verbinden, für die Europäer bedeutet dies eine weitere Steigerung des Renteneintrittsalters.

Die EU-Kommission will einem Medienbericht zufolge das Rentenalter in den EU-Ländern weiter erhöhen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das bisher unveröffentlichte "Weißbuch Rente" der Kommission berichtet, soll der Rentenbeginn künftig automatisch an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Dann müsste auch das in Deutschland auf 67 Jahre angehobene Rentenalter künftig weiter steigen.
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Die Anbindung des Rentenalters an die Lebenserwartung könnte dazu beitragen, die "Balance zwischen Arbeitsjahren und Rentenjahren zu stabilisieren", heißt es der Zeitung zufolge in dem Papier. "Das ist von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit. " Nach Berechnungen der EU-Kommission könnte durch die Koppelung die Hälfte der durch die alternde Bevölkerung erwarteten Belastungen der Rentenkasse eingespart werden.

Die EU-Kommission spreche sich zudem für eine drastische Einschränkung aller Frühverrentungsmöglichkeiten aus. Alle "ungerechtfertigten Vorruhestandsregelungen" sollten abgeschafft werden, heißt es in dem Papier demnach. Das "Weißbuch Agenda für angemessene, sichere und nachhaltige Renten" will die EU-Kommission kommende Woche vorstellen.

AFP

  

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"Koalition einig über Steuerpaket"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.12 21:03)

Zuerst einmal neue Steuern fixieren, keine Einigung bei Sparmaßnahmen. Wie üblich.

----------

"DER STANDARD"-Bericht: "Koalition einig über Steuerpaket"
Utl.: x Gewinne aus Immobilien stärker besteuert x Keine Erbschafts- und Schenkungssteuer x Mehr Einkommenssteuer ab 180.000 Euro x Steuervorteil für Konzerne eingeschränkt =

Wien (OTS) - Die große Koalition hat sich auf ein Steuerpaket
geeinigt. Das erfuhr der Standard aus Parteienkreisen. Ein
Solidarbeitrag der Besserverdienenden wird über das 13. und 14.
Monatsgehalt eingehoben, hier werden die steuerlichen Begünstigungen
reduziert.

Derzeit sind Urlaubs- und Weihnachtsgeld mit nur sechs Prozent
besteuert, dieser Satz wird ab Jahresgehältern von 180.000 Euro in
einem ersten Schritt und ab 300.000 Euro noch einmal angehoben.
Bei der Gruppenbesteuerung von Unternehmen werden "Lücken
geschlossen", wie es heißt. Der Gestaltungsspielraum beim
Gegenrechnen von Verlusten im Ausland mit Gewinnen im Inland wird
eingeschränkt.

Fix ist eine Vermögenszuwachssteuer bei Immobilien - die
Spekulationsfrist von derzeit zehn Jahren fällt ersatzlos - sowie die
Besteuerung von Gewinnen bei der Umwidmung von Grundstücken. Eine
Erbschafts- und Schenkungssteuer wird es trotz Drängens der
Gewerkschaft nicht geben. Die Mehreinnahmen von rund acht Milliarden
Euro über fünf Jahre machen 30 Prozent des geplanten Gesamtpakets
aus.

Mit den Seniorenvertretern gibt es eine weitgehende Einigung, auch
wenn die offizielle Zustimmung noch aussteht. Bei den Pensionen
rechnet die Regierung mit Einsparungen von mehr als sieben Milliarden
Euro. Offen bleibt die Zustimmung der Länder und der Beamten. Der
steirische Landeschef Franz Voves (SPÖ) kündigte eine grundsätzliche
Zusage der Länder an - mit Bedingungen. Mit den Beamten werden
härtere Auseinandersetzungen erwartet.

  

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Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 12:23)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1226043/fullstory

Sparpaket - Grundsätzliche Einigung mit Beamten
Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 12:48)

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1226043/fullstory
>
>Sparpaket - Grundsätzliche Einigung mit Beamten
>Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen


Dank der Biennalsprunge verschmerzbar.

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 13:03)



>Dank der Biennalsprunge verschmerzbar.

Auch für den kleinen Beamten ?

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 13:08)

>>Dank der Biennalsprunge verschmerzbar.
>
>Auch für den kleinen Beamten ?


Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der freien Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte (geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 13:25)

>>>Dank der Biennalsprunge verschmerzbar.
>>
>>Auch für den kleinen Beamten ?

>
>Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der freien
>Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte
>(geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)
>

Trotz der Biennalsprünge gibt es viele Beamte die nur um die 1.500 Euro netto verdienen oder sogar noch weniger. Wenn sie zum Billa einkaufen gehen, haben sie auch nur bedingt was davon, das sie einen sicheren Arbeitsplatz haben, die beim Billa wollen Cash sehen und nicht irgendein Gefasel hören, von einem sicheren Arbeitsplatz. Und um die 1.500 Euro ist halt nicht so viel Cash.

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen witzig
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 13:43)

>Wenn sie zum Billa einkaufen gehen ... Und um die 1.500 Euro ist halt nicht so viel Cash.

Beim Billa wahrlich nicht; wenn man mit diesem Geld allerdings zum Hofer geht, dann bekommt man schon was dafür

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen gut analysiert
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 20:12)

Grundsätzlich bin ich gegen dieses Sparpaket. Weil es ein Armutszeugnis an sich ist, dass so ein reiches Land wie Ö mit einer irren Steuer und Abgabenquote überhaupt ein Sparpaket braucht nur weil die Versager in der Politik seit Jahrzehnten sinnlose Verschwendung und Klientel und Freunderlwirtschaft betreiben (aber der Wähler hat sich auch kaufen lassen).
Entweder wir machen es wie die Schweden (zentral) oder die Schweizer (dezentral). Aber ich fürchte es geht SPÖVP nur darum weiter die Kontrolle über die Geldmaschine Österreich zu behalten...

P.S: Ja es gibt schrecklich schlecht bezahlte "Beamte". Mancher Postbeamte (aus alter Zeit) verdient nicht mehr als 1150 Euro, eine Sauerei (die u.a durch billiges Lohndumping entstanden ist). Es gibt aber auch leicht kündbare Supermarktbedienste, Kindergartenassistinnen u.v.a.m die verdienen noch weniger. Alles zum Kotzen.


>Trotz der Biennalsprünge gibt es viele Beamte die nur um die
>1.500 Euro netto verdienen oder sogar noch weniger. Wenn sie
>zum Billa einkaufen gehen, haben sie auch nur bedingt was
>davon, das sie einen sicheren Arbeitsplatz haben, die beim
>Billa wollen Cash sehen und nicht irgendein Gefasel hören, von
>einem sicheren Arbeitsplatz. Und um die 1.500 Euro ist halt
>nicht so viel Cash.

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen gut analysiert
anfaenger_77(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 14:43)

>Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der freien
>Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte
>(geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)


Dann einfach den Rahmenkollektivvertrag im Metallbereich zb. durchlesen ......heißt zwar nicht Biennalsprung.....kommt aber auf ziemlich das selbe raus.......und ist genauso zusätzlich zu den Gehaltserhöhungen....
wie sagt man so schön ........hauptsache es trifft die anderen


http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=518611&DstID=1475

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
steinedg(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 14:54)

....Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der freien Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte (geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)
.....

Das ganze Gehaltssystem ist eben im Staatsdienst anders aufgebaut. Es gibt auch nicht wie in manchen Betrieben ein 15. Monatsgehalt oder schöne Prämien.
Und Biennalsprünge gibt es auch in der Privatwirtschaft, möglicherweise werden diese aber anders bezeichnet.

Ein großer Teil der Staatsdiener verdient eigentlich sehr wenig und versteht diese Diskussion sicherlich nicht, die hier im Forum geführt wird.

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 15:21)

>Ein großer Teil der Staatsdiener ... versteht diese Diskussion sicherlich nicht, die hier
>im Forum geführt wird.

Hier im Forum tummeln sich halt die bösen Spekulanten. Was willst Du von denen anderes erwarten, irgendwie müssen sie ihrem Ruf ja gerecht werden. http://www.smileygarden.de/smilie/Frech/smileymania.at_13491.gif.png

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 16:26)

>>Ein großer Teil der Staatsdiener ... versteht diese
>Diskussion sicherlich nicht, die hier
>>im Forum geführt wird.
>
>Hier im Forum tummeln sich halt die bösen Spekulanten. Was
>willst Du von denen anderes erwarten, irgendwie müssen sie
>ihrem Ruf ja gerecht werden.
>http://www.smileygarden.de/smilie/Frech/smileymania.at_13491.gif.png

dank bankenrettungsorgie sind spekulanten ja auch schon eine art "beamte",
nur sinds halt keine sicheren jobs sondern sichere renditen -)))

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 20:11)

Die Null-Lohnrunde halte ich für keine gute Idee, verheerend für die
Moral und darüber hinaus vollkommen phantasielos.
Es wundert mich ein wenig daß die Beamten das so widerstandslos
hinnehmen.



  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 20:16)

>Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der freien
>Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte
>(geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)


?
Vorrückungen gibt es in vielen Kollektivverträgen.

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 20:18)

Ich nehme diese Aussage zurück (war mit den Gedanken woanders...)

>>Klar. Ich kenne niemanden "Kleinen" in der
>freien
>>Wirtschaft der Biennalsprünge sein Eigen nennen könnte
>>(geschweige einen sicheren Arbeitsplatz garantiert hätte)
>
>
>?
>Vorrückungen gibt es in vielen Kollektivverträgen.

>
>

  

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RE: Null-Lohnrunde im nächsten Jahr vorgesehen witzigwitzig
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 14:07)

>
>
>>Dank der Biennalsprunge verschmerzbar.
>
>Auch für den kleinen Beamten ?

Klar, besonders für diesen. Kleine Menschen brauchen nicht so viel Nahrung wie große, auch die Wohnung kann (sofern der Partner und die Kinder auch klein sind) ebenfalls kleiner also kostengünstiger ausfallen, vielleicht paßt ihm sogar die Kindergröße etc. Er kommt also sowieso billiger durchs Leben im Vergleich zu einem großwüchsigen Beamten.

  

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Ich habe keinerlei unmittelbare Einbußen. Kann man deshalb zufrieden
sein? Nein.

---------

BEAMTE und VERWALTUNG: Auf Beamte kommen harte Zeiten zu: Zumindest im kommenden Jahr soll es eine Nulllohnrunde geben (das spart 206 Mio. Euro), 2014 nur eine moderate Gehaltsanpassung (ein Prozent plus Einmalzahlung). Außerdem sollen Pensionierungen nicht mehr nachbesetzt werden ("Aufnahmestopp") - ausgenommen bleibt abgesehen von den bisher schon bekannten Bereichen (Exekutive, Richter, Staatsanwälte, Justizwache, Lehrer) auch die Finanzpolizei. Ebenfalls geplant: Staatsarchiv und Heeresgeschichtliches Museum werden zusammengelegt, kleine Bezirksgerichte aufgelöst, Heeresspitäler geschlossen und die Ermessensausgaben gekürzt (letzteres bringt heuer 170 Mio. Euro). SPARZIEL: 2,544 Mrd. Euro bis 2016.

PENSIONEN und ARBEITSMARKT: Für Pensionisten wird es zwar keine Nulllohnrunden geben, dafür aber geringe Pensionsanpassungen: 2013 wird sie um einen Prozentpunkt unter der maßgeblichen Inflationsrate liegen, 2014 um 0,8 Prozentpunkte. Das spart im ersten Jahr 400 Mio. Euro, ab dem zweiten Jahr dann noch zusätzlich 320 Mio. Euro. Wer in die Korridor-Frühpension gehen möchte, muss künftig 40 Versicherungsjahre (statt bisher 37,5) aufweisen, Invaliditätspension gibt es künftig nur noch für Über-50-Jährige (jüngere müssen zum AMS), die geblockte Altersteilzeit wird gestrichen. Strukturell wichtigste Maßnahme: Die Umstellung auf das Pensionskonto ("Harmonisierung") kommt (statt mit jahrzehntelanger Parallelrechnung) schon 2014. Arbeitgeber müssen künftig bei Kündigungen eine Gebühr ans AMS zahlen. Insgesamt umfasst das Pensions- und Arbeitsmarktpaket 17 Einzelmaßnahmen. SPARZIEL: 7,259 Mrd. Euro bis 2016.

GESUNDHEIT: Die Gesundheitsreform muss erst zwischen Bund, Ländern und Gemeinden verhandelt werden - dementsprechend dürr sind die Angaben der Regierung zu diesem Bereich. Budgetiert werden lediglich Einsparungen in der Sozialversicherung, die durch eine bessere Zielsteuerungs-Vereinbarung mit den Ländern möglich werden sollen. Die Einsparungen sollen heuer 60 Mio. Euro ausmachen und dann jährlich ansteigen. SPARZIEL: 1,372 Mrd. Euro bis 2016.

FÖRDERUNGEN: Zur Streichung von Doppel- und Dreifachförderungen will der Bund mit Ländern und Gemeinden eine "Förderpyramide" vereinbaren, durch die ab 2015 500 Mio. Euro eingespart werden sollen. Bauprojekte der ÖBB sollen "redimensioniert" und damit billiger werden, was bis 2016 Beträge zwischen 46,6 und 239,7 Mio. Euro jährlich bringen soll. Außerdem will die Regierung durch eine schärfere Kontrolle der Forschungsprämien 40 Mio. Euro jährlich sparen. Gestrichen wird auch die Förderung des Dieseltreibstoffes für Bauern und öffentlichen Verkehr (Bus, Zug), Bauspar- und Zukunftsvorsorge-Förderung werden halbiert. Dies wird von der Regierung allerdings nicht als Kürzung von Subventionen verbucht, sondern als zusätzliche Steuereinnahmen. SPARZIEL: 3,492 Mrd. Euro bis 2016.

ZINSERSPARNIS: Weil die Regierung in den kommenden Jahren weniger Schulden macht, als ursprünglich erwartet, zahlt sie auch weniger Zinsen. Die damit mögliche Zinsersparnis wird als Sparmaßnahme verbucht. SPARZIEL: 1,634 Mrd. Euro bis 2016.

LÄNDER und GEMEINDEN sollen ebenfalls ihren Teil zum Sparpaket beitragen. Ihr Sparziel von 5,2 Mrd. Euro werden sie allerdings zum Teil durch ihren Anteil an den neuen Steuereinnahmen (2,3 Mrd. Euro) erbringen können, den Rest müssen sie über echte Einsparungen bewältigen. SPARZIEL: 5,204 Mrd. Euro.



Das Sparpaket wird für neue Steuern im Ausmaß von 7,5 Mrd. Euro bis Ende 2016 sorgen. Nach Angaben der Regierung werden davon knapp 4,94 Mrd. Euro für die Konsolidierung des Bundeshaushaltes herangezogen, der Rest geht an die Bundesländer. Den Löwenanteil der neuen Steuern soll die Vermögenszuwachssteuer auf Immobilien (inklusive Umwidmungsabgabe) bringen (2,05 Mrd. Euro bis 2016). Ebenfalls große Brocken: Finanztransaktionssteuer (1,5 Mrd. Euro), ein Steuerabkommen mit der Schweiz (1,15 Mrd. Euro) sowie das Schließen von diversen "Steuerlücken" bei der Vorsteuer.

VERMÖGENSZUWACHSSTEUER IMMOBILIEN: Die zehnjährige Spekulationsfrist bei Immobilienverkäufen wird gestrichen, dafür wird künftig ein einheitlich niedrigerer Steuersatz von 25 Prozent auf alle Veräußerungsgewinne fällig. Damit werden sämtliche Gewinne aus Immobiliengeschäften besteuert, auch Gewinne, die durch die Umwidmung von Grundstücken entstehen ("Umwidmungsabgabe"). Die Regierung schätzt die Einnahmen auf 350 Mio. Euro im Jahr 2013 und dann jährlich ansteigend bis auf 750 Mio. Euro im Jahr 2016. Insgesamt soll die neue Steuer von 2013 bis 2016 2,05 Mrd. Euro ins Budget spülen.

FINANZTRANSAKTIONSSTEUER: Diese soll schon 2014 schlagend werden - die Regierung glaubt offenbar an eine Umsetzung auf EU-Ebene. Bringen soll die Maßnahmen ab dann jährlich 500 Mio. Euro - insgesamt bis 2016 also 1,5 Mrd. Euro. Ob für den Fall, dass die Steuer auf EU-Ebene scheitert, eine Börsenumsatzsteuer in Österreich kommen soll, ist unklar.

STEUERABKOMMEN mit der SCHWEIZ: Dieses Abkommen soll jenem Deutschlands nachgebildet werden. Getroffen werden sollen damit jene Steuerpflichtige, die Vermögen auf Bankkonten und Wertpapierdepots in der Schweiz haben und daraus Kapitalerträge erzielen. Diese Maßnahme soll bis 2016 1,15 Mrd. Euro bringen.

VORSTEUER: Bei der Vorsteuer will man "Steuerlücken" schließen. Umgehungsstrukturen wie etwa Auslagerungen, über die sich nicht vorsteuerberechtigte Körperschaften Steuervorteile verschaffen, werden abgeschafft. So wurden bisher Bauvorhaben ausgegliedert, der Vorsteuerabzug geltend gemacht und dann wieder an die Körperschaft vermietet. Der Vorsteuerabzug soll künftig nur mehr dann zustehen, wenn auch der Mieter vorsteuerabzugsberechtigt ist. Darüber hinaus müssen auch Unternehmer, die Gebäude nach zehn Jahren privat verwenden, einen Teil der erhaltenen Vorsteuern zurückzahlen. Insgesamt sollen in diesem Bereich bis 2016 1,33 Mrd. Euro hereinkommen.

GRUPPENBESTEUERUNG: Bei der Verlustabschreibung bei Gruppenmitgliedern (von Konzernen mit im Ausland befindlichen Betriebsstätten) kommt es zu Beschränkungen. Der ausländische Verlust darf künftig maximal in Höhe des im Ausland ermittelten Verlustes abgezogen werden. Bringen soll dies 2013 50 Mio. Euro, danach 75 Mio. Euro jährlich - insgesamt (bis 2016) also 275 Mio. Euro.

MINERALÖLSTEUER: Hier wird die Steuer-Rückerstattung für Agrardiesel und Schienenfahrzeuge gestrichen, außerdem fällt die Steuerbefreiung für Busse im Ortslinienverkehr. Die Maßnahmen sollen 2013 70 Mio. Euro bringen, ab 2014 dann 80 Mio. Euro jährlich. Bis 2016 will die Regierung damit also in Summe 390 Mio. Euro lukrieren.

SOLIDARABGABE/Reduzierung GEWINNFREIBETRAG: Diese betrifft das 13./14. Gehalt. Die Abgabe wird befristet eingeführt und gilt von 2013 bis 2016. In diesem Zeitraum wird das Urlaubsgeld in vier verschiedenen Steuerklassen versteuert: Bis 13.280 Euro/Monat (185.920 Euro brutto/Jahr) gilt wie bisher die begünstigte Besteuerung von 6 Prozent. Liegt das Einkommen darüber, so wird der darüber liegende Monats-Betrag mit 27 Prozent besteuert. Für Einkommensteile zwischen 25.781 und 42.477 Euro gilt ein Steuersatz von 35,75 Prozent, ab 42.448 werden 50 Prozent beim Urlaubsgeld fällig.

Auch Unternehmer sind von der Solidarabgabe betroffen: Für Gewinne bis 175.000 Euro bleibt der Gewinnfreibetrag von 13 Prozent. Für Gewinne zwischen 175.000 und 350.000 Euro im Jahr wird der Freibetrag auf 7 Prozent reduziert. Für Gewinne zwischen 350.000 und 580.000 Euro/Jahr erfolgt eine Reduzierung auf 4,5 Prozent, ab 580.000 Euro gibt es gar keinen Gewinnfreibetrag mehr. Betroffen sollen von den beiden Maßnahmen rund 20.000 Personen sein. Die Abgabe soll über vier Jahre je 110 Mio. Euro bringen, in Summe also 440 Mio. Euro.

HALBIERUNG der BAUSPARPRÄMIE: Bausparer werden ab 2013 weniger Freude mit ihren Erträgen haben: Die staatliche Prämie wird halbiert und beträgt künftig maximal zwischen 1,5 und vier Prozent. Schlagend werden soll dies ab kommenden Jahr, einbringen wird die Maßnahmen bis 2016 304 Mio. Euro.

PRÄMIENREDUKTION bei begünstigter ZUKUNFTSVORSORGE: Diese Maßnahme ist bis 2016 befristet. Die Prämie wird von 5,5 auf 2,75 Prozent gesenkt. Die Regierung rechnet hier mit Einnahmen von 172 Mio. Euro.

  

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RE: Das Sparpaket
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 22:14)

>Ich habe keinerlei unmittelbare Einbußen. Kann man deshalb
>zufrieden sein? Nein.

Naja es sind zumindest keine absoluten no-nos dabei. Es hätte sicher mehr gespart werden können, aber man muss ja für die nächsten Jahre auch noch was überlassen. Hoffentlich beschränkt man sich dann beim "Sparen" auf's "weniger ausgeben".

Die VERMÖGENSZUWACHSSTEUER IMMOBILIEN wird vermutlich mindestens ebenso chaotisch werden wie die WP-Kest, ist aber zumindest mit dieser konsistent, und sollte großteils Gruppen betreffen bei denen eine Besteurung vertretbar ist.

Von der FINANZTRANSAKTIONSSTEUER halte ich ja nichts - aber wenigstens hat man sich dazu durchgerungen es nicht im Alleinganz zu versuchen, so sollten sich die negativen Auswirkungen in Grenzen halten.

PRÄMIENREDUKTION bei begünstigter ZUKUNFTSVORSORGE: die gehört sowieso abgeschafft. Als Alternative: Bundesschätze steuerfrei machen.

Nicht verstehe ich diesen Absatz:

"GRUPPENBESTEUERUNG: <...> Der ausländische Verlust darf künftig maximal in Höhe des im Ausland ermittelten Verlustes abgezogen werden."

Was bedeutet das?

  

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RE: Gruppenbesteuerung interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.12 22:48)

>PRÄMIENREDUKTION bei begünstigter ZUKUNFTSVORSORGE: die gehört
>sowieso abgeschafft. Als Alternative: Bundesschätze steuerfrei
>machen.

Die Konstruktion mit Kapitalgarantie ist einfach total mißlungen.
Besser wäre z.B. - jeder kann ein Depot vollkommen steuerfrei
stellen, muß Entnahmen vor 65 aber mit 50% versteuern.


>Nicht verstehe ich diesen Absatz:
>
>"GRUPPENBESTEUERUNG: <...> Der ausländische Verlust darf
>künftig maximal in Höhe des im Ausland ermittelten Verlustes
>abgezogen werden."
>
>Was bedeutet das?

Ich glaube da ist die bisherige Abzugsfähigkeit von Firmenwertabschreibungen gemeint:

--------

Häufig wird auch die durch die Steuerreform 2005 eingeführte Firmenwertabschreibung für den Erwerb neuer Gruppenmitglieder kritisiert. Dadurch kann der im Beteiligungskaufpreis enthaltene Firmenwert auf 15 Jahre verteilt steuerwirksam abgeschrieben werden. Im Kern werden damit Unternehmensakquisitionen gefördert. Der durch die Firmenwertabschreibung ausgelöste Steuereffekt kann im Einzelfall nominell durchaus signifikant erscheinen. Gemildert wird er freilich dadurch, dass die Firmenwertabschreibung bei zukünftiger Wiederveräußerung der Beteiligung nachversteuert werden muss. Der Fördereffekt erschöpft sich somit lediglich in einem – wenn auch mitunter langfristigen – Zinsvorteil. Darüber hinaus zeigt sich beim näheren Hinsehen, dass die Firmenwertabschreibung bei vielen Akquisitionsfällen gar nicht zur Verfügung steht. So sind Erwerbe im Ausland oder konzerninterne Erwerbe ebenso ausgeschlossen wie – in der Praxis besonders häufig – der Erwerb von Holdinggesellschaften, die an der Spitze eines durch sie mittelbar erworbenen Gesamtkonzerns stehen. Generell ist der abschreibbare Firmenwert auch mit 50 Prozent des Beteiligungskaufpreises gedeckelt. In gewisser Weise ähnelt die Firmenwertabschreibung daher dem Glas, das – je nach Sichtweise – zugleich halb voll und halb leer ist.


Abschreibung des Firmenwerts
Es ist letztlich eine Wertungsentscheidung des Gesetzgebers, ob er diese Abschreibung fortführen will. Aus Sicht der Gruppenbesteuerung kann man hier entspannt abwarten. Der Fördergedanke der Firmenwertabschreibung hat nämlich mit der Gruppenbesteuerung in der Sache nichts zu tun. Die Firmenwertabschreibung ist lediglich deshalb in die Gruppenbesteuerung eingebettet, weil sie am Erwerb eines neuen Gruppenmitglieds anknüpft. Ein zwingender innerer Zusammenhang besteht aber nicht. Wenn man hier ein „Steuergeschenk“ sehen will, dann soll man es nicht der Gruppenbesteuerung anlasten.

http://diepresse.com/home/recht/rechtwirtschaft/571413/Die-Gruppenbesteuerung-ist-kein-Ge schenk

  

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RE: Gruppenbesteuerung
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 08:58)

Die IV sieht die Regelung dagegen "als eine der wenigen verbliebenen und international wahrgenommenen Standortvorteile"....

Wieder so eine Sache die mehr kosten als einbringen könnte. Denn das internationale Arbeitgeber Arbeit schaffen und dadurch auch andere Steuern und Abgaben leisten geht in ein sozialistisches Hirn nicht wirklich hinein. Österreich steht im Wettbewrb mit anderen günstigeren Standorten.



>>PRÄMIENREDUKTION bei begünstigter ZUKUNFTSVORSORGE: die
>gehört
>>sowieso abgeschafft. Als Alternative: Bundesschätze
>steuerfrei
>>machen.
>
>Die Konstruktion mit Kapitalgarantie ist einfach total
>mißlungen.
> Besser wäre z.B. - jeder kann ein Depot vollkommen
>steuerfrei
> stellen, muß Entnahmen vor 65 aber mit 50% versteuern.
>
>
>>Nicht verstehe ich diesen Absatz:
>>
>>"GRUPPENBESTEUERUNG: <...> Der ausländische Verlust
>darf
>>künftig maximal in Höhe des im Ausland ermittelten
>Verlustes
>>abgezogen werden."
>>
>>Was bedeutet das?
>
>Ich glaube da ist die bisherige Abzugsfähigkeit von
>Firmenwertabschreibungen gemeint:
>
>--------
>
>Häufig wird auch die durch die Steuerreform 2005 eingeführte
>Firmenwertabschreibung für den Erwerb neuer Gruppenmitglieder
>kritisiert. Dadurch kann der im Beteiligungskaufpreis
>enthaltene Firmenwert auf 15 Jahre verteilt steuerwirksam
>abgeschrieben werden. Im Kern werden damit
>Unternehmensakquisitionen gefördert. Der durch die
>Firmenwertabschreibung ausgelöste Steuereffekt kann im
>Einzelfall nominell durchaus signifikant erscheinen. Gemildert
>wird er freilich dadurch, dass die Firmenwertabschreibung bei
>zukünftiger Wiederveräußerung der Beteiligung nachversteuert
>werden muss. Der Fördereffekt erschöpft sich somit lediglich
>in einem – wenn auch mitunter langfristigen – Zinsvorteil.
>Darüber hinaus zeigt sich beim näheren Hinsehen, dass die
>Firmenwertabschreibung bei vielen Akquisitionsfällen gar nicht
>zur Verfügung steht. So sind Erwerbe im Ausland oder
>konzerninterne Erwerbe ebenso ausgeschlossen wie – in der
>Praxis besonders häufig – der Erwerb von
>Holdinggesellschaften, die an der Spitze eines durch sie
>mittelbar erworbenen Gesamtkonzerns stehen. Generell ist der
>abschreibbare Firmenwert auch mit 50 Prozent des
>Beteiligungskaufpreises gedeckelt. In gewisser Weise ähnelt
>die Firmenwertabschreibung daher dem Glas, das – je nach
>Sichtweise – zugleich halb voll und halb leer ist.
>
>
>Abschreibung des Firmenwerts
>Es ist letztlich eine Wertungsentscheidung des Gesetzgebers,
>ob er diese Abschreibung fortführen will. Aus Sicht der
>Gruppenbesteuerung kann man hier entspannt abwarten. Der
>Fördergedanke der Firmenwertabschreibung hat nämlich mit der
>Gruppenbesteuerung in der Sache nichts zu tun. Die
>Firmenwertabschreibung ist lediglich deshalb in die
>Gruppenbesteuerung eingebettet, weil sie am Erwerb eines neuen
>Gruppenmitglieds anknüpft. Ein zwingender innerer Zusammenhang
>besteht aber nicht. Wenn man hier ein „Steuergeschenk“ sehen
>will, dann soll man es nicht der Gruppenbesteuerung anlasten.
>
>http://diepresse.com/home/recht/rechtwirtschaft/571413/Die-Gruppenbesteuerung-ist-kein-Ge schenk

  

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RE: Gruppenbesteuerung
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 11:28)

>Die IV sieht die Regelung dagegen "als eine der
>wenigen verbliebenen und international wahrgenommenen
>Standortvorteile"....

>
>Wieder so eine Sache die mehr kosten als einbringen könnte.
>Denn das internationale Arbeitgeber Arbeit schaffen und
>dadurch auch andere Steuern und Abgaben leisten geht in ein
>sozialistisches Hirn nicht wirklich hinein. Österreich steht
>im Wettbewrb mit anderen günstigeren Standorten.
>
>
>


na ja,kaputtsparen ist halt keine einbahnstrasse.

man kann den sozis ja viel vorwerfen,aber das sie was gegen internationale arbeitgeber haben ist mir neu.

  

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RE: Gruppenbesteuerung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 14:13)

>man kann den sozis ja viel vorwerfen,aber das sie was gegen
>internationale arbeitgeber haben ist mir neu.


Jedes Mal wenn ein österreichisches Unternehmen übernommen wird
reden sie von Ausverkauf, große Sympathien haben sie nicht unbedingt.

  

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RE: Gruppenbesteuerung
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 19:48)

>>man kann den sozis ja viel vorwerfen,aber das sie was
>gegen
>>internationale arbeitgeber haben ist mir neu.
>
>
>Jedes Mal wenn ein österreichisches Unternehmen übernommen
>wird
>reden sie von Ausverkauf, große Sympathien haben sie nicht
>unbedingt.


wenn es sich nicht um arbeitgeber sondern um absiedler handelt hält sich meine sympathie auch in grenzen.
aber investoren in den standort österreich sind herzlich wilkommen.
es lebe der kleine,aber feine unterschied

  

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Interessant. Hat da die SPÖ geschlaffen?

Anders als beim Bausparen, wo die Förderung ohne Zeitlimit halbiert wird, ist die Kürzung der Zukunftvorsorge-Förderung ausdrücklich bis 2016 befristet. "Bei der prämienbegünstigten Pensions- und Zukunftsvorsorge wird der Prozentsatz von 5,5% auf 2,75% bis 2016 reduziert. Danach beträgt sie wieder 5,5 %", heißt es in den Sparpaket-Unterlagen.

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1226238/fullstory

  

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Das ist kein Sparpaket
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 20:13)

Mein "nicht unmittelbar betroffen" muß ich auch zurücknehmen, höhere
Sozialversicherungsbeiträge... aber das zahlt man doch gerne wenn
es um Gerechtigkeit geht.

------

"Die Presse am Sonntag"-Leitartikel: Das ist kein Sparpaket, von Rainer Nowak
Utl.: Ausgabe vom 12.02.2012 =

Wien (OTS) - So viel inszenierter Pathos war noch nie wie bei
Verkündigung des \x{2588}Konsolidierungspakets\x{2588}: Irgendwie müssen Faymann
und Spindelegger von Belastungen und Nichtsparen ja auch ablenken.
Am Freitag feierte die Regierungsspitze ein innenpolitisches Hochamt.
Mit väterlichen Gesten, ernsten Blicken und gut sitzenden Krawatten
verkündeten Werner Faymann und Michael Spindelegger ihr großes
Kommuniqué zur Konsolidierung: Österreich stehe ganz gut da, morgen
noch besser und übermorgen regne es Manna, oder wie das heißt, vom
Himmel über dem Ballhausplatz.

Die Inszenierung kennt man in Varianten schon: Werner Faymann und
Josef Pröll starteten die Regierungsperiode kumpelhaft mit viel
Versprechen, das Kleinpaket von Loipersdorf wurde mit gespieltem
Ernst gezeigt. Dann kam das geduldige Streberpapier von Faymann und
Prölls Nachfolger, Michael Spindelegger, volksnah am Semmering im
Frühsommer verkündet. Das war bald Makulatur. Die Krise, da kann man
nichts machen.

Nun eben staatstragend - der Inhalt bleibt über Strecken ebenso vage
bis optimistisch wie die "Pakete" bisher: Mit Einnahmen von
mindestens einer halben Milliarde ist da etwa eine
Finanztransaktionssteuer budgetiert. Sie kommt aber nur im
europäischen Gleichschritt, also bei einer Einigung auf EU-Ebene.
Oder: Die Schweiz möge doch, bitte schön, die auf Banken liegenden
Mittel aus Österreich nennen oder gleich besteuern oder sonst wie
eine Milliarde nach Wien spülen. Das versuchen die Deutschen auch.
Haben die Erfolg, folgt Österreich ihrem Beispiel - hofft der
Kanzler. Auch an anderer Stelle bleibt das Papier dünn und seiner
eigentümlichen Komik treu: In wenigen Zeilen werden da Einsparungen
beim Thema Gesundheit versprochen. Da die Kosten zu 58 Prozent bei
den Ländern lägen, müsse dort die Konsolidierung passieren. Die
Länder haben einen gemeinsamen Brief geschrieben, das umzusetzen. Das
sei eine Vereinbarung für 1,4 Milliarden, sagt Faymann. Da werden die
Ratingagenturen ergriffen schauen.

Wirklich ärgerlich ist der Wortbruch der ÖVP. Vom Bekenntnis, die
"Leistungsträger" zu fördern oder zumindest zu schützen, ist nicht
viel geblieben: Nicht nur die Solidarabgabe trifft Bezieher (sehr)
hoher Einkommen. Darunter müssen Besserverdiener künftig höhere
Sozialversicherungsbeiträge zahlen (das steht unter "Einsparungen" im
Papier.) Das alles hat mit "Leistung", die sich Spindelegger auf die
Fahnen geheftet hat, wenig zu tun. Dass er neue Steuern verhindern
werde, wie er es vor kurzem kampflustig gemeint hatte, glaubte
ohnehin keiner. Nein, genau genommen muss man Spindelegger noch
dankbar sein, dass er zusätzlich zur Besserverdienerbelastung nicht
auch noch weiteren Vermögensteuern zugestimmt hat.

Wohin die Reise geht, zeigt die SPÖ: In Aussendungen wurden stolz
prominente Beispiele genannt: dass Erste-Bank-Chef Andreas Treichl
ein paar tausend Euro monatlich mehr zahlen müsse. Oder dass eine
gewisse Sacher-Kaffehausbesitzerin Elisabeth G. bei einem Verkauf
ihrer Immobilien am Wörthersee in Zukunft viel Steuern leisten
müsste. Warum kein Aufruf zur Enteignung?

Das Paket ist präsentiert, jetzt beginnt der Wahl- und Klassenkampf.

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 20:57)

Hier sind einige weitere Details:

http://images.derstandard.at/2012/02/10/sparpaket.pdf

Interessant ist das die Besteuerung von Immobilienverkäufen sogar nachträglich eingeführt wird. Für nach dem 1.4. 2002 angeschaffte mit 25% vom Gewinn, und für davor angeschaffte mit 3,5% vom Verkaufserlös (nicht vom Gewinn!). Das kann ja eigentlich nicht rechtens sein, denn damit besteuert ja man auch Anschaffungen bei denen die Spekulationsfrist schon abgelaufen ist. Oder verstehe ich die Formulierung falsch:

"Die Spekulationsfrist bei Immobilienveräußerung wird abgeschafft
ausgenommen aus neuer Regelung bleiben Hauptwohnsitze, Immobilien, die nach dem 1.4. 2002 gekauft wurden, bleiben steuerverfangen, Wertzuwachs aus dem Verkauf wird mit 25% besteuert. Besteuerung bei Erwerb vor dem Stichtag: bei Immobilien mit vorhergehenden Umwidmungen vor 1.4. 2002 15% des Verkaufspreises, bei Immobilien ohne Umwidmungen 3,5% auf die Verkaufssumme."

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 10:00)

Nein, das wurde auch schon in einigen Medien so kolportiert/kritisch
vermerkt. Ob das rechtlich halten kann?


>Interessant ist das die Besteuerung von Immobilienverkäufen
>sogar nachträglich eingeführt wird. Für nach dem 1.4. 2002
>angeschaffte mit 25% vom Gewinn, und für davor angeschaffte
>mit 3,5% vom Verkaufserlös (nicht vom Gewinn!). Das kann ja
>eigentlich nicht rechtens sein, denn damit besteuert ja man
>auch Anschaffungen bei denen die Spekulationsfrist schon
>abgelaufen ist. Oder verstehe ich die Formulierung falsch:
>
>"Die Spekulationsfrist bei Immobilienveräußerung wird
>abgeschafft
>ausgenommen aus neuer Regelung bleiben Hauptwohnsitze,
>Immobilien, die nach dem 1.4. 2002 gekauft wurden, bleiben
>steuerverfangen, Wertzuwachs aus dem Verkauf wird mit 25%
>besteuert. Besteuerung bei Erwerb vor dem Stichtag: bei
>Immobilien mit vorhergehenden Umwidmungen vor 1.4. 2002 15%
>des Verkaufspreises, bei Immobilien ohne Umwidmungen 3,5% auf
>die Verkaufssumme."

  

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RE: Das ist kein Sparpaket interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 13:14)

Interessant ist das die Besteuerung von Immobilienverkäufen sogar nachträglich eingeführt wird. Für nach dem 1.4. 2002 angeschaffte mit 25% vom Gewinn, und für davor angeschaffte mit 3,5% vom Verkaufserlös (nicht vom Gewinn!). Das kann ja eigentlich nicht rechtens sein, denn damit besteuert ja man auch Anschaffungen bei denen die Spekulationsfrist schon abgelaufen ist.


Ich denke, das ist zwar grenzwertig, aber gerade noch zulässig. Der 1.4.2002 als Stichtag dürfte sein, um eben nur die Fälle zu treffen, bei denen die Spekulationsfrist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht um ist.
Für die, bei denen die Spekulationsfrist schon abgelaufen ist, wird quasi die Grunderwerbssteuer verdoppelt, also in Zukunft auch vom Verkäufer zu bezahlen sein, nicht nur vom Käufer.

Ob die 15%ige Steuer (im Umwidmungsfall) rechtens ist, bezweifle ich allerdings. Daß man, wenn bei seinem Grundstück vor 25 Jahren irgendetwas herumgewidmet worden ist, jetzt plötzlich die mehr als vierfache Grundverkaufssteuer zahlen soll, scheint mir nicht haltbar.

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 16:32)

>Besteuerung von Immobilienverkäufen

Das würden wir jetzt auch bei der WP-KESt noch brauchen:

"Geplant ist, dass es nach zehn Jahren zu einem Inflationsabschlag von 2,5 Prozent pro Jahr kommt. Dieser Abschlag darf aber höchstens 50 Prozent ausmachen. So will man eine Besteuerung der Substanz verhindern. Auch Aufwendungen, die man für Instandsetzung und Herstellung geleistet hat, reduzieren den Gewinn."

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/731405/Wohnungsverkaeufer-werden-zur-Kasse -gebeten?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 18:17)

Wie wird das eigentlich berechnet, wenn man sich eigenhändig mit Verwandten ein Haus, Häuser, Keller, etc. gebaut hat. Wird dann geschätzt? Ich glaub, da ist noch viel unausgegoren.

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 18:50)

>Wie wird das eigentlich berechnet, wenn man sich eigenhändig
>mit Verwandten ein Haus, Häuser, Keller, etc. gebaut hat. Wird
>dann geschätzt? Ich glaub, da ist noch viel unausgegoren.

Wenn man selber drin gewohnt hat fällt keine Steuer an. Ansonsten - gute
Frage. Wenn das FA schätzt werden die Einstandskosten dann wohl ohnehin
höher geschätzt als real, insofern würde man dann besser aussteigen.

  

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FTS - Rechnung sorgt für Kopfschütteln
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 19:05)

Für Kopfschütteln sorgt unter Experten aber auch die Höhe der angesetzten Einnahmen - wie übrigens auch schon damals bei der Wertpapier-KESt. Die Koalition rechnet mit 500 Mio. Euro jährlich, wenn die EU den Handel mit Aktien und Anleihen mit 0,1 Prozent und jenen mit Derivaten mit 0,01 Prozent besteuert. Dies ein zu optimistischer Ansatz, meinte ein Experte am Sonntag zur APA.

Die Transaktionssteuer in der EU sei erstens noch keine beschlossene Sache "und selbst wenn sie kommt, glaube ich nicht, dass 500 Millionen Euro für Wien realistisch sind". Es werde sich um eine Steuer handeln, die EU-weit eingehoben und dann auf die Mitgliedstaaten verteilt werde. Ein überwältigend hoher Anteil der Erlöse werde in den Finanzzentren Deutschlands, Frankreichs und der Niederlanden gemacht werden, Wien sei vernachlässigbar.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Deutschen und Franzosen es zulassen werden, dass ein Prozent des Steueraufkommens bei uns landet", sagte der Fachmann, der nicht genannt werden wollte. Die 2001 abgeschaffte alte Börseumsatzsteuer habe nur etwa ein Zehntel, umgerechnet etwas mehr als 50 Mrd. Euro (sic! wohl 50 Mio.) erbracht.

Der Linzer Finanzwissenschafters Friedrich Schneider schätzt wie berichtet das Aufkommen durch eine rein österreichische Finanztransaktionssteuer auf höchstens 200 Mio. Euro.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1226404/fullstory

  

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RE: Das ist kein Sparpaket gut analysiert
smartin(2) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 20:48)

Ich frag mich auch wen die Immobiliensteuer trifft?
Die Profis in der Immobranche (Immobilienentwickler,..) zahlen ja jetzt schon Körperschaftssteuer und sind davon nicht betroffen. Mehreinnahmen= Null
Die Mittelschicht, die für ihre Pension sich Vorsorgewohnungen zugelegt haben, werden diese wohl kaum in den nächsten Jahren verkaufen. Später werden sie die Wohnungen eventuell sogar an ihre Kinder/Studenten (=Hauptwohnsitz) weitergegeben. Mehreinnahmen in den nächsten Jahren= überschaubar.

Vielleicht ist die Immobiliensteuer in Wirklichkeit eine "indirekte und sehr hohe" Erbschaftssteuer. Die Eltern/Großeltern verkaufen ihre Häuser/Wohnungen ja nicht zu Lebzeiten sondern vererben diese. Die Kinder/Enkerl haben in der Regel schon woanders Fuß gefasst (=anderer Hauptwohnsitz) und werden in der Regel später die geerbte Immobilie veräußern (überhaupt wenn das Erbe auf mehrere Personen aufgeteilt wird).

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 22:02)

Etliches an diesem "Sparpaket" - oder sollten man es eher Verarschungspaket nennen - wird nicht halten. zb sind die unterschiedlichen Grenzen für Selbstständige und Lohntütenempfänger ein Fall für den OGH. Und da ist sicher noch einiges Anderes verborgen.

In Summe ist es aus meiner Sicht der ÖVP gelungen, dass Sie die Beamten zugunsten der Großbauern und Millionäre verkauft hat. Erbschaftssteuer,Aufhebung der Pauschalierung der Landwirte und Anpassung der Grundsteuer hätten nur den wirklich Reichen weh getan und nicht uns Mitglieder der Unterschicht (Mittelschicht ist eh nur Propaganda).

  

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RE: Das ist kein Sparpaket gut analysiert
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 15:27)

Wenn man sich die mit Inseraten und sonstigen Zuwendungen gefütterten Medien anschaut, die doch großteils positiv (im Endeffekt - ein bissal wollens ja doch noch den Schein wahren) bis hypereuphorisch auf dieses Mogel und Abzockerpaket reagieren, kommt einen nur mehr das Kotzen.

Apropos, was wurde aus den Einsparungen bezüglich Inserate. Hat da unser Inseratekanzler wieder gut verhandelt??? 100-200 Millionen sollen jährlich direkt und indirekt aus der Staatskasse an diversen und nutzlosen Inseraten verbrannt werden..Sparen? Fremdwort, man muss sich seine Freu....

  

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RE: Das ist kein Sparpaket
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.12 19:14)

Es ist wieder typisch SPÖVP - eine Vielzahl an Einzelmaßnahmen, aber
kein vernünftiges Einscheiden bei bzw. Nachhaltigmachen der großen
Kostentreiber. Damit erkaufen sie sich etwas Zeit, mehr nicht. In der
Zwischenzeit steigt die Abgabenquote wieder um 2 Prozentpunkte. Noch
ist unsere Wirtschaft so stark das auszuhalten, aber es wird der Punkt
kommen wo wir ernsthaft ins Hintertreffen geraten, und weit entfernt
dürfte der nicht mehr sein.


>Wenn man sich die mit Inseraten und sonstigen Zuwendungen
>gefütterten Medien anschaut, die doch großteils positiv (im
>Endeffekt - ein bissal wollens ja doch noch den Schein wahren)
>bis hypereuphorisch auf dieses Mogel und Abzockerpaket
>reagieren, kommt einen nur mehr das Kotzen.
>
>Apropos, was wurde aus den Einsparungen bezüglich Inserate.
>Hat da unser Inseratekanzler wieder gut verhandelt??? 100-200
>Millionen sollen jährlich direkt und indirekt aus der
>Staatskasse an diversen und nutzlosen Inseraten verbrannt
>werden..Sparen? Fremdwort, man muss sich seine Freu....

  

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Sparpaket: Ein Drittel des Pakets ist vorerst nur Überschrift
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.12 21:37)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/sparpaket-ein-drittel- des-pakets-ist-vorerst-nur-ueberschrift-507237/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

Sparpaket: Ein Drittel des Pakets ist vorerst nur Überschrift
Sparpaket. 8,8 Milliarden der 26,5 Milliarden € sind noch nicht gesichert.

  

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Österreichs Top-Bonität dürfte jetzt auch bei Moody's wackeln
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.12 22:59)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1226667/fullstory

Österreichs Top-Bonität dürfte jetzt auch bei Moody's wackeln
Ausblick könnte auf "negativ" gestellt werden

  

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RE: Österreichs Top-Bonität dürfte jetzt auch bei Moody's wackeln
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.12 00:54)

haben die den Fay(eig)mann grinsen gesehen ?

  

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Athen-Hilfspaket: Fekter: Keine Zusatzkosten für Österreich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.2.12 15:05)

http://derstandard.at/1329703211641/Athen-Hilfspaket-Fekter-Keine-Zusatzkosten-fuer-Oeste rreich

Athen-Hilfspaket
Fekter: Keine Zusatzkosten für Österreich

Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler Spindelegger und Finanzministerin Fekter sind mit dem Abschluss des Griechenland-Pakets zufrieden

  

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Österreich und Griechenland CDS interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.2.12 21:38)

Die Republik sollte ein sehr großes Interesse daran haben ein Triggern
von CDS zu vermeiden. 2,5-3 Mrd. an GR-CDS sind ausstehend und wir
sind mit 15-20% dabei. Toll.

----------

Die KA Finanz bezifferte zum Halbjahr ihr Griechenland-Obligo mit 980 Mio. Euro, ohne staatsgarantierte Papiere seien es 820 Mio. Euro. Rund 500 Mio. Euro der Summe entfielen auf Credit Default Swaps (CDS). Die Rede wäre also von etwa 330 Mio. Euro, heißt es im Institut. Die Kommunalkredit Austria hatte Mitte 2011 ein Griechen-Exposure von 220 Mio. Euro.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1228234/fullstory

  

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Freikaufen vom Amtsmissbrauch wird möglich
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.2.12 08:05)

Sehr entlarvend. Man reagiert also schon vorsorglich, wie es scheint:


Diversion. Staatsanwälte sollen Verdächtigen einen Handel anbieten dürfen, selbst wenn der Fall ungeklärt ist. Dies könnte theoretisch im Fall von Ex-Minister Karl-Heinz Grasser angewandt werden.

Weiter:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/734380/Freikaufen-vom-Amtsmissbrauch-wird- moeglich?_vl_backlink=/home/index.do

  

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Österreich: Produktion erholt sich auf Vorkrisenniveau
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.2.12 12:36)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/734829/Oesterreich_Produktion-erholt-sich- auf-Vorkrisenniveau-

Die Produktion in Österreich hat sich 2011 erholt und befand sich auf dem Niveau von 2008.

  

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Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab witzig
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 12:06)

Über die Verantwortungslosigkeit der Politik braucht man sich somit
nicht zu wundern.

-----

"trend": Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab

Utl.: Je höher der Bildungsgrad, desto geringer die Ablehnung der Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters.


Wien (OTS) - Zwei Drittel der Österreicher lehnen eine Anhebung
des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ab, berichtet das
Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
In einer vom Linzer market-Institut für den "trend" durchgeführten
Umfrage glauben 66 Prozent der Befragten nicht, dass die Anhebung des
Pensionsantrittsalters eine geeignete Maßnahme sei, das
Pensionssystem längerfristig zu finanzieren. Österreicher mit höherer
Bildung (mindestens Matura) sind da zuversichtlicher, hier sind es
nur 53 Prozent, die sich gegen eine Anhebung aussprechen.

30 Prozent - überwiegend unter 30-Jährige - rechnen bereits damit,
bis ins Alter von 70 oder länger arbeiten zu müssen; mehr als die
Hälfte glaubt, vor oder mit dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter
von 65 in Pension zu gehen. Eine geringere Anhebung der Pensionen im
Vergleich zu den Gehältern halten zwei Drittel für ungerechtfertigt,
ein Drittel der Österreicher sind dafür.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 18:29)

>Über die Verantwortungslosigkeit der Politik braucht man sich
>somit
>nicht zu wundern.
>
>-----
>
>"trend": Zwei Drittel lehnen Anhebung des
>Pensionsantrittsalters ab
>
>Utl.: Je höher der Bildungsgrad, desto geringer die Ablehnung
>der Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters.
>
>


Ist für mich logisch, denn je höher der Bildungsgrad, um so weniger schwere körperliche Arbeit werden diese Leute verrichten müssen. Bauarbeiter über 60 oder gar bis 70 arbeiten zu lassen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Und da fallen mir noch Krankenschwestern, Polizisten, Männer bei der Müllabfuhr etc. ein.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 19:42)

na was sonst? zu diesem ergebnis käme man (kostensparend) auch ohne umfrage. der höhere bildungsgrad ist eher dafür, nicht weil er körperlich nur leichte arbeit hat, die man bis ins hohe alter gefahrlos verrichten kann, sondern weil er versteht worum es geht.

der arme bauarbeiter, dem es untersagt ist mehr als 25 kg zu heben, der jede art von schutzkleidung gegen regen, kälte, staub, hitze etc zur verfügung hat, trotzdem aber staub- kälte- hitze- oder gefahrenzulagen kassiert, der bei der ersten verkühlung wenn er es darauf anlegt sofort für eine woche krankgeschrieben und mit etwas glück danach auf kur geschickt wird, ihm wird mit sicherheit eine ausnahmeregelung zum früheren pensionsantritt bereitstehen. und nicht zuletzt darf ich noch eine lanze für die schreibtischtäter brechen: durch streß und überarbeitung sind auch sie vor einem frühen tod keinesfalls gefeit.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 19:57)

Verstehen wird es wohl ein jeder, aber wennst schon ein halber Krüppel bist, wirst halt nicht sehr begeistert sein, noch bis 65, oder noch länger zu arbeiten.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 20:04)

>aber wennst schon ein halber Krüppel bist, wirst halt nicht sehr begeistert sein, noch bis 65, oder noch länger zu arbeiten.

halber krüppel? bei uns gehen sie doch schon wegen einem eingewachsenen zehennagel in frühpension. bildungskaiser nicht ausgenommen, die haben dann halt depressionen, oder haltungsschäden vom sitzen, oder sie sind vorm bildschirm erblindet. ein arbeitswilliger pflichtbewusster mensch wird verstehen länger zu arbeiten als früher, weil er auch länger leben wird als früher.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 20:14)

>>aber wennst schon ein halber Krüppel bist, wirst halt
>nicht sehr begeistert sein, noch bis 65, oder noch länger zu
>arbeiten.
>
>halber krüppel? bei uns gehen sie doch schon wegen einem
>eingewachsenen zehennagel in frühpension.

Das ist ja der Punkt, genau solche gehören ausgesiebt, damit der Stahlarbeiter mit 60 in Pension gehen kann, aber nicht kann, weil es irgendwelche Tachinierer schaffen, mit fadenscheinigen Gründen, mit 55 oder noch früher in Pension zu gehen, und das Pensionssystem damit noch mehr ins Wanken bringen.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 20:21)

>...und das Pensionssystem damit noch mehr ins Wanken bringen.



dafür gibt es reformen. ich glaube es wird am ende ein maßnahmenpaket werden:
1.höherer anteil an privater altersvorsorge, 2.späteres antrittsalter, 3.adaptierung der frühpensionsregelung

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.12 20:30)

>Das ist ja der Punkt, genau solche gehören ausgesiebt, damit
>der Stahlarbeiter mit 60 in Pension gehen kann, aber nicht
>kann, weil es irgendwelche Tachinierer schaffen, mit
>fadenscheinigen Gründen, mit 55 oder noch früher in Pension zu
>gehen, und das Pensionssystem damit noch mehr ins Wanken
>bringen.


Die finanziellen Anreize in beiden Richtungen müssen eben entsprechend
sein, dann regelt sich das von selbst. Vor 30 Jahren lag das
durchschnittliche Antrittsalter höher als heute, und die waren damals
sicher nicht gesünder, vermutlich eher das Gegenteil.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab gut analysiertgut analysiert
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 08:53)

Der Österreicher der letzten Jahre/Jahrzehnte hat sich dadurch ausgezeichnet, irgendwann ab 45 nur mehr auf "die Pensi" zu warten. Wie oft ich das gehört habe ... dafür jedesmal einen Euro und neue Manolos wären mir sicher!

Und es war ja auch so - gerade die Banken z.B. haben sich mit Programmen regelrecht übertroffen, um die Leute weit vor dem 60. Lebensjahr loszuwerden. Das hat auch zu einem Meinungsbildungsprozess in der Bevölkerung geführt, wir sehen es ja jetzt.

Andererseits: Bei Aussprüchen wie "Pension erst mit 75" frage ich mich schon, wozu dann überhaupt noch Pensionsversicherungsanstalten notwendig sein sollen?

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.12 10:45)

Von einer Pensionisten- und Beamtenregierung aus geschützten Werkstätten rekrutiert kann man eben nichts anderes erwarten.

Die großen Söhne oder Töchter gibt es nun in der Bundeshymne, aber sicherlich nicht in dieser Bundesregierung.

>Der Österreicher der letzten Jahre/Jahrzehnte hat sich
>dadurch ausgezeichnet, irgendwann ab 45 nur mehr auf "die
>Pensi" zu warten. Wie oft ich das gehört habe ... dafür
>jedesmal einen Euro und neue Manolos wären mir sicher!
>
>Und es war ja auch so - gerade die Banken z.B. haben sich mit
>Programmen regelrecht übertroffen, um die Leute weit vor dem
>60. Lebensjahr loszuwerden. Das hat auch zu einem
>Meinungsbildungsprozess in der Bevölkerung geführt, wir sehen
>es ja jetzt.
>
>Andererseits: Bei Aussprüchen wie "Pension erst mit
>75" frage ich mich schon, wozu dann überhaupt noch
>Pensionsversicherungsanstalten notwendig sein sollen?

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.12 21:49)

Tatsächlich, nur Fekter und Schmied haben Erfahrung in der
Privatwirtschaft - und die eine war federführund dabei beteiligt eine
Bank an die Wand zu fahren.


>Von einer Pensionisten- und Beamtenregierung aus geschützten
>Werkstätten rekrutiert kann man eben nichts anderes erwarten.
>
>Die großen Söhne oder Töchter gibt es nun in der Bundeshymne,
>aber sicherlich nicht in dieser Bundesregierung.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 09:00)

>>aber wennst schon ein halber Krüppel bist, wirst halt
>nicht sehr begeistert sein, noch bis 65, oder noch länger zu
>arbeiten.
>
>halber krüppel? bei uns gehen sie doch schon wegen einem
>eingewachsenen zehennagel in frühpension. bildungskaiser nicht
>ausgenommen, die haben dann halt depressionen, oder
>haltungsschäden vom sitzen, oder sie sind vorm bildschirm
>erblindet. ein arbeitswilliger pflichtbewusster mensch wird
>verstehen länger zu arbeiten als früher, weil er auch länger
>leben wird als früher.

ein arbeitswilliger pflichtbewusster mensch sieht aber auch,das seine ausbringungsmenge/zeiteinheit dank automatisierung um das x-fache gestiegen ist,und dieser umstand nach adam riese zu einer verkürzung der lebensarbeitszeit führen müsste,trotz steigender lebenserwartung.
diese diskrepanz gilt es zu klären,bevor sinnlose "pensionsantrittserhöhungsphantasien" gesponnen werden.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 18:49)

>ein arbeitswilliger pflichtbewusster mensch sieht aber
>auch,das seine ausbringungsmenge/zeiteinheit dank
>automatisierung um das x-fache gestiegen ist,und dieser
>umstand nach adam riese zu einer verkürzung der
>lebensarbeitszeit führen müsste,trotz steigender
>lebenserwartung.


Ein Teil geht in das Gehalt. ("Benya-Formel"...)

Ob der Anteil groß genug ist eine Frage des Standpunkts. (Empfänger -
Zahler)

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 22:39)

>>ein arbeitswilliger pflichtbewusster mensch sieht aber
>>auch,das seine ausbringungsmenge/zeiteinheit dank
>>automatisierung um das x-fache gestiegen ist,und dieser
>>umstand nach adam riese zu einer verkürzung der
>>lebensarbeitszeit führen müsste,trotz steigender
>>lebenserwartung.
>
>
>Ein Teil geht in das Gehalt. ("Benya-Formel"...)
>
>Ob der Anteil groß genug ist eine Frage des Standpunkts.
>(Empfänger -
>Zahler)

ja,das auch.
aber die lebensarbeitszeitverkürzung findet in anderer form statt,
nämlich in ihrer dümmsten form,der arbeitslosigkeit.

zum glück sind zwei drittel der österreicher intelligent genug diesen eher simplen sachverhalt zu begreifen,trotz medialem dauertrommelfeuer der sparefrohpychos.

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 22:56)

>ja,das auch.
>aber die lebensarbeitszeitverkürzung findet in anderer form
>statt,
>nämlich in ihrer dümmsten form,der arbeitslosigkeit.
>
>zum glück sind zwei drittel der österreicher intelligent genug
>diesen eher simplen sachverhalt zu begreifen,trotz medialem
>dauertrommelfeuer der sparefrohpychos.


Dann drehen wir das Argument doch um. Alle gehen noch früher mit 50 in Pension und
das Problem ist gelöst. Die Republik geht zwar in kurzer Zeit pleite, aber
was wissen diese Sparefrohs schon

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 23:29)

>>ja,das auch.
>>aber die lebensarbeitszeitverkürzung findet in anderer
>form
>>statt,
>>nämlich in ihrer dümmsten form,der arbeitslosigkeit.
>>
>>zum glück sind zwei drittel der österreicher intelligent
>genug
>>diesen eher simplen sachverhalt zu begreifen,trotz
>medialem
>>dauertrommelfeuer der sparefrohpychos.
>
>
>Dann drehen wir das Argument doch um. Alle gehen noch früher
>mit 50 in Pension und
>das Problem ist gelöst. Die Republik geht zwar in kurzer Zeit
>pleite, aber
>was wissen diese Sparefrohs schon
>

ja,und warum auch nicht,wenn man in der kurzen zeitspanne eine ausreichende "lebensarbeitsleistung" schafft geht niemand pleite, auch nicht der staat.
alles nur eine frage der wertschöpfung,
und der anteil der menschen, die am wertschöpfungsprozess beteiligt sein müssen sinkt kontinuierlich,wie man an der stark steigenden arbeitslosigkeit allerorts leicht erkennen kann.

ja,die sparefrohs sind die pest,
ständig daran uns lösungen für ein problem zu präsentieren das wir ohne sie gar nicht hätten

  

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RE: Zwei Drittel lehnen Anhebung des Pensionsantrittsalters ab
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 08:42)

>>Über die Verantwortungslosigkeit der Politik braucht man
>sich
>>somit
>>nicht zu wundern.
>>
>>-----
>>
>>"trend": Zwei Drittel lehnen Anhebung des
>>Pensionsantrittsalters ab
>>
>>Utl.: Je höher der Bildungsgrad, desto geringer die
>Ablehnung
>>der Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters.
>>
>>
>
>
>Ist für mich logisch, denn je höher der Bildungsgrad, um so
>weniger schwere körperliche Arbeit werden diese Leute
>verrichten müssen. Bauarbeiter über 60 oder gar bis 70
>arbeiten zu lassen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluß
>sein. Und da fallen mir noch Krankenschwestern, Polizisten,
>Männer bei der Müllabfuhr etc. ein.
>

sehr richtig.
und vor allem das "arbeitseintrittsalter" ist bei den gebildeten wesentlich höher,das verzerrt die sicht der dinge oft.

  

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RE: hermitdemzaster.at
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 11:28)

>Er soll nach Kuba auswandern.

kommt er nicht von dort?

  

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RE: hermitdemzaster.at
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.12 20:42)

Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber... die glauben
doch nicht ernsthaft daß solche Mehreinnahmen in Österreich durch
Entlastungen anderenorts kompensiert werden würden?


----

Hans Arsenovic, Unternehmer und Obmann der Grünen Wirtschaft Wien,
sieht die Forderungen als Chance für die österreichische Wirtschaft:
"Eine Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen stärkt auch
die Kaufkraft und bringt die notwendigen wirtschaftlichen Impulse."

  

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Die nächste Sauerei
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.12 21:57)

Ich finde das eine Frechheit, die bekommen den geringeren
Veranlagungserfolg gegenüber Plan teilweise vom Steuerzahler ersetzt, dabei geht es
nur um Zusatzpensionen. Kohl und Blecha jubeln, das sagt schon
alles. Die 400 Mio. Mehreinnahmen heuer werden uns mit Zins und
Zinseszins usw. in den Jahren danach fehlen.


---------

Wien (OTS/BMASK) - Das Pauschalsteuermodell für Betriebspensionen bezeichnete Sozialminister Rudolf Hundstorfer als eine "gute Lösung"
im Sinne von zehntausenden Pensionisten bzw. Anwärter auf eine Pension, die Leistungen aus den Pensionskassen erhalten werden. So sollen Pensionskassenberechtigte und Anwartschaftsberechtigte, die in den nächsten fünf Jahren ihre Pension antreten können, die Möglichkeit erhalten, im Laufe des Jahres 2012 für das Pauschalsteuermodell zu optieren. In diesem Fall wird der halbe Steuersatz vom Deckungskapital abgezogen. In der Folge bleibt die Pension steuerfrei. ****

"Diese Beziehergruppe musste aufgrund zu hoher gewährter Rechnungszinsen (über fünf Prozent) und der unvorhersehbaren Einbrüche am Kapitalmarkt Pensionskürzungen bis zu 40 Prozent hinnehmen. Mit der Vorauszahlung durch die Pauschalsteuer ist es nun möglich, die Verluste für diese Pensionisten abzufedern", begrüßte Hundstorfer diese Maßnahme, die auch im Stabilitätspakt verankert wird. Man sei mit dieser Vorauszahlung der Steuerleistung einer wichtigen Forderung der Pensionskassenberechtigten nachgekommen, so Hundstorfer. Für den Staat bedeutet diese Pauschalsteuer Mehreinnahmen von etwa 400 Millionen Euro für das Jahr 2012.

  

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ESM - Kritisches Video
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.12 08:05)

Die EU droht sich in eine schuldenbasierte Transferunion, eine Haftungsgemeinschaft, zu verwandeln...

weiter:http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

  

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Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.12 16:26)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1231345/fullstory

Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Dem stehen allerdings Refinanzierungskosten und Bankenhilfen gegenüber

  

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RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro interessantinteressant
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.12 19:43)

Ich bin mir nicht sicher was davon zu halten ist, aber das hört sich mal gut an:

"According to information on protothema.gr, those who will eventually be excluded from this process are:
<...>
3. Individuals from Belgium and Austria: The Greek government bonds held by individuals from Belgium and Austria are excluded as they are protected by local laws."

http://www.protothema.gr/news-in-english/article/?aid=181263

  

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RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Rang: Vienna_Stock(33) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.12 20:00)

Klingt aber zu schön um wahr zu sein...

Vor allem: was interessiert die Griechen unser Recht?

Ich wäre auf jeden Fall für eine 100 % Tilgung, aber wie gesagt: ich glaube nicht mehr dran

LG

  

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RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.12 20:02)

Das wäre ein mittleres Wunder... der Rest des Artikels ist immerhin
stimmig. Geistig habe ich das Ganze ohnehin schon als mißlungene
Spekulation verbucht.

Ich denke es war in Anbetracht der damaligen Informationslage trotzdem kein
"falscher" Trade.



>Ich bin mir nicht sicher was davon zu halten ist, aber das
>hört sich mal gut an:
>
>"According to information on protothema.gr, those who
>will eventually be excluded from this process are:
><...>
>3. Individuals from Belgium and Austria: The Greek
>government bonds held by individuals from Belgium and Austria
>are excluded as they are protected by local laws."
>
>http://www.protothema.gr/news-in-english/article/?aid=181263

  

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RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Rang: caj(352) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.12 07:36)

>Das wäre ein mittleres Wunder... der Rest des Artikels ist
>immerhin
> stimmig. Geistig habe ich das Ganze ohnehin schon als
>mißlungene
>Spekulation verbucht.
>
>Ich denke es war in Anbetracht der damaligen Informationslage
>trotzdem kein
>"falscher" Trade.
>

Schade, dass er nicht aufgegangen ist. Aber in einer so
komplexen Materie mit vielen Marktteilnehmern ist es
ausgesprochen schwierig Ineffizienzen zu finden.

  

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RE: Österreich erhielt für Griechenland-Hilfe bislang 63 Mio. Euro
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.12 18:56)

Ich habe halt den Willen zum Rechtsbruch unterschätzt. Warum kann die
EZB nicht so prinzipienfest wie die Bundesbank sein?


>Schade, dass er nicht aufgegangen ist. Aber in einer so
>komplexen Materie mit vielen Marktteilnehmern ist es
>ausgesprochen schwierig Ineffizienzen zu finden.

  

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Staat erspart sich 300 Millionen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.12 16:11)

http://kurier.at/wirtschaft/4487666-staat-erspart-sich-300-millionen.php

Staat erspart sich 300 Millionen

Der Bund musste 2011 weniger Zinsen an Investoren zahlen als geplant. Das setzt sich heuer trotz Triple-A-Verlust fort.

  

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Österreich holt Vorsprung heraus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.3.12 08:12)

Österreich holt Vorsprung heraus
Österreich schafft mehr Wachstum als Deutschland. Insgesamt ändert sich die Hackordnung in der Weltwirtschaft.

....

Die Rangfolge der größten Wirtschaftsnationen
2007 2012 2016
1. USA USA USA
2. Japan China China
3. China Japan Japan
4. Deutschland Deutschland Deutschland
5. Großbritannien Frankreich Brasilien
6. Frankreich Brasilien Frankreich
7. Italien Großbritannien Großbritannien
8. Spanien Italien Russland
9. Kanada Russland Indien
10. Brasilien Indien Italien

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/4489156-oesterreich-holt-vorsprung-heraus.php

  

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Budgetdefizit 2011 deutlich unter Maastricht-Vorgabe: Nur 2,6 Prozent
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.12 09:40)

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/4559274-2/budgetdefizit-2011-deutlich-unte r-maastricht-vorgabe-nur-26-prozent.csp

Laut Statistik Austria ist das Budgetdefizit damit niedriger als erwartet. Im Frühjahr 2011 war die Regierung noch von 3,9 Prozent ausgegangen.

  

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RE: Budgetdefizit 2011 deutlich unter Maastricht-Vorgabe: Nur 2,6 Prozent
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.12 09:53)

Nunja, immerhin. Die pessimistischeren Schätzungen waren wohl Mittel zum Zweck; bei 2,6% Defizit hätte Faymann noch weniger Grund zum Sparen gesehen.
Eigentlich sollte man am Höhepunkt des Konjunkturzyklus zwar Überschüsse erzielen, aber es hätte schlimmer kommen können ...

  

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RE: Budgetdefizit 2011 deutlich unter Maastricht-Vorgabe: Nur 2,6 Prozent
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.12 10:06)

>Nunja, immerhin. Die pessimistischeren Schätzungen waren wohl
>Mittel zum Zweck; bei 2,6% Defizit hätte Faymann noch weniger
>Grund zum Sparen gesehen.
>Eigentlich sollte man am Höhepunkt des Konjunkturzyklus zwar
>Überschüsse erzielen, aber es hätte schlimmer kommen können
>...


Möchte gar nicht wissen wieviele statistische Tricks hier drinnen sind, um für die nächste Wahl (die den Bürger wieder 5 Jahre entmündigt) gewappnet zu sein. Das Schlimmste steht uns noch bevor...

  

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Öffentliches Defizit 2011 bei 2,6%, öffentlicher Schuldenstand bei 72,2% des BIP
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.12 22:01)

Öffentliches Defizit 2011 bei 2,6%, öffentlicher Schuldenstand bei 72,2% des BIP

Die Staatshaushalte sind im Jahr 2011 von einer Reduktion des Defizites bei leicht gestiegenem Schuldenstand gekennzeichnet. Vorläufigen Daten für das Berichtsjahr 2011 zeigen laut Statistik Austria im Vergleich zum Jahr 2010 stark gestiegene Staatseinnahmen von insgesamt 144,3 Mrd. Euro (+4,7% zu 2010). Die Staatsausgaben stiegen ebenfalls, jedoch weitaus geringer als die Einnahmen, um 1,0% auf 152 Mrd. Euro, sodass sich ein Defizit von 2,6% des BIP bzw. 7,8 Mrd. Euro für das Jahr 2011 ergibt (2010: 4,5% bzw. 12,9 Mrd. Euro). Der Schuldenstand betrug mit Ende des Jahres 2011 217,4 Mrd. Euro bzw. 72,2% des BIP (2010: 205,7 Mrd. Euro bzw. 71,9%).

Steuereinnahmen steigen kräftig an

Die Staatseinnahmen 2011 in Höhe von insgesamt 144,3 Mrd. Euro stiegen im Vergleich zum Jahr 2010 um 6,5 Mrd. Euro oder 4,7% an. Gut 91% der Staatseinnahmen stammten aus Steuern und Sozialbeiträgen, die 2011 in Summe rund 131,3 Mrd. Euro ausmachten (Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr 5,1% bzw. 6,4 Mrd. Euro). Bei den Produktions- und Importabgaben (darin enthalten ist die Mehrwertsteuer) lag die Steigerungsrate 2011 mit 4,0% wieder höher als 2010 (2,6%), allerdings nach wie vor etwas niedriger als 2008 (4,4%). Die Einnahmen aus Einkommen- und Vermögenssteuern, die im Jahr 2009 aufgrund stark gesunkener Einnahmen aus der Lohn-, Körperschaft-, Kapitalertragssteuer sowie Kapitalertragssteuer auf Zinsen um -11,1% zurückgingen, stiegen nach 3,6% 2010 im Jahr 2011 deutlich um 7,1% an. Darüber hinaus traten 2011 mit der Flugabgabe (59 Mio. Euro) und der Stabilitätsabgabe von Kreditinstituten (510 Mio. Euro) zwei neue Abgaben in Kraft.

Geringe Steigerung der Staatsausgaben gegenüber 2010

Die Staatsausgaben stiegen im Jahr 2011 um 1,0% od. 1,4 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr an. Der geringe Anstieg ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass einzelne Ausgabenströme wie bspw. der Zuschuss aus dem Besserungsschein für die KA-Finanz AG („Bad Bank“) i.H.v. 1 Mrd. Euro im Jahr 2011 wegfielen. 49% der Ausgaben des Staates entfielen auf Sozialausgaben, die 2011 eine Steigerung von 2,0% gegenüber dem Vorjahr auswiesen. Die nächstgrößeren Positionen sind mit einigem Abstand der Personalaufwand mit 19% der Staatsausgaben (Steigerung 1,3% bzw. rd. 400 Mio. Euro) und Förderungen mit 17% der Staatsausgaben (Rückgang 1,3% bzw. rund 300 Mio. Euro).

Geringeres Maastricht Defizit als 2010 auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene

Sämtliche Verwaltungsebenen konnten ihr Maastricht-Defizit im Jahr 2011 teils deutlich verringern. Die Bundesebene – Gebietskörperschaft, Bundeskammern und sonstige Bundeseinheiten – erzielte ein Maastricht-Defizit von rund 7,1 Mrd. Euro und lag somit um rund 2,8 Mrd. Euro unter dem Vorjahresergebnis von 9,9 Mrd. Euro Maastricht-Defizit. Die Landesebene – Gebietskörperschaft, Landeskammern und sonstige Landeseinheiten – erzielte ein Maastricht-Defizit von 0,9 Mrd. Euro, was einen Rückgang um 1,3 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Gemeindeebene einschließlich Wien verzeichnete 2011 ein Maastricht-Defizit von rund 90 Mio. Euro, das ist rund 1,1 Mrd. Euro niedriger als im Jahr zuvor.

Schuldenstand

Die Staatsverschuldung betrug mit 31.12.2011 217,4 Mrd. Euro oder 72,2 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Damit liegt die Staatsverschuldung um 11,7 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert, was einer Steigerung der BIP-Quote von 0,3 Prozentpunkten entspricht. 178,8 Mrd. Euro entfielen im Jahr 2011 auf Anleihen und 38,6 Mrd. Euro auf Kredite.

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=29052&s=Allgemeines-%D6ffentliches-Defizit-2011- bei-2%2C6%25%2C-%F6ffentlicher-Schuldenstand-bei-72%2C2%25-des-BIP

  

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Über eine Billion in den Bilanzen der österreichischen Banken
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.3.12 12:02)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/ueber-eine-billion-in-den-bilanz en-der-oesterreichischen-banken-512966/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.2.DT

Über eine Billion in den Bilanzen der österreichischen Banken
Banken. Österreichs Geldinstitute haben gemeinsam wieder mehr als eine Billion Euro in ihren Bilanzen.

  

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Kirchenbeitrag: 120 Millionen Euro Steuerentgang
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.12 08:33)

Die Republik verliert durch die erst in diesem Jahr erhöhte Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags voraussichtlich rund 120 Millionen €...

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/kirchenbeitrag-120-mil lionen-euro-steuerentgang-durch-absetzbarkeit-513008/index.do?_vl_pos=r.1.NT

----------------

Spenden und religiöse Dinge sollten sowieso private Angelegeheit sein...

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 08:33)

>http://derstandard.at/1333528497351/Der-Rubel-rollt-Steuereinnahmen-heuer-bereits-460-Mil lionen-Euro-ueber-Vorjahr
>
>Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
>


Die saugen uns ja auch aus, wie die Vampire. Alleine was die (kalte) Progression bringt...das ist fast schon der jährliche Diebstahl.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 09:28)

+463 und die Hälfte geht gleich wieder an die Länder, damit es die
verprassen können.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 10:14)

>+463 und die Hälfte geht gleich wieder an die Länder, damit
>es die
>verprassen können.
>


Nicht die Bundesländer abschaffen, sondern die Schweizer Kantone (26 Stück!) sollten unser Vorbild sein.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 10:46)

>Nicht die Bundesländer abschaffen, sondern die Schweizer Kantone (26 Stück!) sollten unser Vorbild sein.


und zwar warum?

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 13:53)

>Nicht die Bundesländer abschaffen, sondern die Schweizer
>Kantone (26 Stück!) sollten unser Vorbild sein.


Voll dafür. Innerösterreichischer Steuerwettbewerb, das wäre doch was.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 11:06)

>

Mich würden die Einnahmen aus der Wertpapier KESt interessieren, waren da nicht 30 Millionen veranschlagt?

Interessant auch der Rückgang bei den Dividenden, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, muss am Beobachtungszeitraum liegen.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.12 13:56)

>Mich würden die Einnahmen aus der Wertpapier KESt
>interessieren, waren da nicht 30 Millionen veranschlagt?


Ja. Aber Einnahmen aus diesem Titel kann es ja erst ab April geben.

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.12 07:08)

>+463 und die Hälfte geht gleich wieder an die Länder, damit
>es die
>verprassen können.
>
>

Wenn ich mir die Grafik anschaue, dann zahlen wir mMn eindeutig viel zu viel an die EU. Jetzt bin ich echt verblüfft was uns dieser Verein kostet. Über 1 Mrd. im Q1 und und 112,9 Mio mehr als im Vorjahr.

Jetzt frag ich ganz nach Meischi "Wo woar die Leistung der EU?"

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.12 08:54)

>Wenn ich mir die Grafik anschaue, dann zahlen wir mMn
>eindeutig viel zu viel an die EU.

Davon kommt der Großteil wieder zurück (wie sinnvoll das EU Förderungsmodell ist kann man sich aber sicher streiten).

2009 betrug der Nettobeitrag Österreichs 0,15 % des BIP:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haushalt_der_Europ%C3%A4ischen_Union#Nettozahlerdebatte< br />

  

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RE: Steuereinnahmen heuer bereits 460 Millionen Euro über Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.12 11:13)

>eindeutig viel zu viel an die EU. Jetzt bin ich echt verblüfft
>was uns dieser Verein kostet. Über 1 Mrd. im Q1 und und 112,9
>Mio mehr als im Vorjahr.


Ich bin eigentlich nur über die Steigerung verblüfft. Ich dachte
das EU-Budget für heuer ist im wesentlichen unverändert?

  

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Österreich zahlt weniger Zinsen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.12 13:45)

http://derstandard.at/1333528715343/Kapitalmarkt-Oesterreich-zahlt-weniger-Zinsen

Die Republik holt sich 1,2 Milliarden Euro am Kapitalmarkt. Die Zinsen für fünfjährige Bundesanleihen sind auf einem Rekordtief

  

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Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.12 20:30)

Man faßt es nicht...

----

Nach einem kräftigen Rückgang im Vorjahr wird die staatliche Parteiförderung heuer leicht steigen, prognostiziert Politikwissenschaftler Hubert Sickinger. 170,6 Mio. sollen 2012 aus der Staatskasse an die Parteien fließen.

weiter:

http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/parteienfinanzierung-s teigt-2012-wieder-leicht-an-10228/

  

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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.12 21:51)

Man klatscht sich auf die Stirn ...

  

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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
Luke_Skywalker(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.12 22:21)

2347 und 1/2 Million Schilling an Parteienförderung

.... und dann muß die Telekom auch noch angezapft werden ???

ZWEItausendDREIhunder&SIEBENUNDVIERZIG Millionen Schilling ... und es reicht nicht ???

( ich werde alt - ich verstehe das alles nicht mehr !!! )

  

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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.12 06:18)

>2347 und 1/2 Million Schilling an Parteienförderung
>
>.... und dann muß die Telekom auch noch angezapft werden ???
>
>ZWEItausendDREIhunder&SIEBENUNDVIERZIG Millionen Schilling
>... und es reicht nicht ???
>
>( ich werde alt - ich verstehe das alles nicht mehr !!! )

Und dabei sind die ganzen Vorfeldorganisationen noch gar nicht eingerechnet.

  

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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.12 07:40)

Ein paar Parteijugendorganisationen stehen glücklicherweise auch auf der Liste der begünstigten Spendenempfänger,
da sie offenbar ein bißl was Humanitäres auch im Programm haben.

Wär nicht Österreich, wenn´s diese begünstigten Spendenvehikel nicht geben tät.
Da brauchts keinen Lobbyisten, man kann vieles ganz sozial regeln,
und wer würde auf jemanden schimpfen, der aus edlen Motiven eine noch edlere humanitäre Parteijugendorganisation unterstützt?

  

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RE: Parteienförderung: 170,6 Mio. Euro
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.12 08:14)

>Und dabei sind die ganzen Vorfeldorganisationen noch gar nicht
>eingerechnet.

Nicht zu vergessen AK und WK.

  

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Krankenkassen gesunden über Plan
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.12 08:25)

Krankenkassen gesunden über Plan
In den letzten drei Jahren haben die Kassen in Summe eine Milliarde Euro an Schulden abgebaut – weit mehr als gedacht.

Gesundheitsminister Alois Stöger hat eine "gute Nachricht für die Versicherten": Die Krankenkassen liegen in ihren Sanierungsbemühungen über dem Plan. Die von der Politik gesetzten Finanzziele haben die Kassen übererfüllt, geht aus dem Monitoringbericht des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger hervor. Die Kassen bilanzieren seit 2009 positiv und haben in den vergangenen drei Jahren ohne Leistungskürzungen bereis eine Milliarde Euro an Schulden abgebaut, zeigt sich Stöger zufrieden.

Für den Zeitraum von 2010 bis 2013 wurden den Kassen Einsparungen von insgesamt 1,725 Milliarden Euro auferlegt. Im Jahr 2010 waren es 197 Millionen Euro, tatsächlich erreicht wurden jedoch 410 Millionen Euro. Für das Jahr 2011 sollten die Kassen 361 Millionen einsparen, tatsächlich geschafft haben sie nach der letzten Prognose 606 Millionen Euro (die endgültige Abrechnung wird erst im September vorliegen). Und für heuer werden die Krankenkassen statt der geforderten 510 Millionen laut Prognose 702 Millionen Euro einsparen. Damit werden die bis 2013 geforderten Kostendämpfungen von 1,725 Millionen voraussichtlich schon heuer fast erfüllt sein. Für 2013 wurden noch weitere Einsparungen von 657 Millionen Euro vereinbart.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/4491895-krankenkassen-gesunden-ueber-plan.php

  

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RE: Krankenkassen gesunden über Plan
romko(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.12 10:20)

Hoffentlich nehmen sie das Wort "übererfüllt" nicht zum Anlass die Sparbemühungen deutlich zurückzufahren ...

  

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Fitch rüttelt nicht an Österreichs Triple A
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.4.12 13:07)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1239893/fullstory

Fitch rüttelt nicht an Österreichs Triple A
Top-Bonität bestätigt - CEE-Exposure der Banken derzeit keine Gefahr für AAA

  

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Eine österreichische Arbeitsstunde kostet 29,20 Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.12 13:50)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/752043/Eine-oesterreichische-Arbeitsst unde-kostet-2920-Euro

Österreich liegt im EU-Vergleich im oberen Mittelfeld. Am meisten kostet eine Stunde in Belgien. Schlusslicht ist Bulgarien - eine Stunde kostet 3,50 Euro.

  

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Bund stellt KA Finanz 600 Millionen bereit
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.12 17:43)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/bund-stellt-ka-finanz- 600-millionen-bereit-515614/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=8.1.DT

Bund stellt KA Finanz 600 Millionen bereit
Kapitalerhöhung. Die Kapitalherabsetzung der Bad Bank der Kommunalkredit, die am Mittwoch über die Bühne gehen soll, ist noch umstritten. Die Dexia wehrt sich gegen diesen Schritt.

  

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RE: die ach so armen österreicher
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.4.12 14:05)

Die baden echt im Trinkwasser?

Völker gibt´s ...

  

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BEGAS-Affäre: Offenbar Flut von Selbstanzeigen interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.4.12 20:12)

Steuertricks. Laut Informationen aus dem burgenländischen Landtag sollen bis zu 80 Mitarbeiter der BEGAS Selbstanzeige wegen illegaler Steuertricks erstattet haben.


Eisenstadt. Nächster Akt in der BEGAS-Affäre: Nachdem vergangene Woche der ehemalige Vorstand des burgenländischen Gasversorgers, Reinhard Schweifer, sein Vorstandsmandat beim Landesenergieversorger BEWAG freiwillig zurückgelegt hat, soll es nun eine Anzeigenflut von BEGAS-Mitarbeitern geben. "Nach unseren Informationen haben bis zum Wochenende 80 Mitarbeiter der BEGAS Selbstanzeige wegen illegaler Steuertricks erstattet", teilte Michel Reimon, Landtagsabgeordneter der Grünen am Montag in einer Aussendung mit. Von der Finanzbehörde gab es dazu keine Informationen.

"Planmäßig Steuerbetrug organisiert"

Die Flut von Selbstanzeigen bedeute, "dass in dem Landesunternehmen planmäßig Steuerbetrug organisiert wurde. Es kann nun nicht mehr nur darum gehen, die einzelnen Nutznießer zur Verantwortung zu ziehen, sondern auch das Entstehen dieses Systems ist aufzuklären", so Reimon.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei nicht klar, ob allen betroffenen Mitarbeitern bewusst war, sich an einem Steuerbetrugsschema zu beteiligen. Deshalb sei zu klären, wie dieses Schema im Unternehmen "üblich" wurde und wer dafür die Verantwortung trage. "Zu klären ist auch die Rolle des Aufsichtsrates: Entweder war ihm das Betrugsschema bekannt, dann trägt er die Verantwortung für organisierte Steuerhinterziehung. Oder die Vorgangsweise war nicht bekannt, dann stellt sich bei 80 Selbstanzeigen die Frage nach der Qualität der Aufsicht", erklärte der Politiker. Er erwarte dazu eine öffentliche Erklärung aller Aufsichtsratsmitglieder.

Reaktion der BEGAS

Seitens des Gasversorgers hieß es dazu: "Die BEGAS hat eine Selbstanzeige gemacht - das ist bekannt - mit einer umfassenden Sachverhaltsdarstellung, die dem Finanzamt übermittelt wurde. Ob einzelne Mitarbeiter eine Selbstanzeige gemacht haben, können wir nicht wissen, weil das eine rein private Angelegenheit ist. Wir glauben das aber nicht", teilte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage der APA mit.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/burgenland/begas-affaere-offe nbar-flut-von-selbstanzeigen-516465/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=9.2.DT

30.04.2012

  

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Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 10:31)

http://kurier.at/wirtschaft/4494401-arbeitslosigkeit-steigt-weiter-an.php

Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Im April waren in Österreich insgesamt 251.823 Menschen ohne Job. Damit erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 6,6 Prozent.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 10:42)

Ganz wichtig zu erwähnen ist auch dass es einen Beschäftigungsrekord gibt. Noch nie hat es in Österreich so viele Erwerbstätige gegeben.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an gut analysiert
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 11:19)

>Ganz wichtig zu erwähnen ist auch dass es einen
>Beschäftigungsrekord gibt. Noch nie hat es in Österreich so
>viele Erwerbstätige gegeben.


hm,steigende arbeitslosigkeit,beschäftigungsrekord,steigende zahl an pensionisten,bei (angeblich) schrumpfender bevölkerung,
da fragt ich mich doch,welche statistik da gefälscht ist

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 12:29)

Die Bevölkerung schrumpft DERZEIT durch die hohe Zuwanderung und steigende Lebenserwartung auch nicht.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 13:56)

>Die Bevölkerung schrumpft DERZEIT durch die hohe Zuwanderung
>und steigende Lebenserwartung auch nicht.

doch, seit den 70ern ist die bevölkerung von ca 7 mill auf ca 9 mill geschrumpft,was argumentativ immer für mehr zuwanderung herhalten muß,sonst schrumpfen wir gar noch auf 10 mill



  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 14:03)

Irgendwas scheinst du missverstehen. Wir haben 1,4 Kinder pro Frau. Man muß wirklich nicht studiert haben um zu erkennen was passiert wenn es keine Zuwanderung mehr gibt. Außerdem ist die "Urbevölkerung" eh auf 6 Millionen geschrumpft. Und das ist bei Gott nicht wenig. Die Geburtenstarken Jahrgänge kommen erst.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 14:21)

>Irgendwas scheinst du missverstehen. Wir haben 1,4 Kinder pro
>Frau. Man muß wirklich nicht studiert haben um zu erkennen was
>passiert wenn es keine Zuwanderung mehr gibt. Außerdem ist die
>"Urbevölkerung" eh auf 6 Millionen geschrumpft. Und
>das ist bei Gott nicht wenig. Die Geburtenstarken Jahrgänge
>kommen erst.

ja,wir haben dank zuwanderung bevölkerungswachstumsraten wie in der dritten welt,
da ist es doch etwas übertrieben einen kleinen zuwachs bei der beschäftigung zu bejubeln.


argumentativ haben wir aber scheinbar eine schrumpfende bevölkerung(höheres pensionsalter etc).

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 14:34)

wir haben dank zuwanderung bevölkerungswachstumsraten wie in der dritten welt, genau vor allem wandert bei uns hauptsächlich die dritte Welt ein.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 15:29)

>....genau vor allem wandert bei uns hauptsächlich die dritte Welt ein.

76% der weltbevölkerung gehören der dritten welt an. woher sonst sollen sie kommen, vielleicht aus monte carlo?

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an gut analysiert
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 15:46)

zu uns kommt dann der grösste Müll weil ihnen alles in den Ar... geschoben wird, dank Caritas und Co.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 16:54)

> zu uns kommt dann der grösste Müll weil ihnen alles in den Ar... geschoben wird, dank Caritas und Co.


nur dem zufall ist es zu danken, daß wir nicht dort geboren wurden, vielleich nur ein paar hundert kilometer weiter östlich. versetze dich einmal in die lage eines menschen der als müll bezeichnet wird, weil ihm der zufall weniger gnädig war und er nichts anderes sucht als ein besseres leben. sicher geht das anfänglich großteils auf unsere kosten, aber.. geben ist doch immer schöner als nehemen.

eine geschichte:
mein vater war pole und kam 1946 nach österreich. in den frühen achzigern holte ihn die vergangenheit ein, als er von einer gruppe polnischer immigranten/flüchtlinge um hilfe gebeten wurde. sie hatten nichts, waren etwas heruntergekommen und suchten dringend arbeit, wollten mit dem verdienst von 6 monaten nach kanada auswandern. auf vaters ersuchen habe ich (widerwillig) 22 mann in einem betrieb untergebracht, sie hatten, obwohl mehrheitlich akademiker (einer war sogar dentist) manuelle schwerarbeit zu leisten. quartier & verpflegung bekamen sie in substandardlogie, der lohn lag 35% unter dem üblichen (bar auf die hand). nach 6 monaten einwandfreier mitarbeit waren sie gegangen. 5 jahre später bekam ich einen anruf des betriebsleiters: "stellen sie sich vor, einer der polnischen arbeiter von damals, der dentist, hat mich, meine frau samt kindern für 2 ferienwochen in sein haus nach vancouver eingeladen, flüge inbegriffen. er meinte er könne es nicht vergessen was ich für ihn und seine freunde getan habe, und wie sie behandelt wurden."

sicher ein ausnahmefall aber immerhin ...

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 16:58)

sicher ein ausnahmefall aber immerhin ....
und genau das ist das Problem, heute fahren sie über die unsäglich offenen Grenzen und fladern alles mögliche.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 17:12)

>und genau das ist das Problem, heute fahren sie über die unsäglich offenen Grenzen und fladern alles mögliche.


stimmt schon, aber haue sie nicht alle in einen topf. auch wir haben unseren abschaum.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 18:29)

>>und genau das ist das Problem, heute fahren sie über die
>unsäglich offenen Grenzen und fladern alles mögliche.
>
>
>stimmt schon, aber haue sie nicht alle in einen topf. auch wir
>haben unseren abschaum


Aber schon seit längerer Zeit liest man kaum noch österr. Vornamen bei den diversen Straftaten. Frag nach bei den Juwelieren, Postämtern und von den Wohnungs- und Hauseinbrüchen ganz zu schweigen.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 19:11)

2010: Der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung beträgt 10,7%. der Anteil ihrer Straftaten 28,8% also überproporzional hoch, aber immer noch gehen 71,2% aller straftaten auf das konto von inländern. daher meinte ich wir hätten auch unseren abschaum...

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
caschgame(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 22:52)

>2010: Der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung
>beträgt 10,7%. der Anteil ihrer Straftaten 28,8% also
>übe

  

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Österreichs Anleihezinsen auf neuem Tiefstand
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.12 12:11)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/754008/Oesterreichs-Anleihezinsen-auf-neue m-Tiefstand

Die Zinsen für österreichische 10-Jahres-Anleihen liegen mit 2,677 Prozent auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2011.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 20:10)

Warren Buffett sagt das immer so plakativ - er hätte in der Geburtslotterie
gewonnen, denn seine Fähigkeiten wären z.B. in Bangladesch nichts
wert. Aber zufällig wurde er genau in die Nation geboren, die
Kapitalanlagefähigkeiten weltweit am meisten belohnt.

>nur dem zufall ist es zu danken, daß wir nicht dort geboren
>wurden, vielleich nur ein paar hundert kilometer weiter
>östlich. versetze dich einmal in die lage eines menschen der
>als müll bezeichnet wird, weil ihm der zufall weniger gnädig
>war und er nichts anderes sucht als ein besseres leben. sicher
>geht das anfänglich großteils auf unsere kosten, aber.. geben
>ist doch immer schöner als nehemen.


>eine geschichte:
>mein vater war pole und kam 1946 nach österreich. in den
>frühen achzigern holte ihn die vergangenheit ein, als er von
>einer gruppe polnischer immigranten/flüchtlinge um hilfe
>gebeten wurde. sie hatten nichts, waren etwas heruntergekommen
>und suchten dringend arbeit, wollten mit dem verdienst von 6
>monaten nach kanada auswandern. auf vaters ersuchen habe ich
>(widerwillig) 22 mann in einem betrieb untergebracht, sie
>hatten, obwohl mehrheitlich akademiker (einer war sogar
>dentist) manuelle schwerarbeit zu leisten. quartier &
>verpflegung bekamen sie in substandardlogie, der lohn lag 35%
>unter dem üblichen (bar auf die hand). nach 6 monaten
>einwandfreier mitarbeit waren sie gegangen. 5 jahre später
>bekam ich einen anruf des betriebsleiters: "stellen sie
>sich vor, einer der polnischen arbeiter von damals, der
>dentist, hat mich, meine frau samt kindern für 2 ferienwochen
>in sein haus nach vancouver eingeladen, flüge inbegriffen. er
>meinte er könne es nicht vergessen was ich für ihn und seine
>freunde getan habe, und wie sie behandelt wurden."

Tja. Aber leider bezeichnend daß sie nach Kanada weitergezogen sind,
während die unqualifizierten Zuwanderer bei uns bleiben.
Meistens sicher tüchtige Leute (es gehört ja auch einiges dazu die
Flucht zu wagen), aber volkswirtschaftlich dürfte das für uns kein Gewinn sein.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 20:04)

>Ganz wichtig zu erwähnen ist auch dass es einen
>Beschäftigungsrekord gibt. Noch nie hat es in Österreich so
>viele Erwerbstätige gegeben.


Es hat auch noch nie so viele Österreicher gegeben, das sagt noch nicht
alles.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 20:33)

Hab ich auch nicht behauptet. Es ist das nur im Zuge zu erwähnen. Dass es generell nicht rosig aussieht und die ganze Eurozone auf eine Katastrophe hinausläuft sollte wohl jedem bewusst sein wenn jetzt sogar schon die vermeintlich stärkeren Staaten anfangen zu schwächeln.

  

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RE: Arbeitslosigkeit steigt weiter an
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.12 22:26)

>Hab ich auch nicht behauptet. Es ist das nur im Zuge zu
>erwähnen. Dass es generell nicht rosig aussieht und die ganze
>Eurozone auf eine Katastrophe hinausläuft sollte wohl jedem
>bewusst sein wenn jetzt sogar schon die vermeintlich stärkeren
>Staaten anfangen zu schwächeln.
>

die katastrophe wäre aber leicht zu verhindern,ein kinderspiel.
nur werden auf grund gefakter zahlen falsche entscheidungen getroffen,darauf wollte ich hinaus.

eine zuwanderungsdebatte wollte ich eigentlich nicht auslösen,tut mir leid.
aber wenn man "herein" sagt muß man sich auch darum kümmern das die leute arbeit,unterkunft usw haben,was man halt so zum leben braucht.

einfach,"oh die arbeitslosigkeit ist gestiegen,da kann man nicht machen,wird schon werden" zu sagen ist zu wenig.

kurz gesagt,wer eine so aktive zuwanderungpolitik wie österreich macht(ca 30% bevölkerungswachstum binnen vier jahrzehnten nur durch zuwanderung)
wäre gut beraten auch eine aktivere beschäftigungspolitik zu betreiben(oder wahlweise auch beides zu lassen),
sonst droht tatsächlich die katastrophe.

aber das nur am rande, meine hauptaussage waren die gefakten zahlen allerorts.

  

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RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit ausgeben
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.12 22:35)

Sehr gute Sache, aber warum lassen die sich damit so lange Zeit?

----

Die Republik Österreich wird ab nächstem Jahr Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 70 Jahren verkaufen, wie die Chefin der Bundesfinanzierungsagentur (Öbfa) Martha Oberndorfer im Gespräch mit dem Standard erklärte. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt bereits im Parlament. Bisher beträgt die Maximaldauer 50 Jahre.

  

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RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit ausgeben
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.12 22:45)

>Sehr gute Sache, aber warum lassen die sich damit so lange
>Zeit?
>
>----
>
>Die Republik Österreich wird ab nächstem Jahr
>
Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 70 Jahren verkaufen,
>wie die Chefin der Bundesfinanzierungsagentur (Öbfa) Martha
>Oberndorfer im Gespräch mit dem Standard erklärte. Ein
>entsprechender Gesetzesentwurf liegt bereits im Parlament.
>Bisher beträgt die Maximaldauer 50 Jahre.


ja gute sache,die ich vor wenigen monaten angeregt habe,toll das sie es so schnell umgesetzt haben

jetzt fehlen nur noch anleihen mit monatlichem koupon,die wären optimal zur pensionsvorsorge.
bitte auch umsetzen.

  

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RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit ausgeben
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.12 22:47)

Naja für uns hier im Forum dürfte sich der Vorteil gegenüber 50 jährigen Anleihen in Grenzen halten. Die meisten hier werden die Tilgung nicht einmal der 50 jährigen Anleihen erleben. Außer dass wir mehr Zinsen zahlen dürfen ändert sich für uns im Forum wohl nichts, ODER?

  

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RE: Österreich will Anleihen mit 70 Jahren Laufzeit ausgeben
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.12 23:44)

>Naja für uns hier im Forum dürfte sich der Vorteil gegenüber
>50 jährigen Anleihen in Grenzen halten. Die meisten hier
>werden die Tilgung nicht einmal der 50 jährigen Anleihen
>erleben. Außer dass wir mehr Zinsen zahlen dürfen ändert sich
>für uns im Forum wohl nichts, ODER?


Für den einzelnen ändert sich praktisch nichts, aber für die Republik ist es
sehr gut wenn sie sich beim aktuellen Zinsniveau so langfristig
wie möglich verschuldet. So oder so werden die Zinsen nicht so niedrig bleiben.

  

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RE: Zinsen für Bundesanleihen auf Rekordtief
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.12 15:48)

>http://derstandard.at/1336435243242/Fuenfjaehrige-Emission-Zinsen-fuer-Bundesanleihen-auf -Rekordtief
>
>Zinsen für Bundesanleihen auf Rekordtief
>Republik nahm 1,1 Milliarden Euro auf

Und da soll einer sagen es gibt keine Gewinner der Krise.
Solange die Zinsen so niedrig sind wird kein Politiker ernsthaft zum sparen anfangen, wozu auch?

  

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Sachen zum Lachen
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.12 10:07)

Spindeleggers Relaunch

Kommenden Montag präsentiert die ÖVP ihr neues Profil. Dabei geht es um alte Werte. Die Spannung hält sich in Grenzen.

http://tiny.cc/b312dw

  

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RE: Sachen zum Lachen
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.12 10:38)

>Spindeleggers Relaunch
>
>Kommenden Montag präsentiert die ÖVP ihr neues Profil. Dabei
>geht es um alte Werte. Die Spannung hält sich in Grenzen.
>
>http://tiny.cc/b312dw


Wird wahrscheinlich genauso interessant sein, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt oder das berühmte Fahrrad.

  

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Zinsen für Österreich-Anleihen auf Rekordtiefstand
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 13:45)

http://orf.at/stories/2120340/

Zinsen für Österreich-Anleihen auf Rekordtiefstand

  

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Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 15:12)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/757865/GriechenAusstieg-kostet-Oesterreich -bis-zu-77-Mrd-Euro?from=gl.home_wirtschaft

Beim Austritt aus der Eurozone drohen Haftungen bis zu 3,1 Mrd. schlagend zu werden. Dazu kommen noch bilaterale Kredite und EZB-Beteiligungen.

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 16:36)

>Beim Austritt aus der Eurozone drohen Haftungen bis zu 3,1 Mrd. schlagend zu werden.
>Dazu kommen noch bilaterale Kredite und EZB-Beteiligungen.


Die Haftungen werden so und so schlagend. Bei einem baldigen Austritt besteht aber immerhin die Hoffnung, daß es bei diesen 7,7 Milliarden bleibt. Solange Griechenland in der Eurozone bleibt, wird der Schaden größer.

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 17:07)

>>Beim Austritt aus der Eurozone drohen Haftungen bis zu
>3,1 Mrd. schlagend zu werden.
>>Dazu kommen noch bilaterale Kredite und
>EZB-Beteiligungen.
>
>
>Die Haftungen werden so und so schlagend. Bei einem baldigen
>Austritt besteht aber immerhin die Hoffnung, daß es bei diesen
>7,7 Milliarden bleibt. Solange Griechenland in der Eurozone
>bleibt, wird der Schaden größer.


stimmt nicht,die schotter-mitzi hat gesagt, das wird ein bombengeschäft,und wer wird schon an den weisen worten unserer politprominenz zweifeln wollen -))))))

ps:hätte man die 7,7 mrd in griechenland investiert,könnte man die investition auch wieder (zumindest teilweise) bar machen,evtl sogar mit gewinn.
allerdings wäre es mit einem investitionsvolumen von (EU-insgesamt) ca 300mrd niemals zu einer pleite gekommen.

aber es hört ja keiner auf mich

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 17:33)

>
>stimmt nicht,die schotter-mitzi hat gesagt, das wird ein
>bombengeschäft,und wer wird schon an den weisen worten unserer
>politprominenz zweifeln wollen -))))))
>
>ps:hätte man die 7,7 mrd in griechenland investiert,könnte man
>die investition auch wieder (zumindest teilweise) bar
>machen,evtl sogar mit gewinn.
>allerdings wäre es mit einem investitionsvolumen von
>(EU-insgesamt) ca 300mrd niemals zu einer pleite gekommen.
>
>aber es hört ja keiner auf mich

Aber dann hätte die Banken und Spekulaten kein Geschäft gemacht ^^

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 18:01)

>
>Aber dann hätte die Banken und Spekulaten kein Geschäft
>gemacht ^^


ja,das könnte ein wesentlicher punkt sein ^^

(wetten,das jetzt gleich wieder einer die argumentative bankenrettung einleitet-)))) )

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.12 21:29)

>>Aber dann hätte die Banken und Spekulaten kein Geschäft
>>gemacht ^^
>
>
>ja,das könnte ein wesentlicher punkt sein ^^
>
>(wetten,das jetzt gleich wieder einer die argumentative
>bankenrettung einleitet-)))) )


Nein, mich interessiert nur ein Punkt: Welche Bank, welcher Spekulant hat mit Griechenland in den letzten Jahren, z.B. seit der Euroeinführung, einen Gewinn gemacht? Konkrete Namen bitte!

  

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RE: Griechen-Ausstieg kostet Österreich bis zu 7,7 Mrd. Euro gut analysiert
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.12 00:02)

>>>Aber dann hätte die Banken und Spekulaten kein
>Geschäft
>>>gemacht ^^
>>
>>
>>ja,das könnte ein wesentlicher punkt sein ^^
>>
>>(wetten,das jetzt gleich wieder einer die argumentative
>>bankenrettung einleitet-)))) )
>
>
>Nein, mich interessiert nur ein Punkt: Welche Bank, welcher
>Spekulant hat mit Griechenland in den letzten Jahren, z.B.
>seit der Euroeinführung, einen Gewinn gemacht? Konkrete Namen
>bitte!
>

von gewinn war ja keine rede,sondern von geschäft.
seit wann braucht ein bankster gewinn um dicke bonis auszuschütten,provisionen abzugreifen, spesen zu verrechnen,
oder,sehr beliebt, beratungshonorare in rechnung zu stellen?

wenn einer der sparefrohjournalisten eier hätte,könnte er zb recherieren wieviel goldman sachs für die bilanzfälschungsbeihilfe kassiert hat,anstatt pensionsaltererhöhungsphantasien zu spinnen oder sonstigen dummfug zu verzapfen.

  

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Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.12 22:47)

Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"

17.05.2012 | 18:22 | von Josef Urschitz (Die Presse)

Der Industrielle Hannes Androsch im Interview über Wachstumsstrategien, die überschätzte Macht der Landeshauptleute, falsch verstandene Sozialpolitik und die drohende Bankenkrise bei einem Griechen-Bankrott.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/758753/Androsch_VulgaerKeynesianismus-ist- nicht-die-Loesung?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.12 23:00)

Blöd nur, daß Politiker immer erst weise werden, wenn sie keine Macht mehr haben.

  

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RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.12 07:37)

>Blöd nur, daß Politiker immer erst weise werden, wenn sie
>keine Macht mehr haben.


Von jemandem der wesentlich daran mitgewirkt hat das Anspruchsdenken
gegenüber dem Staat in Österreich fest zu etablieren wirken diese
Aussagen auch unfreiwillig komisch.

  

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RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.12 17:57)

>Von jemandem der wesentlich daran mitgewirkt hat das Anspruchsdenken
>gegenüber dem Staat in Österreich fest zu etablieren wirken diese
>Aussagen auch unfreiwillig komisch.


nicht doch, tempora mutantur, nosque mutamur in illis. die erkenntnis ist sehr alt, hat für nazis ihre gültigkeit*, warum also nicht für sozialisten?
*kannst dich noch an friedrich peter, erinnern?

  

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RE: Androsch: "Vulgär-Keynesianismus ist nicht die Lösung"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.12 20:53)

>nicht doch, tempora mutantur, nosque mutamur in illis. die
>erkenntnis ist sehr alt, hat für nazis ihre gültigkeit*, warum
>also nicht für sozialisten?
>*kannst dich noch an friedrich peter, erinnern?


So alt bin ich noch nicht , aber die Geschichte kenne ich natürlich... die Aktion konnte sich auch nur Kreisky aufgrund
seiner Herkunft leisten.

  

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ÖIAG überweist der Republik 155 Millionen €
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.12 16:36)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/oeiag-ueberweist-der-republik-155-millio nen--519815/index.do

Jahresergebnis. Die Staatsholding ÖIAG hat heute ihr Ergebnis 2011 präsentiert: Der Gewinn wurde um 1,47 Prozent auf 249,5 Millionen € gesteigert. Zwei Aufsichtsräte werden ersetzt.

  

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RE: ÖIAG überweist der Republik 155 Millionen €
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.12 19:40)

Gratulation dem der dafür die Bedingungen ausgehandelt hat... wir können
heilfroh sein die AUA los zu sein.

---

Über einen Besserungsschein, der im Zuge der AUA-Privatisierung mit der Deutschen Lufthansa abgeschlossen worden war, wurden weitere 5,8 Millionen € lukriert.

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.12 21:05)

50/50 Chance und 75% liegen falsch ist schon wieder bewundernswert.


------

ING fragte zum Beispiel: "Wenn die Zinsen steigen, was geschieht dann typischerweise mit den Kursen von Anleihen?" - Diese Frage bereitete den "Prüflingen" das meiste Kopfzerbrechen. Nur jeder vierte konnte die Testfrage richtig beantworten

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten interessant
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 09:48)

>50/50 Chance und 75% liegen falsch ist schon wieder
>bewundernswert.
>
>ING fragte zum Beispiel: "Wenn die Zinsen steigen, was
>geschieht dann typischerweise mit den Kursen von
>Anleihen?" - Diese Frage bereitete den
>"Prüflingen" das meiste Kopfzerbrechen. Nur jeder
>vierte konnte die Testfrage richtig beantworten

Das bedeutet wohl, das die meisten Österreicher beim betrachten der folgenden Bilder nicht auf beunruhigene Gedanken kommen

Erschreckend zu sehen, wie wenig die vielen Milliarden auf der rechten Seite eigentlich bewirkt haben.


http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-eu.htm

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 11:58)

>50/50 Chance und 75% liegen falsch ist schon wieder
>bewundernswert.
>
>
>------
>
>ING fragte zum Beispiel: "Wenn die Zinsen steigen, was
>geschieht dann typischerweise mit den Kursen von
>Anleihen?" - Diese Frage bereitete den
>"Prüflingen" das meiste Kopfzerbrechen. Nur jeder
>vierte konnte die Testfrage richtig beantworten
>
>


wer soll das wissen,keiner der noch lebenden kann sich an steigende zinsen erinnern

ich bin stolz auf die österreicher,das sie sich für diese angeblich sicheren anleihen nicht interessieren,die eigentlich nur durch ein lausiges chanche/risikoverhältniss glänzen.
da ist man mit immobilien(auch kleine gewerbebetriebe/tourismus) besser dran.

übrigens, anleichenkurs fallen wenn die zinsen steigen(und umgekehrt),aber wenn kümmerts,
entscheidend ist,ob zu 100 getilgt wird oder nicht ,gelle

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 11:07)

die aussagekraft des online tests würde ich stark in frage stellen. fragen zu anleihen, -zinsen, betreffen fachwissen und sind nicht teil schulischer allgemeinbidung. sogar in diesem forum werden die meisten user (banker, händler ausgenommen) nicht wissen warum z.b. währungsparitäten oder rohstoffe unterschiedliche kassa-als terminkurse haben, und wie diese preisunterschiede zustande kommen.

jemanden der bei dem begriff "schwarzes loch" obszöne gedanken bekommt, kann man nicht als dumm bezeichnen, bloß weil er keinen zugang zu astrophysikalischem wissen hat....

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 11:31)

>die aussagekraft des online tests würde ich stark in frage
>stellen. fragen zu anleihen, -zinsen, betreffen fachwissen
>und sind nicht teil schulischer allgemeinbidung. sogar in
>diesem forum werden die meisten user (banker, händler
>ausgenommen) nicht wissen warum z.b. währungsparitäten oder
>rohstoffe unterschiedliche kassa-als terminkurse haben, und
>wie diese preisunterschiede zustande kommen.
>
>jemanden der bei dem begriff "schwarzes loch"
>obszöne gedanken bekommt, kann man nicht als dumm bezeichnen,
>bloß weil er keinen zugang zu astrophysikalischem wissen
>hat....

Du hast vollkommen Recht. Wissen über Anleihen sollte für die meisten sind als Essentiell gelten. Viel mehr wundert mich dass viele ihre Kohle niedrig verzinst (unter 1%) bei diversen Hausbanken lagern. Der Zusammenhang zwischen Sparbuchzinsen und Inflation sollte ALLEN geläufig sein. Dass Banken immer noch mit Nidrigzinsen von 0,125 hofieren ist eine Katastrophe.

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 11:39)

>Hausbanken lagern. Der Zusammenhang zwischen Sparbuchzinsen
>und Inflation sollte ALLEN geläufig sein. Dass Banken immer
>noch mit Nidrigzinsen von 0,125 hofieren ist eine
>Katastrophe.


Katastrophe? Das ist doch genau das von der EZB gewünschte Ergebnis
aus ihrer Zinssatzfestsetzung. Sparen unattraktiver machen, Kredite
verbilligen.

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 11:36)

>die aussagekraft des online tests würde ich stark in frage
>stellen. fragen zu anleihen, -zinsen, betreffen fachwissen
>und sind nicht teil schulischer allgemeinbidung. sogar in

Das sollte sie aber sein, dann würden viele Scharlatane,
inkompetente "Berater" und unfähige Bankmitarbeiter weniger Schaden
anrichten können.

>jemanden der bei dem begriff "schwarzes loch"
>obszöne gedanken bekommt, kann man nicht als dumm bezeichnen,
>bloß weil er keinen zugang zu astrophysikalischem wissen
>hat....

Die übliche journalistische Übertreibung in der Schlagzeile halt.

  

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RE: Finanzwissen: Österreicher laut Online-Test am dümmsten
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.12 21:10)

Das sollte sie aber sein, dann würden viele Scharlatane,
inkompetente "Berater" und unfähige Bankmitarbeiter weniger Schaden
anrichten können.


menschen verstehen alles über pokern, pferderennen, black jack und roulette, trotzdem verlieren sie dabei haus und hof. ich denke wer die gier nicht beherrscht ist den scharlatanen ausgeliefert, mit und ohne kenntnisse. besser wäre mmn in fächern wie psychologie und philosophie den jungen menschen den umgang mit vertrauen, argwohn, blauäugigkeit etc. beizubringen, weil solches verständnis generellen schutz bietet, anwendbar in allen entscheidungsfragen.

  

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EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.12 10:22)

...während zuhause was anderes gesagt wird.

Aus "Österreich":


Bei der Abstimmung über die Eurobonds im Februar stimmten alle sechs ÖVP-Mandatare dafür...

  

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RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds... gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.12 11:50)

>...während zuhause was anderes gesagt wird.
>
>Aus "Österreich":

>
>Bei der Abstimmung über die Eurobonds im Februar stimmten alle
>sechs ÖVP-Mandatare dafür...


Wie hat der Vorschlag ausgesehen? Wenn alle 40% Verschuldung des GDP aufweisen, mit strikten Defizit-Sanktionen inkl. Verpfändung der Zahlungen aus dem
EU-Budget bin ich auch für Euro-Bonds.

  

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RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.12 19:52)

Strikte Defizitsanktionen funktionieren nicht. Und Papier ist geduldig, wenn es aber dann ernst wird, wie jetzt, sitzen wir trotzdem mit im Schuldenboot. Wie wir gesehen haben können aus 40% Schuldenquote schell 80-90-und mehr werden. Man kann a) große Schuldner-Länder (Italien, Frankreich) realistischerweise in der EU zu wenig bis nichts zwingen und b) jemand der Pleite ist hat auch kein Geld mehr auch wenn er "verurteilt" würde. Und was EU-Verträge wert sind haben wir eh gerade gesehen.

Dass mit der Verpfändung ist ja nett, aber in der Realität lässt sich das, siehe Griechenland, geschweige z.b bei einem Land wie Frankreich NIE im Leben durchsetzten.

Ich bin zu 100 nein zu 1000% dagegen.

...während zuhause was anderes gesagt wird.
>>
>>Aus "Österreich":

>>
>>Bei der Abstimmung über die Eurobonds im Februar stimmten
>alle
>>sechs ÖVP-Mandatare dafür...
>
>
>Wie hat der Vorschlag ausgesehen? Wenn alle 40% Verschuldung
>des GDP aufweisen, mit strikten Defizit-Sanktionen inkl.
>Verpfändung der Zahlungen aus dem
>EU-Budget bin ich auch für Euro-Bonds.

  

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RE: EU-ÖVP stimmt für Eurobonds...
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.12 22:07)

>Strikte Defizitsanktionen funktionieren nicht. Und Papier ist
>geduldig, wenn es aber dann ernst wird, wie jetzt, sitzen wir
>trotzdem mit im Schuldenboot. Wie wir gesehen haben können aus
>40% Schuldenquote schell 80-90-und mehr werden. Man kann a)
>große Schuldner-Länder (Italien, Frankreich)
>realistischerweise in der EU zu wenig bis nichts zwingen und
>b) jemand der Pleite ist hat auch kein Geld mehr auch wenn er
>"verurteilt" würde. Und was EU-Verträge wert sind
>haben wir eh gerade gesehen.
>
>Dass mit der Verpfändung ist ja nett, aber in der Realität
>lässt sich das, siehe Griechenland, geschweige z.b bei einem
>Land wie Frankreich NIE im Leben durchsetzten.
>
>Ich bin zu 100 nein zu 1000% dagegen.


Hmm... so negativ bin ich nicht.

Aber zynisch betrachtet, im Worst Case könnten die anderen Staaten
auch sagen, schön, wir zahlen jetzt nicht weil Staat xy sich nicht
an unsere Vereinbarungen gehalten hat, sondern nur den Anteil unserer eigenen Schulden. Den Gläubigern bliebe nicht viel anderes übrig als
wütend mit dem Fuß aufzustampfen.

  

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ÖVAG mit Gewinn
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.12 13:03)

http://derstandard.at/1336698119802/Erstes-Quartal-OeVAG-mit-Gewinn

ÖVAG mit Gewinn
Die Rumänien-Tochter weist allerdings einen Verlust aus. Die Chefsuche dauert unterdessen länger

  

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unzufriedenheit, verzweiflung und wut klingt aus vielen kommentaren, in denen hier im forum mit zum teil wüsten beschimpfungen pauschal über politiker hergezogen wird.

ich frage mich warum das so ist. wie in jedem anderen beruf ist der/die mit leadership beauftragte person mit höchster qualifikaton ausgestattet. sie gehört doch zweifelsfrei, den ressourcen entsprechend, zu den besten, die für eine bestimmte position zur verfügung steht, wobei es irrelevant ist ob es bessere gäbe, wenn sie doch nicht zur verfügung stehen.

mit sicherheit führt unser auswahlsystem in manchen fällen zu fehlbesetzungen, das ist aber nicht der person, sonderm dem system anzulasten, welches zumindest ermöglicht nach ablauf einer bestimmter periode korrigierend einzugreifen. man soll nicht vergessen, daß die vermeintlich falsche person nicht ohne mehrheitliche zustimmung am vermeintlich falschen platz angekommen ist, und auch die pauschalverurteilung des ganzen berufsstandes "politiker" der wahrheit keinesfalls nahekommt.

ich denke, daß ein politsch engagierter mensch, der in unserem land, in unserem system eine hohes amt bekleidet, immerhin eine bemerkenswerte karriereleistung erbracht hat, entsprechend einer vorstandsposition in einem unternehmen. vielleicht könnte dieser gedanke zu mehr maßhaltigkeit und selektivität bei zukünftigen verurteilungen beitragen?

gruß
keram

  

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>in jedem anderen beruf ist der/die mit leadership beauftragte person
>mit höchster qualifikaton ausgestattet.

Ich zitiere hier bewusst ein wenig falsch, aber ich denke, so stimmt es eher.

Meine Probleme mit der Politik sind konkret:

- Die Politik bildet sich ein, als Gesetzgeber Recht schaffen zu koennen und uebersieht, dass ein Gesetz auch Unrecht sein kann
- Der Staat mischt sich in immer mehr Lebensbereiche ein, die ihn absolut nichts angehen
- Politiker nehmen es mit der Wahrheit nich sehr genau. "Wahlversprechen" und "Luege" hat ungefaehr die gleiche Bedeutung.
- Die Personalauswahl erfolgt nicht nach Qualifikation, sondern nach Freundschaften
- Planung ueber die Legislaturperiode hinaus wird bewusst vermieden. Wozu es seinem Nachfolger leicht machen?
- Ein gezieltes Abwaehlen von Politikern ist unmoeglich. Die "sicheren Listenplaetze", die von den Landesparteiobmaennern vergeben werden, sind nicht abwaehlbar.
- Nachdem in Oesterreich alle Parteien sozialdemokratisch sind, kann man nur den Politstil, nicht aber ein alternatives Programm waehlen.
- Die Politik (der von ihr geschaffene Staatsapparat) ist ineffizient und sauteuer. Die Staatsleistungen koennte man locker um den halben Preis erstellen, der Rest versickert. Daran will kein Politiker ernsthaft etwas aendern, und das ist ein Verbrechen.

  

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>Ich zitiere hier bewusst ein wenig falsch, aber ich denke, so stimmt es eher.
>meine Probleme mit der Politik sind konkret:

>- Die Politik bildet sich ein, als Gesetzgeber Recht schaffen zu koennen und uebersieht, dass ein Gesetz auch Unrecht sein kann
ich meine recht und unrecht sind subjektive empfindungen, es kann passieren, aber bewusst schafft kener unrechte gesetzte.


>- Der Staat mischt sich in immer mehr Lebensbereiche ein, die ihn absolut nichts angehen
stimmt.


>- Politiker nehmen es mit der Wahrheit nich sehr genau. "Wahlversprechen" und "Luege" hat ungefaehr die gleiche Bedeutung.
es kommt leider oft vor ist aber nicht die regel. ich glaube nicht daß wahlversprechen lügen sind, ich halte sie für ehrliche absichten,
die bei geringem gegenwind vorzeitig verworfen werden. das schlimme ist, daß sich keiner dessen geniert bzw versucht dem brüskierten wähler die gründe plausibel zu machen.


>- Die Personalauswahl erfolgt nicht nach Qualifikation, sondern nach Freundschaften
will man die macht erhalten, das kann mit freunden allein nicht gelingen, diese müssen schon auch was drauf haben. wenn man zwei zur auswahl hat, nimmt man den freund. muß man die macht erst erlangen, da spielen freunde kaum eine rolle.


>- Planung ueber die Legislaturperiode hinaus wird bewusst vermieden. Wozu es seinem Nachfolger leicht machen?
systemproblem

>- Ein gezieltes Abwaehlen von Politikern ist unmoeglich. Die "sicheren Listenplaetze", die von den Landesparteiobmaennern vergeben werden, sind nicht abwaehlbar.
systemproblem


>- Nachdem in Oesterreich alle Parteien sozialdemokratisch sind, kann man nur den Politstil, nicht aber ein alternatives Programm waehlen.
systemproblem*


>- Die Politik (der von ihr geschaffene Staatsapparat) ist ineffizient und sauteuer. Die Staatsleistungen koennte man locker um den halben Preis erstellen, der Rest versickert. Daran will kein Politiker ernsthaft etwas aendern, und das ist ein Verbrechen.
stimmt

* politiker sind dem system untergeornet, eine systemänderung herbeizuführen ist aufgabe des volkes, die politiker haben es nur zu koordinieren und umzusetzen. ich glaube ich könnte die liste in deinem sinne noch wesentlich verlängern..

  

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Das interessante am Politikerberuf ist für mich auch die Tatsache, daß eigentlich nicht wirklich jemand Politiker werden will, daß jedoch die, die letztendlich diesen offenbar unbeliebten Job tatsächlich ausüben, sich reichlichst an der Staatskasse bedienen. Muß so etwas wie selbst verordnetes Schmerzensgeld sein ...

  

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>Das interessante am Politikerberuf ist für mich auch die Tatsache, daß eigentlich nicht wirklich jemand Politiker werden will, daß jedoch die, die
>letztendlich diesen offenbar unbeliebten Job tatsächlich ausüben, sich reichlichst an der Staatskasse bedienen. Muß so etwas wie selbst verordnetes
>Schmerzensgeld sein ...



könnte stimmen, allerdings ist die theresianische diplomatenakademie überbelegt, und politikwissenschaften an der uni wien und salzburg sehr gut besucht. vielleicht kommt doch mal was besseres nach?

  

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>Das interessante am Politikerberuf ist für mich auch die
>Tatsache, daß eigentlich nicht wirklich jemand Politiker
>werden will, daß jedoch die, die letztendlich diesen offenbar
>unbeliebten Job tatsächlich ausüben, sich reichlichst an der
>Staatskasse bedienen. Muß so etwas wie selbst verordnetes
>Schmerzensgeld sein ...


Man muß entweder Idealist in besonderem Ausmaß sein oder Willen
zur Macht haben um sich das anzutun.
Das größte Problem ist sicher das sehr viele Leute nur in diesem
Beruf die Chance auf ein Einkommen haben das ihre Fähigkeiten bei
weitem übersteigt.

Rudas z.B. wäre in der Privatwirtschaft wahrscheinlich eine
Kandidatin für Gelegenheitsjobs. Studium der Politikwissenschaften,
ein Fall fürs Arbeitsamt.

Aber Meckern ist leicht, man könnte sich ja auch selbst einbringen.

  

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Insbesondere

- Die Politik bildet sich ein, als Gesetzgeber Recht schaffen zu koennen und uebersieht, dass ein Gesetz auch Unrecht sein kann

- Die Personalauswahl erfolgt nicht nach Qualifikation, sondern nach Freundschaften

sind das größte Problem aus meiner Sicht

  

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RE: Politiker
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 08:37)

Politiker sind noch schlimmer als banker...

leisten nix und geben unsummen aus..

freunderlwirtschaft, weisse weste typen, beratungsresistente ignoranten, dummköpfe kurz zusammengefasst, meine meinung über die kanzler des neuen jahrtausends

  

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Das Volk bekommt die Politiker die es verdient.

1) Es ist eine ziemlich zähe Angelegenheit überhaupt in eine Position zu kommen. Intregantenstadl innerhalb der Partei, dann nochmal außerhalb, da ist viele Sitzfleisch notwendig und viel Frusttoleranz dank der ganzen "Parteifreunde".

2) Es wird zwar immer geschimpft, aber das Schnitzel ist am Sonntag am Tisch (zumindest noch bei 95%)

Deshalb steigen viele fähige Leute aus, sofern nicht schon von Kindesbeinen an als Politiker sozialisiert worden.

  

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>1) Es ist eine ziemlich zähe Angelegenheit überhaupt in eine
>Position zu kommen. Intregantenstadl innerhalb der Partei,
>dann nochmal außerhalb, da ist viele Sitzfleisch notwendig und
>viel Frusttoleranz dank der ganzen "Parteifreunde".


Das ist deswegen so ein Hauen und Stechen weil ein "Firmenwechsel"
zwecks Karriereschub schwer möglich ist.

  

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Noch wächst die Industrie – verliert jedoch erkennbar an Schwung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 21:25)

Noch wächst die Industrie – verliert jedoch erkennbar an Schwung

- Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai mit 50,2 Punkten noch knapp im Wachstumsbereich, dennoch dritter Rückgang in Folge
- Positiv: Steigende Produktionsleistung schafft seit drei Monaten neue Jobs im Sektor, Beschäftigungsplus von 1,7 Prozent im ersten Quartal
- Aber: Sinkende Nachfrage vor allem aus dem Ausland dämpft Industrieaussichten
- Prognose 2012 von 0,8 Prozent für Österreichs Wirtschaft gesichert
- Verhaltener Ausblick: BIP-Wachstumserwartungen 2013 wegen unsicherer Rahmenbedingungen auf 1,5 Prozent verringert

Der europäische Gegenwind bläst der heimischen Industrie immer stärker ins Gesicht. Dennoch bleibt der österreichische Produktionssektor weiter auf Wachstumskurs. „Der Bank Austria EinkaufsManagerIndex ist im Mai das dritte Mal in Folge auf aktuell nur noch 50,2 Punkte gesunken. Allerdings blieb der Indikator auch im fünften Monat des Jahres trotz ungünstiger Vorgaben aus dem europäischen Umfeld knapp im Wachstumsbereich von über 50 Punkten“, so Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. Die Industrieerholung, die um den Jahreswechsel 2011/2012 einsetzte, hat in den vergangenen Monaten kontinuierlich an Rückhalt verloren. „Die Produktionsleistung wurde im Mai noch erhöht, was im Sektor zusätzliche Beschäftigung geschaffen hat. Allerdings sind die Neuaufträge gleichzeitig zurückgegangen, die Auftragspolster haben abgenommen und die steigende Verunsicherung veranlasst die Betriebe zu einer vorsichtigeren Lagerpolitik“, zählt Bruckbauer die wichtigsten Ergebnisse der monatlichen Befragung der österreichischen Industrieunternehmen auf.

Maßgeblich für den Rückgang des Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai war vor allem die ungünstige Nachfrageentwicklung. „Bereits seit zwei Monaten gehen bei den heimischen Sachgütererzeugern weniger Neuaufträge ein. Vor allem das Exportauftragsvolumen hat sich im Mai deutlich verringert. Ein Hinweis, dass der europäische Produktionssektor angesichts der Verunsicherung im Euroraum zunehmend eine abwartende Haltung einnimmt“, meint Bruckbauer.

Ungeachtet der sinkenden Nachfrage hat die heimische Industrie ihre Produktionsleistung sogar erhöht. „Der Produktionsindex stieg im Mai auf 52,8 Punkte. Damit wird seit fünf Monaten ununterbrochen der Output erhöht. Um die erhöhten Produktionserfordernisse erfüllen zu können, wurden auch im Mai neue Mitarbeiter in der Industrie aufgenommen“, so Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl. Im ersten Jahresdrittel 2012 waren in der Sachgütererzeugung insgesamt fast um 10.000 mehr Menschen beschäftigt, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Anstieg um durchschnittlich 1,7 Prozent, sogar leicht über dem Beschäftigungsplus in der Gesamtwirtschaft. Mit der sich abzeichnenden Verlangsamung der Industriekonjunktur ist nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria nicht davon auszugehen, dass sich die aktuell günstige Beschäftigungsentwicklung in der heimischen Industrie in den kommenden Monaten fortsetzen wird.

Zunehmende Konjunktursorgen aufgrund des fordernden wirtschaftlichen Umfelds veranlassen die heimischen Sachgütererzeuger zu einer vorsichtigen Lagerpolitik. „Um mögliche weitere Nachfragerückgänge zu antizipieren, haben die österreichischen Industriebetriebe im Mai die Einkaufsmenge deutlich reduziert und die Lagerbestände an Vormaterialien zurückgeführt. Die Bestände in den Verkaufslagern wurden nur noch sehr geringfügig ausgeweitet, um die Kosten in Griff zu halten“, sagt Pudschedl. Erstmals seit fast drei Jahren verkürzten sich aufgrund der gemächlicheren Nachfragesituation die durchschnittlichen Lieferzeiten in der heimischen Industrie.

Nach der ermutigenden Belebung der Industriekonjunktur zur Jahreswende geht den heimischen Sachgüterherstellern im zweiten Quartal 2012 zunehmend der Schwung der vergangenen Monate verloren. Anders als in den meisten europäischen Ländern zeigt sich der österreichische Produktionssektor im Mai zwar widerstandsfähig und befindet sich weiter auf Expansionskurs, allerdings hat das Wachstumstempo spürbar nachgelassen. Wie der aktuelle Rückgang des Einkaufsmanagerindex verdeutlicht, befindet sich die heimische Industrie – beeinflusst von den politischen und wirtschaftlichen Trends in Europa – derzeit nahe einer Stagnation. Die Verschlechterung des Auftragsumfelds im Mai macht deutlich, dass sich die heimische Industrie auch in den kommenden Monaten auf schwierigem Terrain bewegen wird. Das aktuelle Verhältnis des Index für Neuaufträge zu jenem der Lagerbestände liegt an der Neutralitätsgrenze und weist somit derzeit auf eine bevorstehende Periode mit nur stabiler Produktionsleistung hin.

Nachdem die Industrieproduktion in den ersten drei Monaten erkennbar gestiegen ist, deutet der Bank Austria EinkaufsManagerIndex in den kommenden Monaten auf eine Stagnation hin. „Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen in Europa bleiben die Wachstumsaussichten für die heimische Industrie in der zweiten Jahreshälfte gedämpft. Dennoch wird die Industrieproduktion eine wichtige Stütze des Wachstums der österreichischen Wirtschaft von erwarteten 0,8 Prozent sein“, so Bruckbauer.

Die Wachstumserwartungen für das kommende Jahr haben sich nach Ansicht der Ökonomen der Bank Austria in den vergangenen Wochen eingetrübt. Da sich weiterhin keine endgültige Lösung oder zumindest Beruhigung der Eurokrise abzeichnet, ist eine spürbare Belebung der Konjunktur vorerst außer Reichweite. „Für 2013 gehen wir nur noch von einem Anstieg des BIP in Österreich um 1,5 Prozent aus. Die erhöhte Budgetdisziplin und die damit in Zusammenhang stehende vorübergehende Wachstumsschwäche vieler Länder, aber vor allem die Verunsicherung über den weiteren Weg der Eurozone, haben deutlich negative Folgen für die heimische Wirtschaft“, erklärt Bruckbauer die Anpassung der BIP-Prognose der Bank Austria für das kommende Jahr, die bislang bei 2,0 Prozent lag.

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=29774&s=Allgemeines-Bank-Austria-EinkaufsManager Index-im-Mai%3A-Noch-w%E4chst-die-Industrie-%96-verliert-jedoch-erkennbar-an-Schwung

  

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Es ist einfach nur zum Aus-der-Haut-Fahren.

----------

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) geht trotz steigender Ausgaben und sinkender Einnahmen davon aus, dass sie die Budgetziele für das laufende Jahr einhalten kann. Das geht aus dem gestern im Ministerrat vorgelegten Bericht über die „Entwicklung des Bundeshaushalts Jänner - April 2012“ hervor.

Während die Gesamteinnahmen rückläufig sind, sind die Steuereinnahmen in den ersten vier Monaten des Jahres gestiegen. Auf der Ausgabenseite gab es starke Zuwächse bei den Pensionen und im Budget des Unterrichtsministeriums.

...

Die stärksten Ausgabensteigerungen gibt es bei den Pensionszuschüssen, die um 499,9 Mio. Euro anstiegen. Auch für die Beamtenpensionen musste der Bund mehr Geld in die Hand nehmen (plus 154,6 Mio. Euro). 250 Mio. Euro hat die Kapitalerhöhung bei der teilverstaatlichten Volksbanken AG (ÖVAG) gekostet. Und im Unterrichtsministerium sind die Ausgaben um gleich 417,2 Mio. Euro in die Höhe geschnellt - u.a. weil Zahlungen an die BIG ins erste Halbjahr vorgezogen wurden, gestundete Mieten nachgezahlt wurden und Geld in Ganztagsschulen investiert wurde.

weiter:

http://orf.at/stories/2123137/

  

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RE: Budget 1-4/2012
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 22:17)

Die Pensionen werden noch gröbere Probleme in der Zukunft schaffen. Das Verhältnis der Wertschöpfenden und Empfängerbevölkerung wird immer unvorteilhafter.

Hmm brauche die in Kanada noch Ingenieure ?

  

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Schweiz dagegen ist pumperlgsund
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.12 07:38)

Die Eurokrise und der starke Franken haben die Schweizer Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres nicht bremsen können...

weiter:http://www.format.at/articles/1222/521/329412/in-schweiz-welt-ordnung

-----------

  

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>Politiker sind noch schlimmer als banker...

>leisten nix und geben unsummen aus..

>freunderlwirtschaft, weisse weste typen, beratungsresistente ignoranten, dummköpfe kurz zusammengefasst, meine meinung über die kanzler des
>neuen jahrtausends


abgesehen von der pauschalierung teile ich deine meinung. machs doch wie ich, werde nichtwähler, dann regst du dich viel weniger auf
wählen ist recht nicht pflicht!

  

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>abgesehen von der pauschalierung teile ich deine meinung.
>machs doch wie ich, werde nichtwähler, dann regst du dich viel
>weniger auf
>wählen ist recht nicht pflicht!

Das sieht man eigentlich wie gut es uns geht. Vor gar nicht all zu langer Zeit haben die Menschen dafür gekämpft - viele sind sogar dafür gestorben - um wählen zu können/dürfen.

  

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RE: Politiker
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 13:30)

>>abgesehen von der pauschalierung teile ich deine
>meinung.
>>machs doch wie ich, werde nichtwähler, dann regst du dich
>viel
>>weniger auf
>>wählen ist recht nicht pflicht!
>
>Das sieht man eigentlich wie gut es uns geht. Vor gar nicht
>all zu langer Zeit haben die Menschen dafür gekämpft - viele
>sind sogar dafür gestorben - um wählen zu können/dürfen.


da hattest Du noch nicht die Auswahl zwischen zwei übeln...

nichtwählen tu ich auch nicht, weil dann geb ich der stärksten partei die stimme.. ich nehm immer irgendwelche luliparteien dafür.

  

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>Das sieht man eigentlich wie gut es uns geht. Vor gar nicht all zu langer Zeit haben die Menschen dafür gekämpft - viele sind sogar dafür gestorben -
>um wählen zu können/dürfen.


ja es ist immer so weil menschen es zulassen, daß die schönen dinge schnell zur selbstverständlichkeit degenerieren. ich sag das auch immer zu meiner frau, wenn sie mit mir unzufrieden ist.

  

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Österreichs Staatsanleihen trotz Ungarn-Risiken im Aufwind
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 13:49)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1251375/fullstory

Österreichs Staatsanleihen trotz Ungarn-Risiken im Aufwind
"Das ungarische Problem steht nicht mehr auf den Titelseiten, aber es existiert immer noch"

  

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'Österreich darf nicht in Lorbeer-Falle tappen'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.12 15:38)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1251462/fullstory

EU-Kommission: 'Österreich darf nicht in Lorbeer-Falle tappen'
Österreich muss Reformtempo erhöhen - Kapital mehr besteuern

  

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Österreich-Zinsen für 10-Jahres-Anleihen auf absolutem Tiefstand
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.12 11:23)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1247745/fullstory

Österreich-Zinsen für 10-Jahres-Anleihen auf absolutem Tiefstand
Rendite auf 2,47 Prozent gesunken

  

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Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 11:51)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1252721/fullstory

Republik Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 12:26)

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1252721/fullstory
>
>Republik Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten
>2022 und 2062

Was kann den die 2062 für einen Kupon haben ?

Ist hier überhaupt jemand im Forum, der die aussitzen könnte ?

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 12:34)

3,8%.

handelt bei 129, rendite 2,7%

AT0000A0U299


>Was kann den die 2062 für einen Kupon haben ?
>
>Ist hier überhaupt jemand im Forum, der die aussitzen könnte
>?

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 15:08)

>handelt bei 129, rendite 2,7%

Da wird es heitere Kursschwankungen geben, denke ich.
Aber 2,7%, da muss man langfristig schon eine ordentliche Deflation erwarten, dass sich das lohnt. Historisch betrachtet kein sehr wahrscheinliches Szenario.

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 16:34)

>>handelt bei 129, rendite 2,7%
>
>Da wird es heitere Kursschwankungen geben, denke ich.
>Aber 2,7%, da muss man langfristig schon eine ordentliche
>Deflation erwarten, dass sich das lohnt. Historisch betrachtet
>kein sehr wahrscheinliches Szenario.
>
>

Hier gehts nur um Sicherheiten. Mit Renditen hat so was nichts mehr zu tun.

Zum Thema Anleihen. Gibt es irgendwo eine Seite wo zukünftige Anleihenemissionen gelistet werden?

  

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Österreich heuert Morgan Stanley für Kommunalkredit-Verkauf an
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 17:04)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1252849/fullstory

Österreich heuert Morgan Stanley für Kommunalkredit-Verkauf an
Auftrag für "optimale Privatisierungsstrategie"

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 18:57)

>Zum Thema Anleihen. Gibt es irgendwo eine Seite wo zukünftige
>Anleihenemissionen gelistet werden?


Für Österreich unter http://www.oebfa.at/de/InvestorRelations/Auktionskalender/Seiten/default.aspx,
aber ich nehme an du hast allgemein gemeint? Da kenne ich nichts, würde
mich auch interessieren.

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 19:19)

>>Zum Thema Anleihen. Gibt es irgendwo eine Seite wo
>zukünftige
>>Anleihenemissionen gelistet werden?
>
>
>Für Österreich unter
>http://www.oebfa.at/de/InvestorRelations/Auktionskalender/Seiten/default.aspx,
>
>aber ich nehme an du hast allgemein gemeint? Da kenne ich
>nichts, würde
> mich auch interessieren.


Ich finde das irgendwie schwach von der Wienerbörse. Die könnte sich doch motivieren kommende Anleihenemissionen zu listen. Firmen könnten so schon im Vorfeld die Werbetrommeln rühren. Es wäre für alle ein Gewinn.

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062 interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 18:53)

>>handelt bei 129, rendite 2,7%
>
>Da wird es heitere Kursschwankungen geben, denke ich.

Die Sensitivität (Duration) kann man leicht näherungsweise berechnen:

(129-100)/(3,8-2,7) = 26,4

10 bp Änderung in der Rendite ergeben also 2,64% Wertänderung.


>Aber 2,7%, da muss man langfristig schon eine ordentliche
>Deflation erwarten, dass sich das lohnt. Historisch betrachtet
>kein sehr wahrscheinliches Szenario.


Das kaufen sicher nur mehr Pensionsfonds und Versicherungen die ihre
Verpflichtungen matchen müssen.

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 19:37)

>Die Sensitivität (Duration) kann man leicht näherungsweise berechnen:
>
>(129-100)/(3,8-2,7) = 26,4


Danke, das ist eine schoen elegante Formel! Ich haette mich dem Problem muehsam ueber die Laufzeit angenaehert, dabei ist sie in diesen Angaben eh schon enthalten.

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.12 19:50)

>>Die Sensitivität (Duration) kann man leicht
>näherungsweise berechnen:
>>
>>(129-100)/(3,8-2,7) = 26,4

>Danke, das ist eine schoen elegante Formel! Ich haette mich
>dem Problem muehsam ueber die Laufzeit angenaehert, dabei ist
>sie in diesen Angaben eh schon enthalten.


Bei einer so großen Bewegung ist das aber wirklich nur angenähert,
denn die Preisbewegung ist nicht linear.

http://de.wikipedia.org/wiki/Duration

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.12 19:41)

>3,8%.
>
>handelt bei 129, rendite 2,7%
>
>AT0000A0U299
>
>
>>Was kann den die 2062 für einen Kupon haben ?
>>
>>Ist hier überhaupt jemand im Forum, der die aussitzen
>könnte
>>?
>

Mit Kursgewinnen ist hier wohl nicht zu rechnen.
Bei 10 jährigen österreichischen Bundesschätzen kriegt man im Moment 3,2 % ohne Zinseszins das entspricht 2,67 p.a.

Aber keine Depotgebühr und kein Kursrisiko

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.12 20:03)

Tatsächlich. Sind die übergeschnappt?

http://bundesschatz.at/main/start.html


>Mit Kursgewinnen ist hier wohl nicht zu rechnen.
>Bei 10 jährigen österreichischen Bundesschätzen kriegt man im
>Moment 3,2 %

  

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Faymann fordert für EU-Bankenunion Kontrolle so streng wie Finanzmarktaufsicht in Österreich witzig
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.12 21:20)

Das kann man nur als gefährliche Drohung auffassen.

---------

Faymann fordert für EU-Bankenunion Kontrolle so streng wie Finanzmarktaufsicht in Österreich

Behörde könnte bis zum Herbst eingerichtet werden


Wien (OTS/Kurier) - Die Bankenkrise in Spanien hat die Diskussion
um den Aufbau einer Bankenunion angefacht. Diese Bankenunion benötige
allerdings die entsprechende Kontrolle, sagte Bundeskanzler Werner
Faymann im KURIER-Interview: "Die Bankenaufsicht muss in der EU so
streng organisiert werden wie die Finanzmarktaufsicht in Österreich.
Darüber werden wir beim EU-Gipfel Ende Juni reden." Faymann ist
zuversichtlich, dass diese Aufsicht relativ rasch eingerichtet werden
könnte. "Im Idealfall könnte eine solche europäische Behörde im
Herbst installiert werden", sagte Faymann.

  

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Felderer: „Wir werden von dem Geld nichts wiedersehen“ interessantinteressant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.12 09:11)

Felderer: „Wir werden von dem Geld nichts wiedersehen“

08.06.2012 | 21:26 | FRANZ SCHELLHORN UND JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Der langjährige IHS-Chef in seinem Abschiedsinterview über die budgetären Folgen der Probleme in den südlichen Euroländern und die Frage, ob politisch unabhängige Wirtschaftsforschung in Österreich möglich ist.

...

Wie sehen Sie als Schuldenwächter die Lage der Staatsschulden im Vorfeld eines möglichen Griechenland-Austritts?

Wir werden von dem Geld, das bereits nach Griechenland gezahlt wurde, nichts mehr sehen. Die Griechen haben einfach nicht die wirtschaftliche Kraft, etwas davon zurückzuzahlen.



Das heißt, die Mittel wären abzuschreiben, womit Österreichs Budgetpfad auch schon wieder hinfällig wäre.

Wir müssen auch sehen, ob nicht die Banken mehr Geld kosten als erwartet. Etwa die verstaatlichte „KA Finanz“, die ja stark in griechischen Staatspapieren investiert ist.

Sie wurden von Kollegen eines mitbewerbenden Instituts gern als „neoliberal“ etikettiert. Es war nicht nett gemeint. Hat Sie das je gestört?

Das war mir offen gesagt völlig egal. Wenn man eine liberale Position vertritt, für weniger Staatseingriffe und höhere Effizienz im Staatswesen plädiert und das dann als neoliberal bezeichnet wird, dann bin ich das gern.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/764278/Felderer_Wir-werden-von-dem-Geld-ni chts-wiedersehen?_vl_backlink=/home/index.do

  

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Schulden der Bundesländer explodieren
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.12 14:35)

http://kurier.at/wirtschaft/4499423-schulden-der-bundeslaender-explodieren.php

Schulden der Bundesländer explodieren
Der Prüfbericht des Rechnungshofs zeigt eine Verdopplung der Finanzschulden seit 2005. Vor allem Niederösterreich und Kärnten betroffen.

  

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Hypo-Deponie als "beste der schlechten Lösungen"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.12 18:30)

Hypo-Deponie als "beste der schlechten Lösungen"

Die Abbaugesellschaft, die die Hypo Alpe Adria nun als Ausweg vor einer neuerlichen Kapitalspritze anpeilt, stößt nicht nur auf Applaus

Wien - Der Plan der Chefs und des Aufsichtsrats der Hypo Alpe Adria, die kaputten Kredite (zehn Milliarden Euro) und Beteiligungen in eine Abbaugesellschaft zu schieben, stößt nicht nur auf Begeisterung. Wie berichtet will man so die von der Aufsicht verordnete Eigenkapitalspritze (aus jetziger Sicht: 1,5 Mrd. Euro) umgehen, denn die Abbaugesellschaft wäre keine Bank, unterläge daher nicht dem Bankwesengesetz und seinen Kapitalunterlegungsregeln.

weiter:

http://derstandard.at/1338559291461/Abbaugesellschaft-Hypo-Deponie-als-beste-der-schlecht en-Loesungen

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.12 12:03)

>>Republik Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit
>Laufzeiten
>>2022 und 2062
>
>Was kann den die 2062 für einen Kupon haben ?
>
>Ist hier überhaupt jemand im Forum, der die aussitzen könnte
>?

3,02 % sind es anscheinend geworden für die 2062 er.

http://www.orf.at/#/stories/2125227/

Zum aussitzen braucht es im Forum wahrscheinlich ein paar Hundertjährige

  

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RE: Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit Laufzeiten 2022 und 2062
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.12 22:00)

>>>Republik Österreich holt sich 1,1 Mrd. Euro mit
>>Laufzeiten
>>>2022 und 2062
>>
>>Was kann den die 2062 für einen Kupon haben ?
>>
>>Ist hier überhaupt jemand im Forum, der die aussitzen
>könnte
>>?
>
>3,02 % sind es anscheinend geworden für die 2062 er.


Die Sensitivität hatte ich mit 2,6% für 10 Basispunkte ausgerechnet - der
Kurs ist damit innerhalb weniger Tage (Rendite 2,7% auf 3,02%) um etwa
8% gefallen. Bei dem eigentlich recht kleinen Volumen gleich einmal ein Unterschied von über 30
Mio. Euro für die Republik.

  

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FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.12 23:31)

Wien (OTS) - Das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten
(FX-Kreditvolumen) privater inländischer Haushalte geht spürbar
zurück: Zum Ende des 1. Quartals 2012 betrug das aushaftende Volumen
Euro 36,7 Milliarden. Wechselkursbereinigt lag es damit um Euro 2,9
Milliarden oder 7,3% unter dem Wert ein Jahr davor. Gegenüber Herbst
2008 - als die FMA einen Stopp der Neuvergabe von
Fremdwährungskrediten verhängte - ist das Volumen
wechselkursbereinigt um Euro 10,7 Milliarden oder 22,5% gesunken.
Seit Ausbruch der globalen Finanzkrise Anfang 2008 hat der Schweizer
Franken gegenüber dem Euro um 37,4% aufgewertet. Dies geht aus der
heute von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA
veröffentlichten Quartalserhebung der Entwicklung des
FX-Kreditvolumens hervor.

"Der nachhaltige Rückgang des aushaftenden Volumens an
Fremdwährungskrediten zeigt, dass sowohl das von der FMA verhängte
Neuvergabeverbot als auch die Empfehlung der FMA an die Banken,
gemeinsam mit dem Kunden Wege zur Begrenzung des Risikos bei
bestehenden Fremdwährungskrediten zu suchen, wirken", so der
FMA-Vorstand, Mag. Helmut Ettl und Dr. Kurt Pribil.

Der Großteil des bestehenden FX-Forderungsvolumens (93,9%)
entfällt nachwievor auf Kredite in Schweizer Franken, der Rest lautet
beinahe zur Gänze auf japanischen Yen.

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 09:47)

fremdwährungskredite sollten privatpersonen grundsätzlich nicht mehr zugänglich sein. jemanden, der per heute eine günstige finanzierung sucht, per morgen ein devisenrisiko umzuhängen, ist wie verführung minderjähriger.

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 13:33)

>fremdwährungskredite sollten privatpersonen grundsätzlich
>nicht mehr zugänglich sein. jemanden, der per heute eine
>günstige finanzierung sucht, per morgen ein devisenrisiko
>umzuhängen, ist wie verführung minderjähriger.

Mußt Du eigentlich zu allem Deinen Senf dazugeben?

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 13:35)

>Mußt Du eigentlich zu allem Deinen Senf dazugeben?

hast du depressionen?

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 13:37)

>>Mußt Du eigentlich zu allem Deinen Senf dazugeben?
>
>hast du depressionen?

Wenn ich mir manche Statements von Dir durchlese schon!

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 13:41)

FX-Kreditvolumen sinkt
>>Mußt Du eigentlich zu allem Deinen Senf dazugeben?
>
>hast du depressionen?

>Wenn ich mir manche Statements von Dir durchlese schon!


ein sachlicher einwand wäre konstruktiver als deine dumme anmache....

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 14:30)

>FX-Kreditvolumen sinkt
>>>Mußt Du eigentlich zu allem Deinen Senf dazugeben?
>>
>>hast du depressionen?
>
>>Wenn ich mir manche Statements von Dir durchlese schon!
>
>
>ein sachlicher einwand wäre konstruktiver als deine dumme
>anmache....

Na gut, sachlich, d.h. psychologisch ist es so, daß Du möglicherweise an einer Profilierungsneurose leidest und Du Dich daher immer mit Deinem Wortmeldungen recht nervig in den Vordergrund drängen mußt!

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt gut analysiert
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 14:51)

>Na gut, sachlich, d.h. psychologisch ist es so, daß Du
>möglicherweise an einer Profilierungsneurose leidest und Du
>Dich daher immer mit Deinem Wortmeldungen recht nervig in den
>Vordergrund drängen mußt!

Lebt das Forum jetzt davon dass einer zwar eine Meinung hat aber sie am Klo runterspült oder ist es nicht der Sinn unserer kleinen Zweckgemeinschaft diese Meinung auch kundzutun.

Ich verstehe eines nicht. Dich regt nicht auf dass jeder Schneuzer von irgendwelchen Medien hier zu lesen ist, aber eine echte Meinung von jemandem den du einschätzen kannst interessiert dich nicht ? Ich verstehe schon dass einer Keram anstrengend findet. Weil er hat was zu sagen, und man muss über seine Aussagen nachdenken.

Werter Finanzinvest. Darf ich dich an die Fukushima-Zeit erinnern. Da ist dir kein Atömchen entwischt, alle waren es wert von dir kommuniziert zu werden. Da kannst du nach deiner Äußerung aber richtig stolz sein auf dich. Wahrscheinlich bist du es sogar.

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 15:02)

>>Na gut, sachlich, d.h. psychologisch ist es so, daß Du
>>möglicherweise an einer Profilierungsneurose leidest und
>Du
>>Dich daher immer mit Deinem Wortmeldungen recht nervig in
>den
>>Vordergrund drängen mußt!
>
>Lebt das Forum jetzt davon dass einer zwar eine Meinung hat
>aber sie am Klo runterspült oder ist es nicht der Sinn unserer
>kleinen Zweckgemeinschaft diese Meinung auch kundzutun.
>
>Ich verstehe eines nicht. Dich regt nicht auf dass jeder
>Schneuzer von irgendwelchen Medien hier zu lesen ist, aber
>eine echte Meinung von jemandem den du einschätzen kannst
>interessiert dich nicht ? Ich verstehe schon dass einer Keram
>anstrengend findet. Weil er hat was zu sagen, und man muss
>über seine Aussagen nachdenken.
>
>Werter Finanzinvest. Darf ich dich an die Fukushima-Zeit
>erinnern. Da ist dir kein Atömchen entwischt, alle waren es
>wert von dir kommuniziert zu werden. Da kannst du nach deiner
>Äußerung aber richtig stolz sein auf dich. Wahrscheinlich bist
>du es sogar.

Ich habe es zumindest in der richtigen Abteilung kommuniziert (Allgemeines). Außerdem sind die Auswirkungen noch heute deutlich - wahrscheinlich nicht nur in de japanischen Wirtschaft - zu spüren. Was haben bitte Frankenkredite für Häuslbauer in der Abteilung österreichische Aktien verloren? Außerdem wurde das ganze hier ohnehin schon seit vielen Jahren sehr erschöpfend diskutiert, wozu also diese altklug erscheinende Meinung von keram? Er soll es zumindest dorthin posten, wo es hingehört (Nicht börsenbezogene Themen). Ich finde das einfach nur wichtigtuerisch ...

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 16:00)

>Na gut, sachlich, d.h. psychologisch ist es so, daß Du
>>möglicherweise an einer Profilierungsneurose leidest und
>Du Dich daher immer mit Deinem Wortmeldungen recht nervig in
>den Vordergrund drängen mußt!


wenn schon verdacht auf neurose besteht, könntest du dann nicht etwas nachsichtiger sein? ist es denn so schlimm wenn einer, der sonst nicht viel zustande bringt, versucht sich wenigstens in einem forum, also anonym zu profilieren? und ist so ein armes schwein nicht schon gestraft genug auf derart niedrige ansprüche, wie "profilierung in einem forum", reduziert zu sein? geh sei bitte nicht herzlos, ignoriere mich doch einfach.

übrigens: hat nicht wb das thema in diesen thread gestellt? los mach ihn fertig, gibs ihm!

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 16:17)

ist es denn so schlimm wenn
>einer, der sonst nicht viel zustande bringt, versucht sich
>wenigstens in einem forum, also anonym zu profilieren?

Meinst Du etwa Dich damit?

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 20:44)

Die FX-Kredite sind wichtig für die Finanzmarkt- bzw.
Bankenstabilität, daher indirekt auch für die Bonität der Republik,
somit erschien mir das in diesem Thread passend.

Warum so aggressiv? Es wurden schon viele Themen (Aktienrückkauf!)
mehrfach durchgekaut, mein Gott.

P.S.: Ich schätze Kerams Beiträge (deine auch).


>Ich habe es zumindest in der richtigen Abteilung kommuniziert
>(Allgemeines). Außerdem sind die Auswirkungen noch heute
>deutlich - wahrscheinlich nicht nur in de japanischen
>Wirtschaft - zu spüren. Was haben bitte Frankenkredite für
>Häuslbauer in der Abteilung österreichische Aktien verloren?
>Außerdem wurde das ganze hier ohnehin schon seit vielen Jahren
>sehr erschöpfend diskutiert, wozu also diese altklug
>erscheinende Meinung von keram? Er soll es zumindest dorthin
>posten, wo es hingehört (Nicht börsenbezogene Themen). Ich
>finde das einfach nur wichtigtuerisch ...

  

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"Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch nicht" witzig
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.12 11:26)

alles leiwand

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/wien/spekulation-ist-unerwuen scht-und-es-gibt-sie-auch-nicht-522496/index.do?_vl_backlink=/home/oesterreich/index.do&_vl_pos=6.2.DT

Interview. Vizebürgermeisterin Brauner und Finanzdirektor Neidinger wehren sich im WirtschaftsBlatt-Gespräch gegen die Vorwürfe der Fremdwährungsspekulation der Stadt Wien.

  

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RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch nicht"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.12 11:58)

>Es hat einen Euro-Franken-Zinsswap gegeben ... Wir sind nicht der Meinung, dass es ein derivatives Instrument ist ...

Was dann?


>dass im Zeitraum 2001 bis 2008 aus dem Vergleich Frankenfinanzierung versus Eurofinanzierung
>der Stadt Wien ein Vorteil von 240 Millionen € entstanden ist. Seit 1984 haben wir insgesamt
>726 Millionen € an Vorteil erwirtschaftet.

Spekulation ist also nur wenn man Verlust macht böse?

  

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RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch nicht"
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.12 12:05)

>>Es hat einen Euro-Franken-Zinsswap gegeben ... Wir sind
>nicht der Meinung, dass es ein derivatives Instrument ist ...
>
>Was dann?
>
>

Profitabel.


>>dass im Zeitraum 2001 bis 2008 aus dem Vergleich
>Frankenfinanzierung versus Eurofinanzierung
>>der Stadt Wien ein Vorteil von 240 Millionen € entstanden
>ist. Seit 1984 haben wir insgesamt
>>726 Millionen € an Vorteil erwirtschaftet.
>
>Spekulation ist also nur wenn man Verlust macht böse?

So schauts aus.

Ich sehe ja ein, dass sie (die sozialistischen Gemeindeväter und -mütter) Krisenbewältigung machen müssen. Aber nun infolge dessen die anderen am Geldverdienen (= Basis zum Steuerzahlen erarbeiten) zu hindern, ist der denkbar blödeste Weg.

Von der pathologischen Realitätsverweigerung rede ich erst gar nicht. Wenn ich denke, was alleine an Investitionsstau herrscht, weil jeder wartet, wem morgen was noch originelleres einfällt, wird mir übel.

Um mit Dagobert Duck zu sprechen: Ich möchte gar nicht befürchten was ich befürchte, befürchten zu müssen.

  

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RE: "Spekulation ist unerwünscht und es gibt sie auch nicht"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.12 22:27)

Unglaublich. Die "Experten" möchte ich gerne kennenlernen. Entweder
ist er vollkommen inkompetent oder er verkauft die Öffentlichkeit für
blöde. Ich befürchte ersteres.

Die Argumentation hinsichtlich CHF hat die selbe Qualität wie wenn
man mit einer Aktie 50% hinten liegt, 20% Dividenden in der Zwischenzeit
erhalten hat und dann meint keinen Verlust erlitten zu haben.
Schließlich ist ein Verlust erst dann echt, wenn man verkauft, oder?





----

Neidinger: Grundsätzlich gibt es kein Derivatgeschäft. Das haben wir auch in der Stellungnahme des Staatssenates gesagt.

Wie kommt der Rechnungshof dann zu diesen Erkenntnissen?

Neidinger: Es hat einen Euro-Franken-Zinsswap gegeben, auf den sich der Rechnungshof bezieht. Wir sind nicht der Meinung, dass es ein derivatives Instrument ist und es wurde 2011 rückgeführt.

Der Rechnungshofbericht klingt aber anders. Außerdem sitzen dort Experten, die müssten ja wissen, was ein Derivativgeschäft ist.

Neidinger: Auch von Experten wird bestritten, dass ein reiner Zinsswap als derivates Instrument einzustufen ist.

  

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Österreich drittstärkste Wirtschaft in EU
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.12 12:55)

http://kurier.at/wirtschaft/4500593-oesterreich-drittstaerkste-wirtschaft-in-eu.php
Österreich drittstärkste Wirtschaft in EU
Bei der Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung in der EU hat sich Österreich vom fünften Platz auf Rang drei vorgearbeitet.

  

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RE: Österreich drittstärkste Wirtschaft in EU
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.12 20:16)

Die Luxemburger sind aufgrund ihres Sonderstatus eigentlich
außen vor, d.h. wir liegen nur mehr knapp hinter der Nummer 1. Schon
beeindruckend.

Eigentlich mehr Grund für Stolz als z.b. die Erfolge unserer Schifahrer.

------------

Im direkten Vergleich der Wirtschaftsleistung der EU-Länder pro Einwohner hat Österreich aufgeholt. Die Alpenrepublik lag 2011 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von 129 Prozent des EU-Durchschnitts an dritter Stelle hinter Luxemburg und den Niederlanden. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Eurostat-Erhebung hervor. 2010 stand Österreich mit einem BIP pro Kopf von 124 Prozent des EU-Schnitts noch an fünfter Stelle innerhalb der EU.

Wie in den Vorjahren liegt Luxemburg mit deutlichem Abstand an der Spitze der Wirtschaftsleistung. Das Großherzogtum verzeichnete 2011 einen Wert von mehr als dem Zweieinhalbfachen des EU-Durchschnitts (274 Prozent). Dahinter rangieren die Niederlande als zweites Land mit einem BIP pro Kopf, das etwa ein Drittel (131 Prozent) über dem europäischen Schnitt liegt.

  

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Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.12 22:07)

... siehe die Kommentare unter dem Interview.

--------

Sorger: "Alter rechtfertigt nicht hohes Gehalt"

Der scheidende IV-Präsident Veit Sorger über Jobs für Ältere, "Neoliberale" und sein Image als Kapitalist.

Am Mittwoch feierte Veit Sorger seinen Abschied aus der Industriellenvereinigung. Im KURIER-Gespräch bedauert er die mangelnde Wirtschaftsliberalität in Österreich.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/4500649-sorger-alter-rechtfertigt-nicht-hohes-gehalt.php

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt gut analysiertgut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.12 23:44)

>... siehe die Kommentare unter dem Interview.


man müsste diesen menschen einmal erklären, daß es geistige schwerstarbeit gibt, die genauso müde, krank und ausgepowered macht und durch stress ebenso gesundheitsschädigend ist, wie manch andere schwere körperliche arbeit. jemand der sich bis zum pensionsalter in führungspositionen halten konnte, hatte alles zu geben, wesentlich mehr stunden gearbeitet als jeder schwerarbeiter, sein familienleben vernachlässigt, weil der kopf auch nach feierabend oder im urlaub ständig bei der arbeit war. keiner der ganz oben ist hat einen freibrief für versagen, er ist genauso austauschbar wie jeder einfache arbeiter, der seinen job nicht zufriedenstellend erledigt. einfache menschen sehen nur den maßanzug, die limusine und ein hohes gehalt und verstehen nicht, daß diese leute in einer liga spielen, wo nur die besten der besten zum zug kommen und nur durch konstanz auch dort bleiben können. optisch provozierende champagner-vergünstigungen degenerieren schnell zur selbstverständlichkeit und können keinesfalls zur lebensqualität beitragen.
dieser hasserfüllte neid resultiert nicht aus dem schmerz durch empfundene ungerechtigkeit, oder dem gefühl der minderwertigkeit, sondern aus unwissenheit und unverständnis für die andere seite der lebensmedaille.

ps: was den betreffenden herrn betrifft, ich kann ihn auch nicht leiden.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt gut analysiert
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 15:34)

>
>man müsste diesen menschen einmal erklären, daß es geistige
>schwerstarbeit gibt, die genauso müde, krank und ausgepowered
>macht und durch stress ebenso gesundheitsschädigend ist,....... hatte
>alles zu geben, wesentlich mehr stunden gearbeitet als jeder
>schwerarbeiter, sein familienleben vernachlässigt, weil der
>kopf auch nach feierabend oder im urlaub ständig bei der
>arbeit war........dieser hasserfüllte neid resultiert nicht aus dem schmerz
>durch empfundene ungerechtigkeit, oder dem gefühl der
>minderwertigkeit, sondern aus unwissenheit und unverständnis
>für die andere seite der lebensmedaille.
>


du übersiehst dabei,das man diese jobs aus gehaltssicht auch auf 10 oder mehr mitarbeiter verteilen könnte,und trotzdem ein gutes finanzielles auskommen hätte.
dann wären stress,müse,ausgepowerd usw auch kein thema mehr.

es ist traurig,das diese schwachmaten,die ihr ganzes leben dem beruf opfern,weitgehend bestimmen wo es langgeht,und andere auch zur lebenslangen rund-um-die-uhr-arbeit nötigen wollen.

wir leben nicht um zu arbeiten,wir arbeiten um zu leben.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 15:51)

>wir leben nicht um zu arbeiten,wir arbeiten um zu leben.

Franzose!

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 18:56)

>>wir leben nicht um zu arbeiten,wir arbeiten um zu leben.
>
>Franzose!

weltbürger

es gibt ja überall gutes oder schlechtes,richtiges oder falsches.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 16:51)

>du übersiehst dabei,das man diese jobs aus gehaltssicht auch auf 10 oder mehr mitarbeiter verteilen könnte,und trotzdem ein gutes finanzielles auskommen hätte.


stimmt, das habe ich übersehen. so gesehen könnte man den lionel messi eigentlich auch durch 100 beinamputierte ersetzen. würde auch gerne dein gesicht sehen, wenn du am oprationstisch plötzlich 10 messerwetzende fleischergesellen vor dir siehst, die den chirurgen ersetzen. ist wirklich ein revolutionierender gedanke zur volllbeschäftigung, man entferne einen klugen aber teueren kopf und ersetze ihn durch 10 billige deppen. einen winzig kleinen nachteil gibt es dabei allerdings: die betreffenden unternehmen fährt man dadurch alle nach lignano pineta, nämlich in den sand.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 19:10)

>
>
>stimmt, das habe ich übersehen. so gesehen könnte man den
>lionel messi eigentlich auch durch 100 beinamputierte
>ersetzen.


tja,wenn er alleine am platz steht,zb gegen eine österreichische landesligamannschaft mit minibudget,verliert er dreistellig.
einer alleine ist nichts wert,darauf beruht das prinzip der arbeitsteilung.



würde auch gerne dein gesicht sehen, wenn du am
>oprationstisch plötzlich 10 messerwetzende fleischergesellen
>vor dir siehst, die den chirurgen ersetzen.

nicht alles was hinkt ist ein vergleich
jedenfalls hab ich auch keine freude,von einem chirurgen operiert zu werden,der schon 50 stunden am stück hinter sich hat(abgesehen von einem extremen notfall,naturkatastrophe etc)




ist wirklich ein
>revolutionierender gedanke zur volllbeschäftigung, man
>entferne einen klugen aber teueren kopf und ersetze ihn durch
>10 billige deppen.

ach was,für des geld eines"supermanager" mit zb 2 mille jahresgage bekommt man 10 hochqualifizierte für 200000 jahresgage.
du mußt nicht so maßlos übertreiben.



einen winzig kleinen nachteil gibt es dabei
>allerdings: die betreffenden unternehmen fährt man dadurch
>alle nach lignano pineta, nämlich in den sand.

reine spekulation deinerseits.

  

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Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 13:27)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/768107/Oesterreich-verdoppelt-Strafen-fuer -BargeldSchmuggel

Wer einen Geldbetrag von mehr als 10.000 Euro nicht beim Zoll deklariert, muss in Zukunft mit einer Strafe von 100.000 Euro rechnen.

  

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RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 14:23)

Gut fuer die Zoellner.

Ich wurde einmal bei der Ausfuhr von nicht deklariertem Bargeld betreten; die Summe war viel kleiner, aber eine Deklaration waere wegen Ausfuhrverbot (Ostblock-Landeswaehrung) nicht moeglich gewesen. Die pragmatische Loesung war: Der Zoellner hat sich das Geld ohne Quittung eingesteckt, ich wurde nicht bestraft.

  

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RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 15:01)

das sind die sorgen die wir haben ?
Grenzen dicht machen damit das ganze Diebes- und Verbrechergesindel aus Ost- bzw. Südeuropa nicht ein- und ausreisen kann wie es ihnen passt.

  

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RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 15:23)

>..., damit das ganze Diebes- und Verbrechergesindel aus Ost- bzw. Südeuropa nicht ein- und ausreisen kann wie es ihnen passt.


überraschend, es stört dich auch wenn sie ausreisen?

  

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RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 15:35)

ja nachdem sie sich hier ausgetobt haben.

  

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RE: Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 20:48)

>das sind die sorgen die wir haben ?
>Grenzen dicht machen damit das ganze Diebes- und
>Verbrechergesindel aus Ost- bzw. Südeuropa nicht ein- und
>ausreisen kann wie es ihnen passt.


Willst du jeden an der Grenze filzen? Wohl nicht praktikabel.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 19:07)

Aber man kann nicht eine Entscheidungsfunktion auf 10 aufteilen.


>du übersiehst dabei,das man diese jobs aus gehaltssicht auch
>auf 10 oder mehr mitarbeiter verteilen könnte,und trotzdem ein
>gutes finanzielles auskommen hätte.
>dann wären stress,müse,ausgepowerd usw auch kein thema mehr.


  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 17:23)

>Aber man kann nicht eine Entscheidungsfunktion auf 10
>aufteilen.

Man kann die Menge der Entscheidungen aufteilen. Entscheidungen auf höchster Ebene werden sowieso nur auf Basis der von niedrigern Ebenen (vulgo "Deppen") aufbereiteten Daten getroffen. Dabei erfolgt die Aufbereitung oft deppensicher, damit die "richtige" Entscheidung getroffen wird.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt gut analysiertgut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 18:14)

>Man kann die Menge der Entscheidungen aufteilen.

-wer ist "man"?
-ist es wirklich so schmerzhaft sich damit abzufinden, daß jemand erfolgreicher ist als man selbst?
-wäre es nicht besser selbst nach dem hohen gehalt mit dem vielen stress zu streben, als es dem anderen herunterräumen zu wollen, der sich vielleicht ein leben lang dort hinaufgearbeitet hat?
-fällt es nicht auf, daß es kaum eine klassischere form von neid gibt, als die hier gezeigte?

auch wenn es böse klingt, es ist gut gemeint: jeder soll dort bleiben wo er hingehört.






  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 23:14)

>>Man kann die Menge der Entscheidungen aufteilen.
>
>-wer ist "man"?

Ich denke da an diejenigen, die über großen Stress klagen und damit überproportionale Gehälter rechtfertigen.
Aber das Wort "man" hast ursprünglich du in Posting 281 verwendet und Warren, markus und schließlich ich haben es nur weiterverwendet.

>-ist es wirklich so schmerzhaft sich damit abzufinden, daß
>jemand erfolgreicher ist als man selbst?

Wenn du Erfolg genau damit definierst, nämlich ein unverhältnismäßig hohes Gehalt, dann ja.

>-wäre es nicht besser selbst nach dem hohen gehalt mit dem
>vielen stress zu streben, als es dem anderen herunterräumen zu
>wollen, der sich vielleicht ein leben lang dort
>hinaufgearbeitet hat?

Du irrst, wenn du glaubst Stress gebe es nur in hochbezahlten Positionen.
Personen, die sich ein Leben lang irgendwo hinaufgearbeitet haben, gibt es sehr wenige. Viele haben einen Startvorsprung durch Beziehungen oder Kapital (z.B. Erbe). Von denen, die es (angeblich) von unten schaffen, bleiben viele nicht oben, weil sie nicht so gut sind wie sie selbst oder andere es glauben, oder weil man draufkommt wie sie es "geschafft" haben. Manchmal hört man davon dann in den Medien.

>-fällt es nicht auf, daß es kaum eine klassischere form von
>neid gibt, als die hier gezeigte?

Erfolgreiche Menschen werden auch oft bewundert. Warum das wohl in diesem Zusammenhang selten klappt?

>auch wenn es böse klingt, es ist gut gemeint: jeder soll dort
>bleiben wo er hingehört.

Damit begibts du dich auf Peters Niveau, auch wenn du dich auf andere Personengruppen beziehst.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 01:30)

>Damit begibts du dich auf Peters Niveau, auch wenn du dich auf andere Personengruppen beziehst.


ich habe mit peters niveau kein problem, obwohl ich auch nicht immer alles schön finde was er so sagt. schlimmer finde ich jede art von pseudointelllektueller mittelmäßigkeit, die sich neidgetrieben anmaßt besonders erfolgreiche menschen mehr oder weniger undifferenziert zu desavouieren, und am ende vorgibt damit nur volkswirtschaftliche interessen im sinn zu haben.

du meinst topmanager zu kennen, die ihre millionengage nicht wert sind? und wieviele in den reihen dahinter kennst du, die den bruchteil den sie beziehen auch nicht wert sind?

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 09:08)

>du meinst topmanager zu kennen, die ihre millionengage nicht
>wert sind? und wieviele in den reihen dahinter kennst du, die
>den bruchteil den sie beziehen auch nicht wert sind?

Da fällt mir spontan dazu der Flughafen ein, ÖBB, Erste Bank,...

Alles weit überbezahlte Flaschen. Nur groß im Reden, im Packel mit Freunderlwirtschaft, Leistung quasi 0 wie man den Bilanzen der letzten Jahre ansieht.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 12:31)

>
>
schlimmer finde ich
>jede art von pseudointelllektueller mittelmäßigkeit, die sich
>neidgetrieben anmaßt besonders erfolgreiche menschen mehr oder
>weniger undifferenziert zu desavouieren, und am ende vorgibt
>damit nur volkswirtschaftliche interessen im sinn zu haben.
>


super satz,der passt nämlich auf viele "supermanager" wie die faust aufs auge -)))

wie schon mal gesagt,dein neidansatz ist für die fisch,
ein topverdiener,der beziehern niedriger einkommen noch was wegnehmen will(sparen hier und sparen da),das ist der wirkliche neidhammel.
mit dem sparfanatismus haben sich die topverdiener selbst ins knie geschossen,
jetzt wird eben auch mal das sparpotential bei den supergagen erörtert.

aber ursprünglich ging es mir gar nicht um die gage,
sondern wie die arbeit der armen,gestressten und völlig überforderten "supermanager" anders verteilt werden könnte.(prinzip der arbeitsteilung,eigentlich nichts neues)

aber im missinterpretieren um daraus einen streit zu provozieren bist du weltmeister,gratuliere.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 14:24)

>aber ursprünglich ging es mir gar nicht um die gage,
>sondern wie die arbeit der armen,gestressten und völlig
>überforderten "supermanager" anders verteilt werden
>könnte.(prinzip der arbeitsteilung,eigentlich nichts neues)
>
>aber im missinterpretieren um daraus einen streit zu
>provozieren bist du weltmeister,gratuliere.


@keram war ja einmal in führender Position, entnehme ich zwischen
den Zeilen, da verstehe ich schon daß er sich durch deine Diktion
gelegentlich provoziert fühlt.

Damit halte ich mich auch schon wieder heraus.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 18:07)

>.....da verstehe ich schon daß er sich durch deine Diktion
gelegentlich provoziert fühlt.


es ist nicht die diktion sondern die einstellung. die vorstellung, daß derart destruktives potential in einem unternehmen schlummert und möglicherweise über lange zeit unentdeckt bleibt, finde ich einigermaßen erschreckend. jemand der ernsthaft solche positionen einnimmt, sollte nur selbständigem erwerb nachgehen, oder besser als wissenschaftler oder politiker oder handwerker sein einkommen sichern. im angestelltenverhältnis halte ich solches gedankengut charakterlich betrachtet für verräterisch, sachlich betrachtet für vollkommen unqualifiziert. ein angestellter, in egal welcher position unterhalb der führung, hat nur drei möglichkeiten:

1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal gegenüber seiner führung.
2. er ist unzufrieden und konfrontiert die führung mit seinem anliegen
3. er verläßt das unternehmen.

alles andere ist schwäche und/oder feigheit und endet meist in systemkritischer nestbeschmutzung, ausgetragen in der anonymität eines forums.

ps: für meinen teil darf ich das thema abschließen.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 20:00)

>ein angestellter, in egal welcher position unterhalb der führung,
>hat nur drei möglichkeiten:


>1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal
>gegenüber seiner führung.
>2. er ist unzufrieden und konfrontiert die führung mit seinem
>anliegen
>3. er verläßt das unternehmen.


Ich behaupte mind. 90% sind auf Alternative 4: Tue nach Möglichkeit dein Bestes
ohne die immer wiederkehrenden neuen Management-/Strategie-/wasweisich-Moden allzu ernst zu
nehmen.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 20:29)

>>ein angestellter, in egal welcher position unterhalb der
>führung,
>>hat nur drei möglichkeiten:
>
>
>>1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal
>>gegenüber seiner führung.
>>2. er ist unzufrieden und konfrontiert die führung mit
>seinem
>>anliegen
>>3. er verläßt das unternehmen.
>
>
>Ich behaupte mind. 90% sind auf Alternative 4: Tue nach
>Möglichkeit dein Bestes
>ohne die immer wiederkehrenden neuen
>Management-/Strategie-/wasweisich-Moden allzu ernst zu
>nehmen.
>
>
das unterschreib ich zu 100%

aber destruktiv wie ich bin hatte ich mal alternative 5 bei meinen kollegen durchgebracht:
tragen wir das schwachsinnskonzept begeistert mit,um so schneller fährt das ganze gegen die wand und der trottel ist wieder weg.
funktioniert prächtig -)))))

  

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Die 100 reichsten Österreicher
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 10:14)

Das "trend"-Ranking: Die 100 reichsten Österreicher

Die reichsten Österreicher, die Familien Porsche und Piech, konnten ihr Vermögen um fünf Prozent auf 35,5 Milliarden Euro steigern.


Wien (OTS) - Den ersten Platz der reichsten Österreicher belegen
auch heuer die beiden Familienclans Porsche und Piech, die mit ihren
Anteilen die gleichnamige Luxusauto-Schmiede und den VW-Konzern
kontrollieren. Trotz Schuldenkrise und Börsenschwäche konnten sie ihr
Vermögen um fünf Prozent auf 35,5 Milliarden Euro steigern, schreibt
das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden
Ausgabe. Den zweiten Platz belegt weiterhin die Familie Flick mit 5,9
Milliarden Euro. Dem Drittplatzierten, Red Bull-Gründer Dietrich
Mateschitz, gelang es jedoch, den Abstand deutlich zu verringern. Er
besitzt nach "trend"-Berechnungen rund 5,65 Milliarden Euro.

Unter die Top 10 geschafft hat es heuer die Familie Kaufmann (2,15
Mrd. Euro); einen großen Anteil daran hatte Andreas Kaufmann, dem
beim Kamerahersteller Leica 2011 der Turnaround gelang.
Mit Reinhold Geiger, dem Gründer des börsennotierten Kosmetikkonzerns
L'Occitane, gibt es zudem einen neuen österreichischen Milliardär.
Sein Vermögen aus Firmenanteilen und IPO-Erlösen beläuft sich auf 1,5
Milliarden Euro. Damit belegt er den 15. Platz.

Weniger gut lief es für zwei österreichische Industriellenfamilien,
den Vorarlberger Leuchtenproduzent Jürg Zumtobel und die
Eigentümerfamilie des Salzburger Kranherstellers Palfinger. Ihre
börsennotierten Unternehmen litten stärker unter dem wirtschaftlichen
Umfeld, was jeweils zu Vermögenseinbußen führte.


Das "trend"-Ranking der Top 10:
1. Familien Porsche & Piech (35,5 Mrd.)
2. Familie Flick (5,9 Mrd.)
3. Dietrich Mateschitz (5,65 Mrd.)
4. Johann Graf (4,2 Mrd.)
5. Karl Wlaschek (3,8 Mrd.)
6. Heidi Horten (2,8 Mrd.)
7. Familie Swarovski (2,7 Mrd.)
8. Frank Stronach (2,35 Mrd.)
9. Martin Schlaff (2,25 Mrd.)
10. Familie Kaufmann (2,15 Mrd.)

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 20:23)

>>.....da verstehe ich schon daß er sich durch deine
>Diktion
>gelegentlich provoziert fühlt.
>
>
>es ist nicht die diktion sondern die einstellung. die
>vorstellung, daß derart destruktives potential in einem
>unternehmen schlummert und möglicherweise über lange zeit
>unentdeckt bleibt, finde ich einigermaßen erschreckend. jemand
>der ernsthaft solche positionen einnimmt, sollte nur
>selbständigem erwerb nachgehen, oder besser als
>wissenschaftler oder politiker oder handwerker sein einkommen
>sichern. im angestelltenverhältnis halte ich solches
>gedankengut charakterlich betrachtet für verräterisch,
>sachlich betrachtet für vollkommen unqualifiziert. ein
>angestellter, in egal welcher position unterhalb der führung,
>hat nur drei möglichkeiten:
>
>1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal
>gegenüber seiner führung.
>2. er ist unzufrieden und konfrontiert die führung mit seinem
>anliegen
>3. er verläßt das unternehmen.
>
>alles andere ist schwäche und/oder feigheit und endet meist in
>systemkritischer nestbeschmutzung, ausgetragen in der
>anonymität eines forums.
>
>ps: für meinen teil darf ich das thema abschließen.


sorry,aber ich hab selten so einen schwachsinn gelesen-)))

auch loyalität muß man sich erarbeiten,
einfach überbezahlt herumhekteln und einen auf stressman zu machen genügt definitiv nicht.

hat nicht der 1.offizier nicht nur das recht,sondern sogar die pflicht dem kapitän das kommando zu entreissen,sollte sich der als "überfordert" herausstellen?
ein sehr gutes,bewährtes prinzip der alten schule.
bedingungslose loyalität gibts nur im märchen,bei krimminellen vereinigungen und im absulutismus.

aber zusammen mit deiner fragwürdigen einstellung zur demokratie und deinem absoluten europagehorsam ergibt das für mich schon ein recht ergiebiges bild.

ja,schliessen wir ab,ist eh langweilig.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 12:35)

>ein angestellter, in egal welcher position unterhalb der führung,
>hat nur drei möglichkeiten:
>
>1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal
>gegenüber seiner führung.

Das ist die Einstellung eines Soldaten, der mehr für seinen Vorgesetzten als für sein Land voller Überzeugung an der Front kämpft und sicher nicht jedermanns Sache.

>2. er ist unzufrieden und konfrontiert die führung mit seinem
>anliegen

Üblicherweise ist man eher auf die Möglichkeit beschränkt, die unmittelbar Vorgesetzten auf Missstände anzusprechen, die aber auch in den seltensten Fällen etwas ändern können (oder wollen), auch wenn sie einem Verständnis entgegenbringen.

>3. er verläßt das unternehmen.

Dem steht oft die Loyalität gegenüber Kollegen und dem Unternehmen (bzw. einer Technologie oder Produkten) entgegen.

>alles andere ist schwäche und/oder feigheit und endet meist in
>systemkritischer nestbeschmutzung, ausgetragen in der
>anonymität eines forums.

Ich habe schon mehrmals erlebt, dass (vom Management als leicht ersetzbar betrachtete) "einfache" Mitarbeiter nach langem Abwiegen "Stärke" gezeigt haben und das Unternehmen verlassen haben, was sich monate- bis jahrelang negativ ausgewirkt hat.
Die öffentliche (Nest)beschmutzung erfolgt verständlicherweise meist erst nach dem Verlassen der Firma (Kann man auf diversen Firmenbewertungs-Plattformen nachlesen) und hält nur kurz an, weil das Thema emotional rasch abgeschlossen ist, insbesondere wenn es einem danach tatsächlich besser geht.

  

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>-ist es wirklich so schmerzhaft sich damit abzufinden, daß
>jemand erfolgreicher ist als man selbst?

>>Wenn du Erfolg genau damit definierst, nämlich ein unverhältnismäßig hohes Gehalt, dann ja.


dazu möchte ich dir etwas sagen:

in der wirtschaft gestaltet sich der der preis einer ware oder einer leistung ausschließlich durch angebot und nachfrage. nicht einmal ein monopolist kann sich dem enziehen. bei gehältern von angestellten unterhalb der führung verhält es sich nicht anders.

im absoluten top management gelten allerdings vollkommen andere regeln, die nichts mit den "üblichen" gehaltsstrukturen zu tun haben.
allein aus der unkenntnis dieser tatsache erklärt sich das unverständnis über manch exorbitant erscheinenden gehälter, die auch meist nur aus einer kombination aus fixum und bonus zustande kommen. wie auch immer kann ein millionengehalt eines ceo`s sicher nicht allein mit einer 60-80 stunden-woche gerechtfertigt sein.

verständlich, daß sich so mancher fragen muß "der hat auch nur einen kopf und zwei hände, ist vielleicht besser als ich, aber sicher nicht in dem verhältnis seines gehalts zu dem meinen." schlußfolgerung: da kann doch etwas nicht stimmen.

in der praxis stellt sich jedoch heraus, daß es das anforderungsprofil ist, welchem ein ceo zu entsprechen hat und welches sich von anforderungsprofilen anderer positionen, vor allem durch die geforderte vielseitigkeit, das ausmaß an verantwortung und schließlich durch die haftbarkeit bei grober fahrlässigkeit unterscheidet. ceo's vereinbaren ihr einkommen im einvernehmen mit dem eigentümer /-vertreter, der natürlich nichts zu verschenken hat. mit dem gehalt wird absolut nicht allein arbeit bezahlt, vielmehr zählt bereits erworbene anerkennung, branchen (insider-)kenntnisse und ein möglichst gut ausgebautes netzwerk in wirtschaft und politik. fähigkeiten geeignete mitarbeiter auszuwählen, zu motivieren, selektiv zu delegieren, sowohl kämpferisch als auch diplomatisch zu agieren, in den bereichen finanz, strategie und vision beschlagen zu sein, und nicht zuletzt mit seinem unternehmen uneingeschränkt identifiziert zu sein, werden mehr oder weniger vorausgesetzt.

natürlich sind fehlgriffe nicht auszuschließen, die folgen sind oft verheerend und meist wird viel zu lange damit gewartet die fehlentscheidung zu korrigieren. im öffentlichen bereich spielt immer die politik ihre desaströse rolle und stellt zumeist kumpel vor leistung. darüber hinaus kann man grundsätzlich davon ausgehen, daß ein ceo der als solcher in rente geht, sein "megagehalt" zu recht bezogen hat, anderenfalls es ihm mit sicherheit niemand bezahlt hätte.

um die sache etwas entspannter zu betrachten, sollte bei den wenigen supergagen besser von liebhaberwert gesprochen werden, als ihnen gewaltsam systemrelevanz beimessen zu wollen. schließlich werden für van gogh's auch preise bezahlt die nur der versteht, der sich mit der materie befasst.








  

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>in der wirtschaft gestaltet sich der der preis einer ware oder
>einer leistung ausschließlich durch angebot und nachfrage.
>nicht einmal ein monopolist kann sich dem enziehen. bei
>gehältern von angestellten unterhalb der führung verhält es
>sich nicht anders.

Da stimme ich zu. Eine Firma die nicht bereit ist marktkonforme Gehälter zu zahlen, bekommt auch kein qualifiziertes Personal. In der Folge muss das vorhandene (gute) Personal noch mehr ausgequetscht werden. Das kann funktionieren - oder auch nicht.

>in der praxis stellt sich jedoch heraus, daß es das
>anforderungsprofil ist, welchem ein ceo zu entsprechen hat und
>welches sich von anforderungsprofilen anderer positionen, vor
>allem durch die geforderte vielseitigkeit,

Gerade davon merkt man oft wenig.

>das ausmaß an verantwortung

Natürlich, aber was außer dem Verlust des gut bezahlten Postens (gerne mit Golden Handshake) passiert denn in der Praxis.

>und schließlich durch die haftbarkeit bei grober
>fahrlässigkeit unterscheidet.

Das Risiko scheint nicht allzu groß zu sein oder solche Fälle gelangen nicht an die Öffentlichkeit. Jene Fälle, die in den Bereich der Wirtschaftskriminalität gehen einmal ausgenommen, aber dieses "Risiko" sollte wohl nicht durch das Gehalt abgedeckt werden.

>ceo's vereinbaren ihr einkommen im einvernehmen mit dem
>eigentümer /-vertreter, der natürlich nichts zu verschenken hat.

Das ist wie bei den Steuern. Eine minimale Erhöhung der Mehrwertsteuer würde viel mehr bringen als eine höhere Steuer für die höchsten Einkommensschichten. Ein paar 100000 EUR auf oder ab für einen CEO müssen gar nicht so ins Gewicht fallen wie ein höheres Durchschnittsgehalt der Angestellten.

>mit dem gehalt wird absolut nicht allein arbeit bezahlt,
>vielmehr zählt bereits erworbene anerkennung,

Von wem?

>branchen (insider-)kenntnisse und ein möglichst
>gut ausgebautes netzwerk in wirtschaft und politik.

Da kommen wir der Sache schon näher.

>fähigkeiten geeignete mitarbeiter auszuwählen, zu motivieren,

Die 2. Ebene auch gut zu bezahlen?

>selektiv zu delegieren, sowohl kämpferisch als auch
>diplomatisch zu agieren, in den bereichen finanz, strategie
>und vision beschlagen zu sein,

Da sieht man gerade in der Bankenwelt wie gut das funktioniert.
Insbesondere wachsen Strategien und Visionen nicht alleine auf dem Mist der CEOs, sondern müssen auch von den unteren bis unteresten Ebenen erarbeitet werden. Ein Autokonzern-Chef wird nicht auf die Idee kommen eine völlig neue Motorengeneration entwickeln zu lassen, wenn dafür nicht plausible Argumente vorliegen.

>und nicht zuletzt mit seinem unternehmen uneingeschränkt identifiziert zu sein, werden mehr oder weniger vorausgesetzt.

Wem würde das schwerfallen bei entsprechender Entlohnung.

  

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RE: @goldfisch gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 18:07)

>Das ist wie bei den Steuern. Eine minimale Erhöhung der Mehrwertsteuer würde viel mehr bringen als eine
>höhere Steuer für die höchsten Einkommensschichten. Ein paar 100000 EUR auf oder ab für einen CEO müssen
>gar nicht so ins Gewicht fallen wie ein höheres Durchschnittsgehalt der Angestellten.

Das ist ein guter Punkt. Und abgesehen von gelegentlichen Neidfällen hat die gute Bazahlung der Führung einige Vorteile.

Der für mich wichtigste Punkt ist:

Ein CEO kann durch eine gute Entscheidung ein Vielfaches seines Gehaltes einbringen und durch eine dumme Entscheidung ein Vielfaches seines Gehaltes kosten. Daher ist es im Interesse des Unternehmens, jemanden zu finden, der wenig dumme und viele gute Entscheidungen trifft. Koste es, was es wolle! Nur eine dumme Entscheidung weniger, und die Investition in den guten Mann hat sich für Jahre gelohnt.

  

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RE: @goldfisch
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 18:22)

>>In der Folge muss das vorhandene (gute) Personal noch mehr ausgequetscht werden. Das kann funktionieren - oder auch nicht.<

das kann nicht funktionieren, weil gutes personal braucht man nicht auszuquetschen, nicht gutes personal kannst du quetschen solange du willst, wird nichts herauskommen.


>anerkennung..
>>Von wem?

von früheren arbeitgebern, der bilanzbuchhaltung, den mitarbeitern, den geschäftspartnern.



>>Insbesondere wachsen Strategien und Visionen nicht alleine auf dem Mist der CEOs, sondern müssen auch von den unteren bis unteresten Ebenen erarbeitet werden.<<

sie wachsen mit sicherheit nicht bei den unteren bis untersten ebenen.
der job gehört der führung, die anderen sind ausführende organe, auf die das unternehmen natürlich hochgradigst angewiesen ist.



>und nicht zuletzt mit seinem unternehmen uneingeschränkt identifiziert zu sein,...
>>Wem würde das schwerfallen bei entsprechender Entlohnung.

jede entlohnung ist entsprechend, sonst gäbe es kein dienstverhältnis.


ps: würdest du gerne von sekretätin, portier, reinigungsfrau als überbezahlt bezeichnet werden und auf einen teil deines gehaltes zugunsten dieser menschen verzichten?

pps: wenn ich unzufrieden bin, suche ich die ursache immer zuerst bei mir.

  

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>>anerkennung..
>>>Von wem?
>
>von früheren arbeitgebern, der bilanzbuchhaltung, den
>mitarbeitern, den geschäftspartnern.

Zumindest zwei Punkte kann man bei unserem CEO ausschließen.

>jede entlohnung ist entsprechend, sonst gäbe es kein
>dienstverhältnis.

Dienstverhältnisse entstehen und halten oft auch wegen finanziellem Druck. Wer es sich nicht leisten kann monatelang ohne Gehalt auszukommen nimmt bzw. behält schon mal einen schlecht bezahlten Job.

>ps: würdest du gerne von sekretätin, portier, reinigungsfrau
>als überbezahlt bezeichnet werden und auf einen teil deines
>gehaltes zugunsten dieser menschen verzichten?

Schwieriger Vergleich, da es in diesen Berufsgruppen vermutlich sehr wenige Akademiker und kaum All-Inclusive Dienstverträge mit durchschnittlich 30% Mehrarbeit gibt. In einem konkreten Fall würde ich aber anbieten das Netto-Stundengehalt zu vergleichen. Für den minimalen Unterschied würden sie es sicher nicht auf meinen Job absehen.

>pps: wenn ich unzufrieden bin, suche ich die ursache immer
>zuerst bei mir.
Habe ich gemacht:
- Geburt mit mangelnder Kapitalausstattung
- technische Berufsausbildung auf Grund meiner Interessen anstatt strategischer Überlegungen
- Loyalität gegenüber Kollegen
Letzteres könnte ich noch ändern und war einem früheren Fall im Nachhinein betrachtet nicht so übel. Den Ex-Kollegen geht es nach dem Konkurs der Firma durchwegs besser.

  

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>>pps: wenn ich unzufrieden bin, suche ich die ursache
>immer
>>zuerst bei mir.
>Habe ich gemacht:
>- Geburt mit mangelnder Kapitalausstattung
>- technische Berufsausbildung auf Grund meiner Interessen
>anstatt strategischer Überlegungen


Die Beschreibung trifft meines Wissens z.B. auch auf Hansjörg Tengg
und Stefan Pierer zu.

  

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>>- Geburt mit mangelnder Kapitalausstattung
>>- technische Berufsausbildung auf Grund meiner Interessen
>>anstatt strategischer Überlegungen
>
>
>Die Beschreibung trifft meines Wissens z.B. auch auf Hansjörg
>Tengg und Stefan Pierer zu.

Ich sage ja nicht, dass ich mich schon aufgegeben habe.

Da ich die Werdegänge der genannten nicht kannte, habe ich gegoogelt:
Pierer: Studium der Betriebs- und Energiewirtschaft - Betriebswirtschaftslehre, erster Job: Vertriebsassistent
Tengg: habe keinen keinen Lebenslauf gefunden, dafür (auf report.at) Folgendes:
"Über Tengg und Partner und eine Privatstiftung ist er in einem halben Dutzend Unternehmen engagiert und sitzt auf einem guten Dutzend Geschäftsführer- und Aufsichtratsposten. Als »Elder Statesman« ist er manchmal ruppig. Er fragt sich zum Beispiel, »wie unfähige Manager weiterkommen«. »Gehaltsexzesse« begründet er so: Seilschaften in den Gremien zitieren sich miteinander und gegenseitig hinauf. Das »nennt man dann »marktkonform«."
Über entsprechende Netzwerke (um nicht das Wort "Seilschaft" zu verwenden) dürften beide verfügen, wenn auch möglicherweise nicht in die Wiege gelegt.

  

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RE: @goldfisch
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:42)

>- Loyalität gegenüber Kollegen
>Letzteres könnte ich noch ändern...


kannst du vermutlich nicht. loyalität ist keine verhaltensweise die man nach belieben ein- und ausschalten kann. es ist sozusagen eine charaktereigenschaft die viel mit einem gefühl für fairness, korrektheit, treue etc zu tun hat. es gibt unzählige definitionen, aber loyalität kan man nicht einfordern, man kann sich nur menschen aussuchen die zu loyalität fähig sind, und versuchen diese ins eigene boot zu holen.

  

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>das kann nicht funktionieren, weil gutes personal braucht man
>nicht auszuquetschen, nicht gutes personal kannst du quetschen
>solange du willst, wird nichts herauskommen.

Jetzt verstehe ich erst was du damit anscheinend sagen willst:
"Gutes" Personal arbeitet freiwillig zu einem Hungerlohn rund um die Uhr.

Ich meinte es eher in die Richtung: Das gute Personal soll länger arbeiten und z.B. (in Anlehnung an dein Beispiel im PS) auch gleich die Arbeit einer Reinigungsfrau zu übernehmen um Personalkosten zu sparen. Das Personal, das zum Teil auch "einfachere" Tätigkeiten übernimmt hat dann natürlich auch gar kein höheres Gehalt verdient. Das darunter die eigentliche Geschäftstätigkeit leidet, wird von den "Strategen" oft erst zu spät erkannt.

  

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RE: @goldfisch
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:55)

>>Jetzt verstehe ich erst was du damit anscheinend sagen willst:
"Gutes" Personal arbeitet freiwillig zu einem Hungerlohn rund um die Uhr.

sei mir bitte nicht böse, aber für zynische polemik bin ich schon zu müde. ich habe bloß versucht einem jüngeren menschen etwas von meiner langen erfahrung zu übermitteln. wenn du nichts davon hältst, war die müh' wohl für die katz. wenn du kontroversiell erscheinenden meinungen
keine aufmerksamkeit widmen willst, bist du nur eingeschränkt lernfähig.....

  

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>>>Jetzt verstehe ich erst was du damit anscheinend
>sagen willst:
>"Gutes" Personal arbeitet freiwillig zu einem
>Hungerlohn rund um die Uhr.
>
>sei mir bitte nicht böse, aber für zynische polemik bin ich
>schon zu müde. ich habe bloß versucht einem jüngeren menschen
>etwas von meiner langen erfahrung zu übermitteln. wenn du
>nichts davon hältst, war die müh' wohl für die katz. wenn du
>kontroversiell erscheinenden meinungen
>keine aufmerksamkeit widmen willst, bist du nur eingeschränkt
>lernfähig.....
>

Dann erkläre doch was du sonst mit "gutes personal braucht man nicht auszuquetschen" meinst.
Tatsache ist, dass genau das häufig passiert: Wer flexibel ist und breit gestreutes Know-How hat, kann ja problemlos länger arbeiten und die Aufgaben des fehlenden Personals übernehmen - natürlich zum gleichen Gehalt.

  

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RE: @goldfisch
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.12 06:07)

>Dann erkläre doch was du sonst mit "gutes personal braucht man nicht auszuquetschen" meinst.

Ich verstehe diesen Satz (im Zusammenhang) so:

Gute Leute kann man ruhig gut bezahlen, die werden eine entsprechende Leistung bringen.
Schlechte Leute kann man dagegen gar nicht schlecht genug bezahlen, die werden immer mehr schaden als nutzen.

  

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RE: @goldfisch
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.12 10:10)

>Ich verstehe diesen Satz (im Zusammenhang) so.....

danke...so war er auch gemeint.

gutes personal hat viel und gibt alles. schlechtes personal hat viel und gibt nichts, oder hat nichts und kann nichts geben.

  

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Grundsätzlich bin ich geneigt dir recht zu geben, aber gerade
bei börsenotierten Unternehmen im Streubesitz gibt es mE das Phänomen
daß Aufsichtsräte sozusagen nicht über ihr eigenes Geld verfügen, da
selten nennenswert beteiligt, während ihr Gegenüber, der Vorstand,
allen Grund hat für sich so hart wie möglich zu verhandeln. Dementsprechend
sehen die Verhandlungsergebnisse aus.
Böswillig könnte man auch noch sagen, die Aufsichtsräte sind oft
auch noch Vorstände anderer Unternehmen und haben Interesse an einem
steigenden Gehaltsniveau in Vorstandsetagen.

Ich bin jedenfalls sehr dafür daß Vorstandsverträge bzw. -boni von
der HV abgesegnet werden sollten.



>dazu möchte ich dir etwas sagen:
>
>in der wirtschaft gestaltet sich der der preis einer ware oder
>einer leistung ausschließlich durch angebot und nachfrage.
>nicht einmal ein monopolist kann sich dem enziehen. bei
>gehältern von angestellten unterhalb der führung verhält es
>sich nicht anders.
>
>im absoluten top management gelten allerdings vollkommen
>andere regeln, die nichts mit den "üblichen"
>gehaltsstrukturen zu tun haben.
>allein aus der unkenntnis dieser tatsache erklärt sich das
>unverständnis über manch exorbitant erscheinenden gehälter,
>die auch meist nur aus einer kombination aus fixum und bonus
>zustande kommen. wie auch immer kann ein millionengehalt eines
>ceo`s sicher nicht allein mit einer 60-80 stunden-woche
>gerechtfertigt sein.
>
>verständlich, daß sich so mancher fragen muß "der hat
>auch nur einen kopf und zwei hände, ist vielleicht besser als
>ich, aber sicher nicht in dem verhältnis seines gehalts zu dem
>meinen." schlußfolgerung: da kann doch etwas nicht
>stimmen.
>
>in der praxis stellt sich jedoch heraus, daß es das
>anforderungsprofil ist, welchem ein ceo zu entsprechen hat und
>welches sich von anforderungsprofilen anderer positionen, vor
>allem durch die geforderte vielseitigkeit, das ausmaß an
>verantwortung und schließlich durch die haftbarkeit bei grober
>fahrlässigkeit unterscheidet. ceo's vereinbaren ihr einkommen
>im einvernehmen mit dem eigentümer /-vertreter, der natürlich
>nichts zu verschenken hat. mit dem gehalt wird absolut nicht
>allein arbeit bezahlt, vielmehr zählt bereits erworbene
>anerkennung, branchen (insider-)kenntnisse und ein möglichst
>gut ausgebautes netzwerk in wirtschaft und politik.
>fähigkeiten geeignete mitarbeiter auszuwählen, zu motivieren,
>selektiv zu delegieren, sowohl kämpferisch als auch
>diplomatisch zu agieren, in den bereichen finanz, strategie
>und vision beschlagen zu sein, und nicht zuletzt mit seinem
>unternehmen uneingeschränkt identifiziert zu sein, werden mehr
>oder weniger vorausgesetzt.
>
>natürlich sind fehlgriffe nicht auszuschließen, die folgen
>sind oft verheerend und meist wird viel zu lange damit
>gewartet die fehlentscheidung zu korrigieren. im öffentlichen
>bereich spielt immer die politik ihre desaströse rolle und
>stellt zumeist kumpel vor leistung. darüber hinaus kann man
>grundsätzlich davon ausgehen, daß ein ceo der als solcher in
>rente geht, sein "megagehalt" zu recht bezogen hat,
>anderenfalls es ihm mit sicherheit niemand bezahlt hätte.
>
>um die sache etwas entspannter zu betrachten, sollte bei den
>wenigen supergagen besser von liebhaberwert gesprochen werden,
>als ihnen gewaltsam systemrelevanz beimessen zu wollen.
>schließlich werden für van gogh's auch preise bezahlt die nur
>der versteht, der sich mit der materie befasst.

  

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RE: @goldfisch
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:49)

>Böswillig könnte man auch noch sagen, die Aufsichtsräte sind oft
>auch noch Vorstände anderer Unternehmen und haben Interesse an einem
>steigenden Gehaltsniveau in Vorstandsetagen.

dagegen muß man sich wehren können, aber grundsätzlich habe ich diesen leuten immer verständnis entgegengebracht, insofern als man nicht erwarten kann, daß jemand der die produkte des unternehmens bestens verkaufen kann gleichzeitig, wenn es um ihn selbst, zum stümperhaften verhandler wird.

  

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>1. er trägt das unternehmenskonzept mit und ist loyal
>gegenüber seiner führung.

>>Das ist die Einstellung eines Soldaten, der mehr für seinen Vorgesetzten als für sein Land voller Überzeugung an der Front kämpft und sicher nicht
>>jedermanns Sache.


dessen sache es nicht ist, dessen karriere wird wird sich nur eingeschränkt entwickeln.

es war einmal im jahr 1966 ein junger lagerarbeiter in einem lebensmittelgeschäft im kärntnerischen villach. sein gehalt reichte kaum um sein leben damit zu bestreiten. trotzdem war er fleissig und dem geschäft verbunden, machte jede menge unbezahlter überstunden um die regale nach dienstschluss seinen vorstellungen entsprechend zu gestalten. eines tages, der filialleiter war schon gegangen, kam ein kleingewachsener mann spät abends ins geschäft und fragte ihn was er denn so spät hier noch mache. er erklärte, daß einige produkte sich schlecht verkaufen und er wolle ausprobieren ob sich daran etwas ändern ließe, wenn mann sie im regal besser präsentiert. der kleine mann war wlaschek, der name des lagerarbeiters veit schalle. binnen monatsfrist wurde er zum filialleiter bestellt.
schönes märchen, nicht? über einen mann, der wie du meinst mit der einstellung eines soldaten trotzdem in die wirtschaft ging.

ps: wirtschaft ist eben tatsächlich wie krieg.

  

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>es war einmal im jahr 1966 ein junger lagerarbeiter in einem
>lebensmittelgeschäft im kärntnerischen villach. sein gehalt
>reichte kaum um sein leben damit zu bestreiten. trotzdem war
>er fleissig und dem geschäft verbunden, machte jede menge
>unbezahlter überstunden um die regale nach dienstschluss
>seinen vorstellungen entsprechend zu gestalten. eines tages,
>der filialleiter war schon gegangen, kam ein kleingewachsener
>mann spät abends ins geschäft und fragte ihn was er denn so
>spät hier noch mache. er erklärte, daß einige produkte sich
>schlecht verkaufen und er wolle ausprobieren ob sich daran
>etwas ändern ließe, wenn mann sie im regal besser präsentiert.
>der kleine mann war wlaschek, der name des lagerarbeiters veit
>schalle. binnen monatsfrist wurde er zum filialleiter
>bestellt.

Ich lese aus der Geschichte heraus, dass er die (unbezahlten) Überstunden aus eigenem Antrieb gemacht hat. Und nicht, dass er Überstunden leisten musste um das anfallende Arbeitspensum erledigen zu können, wodurch keine Zeit für seine kreativen Ideen geblieben wäre.
Außerdem kam die Wendung durch einen "goldenen Ritter" von außerhalb (der Filiale). Darauf würde ich im Allgemeinen nicht setzen.

Früher habe ich mich in meiner Freizeit weitergebildet. Heute habe ich kaum mehr welche...

Übrigens muss ich einmal anmerken, dass ich bei einem Großteil der im Aktienforum diskutierten Themen deine Ansichten teile. Dieses Thema gehört aber offensichtlich nicht dazu. Da orte ich bei dir ein Kasten-Denken.

  

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RE: @goldfish-2
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 19:05)

>Außerdem kam die Wendung durch einen "goldenen Ritter" von außerhalb (der Filiale). Darauf würde ich im Allgemeinen nicht setzen.<

man kann auf den goldenen ritter nicht warten, aber nur wenn du bemüht oder begabt bist außerordentliches zu leisten, hast du die chance von einem entdeckt zu werden.


>Da orte ich bei dir ein Kasten-Denken.

ich glaube in meinem leben schon vielen unterschiedlichen kasten nahegestanden zu haben, fühle mich aber bis heute keiner zugehörig. ich empfinde für jede respekt, für die arbeiter am band, so auch für die uppperclass mit ihren milllionegagen. da wir ein wirtschaftsforum sind, halte ich es für angebracht unqualifizierten untergriffen auf die eine oder andere kaste zu entgegnen.

  

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willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:11)

>
>es war einmal im jahr 1966 ein junger lagerarbeiter in einem
>lebensmittelgeschäft im kärntnerischen villach. sein gehalt
>reichte kaum um sein leben damit zu bestreiten. trotzdem war
>er fleissig und dem geschäft verbunden, machte jede menge
>unbezahlter überstunden um die regale nach dienstschluss
>seinen vorstellungen entsprechend zu gestalten. eines tages,
>der filialleiter war schon gegangen, kam ein kleingewachsener
>mann spät abends ins geschäft und fragte ihn was er denn so
>spät hier noch mache. er erklärte, daß einige produkte sich
>schlecht verkaufen und er wolle ausprobieren ob sich daran
>etwas ändern ließe, wenn mann sie im regal besser präsentiert.
>der kleine mann war wlaschek, der name des lagerarbeiters veit
>schalle. binnen monatsfrist wurde er zum filialleiter
>bestellt.
>schönes märchen, nicht? über einen mann, der wie du meinst
>mit der einstellung eines soldaten trotzdem in die wirtschaft
>ging.
>
>ps: wirtschaft ist eben tatsächlich wie krieg.


oh mann,herrlicher marketinggag,um die vielen unbezahlten überstunden im rewe-konzern zu rechtfertigen -)))

die wahrscheinlichkeit,das der alte ausgerechnet dann auftaucht wenn der schalle-bub unbezahlt in der arbeit kniet ist ähnlich gering wie die wahrscheinlichkeit auf einen lotto-sechser.

mal abgesehen davon, 1966 war eine andere zeit,heutzutage gibt es genaue "einschlichtvorschriften",wenn da einer macht was er will kann er gehen(und muß froh sein,wenn er keine anzeige wegen ladendiebstahl oder unberechtigten zutritt oder sonstiges ausfasst wenn ihn der alte spätabends im geschäft erwischt).

die naivität mancher leute ist unfassbar,solche braucht die führungsetage

  

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RE: willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:31)

Ich glaube es ist dir entgangen daß es hier weniger um das konkrete
Beispiel als um die dahinter stehende Philosophie geht.



>oh mann,herrlicher marketinggag,um die vielen unbezahlten
>überstunden im rewe-konzern zu rechtfertigen -)))
>
>die wahrscheinlichkeit,das der alte ausgerechnet dann
>auftaucht wenn der schalle-bub unbezahlt in der arbeit kniet
>ist ähnlich gering wie die wahrscheinlichkeit auf einen
>lotto-sechser.
>
>mal abgesehen davon, 1966 war eine andere zeit,heutzutage gibt
>es genaue "einschlichtvorschriften",wenn da einer
>macht was er will kann er gehen(und muß froh sein,wenn er
>keine anzeige wegen ladendiebstahl oder unberechtigten zutritt
>oder sonstiges ausfasst wenn ihn der alte spätabends im
>geschäft erwischt).
>
>die naivität mancher leute ist unfassbar,solche braucht die
>führungsetage
>
>

  

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RE: willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.12 00:09)

>Ich glaube es ist dir entgangen daß es hier weniger um das
>konkrete
>Beispiel als um die dahinter stehende Philosophie geht.
>
>
nö,ist mir nicht entgangen.
die philosophie dahinter,schön brav gratisüberstunden machen,dann kommt(vielleicht) der prinz mit der belohnung,klassischer brüder grimm style,ist mir schon als kind auf den keks gegangen.

die realität ist eine andere,geleistet wird was bestellt wird,und was bestellt wird muß bezahlt werden.extras kosten auch extra,so hart ist das leben.

der manager neuer schule bestellt und bezahlt einen polo aber erwartet einen veyron,
wenn er aber dann doch nur nen polo bekommt jammert er--die leute wollen nichts arbeiten---wir bekommen keine guten leute usw.
lächerlich.

ich denke du verstehst die philosophie hinter meinem beispiel

  

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RE: willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.12 20:57)

>die philosophie dahinter,schön brav gratisüberstunden
>machen,dann kommt(vielleicht) der prinz mit der
>belohnung,klassischer brüder grimm style,ist mir schon als
>kind auf den keks gegangen.
>
>die realität ist eine andere,geleistet wird was bestellt
>wird,und was bestellt wird muß bezahlt werden.extras kosten
>auch extra,so hart ist das leben.
>
>der manager neuer schule bestellt und bezahlt einen polo aber
>erwartet einen veyron,
>wenn er aber dann doch nur nen polo bekommt jammert er--die
>leute wollen nichts arbeiten---wir bekommen keine guten leute
>usw.
>lächerlich.
>
>ich denke du verstehst die philosophie hinter meinem beispiel
>



Durchaus, aber vermutlich wird man damit nur schwer ins höhere
Management kommen, denn es gibt nun einmal Leute die dazu bereit sind.

  

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RE: willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.12 20:32)

markus15, je mehr ich von dir lese, desto mehr erinnerst du mich an ein altes elektroheizgerät in meinem keller. viel lärm und nur warme luft.

  

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RE: willkommen zu kerams märchenstunde
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.12 00:15)

>markus15, je mehr ich von dir lese, desto mehr erinnerst du
>mich an ein altes elektroheizgerät in meinem keller. viel lärm
>und nur warme luft.

du managst das schon -)))

ps:
ich hab einen uralten röhrenverstärker im studio,
der produziert auch viel lärm und heiße luft.
eine rarität,absolut unverkäuflich

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.12 19:58)

>
>
>@keram war ja einmal in führender Position, entnehme ich
>zwischen
>den Zeilen, da verstehe ich schon daß er sich durch deine
>Diktion
>gelegentlich provoziert fühlt.
>
>Damit halte ich mich auch schon wieder heraus.

ja,das hab ich auch schon gedacht -))

die hab ich am liebsten,
zum einen das 100fache eines durchschnittsgehalts einstreifen,
aber ein mimoserl sein wenn als gegenleistung eine topleistung(aber absolut top,in jeder hinsicht,nicht nur "etwas" über den durchschnitt) eingefordert wird.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 20:19)

>>Aber man kann nicht eine Entscheidungsfunktion auf 10
>>aufteilen.
>
>Man kann die Menge der Entscheidungen aufteilen.
>Entscheidungen auf höchster Ebene werden sowieso nur auf Basis
>der von niedrigern Ebenen (vulgo "Deppen")
>aufbereiteten Daten getroffen. Dabei erfolgt die Aufbereitung
>oft deppensicher, damit die "richtige" Entscheidung
>getroffen wird.


Ist mir nur zu bekannt.

Ich habe in meinem Leben bisher auch erst einen direkten (und darüber)
Vorgesetzten erlebt, bei dem mir sein Gehalt gerechtfertigt erschien, auch
wie manche in ihre Positionen gelangt sind hatte mit Leistung und
Kompetenz (nach meinem Eindruck) nichts zu tun.

Trotzdem, es steht jedem offen es auch zu versuchen dorthin zu kommen.
Zu sagen "Ich will ja gar nicht" hat oft etwas von dem Fuchs, dem die
Trauben zu sauer sind.

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 17:24)

>Aber man kann nicht eine Entscheidungsfunktion auf 10
>aufteilen.
>
>

why not?
sollte mein guter manager nicht auch delegieren können?

wenn man einem ausgepowerten manager das gehalt um die hälfte kürzt und dafür die erholungszeit ausweitet,kann man für das eingesparte geld einige (durchaus hochqualifizierte) assistenten zur seite stellen,die einen teil der arbeit übernehmen.
so nebenbei zieht man dadurch auch zukünftiges führungspersonal hoch.

der grund warum manager das nicht wollen:
weil man schnell merken würde,das man die überbezahlten tr..... gar nicht braucht,andere konnen das besser und billiger erledigen(von den kontrollmöglichkeiten ganz zu schweigen).

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 18:28)

>weil man schnell merken würde,das man die überbezahlten tr..... gar nicht braucht,andere konnen das besser und billiger erledigen..

mit den anderen meinst du wohl solche wie du. bei allen bewundernswerten talenten, für gehobenes management bist du mit sicherheit die falsche wahl. dein verständnis dafür ähnelt meinem verständnis für astrophysik, in beiden fällen einfach nicht vorhanden.
aber ich halte wenigstens den mund bei themen wie astrophysik!

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 18:57)

>>weil man schnell merken würde,das man die überbezahlten
>tr..... gar nicht braucht,andere konnen das besser und
>billiger erledigen..
>
>mit den anderen meinst du wohl solche wie du. bei allen
>bewundernswerten talenten, für gehobenes management bist du
>mit sicherheit die falsche wahl.


ohne zweifel,aber ich eigne mich auch nicht zum bankräuber,zuhälter oder taliban.
aber ich kann damit leben
trotzdem erlaube ich mir gelegentlich an obengenannten kritik zu üben(und lache über den überflüssigen rat "mach es doch selber,wenn du es besser weißt")


dein verständnis dafür ähnelt
>meinem verständnis für astrophysik, in beiden fällen einfach
>nicht vorhanden.
>aber ich halte wenigstens den mund bei themen wie
>astrophysik!


mein verständnis rührt daher,
ich hab schon mal bei einem unternehmen den wechsel von einem topmanagement(durch todesfall des firmengründers) zu einem horrormanagement neuer schule mit anschliessendem fastbankrott des unternehmens erlebt.
hattest du nicht mal erwähnt auf universitätsweisheiten verzichten zu können und praktische erfahrungen vorzuziehen?

also nochmal,du hast die armen,überarbeiteten manager ins spiel gebracht,die ihr hohes gehalt mit allerlei privaten unannehmlichkeiten und entbehrungen bezahlen müssen.
was also spricht dagegen,sich etwas zurückzunehmen,delegieren,
etwas weniger gehalt aber dafür mehr immaterielle lebenqualität zu haben?

ps:
warum führt bei dir jedes thema unweigerlich zum streit und persönlichen untergriffen auf spekulationsbasis?

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 20:47)

>warum führt bei dir jedes thema unweigerlich zum streit und persönlichen untergriffen auf spekulationsbasis?

du läßt ihm keine wahl, will er dich nicht komplett ignorieren. deine allgemeinen untergriffe auf ganze berufsgruppen provozieren manch klare worte. ich denke du bist klug genug zu wissen, daß ich weiß wovon ich rede, auf spekulationen muß ich mich auf diesem gebiet nicht einlassen.....

  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.12 23:22)

>>warum führt bei dir jedes thema unweigerlich zum streit
>und persönlichen untergriffen auf spekulationsbasis?
>
>du läßt ihm keine wahl, will er dich nicht komplett
>ignorieren.

man hat immer die wahl.
da ich ja nicht der einzige bin mit dem du ständig streit suchst orte ich auch einen teil der schuld bei dir.



deine allgemeinen untergriffe auf ganze
>berufsgruppen provozieren manch klare worte.

in diesem ast gabs von mir keine untergriffe auf irgendwelche berufgruppen.
die untergriffe kamen von dir.

ich darf erinnern: ""...könnte man den lionel messi eigentlich auch durch 100 beinamputierte ersetzen. würde auch gerne dein gesicht sehen, wenn du am oprationstisch plötzlich 10 messerwetzende fleischergesellen vor dir siehst, die den chirurgen ersetzen. ist wirklich ein revolutionierender gedanke zur volllbeschäftigung, man entferne einen klugen aber teueren kopf und ersetze ihn durch 10 billige deppen.""

so bezeichneste du hochqualifizierte menschen der 200k einkommenskategorie.
oder studierte mediziner mit kurzer berufserfahrung.




ich denke du bist
>klug genug zu wissen, daß ich weiß wovon ich rede,


nö,bin ich nicht,ich weiß nicht wovon du redest.
ich weiß nur,das vorpupertäre heldenverehrung nicht so mein ding ist,also wird auch ein topverdiener nicht angehimmelt sondern geprüft,ob der sein geld wert ist.(egal,ob ich als aktionär sein gehalt bezahlen muß,oder als mitarbeiter seine gage erarbeiten muß)
erst recht in zeiten des allgemeinen sparwahnsinns,dem diese leute ja,bei anderen natürlich,fröhnen.


  

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RE: Sorger macht sich weiter beliebt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.12 19:04)

Stimme dir zu, bis auf die Passage mit dem Neid. Da stimmt das
Klischee über die Österreicher schon, das ist kein Unverständnis.


>man müsste diesen menschen einmal erklären, daß es geistige
>schwerstarbeit gibt, die genauso müde, krank und ausgepowered
>macht und durch stress ebenso gesundheitsschädigend ist, wie
>manch andere schwere körperliche arbeit. jemand der sich bis
>zum pensionsalter in führungspositionen halten konnte, hatte
>alles zu geben, wesentlich mehr stunden gearbeitet als jeder
>schwerarbeiter, sein familienleben vernachlässigt, weil der
>kopf auch nach feierabend oder im urlaub ständig bei der
>arbeit war. keiner der ganz oben ist hat einen freibrief für
>versagen, er ist genauso austauschbar wie jeder einfache
>arbeiter, der seinen job nicht zufriedenstellend erledigt.
>einfache menschen sehen nur den maßanzug, die limusine und ein
>hohes gehalt und verstehen nicht, daß diese leute in einer
>liga spielen, wo nur die besten der besten zum zug kommen und
>nur durch konstanz auch dort bleiben können. optisch
>provozierende champagner-vergünstigungen degenerieren schnell
>zur selbstverständlichkeit und können keinesfalls zur
>lebensqualität beitragen.
>dieser hasserfüllte neid resultiert nicht aus dem schmerz
>durch empfundene ungerechtigkeit, oder dem gefühl der
>minderwertigkeit, sondern aus unwissenheit und unverständnis
>für die andere seite der lebensmedaille.

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt witzigwitzigwitzig
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 13:42)

>Wenn ich mir manche Statements von Dir durchlese schon!

Irgendwie störend, diese reinkopierten Meinungen

  

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RE: FX-Kreditvolumen sinkt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.12 20:36)

>fremdwährungskredite sollten privatpersonen grundsätzlich
>nicht mehr zugänglich sein. jemanden, der per heute eine
>günstige finanzierung sucht, per morgen ein devisenrisiko
>umzuhängen, ist wie verführung minderjähriger.


FX-Kredite sind mittlerweile verboten, sofern der Kreditnehmer nicht
ein entsprechendes Einkommen in der jeweiligen Währung nachweisen
kann.

Ich bin eigentlich gegen solche Einschränkungen, weil manche das
Risiko ja kontrolliert und bewußt eingehen (wollen), aber da wurde
soviel Schindluder getrieben daß es so besser ist.

  

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Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 08:30)

Dank unserer hohen Staatsquote...

----

Deutschland wäre in einer europäischen Fiskalunion laut einem Zeitungsbericht keineswegs der grösste Zahler. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) mit Bezug auf Berechnungen der Privatbank M.M. Warburg. Die kleineren Euro-Staaten wie Österreich, Finnland und Belgien müssten demnach weitaus höhere Transfers leisten.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1258500/fullstory

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 09:33)

Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?

>Deutschland wäre in einer europäischen Fiskalunion laut einem
>Zeitungsbericht keineswegs der grösste Zahler. Das berichtet
>die "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe)
>mit Bezug auf Berechnungen der Privatbank M.M. Warburg. Die
>kleineren Euro-Staaten wie Österreich, Finnland und Belgien
>müssten demnach weitaus höhere Transfers leisten.
>
>weiter:
>
>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1258500/fullstory

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 20:17)

>Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?


Diese Berechnungsbasis ist natürlich willkürlich.

Kaufkraftunterschiede müßten auch berücksichtigt werden, z.B.

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 20:24)

>Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?

Ist (ausser Luxemburg) irgend ein Euro-Staat nicht hochverschuldet?

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 20:38)

>>Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?
>
>Ist (ausser Luxemburg) irgend ein Euro-Staat nicht
>hochverschuldet?


Estland

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 20:44)

>>>Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?
>>
>>Ist (ausser Luxemburg) irgend ein Euro-Staat nicht
>>hochverschuldet?
>
>
>Estland

Ja, die spaeter Beigetretenen habe ich nachlaessiger Weise nicht mitgerechnet.
Aber von der ersten Runde ist glaube ich niemand mehr, der die Maastricht-Kriterien (v.a. die 60%) noch erfuellt?

  

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RE: Fiskalunion - Österreich hätte grössere Belastung als Deutschland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.6.12 20:52)

>>>>Ist Belgien nicht selbst hochverschuldet?
>>>
>>>Ist (ausser Luxemburg) irgend ein Euro-Staat
>nicht
>>>hochverschuldet?
>>
>>
>>Estland
>
>Ja, die spaeter Beigetretenen habe ich nachlaessiger Weise
>nicht mitgerechnet.
>Aber von der ersten Runde ist glaube ich niemand mehr, der die
>Maastricht-Kriterien (v.a. die 60%) noch erfuellt?


Nur Finnland.

  

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Ö Nr. 1 bei Parteienförderung in der EU
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.12 08:11)

Für die Bürger gibt es das "Sparpaket" mit höheren Belastungen, die Parteien gönnen sich allerdings mehr - bei beschämenden Leistungen. Um nicht die Anstandsregeln des Forums zu strapazieren, kein weiterer Kommentar meinerseits. Ich schäm mich ohnehin genug fremd.


"... wenn man alle Förderungen für alle Parteien (Parteienförderung bei Bund, Land und Gemeinden, Klubförderung, Geld für die Parteiakademien, Wahlkampfkostenrückerstattung) zusammenrechnet, zahlte schon bisher jeder Wahlberechtigte 30 Euro an die Parteien. Künftig werden es 32 Euro sein. Das ergebe bei den mehr als 6,33 Millionen Wahlberechtigten eine Gesamtsumme von rund 200 Millionen Euro, rechnet Politologe Hubert Sickinger vor. Damit sei man innerhalb der EU-Staaten endgültig die Nummer eins bei der Parteiförderung, sagt der Experte."

ganzer Artikel:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1260075/Parteienfoerderung_Oesterreich-ist -Vizeweltmeister?_vl_backlink=/home/index.do

  

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RE: Ö Nr. 1 bei Parteienförderung in der EU
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.12 08:19)

Eine unglaubliche Summe, und das 1 Jahr vor der Wahl. Strache braucht sich
wirklich nur zurücklehnen, sogar die grünen Heuchler spielen mit.


>"... wenn man alle Förderungen für alle Parteien
>(Parteienförderung bei Bund, Land und Gemeinden,
>Klubförderung, Geld für die Parteiakademien,
>Wahlkampfkostenrückerstattung) zusammenrechnet, zahlte schon
>bisher jeder Wahlberechtigte 30 Euro an die Parteien. Künftig
>werden es 32 Euro sein. Das ergebe bei den mehr als 6,33
>Millionen Wahlberechtigten eine Gesamtsumme von rund 200
>Millionen Euro, rechnet Politologe Hubert Sickinger vor. Damit
>sei man innerhalb der EU-Staaten endgültig die Nummer eins bei
>der Parteiförderung, sagt der Experte."

  

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2 Mrd. für 32 Jahre
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.12 08:28)

Sehr gute Konditionen. Aber leider werden unsere Politiker bei diesen
Zahlen glauben es ist eh alles super und ihnen zu verdanken.

-----------

Die Republik hat am Dienstag über zwei Syndikatsanleihen insgesamt fünf Milliarden Euro aufgenommen. Auf eine Anleihe mit sieben Jahren Laufzeit (bis 2019) entfielen drei Milliarden Euro, auf eine 32-jährige Anleihe (bis 2044) zwei Milliarden Euro. Die Republik Österreich hat damit jetzt, Ende Juni, bereits 75 Prozent der für heuer vorgesehenen Mittel aufgenommen, teilte die Bundesfinanzierungsagentur OeBF am Dienstagabend mit.

Die Rendite für die siebenjährige Anleihe lag bei 2,02 Prozent, der Coupon bei 1,95 Prozent bei einem Ausgabekurs von 99,55 Prozent. Die Rendite für die 32-jährige Anleihe betrug 3,208 Prozent, ihr Coupon 3,15 Prozent, der Ausgabekurs 98,85 Prozent.

Nach weniger als drei Stunden gab es eine Nachfrage von 4,3 Milliarden Euro für die siebenjährige Anleihe und von 2,3 Milliarden Euro für die 32-jährige Anleihe. 21 Prozent der 32-jährigen Anleihe ging an österreichische Investoren, bei der siebenjährigen Anleihe waren es 15 Prozent. Diese Anleihe war auch in Asien gut nachgefragt - 30 Prozent gingen an Investoren aus diesem Kontinent.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/republik-sammelte-in-d rei-stunden-fuenf-milliarden-euro-ein-523519/index.do?_vl_backlink=/home/oesterreich/index.do&_vl_pos=6.2 .DT

  

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Österreich ist die Nummer 1 in der Eurozone...
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.12 16:37)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1258980/fullstory

Österreich ist die Nummer 1 in der Eurozone...
...bei der Abdeckung des Finanzierungsbedarfs für 2012

  

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IHS: Östererichs Wirtschaft trotzt der Krise
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 12:02)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/ihs-oestererichs-wir tschaft-trotzt-der-krise-523769/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

IHS: Östererichs Wirtschaft trotzt der Krise
Prognose. Das IHS sieht Österreichs Wirrtschaft im Aufwind. Die Prognosen der Wirtschaftsforscher für 2012 und 2013 sind positiv.

  

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Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniveau
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 15:46)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1260641/Oesterreichs-Wirtschaft-wieder-ueb er-Vorkrisenniveau

Der Wert von 2008 wurde bereits um zwei Prozent übertroffen, sagt Wifo-Chef Karl Aiginger. Anders stelle sich die Situation in der EU dar. Österreich überbot die Euro-Zone 12 Jahre in Folge,

  

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RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniveau
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 17:00)

"Österreich überbot die Euro-Zone 12 Jahre in Folge,


war ja klar, der atx weiß nur noch nichts davon!

  

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RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniveau
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 17:03)

>"Österreich überbot die Euro-Zone 12 Jahre in Folge,
>
>
>war ja klar, der atx weiß nur noch nichts davon!

Doch, auf 12 Jahre gesehen durchaus. Vgl. http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=137&topic_id=4761&mode=full &page=
(letzter Absatz)

  

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RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniveau
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 17:53)

>"Österreich überbot die Euro-Zone 12 Jahre in Folge,
>
>
>war ja klar, der atx weiß nur noch nichts davon!

><Doch, auf 12 Jahre gesehen durchaus. Vgl. http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&;forum=137&topic_id=4761&mode =full&page=
>>(letzter Absatz)


ok, die berechnung war mir nicht bekannt. das vergleichsergebnis ist aber verzerrt durch die signifikant ungleiche ausgangsbasis, da sich der atx damals noch unentdeckt im dornröschenschlaf befand. allein 2002-2008* hat der atx sich ver-4,3-facht, in der selben periode der dax sich ver-2,3-facht.

*habe auf die schnelle nur 10y charts gefunden.

  

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RE: Österreichs Wirtschaft bereits wieder über Vorkrisenniveau
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.12 18:21)

>ok, die berechnung war mir nicht bekannt. das
>vergleichsergebnis ist aber verzerrt durch die signifikant
>ungleiche ausgangsbasis, da sich der atx damals noch
>unentdeckt im dornröschenschlaf befand. allein 2002-2008* hat
>der atx sich ver-4,3-facht, in der selben periode der dax sich
>ver-2,3-facht.


Das stimmt, ich wollte nur einmal exakt nachrechnen was beim Cost-Averagen
in der Praxis tatsächlich herauskommt, selbst wenn man (beim DAX) den
schlechtestmöglichen Start hat.

  

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Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der Kreide
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.12 12:19)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/oesterreich-steht-mit- 2226-milliarden-euro-in-der-kreide-523945/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.2.DT

Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der Kreide
Veschuldung. Ein Armutszeugnis: Die Staatsverschuldung ist seit dem Vorjahr um 11,8 Milliarden Euro auf 73,5 % des BIP gestiegen.

  

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RE: Österreich steht mit 222,6 Milliarden Euro in der Kreide
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.12 12:38)

wobei hier getrickst und gelogen wird, Stichwörter Asfinag,ÖBB,....

  

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Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.12 21:28)

Ein Wirtschaftswunder namens Österreich

29.06.2012 | 18:45 | FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Österreichs Unternehmen zählen heute zu den wettbewerbsfähigsten der Welt. Das war nicht immer so. Der Weg nach oben begann in der Ära Kreisky. Ausgerechnet.

Als der Sowjetführer Nikita Chruschtschow vom österreichischen Bundeskanzler wissen wollte, wie es das nachkriegsgeplagte Land denn schaffte, wirtschaftlich so schnell auf die Beine zu kommen, antwortete Julius Raab: „Wissen Sie, was das deutsche vom österreichischen Wirtschaftswunder unterscheidet? Das deutsche ist hart errackert. Das österreichische ist wirklich ein Wunder.“

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1261035/Ein-Wirtschaftswunder-namens-Oeste rreich?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.12 22:03)

„Wissen Sie, was das deutsche vom österreichischen Wirtschaftswunder unterscheidet? Das deutsche ist hart errackert. Das österreichische ist wirklich ein Wunder.“



Moshe: "Rabbi, was sagst du, meine Frau ist schwanger, ich bin aber nicht ganz sicher ob das Kind von mir ist ?"
Rabbi: "das ist auf jeden Fall a Wunder!"
Moshe: "Warum ist das auf jeden Fall a Wunder?"
Rabbi: "Du bist schon ziemlich alt, wenn es von dir ist, ist es a Wunder!, wenn nicht, ist es a Wunder?"

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.12 23:41)

Interessant ist allerdings die Herleitung des Durchschnitts. Alle großen Staaten haben 99% oder mehr. Die Deutschen machen 120% vom Schnitt. Mal 80 Millionen. Welche 80 Millionen machen dagegen nur 80%? Wer wiegt die 17 Millionen Niederländer mit ihren 131% auf, wer die 8 Millionen Österreicher mit ihren 129%? Wer die Iren, Schweden, Dänen, Finnen, Belgier, mit 116% und mehr?

Die paar Tschechen, Slowaken und Griechen können das nicht sein. Sind es die Polen, Rumänen und Bulgaren, die nicht in der Grafik sind?

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.12 09:09)

>Die paar Tschechen, Slowaken und Griechen können das nicht
>sein. Sind es die Polen, Rumänen und Bulgaren, die nicht in
>der Grafik sind?


Vermutlich hauptsächlich die Polen mit ihren 38,5 Mio. Einwohnern.

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich gut analysiertgut analysiert
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.12 08:23)

Österreichische Betriebe sind oft pfiffiger als größere deutsche in der gleichen Branche...Das Wunder wurde genauso hart erarbeitet wie z.b in Bayern, das auch eine gewisse Zeit brauchte um vom Agrar dominierten zum Industrie und Handel dominierten Land zu werden. Ausserdem braucht man nur durch die Lande fahren, dann wird einen klar warum wir Nr.1 im Tourismus sind und das ohne Meer. Jeder Ort hatte schon früher, mehr als heute, Vereine die unentgeltlich Ortspflege betrieben. Die Lieblichkeit und Detailverliebtheit findest du nirgends. Fahr mal in den "Ostblock" da wuchert der Dreck, da rennen die herrenlosen Hunde herum in den potentiell schönsten Gegenden und keinen schert es (wenn nicht gerade ein Großereignis stattindet), da wird lieber in mafiöse Oligarchen "investiert" als ins Land.

Ohne Gewerkschaft und verkorkster Bürokratie und totaler Parteienherrschaft wäre das Wirtschaftswunder noch größer, dann gäbe es, wie in der Schweiz, einige Weltfirmen mehr hierzulande.

Sich hier irgendwo auch selbst bzw. die fleißigen Leute runterzumachen, gehört wohl zu Österreichs Tradition.

>Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
>
> 29.06.2012 | 18:45 | FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)
>
>Österreichs Unternehmen zählen heute zu den
>wettbewerbsfähigsten der Welt. Das war nicht immer so. Der Weg
>nach oben begann in der Ära Kreisky. Ausgerechnet.
>
>Als der Sowjetführer Nikita Chruschtschow vom österreichischen
>Bundeskanzler wissen wollte, wie es das nachkriegsgeplagte
>Land denn schaffte, wirtschaftlich so schnell auf die Beine zu
>kommen, antwortete Julius Raab: „Wissen Sie, was das deutsche
>vom österreichischen Wirtschaftswunder unterscheidet? Das
>deutsche ist hart errackert. Das österreichische ist wirklich
>ein Wunder.“
>
>weiter:
>
>http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1261035/Ein-Wirtschaftswunder-namens-Oeste rreich?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich witzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.12 08:40)

> wir Nr.1 im Tourismus sind und das ohne Meer.


na geh biiite, des geeenseheifl kon olerweul no mit den caorle oda wia des ollas haast mithoidn

  

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RE: Ein Wirtschaftswunder namens Österreich
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.12 09:15)

>....dann gäbe es, wie in der Schweiz, einige Weltfirmen mehr hierzulande.


du meinst aber nicht solche wie nestle (Sitz in Vevey und Cham) oder glencore (Sitz in Bar und Zug) mit pauschalierten einstelligen steuersätzen?

  

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Arbeitslosigkeit legt im Juni um weitere 5,5 Prozent zu
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.7.12 10:57)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1261432/Arbeitslosigkeit-legt-im-Juni-um-w eitere-55-Prozent-zu

Arbeitslosigkeit legt im Juni um weitere 5,5 Prozent zu
02.07.2012 | 10:08 | (DiePresse.com)

Die nationale Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,9 Prozent. Die Beschäftigungszahlen sind um 51.000 gestiegen.

  

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US-Ratingagentur Egan Jones stuft Österreich herab interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.7.12 13:09)

US-Ratingagentur Egan Jones stuft Österreich herab

10.07.2012 | 10:35 | (DiePresse.com)

Egan Jones bewertet österreichische und niederländische Anleihen aufgrund der Euro-Krise nur noch mit der Note "A". Weitere Herabstufungen drohen.

Die US-Ratingagentur Egan Jones hat Österreichs Kreditwürdigkeit um eine Note gesenkt. Die Staatsanleihen werden damit nur noch mit einem "A" bewertet. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Niederländische Staatsanleihen wurden von den Egan-Jones-Analysten gleich um zwei Noten herabgestuft: Von "AA-" auf "A". Beide Euro-Länder wurden mit einem negativen Ausblick versehen, damit drohen weitere Herabstufungen.

...

Die Ratingagentur Egan Jones bewertet tendenziell strenger als die drei bekannteren US-Ratingagenturen. Agentur-Chef Sean Egan begründete das in einem "FAZ"-Interview damit, dass sich die Konkurrenz von den Emittenten der Anleihen bezahlen ließe. Bei Egan Jones müssen dagegen die Investoren die Ratings finanzieren. Die Bewertungsmethode unterschiedet sich dagegen kaum von jener der anderen Agenturen.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263735/USRatingagentur-Egan-Jones-stuft-O esterreich-herab

  

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RE: US-Ratingagentur Egan Jones stuft Österreich herab
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.7.12 13:29)

vielleicht haben sie Feigmann und Speichellecker gesehen.

  

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Österreichs Wirtschaft wuchs 2011 um 2,7 Prozent
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.12 10:35)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1264730/Oesterreichs-Wirtschaft-wuchs-2011 -um-27-Prozent-

Die Statistik Austria attestiert der heimischen Wirtschaft für 2011 ein reales Wachstum von 2,7 Prozent. Das ist deutlich höher als der EU-Schnitt.

  

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österreich 5Y yield nur mehr 0,72% !!
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.12 15:06)

österreich 5Y yield nur mehr 0,72% !!

  

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Wien: Frühpensionierungen-Rekord
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.12 11:49)

Wir haben es ja...

Wien (OTS) - Gemeinderat und Mitglied der Gemeinderätlichen
Personalkommission Wolfgang Ulm zog heute Halbjahresbilanz über die
Frühpensionierungen der Stadt Wien. 2012 wurden mit Juli bereits 363
Gemeindebedienstete vorzeitig in den Ruhestand versetzt - erst
Freitag den 13. wurden erneut 50 Gemeindebedienstete in die
Frühpension verabschiedet. "Die Warnungen der ÖVP Wien, es drohe 2012
ein neuer Rekord an Frühpensionierungen, erfährt damit traurige
Bestätigung", so Ulm, der insbesondere kritisiert, dass sich - trotz
der Ankündigung Häupls das faktische Antrittsalter heben zu wollen -
nichts geändert habe. Das durchschnittliche Antrittsalter dieser
frühpensionierten Gemeindebediensteten, so Ulm, beträgt 53,23 Jahre.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120715_OTS0011/vp-ulm-363-fruehpensionierungen-b is-dato-in-wien

  

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RE: Wien: Frühpensionierungen-Rekord
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.12 12:54)

vielen Dank an den versoffenen Bürgermeister.

  

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Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.12 15:54)

Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?

Die Anlaufverluste des Wunsch-Nachbarn für den ORF trägt der Steuerzahler, bei den privaten Mehrheitspartnern wird’s nebulös.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/4503601-rote-zahlen-in-st-marx-verluste-sozialisiert.php

  

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RE: Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.12 18:11)

Lass die Wiener hoffen, dass der Schweizer Franken am Euro gebunden bleibt. 2 Mrd Schulden sollen ja FX-Kredite sein. Die Mrd Verluste durch diverse Spekulationen sollen ja nicht OHNE sein. Aber der Wähler, ,das gottlich kluge Wesen, liebt ja seine SPÖ.
Wenn Österreich heute pleite wäre hätten SPÖVP wahrscheinlich wieder die 2/3 Mehrheit..

>Rote Zahlen in St. Marx: Verluste sozialisiert?
>.
>Die Anlaufverluste des Wunsch-Nachbarn für den ORF trägt der
>Steuerzahler, bei den privaten Mehrheitspartnern wird’s
>nebulös.
>
>weiter:
>
>http://kurier.at/wirtschaft/4503601-rote-zahlen-in-st-marx-verluste-sozialisiert.php< /i>

  

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RE: Ex-Politiker müsste man sein...
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.12 20:04)

>Justiz zahlt Bandion-Ortners Arbeit bei Abdullah-Zentrum


Man kann sich nur immer wieder an den Kopf greifen.

  

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RE: Ex-Politiker müsste man sein...
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.12 07:48)

>>Justiz zahlt Bandion-Ortners Arbeit bei Abdullah-Zentrum
>
>
>Man kann sich nur immer wieder an den Kopf greifen.

Schon ich habe immer gedacht die Tante Bandion bekommt wenigstens ihre Gage vom Scheich. Aber sogar die brennen wir selber.

Da soll sie doch bitte wieder in Landesgericht gehen und Handtaschlräuber oÄ machen.

  

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RE: Ex-Politiker müsste man sein...
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.12 08:03)

>>>Justiz zahlt Bandion-Ortners Arbeit bei
>Abdullah-Zentrum
>>
>>
>>Man kann sich nur immer wieder an den Kopf greifen.
>
>Schon ich habe immer gedacht die Tante Bandion bekommt
>wenigstens ihre Gage vom Scheich. Aber sogar die brennen wir
>selber.
>
>Da soll sie doch bitte wieder in Landesgericht gehen und
>Handtaschlräuber oÄ machen.


In Saudi-Arabien dürfte die Bandion nichtmal mit dem Auto fahren.

  

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Österreichs Anleihezinsen erreichen immer neue Rekordtiefs
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.7.12 10:27)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1264486/fullstory

Österreichs Anleihezinsen erreichen immer neue Rekordtiefs
Auch Spread zu deutschen Renditen bei 10-Jahresanleihen mit 0,651 Prozentpunkten auf neuem Rekordtief

  

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RE: Österreichs Anleihezinsen erreichen immer neue Rekordtiefs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.7.12 20:24)

>Auch Spread zu deutschen Renditen bei 10-Jahresanleihen mit
>0,651 Prozentpunkten auf neuem Rekordtief

Das ist leider nicht korrekt. Vor der Krise war der Spread einige
Basispunkte.

  

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Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 17:16)

http://kurier.at/wirtschaft/4504227-fekter-ich-habe-nichts-zu-verschenken.php

Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
Die Finanzministerin sieht absolut keinen Spielraum für Steuerentlastungen und warnt vor einer Mega-Bad-Bank.

  

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RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 17:40)

>http://kurier.at/wirtschaft/4504227-fekter-ich-habe-nichts-zu-verschenken.php
>
>Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
>Die Finanzministerin sieht absolut keinen Spielraum für
>Steuerentlastungen und warnt vor einer Mega-Bad-Bank.

Das Argument hat sie billig von der Lauda Werbung geklaut. Absolut unterste Schublade! Sie hätte sich - Angesichts ihres absolut überhöhten Gehalts - selber einen ähnlich dämlichen, aber zumindest nicht gleichen, Slogan einfallen lassen können. Leztklassig!

  

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RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 18:04)

>Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"

blablablubb ...

Wie kam es dann zur jüngst beschlossenen deutlichen Erhöhung der Parteienförderung?

  

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RE: Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 19:23)

>>Fekter: "Ich habe nichts zu verschenken"

>Das Argument hat sie billig von der Lauda Werbung geklaut.
>Absolut unterste Schublade! Sie hätte sich - Angesichts ihres
>absolut überhöhten Gehalts - selber einen ähnlich dämlichen,
>aber zumindest nicht gleichen, Slogan einfallen lassen können.
>Leztklassig!


?

Immer mit der Ruhe...

  

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ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 22:12)

Eigentlich off topic, aber es zeigt schön wie in Österreich manipuliert
wird:

----------

Zweifel an AK-Studie "ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters

...

Aussage „Mitarbeiterlöhne seien gekürzt worden" entspricht nicht der Wahrheit

Noch nie seit 1955 wurden in Österreichs Wirtschaft „branchenübergreifend" Löhne gekürzt. Im Gegenteil: Im betroffenen Jahr 2007 waren Österreichs Löhne um 2,5% gestiegen. Viel eher dürfte die von der AK festgestellte „Senkung der Beschäftigtengehälter um 5%" einzig auf die Expansion heimischer Betriebe nach Osteuropa zurückzuführen sein. Ungefähr 40% aller Konzernbeschäftigten arbeiteten bereits in Osteuropa, bei Raiffeisen International waren es sogar 99% von 58.000.

Weil im Zuge der Finanzkrise 2007/08 die Ostwährungen gegenüber dem Euro um etwa 50% gefallen waren (Beispiel: ukrainische Hryvna um -46%), waren die Löhne osteuropäischer Arbeiter bei der Umrechnung in Euro auf dem Papier nun entsprechend weniger wert. Damit drückten diese die gesamten Lohnsummen bei den heimischen Konzernen. Tatsächlich hatten Österreichs Konzerne die Löhne ihrer osteuropäischen Mitarbeiter (in lokaler Währung) real sogar sehr kräftig erhöht. Beispielsweise stiegen die Bezüge osteuropäischer Mitarbeiter bei Raiffeisen International in lokaler Währung um saftige 27%.

...

Nicht nur, dass die Arbeiterkammer die Beschäftigtengehälter künstlich „nieder-rechnete", so würde sie die Vorstandsbezüge künstlich „hoch-rechnen". In ihrer AK-Studie „Vorstandsvergütung und Ausschüttungspolitik der ATX Unternehmen 2008" rechnen die Autoren Christina Wieser und Markus Oberrauter 2007 in die Vorstandsbezüge von Andritz, Erste Bank und RHI (2008 auch in die der AUA) auch die „Abfertigungsaufwendungen für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder" mit ein.

weiter:

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=30313&s=ATX-Zweifel-an-AK-Studie-%22ATX-Vorst%E4 nde-kassieren-bereits-das-48fache-eines-Mitarbeiters

  

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FMA Vorstand gerade in ECO
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 22:42)

wurde befragt über die Verdächtigungen bei der Euribor-Manipulation, der nahm sicher Zeit zwischen seinen Pausen für ein Interview.

  

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RE: FMA Vorstand gerade in ECO
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.12 23:30)

sie untersuchen in der Raiffeisen International und in der Erste Bank, aber da kommt wieder nix raus wie fast immer wenn die FMA unterwegs ist.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 09:21)

Der guten Ordnung halber auch die Entgegnung der AK.

Bezeichnenderweise
gehen sie auf den Vorwurf der fiktiven Gehaltskürzung gar nicht erst ein, und bei den Abfertigungen... valide wenn es normaler Gehaltsbestandteil
ist, aber es scheint die haben auch die Zahlungen an rausgeworfene
Vorstände reingerechnet.

Der Vergleich österreichischer Vorstandsgehälter mit osteuropäischen
Gehältern ist natürlich auch Polemik und nicht seriös.

-----------


AK Wien: Kritik an Managergehältern ist klar belegbar

Wien (OTS) - "Tatsachen kann man nicht wegargumentieren. Die
Managergehälter haben sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt
und von der Lohnentwicklung abgekoppelt", sagt der Leiter der AK
Abteilung Betriebswirtschaft Heinz Leitsmüller zu einer Kritik des
Wirtschaftspublizisten Michael Hörl an der AK-Studie zu
Managergehältern. Die Daten, auf die sich die AK-Studie bezieht, sind
schwarz auf weiß in den Geschäftsberichten der Unternehmen
nachzulesen. Die exorbitante Entwicklung der Gehälter in den letzten
Jahren wurde auch von Seiten der Gesetzgeber erkannt. Entsprechende
Versuche seitens der EU aber auch auf nationaler Ebene etwa im
Bankbereich bezeugen dies. Selbst im Corporate Governance-Kodex an
der Wiener Börse wurden mittlerweile Empfehlungen aufgenommen, die
eine zukünftig maßvollere Entwicklung der Managergehälter
gewährleisten soll. "Da wird versucht auf unfaire Art unsere
Expertise anzupatzen, weil sie dem einen oder anderen nicht ins
politische Konzept passt", so Leitsmüller weiter. "Mit
wissenschaftlich fundierter Kritik hat das nichts zu tun.

Richtig ist, dass es sich die AK erlaubt, die Managergehälter mit
der Gehaltsentwicklung sämtlicher Konzernmitarbeiter oder der
Gehaltsentwicklung eines durchschnittlichen österreichischen
Beschäftigten zu vergleichen. Ein Vergleich mit sämtlichen
Konzernmitarbeitern ist aus Sicht der AK deshalb richtig, da die
Manager auch für alle Konzernmitarbeiter verantwortlich sind und die
internationale Aufstellung von Konzernen bewusst genutzt wird, um die
Konzern-Personalaufwendungen mittels Verlagerungen,
Umstrukturierungen, Rationalisierungen etc konzernweit zu
reduzieren. Versuche, die Managerkosten konzernweit einzudämmen,
sind der AK bislang nicht bekannt.

Ein Einkommensvergleich mit sämtlichen österreichischen Beschäftigten
ist aus Sicht der AK ebenfalls legitim, um zu zeigen, wie sich die
Gehälter der Manager im Verhältnis zu den "Normal-Beschäftigten"
entwickeln. Selbstverständlich sind im Medianeinkommen aller
österreichischen Beschäftigten auch Handwerker, Dienstleister, aber
auch Angestellte oder etwa Führungskräfte enthalten. Die Einkommen
österreichischer Arbeitnehmer deshalb als "nebulos" zu bezeichnen,
ist aus der Sicht der AK völlig inakzeptabel.


Richtig ist, dass die AK bei den Managergehältern auch
Abfindungszahlungen berück-sichtigt. Dies wird in den Studien auch
eigens ausgewiesen. Dies deshalb, da Manager in ihren Verträgen
üblicherweise drei Bezugskomponenten vereinbaren: Fixgehälter, Boni
und Abfertigungen/Abfindungen. Aus unserer Sicht ist es wenig
relevant aus welcher einzelnen Komponente der Gehalt bezogen wird -
in der Vertragsgestaltung besteht hier wohl ein enormer
Gestaltungsfreiraum. Einzig ausschlaggebend ist, wie hoch der
Ge-samtbezug der Vorstände ist. Laut Unternehmensgesetzbuch sind
daher auch die Gesamtbezüge der Manager in den Geschäftsberichten
auszuweisen. Darauf bezieht sich auch die AK-Studie. Sie weist auch
die Entwicklung der einzelnen Komponenten wie Fixgehälter, Boni und
Abfertigungen extra aus, zumal auch diese in den letzten Jahren
wiederholt von verschiedensten Seiten bezüglich ihrer Höhe und ihrer
Entwicklung massiv kritisiert wurden. Die AK hat in ihrer letzten
Studie auch deutlich aufgezeigt, dass auch Fixgehälter und Boni
stärker steigen als die Einkommen der übrigen österreichischen
Beschäftigten.

Mit Ihrer Kritik an den überzogenen Managergehältern steht die AK
weder in Österreich noch europaweit allein. "Es wirft ein Schlaglicht
auf die Qualität der Kritik, wenn eine seit Jahren europaweit in Gang
befindliche Diskussion über die Auswüchse der Managergagen
insbesondere bei überhöhten Abfindungszahlungen und Boni
offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen wird", so Leitsmüller.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 11:16)

>Der guten Ordnung halber auch die Entgegnung der AK.
>
> Bezeichnenderweise
>gehen sie auf den Vorwurf der fiktiven Gehaltskürzung gar
>nicht erst ein, und bei den Abfertigungen... valide wenn es
>normaler Gehaltsbestandteil
>ist, aber es scheint die haben auch die Zahlungen an
>rausgeworfene
>Vorstände reingerechnet.

Naja, wie in der Entgegnung angegeben setzen sich die Managerbezüge eben aus Fixgehältern, Boni und Abfertigungen/Abfindungen zusammen, die natürlich nicht gleichzeitig ausgezahlt werden. Als Momentaufnahme werden daher die aktuellen Zahlungen an frühere Manager dazugerechnet. Nicht gerechtfertigt wäre das, wenn feststünde, dass aktuelle Manager in Zukunft keine oder viel geringere Abfertigungen bekommen werden.

>Der Vergleich österreichischer Vorstandsgehälter mit
>osteuropäischen
>Gehältern ist natürlich auch Polemik und nicht seriös.

Warum ist es nicht seriös osteuropäsche Gehälter in den Vergleich mit einzubeziehen, wenn die Bezüge von Vorständen und Mitarbeitern eines Konzerns verglichen werden und es eben osteuropäische Mitarbeiter gibt.

Die schiefe Optik entsteht dadurch, dass der Eindruck erweckt wird, dass das Einkommensgefälle in Österreich ("ATX-Vorstände") untersucht wurde.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 12:10)

>....Fixgehältern, Boni und Abfertigungen/Abfindungen zusammen, die natürlich nicht gleichzeitig ausgezahlt werden.

die werden manchmal schon gleichzeitig ausgezahlt. psychologischer balsam für den abschiedsschmerz der beiden involvierten parteien. dem scheidenden erleichtert es den pensionsschock, dem eigentümer, dessen zehennägel sich ob der horrenden beträge häufig aufstellen, hilft es kein bedauern aufkommen zu lassen.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 12:13)

>Naja, wie in der Entgegnung angegeben setzen sich die
>Managerbezüge eben aus Fixgehältern, Boni und
>Abfertigungen/Abfindungen zusammen, die natürlich nicht
>gleichzeitig ausgezahlt werden. Als Momentaufnahme werden
>daher die aktuellen Zahlungen an frühere Manager
>dazugerechnet. Nicht gerechtfertigt wäre das, wenn feststünde,
>dass aktuelle Manager in Zukunft keine oder viel geringere
>Abfertigungen bekommen werden.


Das wäre ja ok, aber anscheinend haben sie die Abfertigung von
abservierten Managern (sprich z.B. die Gehälter die diese
für die Restlaufzeit ihres Vertrages erhalten hätten) in diesem Jahr dazugerechnet - das verzerrt sehr wohl nach oben. Wie von Hörl
angeführt, wenn mein Vorgänger entlassen wird kann man auch nicht
dessen Abfertigung meinem Gehalt dazurechnen.


>>Der Vergleich österreichischer Vorstandsgehälter mit
>>osteuropäischen
>>Gehältern ist natürlich auch Polemik und nicht seriös.
>
>Warum ist es nicht seriös osteuropäsche Gehälter in den
>Vergleich mit einzubeziehen, wenn die Bezüge von Vorständen
>und Mitarbeitern eines Konzerns verglichen werden und es eben
>osteuropäische Mitarbeiter gibt.

>Die schiefe Optik entsteht dadurch, dass der Eindruck erweckt
>wird, dass das Einkommensgefälle in Österreich
>("ATX-Vorstände") untersucht wurde.

Genau deswegen ist es eben nicht seriös.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 17:20)

>Wie von Hörl angeführt, wenn mein Vorgänger entlassen wird kann man >auch nicht dessen Abfertigung meinem Gehalt dazurechnen.

Wenn derartige Abfertigungen üblich sind, könntest du damit rechnen sie in der Zukunft zu bekommen. Damit ergeben sich deine Jahresbezüge aus deinem Fixgehalt, deinen Boni und deiner Abfertigung dividiert durch die Dauer deiner Tätigkeit.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 20:53)

>>Wie von Hörl angeführt, wenn mein Vorgänger entlassen
>wird kann man >auch nicht dessen Abfertigung meinem Gehalt
>dazurechnen.
>
>Wenn derartige Abfertigungen üblich sind, könntest du damit
>rechnen sie in der Zukunft zu bekommen. Damit ergeben sich
>deine Jahresbezüge aus deinem Fixgehalt, deinen Boni und
>deiner Abfertigung dividiert durch die Dauer deiner Tätigkeit.


Dem stimme ich zu.

Der Begriff Abfertigung ist vielleicht schlecht gewählt - bei Vorständen geht es da primär um das Gehalt das in Zukunft
noch angefallen wäre, das bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung trotzdem ausbezahlt werden muß. mE ist das dann definitiv eine nicht korrekte Doppelzählung was den angestrebten Studienzweck betrifft.

  

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RE: ATX-Vorstände kassieren bereits das 48fache eines Mitarbeiters
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.12 21:42)

>Der Begriff Abfertigung ist vielleicht schlecht gewählt - bei
>Vorständen geht es da primär um das Gehalt das in Zukunft
>noch angefallen wäre, das bei einer vorzeitigen
>Vertragsauflösung trotzdem ausbezahlt werden muß. mE ist das
>dann definitiv eine nicht korrekte Doppelzählung was den
>angestrebten Studienzweck betrifft.


Wenn es die Ausnahme ist. Wenn es zur Gewohnheit wird, dann muß man es schon irgendwie einrechnen.

  

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Budget: Lohnsteuer legt kräftig zu
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.7.12 07:54)

Die Steuereinnahmen haben auch im ersten Halbjahr leicht zugelegt - und zwar um 4,7 Prozent auf 33,4 Mrd. Euro. Das geht aus der nun veröffentlichten Steuerbilanz des Finanzministeriums für die Monate Jänner bis Juni hervor. Deutlich zugelegt hat dank steigender Beschäftigung und relativ hoher Lohnabschlüsse die Lohnsteuer, auch die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne ist weiter im Plus. Rückgänge gibt es dagegen bei der Kapitalertragssteuer auf Zinsen und bei der Bankenabgabe.

Dass die Lohnsteuereinnahmen in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit zulegen, ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Gleichzeitig ist in den vergangenen Monaten nämlich auch die Beschäftigung angestiegen: im Mai hatte Österreich mit 3.430.000 den höchsten Beschäftigtenstand in der Geschichte des Landes. Außerdem schlagen sich die hohen Lohnabschlüsse auch in der Steuerbilanz nieder. Insgesamt hat der Fiskus im ersten Halbjahr rund 11,1 Mrd. Euro aus der Lohnsteuer eingenommen, um 7,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011.

Zweites Schwergewicht bei den Steuereinnahmen ist die Umsatzsteuer, die leicht auf 12,1 Mrd. Euro zugelegt hat. Im Plus ist auch die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/1270165/Budget_Lohnsteuer-legt-kraeftig-zu?fr om=rss

  

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RE: Budget: Lohnsteuer legt kräftig zu
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.7.12 17:40)


Defizit:6.296,3 Mio. Euro (6 Monate) auch nicht schlecht.

  

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Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.12 21:24)

Das wird wohl nichts mit einem Vergleich...

-------

Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
26.07.2012 | 16:43 | von Christian Höller (Die Presse)

Nach Ansicht der Bawag soll Bürgermeister Dobusch durch Untätigkeit den Schaden bei der Zins- und Währungswette auf ein „dramatisches Ausmaß“ vergrößert haben.

...

Der Linzer Bürgermeister hatte stets erklärt, erst im März 2010 vom enormen Risiko der Franken-Zinsspekulation erfahren zu haben. Seitdem wollen er und Finanzstadtrat Mayr kämpfen, um den Schaden zu minimieren.
Und genau bei diesem Punkt hakt die Bawag nun ein: Denn im März 2010, als sich Dobusch eingemischt haben soll, hätte der Ausstieg aus der Transaktion nur 90 Mio. Euro gekostet.

Doch Dobusch sei untätig geblieben, daher habe sich der Schaden auf das „heutige, dramatische Ausmaß" vergrößert. Die Rede von bis zu 417,8 Millionen Euro. "Nicht das Geschäft war derart gefährlich, sondern die Art, wie die Stadt Linz damit verfahren ist", heißt es in der Sachverhaltsdarstellung. Die Stadt habe den Schaden sehendes Auges laufend ansteigen lassen. "Diese Untätigkeit beziehungsweise Lähmung der Stadt Linz" würde sich bis ins Jahr 2012 ziehen.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1271058/Linzer-FrankenAffaere_Bawag-zeigt- Buergermeister-an

  

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RE: Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.12 21:55)

Heute gehört die BAWAG einem angelsächsischem Hedge-Fond. Das mag die unsensible Vorgangsweise gegen einen verdienten Parteigenossen erklären.
Was mir aber nicht ganz eingeht: Nach welchen Überlegungen wurde das Geschäft seinerzeit zwischen den in Parteifreundschaft verbundenen Genossen Dobusch und Nowotny, Linzer Bürgermeister und ehemaligem Wirtschaftssprecher im Nationalrat, abgeschlossen? Daß da der eine den anderen bewußt übers Ohr gehaut haben könnte ist doch denkunmöglich?

  

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RE: Linzer Franken-Affäre: Bawag zeigt Bürgermeister an
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.12 22:00)

>Heute gehört die BAWAG einem angelsächsischem Hedge-Fond. Das
>mag die unsensible Vorgangsweise gegen einen verdienten
>Parteigenossen erklären.
>Was mir aber nicht ganz eingeht: Nach welchen Überlegungen
>wurde das Geschäft seinerzeit zwischen den in
>Parteifreundschaft verbundenen Genossen Dobusch und Nowotny,
>Linzer Bürgermeister und ehemaligem Wirtschaftssprecher im
>Nationalrat, abgeschlossen? Daß da der eine den anderen bewußt
>übers Ohr gehaut haben könnte ist doch denkunmöglich?


Der Nowotny war da überhaupt nicht involviert. Ich glaube den Link
habe ich schon einmal eingestellt, sehr aufschlußreich:

http://www.linz.at/swap4175.asp

  

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Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.12 09:25)

Ja genau.

--------

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt jeder fünfte Österreicher (20%)
zu, in der Vergangenheit schon einmal Steuern hinterzogen zu haben.
Ebenso viele Befragte (19%) geben laut der im Auftrag von "profil"
vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten
Umfrage an, jemanden zu kennen, der seine Steuern schon einmal nicht
bezahlt hat. 76% der Österreicher behaupten, noch nie Steuern
hinterzogen zu haben, 73% kennen auch niemanden, der sein Geld am
Fiskus vorbeischleust.


Für ein Kavaliersdelikt hält die Mehrheit der Österreicher (77%)
die Steuerhinterziehung nicht. Nur 10% finden, Steuern zu
hinterziehen sei kein großes Vergehen, 13 Prozent enthielten sich der
Stimme.

  

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RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich witzigwitzig
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.12 09:36)

Na da dürftens aber die größten Deppen gefunden haben für die Umfrage.

Die wissen offenbar nicht, was Steuerhinterziehung ist.
Ich nehme an, dass 77% der Österreicher auf die Frage "Brauchens a Rechnung? Kostet dann 20% Mehrwertsteuer mehr!" entrüstet antworten: "Ja was glauben denn Sie, wer ich bin? Einer, der sich die 20% Mehrwertsteuer nicht leisten kann?"

  

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RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.12 12:52)

>"Brauchens a Rechnung? Kostet dann 20% Mehrwertsteuer mehr!"


der kunde spart vorerst die mwst, bezahlt sie jedoch zeitverzögert, sobald die ersparnis (im inland) verkonsumiert wird. so gesehen für den staat schlechtesten falls ein zinsverlust. veranlagt der kunde die zusätzliche ersparnis, wird er über kest, quellensteuer, vermögenssteuer, erbschaftssteuer ebenfalls abgabenpflichtig.

der lieferant reduziert seine bilanzsumme und je nach gewinnsituation seine einkommensteuer. der hauptvorteil liegt für ihn jedoch in der
schwarzgeldbeschaffung, ein unverzichtbares asset im ringen um aufträge. der nehmer verkonsumiert den kouvertinhalt und wird, inlandskonsum vorausgesetzt, wieder zum mehrwertsteuerzahler.

ist ja nur ein ringelspiel, warum also die ganze aufregung?

  

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RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.12 11:34)

>Ja genau.

Das wird schon stimmen. Ich habe auch noch nie von jemandem gehoert, dass er seine Steuern nicht gerne, vollstaendig und puenktlich bezahlen wuerde.

  

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RE: Kaum Steuerhinterzieher in Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.12 13:25)

>Das wird schon stimmen. Ich habe auch noch nie von jemandem
>gehoert, dass er seine Steuern nicht gerne, vollstaendig und
>puenktlich bezahlen wuerde.


Und Pfuscher beschäftigen die auch alle niemals nie nicht.

  

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Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.8.12 23:39)

Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
02.08.2012 | 18:22 | KARL ETTINGER (Die Presse)

Viele Schwerarbeiter als Beamte bedeuten viele Frühpensionen, so die Gemeinde. Stimmt nicht - der "Presse" liegt eine detaillierte Aufstellung krankheitsbedingter Frühpensionen des ersten Halbjahres 2012 vor.

Sogenannte „Schwerarbeiter“ sind bei den krankheitsbedingten Frühpensionen der Stadt Wien deutlich in der Unterzahl. Das geht aus einer detaillierten Aufstellung des ersten Halbjahres 2012, die der „Presse“ vorliegt, hervor.

weiter:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1274456/Fruehpensionen_Von-wegen-Schwerarb eiter-in-Wien?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 10:19)

ich wußte gar nicht, dass es heute so etwas wie schwerarbeit tatsächlich noch gibt. bei körperlicher arbeit gibt es keinen bereich, der nicht gesetzlich reglementiert wäre. ausrüstungen für regenschutz, kälteschutz, hitzeschutz, lärmschutz, staubschutz, schmutzschutz, allgemeiner gefahrenschutz, gewichtlimits, verkürzte arbeitszeiten. jemand der der unter diesen umständen seine arbeit als (gesundheitsgefährdende) schwerarbeit bezeichnet, stellt die gesamte arbeiterschaft in ein unwürdiges licht. er sollte sich besser einen beamtenjob anlachen, die schwitzen im sitzen und verkühlen sich wenn es zieht. (meine einschäzung erhebt natürlich keinen anspruch auf allgemeingültigkeit).

es gibt mmn heute - in unserer zivilisation - keine körperliche schwerarbeit mehr, die unmittelbare ursache für gesundheitliche langzeitschäden sein kann. davon abgesehen sind die zeiten von zwangsarbeit gott sei dank geschichte, demnach ist auch kein von geburt an schwächelnder mensch gezwungen stahlarbeiter zu werden.

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 10:44)

Ich kenne eine (schwarze) Gemeinde, die hat erst vor kurzem Bildschirmzulagen für diejenigen Gemeindebediensteten eingeführt, die (wenn auch nur sporadisch) Arbeit am Bildschirm verrichten, denn - so in der Gemeindeaussendung - "wer zusätzlich in der Arbeitszeit am Bildschirm sitzt, belastet seine Gesundheit".

Einfach ein Freizeit-Facebook-Verbot aussprechen, und die Gemeindebediensteten kommen gar nicht erst mit viereckigen Augen todmüde zur Arbeit ...

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 11:29)

Naja, du weißt aber auch das diese Regeln in der Privatwirtschaft nicht immer eingehalten werden, oft auch von den Leuten selbst nicht
(weil irgendetwas schnell gehen muß usw.).

Vor einiger Zeit bin ich an einer Baustelle vorbei, da war einer mit dem
Asphaltschneider am Werken. Mir haben schon in 15m Entfernung die
Ohren geschmerzt, aber der hat die ohne Gehörschutz bedient. Solche
Dummheiten gibt es natürlich auch.

Aber bei der Gemeinde Wien...


>ich wußte gar nicht, dass es heute so etwas wie schwerarbeit
>tatsächlich noch gibt. bei körperlicher arbeit gibt es keinen
>bereich, der nicht gesetzlich reglementiert wäre. ausrüstungen
>für regenschutz, kälteschutz, hitzeschutz, lärmschutz,
>staubschutz, schmutzschutz, allgemeiner gefahrenschutz,
>gewichtlimits, verkürzte arbeitszeiten. jemand der der unter
>diesen umständen seine arbeit als (gesundheitsgefährdende)
>schwerarbeit bezeichnet, stellt die gesamte arbeiterschaft in
>ein unwürdiges licht. er sollte sich besser einen beamtenjob
>anlachen, die schwitzen im sitzen und verkühlen sich wenn es
>zieht. (meine einschäzung erhebt natürlich keinen anspruch auf
>allgemeingültigkeit).
>
>es gibt mmn heute - in unserer zivilisation - keine
>körperliche schwerarbeit mehr, die unmittelbare ursache für
>gesundheitliche langzeitschäden sein kann. davon abgesehen
>sind die zeiten von zwangsarbeit gott sei dank geschichte,
>demnach ist auch kein von geburt an schwächelnder mensch
>gezwungen stahlarbeiter zu werden.

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 12:45)

>Mir haben schon in 15m Entfernung die Ohren geschmerzt, aber der hat die ohne Gehörschutz bedient.


sein masochismus: "jaaah gibs mir, mach mich taub", oder dein irrtum: er hatte oropax?

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 21:09)

>sein masochismus: "jaaah gibs mir, mach mich taub",
>oder dein irrtum: er hatte oropax?


Ich glaube nicht, ich habe einigermaßen fassungslos hingestarrt.

Aber selbst wenn, ohne Kapselgehörschutz geht genug über den Knochen hinter dem Ohr durch.

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 12:58)

>Naja, du weißt aber auch das diese Regeln in der Privatwirtschaft nicht immer eingehalten werden, oft auch von den Leuten selbst nicht
>(weil irgendetwas schnell gehen muß usw.).


das läuft so nicht. exponierte arbeiter werden laufend (monat/quartal) medizinisch untersucht, bei bedenklichen diagnosen sind sie von dieser arbeit abzuziehen oder es gibt neue auflagen für den betrieb.

aber du hast schon recht, ausnahmen gibt es. in meiner privatwirtschaftlichen umgebung wurde ein arbeiter sogar fristlos entlassen, weil er trotz mehrfacher ermahnung nicht bereit war seine atemschutzmaske zu tragen, obwohl er an einer bleischmelze gearbeitet hatte. als man bereits pb-spuren im harn festgestellt hatte, begründete er weiterhin seinen unwillen atemschutz zu tragen mit dem problem, daß ihm dieser beim rauchen hinderlich sei.

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 21:14)

>>Naja, du weißt aber auch das diese Regeln in der
>Privatwirtschaft nicht immer eingehalten werden, oft auch von
>den Leuten selbst nicht
>>(weil irgendetwas schnell gehen muß usw.).

>das läuft so nicht. exponierte arbeiter werden laufend
>(monat/quartal) medizinisch untersucht, bei bedenklichen
>diagnosen sind sie von dieser arbeit abzuziehen oder es gibt
>neue auflagen für den betrieb.


Bei unmittelbar gefährdeten Personen, aber z.B. Bauarbeiter?

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 13:05)

Es gibt schon einige Jobs, die bei der Gemeinde Wien hart sind und die man nicht auf ewig machen kann.

Aufleger bei der Müllabfuhr, Kanalarbeiter und ein paar andere. Denen bin ich nix neidig.

>Vor einiger Zeit bin ich an einer Baustelle vorbei, da war
>einer mit dem
>Asphaltschneider am Werken. Mir haben schon in 15m Entfernung
>die
>Ohren geschmerzt, aber der hat die ohne Gehörschutz bedient.

  

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RE: Fr�hpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 21:24)

>Es gibt schon einige Jobs, die bei der Gemeinde Wien hart
>sind und die man nicht auf ewig machen kann.
>
>Aufleger bei der Müllabfuhr, Kanalarbeiter und ein paar
>andere. Denen bin ich nix neidig.


Sicher, aber wäre es nicht Aufgabe der Gemeinde diese Leute
rechtzeitig für andere Aufgaben einzusetzen, anstatt zuzusehen wie
sie ihre Gesundheit beschädigen und dann bei erstbester Gelegenheit
die Kosten der Allgemeinheit umzuhängen?

  

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RE: Frühpensionen: Von wegen "Schwerarbeiter" in Wien
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.12 14:21)

>
>es gibt mmn heute - in unserer zivilisation - keine
>körperliche schwerarbeit mehr, die unmittelbare ursache für
>gesundheitliche langzeitschäden sein kann. davon abgesehen
>sind die zeiten von zwangsarbeit gott sei dank geschichte,
>demnach ist auch kein von geburt an schwächelnder mensch
>gezwungen stahlarbeiter zu werden.


es stimmt zwar,schwerarbeit wie in früheren zeiten gibt es kaum mehr,
allerdings ist das arbeitstempo stark angestiegen,
und viele kleine anstrengungen in rascher abfolge ergeben über jahrzehnte trotzdem eine beträchtliche gesundheitsbelastung.

  

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Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.12 09:17)

Experte: Staatliche Pension wird Ansprüchen der Jungen nicht genügen

Interview | Rosa Winkler-Hermaden, 10. August 2012, 14:09

Ex-WIFO-Chef Kramer über fehlende Pensions-Prognosen, mangelnde Weitsicht der Politik und warum man mit 40 nocheinmal die Schulbank drücken sollte

Das Pensionssystem in Österreich wird schon in wenigen Jahren auf Migranten aus Ägypten oder der Türkei angewiesen sein, sagt Helmut Kramer. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung ist der ehemalige Leiter des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) und Professor für Wirtschaftspolitik an der Uni Wien der Meinung, man muss Wege finden, um das Pensionsantrittsalter anzuheben. Die Abschaffung der befristeten Invaliditätspension bezeichnet er als gelungene Maßnahme der Regierung. Mögliche Gefälligkeiten der Ärzte würden dadurch in Zaum gehalten.

Warum sich die Politik sonst so schwer tut, Reformen im Bereich der Pensionen zu setzen, weshalb die Bereitschaft für Umschulungen steigen muss, und was der Zigaretten-Konsum junger Mädchen mit der demographischen Entwicklung zu tun hat, sagt Kramer im Interview mit derStandard.at.

weiter:

http://derstandard.at/1343743564312/Helmut-Kramer-Pensionen-Wo-ist-bitte-ein-Gesamtkonzep t

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 09:11)

Zitat Kramer:

"Bis in die Mitte der 80er-Jahre hat die Politik für den Moment zu Recht sagen können, die Finanzierung des Pensionssystems ist kein Problem."


Und genau das halte ich für ein Gerücht - da war ich nämlich in der Schule und habe in VWL gegenteiliges gehört. Das war doch keine Geheimwissenschaft, die im Geheimen gelehrt wurde.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 18:42)

> "Bis in die Mitte der 80er-Jahre hat die Politik für den
>Moment zu Recht sagen können, die Finanzierung des
>Pensionssystems ist kein Problem."
>
>Und genau das halte ich für ein Gerücht - da war ich nämlich
>in der Schule und habe in VWL gegenteiliges gehört. Das war
>doch keine Geheimwissenschaft, die im Geheimen gelehrt wurde.


Ich glaube das Zauberwort ist "für den Moment". Damals haben die
Einzahlungen die Pensionen noch gedeckt. Letztes Jahr hat die Republik
schon fast 10 Milliarden zugeschossen.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 22:27)

>> "Bis in die Mitte der 80er-Jahre hat die Politik
>für den
>>Moment zu Recht sagen können, die Finanzierung des
>>Pensionssystems ist kein Problem."
>>
>>Und genau das halte ich für ein Gerücht - da war ich
>nämlich
>>in der Schule und habe in VWL gegenteiliges gehört. Das
>war
>>doch keine Geheimwissenschaft, die im Geheimen gelehrt
>wurde.
>
>
>Ich glaube das Zauberwort ist "für den Moment".
>Damals haben die
>Einzahlungen die Pensionen noch gedeckt. Letztes Jahr hat die
>Republik
>schon fast 10 Milliarden zugeschossen.
>


es lässt sich auch heute noch problemlos finanzieren,
es kann mit dem heutigen technischen standart nicht so schwierig sein,das 50% der bevölkerung genug produzieren und leisten das es für 100% der bevölkerung reicht.

allerdings,in anlehnung an ein henry ford zitat "maschinen zahlen keine pensionsversicherung"(und chinesen auch nicht )

das zauberwort heißt "vollbeschäftigung",
und nicht alles klump aus china kaufen wärend unsere arbeitsfähige bevölkerung in die vorfrühpension(vulgo arbeitslosigkeit)gedrängt wird.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 22:50)

>es kann mit dem heutigen technischen standard nicht so schwierig sein, dass 50% der bevölkerung
>genug produzieren und leisten, dass es für 100% der bevölkerung reicht.

Was heisst schon reichen? Die Pensionisten wollen ja nicht nur ueberleben, sondern auch Kreuzfahrten machen, Haus bauen, Auto fahren und ihre Enkel unterstuetzen.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 23:03)

>>es kann mit dem heutigen technischen standard nicht so
>schwierig sein, dass 50% der bevölkerung
>>genug produzieren und leisten, dass es für 100% der
>bevölkerung reicht.
>
>Was heisst schon reichen? Die Pensionisten wollen ja nicht nur
>ueberleben, sondern auch Kreuzfahrten machen, Haus bauen, Auto
>fahren und ihre Enkel unterstuetzen.


fürs hausbauen wird eine asvg-pension eher nicht reichen,
aber der rest....warum nicht?

wir haben den technischen fortschritt ja nicht"damit es gerade mal zum überleben reicht",dazu hätten wir auch auf den bäumen bleiben können.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 08:09)

>es lässt sich auch heute noch problemlos finanzieren,
>es kann mit dem heutigen technischen standart nicht so
>schwierig sein,das 50% der bevölkerung genug produzieren und
>leisten das es für 100% der bevölkerung reicht.


2 Punkte:

- es ist nicht gerecht eine kleiner werdende Anzahl von Menschen zu belasten
damit andere sich ein nettes Leben machen können, obwohl sie problemlos
arbeiten könnten

- wenn andere Nationen der Meinung sind es müssen alle 5 Jahre länger
arbeiten als in Österreich wird es ein wenig schwierig mit der Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 12:58)

>>es lässt sich auch heute noch problemlos finanzieren,
>>es kann mit dem heutigen technischen standart nicht so
>>schwierig sein,das 50% der bevölkerung genug produzieren
>und
>>leisten das es für 100% der bevölkerung reicht.
>
>
>2 Punkte:
>
>- es ist nicht gerecht eine kleiner werdende Anzahl von
>Menschen zu belasten
>damit andere sich ein nettes Leben machen können, obwohl sie
>problemlos
>arbeiten könnten
>

du hast mir doch vor einigen wochen erklärt die anzahl der menschen die arbeiten wird grösser,beschäftigungsrekord usw??
so wie du es sagst kann ich es unterschreiben,allerdings wird die anzahl der "belasteten" eher durch andere umstände kleiner,zb arbeitslosigkeit.
es wäre angebracht DAGEGEN etwas zu unternehmen,dann verteilt sich die last auf mehreren schultern und lässt sich leichter stemmen.

das wort "gerecht" klingt aus deiner tastatur lustig-)))
da fallen mir weit ungerechtere bereiche ein als pensionisten mit "normalem" einkommen nach jahrzehntelanger arbeit.

>- wenn andere Nationen der Meinung sind es müssen alle 5 Jahre
>länger
>arbeiten als in Österreich wird es ein wenig schwierig mit der
>Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen


das stimmt natürlich zu 100%,kein widerspruch.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 20:47)

>du hast mir doch vor einigen wochen erklärt die anzahl der
>menschen die arbeiten wird grösser,beschäftigungsrekord usw??

Ja und wo ist der Widerspruch? Wir haben immer mehr Beschäftigte, schon allein aufgrund des Bevölkerungswachstums. Die demographische
Bombe mit weniger Erwerbstätigen in Relation zu den Pensionisten kommt erst.


>so wie du es sagst kann ich es unterschreiben,allerdings wird
>die anzahl der "belasteten" eher durch andere
>umstände kleiner,zb arbeitslosigkeit.
>es wäre angebracht DAGEGEN etwas zu unternehmen,dann verteilt
>sich die last auf mehreren schultern und lässt sich leichter
>stemmen.

Das hilft, aber in Österreich nur mehr begrenzt, denn die ist ja schon sehr niedrig.


>das wort "gerecht" klingt aus deiner tastatur
>lustig-)))

Weshalb?


>da fallen mir weit ungerechtere bereiche ein als pensionisten
>mit "normalem" einkommen nach jahrzehntelanger
>arbeit.


Gerechtigkeit ist subjektiv.... aber Fakt ist sie bekommen weit mehr
als ihnen versicherungsmathematisch zusteht und das
ist einfach nicht zu halten. (bzw. nur begrenzt durch Zuschüsse
kompensierbar und diese Grenze überschreiten wir ihn Österreich bei
weitem)

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:42)

>>du hast mir doch vor einigen wochen erklärt die anzahl
>der
>>menschen die arbeiten wird grösser,beschäftigungsrekord
>usw??
>
>Ja und wo ist der Widerspruch? Wir haben immer mehr
>Beschäftigte, schon allein aufgrund des Bevölkerungswachstums.
>Die demographische
>Bombe mit weniger Erwerbstätigen in Relation zu den
>Pensionisten kommt erst.
>


die demographie-bombe wird schon seit jahrzehnten propagiert,
hat aber so nie stattgefunden,im gegenteil,die arbeitskräfte sind uns nie ausgegangen.
ausserdem kann durch den technischen fortschritt(rationalisierung) die benötigte relation verschoben werden(was ja tatsächlich passiert,nur lagert sich der arbeitskräfteüberschuss in arbeitslosigkeit ab,nicht sehr sinnvoll,finde ich,uns AUCH sehr teuer,da gibts einiges an einsparungspotential)



>>so wie du es sagst kann ich es unterschreiben,allerdings
>wird
>>die anzahl der "belasteten" eher durch andere
>>umstände kleiner,zb arbeitslosigkeit.
>>es wäre angebracht DAGEGEN etwas zu unternehmen,dann
>verteilt
>>sich die last auf mehreren schultern und lässt sich
>leichter
>>stemmen.
>
>Das hilft, aber in Österreich nur mehr begrenzt, denn die ist
>ja schon sehr niedrig.
>

das potential sollte man aber zuerst heben,eine anhebung des pensionsalter kann man dann immer noch durchführen,man argumentiert sich dann auch leichter.


>>das wort "gerecht" klingt aus deiner tastatur
>>lustig-)))
>
>Weshalb?
>
>

weil "gerecht" eher sozialistische diktion ist,und da rechne ich dich eher nicht dazu



>>da fallen mir weit ungerechtere bereiche ein als
>pensionisten
>>mit "normalem" einkommen nach jahrzehntelanger
>>arbeit.
>
>
>Gerechtigkeit ist subjektiv.... aber Fakt ist sie bekommen
>weit mehr
>als ihnen versicherungsmathematisch zusteht und das
>ist einfach nicht zu halten. (bzw. nur begrenzt durch
>Zuschüsse
>kompensierbar und diese Grenze überschreiten wir ihn
>Österreich bei
>weitem)

hm,versicherungsmathematisch bin ich nicht wirklich fit,
ich rechne mal so,ca 33000€ wirtschaftsleistung pro kopf(vom baby bis zum greis) da sollten die ca 15000-20000€ für einen pensionisten schon möglich sein.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 23:31)

>die demographie-bombe wird schon seit jahrzehnten propagiert,
>hat aber so nie stattgefunden,im gegenteil,die arbeitskräfte
>sind uns nie ausgegangen.

Mag sein, aber die Geburtenstatistik in den letzten Jahrzehnten ist nun einmal so wie sie ist.


>weil "gerecht" eher sozialistische diktion ist,und
>da rechne ich dich eher nicht dazu

"Sozialistische Diktion" finde ich eigentlich nicht. Zweiteres
kann ich nicht leugnen.

  

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RE: Wo ist bitte ein Gesamtkonzept?
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 08:50)


>Ich glaube das Zauberwort ist "für den Moment".
>Damals haben die
>Einzahlungen die Pensionen noch gedeckt. Letztes Jahr hat die
>Republik
>schon fast 10 Milliarden zugeschossen.
>

Mit ist schon klar, dass er sehr fein formuliert hat. Im Grunde sagt er damit auch das völlige Gegenteil, oder nur die Hälfte des Satzes.

  

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"Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten vom Euro profitiert"
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.12 09:54)

Der frühere SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im großen Europa-Interview.

http://bit.ly/R3l4nE

  

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RE: "Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten vom Euro profitiert"
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.12 23:24)

wahrscheinlich waren 2010 noch ein paar Provisionen fällig - natürlich gilt wie immer die Unschuldsvermutung.

Ich frage mich wieso der sich in lezter Zeit immer wieder zu Wort meldet in den Medien, so schlau sind seine Aussagen auch wieder nicht.

Übrigens: Die Lösung wäre die Fabriken die in China sind nach Griechenland, Portugal und Spanien zu verlegen. Achja da gibt es ja ein Problem - man(n) müßte wieder in Europa manuell arbeiten - und das will ja niemand mehr nachdem wir jetzt in der Wisssens- und Dienstleistungsgesellschaft sind.

  

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RE: "Die ehemaligen Hartwährungsländer haben am meisten vom Euro profitiert"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 18:33)

>Der frühere SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im großen
>Europa-Interview.



Ach wie ich das liebe wenn jemand versucht mich für blöd zu
verkaufen...

-----

FORMAT: Werden Sie sich eigentlich in Österreich in das neue Lobbyisten-Register eintragen lassen?

Gusenbauer: Ich glaube nicht. Ich bin kein Lobbyist. Ich löse Probleme. Zu mir kommen Leute und Firmen, die mich um meine Meinung fragen. Aber ich gehe nicht ins österreichische Parlament zum Lobbyieren. Ich habe auch keine Aufträge von staatlichen und staatsnahen Firmen, um mich nicht angreifbar zu machen. Ich bin heute ein Dienstleister der Privatwirtschaft, und das im internationalen Maßstab.

  

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SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.12 23:17)

Wie hier bereits seinerzeit vermutet:
So schnell wird aus einer vorübergehenden Schröpfungsmaßnahme eine Dauer-Begehrlichkeit:
********

Die SPÖ bringt sich in Sachen Vermögensabgaben in Stellung: Laut „Presse“ (Dienstag-Ausgabe) sollen Forderungen nach einer unbefristeten Verlängerung der sogenannten Solidarabgabe sowie der Einführung einer neuen Form von Erbschafts- und Schenkungssteuern Teil einer „Gerechtigkeits“-Kampagne der SPÖ werden. Die beiden Punkte sollen in einem Leitantrag für den SPÖ-Parteitag zusammengefasst werden, kündigte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter gegenüber der Zeitung an.

Abgesegnet werden soll der Leitantrag beim Parteitag am 20. September, so die „Presse“. Bei Erbschafts- und Schenkungssteuer soll eine Freigrenze von einer Million Euro gelten, sagte Kräuter. Die derzeit auf 2013 bis 2016 befristete Solidarabgabe von höheren Einkommen will die SPÖ auch über 2016 hinaus weiterlaufen lassen.

Es gehe bei den Punkten um eine „ganz entscheidende Zielsetzung“ sowohl im Hinblick auf die künftige Regierungsarbeit als auch auf die nächste Steuerreform, sagte Kräuter zur „Presse“. Dass Vermögende zur Bewältigung der Krise und zur Reduktion der Staatsschulden zahlen müssen, sei etwas, „was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert“, so der Bundesgeschäftsführer.

http://orf.at/#/stories/2135521/

13.08.2012

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 07:34)

De solln de Goschn hoitn, die Roten,
zum Thema Gerechtigkeit.

Es war das Anliegen der Roten, zum Beispiel, dass der Alleinverdienerabsetzbetrag für Kinderlose abgeschafft wird.

Wer also einen Partner zu versorgen hat, der nicht arbeiten gehen kann,
der hat zwar die sittliche und gesetzliche Verpflichtung, diesen zu versorgen,
aber er hat daraus nicht einmal die 30 Euro Steuerminderung pro Monat.

Einen Partner zu versorgen, der dem Staat als Unverheirateter zur Last fiele, ist dem Staat also exakt nichts wert.

Wo is die Gerechtigkeit?

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:37)


>Wer also einen Partner zu versorgen hat, der nicht arbeiten
>gehen kann,
>der hat zwar die sittliche und gesetzliche Verpflichtung,
>diesen zu versorgen,
>aber er hat daraus nicht einmal die 30 Euro Steuerminderung
>pro Monat.

Da geb ich Dir recht, wenn ein Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten gehen kann dann sollte es etwas geben (geht da nichts über die "Außergewöhnliche Belastungen"?)

Aber wenn sich jemand zuhause eine Hausfrau hält, die im besten Fall brav putzt und gut kocht, dann sehe ich das nicht ein wieso das zu einer Steuerminderung führen soll.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:40)

"Aber wenn sich jemand zuhause eine Hausfrau hält, die im besten Fall brav putzt und gut kocht, dann sehe ich das nicht ein wieso das zu einer Steuerminderung führen soll."

Ja, genau das ist die Diktion der SP-Frauenministerin! Bist Du die Heinisch-Hosek?

Die Ehefrau als "Außergewöhnliche Belastung" absetzen geht nicht, nur ihre Krankheitskosten könntest (mit Selbstbehalt) teilweise absetzen. Die Selbstbehalte sind bewußt so hoch angesetzt, dass es schon ordentlich ans Eingemachte gehen muss, bis man auch nur ein paar Euros absetzen kann.

Die einkommensabhängigen Mitversicherungs-SV-Beiträge wollte die SP auch abschaffen, wenn sie in der Regierung ist. Jetzt ist sie schon eine Ewigkeit in der Regierung, und nix habens abgeschafft, nur verschärft haben sie die Situation.

Muss man sich mal vorstellen: Wenn zwei Menschen gemeinsam weniger verdienen als 2x Existenzminimum, zahlens durch die Individualbesteuerung (Staat tut so, als ob der zweite Mensch im Haushalt Luft wäre) Länge mal Breite Steuern. Also vom Existenzminimum zahlens noch Steuern. In Österreich.

... und mehr als 20% für die Sozialversicherung. Vom Bruttogehalt (ohne Berücksichtigung des Arbeitgeberanteils). Und ist man nur 1 Tag in Verzug mit den SV-Beiträgen, zahlt man schon Zinsen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne...
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 07:57)

Die Grenzen des Steuerstaates

„Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve.“
Joseph Schumpeter

weiter:http://at.e-fundresearch.com/economics/artikel/18654-die-grenzen-des-steuerstaates

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 08:16)

>Wie hier bereits seinerzeit vermutet:
>So schnell wird aus einer vorübergehenden Schröpfungsmaßnahme
>eine Dauer-Begehrlichkeit:

Das war so sicher wie das Amen im Gebet.

>Es gehe bei den Punkten um eine „ganz entscheidende
>Zielsetzung“ sowohl im Hinblick auf die künftige
>Regierungsarbeit als auch auf die nächste Steuerreform, sagte
>Kräuter zur „Presse“. Dass Vermögende zur Bewältigung der
>Krise und zur Reduktion der Staatsschulden zahlen müssen, sei
>etwas, „was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert“,
>so der Bundesgeschäftsführer.


Die Bevölkerung fordert auch immer stärker, daß inkompetente Zivilversager
wie Hr. Kräuter zahlen müssen, indem ihr Gehalt aus der Staatskasse
auf Mindestlohnniveau gesenkt wird, um endlich eine Kongruenz mit
ihren Fähigkeiten herzustellen. (und der Vergleich ist eigentlich eine Beleidigung
für tatsächliche Mindestlohnbezieher)

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 09:20)

>Dass Vermögende zur Bewältigung der
>Krise und zur Reduktion der Staatsschulden zahlen müssen, sei
>etwas, „was die Bevölkerung europaweit immer stärker fordert“,
>so der Bundesgeschäftsführer.


der schmock verdreht auch noch die wahrheit. die bevölkerung fordert diesbezüglich nichts, was ihnen populistische politiker nicht zuvor in den mund gelegt haben. reiche stärker zu besteuern mag für manche gerecht erscheinen, ökonomisch zielführend ist es keinesfalls, letzteres dürfte auch jedem mindestlohnbezieher einleuchten, wenn er sich ein wenig mit dem thema befassen würde.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 10:13)

>der schmock verdreht auch noch die wahrheit. die bevölkerung
>fordert diesbezüglich nichts, was ihnen populistische
>politiker nicht zuvor in den mund gelegt haben.

Das gesunde Volksempfinden wurde schon immer instrumentalisiert. Nur in einer direkten Demokratie besteht das Risiko, dass man den Wahrheitsbeweis fuer diesbezuegliche Behauptungen antreten muss. Deshalb gibt es die auch fast nirgends.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer interessant
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 10:13)

Aus meiner Sicht sollten alle gleich besteuert werden. 30% wären aus meiner Sicht angemessen und würde langfristig zur Sicherung der sozialen Ruhe beitragen.

BTW ich würde jede Erbschaft annehmen bei der ich 70% davon für mich behalten könnte ist ein gutes Geschäft. Also falls wer was von Euch an mich vererben möchte ich stehe jederzeit gerne zur Verfügung!!!

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 10:24)

Gut, ich brauche: Name, Adresse, Geburtsdatum, Kontonummer.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 11:18)

>Gut, ich brauche: Name, Adresse, Geburtsdatum, Kontonummer.

Kein Problem - das bekommst Du wenn wir uns beim Notar bezüglich Erstellung Deines Testaments zu meinen Gunsten treffen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 11:33)

>>Gut, ich brauche: Name, Adresse, Geburtsdatum,
>Kontonummer.
>
>Kein Problem - das bekommst Du wenn wir uns beim Notar
>bezüglich Erstellung Deines Testaments zu meinen Gunsten
>treffen.


Hm, vielleicht solltet ihr eure Geburtsdaten doch schon vorab mal austauschen. Was ist wenn der Vecer. doch um etliches jünger ist als du ?

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 14:46)

>Hm, vielleicht solltet ihr eure Geburtsdaten doch schon vorab
>mal austauschen. Was ist wenn der Vecer. doch um etliches
>jünger ist als du ?

Das sagt ja heutzutage nichts, gestorben ist schnell einmal. Und die Option auf ein Erbe nehm ich immer.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer interessant
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 12:28)

Ein Testament zu begehren ist der dümmste Anfängerfehler, den Du machen kannst.

Ein Testament kann ich zigmal ändern, und da brauch ich dann auch keinen Notar dazu, ein Kaszettl reicht.

"Schenkung auf den Todesfall" musst Du begehren, sowas kann man praktisch nicht mehr rückgängig machen. Auch zu Lebzeiten nicht.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 14:51)

>Ein Testament zu begehren ist der dümmste Anfängerfehler, den
>Du machen kannst.
>
>Ein Testament kann ich zigmal ändern, und da brauch ich dann
>auch keinen Notar dazu, ein Kaszettl reicht.
>
>"Schenkung auf den Todesfall" musst Du begehren,
>sowas kann man praktisch nicht mehr rückgängig machen. Auch zu
>Lebzeiten nicht.

Ich erbe nicht so oft - wieder was gelernt!

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 11:49)

>BTW ich würde jede Erbschaft annehmen bei der ich 70% davon
>für mich behalten könnte ist ein gutes Geschäft. Also falls
>wer was von Euch an mich vererben möchte ich stehe jederzeit
>gerne zur Verfügung!!!


Ich wuerde allerdings niemandem etwas vererben, der so mir nichts, dir nichts bereit ist, gleich einmal 30% davon am Schaedel zu hauen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 14:50)

>
>Ich wuerde allerdings niemandem etwas vererben, der so mir
>nichts, dir nichts bereit ist, gleich einmal 30% davon am
>Schaedel zu hauen.

Die meisten Erben hauen gleich die 100% auf den Schädl, verschleudern billig die Erinnerungsstücke des Erblassers usw. Ich wäre bereit 30% der Sanierung des Staates zugute kommen zu lassen, praktisch als langfristige Investition in den Werterhalt des Vermögens.

Die restlichen 70% sind bei mir sehr gut aufgehoben und werden NICHT in Autos, Alkohol, Spielautomaten oder Frauen investiert.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 15:07)

>Die restlichen 70% sind bei mir sehr gut aufgehoben und werden
>NICHT in Autos, Alkohol, Spielautomaten oder Frauen
>investiert.


Das glaube ich Dir gerne. Mir ging es um den Hinweis, dass die Erbschaftssteuer in erster Linie ein Problem der Vererber, weniger der Erben ist. Als Erbe kann man leicht sagen: Ich gebe mich auch mit 30% weniger zufrieden. Aber der Erblasser, der vielleicht 10 Jahre nur fuer dieses Erbe gearbeitet hat, sieht wie ihm 30%, also 3 Jahre, einfach weggenommen werden, ohne sinnvollen Grund, ohne Gegenleistung, einfach so, zwegen der Gerechtigkeit. Also fuer Wahlgeschenke.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiert
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 15:23)

>Mir ging es um den Hinweis, dass die
>Erbschaftssteuer in erster Linie ein Problem der Vererber,
>weniger der Erben ist. Als Erbe kann man leicht sagen: Ich
>gebe mich auch mit 30% weniger zufrieden. Aber der Erblasser,
>der vielleicht 10 Jahre nur fuer dieses Erbe gearbeitet hat,
>sieht wie ihm 30%, also 3 Jahre, einfach weggenommen werden,
>ohne sinnvollen Grund, ohne Gegenleistung, einfach so, zwegen
>der Gerechtigkeit. Also fuer Wahlgeschenke.


Die Gerechtigkeit und der langfristige soziale Friede muss einem auch was wert sein...

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 15:26)


>Die Gerechtigkeit und der langfristige soziale Friede muss
>einem auch was wert sein...

Ist es uns allen eh. Die Steuereinnahmen sprudeln.

Nur reichen tut das Geld nie, auch das hier gedachte neue Steueraufkommen versandet mit hoher Wahrscheinlichkeit im System.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 15:36)

>
>>Die Gerechtigkeit und der langfristige soziale Friede
>muss
>>einem auch was wert sein...
>
>Ist es uns allen eh. Die Steuereinnahmen sprudeln.
>
>Nur reichen tut das Geld nie, auch das hier gedachte neue
>Steueraufkommen versandet mit hoher Wahrscheinlichkeit im
>System.


Hier geht es nicht um das Geld, sondern darum, dass zu viel Geld in einzelnen Familien angehäuft wird und dieses verlustfrei weitergegeben werden kann. Über einige wenige Generationen wäre dann alles Vermögen in wenigen Händen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 15:58)

>Hier geht es nicht um das Geld, sondern darum, dass zu viel
>Geld in einzelnen Familien angehäuft wird und dieses
>verlustfrei weitergegeben werden kann. Über einige wenige
>Generationen wäre dann alles Vermögen in wenigen Händen.

Diese Theorie glaube ich nicht. Vermoegen ist keine statische Groesse, das kommt und geht ganz ohne Besteuerung. Der Aufstieg und Niedergang von Dynastien ist nur sehr selten eine Frage des Steuersatzes, aber viel oefter eine von guten oder schlechten strategischen Entscheidungen, Glueck, Pech, Krieg, Inflation,...

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:21)

aber viel oefter eine von guten oder
>schlechten strategischen Entscheidungen, Glueck, Pech, Krieg,
>Inflation,...

Nachdem es den Krieg nicht mehr gibt, die Inflation nicht in Sichtweite ist brauchen wir entweder eine Staatenpleite oder eine Steuer...

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiert
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:25)

Auf den sozialen Frieden pfeif ich,
wenn mir die Schutzgeld abnehmen, damit sie friedlich bleiben.

Ich pecke genug Steuern und hab noch keinen sozialen Frieden geerntet dafür. Als mir meine Tasche gestohlen wurde, hatte ich nicht einmal das Recht, bei der Polizei nach dem Fortgang des Verfahrens zu fragen, gleichzeitig hat mir die Polizei aber verboten, auf eigene Faust zu ermitteln. Wozu brauch ich die dann, dass sie den Tag absitzen?

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:28)

Und die Behörden lassen den Frömmsten nicht in Frieden leben,
aus heiterem Himmel kriegst baupolizeiliche Verbesserungsmaßnahmen aufoktroyiert, man kann sich sowieso nichts mehr zusammensparen,
sie nehmen einem heute schon alles weg.

Weil wir so viele Beamte haben, dass ihnen langweilig wird, wenn ihnen nichts zu beanstanden einfällt.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:31)

das mit den baupolizeiliche Verbesserungsmaßnahmen musst mal näher ausführen das würde mich interessieren wie es dazu gekommen ist.

Kleiner Tipp, die Baupolizei muss man zumindest in Wien, eh extra zahlen wenn man von denen was will. Die Tarife sind bei den Architekten in der Regel bekannt

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:46)

Bei den regelmäßigen Feuerbeschauen kommens drauf, dass sich die Gesetze geändert haben und plötzlich ein erst 1 Generation altes Haus total umgebaut werden muss.

Und wenn die Schikanen mal angefangen haben, hören sie nie wieder auf, koste es, was es wolle.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 16:32)

>Als mir meine Tasche gestohlen wurde, hatte ich nicht einmal das Recht, >bei der Polizei nach dem Fortgang des Verfahrens zu fragen, >gleichzeitig hat mir die Polizei aber verboten, auf eigene Faust zu >ermitteln.

Da wird nicht ermittelt, ebenso nicht wenn ein Handy gestohlen wird oder ähnliches...

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiert
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 17:10)

>Hier geht es nicht um das Geld, sondern darum, dass zu viel
>Geld in einzelnen Familien angehäuft wird und dieses
>verlustfrei weitergegeben werden kann. Über einige wenige
>Generationen wäre dann alles Vermögen in wenigen Händen.

Gerechtigkeit - das Geld, das "angehäuft" wird (wo ist untere Grenze?) wurde durch Konsumverzicht und nach Steuern erst einmal möglich. Man wird ja nicht nur die Esterhazys und die Mateschitz' ins Auge fassen.

Aber man kann auch wie Politiker mit warmen Händen geben: Die, die man versorgt haben will, bekommen Posten, werden Finanzstadträtin oder Fahrradbeauftragter, ORF-Mitbelustiger oder erzählen uns was über Intelligenz. Alles ist möglich.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiert
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.12 23:55)

>Gerechtigkeit - das Geld, das "angehäuft" wird (wo
>ist untere Grenze?) wurde durch Konsumverzicht und nach
>Steuern erst einmal möglich. Man wird ja nicht nur die
>Esterhazys und die Mateschitz' ins Auge fassen.


Das ist für mich ein schönes Beispiel. Die Mateschitzes unseres Landes, die in ihrer Generation zu Reichtum durch unternehmerisches Wagnis kommen sollte man deutlich entlasten (damit es mehr davon gibt). Die Esterhazys und Co die nur durch Erben und Heiraten zu Vermögen gekommen sind dagegen extrem belasten.

Erstere Tragen nämlich massiv zum allgemeinen Wohlstand bei, letztere sind nur Parasiten.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 09:25)

>>Gerechtigkeit - das Geld, das "angehäuft" wird
>(wo
>>ist untere Grenze?) wurde durch Konsumverzicht und nach
>>Steuern erst einmal möglich. Man wird ja nicht nur die
>>Esterhazys und die Mateschitz' ins Auge fassen.
>
>
>Das ist für mich ein schönes Beispiel. Die Mateschitzes
>unseres Landes, die in ihrer Generation zu Reichtum durch
>unternehmerisches Wagnis kommen sollte man deutlich entlasten
>(damit es mehr davon gibt). Die Esterhazys und Co die nur
>durch Erben und Heiraten zu Vermögen gekommen sind dagegen
>extrem belasten.
>
>Erstere Tragen nämlich massiv zum allgemeinen Wohlstand bei,
>letztere sind nur Parasiten.

Das heisst, wer nach Hrn. Mateschitz erbt (er möge noch lange gesund und aktiv bleiben und sich auch von Düdelingen nicht frustrieren lassen), sollte weniger hypothetische Erbschaftsteuer bezahlen als die Erben nach Esterhazy? (Auch letzeren nur die allerbesten Wünsche in Sachen langes Leben).

Oder ist das nicht ohnehin unerheblich, weil man in diesen Grössenordnungen nicht unkontrolliert vererbt?

Aber wie stellst Du Dir das praktisch vor: Erben nach Gesinnungskontrolle?

Letztlich frustriert (mich) an dem Thema nur eines: Die Bevölkerung verschwendet Energie in politische Themen, die a) zu der aktuellesten Problemstellung keinerlei Hilfe bieten und b) schon 1000fach gehört und diskutiert wurden. Oder man diskutiert über Radfahrer in Wien ... politisches Infotainment, während die 599 Rechnungshof-Einsparungspunkte nichtmal mit der Zange angefasst werden. Oder die "läppischen Ereignisse" ESM und Co - irrelevant, Hauptsache Klassenkampfmumien kommen ans Licht. Würde man in Firmen/Dynastien so arbeiten, gäbe es weder Mateschitz noch Esterhazy und somit gar nix zu vererben ausser Schulden.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 13:09)

Mateschitz ist übrigens der größte Nutznießer aus dem Agrarbudget.

Wenn er das Geld nicht bekommen würde, würde er den Zucker billiger am Weltmarkt einkaufen, sagt er.

Obwohl der Zucker momentan am Weltmarkt sogar teurer wäre: Gestützt wird trotzdem. Es lebe die Fördergießkanne! Und wer kann, greift zu!

  

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Paierl wird wohl ÖIAG-Chef
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 13:16)

http://www.format.at/articles/1233/930/338563/herbert-paierl-stronach-oeiag-chef

Das Rennen um die Nachfolge von Markus Beyrer als Chef der ÖIAG dürfte entschieden sein, wie FORMAT aus ÖVP-Kreisen erfuhr: Herbert Paierl, steirischer Ex-Wirtschaftslandesrat und derzeit Vice President der zum Magna-Konzern gehörenden Cosma-Group, soll den Job bekommen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 13:15)

>
>Das heisst, wer nach Hrn. Mateschitz erbt (er möge noch lange
>gesund und aktiv bleiben und sich auch von Düdelingen nicht
>frustrieren lassen), sollte weniger hypothetische
>Erbschaftsteuer bezahlen als die Erben nach Esterhazy? (Auch
>letzeren nur die allerbesten Wünsche in Sachen langes Leben).
>
>Oder ist das nicht ohnehin unerheblich, weil man in diesen
>Grössenordnungen nicht unkontrolliert vererbt?
>
>Aber wie stellst Du Dir das praktisch vor: Erben nach
>Gesinnungskontrolle?
>


ich hab das vorposting ganz anders verstanden,
nämlich in der art " wenn man denjenigen geld abknöpft,die nichts geleistet haben(die erben),und damit "talente" fördert,hätte man (vielleicht) mehrere "mateschitz`s"".

die meinung kann man diskutieren,
tatsächlich gibt es manchmal in der 2-3 generation dank erbfolge deppen in positionen,die sie unter normalen umständen nie erreicht hätten,und ruinieren konzerne mit all den unerwünschten gesellschaftlichen folgen(arbeitslose etc)

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 18:45)

Im Prinzip könnte man dem folgen. Ich sehe schon die Werbelinie der
SPÖ: "Erhöhung/Einführung der Erbschaftssteuer zwecks Halbierung
der Körperschaftssteuer" vor mir.

Im Durchschnitt machen Erben vermutlich deutlich mehr aus dem Erbe
(gesamtvolkswirtschaftlich gesehen) als wenn Vater Staat es teilweise
umverteilt.


>ich hab das vorposting ganz anders verstanden,
>nämlich in der art " wenn man denjenigen geld
>abknöpft,die nichts geleistet haben(die erben),und damit
>"talente" fördert,hätte man (vielleicht) mehrere
>"mateschitz`s"".

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 18:36)

Vollste Zustimmung!


>Letztlich frustriert (mich) an dem Thema nur eines: Die
>Bevölkerung verschwendet Energie in politische Themen, die a)
>zu der aktuellesten Problemstellung keinerlei Hilfe bieten und
>b) schon 1000fach gehört und diskutiert wurden. Oder man
>diskutiert über Radfahrer in Wien ... politisches
>Infotainment, während die 599 Rechnungshof-Einsparungspunkte
>nichtmal mit der Zange angefasst werden. Oder die
>"läppischen Ereignisse" ESM und Co - irrelevant,
>Hauptsache Klassenkampfmumien kommen ans Licht. Würde man in
>Firmen/Dynastien so arbeiten, gäbe es weder Mateschitz noch
>Esterhazy und somit gar nix zu vererben ausser Schulden.
>

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:07)

Das passiert nicht. Einerseits verteilt es sich auf immer mehr Leute
und andererseits verjuxt es früher oder später immer irgendjemand in der Kette.


>Hier geht es nicht um das Geld, sondern darum, dass zu viel
>Geld in einzelnen Familien angehäuft wird und dieses
>verlustfrei weitergegeben werden kann. Über einige wenige
>Generationen wäre dann alles Vermögen in wenigen Händen.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:02)

>Die Gerechtigkeit und der langfristige soziale Friede muss
>einem auch was wert sein...


Dafür braucht es sicher keine Erbschaftssteuer.

Mein Zugang ist simpel (und ich kenne auch die Gegenargumente die
z.B. Buffett vertritt) - was sich jemand erarbeitet/erwirtschaftet
hat steht ihm frei zu verwenden wie er es für richtig hält (= wem auch
immer zu vererben) und das geht den Staat dann nichts mehr an.

  

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RE: SPÖ-„Gerechtigkeits“-Kampagne: Ruf nach Erbschaftssteuer witzig
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 20:53)

>Die restlichen 70% sind bei mir sehr gut aufgehoben und werden
>NICHT in Autos, Alkohol, Spielautomaten oder Frauen
>investiert.

Unsterbliches Zitat von George Best: „Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst.“

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 17:58)

ich frag mich,um welche minibeträge gehts da eigentlich?
eine million freibetrag(pro erbe oder pro erblasser?),das betrifft ja 95% der bevölkerung gar nicht,
und reiche sterben auch nicht täglich.

ob da der bürokratieaufwand nicht grösser ist als die einnahmen?

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 18:13)

>ich frag mich,um welche minibeträge gehts da eigentlich?
>eine million freibetrag(pro erbe oder pro erblasser?),das
>betrifft ja 95% der bevölkerung gar nicht,
>und reiche sterben auch nicht täglich.
>
>ob da der bürokratieaufwand nicht grösser ist als die
>einnahmen?

Die Verlassenschaft muss ja sowieso ermittelt werden. Das macht der Notar. Davon noch eine % Satz Steuer zu ermitteln ist das geringste Problem.

Bürokratie also nein, die Frage ist eher ob das politisch gewollt ist.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 18:46)

>>ich frag mich,um welche minibeträge gehts da eigentlich?
>>eine million freibetrag(pro erbe oder pro erblasser?),das
>>betrifft ja 95% der bevölkerung gar nicht,
>>und reiche sterben auch nicht täglich.
>>
>>ob da der bürokratieaufwand nicht grösser ist als die
>>einnahmen?
>
>Die Verlassenschaft muss ja sowieso ermittelt werden. Das
>macht der Notar. Davon noch eine % Satz Steuer zu ermitteln
>ist das geringste Problem.
>
>Bürokratie also nein, die Frage ist eher ob das politisch
>gewollt ist.


also ich seh da schon ein bewertungsproblem,vor allem bei immobilien,kunstgegenständen uä.
den notar interessiert ja der wert einer verlassenschaft nicht,bzw nur wenn es aus anderen gründen von bedeutung ist.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 19:26)

>also ich seh da schon ein bewertungsproblem,vor allem bei immobilien,kunstgegenständen uä.

Und zwar braeuchte es eine anstaendige Bewertung, und nicht irgend ein Daumen mal Pi wie es frueher war. Dass das illegal war, hat der VfGH bereits festgestellt; nur deshalb, und weil man sich auf keine gesetzmaessige Nachfolgeregelung einigen konnte, gibt es heute keine Erbschaftssteuer mehr.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:23)

Aber der macht ja keine Bewertung, oder?


>Die Verlassenschaft muss ja sowieso ermittelt werden. Das
>macht der Notar. Davon noch eine % Satz Steuer zu ermitteln
>ist das geringste Problem.
>
>Bürokratie also nein, die Frage ist eher ob das politisch
>gewollt ist.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 18:14)

dine Einnahmen gehen denen am A.... vorbei, genauso wie bei der Vermögenszuwachssteuer, es geht um Wählerstimmen, wenn etwas 95 % nicht betrifft kannst dir sicher sein das 90 % für so eine Steuer sind, gerade in dieser Neidgesellschaft Österreich.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:53)

Drum will Faymann ja erst bei 1 Mio Euro ansetzen
und nicht bei 200.000 Euro,
damit sich nicht einige Häuselbauer betroffen fühlen, wenn sie um einiges über den 200.000 Euro Verkehrswert sind.

So aber triffts haargenau einen gewissen Prozentsatz der Aktien-Onliner, der Kanzler hat sicher mit Freude die Depotgrößenstatistik gelesen

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:54)

P.S. Der Notar berechnet seine Belohnung auch vom Vermögen der Verlassenschaft. Immobilien werden mit dem "dreifachen erhöhten Einheitswert" bewertet, was praktisch immer noch sehr weit vom Verkehrswert entfernt ist.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 21:13)

>ich frag mich,um welche minibeträge gehts da eigentlich?
>eine million freibetrag(pro erbe oder pro erblasser?),das
>betrifft ja 95% der bevölkerung gar nicht,
>und reiche sterben auch nicht täglich.
>
>ob da der bürokratieaufwand nicht grösser ist als die
>einnahmen?


Als ob es da um tatsächliche Steuereinnahmen oder "Gerechtigkeit" gehen
würde ...

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 22:25)

>Gerechtigkeit ist subjektiv....

gerechtigkeit ist eine illusion, die natur hat ihr keinen platz eingeräumt, sie existiert nicht.
egal ob man um gerechtigkeit bettelt, oder für sie kämpft, sie bleibt unerreichbar. ein verlangen, welches sich mit dem erreichten proportional steigert, bleibt für immer unerfüllt und wird niemals zu zufriedenheit führen.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.12 22:44)

>gerechtigkeit ist eine illusion, die natur hat ihr keinen platz eingeräumt, sie existiert nicht.

Das scheint mir überzeichnet. Gerechtigkeit ist nur nicht das, was viele gerne hätten. Gerechtigkeit ist nicht Gleichheit, sondern Fairneß. Gerechtigkeit ist nicht "sozial", sondern individuell. Gerechtigkeit kommt immer von oben.
Gerecht kann ein Richter sein, ein Vorgesetzter, ein Polizist. Jeder, der Macht über andere hat. Gerechtigkeit ist, diese Macht nicht zu mißbrauchen, sondern "nach bestem Wissen und Gewissen", wie es so schön heißt, auszuüben.

  

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RE: Ruf nach Erbschaftssteuer
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.12 00:23)

>gerechtigkeit ist eine illusion, die natur hat ihr keinen platz eingeräumt, sie existiert nicht.

>Das scheint mir überzeichnet. Gerechtigkeit ist nur nicht das, was viele gerne hätten. Gerechtigkeit
>ist nicht Gleichheit, sondern Fairneß. Gerechtigkeit ist nicht "sozial", sondern individuell. Gerechtigkeit kommt immer von oben.
>Gerecht kann ein Richter sein, ein Vorgesetzter, ein Polizist. Jeder, der Macht über andere hat. Gerechtigkeit ist, diese Macht nicht zu mißbrauchen,
>sondern "nach bestem Wissen und Gewissen", wie es so schön heißt, auszuüben.


ich habe natürlich ähnliches erwartet. die gerechtigkeit, die von oben kommt, nenne ich korrektheit im ermessen der macht. die macht übt korrektheit aus, wenn sie es für angemessen hält, sie tut es aus kalkül, nur selten aus emotion oder persönlicher einschätzung. entscheidet sie für den schwachen, nennt das die polemik gerechtigkeit.




  

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Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.12 22:00)

Alle Steuerbürger für die anhaltende Unfähigkeit der Regierenden, längst überfällige Reformen auf Schiene zu bringen, Milliarden zahlen zu lassen – das ist die wahre Ungerechtigkeit im Lande.

Wahlkampf dräut am Horizont, wir stecken also bereits mitten in der von der Kanzlerpartei SPÖ forcierten Gerechtigkeitsdebatte. Die Ausgangslage: Mit den bestehenden Einnahmen wird Österreich nicht auskommen, sagt der Bundeskanzler. Was sich am besten mit der Wiedereinführung von Vermögens- und Erbschaftssteuer, einem Abbau der Agrarsubventionen und mit einer Beseitigung der – unzweifelhaft vorhandenen – Steuerprivilegien der Bauern reparieren ließe.

Nicht, dass man über all diese Punkte nicht diskutieren könnte. Da gibt es viele Pro- und Kontraargumente. Allerdings kann man die Gerechtigkeitsdebatte, wenn man sie schon führen will, ruhig ein bisschen weiter fassen. Denn die öffentlichen Hände kommen mit ihren Einnahmen ja jetzt schon bei Weitem nicht aus, obwohl ihnen dafür der schier unerschöpfliche Quell einer der höchsten Steuer- und Abgabenquoten der zivilisierten Welt zur Verfügung steht. Es ist also nicht so, dass die Steuerzahler zu wenig einschießen. Sondern vielmehr so, dass die Regierungsparteien, tatkräftig unterstützt von den Landeshauptleuten, permanent mehr Geld beim Fenster rausschaufeln, als hereinkommt. Wir haben eindeutig kein Einnahmen-, sondern ein (ziemlich gravierendes) Ausgabenproblem.

Fragen wir also:

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/diebilanz/1279661/Der-blinde-Fleck-im-Auge -der-Gerechten?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 07:19)


>Einnahmen-, sondern ein (ziemlich gravierendes)
>Ausgabenproblem.

Irgendwer muss ja den Gratis Kaffee mit Kuchen, sowie die Taxitänzer in den Pensionistn Klubs bezahlen.

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 07:45)

Dem nächsten Bürgermeisterbrief eine IKEA-Family-Card beilegen,
und es gibt Gratiskaffee auf Lebenszeit.
Die Karte ist genauso rot wie die ÖGB- und die Pensionistenclub-Karte,
die Leute werden den Unterschied nicht einmal merken.

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 18:33)

>>Einnahmen-, sondern ein (ziemlich gravierendes)
>>Ausgabenproblem.
>
>Irgendwer muss ja den Gratis Kaffee mit Kuchen, sowie die
>Taxitänzer in den Pensionistn Klubs bezahlen.


Taxitänzer?

Zahlt das alles die Stadt Wien? Aus welchem Titel?

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 21:40)

>>>Einnahmen-, sondern ein (ziemlich gravierendes)
>>>Ausgabenproblem.
>>
>>Irgendwer muss ja den Gratis Kaffee mit Kuchen, sowie die
>>Taxitänzer in den Pensionistn Klubs bezahlen.
>
>
>Taxitänzer?
>
>Zahlt das alles die Stadt Wien? Aus welchem Titel?
>

Die Pensionisten Klubs werden aus den Bezirksbudgets bezahlt. Verwaltet werden sie von einem Kuratorium.
Es gibt jetzt auch die Wiis für die Pensionisten und gratis warme Mahlzeiten damit mehr Männer kommen. Die Taxitänzer deswegen damit nicht immer soviel Frauen mit Frauen tanzen müssen. 1x in der Woche gibt es jetzt auch eine gesunde Vital Jause, damit nicht zu viel vom ungesunden Kaffee und Kuchen (meist vom Anker) gegessen wird.

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.12 22:12)

Wien hat es ja...

Ich nehme an es wird dabei nicht verabsäumt darauf hinzuweisen daß diese
Wohltaten einzig und allein Bgm. Häupl zu verdanken sind.


>>Zahlt das alles die Stadt Wien? Aus welchem Titel?
>>
>
>Die Pensionisten Klubs werden aus den Bezirksbudgets bezahlt.
>Verwaltet werden sie von einem Kuratorium.
>Es gibt jetzt auch die Wiis für die Pensionisten und gratis
>warme Mahlzeiten damit mehr Männer kommen. Die Taxitänzer
>deswegen damit nicht immer soviel Frauen mit Frauen tanzen
>müssen. 1x in der Woche gibt es jetzt auch eine gesunde Vital
>Jause, damit nicht zu viel vom ungesunden Kaffee und Kuchen
>(meist vom Anker) gegessen wird.


  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“ interessantinteressant
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 08:27)

Die SPÖ macht es ja nicht blöd, meistens gibt direkt neben den Pensionstenklubs oder eine Stock tiefer oder höher eine SPÖ Sektion. Böse Zungen behaupten sogar, dass meistens die Betriebskosten der Sektion den Pensionisten Klubs zugeschlagen werden.
Aus eigener Erfahrung, weiß ich aber das die vielen Kipferl und Kuchen die nicht aufgegessen werden dann in die Sektion kommen und am Nachmittag von den GenossInnen genüsslich verspeist werden (Bevor es weggeschmissen wird ) oder es wird einfach zu viel bestellt.

Übrigens die Steigerung liegen regelmäßig über der Inflationsrate. Kann jeder nachlesen.

z.b. für den 12ten
http://www.wien.gv.at/bezirke/meidling/politik/bezirksbudget/



>Wien hat es ja...
>
>Ich nehme an es wird dabei nicht verabsäumt darauf hinzuweisen
>daß diese
>Wohltaten einzig und allein Bgm. Häupl zu verdanken sind.
>
>
>>>Zahlt das alles die Stadt Wien? Aus welchem Titel?
>>>
>>
>>Die Pensionisten Klubs werden aus den Bezirksbudgets
>bezahlt.
>>Verwaltet werden sie von einem Kuratorium.
>>Es gibt jetzt auch die Wiis für die Pensionisten und
>gratis
>>warme Mahlzeiten damit mehr Männer kommen. Die Taxitänzer
>>deswegen damit nicht immer soviel Frauen mit Frauen
>tanzen
>>müssen. 1x in der Woche gibt es jetzt auch eine gesunde
>Vital
>>Jause, damit nicht zu viel vom ungesunden Kaffee und
>Kuchen
>>(meist vom Anker) gegessen wird.
>
>
>

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 12:48)

Meine Großtante war auch glücklich mit den Pensionistenklubs.

Dann drei Jahre im Pflegeheim, hat sogar jedes Jahr zum Geburtstag eine kleine Überlebensprämie gegeben, die der Stadtpolitiker persönlich und bar überbracht hat.

Nach dem Tod hat der Fond Soziales Wien über 98.000 Euro zur Verlassenschaft angemeldet, trotzdem die ganze Rente, die Witwenrente, Pflegegeld und alle ihre Sparbücher schon vorher ans Heim gegangen sind.

Wir durften nicht einmal persönliche Dinge aus der Wohnung holen, hat alles das Räumkommando der Stadt Wien bekommen, die ganzen teuren alten Möbel und Antiquitäten. Andernfalls hätten wir die mehr als 98.000 zahlen müssen, eine Rechnung, die ich nicht nachvollziehen habe können.

Am Schluß ist jedenfalls alles wieder der Gemeinde zugeflossen, das sie vorher für die alte Frau ausgegeben haben. Gut, sie hat davon nichts mehr mitbekommen, sie war Zeit ihres Lebens eine glückliche, zufriedene Frau (außer halt die Todesfälle in der Familie, aber damit muß jeder leben, der die anderen überlebt).

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 13:59)


>
>Nach dem Tod hat der Fond Soziales Wien über 98.000 Euro zur
>Verlassenschaft angemeldet, trotzdem die ganze Rente, die
>Witwenrente, Pflegegeld und alle ihre Sparbücher schon vorher
>ans Heim gegangen sind.


Schade zumindest um die Sparbücher, die hätte sie schon früher an Verwandte umschreiben lassen müssen. Das heißt zwei oder drei Jahre bevor man ins Pflegeheim geht, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, sonst versickert dies wie in deinem Fall bei der Gemeinde Wien.

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 16:55)

Ja, natürlich schade, da waren auch die Sparbücher dabei, die sie nach dem Ableben ihres Mannes geerbt hat. Aber sie war so eine ehrliche Frau, sie hätte nie etwas den Behörden verschwiegen, und wir haben es natürlich auch nicht übers Herz gebracht, schon zu Lebzeiten um das Erbe zu betteln ...

  

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Anlegervertreter Rasinger will ÖIAG-Chef werden
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 21:57)

Anlegervertreter Rasinger will ÖIAG-Chef werden

17.08.2012 | 20:02 | (DiePresse.com)

Noch hat Wilhelm Rasinger aber keine Einladung zum Hearing erhalten. Man solle "Überlegen", ob weitere Unternehmen in die ÖIAG sollen

Der Anlegervertreter Wilhelm Rasinger will der Chef der ÖIAG werden. "Ich finde das ist eine herausfordernde Position und Aufgabe", bestätigte er Freitagabend gegenüber der APA einen entsprechenden Vorabbericht des "Standard". "Ich bin überzeugt vieles für diese Position mitzubringen", erklärte Rasinger. Er kenne die drei Kernbeteiligungen der ÖIAG - OMV, Telekom und Post AG - sehr gut, bringe mehr als 20 Jahre Aufsichtsratserfahrung mit. Nur eine Einladung zum Hearing, die hat Rasinger bisher nicht bekommen.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1280504/Anlegervertreter-Rasinger-will-OeI AGChef-werden

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.12 22:05)

Traurig. 98.000/36 Monate = 2720 Euro pro Monat, dazu die ganze Rente und Pflegegeld,
ich wußte zwar das Pflegeheime teuer sind, aber so extrem??


>Meine Großtante war auch glücklich mit den
>Pensionistenklubs.
>
>Dann drei Jahre im Pflegeheim, hat sogar jedes Jahr zum
>Geburtstag eine kleine Überlebensprämie gegeben, die der
>Stadtpolitiker persönlich und bar überbracht hat.
>
>Nach dem Tod hat der Fond Soziales Wien über 98.000 Euro zur
>Verlassenschaft angemeldet, trotzdem die ganze Rente, die
>Witwenrente, Pflegegeld und alle ihre Sparbücher schon vorher
>ans Heim gegangen sind.
>
>Wir durften nicht einmal persönliche Dinge aus der Wohnung
>holen, hat alles das Räumkommando der Stadt Wien bekommen, die
>ganzen teuren alten Möbel und Antiquitäten. Andernfalls hätten
>wir die mehr als 98.000 zahlen müssen, eine Rechnung, die ich
>nicht nachvollziehen habe können.
>
>Am Schluß ist jedenfalls alles wieder der Gemeinde
>zugeflossen, das sie vorher für die alte Frau ausgegeben
>haben. Gut, sie hat davon nichts mehr mitbekommen, sie war
>Zeit ihres Lebens eine glückliche, zufriedene Frau (außer halt
>die Todesfälle in der Familie, aber damit muß jeder leben, der
>die anderen überlebt).

  

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RE: Der blinde Fleck im Auge der „Gerechten“
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.12 07:45)

Barmherzige Brüder Eisenstadt kosten nicht einmal die Hälfte. Aber da muss man im Burgenland gemeldet sein, wenn man plötzlich zum Pflegefall wird. Meine Großtante hatte sich auch auf die Warteliste eines günstigeren Pflegeheims gesetzt. Aber plötzlich die Stiegen runtergefallen, Bein gebrochen, und schon ist man Pflegefall und muss dort rein, wo was frei ist.

Ich mein, schön war´s ja, am Rande der Stadt, wo die Vögerl zwitschern ...

  

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Einkommen seit Euro-Einführung gesunken interessantgut analysiert
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.12 13:25)

http://kurier.at/wirtschaft/4508896-einkommen-seit-euro-einfuehrung-gesunken.php

Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
In Österreich hat man seit der Euro-Einführung weniger im Geldbörsel - im Gegensatz zu Griechenland, Spanien und Portugal.

  

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RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.12 14:23)

>http://kurier.at/wirtschaft/4508896-einkommen-seit-euro-einfuehrung-gesunken.php
>
>Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
>In Österreich hat man seit der Euro-Einführung weniger im
>Geldbörsel - im Gegensatz zu Griechenland, Spanien und
>Portugal.


Genau das was ich meinem Chef jedes Jahr sage wenn ich eine 30%ige Lohnerhöhung verlange

Aber das ist so wenn man mit den Leuten redet - viele haben das Gefühl schlechter zu leben als vor 10 Jahren

Hier eine Grafik mit ein paar Ländern mehr aus der Wirtschaftswoche
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2012/08/Who-benefits-from-E uro_0.jpg.png

  

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RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.8.12 18:57)

Wie schön, der HBK sagt, das ist alles ganz anders, und schlägt zur Bekämpfung der Einkommensverluste neue Steuern vor.

Auszug:

"Für reale Einkommensverluste gibt es eine Reihe von Gründen: etwa das Zurückdrängen gewerkschaftlicher Verhandlungspositionen, die Globalisierung und der technische Fortschritt, die dadurch steigende Arbeitslosigkeit im niedrig qualifizierten Sektor, weniger durchgehende Phasen der Beschäftigung und dadurch nicht greifende Ergebnisse von Kollektivvertragsverhandlungen etc. Die Einführung des Euro dafür quasi alleine verantwortlich zu machen, ist – siehe Vereinnahmungsversuche anti-europäischer Populisten in Österreich – wenig zielführend in die Richtung, um den Lebensstandard der betroffenen Menschen zu verbessern. Besser eignen sich Offensiven in Schule, Bildung und Ausbildung, Investitionen in Zukunftsindustrien und mehr Gerechtigkeit im Steuersystem. Die politische Position des Kanzlers im Hinblick auf notwendige Schritte für mehr Verteilungsgerechtigkeit ist hier eindeutig: Es zeigt sich, dass es notwendig ist, Finanztransaktionen und hohe Vermögen (ab einer Million Euro) sowie leistungsfreie Einkommen, etwa aus hohen Erbschaften (ebenfalls ab einer Million Euro) mehr Beiträge als bisher für den Staatshaushalt leisten müssen, während Leistungseinkommen aus Arbeit – sobald die Konjunktur es zulässt – steuerlich entlastet werden sollen."

Das komplette Elaborat findet sich unter:

https://www.bundeskanzler.at/artikel/213/Der_Euro_und_die_Einkommen

Copyright by Muhm/AK vermutlich, klingen täts für mich so.

  

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Google-Translator?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.8.12 19:16)

>Copyright by Muhm/AK vermutlich, klingen täts für mich so.

Ein Auszug, wie von denen, die behaupten, daß ihnen der Text vorläge, übersetzt wird. Ob sie die Studie verstanden haben?

UBS-Ökonom Paul Donovan, der Autor des Papiers, schreibt in seinen Schlussfolgerungen zum Thema Politik: „This chart unfortunately plays into the hands of the more nationally minded politicians of the Euro core. The argument can be made (and increasingly is being made) that periphery economies must simply accept the declines in living standards that their non-periphery counterparts have had to accept.” (Diese Grafik spielt unglückerweise den eher national eingestellten Politikern der Euro-Kernzone in die Hände. Das Argument kann erzeugt werden (und es wird zusehends auch erzeugt), wonach Länder an der Peripherie jetzt schlicht jenen Rückgang des Lebensstandards akzeptieren müssen, den ihre Nicht-Peripherie-Gegenüber davor bereits zu akzeptieren hatten.) Siehe die versuchte Strache-Vereinnahmung.

  

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RE: Google-Translator?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.8.12 22:19)

>Ein Auszug, wie von denen, die behaupten, daß ihnen der Text
>vorläge, übersetzt wird. Ob sie die Studie verstanden haben?


Eine Peinlichkeit sondergleichen. Aber das paßt ins Bild.

Ich wette auch, die haben die Studie gar nicht gesehen.


  

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RE: Einkommen seit Euro-Einführung gesunken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.8.12 22:10)

>hier eindeutig: Es zeigt sich, dass es notwendig ist,
>Finanztransaktionen und hohe Vermögen (ab einer Million Euro)
>sowie leistungsfreie Einkommen, etwa aus hohen Erbschaften
>(ebenfalls ab einer Million Euro) mehr Beiträge als bisher für
>den Staatshaushalt leisten müssen, während Leistungseinkommen
>aus Arbeit – sobald die Konjunktur es zulässt – steuerlich
>entlastet werden sollen."


Eh klar. Zuerst einmal belasten und dann irgendwann ("sobald die Konjunktur es zuläßt") andere entlasten. Der zweite Teil wird halt
leider nie passieren, aber egal - der Wille steht fürs Werk.

  

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UniCredit zweifelt an Einkommens-Verlusten
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.8.12 15:15)

http://derstandard.at/1345164853398/UniCredit-prangert-UBS-Studie-an

Die UniCredit zweifelt die kürzlich veröffentlichte Einkommens-Studie der UBS an: Die Löhne in Österreich seien viel weniger stark gefallen

  

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RE: UniCredit zweifelt an Einkommens-Verlusten
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.8.12 15:59)

Die Industriellenvereinigung (IV) wiederum erklärte unter Berufung auf Eurostat, dass die realen Einkommen in keinem der elf untersuchten Länder gefallen seien. Die von UBS (auch) verwendeten Euromonitor-Daten seien "höchst intransparent" und stammten außerdem "von einem privaten Umfrageunternehmen".

Ich verstehe ja die Interessenslage der IV.
Aber dass sie Daten, weil sie von einem privaten Unternehmen stammen, fuer zweifelhaft haelt, ist fuer die freiwillige Interessensvertretung von privaten Industrieunternehmen doch eine eher ungewoehnliche Argumentation.

  

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Wien Energie: Ostgeschäft Problem für Wiens Budget
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.8.12 17:29)

Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein. Trotzdem, sagt der Konzern, sei der Spargrund ein anderer.

Jahr für Jahr überwies die Wiener-Stadtwerke-Holding ihrem Eigentümer, der Gemeinde Wien, Millionenbeträge ins klamme Zentralbudget. 2012 wird der Geldfluss versiegen: Das erste Mal seit langer Zeit ist ein Verlust prognostiziert. Ein alle Teilunternehmen treffendes Sparprogramm ist auf Schiene. Nun stellt sich die Frage: Warum?

Vertrauliche Geschäftspapiere aus einer Klausur des Konzernvorstands (Sommer 2010) könnten eine Erklärung dafür liefern. Der „Presse“ liegen diese Papiere vor. Das Dokument „Internationale Beteiligungsentwicklung“ zeigt, dass die Stadtwerke-Tochter Wien Energie in Osteuropa im großen Stil in das Geschäft mit Wind- und Wasserkraft eingestiegen war bzw. einsteigen wollte (siehe Grafik). Alles in allem war beabsichtigt, bis 2015 die Summe von 778 Millionen Euro in eine Reihe minutiös aufgelisteter Standorte zu investieren. Ein Geschäft, das nicht aufging?

...

Die Tochterfirma in Rumänien wies zuletzt ein Ergebnis von minus 1,9 Mio. Euro aus. Jene in Ungarn machte im Vorjahr zwar Gewinn (1,1), produzierte davor jedoch auch tiefrote Zahlen (-1,6 Mio.). Das Gleiche galt 2010 für die Windparks in Polen sowie die Beteiligung an der Energy Eastern Europe Hydro Power, die Kleinkraftwerke am Balkan hält. Gleichzeitig verschlechterten sich mehrere betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Wien Energie dramatisch. Jahresüberschuss: -27,2 statt zuvor 62,6 Mio. Euro. Betriebsergebnis: -29,8 statt zuvor -4,1 Mio. Bilanzgewinn: 3 statt zuvor 62,6 Mio.

kompletter Artikel: http://diepresse.com/home/panorama/wien/1281851/Wien-Energie_Ostgeschaeft-Problem-fuer-Wi ens-Budget?_vl_backlink=/home/index.do

  

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RE: Wien Energie: Ostgeschäft Problem für Wiens Budget
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.8.12 21:17)

>Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778
>Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein. Trotzdem,
>sagt der Konzern, sei der Spargrund ein anderer.


Selbstverständlich. Auch wenn es diese Verluste (bzw. die fehlenden
Erträge als Opportunitätskosten) nicht gäbe würde genau gleich
gespart. Außerdem ist die Erde eine Scheibe.

  

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Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 10:23)

Vom in die Kritik geratenen Ost-Engagement der Wien Energie profitierte auch die Beratungsbranche. Insgesamt, so die Bücher, waren der Wien Energie externe Hilfestellungen 1,99 Millionen Euro wert...

http://diepresse.com/home/panorama/wien/1282402/Wien-Energie_Millionen-fuer-WienBerater?_ vl_backlink=/home/index.do

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Früher hat man K. gesagt, heute sagt man B. dazu. Wo bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..

  

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RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 10:28)

>Früher hat man K. gesagt, heute sagt man B. dazu. Wo
>bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..


Wien ist anders.

(Und die Wien Energie-Mitarbeiter teilweise arg originell.)

  

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RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 21:04)

>>Früher hat man K. gesagt, heute sagt man B. dazu. Wo
>>bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..

>
>Wien ist anders.
>
>(Und die Wien Energie-Mitarbeiter teilweise arg originell.)


Ich hatte unlängst einen Gas-Schaden, die Reparatur mußte
von Wien Energie abgenommen werden was sich etwas
hingezogen hat. Es war unmöglich unter der mir genannten
Nummer vor 0900 oder nach 1500 Uhr jemanden zu erreichen.

  

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RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater gut analysiertgut analysiert
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 10:29)

Wo bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..

von wem ? Den linken Medien ? Die Gebührenerhöhungen in Wien, die Parkpickerldiskussion,Skylink,immer mehr Verbrecher,usw.....

  

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RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 10:35)

>Wo bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..
>
>von wem ? Den linken Medien ? Die Gebührenerhöhungen in Wien,
>die Parkpickerldiskussion,Skylink,immer mehr
>Verbrecher,usw.....
>

Ich reiche noch die Abzocke auf den Strassen Wiens nach. Damit es in Zukunft immer was Neues zu strafen gibt, kommen notfalls neue Gesetze. Alleine die Rettungsgasse kann sich zur Cash-Cow entwickeln

  

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RE: Wien Energie: Millionen für Wien-Berater
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.12 20:59)

>Früher hat man K. gesagt, heute sagt man B. dazu. Wo
>bleibt, wie in Kärnten, der Aufschrei..



Die Opposition schreit ohnehin. Nur die Boulevard-Medien sind gekauft.

Das einzige was mich wundert ist nur daß die Grünen so schnell
zur Altpartei mutieren und alles mitdecken.

  

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RE: IV zweifelt an Einkommens-Verlusten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.8.12 22:25)

>Ich verstehe ja die Interessenslage der IV.
>Aber dass sie Daten, weil sie von einem privaten Unternehmen
>stammen, fuer zweifelhaft haelt, ist fuer die freiwillige
>Interessensvertretung von privaten Industrieunternehmen doch
>eine eher ungewoehnliche Argumentation.

Deswegen:

UBS bedient sich für die
verfügbaren Einkommen der Haushalte der Daten von "Euromonitor",
einem privaten Umfrageunternehmen, dessen Daten höchst intransparent
sind. Das Zustandekommen der Daten der Studie wurden der IV auch
nach mehrmaligen Nachfragen weder erklärt noch geliefert.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120822_OTS0150/industriellenvereinigung-zur-ubs- studie-tatsaechliche-kaufkraft-gestiegen

  

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OeNB: Realeinkommen der österreichischen Haushalte von 2000 bis 2010 um 12,2% gewachsen
Berechnungen der UBS aus Sicht der Oesterreichischen Nationalbank nicht nachvollziehbar

Wien (OTS) - In einer aktuellen Analyse der Schweizer Bank UBS
("Who wins with the Euro?" European Weekly Economic Focus, 17 August
2012) wird ein Zusammenhang zwischen der Einführung des Euro und der
Entwicklung des real verfügbaren Einkommens im Zeitraum 2000 bis
2010 hergestellt, in dem Österreich besonders ungünstig abschneidet.
Nach eingehenden Analysen sind diese Ergebnisse aus der Sicht der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) nicht plausibel und mit
erheblichen methodischen und Datenproblemen behaftet.

Tatsächlich ist die Summe des real - d.h. inflationsbereinigten -
verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte(1) in Österreich von
2000 bis 2010 um 12,2% gewachsen, während sie z.B. in Deutschland
nur um 3,3% und in den Niederlanden um 1,6% zugenommen hat. Dazu hat
wesentlich die - im Vergleich der 11 von der UBS analysierten Länder
- drittniedrigste HVPI-Inflationsrate in Österreich beigetragen.
Demgegenüber weist die UBS-Darstellung für alle Einkommensgruppen
eine teils erhebliche negative Realeinkommensentwicklung aus, was
mit der Gesamtentwicklung der realen verfügbaren Einkommen in
Österreich offensichtlich logisch nicht vereinbar ist, und auf
schwere methodische Mängel in der UBS-Analyse hinweist.

Auch das von der UBS betonte - und im Prinzip zutreffende -
höhere Gewicht der Preissteigerungen für Nahrungsmittel und Energie
bei niedrigeren Einkommen kann die von der UBS berechnete ungünstige
Position Österreichs im internationalen Vergleich nicht erklären.
Denn auch die Inflationsraten für diese Produktkategorien liegen in
Österreich unter den international niedrigsten.

Unbestritten waren die Reallohnentwicklung und die Entwicklung
der Lohnstückkosten seit dem Jahr 2000 in Österreich moderat.
Dadurch konnte jedoch die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im Export
gesichert und das Beschäftigungsniveau hoch gehalten werden. Nicht
ohne ökonomischen Grund befinden sich Länder mit einem historisch
deutlich stärkeren Anstieg der Lohnstückkosten heute in erheblichen
makroökonomischen Schwierigkeiten.

(Fußnote 1: Verfügbares Nettoeinkommen der Privaten Haushalte
(inkl. Private Organisationen ohne Erwerbszweck) lt. Eurostat
Sektorkonten der VGR deflationiert mit dem HVPI.)

  

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Im Extremfall haftet Österreich mit 80 Milliarden Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.8.12 14:03)

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/1283337/Im-Extremfall-haftet-Oesterrei ch-mit-80-Milliarden-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

Im Extremfall haftet Österreich mit 80 Milliarden Euro

Eurokrise. Wenn die sechs Problemländer der Eurozone die Rettungsschirme EFSF und ESM zur Gänze abrufen, haftet Österreich laut ifo-Institut mit rund 80 Mrd. Euro.

  

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Der Österreich-Aufschlag
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.8.12 19:45)

Endlich einmal eine sinnvolle Erklärung statt eines faktenwidrigen Dementis: Warum ist Einkaufen in Österreich signifikant teurer als in Deutschland?
-----------------

Martin Engelmann, Geschäftsführer von DM Österreich, will nicht für die Teuerung verantwortlich sein und erklärt im Interview mit der "Presse", warum Deutschland billiger ist als Österreich.

(...)

Warum schaffen Sie es nicht, deutsche Preise anzubieten?

Weil wir zu österreichischen Bedingungen produzieren müssen. Die Städte sind dünner besiedelt, die Alpen erschweren die Belieferung der Standorte. Eine Filiale erwirtschaftet ein Drittel des Umsatzes einer deutschen Filiale. Und wir haben in Österreich eine um sechs Prozent höhere Steuerquote, die sich letztendlich in den Verbraucherpreisen niederschlägt.



Wie hoch ist der Preisunterschied zu Deutschland?

Wenn man einen fairen Vergleich anhand der Regalpreise durchführt, kommt man – über das ganze Sortiment gesehen – auf eine Differenz von 20 Prozent. Rechnet man aber sämtliche Aktionen und Stammkundenrabatte ein, die es in dieser Größenordnung bei DM Deutschland nicht gibt, kommt man auf einen Preisunterschied von zehn Prozent.

Das ganze Interview: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1283511/

  

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RE: Der Österreich-Aufschlag
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.8.12 20:35)

was er nicht erwähnt, ist der schwächere wettbewerb. ein kleiner markt lässt sich leichter beherrschen...

  

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RE: Der Österreich-Aufschlag
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.12 07:51)

Welche Steuerquote?

Hat nicht Deutschland eine höhere Körperschaftsteuer plus Soli-Zuschlag, und gibt´s dort nicht noch die Gewerbesteuer?

  

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Fekter: "'Griechen raus' sagt sich am Biertisch so leicht"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.12 10:10)

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1283509/Fekter_Griechen-raus-sagt-sich-am- Biertisch-so-leicht

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) würde Griechenland mehr Zeit geben, wenn insgesamt nicht mehr Geld fließt. In Österreich plant Fekter eine Steuerreform - möglichst noch vor der Nationalratswahl.

  

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RE: Fekter: "'Griechen raus' sagt sich am Biertisch so leicht"
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.12 16:51)

... nur ist die Worthülse "Griechen raus sagt sich am Biertisch so leicht" genau die gleiche Worthülse wie das beklagte "Griechen raus" am Biertisch.

Dass Spindelegger ins Finanzministerium wechseln wollen soll, ist für mich eine Enttäuschung. Dann wird das BMF auch von St. Pölten geleitet?

  

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Euro-Schuldenkrise: Die Austro-Analyse des Grauens
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.8.12 19:01)

Treten die Schuldenländer aus dem Euro aus, kommt auf Österreich einer Studie zufolge eine tiefe Rezession zu. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), die auf Ersuchen des Bundeskanzleramts erstellt worden ist. Das ist aber noch nicht alles ...

http://bit.ly/Qyn5qC

  

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Fekter: Budget im Plan
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 08:36)

http://oe1.orf.at//artikel/315843

Finanzministerin Fekter am Rande des Forum Alpbach im Gespräch mit
Manuel Marold

  

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Österreich lässt sich von Negativzinsen nicht verführen
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 08:45)

Derzeit würde die Republik bei einer Neuemission sogar zwei Jahre laufende Anleihen praktisch geschenkt bekommen.

http://bit.ly/NDxQlH

  

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Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse des Grauens"
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 19:42)

Kritisch ins Gericht geht der Chef der Erste Group, Andreas Treichl, mit der Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), das in Schock-Szenarien berechnet hat, was Österreich ein Austritt der Schuldenländer aus dem Euro kosten würde.

http://bit.ly/RqLZ6L

  

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RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse des Grauens"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 19:47)

>Kritisch ins Gericht geht der Chef der Erste Group, Andreas
>Treichl, mit der Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts
>(Wifo),


Wie hat doch Stronach Wirtschaftsforscher genannt - "Bulls without
Balls".

  

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RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse des Grauens"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 19:51)

>"Bulls without Balls".

In einem Wort: Ochsen

  

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RE: Andreas Treichl hält wenig von der "Austro-Analyse des Grauens"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 19:54)

>>"Bulls without Balls".
>
>In einem Wort: Ochsen

Ja... aber die Stronach-Version klingt besser.

  

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Machtkämpfe und wilde Gerüchte in der ÖVP
Rang: danzka(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.8.12 09:40)

Erst will Parteichef Spindelegger ins Finanzministerium, dann soll Fekter neue VP-Spitzenkandidatin werden. Auch Umweltminister Berlakovich steht vor dem Aus.

http://bit.ly/SWkjuK

  

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FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.10.12 14:04)

Seit der Finanzkrise gelten CDS vielen als Schreckgespenst der Finanzmärkte. Jetzt verbietet die österreichische Finanzmarktaufsicht Versicherungen die Begebung von solchen Kreditausfallversicherungen.

Die österreichischen Aufseher verbieten Versicherungen die Begebung von Kreditausfallversicherungen (CDS). In einem am Mittwoch veröffentlichten Rundschreiben erklärte die Finanzmarktaufsicht, dass diese Kreditausfallversicherungen nichts mit dem eigentlichen Versicherungsgeschäft zu tun hätten.

Mit dem Verbot wolle sie verhindern, „dass Versicherungsunternehmen abseits ihres Versicherungsgeschäfts Risiken eingehen, die ihr Geschäftsergebnis und dadurch auch die Interessen der Versicherten beeinträchtigen oder gefährden könnten.“

In Österreich habe es „vereinzelt solche Produkte bei Versicherern“ gegeben, begründete ein Sprecher der Finanzmarktaufsicht (FMA) den Schritt. Das Ausmaß sei aber nicht besorgniserregend gewesen.

Seit der Finanzkrise im Herbst 2008 gelten CDS vielen als Schreckgespenst der Finanzmärkte. Damals musste der amerikanische Staat den Versicherer AIG mit 180 Milliarden Dollar auffangen, weil der sich mit der Absicherung von Kreditrisiken über CDS-Kontrakte übernommen hatte.

Zu Österreichs größten Versicherern zählen die Vienna Insurance und die Uniqa.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kreditausfallversicherungen-aufseher-verbieten-oest erreichs-versicherern-cds-geschaefte-11928893.html

  

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RE: FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.10.12 20:39)

Die Kasperln machen sich wieder wichtig. Aber Milliarden Euro an Corporate Bonds dürfen sie schon kaufen? (= identisches Risiko).


>Die österreichischen Aufseher verbieten Versicherungen die
>Begebung von Kreditausfallversicherungen (CDS). In einem am
>Mittwoch veröffentlichten Rundschreiben erklärte die
>Finanzmarktaufsicht, dass diese Kreditausfallversicherungen
>nichts mit dem eigentlichen Versicherungsgeschäft zu tun
>hätten.
>
>Mit dem Verbot wolle sie verhindern, „dass
>Versicherungsunternehmen abseits ihres Versicherungsgeschäfts
>Risiken eingehen, die ihr Geschäftsergebnis und dadurch auch
>die Interessen der Versicherten beeinträchtigen oder gefährden
>könnten.“

  

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RE: FMA verbietet Versicherungen Begebung von CDS
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.13 08:33)

>Die Kasperln machen sich wieder wichtig. Aber Milliarden Euro
>an Corporate Bonds dürfen sie schon kaufen? (= identisches
>Risiko).


Wird interessant, wie dieses Verbot genau formuliert wird, ohne dass man Spezialisten wie Prisma oder Coface damit abdreht.

  

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neuer FMA Chef von Fekters Knaden bestimmt
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.13 08:22)

Schwarz wird gegen schwarz ausgetauscht. Jetzt sind zwei Oberösterreicher in der FMA am Werken.

Wenn ich mir seine Vita durchlese, habe ich den Eindruck, dass als nächstes ein Schalterbeamter zum Vorstand bestimmt wird.

http://derstandard.at/1360681443201/Mit-Fekters-Unterstuetzung-in-die-FMA

2002 wechselte er in die Hypo Oberösterreich, bei der er Leiter des Geschäftsbereichs Großkundenbetreuung wurde.

Auch wenn der 43-Jährige klar dem ÖVP-Lager zuzuordnen ist, bescheinigen ihm Wegbegleiter - nicht nur aus der eigenen Partei - durchaus fachliche Kompetenz.

gscheit gemeiner Einstiegssatz - da wird ÖVP Nähe gleich mit fehlender fachlicher Kompetenz gleichgesetzt - auch wenn es im Allgemeinen stimmen wird...

  

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RE: neuer FMA Chef von Fekters Knaden bestimmt witzig
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.13 11:07)

neuer FMA Chef von Fekters "Knaden" bestimmt?

Meinst Du: neuer FMA Chef von Fekters "Gnaden" bestimmt? - Das wäre bedenklich!

ODER: neuer FMA Chef von Fekters "Knaben" bestimmt? - Das wäre noch viel bedenklicher ...

Und noch viel viel bedenklicher: neuer FMA Chuf ZU Fekters "Knaben" bestimmt? ....

  

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RE: neuer FMA Chef von Fekters Gnaden bestimmt
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.13 11:25)

Ich sollte nicht so früh posten

Gnaden natürlich - Bedenklich ist es auf alle Fälle, die von Dir aufgezeigten Varianten haben auch was

>neuer FMA Chef von Fekters "Knaden" bestimmt?
>
>Meinst Du: neuer FMA Chef von Fekters "Gnaden"
>bestimmt? - Das wäre bedenklich!
>
>ODER: neuer FMA Chef von Fekters "Knaben" bestimmt?
>- Das wäre noch viel bedenklicher ...
>
>Und noch viel viel bedenklicher: neuer FMA Chuf ZU Fekters
>"Knaben" bestimmt? ....

  

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Thema #137726

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