ATX (Wiener Börse Index) DAX - Analysen der Verschuldungssituation der Staaten | aktie.at Forum
Analysen der Verschuldungssituation der Staaten gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.11 01:35)

Ich habe mir für einige Staaten Europas analog zu Griechenland die
Budgetsitution angesehen. Im Lauf der Zeit werden bessere Schätzungen
herauskommen bzw. die realen Zahlen bekannt werden, dann werde ich das
ganze aktualisieren. Die Ergebnisse sind teilweise überraschend (z.B.
Frankreich ist sehr schlecht unterwegs):




  

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Antworten zu diesem Thema
Analysen der Verschuldungssituation der Staaten, Rang: Warren Buffett(3546), 30.6.11 11:59
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Griechenland
31.1.11 22:00
1
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2
Tolle Grafikwitzig
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RE: Analysen der Verschuldungssituation der Staaten
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RE: Analysen der Verschuldungssituation der Staaten
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14
      RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
12.2.11 16:34
15
      RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
12.2.11 18:18
16
      RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
12.2.11 18:50
17
      RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
12.2.11 19:03
18
      RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
12.2.11 22:43
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      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 08:57
23
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 09:03
24
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 10:25
25
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 21:49
26
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 22:48
27
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 23:54
28
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 22:55
29
      RE: Haircut von 50-70%
19.4.11 23:57
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56
      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...
12.3.11 20:54
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      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...
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58
      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...
13.3.11 18:55
59
      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...
14.3.11 08:13
60
      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...gut analysiert
14.3.11 10:26
61
      RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn a...
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      RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
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91
      RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
02.4.11 21:56
92
      RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
02.4.11 22:11
93
      RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
02.4.11 22:17
94
      RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
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      RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
06.4.11 21:24
100
      RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
06.4.11 21:28
101
      ROUNDUP: Portugal braucht Finanzhilfe
06.4.11 21:36
102
      RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
06.4.11 21:47
103
      RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
06.4.11 22:21
104
      Portugal schuldet österreichs Banken hunderte Millionen
07.4.11 21:59
105
      RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
06.4.11 23:20
106
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07.4.11 20:03
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12.4.11 20:11
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      Hurdles to a Greek debt restructuring
19.4.11 15:32
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      RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
19.4.11 15:56
119
      RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
19.4.11 16:03
120
      RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
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27.4.11 10:38
131
      RE: 'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
27.4.11 12:44
132
      RE: 'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
27.4.11 23:02
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03.5.11 08:07
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03.5.11 08:22
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03.5.11 08:56
137
      Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
03.5.11 12:42
138
      die bruchstelle ist frankreich
03.5.11 12:52
139
      RE: die bruchstelle ist frankreich
03.5.11 19:30
140
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04.5.11 14:13
141
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06.5.11 22:25
142
      'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 10:26
143
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 10:48
144
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 11:01
145
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 11:49
146
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 12:39
147
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 13:09
148
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 12:16
149
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 13:19
150
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 17:32
151
      Weitere Hilfen für Griechenland ?
08.5.11 17:49
152
      Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren
08.5.11 18:02
153
      RE: Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren
08.5.11 18:22
154
      RE: Weitere Hilfen für Griechenland ?
08.5.11 19:04
155
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 20:00
156
      EU Said to Consider Requiring Collateral for Extra Gree...
08.5.11 20:46
157
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 21:30
158
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 23:29
159
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 07:48
160
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'gut analysiertgut analysiert
09.5.11 08:39
161
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 08:44
162
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 08:50
163
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 10:18
164
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 13:09
165
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 21:37
166
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
08.5.11 23:33
167
      Sparen
09.5.11 01:47
168
      RE: Sparen
09.5.11 12:24
169
      RE: Sparen
09.5.11 14:19
170
      RE: Sparen
09.5.11 14:59
171
      RE: Sparen
09.5.11 15:17
172
      RE: Sparen
09.5.11 15:39
173
      'Griechenland ist nicht insolvent'witzig
10.5.11 09:23
174
      Griechenland: Wirtschaft wächst
13.5.11 16:59
175
      RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
13.5.11 17:07
176
      RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
13.5.11 17:17
177
      RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
13.5.11 17:29
178
      Griechische Prognose verschlechtert
13.5.11 20:04
179
      RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
09.5.11 09:01
180
      RE: Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
03.5.11 19:23
181
      RE: Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
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RE: Prognosen der EU für 2011 und 2012
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14.5.11 14:43
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Deutschland hat Vorkrisenniveau überschritten
14.5.11 22:14
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GR: EU verliert die Geduld
15.5.11 14:49
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      RE: GR: EU verliert die Geduld
15.5.11 19:06
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      RE: GR: EU verliert die Geduldgut analysiert
15.5.11 20:28
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      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 10:20
194
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 19:25
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      RE: GR: EU verliert die Geduld
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      Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzichten"
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      RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzicht...
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      RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzicht...
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      RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzicht...
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      RE: GR: EU verliert die Geduld
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201
      RE: GR: EU verliert die Geduldgut analysiert
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      RE: GR: EU verliert die Geduldgut analysiert
16.5.11 08:37
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      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 08:53
204
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 10:18
205
      RE: GR: EU verliert die Geduldgut analysiert
16.5.11 13:44
206
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 14:16
207
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 16:36
208
      "Irland kann seine Schulden zurückzahlen"
16.5.11 17:54
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      Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
16.5.11 18:03
210
      RE: Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
16.5.11 18:18
211
      RE: Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
16.5.11 19:12
212
      RE: "Irland kann seine Schulden zurückzahlen"
16.5.11 19:35
213
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 21:06
214
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 21:29
215
      RE: GR: EU verliert die Geduld
16.5.11 21:54
216
      Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
16.5.11 22:38
217
      RE: Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
17.5.11 08:17
218
      RE: Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
17.5.11 08:19
219
      Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden ni...
17.5.11 08:41
220
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...gut analysiert
17.5.11 08:52
221
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...
17.5.11 09:32
222
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...
17.5.11 09:49
223
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...
17.5.11 16:26
224
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...
18.5.11 08:09
225
      RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulde...
18.5.11 08:37
226
      Portugal mit höchster Arbeitslosigkeit seit 30 Jahren
18.5.11 14:10
227
      Spaniens Wirtschaft wächst dank Exporten
18.5.11 15:33
228
      Euro:"Schicksalsgemeinschaft auf Gedeih und Verderb"
18.5.11 16:58
229
      Völlig realitätsfremd
21.5.11 21:30
230
      RE: Völlig realitätsfremd
22.5.11 10:55
231
      Vorbild Schweden: Vom Schuldenkaiser zum Musterschülerinteressant
23.5.11 10:16
232
      Fitch senkt Ausblick für Belgien
23.5.11 23:11
233
      U.K. Deficit Widens More Than Forecast
24.5.11 11:13
234
      wachstum statt haircut
16.5.11 14:51
235
      RE: GR: EU verliert die Geduld
15.5.11 20:45
236
Germany is going strong
16.5.11 23:01
237
Belgien trotz Rating-Warnschuss nicht in Gefahr
24.5.11 17:14
238
RE: Belgien trotz Rating-Warnschuss nicht in Gefahrgut analysiert
24.5.11 20:09
239
Olli Rehn: „Die EU wird in keine Transferunion verwande...
24.5.11 20:23
240
"Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
24.5.11 21:43
241
      germany going strong?
24.5.11 23:19
242
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
25.5.11 13:44
243
      Banger Blick auf Credit Default Swaps
25.5.11 14:08
244
      OECD-Ausblick: Die Schnellen, die Nachzügler
25.5.11 17:33
245
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
25.5.11 21:29
246
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
26.5.11 08:44
247
      EU hofft bei Portugal-Rettung auf China
26.5.11 09:41
248
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
26.5.11 09:45
249
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
26.5.11 10:41
250
      ECB Rules Leave More Room for Greek Restructuring Than ...
26.5.11 10:50
251
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
26.5.11 19:02
252
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
26.5.11 19:08
253
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
27.5.11 10:11
254
      ECB's Kranjec: Slovenia Near Critical Finance Situation...
27.5.11 11:33
255
      Anleger schützen sich gegen US-Pleite
27.5.11 14:31
256
      RE: Anleger schützen sich gegen US-Pleite
27.5.11 17:08
257
      RE: ECB's Kranjec: Slovenia Near Critical Finance Situa...
27.5.11 17:11
258
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"gut analysiert
27.5.11 17:16
259
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
27.5.11 19:44
260
      Italien
27.5.11 20:18
261
      RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
27.5.11 20:55
262
      es lügen alle, nicht nur griechenland
28.5.11 20:30
263
      Why the British economy is in very deep trouble
28.5.11 20:37
264
      Athens Familiensilber könnte 200 Milliarden Euro bringe...
29.5.11 08:53
265
      die schuld(en) und der gläubiger
29.5.11 09:36
266
      RE: die schuld(en) und der gläubiger
29.5.11 11:36
267
      RE: die schuld(en) und der gläubiger
29.5.11 13:50
268
      RE: die schuld(en) und der gläubiger
29.5.11 18:13
269
      Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
29.5.11 20:10
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      Drama in Griechenland spitzt sich zu
29.5.11 20:50
271
      RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
29.5.11 21:40
272
      RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
29.5.11 22:00
273
      RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
29.5.11 22:02
274
      When should Greece default?
29.5.11 22:38
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30.5.11 16:25
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      Orban verschafft den verschuldeten Häuslbauern Luftinteressant
30.5.11 20:05
277
      Denmark unexpectedly entered a recession
31.5.11 10:26
278
      Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
31.5.11 15:30
279
      RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
31.5.11 15:58
280
      Karas fordert bis zu zehnmal höheres EU-Budget
31.5.11 16:07
281
      RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fachwitzigwitzig
31.5.11 16:50
282
      RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
31.5.11 17:07
283
      RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
31.5.11 20:19
284
      IWF zahlt bei Griechenhilfe nicht mit
01.6.11 09:51
285
      EU Considers Sweeteners for Greek Debt Extension
01.6.11 13:54
286
      Spain cut its budget deficit in half in the first four ...
01.6.11 14:24
287
      "Griechische Staatsfirmen sind Gift für Investoren"
01.6.11 21:23
288
      Griechische Vermögenswerte als Sicherheit für Geldgeber
02.6.11 10:37
289
      "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
04.6.11 07:37
290
      RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"gut analysiert
04.6.11 15:25
291
      RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
05.6.11 09:28
292
      RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
05.6.11 10:33
293
Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 08:56
294
RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 10:34
295
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 10:40
296
      Hans-Werner Sinn: Dreht Griechenland den Geldhahn zu
05.6.11 10:59
297
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 11:48
298
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 12:17
299
      Wackelt jetzt auch Frankreich?
05.6.11 14:08
300
      RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
05.6.11 20:36
301
      RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
05.6.11 20:43
302
      RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
06.6.11 08:33
303
      RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
06.6.11 19:54
304
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 20:42
305
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 20:51
306
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandwitzig
05.6.11 21:01
307
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
05.6.11 23:39
308
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 06:40
309
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 08:48
310
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandwitzig
06.6.11 12:49
311
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 15:34
312
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 21:17
313
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 21:52
314
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 22:34
315
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandgut analysiertgut analysiert
06.6.11 23:17
316
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandwitzigwitzig
07.6.11 20:10
317
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandgut analysiertgut analysiert
07.6.11 20:32
318
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
07.6.11 23:20
319
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenlandgut analysiertgut analysiert
07.6.11 20:59
320
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
07.6.11 23:40
321
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
07.6.11 22:43
322
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
07.6.11 23:01
323
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 00:15
324
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 10:38
325
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 11:51
326
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 12:03
327
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 12:17
328
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 12:19
329
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 12:37
330
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 13:42
331
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
08.6.11 14:44
332
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 20:07
333
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 21:29
334
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 22:00
335
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 22:21
336
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 19:51
337
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
07.6.11 09:02
338
      RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
06.6.11 12:40
339
      denn sie wissen nicht was sie tun
08.6.11 16:56
340
      "Eine ernsthafte und harte Umschuldung ist unvermeidlic...
08.6.11 17:32
341
      ÖIAG soll Griechen bei Privatisierung helfen
09.6.11 08:51
342
      ECB Rulebook Equates Irish, German Risk
09.6.11 11:27
343
      PGS-Exposure unserer Banken
12.6.11 09:47
344
      RE: PGS-Exposure unserer Banken
12.6.11 10:18
345
      RE: PGS-Exposure unserer Banken
12.6.11 11:44
346
      RE: PGS-Exposure unserer Banken
12.6.11 11:47
347
      RE: PGS-Exposure unserer Bankengut analysiert
12.6.11 16:35
348
      RE: PGS-Exposure unserer Bankengut analysiert
12.6.11 16:52
349
      Morgen Krisentreffen
13.6.11 12:24
350
      S&P Cuts Greece Rating, Expects Restructuring
13.6.11 19:55
351
      RE: PGS-Exposure unserer Banken
12.6.11 16:45
352
Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
06.6.11 16:21
353
Athen zahlt noch immer Renten an Tote
06.6.11 16:55
354
RE: Athen zahlt noch immer Renten an Tote
06.6.11 17:08
355
RE: Athen zahlt noch immer Renten an Tote
06.6.11 21:39
356
RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
07.6.11 08:43
357
      RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
07.6.11 08:51
358
      RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
07.6.11 10:08
359
      RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
07.6.11 19:37
360
      RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
07.6.11 08:52
361
Portugals neue Regierung fährt härteren Sparkurs
07.6.11 19:58
362
Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Bankensekt...
14.6.11 21:11
363
RE: Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Banken...
14.6.11 21:53
364
      RE: Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Banken...
14.6.11 22:13
365
EZB riskiert 130 Milliarden in Griechenland
15.6.11 09:33
366
Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie ni...
15.6.11 16:15
367
RE: Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen si...gut analysiertgut analysiert
15.6.11 16:25
368
Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufun...
15.6.11 17:32
369
RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabst...
16.6.11 10:19
370
RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabst...
16.6.11 11:25
371
Griechenland - IWF wird nächste Hilfstranche zahlen
16.6.11 13:01
372
GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
16.6.11 15:05
373
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
16.6.11 17:32
374
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
16.6.11 19:23
375
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
16.6.11 23:43
376
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 08:25
377
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 09:22
378
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 09:27
379
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 10:54
380
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
19.6.11 21:35
381
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 11:12
382
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 12:18
383
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 17:02
384
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 17:29
385
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
18.6.11 17:45
386
Juncker versteht europäische Perversität nicht
18.6.11 17:56
387
RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
17.6.11 17:29
388
RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabst...
16.6.11 19:30
389
GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
16.6.11 19:43
390
RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
16.6.11 19:46
391
RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
16.6.11 19:51
392
RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
16.6.11 19:57
393
RE: Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen si...
16.6.11 10:13
394
RE: EZB riskiert 130 Milliarden in Griechenland
15.6.11 21:43
395
      Griechenland muss Tafelsilber verhökerninteressant
16.6.11 20:47
396
Juncker will Entscheidung zu Griechenland vor September...
17.6.11 08:19
397
Euro-Finanzminister lassen Griechenland zappeln
20.6.11 07:33
398
Euro-Zone: Freiwillige private Beteiligung an Griechen-...
20.6.11 07:42
399
      Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' für ...
20.6.11 14:30
400
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
20.6.11 16:22
401
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
20.6.11 18:03
402
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
20.6.11 22:51
403
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...witzig
20.6.11 17:51
404
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...gut analysiertgut analysiert
20.6.11 18:21
405
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
20.6.11 19:12
406
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
21.6.11 08:32
407
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
21.6.11 08:48
408
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
21.6.11 08:56
409
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
21.6.11 09:05
410
      RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' ...
21.6.11 09:09
411
      GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tuninteressant
21.6.11 08:57
412
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 09:16
413
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 09:40
414
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 09:46
415
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 10:56
416
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 12:59
417
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tungut analysiertgut analysiert
21.6.11 13:47
418
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 14:03
419
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 14:38
420
      New Greek Bailout Would Put Most Debt With EU, IMF, Rep...
21.6.11 14:59
421
      Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lassen"
21.6.11 17:32
422
      RE: Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lass...
21.6.11 17:41
423
      RE: Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lass...
21.6.11 17:45
424
      Schnäppchenjagd in Griechenland
21.6.11 22:22
425
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 14:09
426
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 22:32
427
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 22:48
428
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
21.6.11 22:55
429
      RE: GR-Abstimmung positiv
22.6.11 00:02
430
      RE: GR-Abstimmung positiv
22.6.11 07:48
431
      RE: GR-Abstimmung positiv
22.6.11 08:51
432
      RE: GR-Abstimmung positiv
22.6.11 09:05
433
      Faymann fordert Athen zum Sparen aufwitzig
22.6.11 13:15
434
      RE: Faymann fordert Athen zum Sparen auf
22.6.11 14:12
435
      RE: Faymann fordert Athen zum Sparen auf
22.6.11 14:14
436
      Griechische Regierung beschließt neue Sparpläne
23.6.11 09:18
437
      RE: Griechische Regierung beschließt neue Sparpläne
23.6.11 09:29
438
      RE: GR-Abstimmung positiv
22.6.11 08:54
439
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tunwitzig
21.6.11 22:57
440
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tunwitzig
21.6.11 23:00
441
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
23.6.11 09:32
442
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
23.6.11 10:20
443
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
23.6.11 10:28
444
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
23.6.11 10:34
445
      RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
23.6.11 12:53
446
      Irland wächst viel stärker als erwartet
23.6.11 13:20
447
      RE: Irland wächst viel stärker als erwartet
23.6.11 14:52
448
      Juncker: "Es gibt keinen Plan B."
23.6.11 19:44
449
      RE: Juncker: "Es gibt keinen Plan B."
23.6.11 19:57
450
      "Kuriose Welt des Geldes"
23.6.11 20:13
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24.6.11 09:37
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458
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27.6.11 17:27
459
      RE: Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teure...
27.6.11 19:54
460
      RE: Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teure...
27.6.11 18:28
461
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 20:12
462
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 20:24
463
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 20:43
464
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 20:46
465
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 21:34
466
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 20:54
467
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 21:22
468
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 21:31
469
      RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder vertei...
27.6.11 22:21
470
      RE: Der Steuerzahler wird die Pleite der PIIGS bezahlen
27.6.11 21:37
471
      Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anleihen
27.6.11 21:49
472
      RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anlei...
27.6.11 21:55
473
      RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anlei...
27.6.11 22:06
474
      RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anlei...
27.6.11 22:34
475
Euro-Staaten auch auf Staatspleite Griechenlands vorber...
27.6.11 22:40
476
Griechenland-Hilfe: Austro-Banken diskutieren Hilfen
28.6.11 13:10
477
      "Pleite kommt, müssen aber Zeit gewinnen"
28.6.11 15:14
478
      OECD lobt ehemaligen Pleitekandidaten Island
28.6.11 17:03
479
Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich ...
28.6.11 21:31
480
RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 21:33
481
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 22:56
482
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 23:06
483
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 23:17
484
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 23:21
485
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 23:29
486
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
28.6.11 23:57
487
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
29.6.11 06:41
488
      RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinl...
29.6.11 06:56
489
Portugal privatisiert was gehtinteressant
29.6.11 08:06
490
      RE: Portugal privatisiert was geht
29.6.11 08:40
491
           Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigke...
29.6.11 11:39
492
           RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürd...
29.6.11 13:16
493
           FDP Schäffler: EZB hat Finanzkrise verursacht und versc...
29.6.11 13:32
494
           „Positive Signale von den Rating-Agenturen“
29.6.11 13:55
495
           RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürd...gut analysiert
29.6.11 22:49
496
           Manche sind gleicher
30.6.11 08:29
497
           RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürd...
30.6.11 08:46
498
           RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürd...
30.6.11 08:57
499
           Radikales Sparen als einziger Ausweg
30.6.11 10:43
500
           RE: Radikales Sparen als einziger Ausweg
30.6.11 10:50
501
           RE: Radikales Sparen als einziger Ausweg
30.6.11 11:59
502

Dazu nochmal mein Posting zu Griechenland aus dem Finanzkrisen-Thread:

------

Ich habe mir ein wenig die Verschuldungsdynamik Griechenlands
angesehen (die Schätzungen
für 2011 und 2012 stammen von der WKO). Die Formeln/Zahlen
sind denke ich selbsterklärend.

Man sieht den kaum gebremsten Anstieg in der ersten Tabelle.
Wenn Griechenland allerdings Geld zum Rückkauf eigener
Anleihen von der
EU erhält haben sie vielleicht eine Chance. Ich habe einen
Ertrag von
jeweils 5% des GDP in 2011 und 2012 unterstellt - man sieht in
der zweiten Tabelle daß
dann der Schuldenstand in Relation zum GDP sogar fällt (letzte
Spalte), obwohl weiterhin
horrende Defizite angenommen werden.

  

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Feb. 1 (Bloomberg) -- The mantra “Don’t Fight the Fed” has saved many Treasury traders. Investors in euro denominated debt are learning to treat the European Central Bank with the same respect.

Greek debt beat its counterparts in January, handing investors a 3.8 percent return, even as most global investors in a Bloomberg poll predict the nation will default. Irish bonds staunched losses to their best performance since December 2009, after shedding 11 percent in November when the government was forced to seek a bailout. In both cases, strategists say, ECB buying inspired the turnaround.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aVcsQH5By2.o&pos=3

  

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RE: Analysen der Verschuldungssituation der Staaten
patbull7(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.2.11 21:17)

vielen Dank fürs Posten, interessanter Vergleich..

Was mich sehr beunruhigt sind die Schulden, die hier nicht ausgewiesen sind. In Österreich wissen wir zB dass die Berücksichtigung der Asfinag (12 Mrd Schulden, aber weil 1.5 Mrd Einnahmen pro Jahr darf aus Staatsschulden herausgerechnet werden) und ÖBB die Gesamtschulden um 10 Prozentpunkte auf rund 80% des BIP erhöhen würde.

Da fragt man sich natürlich, wenn ein Staat mit relativ gesunden Finanzen schon so mogelt, was Spanien, Frankreich usw so alles unberücksichtigt lassen!!


Vielleicht hat der eine oder andere auch This Time Is Different von Rogoff/Reinhart gelesen. Mich amüsiert diese ganze Staatsschulden-Diskussion sehr und vor allem die Beruhigungsversuche. Österreich und Deutschland werden immer als solide Staaten dargestellt. Im historischen Vergleich sind für mich alle großen westlichen Staaten inkl DE/AT in einer sehr gefährlichen Verschuldungssituation.

  

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RE: Analysen der Verschuldungssituation der Staaten
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.2.11 21:31)

>Vielleicht hat der eine oder andere auch This Time Is Different von Rogoff/Reinhart gelesen. Mich amüsiert diese
>ganze Staatsschulden-Diskussion sehr und vor allem die Beruhigungsversuche. Österreich und Deutschland werden immer
>als solide Staaten dargestellt. Im historischen Vergleich sind für mich alle großen westlichen Staaten inkl DE/AT in einer
>sehr gefährlichen Verschuldungssituation.

Hab ich (noch) nicht gelesen, aber an Leute die sich evtl. intensiver damit auseinandergesetzt haben eine andere Frage: gibt es bekannte, aufgearbeitete Statistiken dazu, in welchen Zyklen Staaten früher pleitegingen, als das noch quasi "normales" Mittel der Entschuldung war.

Den industriealisierten westlichen Demokratien geht es seit dem WK 2 ja diesbezüglich gut, die USA haben eine noch längere Vertrauensphase. Viel Schubkraft für den Übermut...

  

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Griechenland bricht geschützte Märkte auf
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.11 14:00)

Griechenland bricht geschützte Märkte auf
04.02.2011 | 18:38 | FABIAN GREIMEL (Die Presse)

Der griechische Staatschef George Papandreou liberalisiert 70 geschlossene Branchen. Schätzungen zufolge würde das Wirtschaftswachstum dadurch in die Höhe schnellen. Wachstum, das das Land dringend braucht.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/631397/Griechenland-bricht-geschuetzte -Maerkte-auf?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do



Die durchschnittlichen Zinskosten in dem Artikel sind allerdings falsch,
vor allem daß es keinen Anstieg in den nächsten Jahren geben soll -
die Kosten für die EU-Gelder sind relativ hoch.

  

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Euro-Rettungsfonds überweist Irland ersten Kredit zu 5,9 Prozent
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.11 13:45)

Euro-Rettungsfonds überweist Irland ersten Kredit zu 5,9 Prozent

Brüssel (APA/Reuters) - Die erste Kreditzahlung des
Euro-Rettungsfonds an Irland ist nach Informationen aus Kreisen etwas
höher ausgefallen als geplant. Die Europäische
Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) habe 3,6 Mrd. Euro zu effektiven
Kreditkosten von 5,9 Prozent an die Regierung in Dublin überwiesen,
war aus Kreisen des EFSF am Sonntag zu erfahren. Der Fonds hatte dazu
am 25. Januar seine erste Anleihe im Volumen von fünf Milliarden Euro
aufgenommen.

"Dank der erfolgreichen Emission ist die an Irland überwiesene
Summe höher als die vereinbarten 3,3 Milliarden Euro", sagte ein
Vertreter des EFSF. Fonds-Chef Klaus Regling hatte anlässlich der
Anleiheemission gesagt, die Kosten für Irland lägen voraussichtlich
bei etwa sechs Prozent.

Der angeschlagene Euro-Staat musste als erster den zur Abwehr von
Staatspleiten gegründeten Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen und
soll über zwei Jahre mit Krediten über insgesamt 67,5 Milliarden Euro
versorgt werden. Neben dem EFSF, hinter dem die Euro-Staaten als
Bürgen stehen, finanzieren auch die Europäische Union und der
Internationale Währungsfonds das Programm. Der EFSF kann von dem
Kapital, das er für hilfesuchende Länder am Markt aufnimmt, aber nur
knapp 60 Prozent an diese als Kredit weiterleiten. Die Differenz muss
als Sicherheit einbehalten werden, damit die Ratingagenturen der in
Luxemburg ansässigen Zweckgesellschaft der Euro-Staaten die Bestnote
"AAA" geben und das Geld zu günstigsten Zinsen beschafft werden kann.

Die erste Emission fand Ende Januar reißenden Absatz. Noch im ersten
Halbjahr soll die nächste Anleihe in Höhe von drei bis fünf
Milliarden Euro zu zehn Jahren Laufzeit aufgenommen werden.


  

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Bereits am 7. Februar (10% des Jahres) hat Portugal rund 25% seines für das ganze Jahr geplanten Kreditvolumens finanziert.

-------

Die Zinssituation hat sich aber bisher für sie nicht entspannt. Für lange
Laufzeiten müssen sie im Moment mehr zahlen als zu Jahresbeginn.

  

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Juncker bringt Schuldenstreckung für Griechenland ins Spiel
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.11 08:50)

Juncker bringt Schuldenstreckung für Griechenland ins Spiel
Verlängerung der Kredite auf eine Laufzeit von 30 Jahren sei vorstellbar

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/936705/fullstory

  

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Spanien kann es allein schaffen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.11 08:31)

...
“Spain has done more impressive policy reforms in recent months than any other industrialized country I can recall,” Erik Nielsen, chief European economist at Goldman Sachs International, said in an e-mailed response to questions. There’s “no question” Spain’s measures will do more to stem the sovereign-debt crisis than any steps by European leaders to retool the European Financial Stability Facility, he said.
...

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aAJzK9d4_ENo&pos=3

  

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Portugal will mit Anleihen-Rückkauf Vertrauen zurückgewinnen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.11 16:36)

Portugal will mit Anleihen-Rückkauf Vertrauen zurückgewinnen

Lissabon (APA/Reuters) - Das hoch verschuldete Portugal will mit
dem vorzeitigen Rückkauf von Staatsanleihen verloren gegangenes
Vertrauen bei Investoren zurückgewinnen. Die eigentlich erst im April
und Juni fällige Rückzahlung von Papieren im Wert von 9,5 Mrd. Euro
soll auf kommenden Mittwoch vorgezogen werden. Das teilte die mit dem
Schuldenmanagement des Staates beauftragte Finanzagentur am Freitag
in Lissabon mit.

"Portugal nutzt aus, dass derzeit viele Investoren verkaufen
wollen", sagte Analyst Filipe Silva von Banco Carregosa. Im Vorjahr
hatte Portugal schon einmal eine Anleihe im Wert von einer Milliarde
Euro vorzeitig zurückgekauft.

  

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Spanische Wirtschaft im vierten Quartal gewachsen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.11 17:22)

Spanische Wirtschaft im vierten Quartal gewachsen

Madrid (APA/Reuters) - Spaniens Wirtschaft hat im vierten Quartal
etwas an Fahrt aufgenommen. Die Wirtschaftsleistung legte von Oktober
bis Dezember 2010 um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu, wie das spanische
Statistikamt am Freitag mitteilte. Befragte Volkswirte hatten mit
einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in dieser Höhe
gerechnet. Im dritten Quartal war das BIP in dem südeuropäischen Land
noch stagniert. Verglichen mit dem Vorjahr lag die
Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent höher - das ist der zweite Anstieg
nach sieben Quartalen mit Rückgängen in Folge.

Im gesamten Jahr 2010 bleibt Spanien dennoch in der Rezession: Das
BIP ging um 0,1 Prozent zurück. Damit fällt das Minus aber geringer
aus als zuletzt vorhergesagt. Das frühere Boomland Spanien war nach
dem Platzen einer Immobilienblase im Frühjahr 2008 in die Rezession
abgerutscht. Die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa einem Fünftel und
damit so hoch wie in keinem anderen europäischen Land.

  

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Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 08:11)

Gläubigern könnte schon bald das Angebot eines 25-prozentigen Verlustes gemacht werden...

weiter:http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/629687/Schuldenkrise_EU-verhandelt-gri echische-Insolvenz

und

Unions-Budgetexperte: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar...

weiter:http://www.dowjones.de/site/2011/02/unions-budgetexperte-haircut-griechischer-schulden-un vermeidbar.html

--------------------------

25% Schuldennachlass werden sicher NICHT reichen. Aber für den Anfang, um das Publikum auf das Unvermeidliche zu gewöhnen, wird es wohl reichen....

  

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RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 16:34)

>25% Schuldennachlass werden sicher NICHT reichen. Aber für
>den Anfang, um das Publikum auf das Unvermeidliche zu
>gewöhnen, wird es wohl reichen....



Wenn das Budget ansonten im Griff ist würde das schon reichen - das würde
die Verschuldung ja unter das Niveau von Italien in den Bereich von Belgien bringen.

  

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RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 18:18)

Wenn das Budget ansonten im Griff ist würde das schon reichen - das würde
die Verschuldung ja unter das Niveau von Italien in den Bereich von Belgien bringen.


Glaub nicht daß das genügen wird. Italien,aber vorallem Belgien (um das man sich wohl weniger Sorgen machen muss) haben ein viel größere industrielle Stärke im Rücken als Griechenland.

Denn nach der gegenwärtigen Finanzplanung wird die Verschuldung der Griechen trotz des 110-Mrd.-Euro-Hilfspakets von EU und IWF bis 2014 auf rund 165 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:kampf-gegen-ausfall-griechenland-lot et-optionen-fuer-umschuldung-aus/60005450.html

  

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RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 18:50)

Naja, bei 25% Haircut sinkt ja auch die Zinslast entsprechend und die
Prognosen sehen wieder anders aus. Andere Länder haben eine noch
schlechtere Basis als Griechenland und kommen mit dem Budget zurecht -
alles eine Frage des politischen Willens.


>Glaub nicht daß das genügen wird. Italien,aber vorallem
>Belgien (um das man sich wohl weniger Sorgen machen muss)
>haben ein viel größere industrielle Stärke im Rücken als
>Griechenland.
>
>Denn nach der gegenwärtigen Finanzplanung wird die
>Verschuldung der Griechen trotz des 110-Mrd.-Euro-Hilfspakets
>von EU und IWF bis 2014 auf rund 165 Prozent des
>Bruttoinlandsprodukts steigen.

  

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RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 19:02)

Naja, bei 25% Haircut sinkt ja auch die Zinslast entsprechend und die
Prognosen sehen wieder anders aus. Andere Länder haben eine noch
schlechtere Basis als Griechenland und kommen mit dem Budget zurecht -
alles eine Frage des politischen Willens.


Alles über 100% Verschuldung des BIPs ist für Griechenland nicht beherrschbar auf Dauer. Nach ein paar Jahren steht man wieder vor einer neuen Entschuldung.Frage ist nur,abseits der Zinsen, wer so einen Staat weiter Geld borgt,das er höchstwahrscheinlich nicht mehr wiedersieht?
Man macht aus Griechen eben,bei allen guten Willen,keine Sparweltmeister. Siehe neueste News.

Ich glaube für viele Schuldner (und Gläubiger) wird es noch böse Zeiten geben.

  

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RE: Haircut griechischer Schulden unvermeidbar
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.11 22:43)

Frage ist nur,abseits der
>Zinsen, wer so einen Staat weiter Geld borgt,das er
>höchstwahrscheinlich nicht mehr wiedersieht?

Na Du selbst, via Deiner Steuerleistung. Das ist ja der Gag.

  

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Kenneth Rogoff:"Haircut von mindestens 40%"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.11 09:02)

Europa braucht einen umfassenden Plan, welche Schulden wie umstrukturiert werden und welche unberührt bleiben. Das wird nicht schön werden, Europa wird in eine Einheitslösung hineingezwungen werden. Der Brady-Plan für Lateinamerika in den achtziger Jahren hatte einen ziemlich einheitlichen Schuldenschnitt. Solch ein Modell ist für Europa plausibel, vielleicht etwas differenzierter. Ich stelle mir einen Schuldenschnitt von 30 bis 40 Prozent vor, obwohl das gerade für Griechenland nicht reichen könnte. Danach müssen die Steuerzahler in Deutschland und Frankreich im Grunde alles andere auffangen. Das ist offensichtlich: Wenn man die verbleibenden Schulden nicht garantiert, gäbe es eine Panik.

weiter:http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E544A9861A72A45A3B2DF0D15727 B53DD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

--------------------------------

Frage ist nur,abseits der
>Zinsen, wer so einen Staat weiter Geld borgt,das er
>höchstwahrscheinlich nicht mehr wiedersieht?

Na Du selbst, via Deiner Steuerleistung. Das ist ja der Gag


Glaube, daß mich das möglichweise persönlich weniger tangieren wird als andere..

  

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Griechenland ist pleite. Und die B************ wohl auch dort. Wer sich nicht die letzten Quartale retten konnte, wird voll zur Kassa gebeten werden....

Im Falle einer Umschuldung griechischer Staatsanleihen müssen die Gläubiger nach Einschätzung von Moritz Krämer, Leiter des European Debt Evaluation Teams bei der Ratingagentur Standard & Poor's, dagegen mit einem so genannten "Haircut" von 50 bis 70 Prozent ihres Kapitaleinsatzes rechnen.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/griechenland-wird-um schuldung-nicht-vermeiden-koennen-468580/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=11.2.DT


Vor ein paar Monaten noch belächelt:

>Europa braucht einen umfassenden Plan, welche Schulden wie
>umstrukturiert werden und welche unberührt bleiben. Das wird
>nicht schön werden, Europa wird in eine Einheitslösung
>hineingezwungen werden. Der Brady-Plan für Lateinamerika in
>den achtziger Jahren hatte einen ziemlich einheitlichen
>Schuldenschnitt. Solch ein Modell ist für Europa plausibel,
>vielleicht etwas differenzierter. Ich stelle mir einen
>Schuldenschnitt von 30 bis 40 Prozent vor, obwohl das gerade
>für Griechenland nicht reichen könnte. Danach müssen die
>Steuerzahler in Deutschland und Frankreich im Grunde alles
>andere auffangen. Das ist offensichtlich: Wenn man die
>verbleibenden Schulden nicht garantiert, gäbe es eine Panik.
>
>weiter:http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E544A9861A72A45A3B2DF0D15727 B53DD~ATpl~Ecommon~Scontent.html
>
>--------------------------------
>

  

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>Im Falle einer Umschuldung griechischer Staatsanleihen müssen
>die Gläubiger nach Einschätzung von Moritz Krämer, Leiter des
>European Debt Evaluation Teams bei der Ratingagentur Standard
>& Poor's, dagegen mit einem so genannten
>"Haircut" von 50 bis 70 Prozent ihres
>Kapitaleinsatzes rechnen.


Ich gehe nach wie vor von Verlängerung und Kuponreduktion aus. Bei einem
größerem Haircut sind alle griechischen Banken pleite, das soll
eine Problemlösung sein? Es würde mich irgendwie auch wundern
wenn sie schon jetzt restrukturieren ohne die eventuellen
Privatisierungserfolge abzuwarten bzw. nachdem man jetzt 1 Jahr soviel
Geld und politisches Kapital investiert hat.

  

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RE: Haircut von 50-70%
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.4.11 08:54)

Ich gehe nach wie vor von Verlängerung und Kuponreduktion aus. Bei einem
größerem Haircut sind alle griechischen Banken pleite, das soll
eine Problemlösung sein? Es würde mich irgendwie auch wundern
wenn sie schon jetzt restrukturieren ohne die eventuellen
Privatisierungserfolge abzuwarten bzw. nachdem man jetzt 1 Jahr soviel
Geld und politisches Kapital investiert hat.


Alle Massnahmen können im Grunde nur mehr das Unvermeidliche hinauszögern. Übrig wird der "europäische" Steuerzahler (d.h vorallem die "Nordländer") bleiben, der dann für den Saustall anderer aufkommen muss. Vielleicht wird gar eine neue europäische Krisensteuer(n) erfunden, um die ungeheuren Ausfälle (und damit wackeligen Banken in FR,D u.s.w) halbwegs auszugleichen.

Frage ist nur,wer wird dann Griechenland & Co in ZUKUNFT noch Geld leihen? Womit werden dann Griechen und andere die laufenden Kosten für Pensionen, Verwaltung etc. bezahlen?

  

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>Frage ist nur,wer wird dann Griechenland & Co in ZUKUNFT
>noch Geld leihen? Womit werden dann Griechen und andere die
>laufenden Kosten für Pensionen, Verwaltung etc. bezahlen?


Deswegen ist es auch nicht so trivial zu sagen "wir machen jetzt mal
50% Haircut und dann läuft es wieder".

  

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>>Frage ist nur,wer wird dann Griechenland & Co in
>ZUKUNFT
>>noch Geld leihen? Womit werden dann Griechen und andere
>die
>>laufenden Kosten für Pensionen, Verwaltung etc. bezahlen?
>
>
>
>Deswegen ist es auch nicht so trivial zu sagen "wir
>machen jetzt mal
>50% Haircut und dann läuft es wieder".



Die Befürchtung, dass irgendwann mal ein "haircut" kommt, wenn so weitergewurschtelt wird wie bisher, wird sowieso immer bestehen.

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Das Geld ist ohnehin nicht da und muss von den anderen Euro-Staaten am Kapitalmarkt. Alles, was nach GRE oder IRL oder POR gepumpt wird, fehlt anderswo.

  

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>Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Der Glaubwürdigkeitsverlust wäre halt gewaltig nachdem bisher immer
von 2013 die Rede war. Ich bin mir nicht sicher ob die Reaktion
rational wäre (nach dem Motto: OK, Griechenland konnte es von Anfang
an nicht schaffen und jetzt ist das erledigt) - ich befürchte eher
es stürzen sich dann alle auf Spanien oder Italien. Man muß Zeit gewinnen bis zweifelsfrei klar ist daß diese Länder ihre Budgets im
Griff haben.

  

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>ich befürchte eher es stürzen sich dann alle auf Spanien oder Italien.

Glaube ich eigentlich nicht. In Italien ist nur der Staat stark verschuldet, das Volk hat aber Geld. In Griechenland sind dagegen Volk und Staat ueberschuldet.
Und Spanien ... denen taete das vielleicht sogar gut: Spaniens Problem ist das aus dem Ruder gelaufene Budget, nicht die absolute Verschuldung. Wenn Spanien ein wenig abgewatscht wuerde, taete sich die sozialistische Regierung vielleicht besinnen und das Budget sanieren statt populistisch herumzulavieren; dann waere der Fall Spanien erledigt.

  

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>Und Spanien ... denen taete das vielleicht sogar gut: Spaniens
>Problem ist das aus dem Ruder gelaufene Budget, nicht die
>absolute Verschuldung. Wenn Spanien ein wenig abgewatscht
>wuerde, taete sich die sozialistische Regierung vielleicht
>besinnen und das Budget sanieren statt populistisch
>herumzulavieren; dann waere der Fall Spanien erledigt.


Da tust du den Spaniern glaube ich unrecht, z.B. von deren jüngster
Pensionsreform sind wir weit entfernt. Die sind schon auf Kurs und
aufgrund ihrer relativ niedrigen Verschuldungsbasis können sie sich
auch eine langsamere Anpassung erlauben.

  

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>>Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne
>Ende.
>
>Der Glaubwürdigkeitsverlust wäre halt gewaltig nachdem bisher
>immer von 2013 die Rede war.


Bis 2013 auf einem toten Pferd reiten ist halt auch nicht sehr sinnvoll. Vergeudet nur unnötig Kapital, Energie und Nerven.

Und was soll 2013 besser werden mit der bisherigen Weiterwurschtlerei?

  

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>Und was soll 2013 besser werden mit der bisherigen
>Weiterwurschtlerei?

Die bisherigen Reformschritte brauchen halt auch Zeit um zu greifen, dazu
sollten bis dann die geplanten Privatisierungen durchgeführt worden sein. Solange Griechenland keinen Primärüberschuß im Budget erzielt
sind sie jedenfalls weiterhin auf externe Finanzierung angewiesen.

  

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EU will Gläubiger bei Euro-Rettung offenbar schonen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.11 16:03)

Euro-Rettung - Reformvorschläge nehmen konkrete Formen an

EU will Gläubiger bei Euro-Rettung offenbar schonen - Paris für Rückkauf von Anleihen mit Hilfe des Fonds - Euro-Rettung könnte Zwei-Drittel-Mehrheit im Deutschen Bundestag brauchen

http://www.boerse-express.com/cat/pages/937653/fullstory

  

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Den Griechen drohen noch härtere Einschnitte
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.11 22:11)

Finanzkrise - Den Griechen drohen noch härtere Einschnitte

Athen (APA/dpa) - Auf die hoch verschuldeten Griechen kommen noch
härtere Einschnitte zu: Sie sollen in den kommenden Jahren weniger
verdienen und mehr staatliche Betriebe privatisieren. Die Regierung
solle in den kommenden Jahren durch die Privatisierung staatlicher
Unternehmen 50 Milliarden Euro einnehmen, forderten am Freitag
Kontrolleure der Europäischen Union (EU) und des Internationalen
Währungsfonds (IWF).

Allein bis Ende 2012 solle die Regierung 15 Milliarden Euro durch
die Privatisierung von Staatsbetrieben kassieren, sagte
EU-Kontrolleur Sevvas Derooge in Athen. Weitere 35 Milliarden Euro
sollten bis Ende 2015 in die Staatskassen fließen.

Unterdessen bekam Griechenland grünes Licht für die nächste
Tranche seines Rettungspakets. Dabei handelt es sich um 15 Milliarden
Euro, die bis Mitte März gezahlt werden sollen, wie die Kontrolleure
mitteilten. Die endgültige Entscheidung für die Auszahlung werde die
Europäische Kommission Anfang März treffen, berichtete der
griechische Rundfunk.

Die Ankündigung der zusätzlichen Privatisierungen sorgte für
Aufsehen bei der Pressekonferenz. Viele Journalisten forderten, dass
die Sätze des EU-Kontrolleurs Deroose noch einmal übersetzt werden.
"Ja 15 Milliarden (Privatisierungen) bis 2012 und weitere 35
Milliarden bis 2015", sagte dieser daraufhin.

In Kommentaren des griechischen Rundfunks hieß es, die Maßnahmen
bedeuten, die Regierung in Athen müsse "nun den Kampf mit
allmächtigen Gewerkschaften wie die der staatlichen
Elektrizitätsgesellschaft (DEI) aufnehmen". Dies sei aber keine
einfache Sache. Die DEI-Gewerkschaft gelte als die radikalste unter
allen griechischen Gewerkschaften. Die DEI- Leute könnten das Land
"verdunkeln", hieß es im Radio weiter.

Zudem bestanden die Kontrolleure darauf, dass es Gehaltskürzungen
im privaten Bereich geben müsste. Unter anderem sollten kleinere
Gewerkschaften niedrigere Löhne mit den Arbeitgebern vereinbarten
können, als die Tarifverträge der Dachverbände vorsehen. Nach den
Worten des des IWF-Vertreters Poul Thomsen werde Griechenland "nach
etwa zwei Jahren in der Lage sein, sich größere Summen am Markt zu
leihen."

  

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Portugals Wirtschaft schrumpft am Jahresende um 0,3 Prozent
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.11 12:03)

Portugals Wirtschaft schrumpft am Jahresende um 0,3 Prozent

Lissabon (APA/Reuters) - Portugal kämpft nicht nur mit einer
Schuldenkrise, sondern auch gegen einen Rückfall in die Rezession.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vierten Quartal um 0,3 Prozent
zum Vorquartal, teilte das Statistikamt am Montag in Lissabon mit.
Experten hatten mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet.
Im dritten Quartal war das BIP noch um 0,3 Prozent gewachsen.

Trotz des Rückschlags am Jahresende wuchs die portugiesische
Wirtschaft 2010 um 1,4 Prozent. Im Krisenjahr 2009 hatte es noch ein
Minus von 2,5 Prozent gegeben. Im Kampf gegen die Schuldenkrise hat
die Regierung mehrere Sparpakete geschnürt, die von Steuererhöhungen
bis zu Lohnkürzungen für Staatsbedienstete reichen. Experten
befürchten, dass darunter die Konjunkturleiden könnte. Die
EU-Kommission sagt deshalb für 2011 einen Rückgang der
Wirtschaftsleistung von 1,0 Prozent voraus.

  

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EU to Double Rescue Fund in 2013, Takes No Fresh Portugal Steps
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.11 21:32)

Feb. 14 (Bloomberg) -- European governments agreed to
double the lending capacity of the rescue fund for debt-hit
states in 2013, while seeing no need for immediate steps to
shield Portugal from the fiscal crisis.

Finance ministers decided that the future emergency aid
mechanism will be able to lend 500 billion euros ($675 billion),
twice the size of the fund set up in the wake of Greece’s near-
default last year.

“The situation on the sovereign-debt markets remains
worrying,” Luxembourg Prime Minister Jean-Claude Juncker told
reporters after chairing a meeting of European finance ministers
in Brussels today. “We do think that Portugal is broadly on
track, but all this has to be observed from our point of view in
the coming months and weeks.”

Bonds in Greece, Italy and Portugal fell as Germany opposed
stepping up the rescue effort until European governments take
fresh measures to bolster the competitiveness of the 17-nation
economy. The maneuverings over longer-term economic policies
pushed the near-term crisis management into the background.

Portugal’s 10-year bond yield rose 11 basis points to 7.4
percent today. The extra yield over benchmark German bonds, a
measure of investors’ doubts about Portugal’s fiscal health,
widened to 413 basis points, the highest since Jan. 7.


  

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Griechenland muss weniger Zinsen für neue Anleihe bezahlen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.11 14:10)

Ich verstehe allerdings nicht warum sie bei 5-facher Überzeichnung nicht
mehr Volumen machen - der Zinssatz ist glaube ich niedriger als beim
Rettungspaket?

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Griechenland muss weniger Zinsen für neue Anleihe bezahlen

Athen (APA/Reuters) - Das hoch verschuldete Griechenland hat für
neue Kredite erneut weniger Zinsen am Geldmarkt zahlen müssen. Bei
der Ausgabe von Anleihen (T-Bills) mit einer Laufzeit von 13 Wochen
betrug die Rendite nur noch 3,85 Prozent, wie die Schuldenagentur des
Landes am Dienstag mitteilte. Bei der vorangegangenen Auktion waren
noch 4,1 Prozent fällig gewesen. Insgesamt verkaufte Griechenland bei
der Auktion Papiere im Volumen von 390 Mio. Euro. Die Nachfrage der
Investoren war fünfmal so groß.

  

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Griechenlands Präsident drängt auf Verkauf von Staatseigentum
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.2.11 22:01)

Griechenlands Präsident drängt auf Verkauf von Staatseigentum

21. Februar (Bloomberg) -- Der griechische Präsident
Karolos Papoulias drängt darauf, mit dem Verkauf von Land in
Staatseigentum die Schuldenlast der Nation abzubauen. Er
forderte die Regierung auf, entsprechende Pläne ungeachtet der
Kritik aus der Öffentlichkeit vorantreiben.

“Wir haben eine untragbare Schuldenlast auf dem Rücken
unserer Kinder angehäuft. Wir sind verpflichtet, jetzt konkrete
Vorhaben umzusetzen”, sagte der Präsident in einer Rede am
Sonntag.

Als Staatseigentum eingetragene Liegenschaften müssten
sofort verwertet werden. Den Luxus eines Aufschubs könne sich
das Land nicht leisten. Es sei eine historische Verantwortung,
alles Notwendige zu tun, damit eine neue Generation nicht unter
einer Last leide, für die sie nicht die Verantwortung trage, so
der Präsident weiter.

Der ehemalige Außenminister sagte weiter, dass Land in
staatlichem Eigentum in Griechenland großenteils nicht
eingetragen sei und in krimineller Weise genutzt werde.

Äußerungen von Verantwortlichen der Europäischen Union und
des Internationalen Währungsfonds (IWF) hatten am 11. Februar in
Griechenland heftigen Widerspruch ausgelöst. Sie erklärten,
Griechenland sei in der Lage, bis 2015 rund 50 Mrd. Euro aus dem
Verkauf von staatlichem Vermögen zu erlösen. Ministerpräsident
Giorgos Papandreou kündigte darauf einen Gesetzentwurf an, mit
dem der Verkauf von staatlichem Landbesitz verhindert werden
soll.

  

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U.K. Posts Biggest Budget Surplus Since July 2008 on Taxes
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.2.11 19:12)

Feb. 22 (Bloomberg) -- Britain’s budget surplus in January was the largest since July 2008 as government revenue surged in the biggest tax-collection month of the year.

Revenue exceeded spending by 3.74 billion pounds ($6 billion), compared with a deficit of 1.27 billion pounds a year earlier, the Office for National Statistics said in London today. The median of 13 forecasts in a Bloomberg survey was for a surplus of 100 million pounds. The surplus including government support for banks was 5.25 billion pounds.

The figures suggest borrowing this year will be less than the government forecast three months ago. Chancellor of the Exchequer George Osborne, who is pledging to stick to his deficit-cutting program to tackle a shortfall equal to 10 percent of economic output, today received a boost from his U.S. counterpart, Timothy F. Geithner, who said the cuts pose little risk to the recovery.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=acrdjcS.7SF4

  

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Ökonomen fast einig: Euroschutzschirm ist fataler Fehler
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.2.11 23:36)

Deutschland: Revolte im Parlament der Volkswirte

25.02.2011 | 19:06 | KARL GAULHOFER (Die Presse)

Uni-Ökonomen reicht es: Ihre Warnungen vor dem Euro-Schutzschirm stoßen auf taube Ohren. Jetzt haben 200 akademische Volkswirte in einem „elektronischen Parlament“ abgestimmt: 90 Prozent halten ihn für "fatal".

weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/637494/

  

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RE: Ökonomen fast einig: Euroschutzschirm ist fataler Fehler
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.11 13:20)

>Uni-Ökonomen reicht es: Ihre Warnungen vor dem
>Euro-Schutzschirm stoßen auf taube Ohren. Jetzt haben 200
>akademische Volkswirte in einem „elektronischen Parlament“
>abgestimmt: 90 Prozent halten ihn für "fatal".

...Das eindeutige Ergebnis: gar nichts. Über 90 Prozent stimmten für einen Text, der eine „dauerhafte Garantie der Zahlungsfähigkeit“ für hoch verschuldeten Staaten der Eurozone als „massiven Fehlanreiz“ geißelt, der „das Fundament der EU untergräbt“...


Davon ist doch überhaupt nicht die Rede??

  

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Griechische Wirtschaft schrumpft weiter
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.11 22:24)

Griechische Wirtschaft schrumpft weiter

Athen (APA/dpa) - Auch wenn sich IHS-Chef Bernhard Felderer
gestern, Mittwoch, zuversichtlich zu einer Erholung der griechischen
Wirtschaft geäußert hat, vorerst geht es einmal bergab. Die
Wirtschaft wird auch in diesem Jahr um etwa drei Prozent schrumpfen -
nach einem Minus von 4,5 Prozent 2010. Dies teilte Finanzminister
Giorgos Papakonstantinou am Donnerstag in Athen mit. Das klamme Land
werde aber weiter an seinem Sparkurs festhalten und sein Defizit
gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von knapp zehn Prozent Ende
2010 weiter auf 7,4 Prozent Ende 2011 drücken.

Wie Papakonstantinou erläuterte, soll dies unter anderem mit der
Privatisierung staatlicher Unternehmen und der Freigabe des
Energiemarktes erreicht werden. Darüber hinaus plane die Regierung
in Athen auch Immobilien und Ländereien zu verkaufen, die dem
griechischen Staat gehören. Darüber werde man mit den
Oppositionsparteien reden. Er, Papakonstantinou, hoffe, damit etwa 15
Mrd. Euro einzunehmen. "Neue Steuern und Sparmaßnahmen wird es nicht
geben", versicherte der Minister. Er schloss aber weitere Kürzungen
von Gehältern der Staatsbediensteten nicht aus. "Wir werden diese
Reformen durchsetzen", sagte er bei einer Pressekonferenz in Athen.
"Unser Kurs hängt jetzt von den Entscheidungen ab, die auf der Ebene
der Europäischen Union getroffen werden" , sagte Papakonstaninou.
Athen hofft vor allem auf eine Streckung der Zahlungsfristen für
seine Kredite.

  

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Spanien hielt 2010 Zusagen für Defizitabbau ein
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.3.11 20:41)

Spanien hielt 2010 Zusagen für Defizitabbau ein

01.03.2011 | 18:01 | (DiePresse.com)

Obwohl einige Regionen gegen die Budgetdisziplin verstießen, wurde die angestrebte Marke von 9,3 Prozent knapp unterschritten.

Spanien hat seine Zusagen zum Abbau des Budgetdefizits eingehalten. Wie Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado mitteilte, betrug die Neuverschuldung des Staates im vorigen Jahr 9,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und lag damit noch knapp unterhalb der angestrebten Marke. Spanien hatte den EU-Partnern zugesagt, das Budgetdefizit von 11,1 Prozent im Jahr 2009 im Folgejahr auf 9,3 Prozent zu senken.
Regionalregierungen droht die kurze Leine

Der spanische Staat wäre noch deutlich unter diesem Wert geblieben, wenn nicht mehrere Regionen in eklatanter Weise gegen die Haushaltsdisziplin verstoßen hätten. Dies galt vor allem für Katalonien, die Balearen, Kastilien-La Mancha und Murcia. Salgado kündigte an, dass die Regionalregierungen künftig häufiger ihre Finanzen offenlegen müssen, damit Budgetlöcher rechtzeitig aufgedeckt und Sparmaßnahmen eingeleitet werden können.

Spanien will sein Defizit heuer auf 6,0 und 2012 auf 4,4 Prozent senken. Von 2013 an will Madrid bei der Neuverschuldung die zulässige Obergrenze des Euro-Stabilitätspaktes von 3,0 Prozent wieder einhalten.

Dies vor dem Hintergrund, dass die Wirtschaftsprognosen nicht gerade ermutigend sind. Die EU-Kommission in Brüssel erwartet, dass die Wirtschaftsleistung von Spanien 2011 um 0,7 Prozent zulegen wird. Der Internationale Währungsfonds setze die Wachstumsprognose für die spanische Wirtschaft erst vor wenigen Tagen von 0,7 auf 0,6 Prozent herab.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/638403/Spanien-hielt-2010-Zusagen-fuer -Defizitabbau-ein-?from=rss

  

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Zapatero: Arbeitsmarkt erholt sich in der zweiten Jahreshälfte
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.3.11 19:05)

Der Energiesparplan... hat etwas Verzweifeltes.

-----------

Madrid (APA) - Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Jose
Luis Rodriguez Zapatero (PSOE) stellte am Mittwoch eine Erholung auf
dem spanischen Arbeitsmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2011 in
Aussicht, nachdem das Arbeitsministerium bekanntgegeben hatte, dass
die Arbeitslosenquote mit 20,3 Prozent auf einen historischen
Höchstwert geklettert war. Es werde jedoch noch bis 2012 dauern, bis
die spanische Bevölkerung die Fortschritte bei der Bekämpfung der
Wirtschaftskrise real auf dem Arbeitsmarkt bemerke, erklärte Zapatero
laut spanischer Medienberichte in Tunesien, wo er als erster
westlicher Regierungschef nach dem Sturz der dortigen Diktatur mit
der neuen Übergangsregierung zusammengetroffen ist.

Der spanische Premier gab zu, dass der Anstieg der Inflation auf
3,6 Prozent sowie die durch die Unruhen in Libyen gestiegenen
Ölpreise die ehedem schon langsame Erholung der spanischen Wirtschaft
zusätzlich belasten könnten. Dennoch sehe er in jüngsten Umwälzungen
in den nordafrikanischen Ländern auch das Aufkommen neuer
wirtschaftlicher Möglichkeiten für spanische Unternehmen.

Am Mittwoch stellte Madrid auch neue Details eines Energiesparplan
vor, mit dem Spanien auf die gestiegenen Ölpreise reagiert. Unter
anderem sind Geschwindigkeitslimitierungen auf 110 km/h auf
Autobahnen, Stadtverkehrsbeschränkungen sowie die Einsparung bei der
Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Gebäuden vorgesehen.
Spaniens konservativer Oppositionsführer Mariano Rajoy (PP)
bezeichnete diese Maßnahmen als "lächerlich" und forderte die
sozialistische Regierung vor allem mit Blick auf die "unannehmbaren"
Arbeitslosenzahlen auf, "endlich eine vernünftige Wirtschaftspolitik
in die Wege zu leiten".

Die Arbeitslosigkeit ist in Spanien auf einen Rekordwert
gestiegen. Fast 4,3 Millionen Menschen waren Ende Februar arbeitslos
gemeldet, teilte das spanische Arbeitsministerium am Mittwoch mit.
Damit ist die Arbeitslosenquote auf einen historischen Höchstwert von
20,3 Prozent geklettert.

  

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IWF stärkt Griechenland den Rücken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:53)

Ich weiß nicht. Wenn die Griechen nicht Geld bekommen um die langlaufenden
Anleihen mit einem großen Abschlag kaufen zu können sehe ich ziemlich
schwarz für sie. Die Fortschritte sind nicht groß genug.

-------------

IWF stärkt Griechenland den Rücken
Währungsfonds traut Hellenen Schuldenabbau zu

Washington - Griechenland erhält im Kampf gegen die Schuldenkrise Rückendeckung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Anders als die Bonitätsprüfer von Moody's äußerte sich IWF-Direktor Antonio Borges am Montag zuversichtlich, dass das krisengeschüttelte Euro-Land seinen immensen Schuldenberg bewältigen kann. Das Hilfsprogramm von Europäischer Union und IWF in Höhe von 110 Mrd. Euro werde erfolgreich sein, sagte er vor Journalisten am Rande einer Veranstaltung. Griechenland muss sich im Gegenzug zu harten Sparmaßnahmen verpflichten. Sie reichen von Steuererhöhungen bis hin zu Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst.

Die Ratingagentur Moody's dagegen befürchtet ein Scheitern des Sparprogramms. Sie hegt große Zweifel an der Zahlungsfähigkeit Griechenlands und hat deshalb dessen Bonitätsnote deutlich gesenkt.

IWF-Vertreter Borges warb dagegen für mehr Geduld. "Das sind keine Programme, die in wenigen Monaten Wunder vollbringen", sagte er. "Deswegen sind wir an dem Punkt, wo die wirtschaftlichen Folgen schwieriger zu akzeptieren sind und die Leute skeptischer werden." Die griechischen Sanierungspläne seien aber langfristig ausgerichtet. "Wir sind weiter überzeugt von dem, was in Griechenland geschieht", betonte Borges. (APA/Reuters)

  

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Renditen griechischer Staatsanleihen steigen auf Rekordstände
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 19:20)

Renditen griechischer Staatsanleihen steigen auf Rekordstände

Frankfurt (APA/dpa) - Die Renditen griechischer Staatsanleihen
haben am Dienstag neue Rekordstände erreicht. In der Spitze kletterte
der Zins für Staatstitel mit einer Laufzeit von zehn Jahren auf rund
12,8 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit der Einführung des Euro
an den Finanzmärkten im Jahr 1999. Auch in kürzeren Laufzeiten legten
die Renditen kräftig zu: So lag die Rendite für fünfjährige
Staatsanleihen am Dienstag bei über 14 Prozent, bei zweijährigen
Anleihen stieg die Rendite auf über 15 Prozent.

  

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Is EMU really bad for the periphery? interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.3.11 21:14)

Der Autor meint der Euro ist nicht das Problem für die Peripherie - lesenswert.

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Is EMU really bad for the periphery?

Much has been written about the inability of the PIGS countries to adjust wihin EMU as they cannot devalue their currency vs. their most important trading partners (i.e. the other EMU members). This has frequently been given as a reason why these countries should or might leave the Eurozone. Should they leave, they can then significantly devalue their new currencies and growth will re-appear. I have previously argued that devaluation without default does not help as these countries suffer from the combination of a lack in competitiveness as well as an over-indebtedness problem. Just leaving the euro would make the over-indebtedness issue much worse (as the debts would remain re-denominated in the euro). But leaving the euro and defaulting would cause serious havoc on the financial sector as well as the sovereign.

Furthermore, a weaker currency alone does not guarantee an improved export performance. The chart below compares the evolution of the trade balance for PIGS as well as Iceland and the UK. The Icelandic Koruna has collapsed dramatically and indeed the Icelandic trade balance improved very sharply. However, also GBP weakened significantly in trade-weighted terms since the start of the financial crisis (in fact GBP weakened by approx. 20% vs. the Euro compared to 2007). But UK net exports have not moved significantly. Rather the trade deficit widened slightly. This is in sharp contrast to the development in the trade balance of Portugal, Spain, Greece and especially Ireland. As can be seen from the chart, the Irish trade balance improved by more than 10% of GDP and thereby helped to stabilise the Irish economy. Furthermore, also the Spanish, Greek and Portuguese trade developments provide support to GDP! So, yes as Iceland shows, a much weaker currency can help but as the UK shows, it does not need to be the case. More importantly as the PIGS show, even with a stable currency (the trade-weighted euro is at the same level as in 2007), trade developments can provide a significant positive impetus.

Development of the trade balance/net exports as a % of GDP
http://2.bp.blogspot.com/-pDK_aCA3p5Q/TXTJa0MkorI/AAAAAAAAAgw/ovUcmd7Ds7A/s1600/newchart. png

Another important topic is the development of unemployment. Yes, especially Spanish and Irish unemployment rates are extremely high. However, my opinion is that this is mainly a functiion of the previous construction bubble.
The chart below shows the relative size of the construction sector (i.e. construction employment relative to total employment) at the peak of the bubble vs. the latest unemployment rate. Clearly it is not a perfect fit, but with an R2 larger than 60% it is quite good. In general, the larger the previous construction bubble, the higher current unemployment. This should not come as such a surprise as construction is usually very much a domestic sector (i.e. within construction exports and imports are not that important). In turn, once a construction bubble bursts, a lot of people will get unemployed in the domestic economy (because there are not many construction imports), even with a sharply weaker currency (because there are not many construction exports). As these people get unemployed, domestic demand is weakened and employment drops as well in other sectors.

The larger the previous construction bubble, the higher current unemployment rates
http://1.bp.blogspot.com/-wT2nRhf2lxc/TXTOgyK_jeI/AAAAAAAAAhA/QgJJZA4c0_Q/s1600/newchart. png

Overall, the development in net exports for the PIGS countries is encouraging so far. To expect that unemployment - especially in Spain and Ireland - would drop fast if they had their own much weaker currency seems illusionary given the size of the previous construction bubble. Once such a bubble bursts, the costs must be borne and can not be exported away. EMU does not seem to be the main problem for PIGS.
While the developments in Iceland seem encouraging as net exports have grown significantly amid the sharply weaker currency which has also helped to keep unemployment down, the situation in the UK raises a warning flag. Net exports are not rising despite a weaker currency and the only effect seems to be to raise inflation, thereby eroding living standards.
I remain of the opinion that the Eurozone will rebalance over a 3-5 year timeframe with a relatively high real growth rate and high inflation in the north-eastern economies while the PIGS will suffer from relatively low real growth and limited inflation.

http://researchahead.blogspot.com/

  

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Pimco verkauft US-Anleihen interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 09:01)

Pimco-Manager Gross verbannt US-Treasuries aus dem Portfolio

Investment-Ikone Bill Gross, der bei Pacific Investment Management Co. (Pimco) den weltgrössten Anleihefonds verwaltet, hat Treasuries und verwandte US-Bonds komplett aus seinem Portfolio verbannt. Das ging am Mittwoch aus einer Mitteilung hervor, die auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht worden ist. Der Schritt ist das bislang stärkste Signal dafür, wie negativ Investoren Schuldenpapiere des Staates USA inzwischen bewerten.

Das letzte Mal lag die Quote von US-Staatsanleihen im 237 Mrd. Dollar schweren Total Return Fund im Januar 2009 bei Null, bevor der Anteil über die Jahre wieder zunahm. Bereits im Januar dieses Jahres hatte Gross die Quote auf zwölf Prozent gesenkt, nach 22 Prozent im Dezember.

Die Renditen bei Treasuries dürften auf zu niedrigem Niveau verharren, als dass die Papiere eine grosse Nachfrage unter Investoren hervorrufen würden. Zu dieser Einschätzung war Gross in seinem monatlichen Ausblick vom 2. März gekommen. Er verwies darauf, dass das noch laufende Aufkaufprogramm von Treasuries durch die Fed sich dem Ende neige.

Währen der Anteil von US-Staatsanleihen sank, stieg die Quote des Bar-Anteils vergangenen Monat im Total Return Fund von zuletzt fünf auf nun 23 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit Mai 2008. Auch das Gewicht von Anleihen aus Schwellenländern legte zu - und zwar auf 10 Prozent, nach 9 Prozent im Januar. In der Sub-Kategorie Hypotheken-Papiere ging es indes abwärts. Der Anteil dieses Bereiches am Portfolio fiel von 42 Prozent im Januar auf 34 Prozent im Februar.

(Bloomberg/Reuters)

http://www.boerse-express.com/pages/942717

  

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>veröffentlicht worden ist. Der Schritt ist das bislang
>stärkste Signal dafür, wie negativ Investoren Schuldenpapiere
>des Staates USA inzwischen bewerten.


Naja. Oder dafür, daß PIMCO an steigende Zinsen glaubt und deswegen
keine fix verzinsten US-Papiere halten will. Wer will es ihnen
verdenken?

  

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RE: Pimco verkauft US-Anleihen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 09:11)

>Naja. Oder dafür, daß PIMCO an steigende Zinsen glaubt und deswegen
>keine fix verzinsten US-Papiere halten will. Wer will es ihnen
>verdenken?

Stimmt. Einen großen Anleihefonds zu führen ist derzeit sicher keine leichte Aufgabe. Ich wüßte nicht, wohin mit dem Geld.

  

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>Stimmt. Einen großen Anleihefonds zu führen ist derzeit sicher
>keine leichte Aufgabe. Ich wüßte nicht, wohin mit dem Geld.


Ich glaube relativ am attraktivsten sind Unternehmensanleihen mit etwa
5 Jahren Laufzeit. Man bekommt einen akzeptablen Aufschlag gegenüber
soliden Staatsanleihen und das Zinsrisiko ist noch nicht zu groß.

  

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Bank Austria Analyse: Der Euro – gefährdet, aber besser als sein Ruf
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 13:14)

Neue Bank Austria Analyse:
Der Euro im 13. Jahr – gefährdet, aber besser als sein Ruf

* Euro hat Staatsverschuldung bei den meisten europäischen Ländern begrenzt
* Niedrige Zinsen und hohe Inflation haben für Auftrieb bei Verschuldung gesorgt
* Besonders wirtschaftlich starke Länder haben vom Euro enorm profitiert
* Österreichs Wirtschaftsleistung würde bei freier Wechselkurswirkung innerhalb des Euroraums um 5 Prozent einbrechen
* Überwindung der aktuellen Finanzierungsprobleme derzeit am wichtigsten
* Studie empfiehlt: European Financial Stability Facility sollte als Verkäufer von CDS am Markt auftreten

Die Eurozone steht in den nächsten Wochen vor wichtigen Entscheidungen. In einer aktuellen Analyse haben die Ökonomen der Bank Austria die ersten zwölf Jahre des Euro und die Optionen für die nächsten Jahre untersucht. „Der Euro war – entgegen der oft geäußerten Meinung – keine Staatsverschuldungsmaschinerie“ so Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt der Bank Austria. Im Gegenteil, im Durchschnitt stieg die Verschuldung des Euroraums deutlich weniger stark als etwa jene der USA. „Auch wenn die Kontrolle der Staatsverschuldung in einigen Euroländern versagt hat, im Durchschnitt hat sie gut funktioniert“, so Bruckbauer. Hätten alle Länder des Euroraums jedes Jahr seit Einführung des Euro das Maastricht-Ziel erfüllt und ein Defizit unter 3 Prozent gehabt, wäre die Staatsverschuldung heute lediglich um 6 Prozentpunkte niedriger als sie derzeit tatsächlich ist. In den USA wären es hingegen 14 Prozentpunkte.

Die Studie zeigt weiters, dass die heute sehr hohe Staats- oder Privatverschuldung einiger gefährdeter Länder teilweise auf den „Realzinsschock“ nach der Euroeinführung zurückzuführen war. Niedrige Zinsen und hohe Inflation waren wichtige Antreiber für die Verschuldung, aber auch für die Verschlechterung der Wettbewerbsposition. Erneut waren besonders einige kleinere Länder des Euroraums betroffen. Verschärft wurde die Situation noch durch die besonders restriktive Lohnpolitik Deutschlands. Alle Länder des Euroraums haben in den letzten zwölf Jahren gegenüber Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Der Mix aus starkem Wachstum durch hohe Löhne und Verschuldung und schlechter Wettbewerbsposition ließ die Leistungsbilanzsalden im Euroraum deutlich auseinander gehen. Besonders Deutschland profitierte und konnte seine vormals negative Leistungsbilanz mit dem Euroraum in ein Plus von rund 2 Prozent jährlich drehen. „In Summe hat Deutschland seit der Euroeinführung 600 Milliarden Euro netto mehr an Waren und Dienstleistungen in den Euroraum verkauft als von dort gekauft“ analysiert Bruckbauer und ergänzt: „Dies ist umso beeindruckender, als Deutschland die zehn Jahre davor noch ein Minus mit den anderen Euroländern hatte“. Österreichs Bilanz mit dem Euroraum drehte dank Euro ebenfalls ins Positive, allerdings blieb – so wie in den meisten anderen Euroländern – ein Minus mit Deutschland bestehen. „Sieht man von Deutschland ab, konnte Österreich seine Leistungsbilanz zum Euroraum von Minus in ein deutliches Plus drehen“ so Bruckbauer, „in manchen Jahren netto über 6 Milliarden Euro“.

Die Inflationsunterschiede in den ersten zwölf Jahren des Euro waren deutlich größer als etwa zwischen den größten US Bundesstaaten: „Ein Vergleich mit den USA zeigt, dass das Wirtschaftswachstum und das Einkommensniveau innerhalb der USA ähnlich unterschiedlich wie im Euroraum waren, lediglich die Inflation war in den USA harmonischer“, so Bruckbauer.

Europäische Banken finanzieren nur ein Drittel der Staatsschulden
Die Studie der Bank Austria analysiert auch die aktuelle Verschuldungsproblematik und zeigt, dass die Banken im Euroraum lediglich ein Drittel der Staatsfinanzierung übernehmen. Ein weiteres Drittel kommt von Privaten, Versicherungen und Firmen, während rund ein Viertel durch das Ausland und weitere 8 Prozent von Fonds finanziert wird. Dass die Banken im Euroraum eine höhere Bedeutung bei der Staatsfinanzierung haben als in den USA, wo die Bankenquote lediglich 4 Prozent beträgt, liegt simpel daran, dass die privaten Haushalte im Euroraum mehr als doppelt so viel ihres Vermögens in Form von Bankeinlagen halten als in den USA. Damit agieren die Banken als Vermittler zwischen dem Überschusssektor Haushalt und dem Defizitsektor Staat. Die Studie zeigt auch, dass die Forderungen von Banken gegenüber Griechenland, Irland, Portugal und Spanien deutlich niedriger sind als oft beschrieben. Sie liegen bei rund 0,6 Prozent der gesamten Bankforderungen des Euroraums. Trotzdem belastet die Staatsfinanzierungskrise vor allem in den gefährdeten Staaten das Bankwesen im Euroraum, und zwingt die EZB (Europäische Zentralbank), ihre Bankenfinanzierung auf diese Länder zu konzentrieren.

Die EFSF als Verkäufer von CDS könnte Schuldnerländer entlasten
Die Bank Austria Analyse beschäftigt sich auch mit den Möglichkeiten, die aktuelle Krise zu überwinden. Die derzeit zur Verfügung stehenden Mittel der EFSF (European Financial Stability Facility) würden dabei, falls sie flexibel eingesetzt werden, durchaus ausreichen, so die Studie. Etwas kritisch sieht die Studie den Vorschlag, Altschulden zurückzukaufen. Der Rückkauf der gesamten Altschulden Griechenlands zum derzeitigen Kurs würde zwar die Schulden Griechenlands um 25 Prozentpunkte des BIP reduzieren, wäre allerdings mit enormen politischen Problemen behaftet, denn die EFSF müsste die gesamten Schulden finanzieren. Zudem würden viele Schuldner nicht bereit sein, mit Verlust zu verkaufen. Daher wird in der Studie ein neuer Vorschlag zur Überwindung der aktuellen Krise gemacht.

Dabei sollte die EFSF mit ihren Mitteln am Finanzmarkt als Verkäufer von CDS (Credit Default Swaps) auftreten. Damit könnte ein Land wie Portugal weiter Anleihen zum aktuellen Preis begeben, die EFSF würde diese aber für eine Gebühr versichern. Netto würde ein Investor mit Gewinn aussteigen, ohne ein höheres Risiko als bei der Finanzierung von Deutschland zu übernehmen. Die anderen Länder würden dabei eine Gebühr erhalten, die sie wiederum an ein Land wie Portugal weitergeben könnten, um dessen Zinslast zu reduzieren. „Würde die EFSF flexibel am Markt agieren, könnte mit weniger Mitteln und geringerer Übernahme von Schulden ein deutliches Signal der Stärke gesendet werden“, meint Bruckbauer.

In den nächsten Wochen muss die Politik deutliche Signale der Solidarität senden. Dabei ist die Überwindung der aktuellen Finanzierungsprobleme vorläufig wichtiger als die mittelfristige Neugestaltung der Wirtschaftspolitik im Euroraum. Zwar ist verständlich, dass man die Lösung der aktuellen Probleme nutzt, um Zugeständnisse zu erhalten, man riskiert jedoch dabei einiges. Gefährlich könnte es sein, wenn beide Seiten zu überlegen beginnen, wer mehr zu verlieren hat. „Kurzfristig haben die Schuldnerländer mehr zu verlieren, mittelfristig jedoch die Kernländer“, so Bruckbauer. So rechnet die Studie vor, dass Österreichs Export in den Jahren freier Wechselkurse vor dem Euro deutlich gelitten hat. Demnach sank der Anteil österreichischer Exporte am italienischen BIP von 1,5 Prozent in den 60er Jahren auf 0,4 Prozent in den 90er Jahren, erst seit dem Euro steigt er wieder. Bis zum Euro verlor der Wert der Lira über 80 Prozent gegenüber Österreich. „Eine einfache Rechnung zeigt, dass Österreichs Wirtschafts-leistung bis zu 5 Prozent einbrechen würde, käme es zu einer freien Wechselkursentwicklung innerhalb des heutigen Euroraums“, so Bruckbauer.

Mittelfristig sollte die Beaufsichtigung speziell der Verschuldung im Euroraum verbessert werden. „Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Beaufsichtigung auf europäischer Ebene durch nationale Elemente, etwa eine nationale Schuldenbremse, ergänzt werden muss“, so Bruckbauer. Auch sollte ein weiterer Schritt in Richtung gemeinsamer Wirtschaftspolitik gemacht werden, und die Studie schlägt dafür auch die Verwendung des neuen European Stabilisation Mechanism vor. Etwas kritisch ist die Studie zur Frage der neuen Wettbewerbsregeln. „Die Forderungen nach strengen Vorgaben für Lohn- und Sozialpolitik machen vielleicht politisch Sinn, ökonomisch jedoch nicht“, sagt Bruckbauer. Bevor es nicht eine stärkere gemeinsame Fiskalpolitik gibt, kann auch die Lohn- und Sozialpolitik nicht vereinheitlicht werden. Ziele vorzugeben macht Sinn, überprüfbare Quoten sind jedoch fragwürdig. Auch der positive Aspekt einer starken Harmonisierung der Steuergesetze erscheint fraglich, zeigt doch das Beispiel der USA das Gegenteil.

Abschließend meint Bruckbauer: „Im Euroraum unterschätzt man derzeit die Gefahr, welcher der Euro ausgesetzt ist, außerhalb des Euroraums unterschätzt man wiederum die Fähigkeit der EU-Politik, in Notsituationen das Richtige zu tun. Je früher die Investoren davon überzeugt werden können, dass die EU die Situation im Griff hat, umso weniger Mittel werden für die Stabilisierung erforderlich sein.“

  

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Ein Irrsinn was die aufführen.

...The Treasury’s report today showed that government spending rose 1.4 percent in February to $333.2 billion and revenue and other fees increased 2.9 percent to $110.7 billion. ...

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U.S. Posts a Record $222.5 Billion Monthly Budget Shortfall

March 10 (Bloomberg) -- The U.S. government, facing a record annual fiscal shortfall and a congressional impasse over financing, posted the largest monthly deficit ever in February, reflecting increased spending.

The gap totaled $222.5 billion last month compared with a $220.9 billion shortfall in February 2010, according to the Treasury Department’s monthly budget statement released today in Washington. Last February’s deficit was the previous monthly record, government data show.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=ajtGfp8oXR8c&pos=2

  

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RE: Rekorddefizit in den USA
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 22:10)

>The ... government spending rose ... to $333.2 billion and revenue and other fees increased 2.9 percent to $110.7 billion.

Ein interessantes Experiment. In der Wirtschaft endet es regelmäßig mit einer Insolvenz wenn die Ausgaben dreimal so hoch sind wie die Einnahmen. Ob die ökonomischen Gesetze für Staaten wirklich so grundverschieden sind?

  

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>Ein interessantes Experiment. In der Wirtschaft endet es
>regelmäßig mit einer Insolvenz wenn die Ausgaben dreimal so
>hoch sind wie die Einnahmen. Ob die ökonomischen Gesetze für
>Staaten wirklich so grundverschieden sind?


Lange können sie das jedenfalls nicht mehr so schleifen lassen, Wirtschaftswachstum
hin oder her.

  

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Griechenland muß weniger zahlen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.11 09:24)

Irland konnte daher auch seine Forderung nach niedrigeren Zinsen bei den Hilfskrediten aus dem Rettungsfonds nicht durchsetzen. Dem Schuldnerland Griechenland kommt man hingegen mit niedrigeren Zinsen - ein Prozentpunkt weniger - und längeren Laufzeiten für die Kredite auf 7,5 Jahre entgegen. Derzeit zahlt Griechenland für den 80 Mrd. Euro schweren Darlehensrahmen der EU etwas mehr als fünf Prozent Zinsen. Im Gegenzug stimmte Athen einem 50 Mrd. Euro schweren Privatisierungspaket zu.

  

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Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.11 09:31)

Also wenn diese Privatisierungseinnahmen nicht bald zu fließen beginnen
wird das nichts mehr...

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Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent

Athen (APA/Reuters) - Das griechische Staatsdefizit hat sich zu
Jahresbeginn ausgeweitet. Die Ausgaben übertrafen die Einnahmen in
den beiden ersten Monaten um gut eine Milliarde Euro, teilte das
Finanzministerium am Freitag in Athen mit. Das entspricht einer
Defizitquote von neun Prozent. Grund dafür sind schrumpfende
Einnahmen: Sie fielen um 9,2 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro,
während die Ausgaben gleichzeitig um 3,3 Prozent zulegten.

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.11 10:26)

>Einnahmen: Sie fielen um 9,2 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro,
>während die Ausgaben gleichzeitig um 3,3 Prozent zulegten.

Das wird nichts mehr. Der Point of no Return ist offensichtlich überschritten. Hier wird nur mehr Konkursverschleppung betrieben.

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.11 20:54)

>Das wird nichts mehr. Der Point of no Return ist
>offensichtlich überschritten. Hier wird nur mehr
>Konkursverschleppung betrieben.


Scheint so, die griechische Wirtschaft ist offenbar nicht stark genug.

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.3.11 18:44)

>>Das wird nichts mehr. Der Point of no Return ist
>>offensichtlich überschritten. Hier wird nur mehr
>>Konkursverschleppung betrieben.
>
>
>Scheint so, die griechische Wirtschaft ist offenbar nicht
>stark genug.


Griechenland ist schon lange pleite, so wie damals (und heute) Argentinien. Das kann man auch gleich als Vorbild nehmen: 2005 hatte der damalige Staatspräsident Néstor Kirchner privaten Gläubigern, denen Argentinien insgesamt 100 Milliarden Dollar schuldete, ein Umschuldungsangebot gemacht: Sie sollten einen Verlust von rund 75 Prozent ihrer Forderungen hinnehmen. Dreiviertel akzeptierten...

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.3.11 18:54)

>>>Das wird nichts mehr. Der Point of no Return ist
>>>offensichtlich überschritten. Hier wird nur mehr
>>>Konkursverschleppung betrieben.
>>
>>
>>Scheint so, die griechische Wirtschaft ist offenbar nicht
>>stark genug.

>
>Griechenland ist schon lange pleite, so wie damals (und heute)
>Argentinien. Das kann man auch gleich als Vorbild nehmen:
>2005 hatte der damalige Staatspräsident Néstor Kirchner
>privaten Gläubigern, denen Argentinien insgesamt 100
>Milliarden Dollar schuldete, ein Umschuldungsangebot gemacht:
>Sie sollten einen Verlust von rund 75 Prozent ihrer
>Forderungen hinnehmen. Dreiviertel akzeptierten...


pleite sind beide, aber der ablauf wird wenn schon anders aussehen als in argentinien...

das umschuldungsangebot 2005 war nicht der anfang sondern der erste versuch wieder zu normalisieren... der bankrorott war einige jahre zuvor schon offiziell.

http://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.3.11 08:13)

pleite sind beide, aber der ablauf wird wenn schon anders aussehen als in argentinien...

das umschuldungsangebot 2005 war nicht der anfang sondern der erste versuch wieder zu normalisieren... der bankrorott war einige jahre zuvor schon offiziell.


Argentinien hatte auch keine EU ,die die Pleite verschleppt hat. So wird es halt länger dauern bis das Kartenhaus zusammenbricht.
Das Ende wird ähnlich aussehen. Vielleicht nicht 75% ,aber 50% wurden von diversen Experten schon genannt.

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent gut analysiert
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.3.11 10:26)

>pleite sind beide, aber der ablauf wird wenn schon anders
>aussehen als in argentinien...
>
>das umschuldungsangebot 2005 war nicht der anfang sondern der
>erste versuch wieder zu normalisieren... der bankrorott war
>einige jahre zuvor schon offiziell.

>
>Argentinien hatte auch keine EU ,die die Pleite verschleppt
>hat. So wird es halt länger dauern bis das Kartenhaus
>zusammenbricht.
>Das Ende wird ähnlich aussehen. Vielleicht nicht 75% ,aber 50%
>wurden von diversen Experten schon genannt.

mag die %te nicht abschätzen, aber meines erachtens nach kann es gar nicht anders funktionieren. wenn es geregelt abläuft und die privaten damit abfinden das ihre papiere nicht zu 100& sozialisiert werden, so soll es dann auch so sein. argentinien hat es bis heute nicht zurück an den futternapf geschafft... so darf es wenn möglich nicht ablaufen.

das sind lauter so mosaiksteine warum man keine erlebensversicherung machen sollte.

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.3.11 23:11)

>das sind lauter so mosaiksteine warum man keine
>erlebensversicherung machen sollte.


Hilf mir bitte auf die Sprünge, wo ist der Konnex?

  

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RE: Griechisches Staatsdefizit steigt zu Jahresbeginn auf 9 Prozent
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.3.11 09:07)

>>das sind lauter so mosaiksteine warum man keine
>>erlebensversicherung machen sollte.
>
>
>Hilf mir bitte auf die Sprünge, wo ist der Konnex?

der inhalt der erlebensversicherung... es ist nichts anderes als ein sparplan mit einem nicht zu knappen teil an staatsanleihen.

eine reine ablebensversicherung für den fall der fälle ja klar, aber für was dort auch ansparen.

  

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Leichte Entspannung in Spanien
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.3.11 17:41)

Für den Kauf zehnjährige Anleihen forderten Investoren am Freitag bloß noch eine Rendite von 5,166 Prozent. Eine Woche zuvor waren es noch 0,261 Prozentpunkte mehr gewesen. Entsprechend problemlos verlief am Donnerstag die Emission langjähriger Bonds im Volumen von gut 4 Mrd. Euro. Bei 2021 auslaufenden Anleihen lag die Rendite sogar unter jener bei der letzten Auktion Mitte Februar.


FTD 19.03.2011

  

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RE: Leichte Entspannung in Spanien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.3.11 18:53)

>Für den Kauf zehnjährige Anleihen forderten Investoren am
>Freitag bloß noch eine Rendite von 5,166 Prozent. Eine Woche
>zuvor waren es noch 0,261 Prozentpunkte mehr gewesen.


Die Panik wegen Spanien habe ich ohnehin nie recht verstanden. Wie
man in der Tabelle oben sieht, starten sie von einem niedrigen
Verschuldungsniveau und haben mehrere Jahre Zeit ihr Budget wieder
in den Griff zu bekommen.

  

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Portugals Parlament lehnt Sparprogramm ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.3.11 22:10)

Unverantwortliche De..en. Wer solche Politiker hat braucht keine
Feinde.

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Das portugiesische Parlament hat am Mittwochabend in einer Abstimmung das Sparprogramm der Regierung abgelehnt. Damit scheinen Neuwahlen nahezu unausweichlich. Ministerpräsident Jose Socrates hatte vor der Abstimmung angekündigt, er werde zurücktreten, falls das Parlament das Sparprogramm durchfallen lasse.

  

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Papandreou verspricht Tilgung aller griechischen Kredite
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.3.11 22:51)

Die Botschaft hör ich wohl, allein...

Der Teil mit Haircuts und griechischen Banken ist allerdings mE plausibel,
deswegen denke ich nach wie vor eine Restrukturierung wird eher
Laufzeitenverlängerungen und Kuponreduktionen umfassen.

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Papandreou verspricht Tilgung aller griechischen Kredite

Hamburg (APA/AFP) - Der Ministerpräsident des hoch verschuldeten
Griechenland, Giorgos Papandreou, hat bekräftigt, sein Land werde
alle Kredite zurückzahlen. "Wir werden jeden Cent zurückzahlen.
Deutschland bekommt sein Geld zurück - und zwar mit hohen Zinsen",
sagte Papandreou dem "Stern" im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden
EU-Gipfels zur Euro-Rettung.

Eine Umschuldung, bei der einige Gläubiger vermutlich auf ihr Geld
verzichten müssten, schloss der griechische Ministerpräsident derweil
aus. Das würde "wahrscheinlich den Zusammenbruch der griechischen
Banken nach sich ziehen", sagte er dem Hamburger Magazin. Aber auch
deutsche Banken könnten zusammenbrechen. Es käme außerdem zu einer
Lawine spekulativer Angriffe auf europäische Länder. Dem Bericht
zufolge haben deutsche Kreditinstitute Forderungen in Höhe von 69
Mrd. US-Dollar (48,6 Mrd. Euro) gegenüber Griechenland.

Erst in den vergangenen Wochen jedoch hatten Ratingagenturen die
Kreditfähigkeit des Landes zum wiederholten Male herabgestuft.
Papandreou kommentierte dies in dem Interview als "Überreaktion" der
Finanzmärkte. "Ständig werden Schreckensszenarien gemalt. Manchmal
scheint es, als sei man einem regelrechten Terror der Märkte
ausgesetzt", sagte der Ministerpräsident.

  

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15.000 Euro - mind. 1 Jahr Gefängnis
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.11 20:06)

Ob sie solche Strafen in der Praxis durchhalten?

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EU-Schuldensünder Griechenland will in den kommenden Jahren Staatseigentum im Wert von 50 Milliarden Euro versilbern. Das hat die Regierung nach griechischen Medienberichten vom Donnerstag am Vorabend beschlossen.

Als erstes sollen demnach mindestens 20 Prozent des Großflughafens "Eleftherios Venizelos" verkauft werden. Athen besitzt 55 Prozent des Flughafens, der Rest liegt beim deutschen Bauriesen Hochtief. Als nächstes sollen der alte Flughafen "Hellinikon" an der Küste Athens, zahlreiche Flughäfen und Häfen auf den Inseln der Ägäis, die staatliche Lotterie (OPAP) sowie Teile der griechischen Eisenbahnen (OTOE) an die Reihe kommen.

Zudem billigte das griechische Parlament ein verschärftes Steuergesetz. Wer künftig Steuern hinterzieht, die 15.000 Euro übertreffen, soll mit mindestens einem Jahr Gefängnis bestraft werden. Wenn der hinterzogene Betrag 150.000 Euro übertrifft, drohen fünf bis 20 Jahre Gefängnis.

  

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RE: 15.000 Euro - mind. 1 Jahr Gefängnis
indiana(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.3.11 09:14)

>Zudem billigte das griechische Parlament ein verschärftes
>Steuergesetz. Wer künftig Steuern hinterzieht, die 15.000 Euro
>übertreffen, soll mit mindestens einem Jahr Gefängnis bestraft
>werden. Wenn der hinterzogene Betrag 150.000 Euro übertrifft,
>drohen fünf bis 20 Jahre Gefängnis.

omg... da müssen sie ja mindestens halb griechenland einsperren?
oder kennt wer einen griechen der nicht...?

  

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Aber das Ganze immer als Rettung für den Euro zu bezeichnen
beleidigt schön langsam die Intelligenz der Beobachter...

Der Euro kann auch mit der Pleite eines Landes leben.

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Neuer Rettungsfonds für den Euro steht

Krisenfonds für schwer verschuldete Länder ab Juni 2013 mit 700 Milliarden Kapitalbasis - Rate für Österreich beträgt 450 Millionen Euro

Der EU-Gipfel hat Donnerstagabend in Brüssel Einigkeit über den neuen Euro-Rettungsschirm (ESM) erzielt. Der permanente Krisenfonds für schwer verschuldete Euro-Länder wird demnach ab Juni 2013 mit einer Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro bereit stehen. Die 17 Euroländer zahlen 80 Milliarden bar ein, weitere 620 Milliarden Euro werden durch Garantien oder abrufbares Kapital gedeckt.

Bis auf vier EU-Staaten haben sich alle Mitgliedsländer der Europäischen Union dazu bereiterklärt, dem "Pakt für den Euro" für mehr Wettbewerbsfähigkeit beizutreten. EU-Ratspräsident Van Rompuy teilte beim EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel mit, auch die Nicht-Euroländer Polen, Bulgarien, Dänemark, Rumänien, Litauen und Lettland würden sich dem "Pakt" anschließen.

Somit treten nur Großbritannien, Schweden, Ungarn und Tschechien nicht dem "Pakt für den Euro" bei. Mit dem Pakt wollen sich die 17 Euro-Länder und die sechs weiteren EU-Staaten freiwillig in der Sozial-, Steuer- und Haushaltspolitik eng abstimmen. Dieser von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel angeregte Pakt sieht vor, dass jährlich gemeinsame Ziele vereinbart werden. Die Umsetzung ist Sache der nationalen Regierungen. Geplant ist auch eine gemeinsame Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer. Sanktionen sind nicht geplant.

450 Millionen Euro Kapitalanlagen fällig

Für Österreich bedeute die Einigung auf den ESM, dass jährlich 450 Millionen Euro an Kapitaleinlagen fällig werden, die Gesamtsumme auf fünf Jahre beträgt 2,226 Milliarden Euro, erklärte Bundeskanzler Faymann (SPÖ). Zunächst hätten Italien und Spanien Bedenken geäußert, aber dann doch zugestimmt.

Faymann betonte, dass mit der Regelung das notwendige Triple-A-Rating eingehalten werden könne. Dabei könnten auch die Staaten ihre "Instrumente suchen", wie das geschehen könne. Es sei "in der Formulierung offengelassen" worden, wie man damit umgehe. (APA)

  

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The Bad and the Ugly

Finally, the EU managed to find a decision on the ESM (as well as an overhauled stability pact and increased economic monitoring and surveillance measures). Coupled with the already agreed enlargement of the effective lending capacity of the temporary EFSF (as well as a broadening of its mandate), this is a significant step forward for the Euro project. I would have preferred if the EFSF would have been allowed to be buying government debt in the secondary market but overall, the measures are going in the right direction and show that the political support for the Euro remains strong. I am convinced that these steps reduce the risk of a systemic breakdown of the Eurozone (i.e. a break-up). Additionally, it seems that markets are starting to perceive a similar picture as correlations between peripheral government bond spreads to Bunds have been falling since early this month.

The chart below shows that Portuguese and Irish spreads continued to widen. This should not come as a big surprise given all the negative news out of Portugal (collapse of the government, significant rating downgrades) which renders a bail-out very likely and the ongoing problems in the Irish banking sector, a lack of agreement about a potential cut in the interest rate of the bail-out loans and the absence of the ECB in the secondary market. On the other side, spreads of Italian and Spanish bonds have tightened considerably.

http://4.bp.blogspot.com/-NHeJJRmIm1w/TYybr2mCICI/AAAAAAAAAhI/ER_SMHjaoH0/s1600/Chart1.pn g

This is probably down to an improved growth outlook for the Spanish as swell as Italian economies (it has also been mirrored in equity markets where the Spanish IBEX and the Italian MIB index show the largest year-to-date gains besides Greece). Also in the case of Spain, it seems that the austerity measures taken by the government over the past two years as well as the steps to bail-out the banking sector are starting to help restore confidence. Moreover, it suggests that contagion from a likely Portugal bail-out should prove minimal. This is not only a great development for Spain - which has been frequently cited as a likely bail-out candidate following Portugal - but for the entire Eurozone. Additionally, given the size of the Spanish bond market, a self-reinforcing widening cycle (and a likely bail-out) would have caused tremendous losses on the already weak European banking sector.

Finally, these developments are support my notion that for peripheral bond yields it is much more important what the EFSF does/how the liquidity situation evolves, than whether the ECB hikes its repo rate. 10y Spanish government bond yields have fallen by some 50bp since mid January. To be sure a 5% 10y rate is still restrictive for the Spanish economy, however, it is less restrictive and as such will help the economy to stabilise and the sovereign to reduce the budget on the margin. Furthermore, as spread volatility drops, more buyers might be enticed back into investing in Spanish bonds, with the potential of establishing a positive feedback loop (lower yields=better for the deficit and the economy=improving fundamentals=lower credit risk=more bond buyers=lower yields). At the short end, the situation is similar and 2y yields fell 60bp over the past two months.
As a sidenote, these developments support the case for an early ECB rate hike. Furthermore, I expect Spanish and Italian bonds to perform further vs. Bunds over the medium term.

http://researchahead.blogspot.com/2011/03/bad-and-ugly.html

  

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"Euro-Schirm ist eine Fehlsteuerung" interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.3.11 23:22)

Deutschland: "Euro-Schirm ist eine Fehlsteuerung"

27.03.2011 | 18:37 | (Die Presse)

Die Berater des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble zeigen sich in einem Brief entsetzt über den neuen Rettungsschirm. Auf Österreich könnten Kosten von 3,6 Mrd. zukommen.

Wien/Red/Gau. Keine angenehme Post, die der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) da erhalten hat: Seine eigenen Experten üben in einem Brief scharfe Kritik am dauerhaften Euro-Rettungsschirm ab 2013, der beim EU-Gipfel vergangene Woche beschlossen wurde. Die Vereinbarungen seien „besorgniserregend“, zitiert der „Spiegel“ aus dem Schreiben des Wissenschaftlichen Beirats im Finanzministerium.

Für die 31 Ökonomen verfestigt der europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) die „Fehlsteuerung in der Finanzpolitik und auf den Kapitalmärkten“, weil Pleiteländer Hilfe von finanziell gesunden bekommen. „Das nimmt der Politik Anreize, Verschuldungs- und Finanzkrisen vorzubeugen.“

Von den stets betonten verschärften Bedingungen für Hilfskredite halten Schäubles Berater wenig. Ein echtes Drohpotenzial gebe es nur, wenn private Gläubiger auf ihre Forderung verzichten müssen. Das wird aber auch beim neuen Mechanismus nicht zwingend vorgeschrieben.


„Glaubwürdigkeit erschüttert“

Stattdessen müsse jede Umschuldung „im Einzelfall“ politisch verhandelt werden. Dabei werde nicht viel herauskommen, fürchten die Experten – weil die Politiker keinen allgemeinen Schuldenschnitt wünschen. „Damit ist die Glaubwürdigkeit des Verfahrens von vornherein erschüttert.“ Somit drohe der EMS „die Entwicklung der Eurozone zu beeinträchtigen und Deutschland sowie andere Geberländer zu überfordern“.

Andere Geberländer: Dazu gehört auch Österreich. Was muss uns der stabile Euro wert sein? Welche Kosten können uns aus den schon zugesagten Hilfen und der 2,8-Prozent-Beteiligung an dem neuen Finanzinstitut in Luxemburg entstehen? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat drei Szenarien berechnet, deren Zahlen auf Österreich umlegbar sind.

Im günstigsten Fall geht das Institut davon aus, dass die Hilfe auf Griechenland, Irland und Portugal beschränkt bleibt – und dass sie nach drei Jahren ihre Schulden an Europa samt Zinsen zurückzahlen. Das würde Österreich nur leicht verkraftbare 80 Mio. Euro kosten. Realistischer dürfte sein, dass den Griechen ein Teil ihrer Schulden erlassen werden muss – das DIW rechnet mit 30 Prozent.

Kosten für Österreich in diesem Fall: 820 Mio. Euro. In der pessimistischen Variante muss zusätzlich Spanien unter den Rettungsschirm, und auch in Irland und Portugal kommt es zu einer Umschuldung. Abzuschreiben wären dann schon 1,5 Mrd.

Doch damit nicht genug: Die ESM-Bareinlage von 2,2 Mrd. ist für den österreichischen Staat zumindest vorübergehend verlorenes Geld. Zwar wird der Betrag angelegt und wirft Zinsen ab (im Kredibedarfsfall zahlen sie die Problemländer). Aber das Geld muss vom Geberstaat erst aufgenommen werden, und für diese zusätzlichen Schulden muss er selbst Zinsen zahlen. Vereinfacht (bei gleichen Zinssätzen) ist das ein Nullsummenspiel. Im Effekt entspricht die Einlage dann einem zinslosen Kredit. Nun ist durchaus anzunehmen, dass der EMS auf Dauer bestehen bleibt. Dann entspricht die Einlage einem zinslosen Kredit, der nie zurückgezahlt wird – und deshalb abzuschreiben ist. Aus dieser Überlegung heraus rechnet das DIW den Barwert der Einlage zu den Kosten.

So betrachtet wird es für Österreich deutlich teurer: 2,1 Mrd. Kosten im besten Fall, 2,9 Mrd. im mittleren Szenario, 3,6 Mrd. Euro im Worst Case. All das sind nur die heute bekannten, absehbaren Kosten. Das theoretische Verlustrisiko umfasst auch alle Garantien und liegt damit für Österreich bei 19 Mrd. Euro. Freilich geht niemand davon aus, dass die Haftungen schlagend werden. Aber Sicherheit gibt es für diese Sicherheiten nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.03.2011)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/645255

  

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Quelle: boerse-go.de

Dublin (BoerseGo.de) - Trotz Flucht unter den Euro-Rettungsschirm bekommt Irland seinen angeschlagenen Bankensektor nicht unter Kontrolle. Nun hat das Land offenbar die Europäische Zentralbank (EZB) um zusätzliche Liquiditätshilfen für den Bankensektor gebeten, wie aus verschiedenen Presseberichten hervorgeht. Außerdem müssen wohl die Gläubiger der irischen Banken auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Die "Financial Times" hatte bereits am Wochenende über neue mittelfristige Liquiditätshilfen berichtet. Laut "Sunday Business Post" brauchen die irischen Institute Unterstützung, weil ihnen nach den neuen Stresstests für Banken 18 bis 23 Milliarden Euro an Kapital fehlen.

Nach einem Bericht von Dow Jones Newswires arbeitet die EZB bereits an einer neuen Fazilität, die das bisherige Programm für Liquiditätshilfen im Krisenfall (Emergency Liquidity Assistance - ELA) ablösen soll. Irische Banken hatten über die ELA-Fazilität von der irischen Notenbank in erheblichem Maße zusätzliche Liquidität bezogen. Die Kredite des ELA-Nachfolgeprogramms sollen nun aber zentral durch die EZB und nicht mehr durch die nationalen Notenbanken vergeben werden, berichtet Dow Jones Newswires. Das neue Programm solle später auch auf nicht-irische Banken ausgedehnt werden.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag berichtet, will Irland auch die Anleihegläubiger der Banken an den Verlusten beteiligen. Nach der Veröffentlichung der Banken-Stresstest-Ergebnisse am kommenden Donnerstag wolle die irische Regierung in Abstimmung mit den europäischen Partnern entscheiden, welche Verluste die Gläubiger hinnehmen müssten, sagte der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney. Dabei gehe es um eine endgültige Lösung für den Bankensektor.

  

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Zinsen für Portugal steigen auf Rekordhoch
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.11 13:17)

Zinsen für Portugal steigen auf Rekordhoch

London (APA/Reuters) - Portugal muss angesichts des zunehmenden
Drucks der Ratingagenturen am Finanzmarkt immer höhere Zinsen zahlen.
Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen stieg am Montag auf
Rekordwerte von mehr als acht Prozent. Für Anleihen mit Laufzeiten
von fünf Jahren verlangten Investoren sogar bis zu 8,7 Prozent, bei
zwei Jahren waren es immer noch 7,3 Prozent.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte zuvor die Noten von fünf
portugiesischen Banken gesenkt und damit den Druck auf die Regierung
in Lissabon erhöht, internationale Finanzhilfe in Anspruch zu nehmen.
"Das ist nur eine Fortsetzung dessen, was wir vergangene Woche
gesehen haben", sagte ein Händler. "Die Herabstufung der Banken
dürfte dazu beigetragen haben. Am Markt wird zunehmend damit
gerechnet, dass ein Hilferuf nötig wird, und die Renditen dürften
daher weiter steigen."

  

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Ich bin gespannt. Es kann wohl nicht sein daß die Gläubiger per Gesetz
einen Haircut nehmen müssen und Irland weiter Eigentümer der Banken
bleibt? Und wenn nicht, wollen sie wirklich so die Kontrolle an
die Gläubiger abgeben?



>Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag berichtet, will
>Irland auch die Anleihegläubiger der Banken an den Verlusten
>beteiligen. Nach der Veröffentlichung der
>Banken-Stresstest-Ergebnisse am kommenden Donnerstag wolle die
>irische Regierung in Abstimmung mit den europäischen Partnern
>entscheiden, welche Verluste die Gläubiger hinnehmen müssten,
>sagte der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney. Dabei
>gehe es um eine endgültige Lösung für den Bankensektor.

  

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RE: EZB soll Irland helfen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.11 21:01)

Ich bin gespannt. Es kann wohl nicht sein daß die Gläubiger per Gesetz
einen Haircut nehmen müssen und Irland weiter Eigentümer der Banken
bleibt? Und wenn nicht, wollen sie wirklich so die Kontrolle an
die Gläubiger abgeben?



Es könnte sein, daß diese Drohung ein Verhandlungs-Bluff ist, um bessere Bedingungen für die Staatspleitenrettung zu ertrotzen, meinen zumindest manche Kommentatoren:
---------------

New Irish Leadership Uses The "H-Word" In Threat To France And Germany

Ireland has threatened senior bondholders of Irish bank debt in the latest government negotiating ploy with the Eurozone's leaders.

The threat, to force some bondholders in Ireland's banks to take a haircut as part of a restructuring, may be a negotiating tactic to get eurozone leaders to agree to better lending terms for the country, according to Bloomberg.


Read more: http://www.businessinsider.com/ireland-bondholder-haircuts-2011-3#ixzz1HvEkc59k

  

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Portugal: Gang unter Schirm unmöglich
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 15:20)

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Portugals-Regierung-machtlos-article2989096.html

Portugals Regierung machtlos

Die Haushaltslage Portugals spitzt sich weiter zu. Die amtierende Regierung kann auch keinen Antrag auf EU-Hilfen mehr stellen, weil sie nicht mehr über die entsprechende Kompetenz verfügt. Dazu kommt eine weitere Hiobsbotschaft aus Lissabon: Das Sparziel für das vergangene Jahr wird deutlich verfehlt.

Die portugiesische Übergangsregierung kann nach eigenen Aussagen keinen Antrag auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm stellen. Dafür habe sie nicht die Macht, sagte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos. Zugleich versicherte er, das Euro-Land verfüge "über ausreichende Finanzierungsbedingungen, bis eine neue Regierung im Amt ist".

Ministerpräsident Jose Socrates ist in der vergangenen Woche zurückgetreten, nachdem seine Minderheitsregierung im Parlament keine Unterstützung für einen verschärften Sparkurs erhalten hatte. Die Wahlen werden Ende Mai oder Anfang Juni erwartet.

Portugal verzeichnet zudem einen neuen Rückschlag im Kampf gegen die Schuldenkrise. Das Land hat sein Sparziel für 2010 entgegen bisherigen Regierungsankündigungen doch deutlich verpasst. Wie die Statistikbehörde INE in Lissabon mitteilte, betrug das Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr 8,6 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Die scheidende sozialistische Regierung hatte sich 7,3 Prozent zum Ziel gesetzt. Die Gesamtschulden des südwesteuropäischen Landes wuchsen den Angaben zufolge auf 92,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an.

Größter EU-Wackelkandidat

In dem INE-Bericht wird betont, der höhere Fehlbetrag sei auf die nun strengeren EU-Berechnungsregeln zurückzuführen. Daher müssten einige bisher nicht berücksichtigte Verbindlichkeiten von öffentlichen Unternehmen mitgerechnet werden. Ohne diese hätte das Defizit 6,8 Prozent betragen, hieß es.

Portugal gilt als zurzeit größter Wackelkandidat der EU. Viele Finanzexperten gehen davon aus, dass das Land früher oder später unter den Euro-Rettungsschirm flüchten muss.

Für das laufende Jahr sagen die Statistiker in Portugal derweil ein Defizit von 4,6 Prozent voraus. Diese Zahl entspricht dem Ziel der portugiesischen Regierung. Damit werde die Schuldenquote auf 97,3 Prozent steigen, hieß es. Erlaubt sind höchstens 60 Prozent.

Sócrates war vergangene Woche als Ministerpräsident Portugals zurückgetreten, nachdem seine Minderheitsregierung im Parlament keine Mehrheit für das jüngste Sparpaket gefunden hatte.

  

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RE: Portugal: Gang unter Schirm unmöglich gut analysiertgut analysiert
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 16:12)

Mir gefällt's, weil 1. die Bevölkerung jetzt mal realistisch denken und wählen muß und 2. die Anleihenzeichner ebenfalls mal zum Handkuß kommen.

Die Portugiesen und damit der Rest der Welt sollte mal sehen wie das ist, wenn ein Staat kein Geld mehr bekommt und nur das ausgeben kann, was er einnimmt. Der Rettungsschirm und die Auflagen werden als immer so schlimm gesehen obwohl das eine Hilfe ist. Irland wählt eine Regierung, die nachverhandeln möchte. Da sollte man eigentlich stark bleiben und kein falsches Signal aussenden.

  

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Irish Regulator Says Four Banks Need 24 Billion Euros of Capital
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 17:49)

Irish Regulator Says Four Banks Need 24 Billion Euros of Capital

March 31 (Bloomberg) -- Irish regulators instructed four
banks to raise 24 billion euros in additional capital following
a stress test on the nation’s lenders.

  

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Irland-Banken - Gesamter Zuschussbedarf bereits bei 70 Mrd. Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 18:32)

Irland-Banken - Gesamter Zuschussbedarf bereits bei 70 Mrd. Euro

Dublin/London/APA/dpa/Reuters =

Mit den heute vom Chef der irischen Zentralbank, Patrick Honohan,
bekanntgegebenen neuerlich notwendigen Finanzspritzen für das marode
irische Bankensystem in Höhe von 24 Mrd. Euro hat sich der
Zuschussbedarf seit Beginn der Finanzkrise bereits auf 70 Mrd. Euro
summiert. Das zusätzliche Geld soll den Banken dabei helfen, etwaige
Verluste durch eine wirtschaftliche Abschwächung zu verdauen, wie die
irische Notenbank am Donnerstag weiter mitteilte.

Der irische Finanzsektor war im Zuge der Finanz- und
Immobilienkrise in eine Schieflage geraten. Die größte irische Bank,
Anglo Irish, befindet sich inzwischen in der Abwicklung. Sie allein
hatte 2010 Verluste in Höhe von 17,7 Mrd. Euro angehäuft.

Der irische Staat musste die Banken bereits mit Milliarden-Summen
unterstützen. Die Geldhäuser sind seit der Finanzkrise die
Achillesferse der irischen Wirtschaft. Ihre Probleme zwangen Irland
als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm, der nach der
Griechenland-Krise von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF)
aufgespannt wurde. Doch trotz der 85 Milliarden Euro schweren Hilfen
aus dem Fonds hängen die Banken des Landes immer noch am
Zentralbank-Tropf.

Die irische Regierung will noch am Abend ein Konzept zur
Restrukturierung des Bankensektors verkünden. Die in den Boomjahren
aufgeblähte Bankenlandschaft soll deutlich verkleinert werden.

  

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RE: Portugal: Gang unter Schirm unmöglich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 22:48)

>Portugal verzeichnet zudem einen neuen Rückschlag im Kampf
>gegen die Schuldenkrise. Das Land hat sein Sparziel für 2010
>entgegen bisherigen Regierungsankündigungen doch deutlich
>verpasst. Wie die Statistikbehörde INE in Lissabon mitteilte,
>betrug das Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr 8,6 Prozent
>der Wirtschaftsleistung.
>
>Die scheidende sozialistische Regierung hatte sich 7,3 Prozent
>zum Ziel gesetzt. Die Gesamtschulden des südwesteuropäischen
>Landes wuchsen den Angaben zufolge auf 92,4 Prozent des
>Bruttoinlandsprodukts an.


Bereinigt waren sie eigentlich besser als erwartet:

--------

In dem INE-Bericht wird betont, der höhere Fehlbetrag sei auf die
nun strengeren Berechnungsregeln der Europäischen Union (EU)
zurückzuführen. Daher müssten einige bisher nicht berücksichtigte
Verbindlichkeiten von öffentlichen Unternehmen bei der mitgerechnet
werden. Ohne diese hätte das Defizit 6,8 Prozent betragen, hieß es.

  

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RE: Portugal will morgen 1,5 Mrd. aufnehmen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 22:51)

Sie kämpfen bis zuletzt...

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Lissabon - Das tief in der Schuldenkrise steckende Portugal zapft trotz rekordhoher Zinsen kurzfristig den Finanzmarkt an. Die nationale Finanzagentur kündigte am Donnerstag an, am Freitag (10.15 Uhr MESZ) eine Anleihe über 1,5 Mrd. Euro zu begeben. Hintergrund sei die Nachfrage nach gerade einem solchen Papier mit einer Laufzeit bis Juni 2012.

  

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RE: Portugal will morgen 1,5 Mrd. aufnehmen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.11 23:12)

>Hintergrund sei die Nachfrage nach gerade einem solchen Papier mit einer Laufzeit bis Juni 2012.

Ganz sicher, genau das haben sich die Anleger immer schon gewünscht.
Man wird ja sehen, wie hoch die Zinsen tatsächlich ausfallen.

  

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RE: Portugal will morgen 1,5 Mrd. aufnehmen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.11 10:08)

>Ganz sicher, genau das haben sich die Anleger immer schon
>gewünscht.
>Man wird ja sehen, wie hoch die Zinsen tatsächlich ausfallen.


Für die Papiere konnten bereits Käufer gesichert werden,
berichtete die Zeitung Diario Economico auf ihrer Internetseite
am Donnerstagabend unter Berufung auf informierte Kreise.
Demnach würden die Bonds wohl mit einer Rendite platziert, die -
verglichen mit den Renditen auf dem Sekundärmarkt - niedriger
sei.

  

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Gesamtverschuldung steigt weiter interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 08:13)

...Doch nicht nur die USA (bis 2012 soll er auf 101,4 Prozent steigen) entfernen sich immer weiter von diesem Wert. Deutschland beispielsweise wird laut OECD 2012 bei 82 Prozent liegen, Frankreich bei 100,2 Prozent und Italien sogar bei 133 Prozent. Im Euro-Raum wird der Wert demnach im Durchschnitt 96,3 Prozent betragen...

http://derstandard.at/1297820986558/Gesamtverschuldung-der-USA-steigt-weiter

  

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RE: "Euro-Schirm ist eine Fehlsteuerung"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.11 19:21)

>Im günstigsten Fall geht das Institut davon aus, dass die
>Hilfe auf Griechenland, Irland und Portugal beschränkt bleibt
>– und dass sie nach drei Jahren ihre Schulden an Europa samt
>Zinsen zurückzahlen. Das würde Österreich nur leicht
>verkraftbare 80 Mio. Euro kosten. Realistischer dürfte sein,
>dass den Griechen ein Teil ihrer Schulden erlassen werden muss
>– das DIW rechnet mit 30 Prozent.


Verstehe ich nicht. Warum soll es 80 Mio. kosten wenn alle brav
zahlen? Im Gegenteil entsteht dann ein Gewinn weil die Nehmer
höhere Zinsen zahlen als die Geber.


>Doch damit nicht genug: Die ESM-Bareinlage von 2,2 Mrd. ist
>für den österreichischen Staat zumindest vorübergehend
>verlorenes Geld. Zwar wird der Betrag angelegt und wirft
>Zinsen ab (im Kredibedarfsfall zahlen sie die Problemländer).
>Aber das Geld muss vom Geberstaat erst aufgenommen werden, und
>für diese zusätzlichen Schulden muss er selbst Zinsen zahlen.
>Vereinfacht (bei gleichen Zinssätzen) ist das ein
>Nullsummenspiel. Im Effekt entspricht die Einlage dann einem
>zinslosen Kredit. Nun ist durchaus anzunehmen, dass der EMS
>auf Dauer bestehen bleibt. Dann entspricht die Einlage einem
>zinslosen Kredit, der nie zurückgezahlt wird – und deshalb
>abzuschreiben ist. Aus dieser Überlegung heraus rechnet das
>DIW den Barwert der Einlage zu den Kosten.


Die Veranlagung sollte aber einen positiven Carry haben, dieser
Barwert müßte wieder addiert werden.


Etwas tendenziös ins Negative gerechnet, würde ich sagen.

  

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Griechenland erst seit Euro-Einführung auf Schuldenkurs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.11 20:33)

Griechenland erst seit Euro-Einführung auf Schuldenkurs

Berlin (APA/AFP) - Bis zur Euro-Einführung haben Griechenland,
Portugal und Spanien einem Zeitungsbericht zufolge noch relativ
solide gewirtschaftet und sowohl in der Tarifpolitik als auch bei der
Verschuldung Zurückhaltung geübt. Dies gehe aus Daten des
Statistikamts der Europäischen Union (Eurostat) hervor, berichtete
der "Tagesspiegel" am Montag. Erst mit der Einführung des Euro zum 1.
Jänner 2002 hätten vor allem Griechenland, in geringerem Maße auch
Portugal eine expansive Haushalts- und Wirtschaftspolitik betrieben,
die eine der Ursachen für die heutigen Probleme beider Länder sei.

Dem Bericht zufolge stiegen in Griechenland im Jahr vor der
Euro-Einführung die Arbeitskosten um 1,5 Prozent in der gewerblichen
Wirtschaft, um 2,6 Prozent in der Industrie und um 4,7 Prozent in der
öffentlichen Verwaltung. 2002 seien diese Werte steil nach oben
gegangen: um 11,7 Prozent im Gewerbe, 13 Prozent in der Industrie und
15,1 Prozent in der öffentlichen Verwaltung. Auch 2003 und 2004 habe
es Anhebungen gegeben, die deutlich über dem EU-Durchschnitt gelegen
hätten. Hingegen seien die Investitionen nach 2001 mit Ausnahme von
2003 jedes Jahr gegenüber dem Wert vor der Euro-Einführung
zurückgegangen. Da gleichzeitig die Staatsverschuldung von rund 152
Mrd. Euro im Jahr 2001 auf 224 Mrd. Euro im Jahr 2006 gestiegen sei,
liegt laut "Tagesspiegel" die Vermutung nahe, dass die Mittel vor
allem in den Konsum flossen.

In Spanien entwickelten sich die Arbeitskosten den Angaben zufolge
weniger dynamisch als in Griechenland, der Anstieg habe aber jährlich
im Schnitt um ein Prozent über dem EU-Durchschnitt gelegen. Die
Staatsverschuldung Spaniens stieg demnach zwischen 2001 und 2006 nur
moderat um vier Prozent, in Portugal hingegen im gleichen Zeitraum um
50 Prozent. Da auch hier die Investitionen rückläufig gewesen seien,
dürfte vor allem der Konsum angekurbelt worden sein. In Spanien
stiegen die Investitionen dem Bericht zufolge schon ab 2001 deutlich
an - vor allem im Baubereich: Die Immobilienblase sei der Hauptgrund
für die spanische Wirtschaftskrise, schreibt das Blatt.

  

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IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 15:31)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert einem Medienbericht zufolge eine baldige Umschuldung Griechenlands. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" meldet, zweifelt der IWF am Erfolg der Rettungsbemühungen für Griechenland und drängt auf eine baldige Umschuldung des Landes.

Diese Forderung vertraten laut Magazin hochrangige Vertreter des Währungsfonds in den vergangenen Tagen bei Gesprächen mit Beamten europäischer Regierungen. Im IWF bahne sich damit ein Kurswechsel an. Der Fonds glaube offensichtlich selbst nicht mehr daran, dass sich das Land mit den bisherigen Massnahmen sanieren lässt. Notwendig sei eine Verringerung der Schuldenlast von derzeit rund 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, argumentierten laut Magazin IWF-Vertreter gegenüber den Europäern.

Denkbar sei ein Schuldenschnitt, die Verlängerung der Laufzeiten von Anleihen oder niedrigere Zinszahlungen. Alle drei Alternativen liefen darauf hinaus, dass Inhaber griechischer Staatsanleihen auf einen Teil ihrer Rendite verzichten müssen. Nach den Vorstellungen des IWF solle die griechische Regierung schon bald Gespräche mit ihren Gläubigern aufnehmen und ihnen die geplante Umschuldung mitteilen. Der IWF schrecke allerdings noch davor zurück, seine Überlegungen öffentlich zu machen, weil er fürchte, das ebenfalls angeschlagene Portugal dadurch in noch grössere Schwierigkeiten zu bringen, berichtet der "Spiegel" weiter.

Der griechische Finanzminister, Giorgos Papakonstantinou, hatte ähnliche Gerüchte bereits dementiert. Die britische Zeitschrift "Economist" hatte berichtet, Griechenland, Irland und Portugal seien bereits bankrott und sollten eine Umschuldung in die Wege leiten. "Es gibt kein solches Thema", sagte Papakonstantinou im griechischen Fernsehen (NET) am Samstag. Auch der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou sagt immer wieder: "Wir werden jeden Cent zurückzahlen".

Die "Finanz-Atmosphäre" auf den Strassen in Athen ist aber nach Aussagen von Leuten, die alltäglich mit dem Markt zu tun haben, "miserabel". Flüssig ist nach den harten Sparmassnahmen kaum ein Betrieb. "Die Umschuldung steht in der Luft, nur sie ist noch nicht sichtbar", sagte Nikos Wroussis, ein Finanz- und Steuerberater, am Samstag der dpa. Wenn dies aber nur die griechischen Gläubiger betreffe, dann hätte das katastrophale Folgen für den Wohlstand vor allem der Rentner.

Am Freitag hatten neue Hiobsbotschaften die Griechen erreicht: Das klamme Land hat eine Verschuldung von 10,6 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2010 gehabt. Bisher ging man in Athen von 9,4 bis 9,5 Prozent aus. Diese neuen Zahlen übermittelte das griechische Statistische Amt der Europäischen Statistikbehörde Eurostat übermittelt. Die endgültigen Werte werde die Eurostat Ende April bekanntgeben.

(APA/dpa)

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 16:03)

Das sage ich seit einem Jahr. Aber schön, daß man im IWF jetzt auch schon Studien anstellt, wohin eine geometrische Reihe führt.

  

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EU und Griechenland lehnen Umschuldung strikt ab
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 18:44)

EU und Griechenland lehnen Umschuldung strikt ab
Utl.: IWF weist Bericht zurück =

Brüssel/Berlin/Washington (APA/Reuters) - Trotz des wachsenden
Drucks der Finanzmärkte lehnen die Europäische Kommission und
Griechenland eine Umschuldung der angeschlagenen Staatsfinanzen des
Euro-Landes strikt ab. Es gebe keinen Grund für einen solchen
Schritt, erklärte ein Kommissionssprecher am Samstag. Griechenlands
Finanzminister Giorgios Papakonstantinou wurde noch deutlicher: "Das
ist absolut nicht möglich", erklärte er am Rande einer
Unternehmenskonferenz in Italien. "Wer über eine Umschuldung redet,
hat nicht verstanden, dass die Kosten einer solchen Aktion die
Vorteile bei weitem übertreffen würden."

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies einen Bericht zurück,
wonach er zuletzt in Gesprächen mit europäischen Regierungen auf eine
solche Entscheidung gedrängt habe. "Wir unterstützen die griechische
Haltung gegen eine Umschuldung und die Entschlossenheit der Regierung
in Athen, ihren Verpflichtungen vollständig nachzukommen", sagte ein
IWF-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. "Alle Berichte, die
anderes behaupten, sind falsch." An den Finanzmärkten wird erwartet,
dass Griechenland unterm Strich um eine Umschuldung nicht herumkommt
und damit die Investoren in Mithaftung genommen werden.

Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete ohne
Nennung von Quellen, der IWF habe seine Haltung geändert und trete
inzwischen in Europa für eine Umschuldung Griechenlands ein. Demnach
halten die IWF-Experten einen Schuldenschnitt für denkbar, ebenso wie
eine Verlängerung der Laufzeiten von Staatsanleihen oder niedrigere
Zinszahlungen. In allen drei Fällen müssen die Inhaber griechischer
Anleihen auf einen Teil ihrer Rendite verzichten. Der IWF wolle, dass
die griechische Regierung schon bald Gespräche mit ihren Gläubigern
über eine Umschuldung aufnehme, hieß es weiter.

Die Beteiligten pochten dagegen auf ihre bisherigen Positionen:
"Alle Unterstützungsmaßnahmen sind in Kraft und es gibt keinen Grund,
jetzt damit zu beginnen, über die Möglichkeit einer Restrukturierung
der griechischen Schulden nachzudenken", sagte der Sprecher der
EU-Kommission. In deutschen Regierungskreisen wurde gleichfalls auf
die Bemühungen verwiesen, Griechenland von seinem Schuldenberg
herunterzuhelfen: "Mit der jüngst beschlossenen Zinssenkung und
Kreditlaufzeitverlängerung hat Europa schon einiges dafür getan, dass
Griechenland seine Schulden wie verabredet wird zurückzahlen können",
hieß es. Auch das von der Regierung in Athen angekündigte
Privatisierungsprogramm über 50 Milliarden Euro werde einen Beitrag
dazu leisten. Europa und der IWF seien der Überzeugung, dass
Griechenland, aber auch Irland ihre Schulden bedienen könnten, sagte
ebenso der Chef des Euro-Rettungsschirms, Klaus Regling, der "Irish
Times".

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 21:06)

>Das sage ich seit einem Jahr. Aber schön, daß man im IWF
>jetzt auch schon Studien anstellt, wohin eine geometrische
>Reihe führt.


Zu Beginn habe ich ihnen schon Chancen eingeräumt. Nach den
bisherigen Budgetzahlen dieses Jahr kaum mehr.

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 21:56)

>>Das sage ich seit einem Jahr. Aber schön, daß man im IWF
>>jetzt auch schon Studien anstellt, wohin eine
>geometrische
>>Reihe führt.
>
>
>Zu Beginn habe ich ihnen schon Chancen eingeräumt. Nach den
> bisherigen Budgetzahlen dieses Jahr kaum mehr.

Was wäre besser:
Ein Gläubigerverzicht vor einem Jahr oder jetzt?

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 22:11)

>Was wäre besser:
>Ein Gläubigerverzicht vor einem Jahr oder jetzt?


Kommt drauf an für wen. Den Gläubigern von damals hat sich in der Zwischenzeit ja ein Bürge aufgedrängt, der freiwillig, kostenlos (und illegal) die Ausfallshaftung übernommen hat.

Die Gläubiger von damals können sich also gratulieren, daß dieser Kelch an ihnen vorübergegangen ist. Der vertrottelte Bürge, nunja, das sind unter anderem wir, die Steuerzahler der EU.

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 22:17)

>Die Gläubiger von damals können sich also gratulieren, daß
>dieser Kelch an ihnen vorübergegangen ist. Der vertrottelte
>Bürge, nunja, das sind unter anderem wir, die Steuerzahler der
>EU.


Abwarten. Was spricht dagegen z.B. in 2012 zu erklären die noch ausstehenden
Anleihen werden alle um 10 Jahre verlängert, neuer Kupon 1%, die
Verbindlichkeiten gegenüber der EU werden voll bedient und vorrangig
behandelt. Ich sehe nicht viel was die Halter dieser Anleihen dagegen
tun könnten.

  

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RE: IWF fordert baldige Umschuldung Griechenlands
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.11 22:13)

>>Zu Beginn habe ich ihnen schon Chancen eingeräumt. Nach
>den
>> bisherigen Budgetzahlen dieses Jahr kaum mehr.
>
>Was wäre besser:
>Ein Gläubigerverzicht vor einem Jahr oder jetzt?


Aufgrund der ungleich größeren Kollateralschäden vor einem Jahr - jetzt.

  

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Der Autor argumentiert - mE zu Recht - daß die Anhebung der Zinsen
durch die EZB an der Situation der Staaten nicht viel ändert.

-------------

No ECB policy mistake

Readers of my blog know that I have been expecting the ECB to start hiking rates for quite some time (see for example A higher ECB repo rate by June dated Feb 2). At its last press conference ECB president Trichet strongly hinted at a rate hike for the upcoming meeting this Thursday which caused bank economists' to change their expectations and consensus is now indeed looking for a rate hike this week. However, it frequently is being stated that such a step would be a policy mistake as it would aggravate the economic problems in the periphery and thereby worsens the sovereign debt crisis.

...

...

Overall, given that Ireland and Greece currently do not fund themselves in the bond markets and credit fundamentals are more important for the bond yields of the other peripheral countries than the level of the repo rate whereas for the weak banks it is more important that they continue to have access to enough liquidity than the price they pay for this liquidity, the effects of a higher repo rate on the economically weak peripheral countries should be very limited. Only households relying on variable rate mortgages will see a drop in their real spending power. For the north-eastern Eurozone countries the effects of a higher ECB repo rate should have more direct consequences (albeit the level of rates remains very accommodative) given that here the monetary transmission mechanism is working much better. Overall, I previously stated that fundamentally a higher repo rate is warranted (amid the level of real growth, inflation but also given improving monetary developments) and I do not see strong reasons why it should constitute a policy mistake.

http://researchahead.blogspot.com/

  

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Fed-Mitglieder denken an Zinserhöhung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.11 22:30)

WASHINGTON (AP) -- Federal Reserve officials raised concerns last month that a big jump in energy prices could weaken the economy and unleash inflation, prompting a few to suggest the possibility of tightening credit this year.

Such a move usually involves boosting interest rates, although the minutes from the Fed's closed-door meeting on March 15 did not specify that. The minutes, which were released Tuesday, also did not note which members raised the prospect of a change in policy, or how many.

It simply noted that a "few members" raised that possibility. Those members appeared to be in the minority.

Another group of Fed members, presumably the majority, said the Fed might need to keep holding interest rates at record low levels beyond this year.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Fed-members-raise-specter-of-apf-2534609896.html?x=0&sec=to pStories&pos=3&asset=&ccode=

  

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Portugal will europäische Finanzhilfe
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 19:48)

Portugal will nach langem Zögern offenbar doch unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen. Der portugiesische Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos sagte heute der Zeitung „Jornal de Negocios“ (Onlineausgabe), es sei notwendig, auf den europäischen Finanzmechanismus zurückzugreifen. Das portugiesische Finanzministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.


orf.at
06.04.2011

  

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RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 21:12)

Welche Reaktion der Börsen darf man eigentlich erwarten?

  

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RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 21:24)

>Welche Reaktion der Börsen darf man eigentlich erwarten?

entweder sie fallen, steigen oder gehen seitwärts

  

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ROUNDUP: Portugal braucht Finanzhilfe
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 21:33)

Den DAX-Future lässt dies jedenfalls kalt,..

https://kurse.direktanlage.at/Kurse/Wirtschaft/WirtschaftChart.aspx?id=tts-24945377

Auch für den DOW scheinbar ein non-event,..

http://www.dailyfinance.com/quotes/dow-jones-industrial-average/%24indu/dji

Salut,
DrEvil

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Das hochverschuldete Portugal wird nun doch bei der EU um Finanzhilfe bitten. Das erklärte der Finanzminister der geschäftsführenden Regierung, Fernando Teixeira dos Santos, am Mittwoch in Lissabon. Nach Griechenland und Irland wäre Portugal damit das dritte Land, dass am EU-Finanztropf hängen würde. In Brüssel war allerdings bis zum Mittwochabend kein Antrag eingegangen.

Teixeira dos Santos bestätigte der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa ein Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Jornal do Negocios", wonach man "sofort" ein Hilfsersuchen an Brüssel stellen werde. "Portugal wurde in unverantwortlicher Art und Weise an den internationalen Finanzmärkten in eine sehr schwierige Situation gebracht", hatte der Minister dem Blatt in Anspielung auf die Ablehnung des jüngsten Sparpakets der Minderheitsregierung durch die Opposition gesagt.

OFFIZIELL LIEGT IN BRÜSSEL KEIN HILFSERSUCHEN VOR

Angaben über das mögliche Volumen der Hilfen liegen nicht vor. Vor knapp zwei Wochen hatte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker in einem Interview gesagt, er halte für Portugal eine Summe von 75 Milliarden Euro für angemessen - falls Lissabon Unterstützung beantragen sollte.

Offiziell lag in Brüssel am Mittwochabend kein Hilfsersuchen vor, wie ein Sprecher der EU-Kommission der Nachrichtenagentur dpa sagte. "Wir haben keine derartige Bitte bekommen. Wir haben die Äußerungen des portugiesischen Ministers zur Kenntnis genommen", sagte er. Der Sprecher bezeichnete die Aussagen von Teixeira dos Santos als "die persönliche Meinung des Ministers, dass sein Land Hilfe beantragen müsse".

REGIERUNG HATTE BISHER MÖGLICHKEIT EINES HILFSANTRAGS STETS ZURÜCKGEWIESEN

Die Regierung von Ministerpräsident José Sócrates ist seit rund zwei Wochen nur noch geschäftsführend im Amt. Sócrates war am 23. März zurückgetreten, nachdem seine Minderheitsregierung im Parlament keine Mehrheit für ein Sparpaket gefunden hatte. Das galt aber als Voraussetzung dafür, dass Portugal sein Staatsdefizit wie versprochen in den kommenden Jahren wieder unter die erlaubte Marke von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken kann. Ratingagenturen haben deshalb mehrfach die Kreditwürdigkeit des Landes gesenkt. Dementsprechend steigen die Zinsen, die Lissabon am Kapitalmarkt für neue Schulden zahlen muss, rapide.

Bislang hatte die Regierung die Möglichkeit eines Hilfsantrags stets zurückgewiesen und darauf hingewiesen, sie sei vor den Neuwahlen am 5. Juni auch gar nicht dazu befugt. Erst am Montag hatte sich Sócrates in einem Fernsehinterview noch energisch gegen einen Hilfsantrag an die EU ausgesprochen.

AUCH SORGEN UM SPANIEN

Er hatte gewarnt, ein solcher Schritt würde schlimme Folgen für die Portugiesen, aber auch für Europa haben. "Wenn Portugal fällt, dann werden der Euro und Europa geschwächt werden", sagte er. Ein Hilfsantrag könne nur das "allerletzte Mittel" sein. In der EU herrscht die Sorge, dass auch Portugals großer Nachbar Spanien in den Strudel der EU-Schuldenkrise geraten könnte.

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.
06.04.2011

  

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RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 21:44)

Ich wuerde mir keine Reaktion erwarten. Es fehlt jedes Ueberraschungsmoment; die Frage war eigentlich nur mehr, wann sie zugeben, dass sie pleite sind.

  

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Portugal schuldet österreichs Banken hunderte Millionen
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.11 21:59)

Die öffentliche Hand Portugals steht bei heimischen Banken mit 433 Mio. Euro in der Kreide, geht aus Zahlen der Österreichischen Nationalbank (OeNB) für das vierte Quartal 2010 hervor.


Insgesamt halten die österreichischen Banken gegenüber Portugal (Staat, Unternehmen und Banken) Forderungen in Höhe von rund 1,2 Mrd. Euro. Die größten Gläubiger des portugiesischen Staats innerhalb der Bankenbranche sind die französischen Institute mit einem Exposure von 11,27 Mrd. Euro, zeigen Daten der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) per Ende 2010.

Etwas weniger als die Hälfte des heimischen Engagements entfällt auf die Erste Group. Vor knapp einem Jahr hatten sich die Forderungen der Bank gegenüber dem portugiesischen Staat auf 300 Mio. Euro belaufen, wie Erste-Chef Andreas Treichl im Mai 2010 anlässlich der Hauptversammlung erklärt hatte. Das Engagement habe sich mittlerweile aber auf "unter 200 Mio. Euro" reduziert, sagte Erste-Group-Sprecher Michael Mauritz am Donnerstag auf Anfrage der APA.

Spaniens Geldhäuser sind mit Forderungen von insgesamt 59,7 Mrd. Euro an die öffentliche Hand, Banken und Unternehmen die größten Bankengläubiger Portugals. Davon entfällt ein überwiegender Teil (49,2 Mrd. Euro) allerdings auf den Privatsektor und "nur" 6,16 Mrd. Euro auf den öffentlichen Bereich. Deutsche Banken sind insgesamt mit 28,0 Mrd. Euro in Portugal engagiert, davon sind 5,88 Mrd. Euro Forderungen an die öffentliche Hand.

Insgesamt halten europäische Banken etwa 29,4 Mrd. Euro Schulden der öffentlichen Hand Portugals, davon dürfte laut BIZ der Großteil auf Staatsanleihen entfallen.

Am Mittwochabend hatte die Regierung des ärmsten Staats Westeuropas nach langem Zögern erklärt, Finanzhilfen der Europäischen Union aus Mitteln des Stabilitätsfonds EFSF zu benötigen. Experten schätzen den Bedarf auf 60 bis 90 Mrd. Euro.

(APA)

07.04.2011

  

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RE: Portugal will europäische Finanzhilfe
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.11 23:20)

>Welche Reaktion der Börsen darf man eigentlich erwarten?


Keine. Das wird ohnehin allgemein erwartet.

  

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"Man wird das später als komplett irrsinnig bezeichnen"
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.11 20:03)

WirtschaftsBlatt: Herr Walter, Portugal ist unter den Euro-Schutzschirm geschlüpft. Wieviel Geld wird das Land brauchen?

Norbert Walter: Das wird alles noch ausverhandelt. So wie es aussieht, werden es nicht weniger als 50 und nicht mehr als 100 Milliarden €.

Griechenland, Irland, jetzt Portugal - hält der Euro-Schutzschirm (EFSF) das aus?

Bis jetzt ja. Es ist gut, dass Europa in diesem Fall vorbereitet war. Positiv am neuen EFSF ist, dass der Ausnutzungsgrad höher ist. Das wird auch von den Märkten verstanden und goutiert.

Würde der EFSF auch Spanien aushalten?

Ich hoffe, dass sich diese Frage nicht stellt.

Bis auf den niedrigen Schuldenstand gleicht die Lage Spaniens - auch was den Zustand der Regierung betrifft - Portugal aber recht deutlich ...

Was die Politik betrifft, sollten wir uns ohnehin in ganz Europa auf raschere Regierungswechsel einstellen. Daran müssen wir uns gewöhnen. Die Bürger befinden sich finanziell auf Entzug, haben die neuen ökonomischen Realitäten noch nicht anerkannt und wählen deshalb ihre Regierungen ab. Wir befinden uns in einer Phase der Enttäuschung, noch nicht in der der Erkenntnis. Was Spanien betrifft, sehe ich das etwas anders. Der Bankensektor ist durch hervorragende Regulierungsmechanismen gut aufgestellt, der Verschuldungsgrad des Staates liegt bei etwas über 50 Prozent. Das ist alles sehr vielversprechend.

Für den spanischen Sparkassen-Sektor haben diese Regulierungen relativ wenig gebracht ...

Das stimmt, ist aber in Deutschland genau so. Hier mache ich mir ab 2015 ohnehin viel stärkere Sorgen als um die Peripherieländer.

Warum das?

Dann schnappt die Demografie-Falle zu. Leider lassen sich zu viele Menschen von der aktuell guten ­Konjunktur blenden. Das erhöht den Druck auf Deutschland, die Eurozone finanziell zu unterstützen. Man wird die aktuellen Umverteilungen in der Eurozone später als komplett irrsinnig ­bezeichnen.

Zurück zur Peripherie: Könnte ein Selbstläufer auf den Anleihemärkten Spanien trotz besserer Rahmenbedingungen noch in den EFSF drücken?

Das kann man natürlich nicht ausschließen. Für eine Erneuerung, für ein Aufräumen der Schäden, die aus der Immobilienblase entstanden sind, muss man dem Land zwei bis drei Jahre Zeit geben.

Auf der anderen Seite werden die Abstände, in denen die Peripheriestaaten unter den EFSF schlüpfen, immer geringer ...

Das stimmt. Wie gesagt: Spanien braucht zwei bis drei Jahre Zeit.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/man-wird-das-spaeter -als-komplett-irrsinnig-bezeichnen-466993/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

07.04.2011

  

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China Will Invest in Spanish Debt and Cajas, Official Says
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.4.11 14:25)

http://www.bloomberg.com/news/2011-04-12/china-will-invest-in-spanish-debt-and-cajas-offi cial-says-1-.html

China will invest in Spain’s savings-bank industry and continue buying public debt, a Spanish government official cited Chinese Premier Wen Jiabao as telling Prime Minister Jose Luis Rodriguez Zapatero at a meeting today.

China also pledged to invest in Spanish privatizations and increase imports from the country during Zapatero’s visit to Beijing, said the official, who declined to be named citing government policy. China holds 25 billion euros ($36 billion) of Spanish debt, he said, which compares with the central government’s total debt of 523 billion euros, according to data from the Treasury.



  

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Ein Rentenfonds-Manager wettet in aller Öffentlichkeit auf einen Kursverfall bei US-Staatsanleihen. Washington muss hilflos zusehen, wie sich die Stimmung am Kapitalmarkt gegen die weltgrößte Volkswirtschaft wendet. Wem nützt das?

Weiter unter:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/kommentare/Pimco-geht-ins-Risiko-article3082126.html

  

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Jetzt gaben Pimco-Gründer William "Bill" Gross und Fonds-Chef Mohamed El-Erian bekannt, dass sie in nicht unerheblichem Umfang auf ein baldiges Übergreifen der Schuldenkrise auf die Vereinigten Staaten spekulieren.
...


Sie spekulieren wohl eher auf steigende Zinsen... und wer will es ihnen
verdenken?

  

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Griechenland: Arbeitslosenquote auf Siebenjahreshoch
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.4.11 13:35)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/650398/Griechenland_Arbeitslosenquote- auf-Siebenjahreshoch

Griechenland: Arbeitslosenquote auf Siebenjahreshoch
14.04.2011 | 12:27 | (DiePresse.com)

Die griechische Arbeitslosenquote erreichte im Jänner mit 15 Prozent den höchsten Wert seit 2004. Damit liegt das Schuldenland deutlich über dem Schnitt in der Eurozone.


  

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Griechenland will noch mehr sparen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.4.11 08:39)

... und privatisieren:

April 15 (Bloomberg) -- Greece will announce measures today to meet its deficit-reduction goals after the country’s bond yields hit new highs amid talk it may restructure its debt.

The government’s medium term-fiscal policy plan will detail more than 22 billion euros ($31.9 billion) of deficit-reduction measures through 2014, most of them in spending cuts, according to Finance Minister George Papaconstantinou. The government is also expected to unveil plans to raise 15 billion euros by 2013 through state-asset sales.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aBFz7zs9zIsw&pos=3

  

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Irland bei Moody's fast schon Junk
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.4.11 09:11)

Oder besser gesagt erstaunlicherweise noch immer nicht.

----------------

Moody's senkte Irlands Bonität um zwei Noten
Von bisher "Baa1" auf "Baa3" - Ausblick bleibt negativ

Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Irlands um zwei Noten gesenkt. Die Note werde von bisher "Baa1" auf "Baa3" reduziert. Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit bleibt negativ. Es drohen also weitere Herabstufungen für das durch eine Bankenkrise stark belastete Land.

weiter:

http://www.boerse-express.com/pages/951047

  

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Deutsche Steuereinnahmen boomen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.4.11 19:51)

Die Steuereinnahmen sind im März um 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Ähnliche Zuwachsraten gab es zuletzt 2007, als die Umsatzsteuer um drei Punkte erhöht worden war.

weiter:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/super-aufschwung-spuelt-mehr-steuern-in-s chaeubles-kasse/4071866.html

  

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Griechischer Minister: 'Restrukturierung ist unvermeidbar'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.4.11 07:59)

Klingt glaubhaft:

---------

Griechischer Minister: 'Restrukturierung ist unvermeidbar'

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/951674/fullstory

  

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Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.4.11 12:36)

Trotz heftiger Dementis wird an den Finanzmärkten hartnäckig auf eine Umschuldung Griechenlands spekuliert. Dabei müssten die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Nachfolgend ein Überblick, wie eine Umschuldung aussehen könnte:


Vier mögliche Szenarien

Haircut:
Die griechische Regierung erklärt sich für zahlungsunfähig und handelt mit ihren Gläubigern einen Forderungsverzicht (Haircut) aus. Für die Geldgeber kann das sehr teuer werden: Bei den vom Internationalen Währungsfonds (IWF) untersuchten Staatspleiten zwischen 1998 und 2005 mussten sie zwischen 13 Prozent (Uruguay) und 73 Prozent (Argentinien) ihres Investments abschreiben.

Griechenland könnte seine Schuldenlast von mehr als 340 Milliarden Euro auf diese Weise zwar mit einem Schlag deutlich reduzieren, würde aber seine Kreditwürdigkeit am Finanzmarkt auf Jahre verspielen und sich den Zugang zu frischem Geld verbauen. Auch andere Sorgenkinder wie Irland und Portugal würden dann noch größere Probleme haben, sich neues Geld am Markt zu leihen. Ein weiteres Problem: Die Gläubiger sind vor allem Banken aus Griechenland und anderen Euro-Ländern, denen milliardenschwere Verluste drohten, was wiederum eine neue Finanzkrise auslösen könnte.


Brady-Bonds:
Diese Lösung hat in den 80er Jahren Schule gemacht. Der damalige US-Finanzminister Nicholas Brady handelte einen nach ihm benannten Plan aus, der etliche lateinamerikanische Staaten vor der Pleite rettete. Übertragen auf Griechenland würde er wie folgt funktionieren: Banken und andere private Gläubiger tauschen die riskanten griechischen Staatsanleihen zum Marktpreis gegen Papiere ein, die von der Euro-Zone mit einer Garantie versehen werden.

Die Gläubiger müssten damit auf einen Teil ihrer Ansprüche verzichten, denn am Markt werden die griechischen Bonds wegen des hohen Ausfallrisikos derzeit mit großen Abschlägen zum Ausgabepreis gehandelt - bei zehnjährigen Bonds sind es fast 40 Prozent. Der Vorteil: Die neuen Papiere sind gesichert, die Gläubiger haben damit Planungssicherheit. Griechenland würde auf diese Weise seine Schuldenlast drücken.


Längere Laufzeiten:
Eine mildere Form der Umschuldung wäre eine längere Laufzeit der vom IWF und der Europäischen Union gewährten Kredite von 110 Milliarden Dollar - verbunden womöglich mit einer erneuten Absenkung des Zinssatzes, den Griechenland für die Hilfen zahlen muss. Nach einem Bericht des „Wall Street Journals“ hält der IWF die Schuldenlast für Griechenland intern für untragbar und soll daher eine Laufzeitverlängerung der Finanzhilfen auf bis zu 30 Jahre erwägen. Der IWF dementierte das allerdings.


Pariser Club:
Die Experten der Großbank UniCredit halten auf mittlere Sicht Verhandlungen zwischen Griechenland und dem Pariser Club für wahrscheinlich. Ihr Argument: Durch bilaterale Kredite und den Ankauf griechischer Anleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) wird der Anteil der öffentlichen Gläubiger an den Verbindlichkeiten Griechenlands auf mindestens 40 Prozent steigen.

Im Pariser Club haben sich 1956 die wichtigsten Gläubigerstaaten zusammengeschlossen und seither 421 Umschuldungsabkommen mit 88 Staaten - von Afghanistan bis Vietnam - im Wert von 553 Milliarden Dollar getroffen. Von 1985 und 1993 stand dem Pariser Club ein Mann vor, der auch in der Schuldenkrise eine zentrale Rolle spielt: EZB-Präsident Jean-Claude Trichet.


http://orf.at/stories/2053917/2053921/

19.04.2011

  

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RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.4.11 15:56)

blöde frage: wieso wird eigentlich ein staat der pleite macht anders behandelt, als jeder bürger und jedes unternehmen wenn er/es pleite macht? wieso gibt es nicht so etwas wie einen eu-gerichtsvollzieher, der im falle eines haircuts mit einer lkw-ladung selbstklebender kuckucks nach griechenland fährt dort alles staatseigentum beschlagnahmt und den gläubigern übereignet, auf daß der schaden sich in grenzen hält und die abschreckende wirkung auf andere kandidaten gegeben ist?

  

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RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.4.11 16:03)

Weil es nicht dem Selbstverstaendnis von Politikern entspricht, von Allmachtsphantasien Abstand zu nehmen.
Wenn ein Staat pleite geht, kommen nicht seine Fuehrer vor Gericht, sondern seine geprellten Glaeubiger.

  

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RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.4.11 00:06)

>blöde frage: wieso wird eigentlich ein staat der pleite macht
>anders behandelt, als jeder bürger und jedes unternehmen wenn
>er/es pleite macht? wieso gibt es nicht so etwas wie einen
>eu-gerichtsvollzieher, der im falle eines haircuts mit einer
>lkw-ladung selbstklebender kuckucks nach griechenland fährt
>dort alles staatseigentum beschlagnahmt und den gläubigern
>übereignet, auf daß der schaden sich in grenzen hält und die
>abschreckende wirkung auf andere kandidaten gegeben ist?


Weil Staatsanleihen in der Regel nach dem Recht des jeweiligen Staates begeben werden und sie sehen die Pfändung von sich selbst in ihrem Gesetzeswerk nicht vor

  

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RE: Wie eine Umschuldung Griechenlands aussehen könnte,...
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.4.11 21:35)

>Weil Staatsanleihen in der Regel nach dem Recht des jeweiligen
>Staates begeben werden und sie sehen die Pfändung von sich
>selbst in ihrem Gesetzeswerk nicht vor


Dazu paßt:

...
“Greece holds a trump card of its own. The government could reschedule unilaterally debt totaling about 340 billion Euros since “the bonds in question were issued under Greek law,” said Philip Wood, a partner at Allen & Overy.”
...

Der ganze Artikel:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=a2HNukn5Nhv4

  

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Eurozone wird sich „durchwursteln, bis die Ressourcen aus sind“
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.4.11 22:01)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/652134/Eurozone-wird-sich-durchwurstel n-bis-die-Ressourcen-aus-sind?_vl_backlink=/home/wirtschaft/international/609810/index.do&direct=609810

Mojmír Hampl, Vize-Gouverneur der tschechischen Nationalbank, kritisiert das Krisenmanagement der EU in der Eurokrise. Auch mit dem milliardenschweren Rettungsschirm erkaufe sich Brüssel nur wenig Zeit .

„Die europäische Währungsunion hat ihre Ziele nicht erreicht“, sagte Mojmír Hampl, Vize-Gouverneur der tschechischen Nationalbank, am Mittwoch in Wien. Der Plan, aus den Euromitgliedsländern prosperierende Volkswirtschaften und aus den Regierungen Sparmeister zu machen, sei jedoch nicht erst mit dem Auffliegen des Schuldendebakels von Athen und Lissabon so grandios gescheitert.

Die aktuelle Krise habe nur einige grundlegende Konstruktionsfehler ans Licht gebracht: „Die Eurozone ist nicht geschaffen für Länder im Aufholprozess“, argumentiert der Notenbanker. Zumindest dann nicht, wenn der Staat eine eigenständige Geldpolitik betreiben kann. Hohes Wirtschaftswachstum, niedrige Inflation und stabile Wechselkurse zur gleichen Zeit könne es einfach nie geben. Tschechien rät er daher ab, der Eurozone in näherer Zukunft beizutreten – selbst wenn es die Stabilitätskriterien kurzfristig erfüllt.

Ansonsten könne er nicht ausschließen, dass Tschechien einmal in ähnliche Probleme schlittere wie die Euro-Sorgenkinder. Viele Mitglieder hätten jedoch alles getan, um vorübergehend gut genug dazustehen, um in den Klub eingelassen zu werden, um gleich darauf wieder hohe Defizite aufzubauen. „Es war einfach, Geld zu leihen wie Deutsche, aber auszugeben wie Griechen“, sagt Hampl. Das Ergebnis ist bekannt. Solide Mitgliedstaaten bezahlen kräftig für Länder, die mit ihrem heutigen Schuldenstand nie den Euro hätten einführen dürften.

„Der Haircut wird kommen“

700 Mrd. Euro pumpen die Geberländer in den neuen Rettungsschirm (Europäischer Stabilitätsmechanismus,ESM), der ab 2013 marode Mitglieder auffangen soll. Hampl kritisiert das scharf: „Es ist eine seltsame Idee zu glauben, dass alle Probleme im wirtschaftlichen Universum mit Bail-outs gelöst werden können.“ Historisch habe es nur zwei Auswege für überschuldete Staaten gegeben: die Pleite, extrem hohe Inflation oder beides.

Diese Meinung teilen mittlerweile viele. Da mögen Brüssel und Athen die Vorbereitungen für die Umschuldung noch so sehr dementieren, Investoren preisen den teilweisen Forderungsverzicht längst ein. Für fünfjährige Staatsanleihen bezahlt Athen schon 19,5 Prozent Zinsen. „Jeder, der griechische Anleihen hält, sollte sich auf einen Haircut vorbereiten“, sagt auch Jozef Síkela, Chef der slowenischen Erste-Tochter Slovenska sporitelna. Auch ein Staatsbankrott sei „kein Tabu“.

Hampl sieht für die Eurzone schwarz. Der Notenbanker glaubt nicht daran, dass es Brüssel gelingen werde, Staaten das Sparen zu verordnen. Stattdessen werde die Eurozone „weiterwursteln“ und sich damit Zeit erkaufen – bis die Ressourcen oder der politische Wille erschöpft seien.

  

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Zehn unangenehme Wahrheiten über die USA interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.11 17:09)

In „Zehn unangenehme Wahrheiten über die USA“ schreibt das Handelsblatt: „Die Verei-nigten Staaten sitzen auf einem gigantischen Schuldenberg von mehr als 14 Billionen Dollar. Die Finanzmärkte fragen sich, wie die USA aus dieser Schuldenfalle entkommen wollen.“ Und listet auf:


1. 2010 hat die US-Regierung fast so viele Schulden aufgenommen wie der Rest der Welt zusammen, nämlich 45 Prozent. (Deutschland 5 Prozent).
2. Die Schulden der Vereinigten Staaten (inklusive Firmen- und Privatschulden) ha-ben 360 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreicht.
3. 33 von 50 US-Bundesstaaten sind nicht mehr in der Lage, Arbeitslosenunterstüt-zung zu zahlen.
4. Die Krise im privaten Häusermarkt ist noch lange nicht unter Kontrolle. Der No-belpreisträger Joseph Stiglitz erwartet alleine 2011 weitere zwei Millionen Vollstre-ckungen.
5. Die Preise von Gewerbeimmobilien sind seit 2007 um mehr als 40 Prozent gefal-len, fast jedes fünfte Bürohaus im Land steht leer.
6. Im Jahr 2010 beantragten 1,53 Millionen Amerikaner Privatinsolvenz. Das war der höchste Stand seit Verschärfung der Insolvenzordnung im Jahr 2005.
7. Die offizielle Arbeitslosenrate liegt bei knapp 10 Prozent, die tatsächliche eher bei 18,4 Prozent.
8. Knapp 40 Millionen Amerikaner sind auf Essensmarken des Landwirtschaftsminis-teriums angewiesen. Das ist etwa jeder achte Bürger.
9. Zwei Drittel der Einkommenszuwächse zwischen 2002 und 2007 landeten bei ei-nem Prozent der Bevölkerung: den Superreichen.
10. 2010 zahlte das Sozialversicherungssystem zum ersten Mal mehr Beiträge aus, als es an Steuern einnahm. Das sollte eigentlich erst 2016 eintreten.


http://www.handelsblatt.com/politik/international/zehn-unangenehme-wahrheiten-ueber-die-u sa/3756978.html

18.04.2011

  

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Moody's stuft Ausblick für Japan herunter
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.11 08:31)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/952506/fullstory

Moody's stuft Ausblick für Japan herunter
Ratingagentur erwartet Kosten für den Wiederaufbau zwischen 20 Billionen Yen und 50 Billionen Yen

  

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'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.11 10:03)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/952527/fullstory

'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
Pimco: Wenn Europa schnell handle, werde "Griechenland nicht die Europäische Währungsunion in Gefahr bringen"

  

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RE: 'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht' gut analysiert
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.11 10:38)

@Umschuldung Grichenland: Die großen Verlierer sind die Banken, deshalb wird immer und immer wieder davon geredet, daß dann der Euro in Gefahr wäre - Blödsinn. USA ist ebenfalls hoch verschuldet und Yen keine Alternative. Nichts wird passieren mit dem Euro, einzig die Anleihenzeichner müssen das endlich machen, was sie schon immer hätten tun müssen: auf die Bonität achten.

  

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RE: 'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.11 12:33)

>@Umschuldung Grichenland: Die großen Verlierer sind die
>Banken, deshalb wird immer und immer wieder davon geredet, daß
>dann der Euro in Gefahr wäre - Blödsinn. USA ist ebenfalls
>hoch verschuldet und Yen keine Alternative. Nichts wird
>passieren mit dem Euro, einzig die Anleihenzeichner müssen das
>endlich machen, was sie schon immer hätten tun müssen: auf die
>Bonität achten.


Problem ist halt ,daß hier nicht nur ominöse "Privatinvestoren" hinter den Schulden der PIIGS stehen, sondern große Banken, die wiederum u.a die Sparguthaben der Bürger "angelegt" haben (genau das hätte man verhindern müssen damals). Großen Institute haben wiederum von anderen Instituten Geld geliehen, die wiederum.... Am schlimmsten schaut es mit den griech. Banken aus, die halten ja die meisten Anleihen von Griechenland. Hinter diesen Banken steht bzw. MUSS der Staat stehen (d.h der Steuerzahler) ansonst kommt es zur absoluten Panik an den Bankkassen (dagegen war der BAWAG-Sturm ein laues Lüftchen) und das ganze System könnte absaufen.

Also leicht wird die Enschuldung Griechenlands nicht. Am Ende wird es wohl vielleicht so aussehen, daß die EU-Staaten selbst (= Steuerzahler), die EU direkt, die Banken (aber nur bis zu einer gewissen verträglichen Grenze), die "Privat und Finanzinvestoreninvestoren" dieser Welt auf Geld und Zinsen verzichten müssen. Inflation und Griechenland werden und müssen wohl auch einen gewissen Teil noch beitragen, wobei ich skeptisch bin, daß man die südländische Mentalität ändern kann. Dannach wird Griechenland wohl für lange Zeit Probleme mit dem Schuldenmachen haben, zumal dann wohl schon die nächsten Kandidaten für eine Entschuldung in der Reihe stehen....

  

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RE: 'Ohne Umschuldung Griechenlands geht es nicht'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.11 23:02)

>@Umschuldung Grichenland: Die großen Verlierer sind die
>Banken, deshalb wird immer und immer wieder davon geredet, daß
>dann der Euro in Gefahr wäre - Blödsinn. USA ist ebenfalls
>hoch verschuldet und Yen keine Alternative. Nichts wird
>passieren mit dem Euro, einzig die Anleihenzeichner müssen das
>endlich machen, was sie schon immer hätten tun müssen: auf die
>Bonität achten.

Mit dem Euro gebe ich dir recht, die Sache mit der Bonität - eigentlich
war das quasi Bilanzbetrug von griechischer Seite.

  

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Ich habe mich immer schon gefragt wie die Schätzungen zur Schwarzarbeit
zustande kommen.

...
Spain is home to 18 percent of the euro region’s 500-euro bills, which are habitually used for unrecorded cash transactions, although the Spanish economy accounts for 12 percent of the region’s output, according to data from the Bank of Spain and European Central Bank.
...

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=aniwmOdkBXxc

  

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USA erreichen Schuldenobergrenze voraussichtlich am 16. Mai
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 08:07)

Die Republikaner treiben es wirklich auf die Spitze, solche De..en.

...
Da eine rechtzeitige Anhebung durch den Kongress nicht in Sicht sei, werde das Ministerium ab dieser Woche "aussergewöhnliche Massnahmen" ergreifen
...

http://www.boerse-express.com/cat/pages/953307/fullstory

  

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RE: USA erreichen Schuldenobergrenze voraussichtlich am 16. Mai
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 08:22)

>Die Republikaner treiben es wirklich auf die Spitze, solche De..en.

Einerseits ja, andererseits: Die Republikaner wettern seit längerem gegen die exzessive Schuldenpolitik. Wie sollen sie begründen, daß sie jetzt, wo sie die Gelegeneheit dazu haben, diese Politik nicht gestoppt oder wenigstens gebremst haben? Amerika ist zwar keine direkte Demokratie, aber die Abgeordneten sind sehrwohl direkt gewählt und müssen sich direkt vor ihren Wählern rechtfertigen. Die würden ordentlich abgewatscht werden, in den rauheren Gegenden auch physisch.

  

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RE: USA erreichen Schuldenobergrenze voraussichtlich am 16. Mai
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 08:56)

>>Die Republikaner treiben es wirklich auf die Spitze,
>solche De..en.
>
>Einerseits ja, andererseits: Die Republikaner wettern seit
>längerem gegen die exzessive Schuldenpolitik. Wie sollen sie
>begründen, daß sie jetzt, wo sie die Gelegeneheit dazu haben,
>diese Politik nicht gestoppt oder wenigstens gebremst haben?


Aber sie können sie damit weder stoppen noch bremsen. Die USA werden
jetzt nicht innerhalb von zwei Wochen zu einem Überschußbetrieb, somit
ist es nur sinnlose Schaumschlägerei.

  

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Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 12:42)

Staatsnahe Mediengruppen bereiten Massen schön langsam auf eine Euro-"Solidaritätssteuer" vor. Zuerst wird ein Thema langsam ins Spiel gebracht, sodaß sich die Bevölkerung daran gewöhnt und dann, ja dann kommt irgendwann die Realität...

weiter:ttp://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/schuldenkrise-kommt-der-griechenland-soli_aid_623527. html

  

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die bruchstelle ist frankreich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 12:52)

http://www.bloomberg.com/news/2011-05-02/bond-vigilantes-ignore-next-stage-of-euro-mess-c ommentary-by-matthew-lynn.html

So where’s next? Plenty of people will point the finger at Spain. Some at Italy. A few single out Belgium, a country with high debts, and no government.

But they should be looking somewhere else: France.

  

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RE: die bruchstelle ist frankreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 19:30)

>But they should be looking somewhere else: France.

Siehe die Tabelle im Eröffnungsposting:

"Die Ergebnisse sind teilweise überraschend (z.B.
Frankreich ist sehr schlecht unterwegs):"


  

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Gerücht, Griechenland wolle aus der Eurozone austreten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.11 22:25)

Da werden wieder (mE haltlose) Gerüchte gestreut... wobei
die Sache mit dem IWF wird stimmen.

--------------

Auf das Gerücht, Griechenland wolle aus der Eurozone austreten, folgten am Freitagabend viele Dementis. Dennoch berieten einige EU-Finanzminister bei einem Krisentreffen über die Lage, der Euro ging auf Talfahrt.

weiter:

http://derstandard.at/1304551255902/Geheimtreffen-nach-Spekulationen-um-Euro-Ausstieg

  

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'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 10:26)

Manche Leute kommen schon sehr gern in die Medien. Philosophiert
da so locker über einen Bank-Run als wäre das überhaupt kein Problem.


'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'

...
"Wenn Griechenland aus dem Euro austräte, könnte es abwerten und wettbewerbsfähig werden. Aber es gäbe freilich sofort einen Bank-Run, und die Banken wären pleite."
...

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/953993/fullstory

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 10:47)

tolle idee, da könntens dann 30% abwerten und viel mehr oliven und touristenbetten verkaufen. nicht so schön wären allerdings die schulden und die zinsen, das wären dan ca €400mrd zu ca 30% p.a. die umstellung auf drachmen würde auch noch die kleinigkeit von €5 mrd ausmachen.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 11:01)

>Manche Leute kommen schon sehr gern in die Medien.
>Philosophiert
>da so locker über einen Bank-Run als wäre das überhaupt kein
>Problem.
>
>
>'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
>
>...
>"Wenn Griechenland aus dem Euro austräte, könnte es
>abwerten und wettbewerbsfähig werden. Aber es gäbe freilich
>sofort einen Bank-Run, und die Banken wären pleite."
>...
>
>weiter:
>
>http://www.boerse-express.com/cat/pages/953993/fullstory

Sinn: "Kurzum, die Banken sind so oder so pleite.

damit hat er wohl recht,der herr sinn.
div staaten sind ebenfalls so oder so pleite.

das ganze herumlametieren erinnert schon stark an insolvenzverschleppung.

das einzige was griechenland(und jeden anderen pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung produktiver arbeitsplätze und die daraus resultierenden steuereinnahmen

why don`t we do it.(obamas next wahlkampfslogen

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 11:49)


>das einzige was griechenland(und jeden anderen
>pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung produktiver
>arbeitsplätze und die daraus resultierenden steuereinnahmen
>


Klingt wie ein Aufruf der SPÖ zum 1. Mai.

Die Arbeitsplätze gibts doch eh schon, nur sind die nach China, Indien und sonstwohin ausgelagert.

Welche Art von Arbeitsplätzen soll denn hier in Europa noch geschaffen werden? Das ist doch bloß hohles Phrasendreschen. Vielmehr zahlen wir jetzt nachträglich den Preis dafür, dass die Konsumenten in der westlichen Welt jahrelang billigen China-Plastik-Krimskrams kaufen konnten.

Die kommunitischen Chinesen schwimmen im Geld und das kapitalistische Westeuropa baut eine Pleite nach der anderen. So etwas hätte von den Gurus vor 20 Jahren mal einer sagen müssen, der wär ausgelacht worden.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 12:39)

>
>>das einzige was griechenland(und jeden anderen
>>pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung
>produktiver
>>arbeitsplätze und die daraus resultierenden
>steuereinnahmen
>>
>
>
>Klingt wie ein Aufruf der SPÖ zum 1. Mai.
>
>Die Arbeitsplätze gibts doch eh schon, nur sind die nach
>China, Indien und sonstwohin ausgelagert.
>
>Welche Art von Arbeitsplätzen soll denn hier in Europa noch
>geschaffen werden? Das ist doch bloß hohles Phrasendreschen.
>Vielmehr zahlen wir jetzt nachträglich den Preis dafür, dass
>die Konsumenten in der westlichen Welt jahrelang billigen
>China-Plastik-Krimskrams kaufen konnten.
>
>Die kommunitischen Chinesen schwimmen im Geld und das
>kapitalistische Westeuropa baut eine Pleite nach der anderen.
>So etwas hätte von den Gurus vor 20 Jahren mal einer sagen
>müssen, der wär ausgelacht worden.

ganz meine meinung.

wer auslagert und importiert wird früher oder später pleite sein.
(wer exportiert und dem importeuren des benötigte geld schenkt ebenfalls).

das ausgerechnet china in geld schwimmt ist der treppenwitz der weltwirtschaftsgeschichte,und führt jedes "leistungsdenken " ad absurdum.
man braucht sich nur genug schenken lassen,dann gehts schon-))))

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 13:09)

>Die kommunitischen Chinesen schwimmen im Geld..<

nicht die chinesen, nur der chinesische staat und ein paar profiteure.
würde unsere bevölkerung bereit sein in chinesischen standards zu leben, würde unser staat auch in geld schwimmen.


>und das kapitalistische Westeuropa baut eine Pleite nach der anderen.

noch gibt es keine pleite (vielleicht sogar dank der chinesen)

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 12:14)

>das einzige was griechenland(und jeden anderen pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung produktiver arbeitsplätze und die daraus resultierenden steuereinnahmen<

also angenommen irgend jemand hätte die idee wie man produktive arbeitsplätze schaffen kann ohne zur sklaverei zurückzukehren, wäre das problem der pleitegefahr noch lange nicht gebannt. pleiten enstehen ganz einfach nur aus einem grund: man gibt mehr aus als man einnimmt, und daran kann auch hundert prozent vollbeschäftigung bei 10% wirtschaftswachstum nichts ändern.







  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 13:19)

>>das einzige was griechenland(und jeden anderen
>pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung produktiver
>arbeitsplätze und die daraus resultierenden
>steuereinnahmen<
>
>also angenommen irgend jemand hätte die idee wie man
>produktive arbeitsplätze schaffen kann ohne zur sklaverei
>zurückzukehren, wäre das problem der pleitegefahr noch lange
>nicht gebannt. pleiten enstehen ganz einfach nur aus einem
>grund: man gibt mehr aus als man einnimmt, und daran kann auch
>hundert prozent vollbeschäftigung bei 10% wirtschaftswachstum
>nichts ändern.
>
>
geh bitte,was hat das mit sklaverei zu tun?????????

mehr ausgeben als einnehmen?
genau,und deswegen muß man auch die einnahmen erhöhen,durch zusetzliche wertschöpfende arbeitsplätze.

aktuell wird ja versucht die ausgaben zu senken,aber das funktioniert nur für den einzelnen,evtl auch noch für einzelne staaten falls die weltkonjunktur brummt,
wenn aber (fast) alle gleichzeitig versuchen die ausgaben zu senken dann......BUMM

auf die gesamte welt betrachtet kann man sowieso nicht mehr ausgeben als einnehmen,
man kann nur konsumieren und investieren was man zuerst produziert hat,
daran hat die kreditwirtschaft definitiv nicht das geringst geändert,auch wenn sie uns das immer vorgaukeln will.

darum plädiere ich für höhere einnahmen,die mittel dazu hätten wir ja.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 17:32)

>das einzige was griechenland(und jeden anderen
>pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung produktiver
>arbeitsplätze und die daraus resultierenden steuereinnahmen
>


Das hast du jetzt schon in verschiedenen Diskussionen gesagt und trotzdem
ist mir bis jetzt nicht klar was der Staat deiner Meinung nach an
konkreten(!) Maßnahmen setzen soll um dieses Ziel zu fördern.

  

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Weitere Hilfen für Griechenland ?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 17:49)

...
Finanzminister Papakonstantinou sagte am Wochenende, es sei die Möglichkeit diskutiert worden, dass der Euro-Rettungsfonds griechische Staatsanleihen kauft. Die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos" berichtete sogar, dass die Versammelten für den Notfall weitere Hilfen für Griechenland von bis zu 25 Milliarden Euro abnickten.
...

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/954024/fullstory

  

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Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 18:02)

Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren
Regierung überlegt Restrukturierung, aber keinen Zahlungsausfall

Dublin - Die irische Regierung geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass sich das hoch verschuldete Land binnen drei Jahren einer Umschuldung unterziehen muss. Dabei hoffe die irische Regierung, dass eine mögliche Umschuldung für Griechenland helfe, zu einem Umdenken auch in Irland zu kommen, schrieb die Zeitung "Irish Mail" am Sonntag unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter.

weiter:

http://derstandard.at/1304551311855/Krise-Irland-rechnet-mit-Umschuldung-binnen-drei-Jahr en

  

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RE: Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 18:14)

>Irland rechnet mit Umschuldung binnen drei Jahren, Regierung überlegt Restrukturierung, aber keinen Zahlungsausfall.<

ich glaub der regierungsvertreter hat zu tief ins glas geschaut..

  

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RE: Weitere Hilfen für Griechenland ?
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 19:04)

>...
>Finanzminister Papakonstantinou sagte am Wochenende, es sei
>die Möglichkeit diskutiert worden, dass der Euro-Rettungsfonds
>griechische Staatsanleihen kauft. Die französische
>Wirtschaftszeitung "Les Echos" berichtete sogar,
>dass die Versammelten für den Notfall weitere Hilfen für
>Griechenland von bis zu 25 Milliarden Euro abnickten.
>...
>
>weiter:
>
>http://www.boerse-express.com/cat/pages/954024/fullstory



Fass ohne Boden, die werden jedes Jahr 25 Mrd zusätzlich brauchen.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 20:00)

>>das einzige was griechenland(und jeden anderen
>>pleitekanditaten) retten kann ist die schaffung
>produktiver
>>arbeitsplätze und die daraus resultierenden
>steuereinnahmen
>>
>
>
>Das hast du jetzt schon in verschiedenen Diskussionen gesagt
>und trotzdem
>ist mir bis jetzt nicht klar was der Staat deiner Meinung nach
>an
>konkreten(!) Maßnahmen setzen soll um dieses Ziel zu fördern.

nicht nur der staat,letzlich wir alle.
unsere wirtschaftselite überschlägt sich mit sparvorschlägen,abwechselnd pensionisten,beamte,löhne,empfänger von sozialleistungen und was weiß ich noch alles.
die sparhysterie muß ein ende haben,soll nicht alles den bach runter gehen,aus der situation der überschuldeten staaten kann man sich niemals raussparen,nur rauswachsen.
würde sich die wirtschaftselite stattdessen gedanken über ertragreiche projekte machen hätten wir dieses problem gar nicht,bzw in abgeschwächter form.

konkrete maßnahmen hab ich nicht zur hand(bzw will ich mich nicht mit details aufhalten)
erst muß diese ruinöse sparideologie weg,
um die hirnkapazität richtung wohlstandswachstum(nicht nur mengenwachstum) freizubekommen.

ich bin auch kein staatsfanatiker,nur wenn der staat probleme hat kann er nicht warten bis private ihn retten(das wird nie passieren),da muß er schon selbst aktiv werden und den a.... aus der schlinge ziehen.
und drauf zu warten das uns die chinesen retten kann kein marktwirtschaftler ernsthaft wollen,oder?
das wäre das ende des systems,ein system das schon bewiesen hat das es enormen wohlstand auch für die breite masse generieren kann,
aber jetzt nur mehr neidvoll auf die niedrigen löhne in asien giert(sparideologie!!)und massenarmut verherrlicht.

tut mir leid,das ich keine konkreten maßnahmen nennen kann(bzw will),aber zu sagen investieren wir in dieses oder jenes bringt zum jetzigen zeitpunkt nichts.
aber investieren ist schon mal ganz gut

lg markus

ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch sparen reich geworden-))))


  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 20:59)

>ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch sparen reich geworden-<

das ist ansichtssache. geld das man nicht verkonsumiert oder verschenkt, wird gespart. dabei kommt es nicht auf die art und weise an, ob im strupf, am sparbuch oder in immos, aktien, anleihen, gold, kunst, wie auch immer, es wird veranlagen oder investieren genannt, im grunde ist es nichts anderes als sparen. so gesehen ist warren buffet, der nie händler, gewerbetreibender, dienstleister oder industrieller war, ausschließlich durch sparen reich geworden!? (wie zuletzt sein 5mrd sparbuch bei goldmann sachs ein klassisches beispiel ist)


>die sparhysterie muß ein ende haben, soll nicht alles den bach runter gehen, aus der situation der überschuldeten staaten kann man sich niemals raussparen, nur rauswachsen.<

ich denke beides muß hand in hand gehen, wobei schuldenabbau durch sparen schneller als durch wachstum erreichbar ist. wenn du 2000€ verdienst und 2100€ ausgibst machst du schulden. es ist wesentlich effektiver deine ausgaben zu reduzieren als dein einkommen zu erhöhen. also gib den sparhysterikern doch bitte eine chance.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 23:29)

>>ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch
>sparen reich geworden-<
>
>das ist ansichtssache. geld das man nicht verkonsumiert oder
>verschenkt, wird gespart. dabei kommt es nicht auf die art und
>weise an, ob im strupf, am sparbuch oder in immos, aktien,
>anleihen, gold, kunst, wie auch immer, es wird veranlagen oder
>investieren genannt, im grunde ist es nichts anderes als
>sparen. so gesehen ist warren buffet, der nie händler,
>gewerbetreibender, dienstleister oder industrieller war,
>ausschließlich durch sparen reich geworden!? (wie zuletzt
>sein 5mrd sparbuch bei goldmann sachs ein klassisches beispiel
>ist)
>
>
>>die sparhysterie muß ein ende haben, soll nicht alles den
>bach runter gehen, aus der situation der überschuldeten
>staaten kann man sich niemals raussparen, nur
>rauswachsen.<
>
>ich denke beides muß hand in hand gehen, wobei schuldenabbau
>durch sparen schneller als durch wachstum erreichbar ist.
>wenn du 2000€ verdienst und 2100€ ausgibst machst du schulden.
>es ist wesentlich effektiver deine ausgaben zu reduzieren als
>dein einkommen zu erhöhen. also gib den sparhysterikern doch
>bitte eine chance.

hm,meine antwort an warren buffett passt auch an dich,ich erspar uns eine wiederholung.

ja klar,wenn man 2000 verdient und 2100 ausgibt macht man schulden(oder man baut guthaben ab)
wenn man aber 2000 verdient und 2100 an schuldenrückzahlung leisten muß kann man die situation nicht mehr durch sparen lösen,man MUSS die einnahmen erhöhen.
in einer ähnlich situation ist derzeit griechenland.(kurze überschlagsrechnung,verschuldung 150% vom bip,abgabenquote...äh...keine ahnung...sagen wir 50%,weil es leichter zum rechnen ist,ergibt verschuldung 300% der staatseinnahmen,wieviel % der staatseinnahmen bei 10,20,30% zinssatz für die zinsen aufgehen kann sich eh jeder ausrechnen)
griechenland muss die einnahmen erhöhen,alles andere ist sinnlos.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 07:48)

>in einer ähnlich situation ist derzeit griechenland.(kurze
>überschlagsrechnung,verschuldung 150% vom
>bip,abgabenquote...äh...keine ahnung...sagen wir 50%,weil es
>leichter zum rechnen ist,ergibt verschuldung 300% der
>staatseinnahmen,wieviel % der staatseinnahmen bei 10,20,30%
>zinssatz für die zinsen aufgehen kann sich eh jeder
>ausrechnen)
>griechenland muss die einnahmen erhöhen,alles andere ist
>sinnlos.

Griechenland hat meines Wissens derzeit eine unterdurchschnittliche Staatsquote (ich
glaube nur 34%, wir liegen bei 44%). Sie zahlen auch nicht 10% oder mehr
für ihre Schulden, das sind die Sätze die sie für neue Mittel zahlen
würden - brauchen sie aber im Moment nicht da sie ohnehin durch uns
viel günstiger finanziert werden. Im Durchschnitt zahlen sie etwa 5%.

Bei deinem letzten Satz gebe ich dir aber teilweise recht, sie müssen
die Steuereinnahmen erhöhen, aber auch die vollkommen unproduktiven Ausgaben
kürzen.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel' gut analysiertgut analysiert
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 08:39)

>griechenland muss die einnahmen erhöhen,alles andere ist sinnlos.

Im Gegenteil, die einfachste Lösung heißt Haircut und dann sauberer Neustart mit angemessener Budgetdisziplin und eben gerade weniger Staat nach der Erfahrung zu welchem Disaster es führte, sich auf den Staat zu verlassen.

Weil wir schon extrem viel Schulden haben müssen wir irgendwie rasch noch mehr investieren umd überhaupt jemals vielleicht ... - das sind die 50% von Keynes wie sie nicht mehr funktionieren. Und der Hauptgrund, warums soweit kommt ist die demokratische Möglichkeit des Verantwortungstransfers an die immer nächste Legislaturperiode.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 08:44)

>Im Gegenteil, die einfachste Lösung heißt Haircut und dann
>sauberer Neustart mit angemessener Budgetdisziplin

Selbst dann ist das Budget aktuell noch deutlich im Minus, von
einem Primärüberschuß ist Griechenland weit entfernt. (Neues Geld
würden sie in diesem Fall wohl nicht bekommen.) Um harte
Maßnahmen kommen sie also in keinem Fall herum.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 08:50)

>Selbst dann ist das Budget aktuell noch deutlich im Minus, von
>einem Primärüberschuß ist Griechenland weit entfernt. (Neues Geld
>würden sie in diesem Fall wohl nicht bekommen.) Um harte
>Maßnahmen kommen sie also in keinem Fall herum.

Sonst waere es auch kein Neustart. So ungewohnt es fuer sie noch ist, um Ausgabenkontrolle und Budgetdisziplin werden die griechischen Regierungen auch in Zukunft nicht herunkommen.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 10:16)

>die einfachste Lösung heißt Haircut und dann sauberer Neustart mit angemessener Budgetdisziplin >

wenn damit insolvenz gemeint ist, die wird es bestimmt nicht geben, wäre für europa politisch wie wirtschaftlich eine katastrophe.
die story wird medial am brennen gehalten, japan, arabien etc geben wohl nichts mehr her.


>....und der Hauptgrund, warums soweit kommt ist die demokratische Möglichkeit des Verantwortungstransfers an die immer nächste Legislaturperiode.<

so ist es, danke, es tut gut festzustellen, daß man mit seiner meinung nicht alleine ist!

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 13:09)

>>griechenland muss die einnahmen erhöhen,alles andere ist
>sinnlos.
>
>Weil wir schon extrem viel Schulden haben müssen wir irgendwie
>rasch noch mehr investieren umd überhaupt jemals vielleicht
>... - das sind die 50% von Keynes wie sie nicht mehr
>funktionieren.

gut,ich bin auch kein keynes fan,aber auch kein gegner.
aber kenyes hat sicher nicht gesagt,der staat soll schulden machen um das geld an andere staaten zu verschenken,oder in andere volkswirtschaften zu investieren.
diese 50% die nicht funktionieren und uns ruinieren dürfen sich andere ans leder heften.

wenn der staat bei 3,8% zinsen keine hochrentable verwendung für das geld findet ist eh schon alles aus,sorry.

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 21:37)

>nicht nur der staat,letzlich wir alle.
>unsere wirtschaftselite überschlägt sich mit
>sparvorschlägen,abwechselnd
>pensionisten,beamte,löhne,empfänger von sozialleistungen und
>was weiß ich noch alles.
>die sparhysterie muß ein ende haben,soll nicht alles den bach

Wir haben die höchste Staatsquote aller Zeiten und sprichst
von Sparhysterie? Ich bitte dich...


>würde sich die wirtschaftselite stattdessen gedanken über
>ertragreiche projekte machen hätten wir dieses problem gar

Die macht in der Regel genau das. Was sonst?


>erst muß diese ruinöse sparideologie weg,
>um die hirnkapazität richtung wohlstandswachstum(nicht nur
>mengenwachstum) freizubekommen.

Siehe oben.


>tut mir leid,das ich keine konkreten maßnahmen nennen kann(bzw
>will),aber zu sagen investieren wir in dieses oder jenes
>bringt zum jetzigen zeitpunkt nichts.
>aber investieren ist schon mal ganz gut

Na gut, ich denke dann können wir die Diskussion beenden. We agree to disagree

>ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch sparen
>reich geworden-))))

Doch, eigentlich schon. Er hat seine Ersparnisse besser angelegt
als der Rest der Welt und nur einen verschwindenden Bruchteil verkonsumiert. (lebt noch immer in seinem ersten Haus usw.)

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 23:03)

>>
>>ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch
>sparen
>>reich geworden-))))
>
>Doch, eigentlich schon. Er hat seine Ersparnisse besser
>angelegt
>als der Rest der Welt und nur einen verschwindenden Bruchteil
>verkonsumiert. (lebt noch immer in seinem ersten Haus usw.)

na ja,er ist durch investieren reich geworden.

dazu muß ich mal erklären(ich weiß,meine gedankengänge sind etwas schwer zu verstehen)
sparen in der ursprünglich form: konsumverzicht zugunsten von investitionen(wie buffett) ist die nützliche variante,die wohlstandsfördernde.

die aktuelle sparvariante:wir machen gleich mal gar nichts,das ist "billiger",kürzen hier und da,ohne die einsparungen zu investieren,ist die wohlstandsvernichtende sparvariante.

zum vorschein kommt sie durch die hohe arbeitslosigkeit,
würden die einsparungen investiert gäbe es die gar nicht.

hoffe ich hab das einigermaßen verständlich dargelegt,
aber ich gehe davon aus,wenn wir die arbeitslosigkeit "weginvestieren" können wir auch den begriff "finanzkrise" zu den akten legen.

***Wir haben die höchste Staatsquote aller Zeiten und sprichst
von Sparhysterie? Ich bitte dich...***

aber wieviel davon wird investiert?
ein beträchtlicher teil davon finanziert die "kosten" der sparmaßnahmen(zinsen,sozialausgaben,staatenübergreifende geschenke usw)und deren verwaltung.


ach ja,und die wirtschaftselite beschäftigt sich mmn hauptsächlich mit sparvariante 2,der wohlstandsvernichtenden.

  

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was sparen betrifft, solltest du begrifflich differenzieren welches sparen du als derart ungeeignet erachtest. es gibt ja den unterschied zwischen sparen im sinne von horten, anlegen, investieren etc, und sparen im sinne von aufwandsreduktion zwecks schuldenabbau (besser genannt als einsparen). du vermischt die beiden in unachtsamer weise.

deine sicht der dinge ist für mich viel zu akademisch, viel zu theoretisch und viel zu allgemein gehalten. oder aber ich bin viel zu einfältig um herauszufinden was du mit diesem ganzen thema eigentlich bezweckst, jedenfalls hab ich mich redlich und auch gerne damit auseinandergesetzt, aber jetzt sollt' mas nidalegen, zudecken und schlafen lassen, meinst nicht auch?

gruß
k

  

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>was sparen betrifft, solltest du begrifflich differenzieren
>welches sparen du als derart ungeeignet erachtest. es gibt ja
>den unterschied zwischen sparen im sinne von horten, anlegen,
>investieren etc, und sparen im sinne von aufwandsreduktion
>zwecks schuldenabbau (besser genannt als einsparen). du
>vermischt die beiden in unachtsamer weise.
>
>deine sicht der dinge ist für mich viel zu akademisch, viel zu
>theoretisch und viel zu allgemein gehalten. oder aber ich bin
>viel zu einfältig um herauszufinden was du mit diesem ganzen
>thema eigentlich bezweckst, jedenfalls hab ich mich redlich
>und auch gerne damit auseinandergesetzt, aber jetzt sollt' mas
>nidalegen, zudecken und schlafen lassen, meinst nicht auch?
>
>gruß
>k
>

nö,akademisch ist meine sichtweise nicht-)))
eher im gegenteil.

ein kleines beispiel.
du hast eine 5 zimmer wohnung,miete 1000€.
wenn du jetzt aus "sparmaßnahmen" ein zimmer nicht mehr benützt
hast du ?
a)800€ miete
b)1000€ miete

aus meiner sicht ist antwort b) richtig,es wird nichts eingespart,es entsteht lediglich wohlstandsverlust.

die gängige wirtschaftspraxis erachtet antwort a) als rechnerisch richtig,
und freut sich über die vielen tollen einsparungen-)))

gegen sparen in deinem sinne hab ich nichts,das ist eigentlich mittelverwendung,
also etwas zugunsten etwas anderem(hoffentlich sinnvollerem)einzusparen.

aber brach liegen lassen ist kein sparen!!!!

ps: nö,du bist nicht einfältig,danke das du dich damit auseinandergesetzt hast,und gut,lassen wir es ruhen.

lg markus

  

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>nö,akademisch ist meine sichtweise nicht-)))
>eher im gegenteil.
>
>ein kleines beispiel.
>du hast eine 5 zimmer wohnung,miete 1000€.
>wenn du jetzt aus "sparmaßnahmen" ein zimmer nicht mehr benützt
>hast du ?
>a)800€ miete
>b)1000€ miete
>
>aus meiner sicht ist antwort b) richtig,es wird nichts eingespart,es entsteht lediglich wohlstandsverlust.

Nicht alles was hinkt...

Die Lösung heißt ja nicht, ein Zimmer nicht benützen, sondern umziehen in die 4-Zimmerwohnung, wenn ich 5 nicht brauche, oder sie mir nicht leisten kann. Das wäre die Praxis.

Unser Status ist eher nicht 5 Zimmer und Wahlfreiheit, sondern 5 Zimmer, aber zu teuer...

Aber Du hast recht, ich sehe auch Schwierigkeiten, auf den grünen Zweig zu kommen hier, ganz im Sinne WB's Zitats: "agree to disagree".

  

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>>nö,akademisch ist meine sichtweise nicht-)))
>>eher im gegenteil.
>>
>>ein kleines beispiel.
>>du hast eine 5 zimmer wohnung,miete 1000€.
>>wenn du jetzt aus "sparmaßnahmen" ein zimmer
>nicht mehr benützt
>>hast du ?
>>a)800€ miete
>>b)1000€ miete
>>
>>aus meiner sicht ist antwort b) richtig,es wird nichts
>eingespart,es entsteht lediglich wohlstandsverlust.
>
>Nicht alles was hinkt...
>
>Die Lösung heißt ja nicht, ein Zimmer nicht benützen, sondern
>umziehen in die 4-Zimmerwohnung, wenn ich 5 nicht brauche,
>oder sie mir nicht leisten kann. Das wäre die Praxis.
>
>Unser Status ist eher nicht 5 Zimmer und Wahlfreiheit, sondern
>5 Zimmer, aber zu teuer...
>
>Aber Du hast recht, ich sehe auch Schwierigkeiten, auf den
>grünen Zweig zu kommen hier, ganz im Sinne WB's Zitats:
>"agree to disagree".

da hinkt nichts,der vergleich ist für meine zwecke optimal.

umzug kostet geld,evtl auch logistischer aufwand(kinder-schule,weg zum arbeitsplatz etc),da sind die einsparungen gleich mal zunichte gemacht,evtl wird das ganze sogar teurer.
sinnvoll wäre das überflüssige zimmer zu vermieten,
also ZUSÄTZLICHE EINNAHMEN zu generieren.

genauso seh ich es auch für staaten,sparen ist oft teuer(haben wir schon oft erlebt,div reformen usw)
investieren bringt viel mehr.

auch nach einem haircut,was man eingespart hat ist weg,was man investiert hat ist aber noch da(es gehört nur wem anderen,aber bei einem staat ist nicht mal das der fall)

aber ich seh schon,auch in diesem forum sind die leute voll auf sparkurs,
investieren ist out,
fast schon panisch wird jeder investitionsvorschlag abgeschmettert.
muß ich wohl damit leben

  

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>aber ich seh schon,auch in diesem forum sind die leute voll
>auf sparkurs,
>investieren ist out,
>fast schon panisch wird jeder investitionsvorschlag
>abgeschmettert.
>muß ich wohl damit leben


Nimm's nicht persönlich! Als Aktionäre sind wir naturgemäß eher risikoscheu und daher gegen All-In-Experimente.
Aber ein wenig abweichende Meinung ist immer gut; Diskussionen, in denen sich alle einig sind, führen ja auch zu nichts.

  

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>
>Nimm's nicht persönlich! Als Aktionäre sind wir naturgemäß
>eher risikoscheu und daher gegen All-In-Experimente.
>Aber ein wenig abweichende Meinung ist immer gut;
>Diskussionen, in denen sich alle einig sind, führen ja auch zu
>nichts.
nö,ich nehms eh nicht persönlich.
ich bin auch aktionär,auch wenn es sich wahrscheinlich nicht immer so anhört-)))
aber risikoscheu war ich noch nie,na ja,als antizykliker darf man das wahrscheinlich nicht sein.

  

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'Griechenland ist nicht insolvent' witzig
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.11 09:23)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/954238/fullstory

'Griechenland ist nicht insolvent'
EZB-Chefvolkswirt Stark: Umschuldung löst Probleme des Landes nicht

  

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Griechenland: Wirtschaft wächst
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 16:59)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/griechenland-wirtsch aft-waechst-die-menschen-bleiben-pessimistisch-472351/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=4.1.DT

Griechenland: Wirtschaft wächst - die Menschen bleiben pessimistisch
Die Entwicklung der Wirtschaftslage in Griechenland sei ermutigend meint EU-Kommissar Olli Rehn. Die Mehrheit der Griechen meint eine Umfrage zufolge, dass ihr Land in die falsche Richtung marschiert.

  

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RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 17:07)

Das ist ein Lichtstrahl - bisher war die Erwartung ein Einbruch
von 3% für das Jahr 2011. Das dürfte damit wohl obsolet sein.

------------

"Was die Wirtschaftsentwicklung in Griechenland anbelangt, ist es ermutigend", sagte Rehn am Freitag in Brüssel. Das Bruttoinlandsprodukt in dem hoch verschuldeten Euro-Land war im ersten Quartal um 0,8 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Die EU-Kommission rechnet für das kommende Jahr auch mit einem Ende der Rezession.

  

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RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 17:17)

Nett. Aber man steuert trotzdem dem Bankrott entgegen. Spätestens beim nächsten Konjunkturtabschwung kommt es zur Katastrophe.

>Das ist ein Lichtstrahl - bisher war die Erwartung ein
>Einbruch
>von 3% für das Jahr 2011. Das dürfte damit wohl obsolet sein.
>
>------------
>
>"Was die Wirtschaftsentwicklung in Griechenland
>anbelangt, ist es ermutigend", sagte Rehn am Freitag in
>Brüssel. Das Bruttoinlandsprodukt in dem hoch verschuldeten
>Euro-Land war im ersten Quartal um 0,8 Prozent zum Vorquartal
>gewachsen. Die EU-Kommission rechnet für das kommende Jahr
>auch mit einem Ende der Rezession.

>

  

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RE: Griechenland: Wirtschaft wächst
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 17:29)

>Nett. Aber man steuert trotzdem dem Bankrott entgegen.


Griechenland wächst mit brutalem Sparpaket 0,8%, wir 1,0%. Ein wenig Sparen würden wir schon locker vertragen...

  

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Griechische Prognose verschlechtert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 20:02)

Das absolute Schuldenniveau wäre vielleicht noch irgendwie zu
verkraften, aber die Defizite sinken einfach viel zu langsam. So
kann das sicher nichts werden.

...
Greece's debt will reach 157.7 percent of economic output this year and jump to 166.1 percent in 2012, the European Commission, the EU's executive, said in its biannual economic forecast. That's up from 150.2 percent and 156 percent respectively it predicted last fall.

The country's budget deficit doesn't look much better, reaching 9.5 percent of GDP this year, about 2 percentage points above previous predictions and the targets set out in its bailout program. The shortfall is expected to remain high at 9.3 percent in 2012.
...

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Greek-debt-fears-fuel-new-aid-apf-3274733167.html

  

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RE: 'Euro-Austritt Griechenlands kleineres Übel'
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.11 09:01)

>>ps: schätze mal, warren buffett ist auch nicht durch
>sparen
>>reich geworden-))))

Doch! Warren Buffett ist der größte Sparmeister, den man sich vorstellen kann. Lange schrieb er z.B. noch in den 1970er Jahren auf einer mechanischen Schreibmaschine, weil ihm die elektronischen damals zu teuer waren, nur als Beispiel. Gemessen an seinem Reichtum war und ist er wohl der asketischte Mensch überhaupt. Nur Buddha war wohl noch sparsamer (wurde als Prinz geboren).

Anderes Thema: Haircut für Griechenland: Das stellt man sich so einfach vor, in Wahrheit wird es nach einem solchen für einen Staat extrem schwierig, sich überhaupt von jemandem Geld zu leihen, zumindest von privater Seite. Vom Zinsanstieg ins unermeßliche ganz zu schweigen.

  

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RE: Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 19:23)

>Staatsnahe Mediengruppen bereiten Massen schön langsam auf
>eine Euro-"Solidaritätssteuer" vor. Zuerst wird ein
>Thema langsam ins Spiel gebracht, sodaß sich die Bevölkerung
>daran gewöhnt und dann, ja dann kommt irgendwann die
>Realität...


Wenn eine zusätzliche Steuer kommt wird sie jedenfalls offiziell einen
anderen Namen und Zweck haben (Klima ist immer gut) - politischen Selbstmord mit Anlauf will
sicher keiner begehen...

  

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RE: Kommt bald die euroweite Pleitegeier-Steuer?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.11 13:11)

>Wenn eine zusätzliche Steuer kommt wird sie jedenfalls
>offiziell einen
>anderen Namen und Zweck haben (Klima ist immer gut) -
>politischen Selbstmord mit Anlauf will
>sicher keiner begehen...


Die Wahrscheinlichkeit jedenfalls nicht klein.

Ich zitiere:

In Wahrheit sind beide Varianten mit hohen Kosten für den Steuerzahler verbunden. Einer Analyse von Goldman Sachs zufolge würde ein 60-prozentiger Schuldenschnitt in Griechenland europäi­schen Banken 41 Milliarden Euro an Verlusten bringen. Zuerst wären die griechischen Banken (allen voran die National Bank of Greece, ATEbank und Piraeus Bank) betroffen, die dann wieder gerettet werden müssten. Und zwar mit Geldern der Eurostaaten, soll sich Griechenland nicht sofort wieder verschulden. Nach jüngst von der Europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlichten Daten belaufen sich die PIIGS-Verbindlichkeiten auf insgesamt 3117 Milliarden Euro, die Majorität davon, nämlich fast drei Viertel, in Form von Staatsanleihen. Und die verteilen sich ­wiederum auf eine Handvoll Finanz­häuser.

Quelle:http://www.profil.at/articles/1117/560/295475/

  

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Portugal Agrees on Aid Plan With Wider Budget Deficit Targets
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.11 23:14)

Hm, es scheint die Portugiesen wurden in den Verhandlungen nicht sehr
hart angefaßt.

----------------

May 3 (Bloomberg) -- Portugal reached an agreement on a 78 billion-euro ($116 billion) aid plan that will allow more time to reduce the country’s budget deficit after it last month became the third euro-region nation to request a bailout.

The three-year plan negotiated with officials arranging the European Union-led rescue set goals for a budget deficit of 5.9 percent of gross domestic product this year, 4.5 percent in 2012 and 3 percent in 2013, Prime Minister Jose Socrates said in Lisbon today. The government in March targeted a deficit of 4.6 percent this year, 3 percent in 2012 and 2 percent in 2013.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=awa31WPAzHA4&pos=1

  

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Gedankengänge wie Griechenland sich befreien könnte interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 19:12)

Schwer, kompliziert und gefahrenreich sind alle Versionen. Aber einige
halt weniger...

Bei einem "Haircut" darf nichts schieflaufen

weiter:http://www.welt.de/wirtschaft/article13358498/Bei-einem-Schuldenschnitt-darf-nichts-schie flaufen.html

  

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RE: Prognosen der EU für 2011 und 2012
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.11 21:45)

Immer wieder interessant. Anhand dieser Zahlen ist für mich nicht ersichtlich, warum ausgerechnet Spanien als Pleitekandidat gehandelt wird. Der Schuldenstand ist niedriger als der von Österreich, Deutschland oder gar Frankreich, und die Neuverschuldung ist auch nicht wesentlich ärger als die von Frankreich.

Total außer Kontrolle ist eigentlich nur Griechenland; Portugal hat vielleicht das Glück, daß die Krise rechtzeitig ausgebrochen ist.
Irland sehe ich als Sonderfall, weil die Verschuldung quasi durch einen Einmaleffekt und nicht durch eine Schlendrian-Kultur entstanden ist.
Belgien und Italien sind schon mit exorbitanten Schulden zum Euro beigetreten, die Neuverschuldung scheint aber im Griff zu sein.

  

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RE: Prognosen der EU für 2011 und 2012
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.11 08:52)

>Immer wieder interessant. Anhand dieser Zahlen ist für mich
>nicht ersichtlich, warum ausgerechnet Spanien als
>Pleitekandidat gehandelt wird. Der Schuldenstand ist niedriger
>als der von Österreich, Deutschland oder gar Frankreich, und
>die Neuverschuldung ist auch nicht wesentlich ärger als die
>von Frankreich.

Portugal ist auch gar nicht so schlecht (wenn diese Defizitprognosen
halten), aber wenn der Markt kein Vertrauen hat...

Spanien hat halt eine Immobilienblase und schwache Banken (außer den
beiden Großen), das reicht heutzutage schon - Osteuropa war bekanntlich
auch total pleite und dem Untergang geweiht in der internationalen Einschätzung...

  

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'Die EZB kann nicht bankrottgehen'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.11 14:43)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/954936/fullstory

'Die EZB kann nicht bankrottgehen'
OeNB-Gouverneur Nowotny sieht durch Griechenland-Krise kein Problem für Osteuropa

  

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Deutschland hat Vorkrisenniveau überschritten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.11 22:14)

Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft hat die Krise endgültig
abgehakt:

Sie wuchs im ersten Quartal mit 1,5 Prozent fast viermal so schnell
wie Ende 2010 und hat damit das Niveau aus Zeiten vor der Krise
wieder überschritten.

weiter:

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE74C0LR20110513

  

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... und man kann es ihr nicht verübeln.

----------

EU, IWF, EZB legen Griechen Daumenschrauben an
Laut Medienberichten zusätzliche Einsparungen und Verkauf von Staatseigentum verlangt


...
Zudem zögern viele Minister des linken Flügels der Regierungspartei, die nötigen Privatisierungen einzuleiten. "Sie haben nichts gemacht", sollen die Finanzminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens dem griechischen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou vor einigen Tagen bei einem informellen Treffen in Luxemburg gesagt haben. Die EU schließe mittlerweile nicht mehr aus, "Überwachungs-Kommissare" in jedem griechischen Ministerium einzusetzen, um den Werdegang der versprochenen aber bisher nicht in die Tat umgesetzten Reformen zu überwachen, berichtete das Blatt "To Vima" weiter.

weiter:

http://derstandard.at/1304551943207/Druck-erhoeht-EU-IWF-EZB-legen-Griechen-Daumenschraub en-an

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.11 19:06)

Die Griechen schaffen es nicht. Schäuble schwafelt schon jetzt von Laufzeitverlängerungen etc. Am Ende des Tages wird Griechenland wohl mit Hilfe der EU (also von UNS auch) gehaircutet werden. Zuerst wird man es noch mit diversen Verlängerungen und Reduktionen versuchen bis auch dies nicht mehr geht.


--------

>... und man kann es ihr nicht verübeln.
>
>----------
>
>EU, IWF, EZB legen Griechen Daumenschrauben an
>Laut Medienberichten zusätzliche Einsparungen und Verkauf von
>Staatseigentum verlangt
>
>
>...
>Zudem zögern viele Minister des linken Flügels der
>Regierungspartei, die nötigen Privatisierungen einzuleiten.
>"Sie haben nichts gemacht", sollen die
>Finanzminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und
>Spaniens dem griechischen Finanzminister Giorgos
>Papakonstantinou vor einigen Tagen bei einem informellen
>Treffen in Luxemburg gesagt haben. Die EU schließe
>mittlerweile nicht mehr aus,
>"Überwachungs-Kommissare" in jedem griechischen
>Ministerium einzusetzen, um den Werdegang der versprochenen
>aber bisher nicht in die Tat umgesetzten Reformen zu
>überwachen, berichtete das Blatt "To Vima" weiter.
>
>weiter:
>
>http://derstandard.at/1304551943207/Druck-erhoeht-EU-IWF-EZB-legen-Griechen-Daumenschraub en-an

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld gut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.11 20:17)

>Am Ende des Tages wird Griechenland wohl mit Hilfe der EU (also von UNS auch) gehaircutet werden. Zuerst wird man es noch mit diversen Verlängerungen und Reduktionen versuchen bis auch dies nicht mehr geht.<



woher kommt eigentlich der pessimismus, den zweifelsohne viele mit dir teilen? europas klügste köpfe ringen um richtige entscheidungen wie der karren am besten aus dem dreck zu ziehen sei, aber von keinem hört man ernsthafte zweifel am fortbestand des euro oder an der uneingeschränkten solidarität mit griechenland. auf grund welchen wissens ist es dir möglich den herbeigeschworenen haircutt als die erlösende bzw unvermeidbare variante zu beweisen zu können?

aus interesse eines innenpolitisch sonst wenig interessierten bürgers, habe ich mir die 1.mai rede von strache in linz angehört, mir dem ergebnis daß ich jetzt glaube, eine quelle dieser und ähnlicher gedanken gefunden zu haben. ich bin der meinung, daß es sich hierbei um politische, aber nicht um ökonomische argumentationen handelt. argumentationen die plausibel klingen, sich aber keiner machbarkeitsüberprüfung stellen können. soetwas wird allgemein als populismus bezeichnet. ich bin überzeugt, daß strache die ziele von denen er spricht, nicht erreichen wird, weil sie unter den vorherrschenden umständen mmn nicht erreichbar sind. wenn er an die macht will, macht er es gut, wenn er wirklich österreich in eine bessere zukunft führen will, sollte er besser gar nicht damit anfangen. viele die sich jetz an ihn als letzten strohalm klammern, werden furchtbar enttäuscht werden.


der kleine ausflug in die lokalpolitik sei mir verziehen.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.11 23:15)

>woher kommt eigentlich der pessimismus, den zweifelsohne viele mit dir teilen?
>europas klügste köpfe ringen um richtige entscheidungen wie der karren am besten aus dem dreck zu ziehen sei,
>aber von keinem hört man ernsthafte zweifel am fortbestand des euro oder an der uneingeschränkten solidarität
>mit griechenland.


Nachdem ich diesen Pessimismus auch teile, der Versuch einer Antwort:
Eine Verschuldung von 150% des BIP oder mehr (so genau weiß man es ja nicht, weder BIP noch Schuldenstand sind genau bekannt) führt bereits alleine für die Bedienung der Zinsen zu einer eigentlich untragbaren Belastung von mindestens 7% des BIP, um die 20% des Budgets. Politisch ist eine derartige Belastung in einem demokratischen Staat längerfristig nicht durchzudrücken. Wenn die Regierung jetzt versucht, das Budget in Ordnung zu bringen, wird sie mit Sicherheit bei den nächsten Wahlen mit einem nassen Fetzen aus den Ämtern vertrieben werden. Und die nächste Regierung wird versprechen müssen, weniger soziale Kälte zu versprühen, alles ein wenig gemächlicher anzugehen, und der Schuldenstand wird sich schneller den 200% nähern, als uns lieb ist ... die Zinsbelastung steigt dann auf 10% des BIP - soferne die Solidarität mit Griechenland von Dauer ist und die restlichen EU-Staaten weiterhin gewillt sind, das griechische Experiment weiterzusubventionieren.
Exponentielle Funktionen sind ein Hund. Intuitiv schwer vorstellbar, daher wird die Notbremse meist erst gezogen, wenn es bereits zu spät ist.

Am Fortbestand des Euro habe ich übrigens keine Zweifel. Der Dollar würde bei einer Pleite Kaliforniens nicht zerbrechen, und der Euro würde bei einer Pleite Griechenlands nicht zerbrechen. Welcher Teufel die Politik geritten hat, die Bürgschaft für Griechenland als Rettungspaket für den Euro zu verkaufen, bleibt mir ein Rätsel. Damit hat man mutwillig und überflüssigerweise einen psychologischen Konnex zwischen griechischen Staatsfinanzen und der Existenz der Währung geschaffen.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 10:09)

>Die absurde Argumentation mit Strache ist dir einfach nicht würdig (wenn interessiert hier im Aktienforum schon Strache?!)...Ich hoffe ich täusche mich da nicht....<

@SieurKolou
ich kann nur hoffen, daß strache jeden in diesem forum interessiert!


>Welcher Teufel die Politik geritten hat, die Bürgschaft für Griechenland als Rettungspaket für den Euro zu verkaufen, bleibt mir ein Rätsel. Damit hat man mutwillig und überflüssigerweise einen psychologischen Konnex zwischen griechischen Staatsfinanzen und der Existenz der Währung geschaffen.<

@Hagen
ein wirklich guter hinweis!



als wiederholende meinungsäußerung zu diesem thema steht für mich die tasache im vordergrund, daß griechenland neben seiner geopolitischen bedeutung eine tragende säule der europäischen kulturgeschichte ist, daß der kollaps nicht ausschließlich in griechischer verantwortung zu suchen ist, und daß es für europa jetzt die gelegenheit gibt farbe zu bekennen, indem es sich selbst und der welt seine fähigkeiten im ökonomischen krisenmanagement bei aufrechterhaltung seiner solidarität gegenüber gestrauchelten mitgliedsstaaten beweist. ein kostspieliges unterfangen, aber noch immer viel billiger als krieg.
wir haben die friedenssichernde funktion des vereinten europas anscheinend schon aus den augen verloren. geld ist sehr wichtig, aber nicht alles......

gruß
k

  

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>als wiederholende meinungsäußerung zu diesem thema steht für
>mich die tasache im vordergrund, daß griechenland neben seiner
>geopolitischen bedeutung eine tragende säule der europäischen
>kulturgeschichte ist, daß der kollaps nicht ausschließlich in
>griechischer verantwortung zu suchen ist, und daß es für

Verzeihung, aber die Griechen haben die alleinige Verantwortung für ihr
Desaster. Wer sonst??


>wir haben die friedenssichernde funktion des vereinten europas
>anscheinend schon aus den augen verloren. geld ist sehr
>wichtig, aber nicht alles......


Diesbezüglich geht es uns zu gut. Ich darf Prinz Eugen zitieren:
"Sie schreien nach uns um Hilfe, wenn ihnen das Wasser in das Maul
rinnt, und wünschen uns vom Hals, kaum als einen Augenblick
dasselbige verschwunden."

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 10:24)

>Eine Verschuldung von 150% des BIP oder mehr (so genau weiß
>man es ja nicht, weder BIP noch Schuldenstand sind genau
>bekannt) führt bereits alleine für die Bedienung der Zinsen zu
>einer eigentlich untragbaren Belastung von mindestens 7% des
>BIP, um die 20% des Budgets.

Das meint zumindest das online-Presseportal zu wissen:

...Zudem musste Griechenland im Zuge der Finanzkrise eine Absenkung des Bruttoinlandproduktes verzeichnen, so ist die gesamtwirtschaftliche Leistung von 235 Milliarden Euro (2009) auf 230 Milliarden Euro (2010) gesunken, ein wesentlicher Grund für das höhere Defizit. Denn schließlich hat das Sparpaket der Regierung das reelle Defizit wirklich senken können, von 36,3 Milliarden Euro (2009) auf 24,1 Milliarden Euro (2010). Auch die griechischen Staatseinnahmen stiegen von 37,3 % des BIP (2009) auf 39,1 des BIP (2010). Der gesamte Schuldenstand stieg von 298 Milliarden Euro (2009) auf 328 Milliarden Euro (2010).
....

http://www.online-presseportal.com/wirtschaft/griechenland-haushaltsdefizit-groser-als-ge dacht-weil-bip-gesunken-ist-19628/

  

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Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzichten"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 10:43)

Deutsche Banken haben Griechenland etwa 26 Milliarden Euro geliehen. Der mit Abstand größte Teil davon entfällt auf staatliche Banken, auf die Landesbanken und den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE). Zahlt Griechenland seine Schulden bei diesen Banken nicht zurück, haftet am Ende der deutsche Steuerzahler. Es ist eine Aufgabe für Kommunikationsprofis, die Märkte von dieser Story zu überzeugen...

weiter:http://www.rp-online.de/wirtschaft/eurokrise/Athens-Glaeubiger-sollten-auf-60-Prozent-ver zichten_aid_996840.html

------------------

D.h wohl, die staatlichen Medienmaschinerien sollen das Publikum mal schön langsam auf die bitteren Realitäten vorbereiten.<7i>

  

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RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzichten"
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 10:49)

aus dem Interwview:

Fuest Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wäre derzeit der falsche Schritt. Bevor wir diese Bombe zünden, sollten wir uns auf die Lösung des Schuldenproblems durch einen Schuldenschnitt konzentrieren. Die Umschuldung Griechenlands muss jetzt vorbereitet und im Sommer 2012 umgesetzt werden. Dann laufen die Hilfskredite für Griechenland aus, und Athen muss sich am freien Kapitalmarkt wieder Geld leihen. Es gibt berechtigte Zweifel, dass Athen das gelingt.

Wie hoch muss der Forderungsverzicht der Gläubiger sein?

Fuest Griechenland hat einen Schuldenstand von 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit die Investoren wieder Vertrauen in Griechenland fassen, müsste die Verschuldung auf 50 bis 60 Prozent sinken. Das bedeutet, dass die Gläubiger auf 60 bis 70 Prozent ihrer Forderungen verzichten müssen.

Mit Verlaub, es ist äußerst naiv, zu glauben, die Märkte würden nach einem 60%igen Schuldenschnitt schnell wieder Vertrauen fassen und für Griechenland wieder zugänglich sein.

  

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RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzichten"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 11:16)

Auch eine unangenehme Wahrheit:

Den größten Teil der Papiere halten inzwischen die europäischen Zentralbanken. Nach Informationen von "Welt Kompakt" haben sie etwas mehr als 40 Prozent der gesamten ausstehenden Schuld von weit mehr als 340 Milliarden Euro entweder als Sicherheiten für ausstehende Kredite an Banken oder durch den direkten Ankauf in ihren Bilanzen stehen...

Und das NUR für Griechenland. Kommt dann noch Portugal, Irland oder gar (was ich man niemals ausschließen sollte) Italien dazu, dann wirds es eng.

Somit haben sich die Probleme wohl "verstaatlicht"...

  

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RE: Schäuble-Berater:"Gläubiger sollen auf 60% verzichten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 20:12)

Das war aber sicher immer schon schon so. Staatsanleihen
sind nun einmal das bevorzugte Finanzierungsvehikel via EZB.
Das ist aber nur dann für die EZB ein Problem wenn zuerst die
betreffende Bank ausfällt, erst dann kommt die Sicherheit ins Spiel.

Problem ist aber natürlich, daß bevorzugt die Banken aus dem
jeweiligen Land die Staatsanleihen als Sicherheit verwenden...


>Auch eine unangenehme Wahrheit:
>
>Den größten Teil der Papiere halten inzwischen die
>europäischen Zentralbanken. Nach Informationen von "Welt
>Kompakt" haben sie etwas mehr als 40 Prozent der
>gesamten ausstehenden Schuld von weit mehr als 340 Milliarden
>Euro
entweder als Sicherheiten für ausstehende Kredite an
>Banken oder durch den direkten Ankauf in ihren Bilanzen
>stehen...
>
>Und das NUR für Griechenland. Kommt dann noch Portugal,
>Irland oder gar (was ich man niemals ausschließen sollte)
>Italien dazu, dann wirds es eng.
>
>Somit haben sich die Probleme wohl
>"verstaatlicht"...

  

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>Milliarden Euro (2010). Auch die griechischen Staatseinnahmen
>stiegen von 37,3 % des BIP (2009) auf 39,1 des BIP (2010).


Das vergleicht sich glaube ich mit unseren 44%... bei einer solchen
Quote würde ihr Defizit auch gleich ganz anders aussehen.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld gut analysiert
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 08:27)

Du verwechselst Pessimismus mit Realismus. Und ich sage dir, daß die wahrscheinlich klügeren Köpfe in Europa, die Meinung teilen, daß es zu einem Schuldennachlaß kommen wird müssen.

„Ich würde vermuten, dass die Verluste am Ende aufgeteilt werden zwischen Banken, Anleihenhaltern und den Steuerzahlern“, sagt Finanzexperte Eichengreen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13358498/Bei-einem-Schuldenschnitt-darf-nichts-schie flaufen.html


Ungefähr so, wie oben beschrieben, wird es wohl kommen. Uneingeschränkte Solidarität mit Griechenland? Was bedeutet das? Wer oder was soll UNEINGESCHRÄNKT solidarisch sein? Heißt das du wärst bereit deine monatliche Pension oder deine Gesundheitsversorgung (oder wenigstens einen großen Teil davon) für Griechenland, Portugal & Co zu opfern?

Dir und vielen ist wohl nicht bewußt, daß mit jedem EINZELNEN Prozent% , welches Österreich mehr für seine Schulden zahlen müsste, den Haushalt mit ca. 2 Mrd belasten würde. Österreich wird selbst in ein paar Jahren wieder Investoren brauchen, die ihm großflächig Geld leihen. Bis Ende 2014 muss sich Österreich knapp 100 Milliarden Euro ausleihen, um auslaufende Anleihen und anfallende Defizite finanzieren zu können.

Die absurde Argumentation mit Strache ist dir einfach nicht würdig (wenn interessiert hier im Aktienforum schon Strache?!)...Ich hoffe ich täusche mich da nicht....








>woher kommt eigentlich der pessimismus, den zweifelsohne viele
>mit dir teilen? europas klügste köpfe ringen um richtige
>entscheidungen wie der karren am besten aus dem dreck zu
>ziehen sei, aber von keinem hört man ernsthafte zweifel am
>fortbestand des euro oder an der uneingeschränkten solidarität
>mit griechenland. auf grund welchen wissens ist es dir
>möglich den herbeigeschworenen haircutt als die erlösende bzw
>unvermeidbare variante zu beweisen zu können?
>
>aus interesse eines innenpolitisch sonst wenig interessierten
>bürgers, habe ich mir die 1.mai rede von strache in linz
>angehört, mir dem ergebnis daß ich jetzt glaube, eine quelle
>dieser und ähnlicher gedanken gefunden zu haben. ich bin der
>meinung, daß es sich hierbei um politische, aber nicht um
>ökonomische argumentationen handelt. argumentationen die
>plausibel klingen, sich aber keiner machbarkeitsüberprüfung
>stellen können. soetwas wird allgemein als populismus
>bezeichnet. ich bin überzeugt, daß strache die ziele von denen
>er spricht, nicht erreichen wird, weil sie unter den
>vorherrschenden umständen mmn nicht erreichbar sind. wenn er
>an die macht will, macht er es gut, wenn er wirklich
>österreich in eine bessere zukunft führen will, sollte er
>besser gar nicht damit anfangen. viele die sich jetz an ihn
>als letzten strohalm klammern, werden furchtbar enttäuscht
>werden.
>
>
>der kleine ausflug in die lokalpolitik sei mir verziehen.

>
>

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld gut analysiert
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 08:37)

Es helfen die klügsten Köpfe nichts, wenn die Situation eindeutig ist und die brauchbaren Lösungen nicht durchsetzbar sind.

Um Überschuldung und betrügerische Bilanzierung zu diagnostizieren braucht es nicht viel hier, die vielen einfachen und möglichen Lösungen wurden alle schon genannt (€-Austritt, Haircut bzw. Konkurs, Zinsreduktion) und werden alle verschleppt.

Cui Bono? Da kommen wohl nur Finanzlobbies in Frage, die sich rasch noch zurückziehen wollten um die Probleme geordnet ahnungsloseren umzuhängen. Oder solchen, die politisch gedeckt sind (vlg. EZB). Zahlen tut am Ende so oder so der Steuerzahler, flotter und billiger wäre es gewesen wenn rascher saubere Lösungen gezogen worden wären, anstatt den Eindruck zu erwecken, man versuche ohnedies alles durchzudrücken, mit den entsprechenden weitreichenden Folgen im gesamten System.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 08:53)

Ich frage mich, ob das alles so unverhofft gekommen ist.

Als damals die Währungsunion beschlossen worden ist, gabs Mahner genug, die meinten, die Volkswirtschaften wären nicht gleich. Im Süden gäbe es Probleme, die dann nicht durch Abwertung gelöst werden könnten.

Und wenn die Budgetdisziplin nicht da ist, und ein Land in Schulden steckt, wird es eben zu Strafzahlungen verdonnert. War eigentlich klar, dass das in die Hose gehen muss.

Hier war der Fehler, mMn.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 10:18)

>Es helfen die klügsten Köpfe nichts, wenn die Situation eindeutig ist und die brauchbaren Lösungen nicht durchsetzbar sind.<

genau hier ist der hund begraben, brauchbare lösungen, die nicht durchsetzbar sind, sind keine brauchbaren lösungen.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld gut analysiert
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 13:44)

>>Es helfen die klügsten Köpfe nichts, wenn die Situation eindeutig ist und die brauchbaren Lösungen nicht durchsetzbar
>sind.<
>
>genau hier ist der hund begraben, brauchbare lösungen, die nicht durchsetzbar sind, sind keine brauchbaren lösungen.
>



Wollen wir uns in eine Begriffsdebatte verstricken? Einfache Probleme haben einfache, funktionierende = brauchbare Lösungen.

Das Problem hier ist relativ einfach, man verkompliziert es nur bewusst, indem man Zwischenebenen einführt und sich somit vom Problem entfernt - statt sich um die rasche Schuldentilgung und angemessene Haushaltspolitik zu kümmern geht es plötzlich um Systeme und Solidarität. Und in öffentlichen Diskussionsrunden werden sich verbal die Köpfe eingeschlagen, immer frisch fröhlich am Thema vorbei, in unterschiedlichsten Interessenlagen.

Es wäre auch systematisch heilsam, wenn Überschuldung -> Haircut eine Formel wäre, und nicht Überschuldung - externes Rettungspaket 1 bis (x-1) (inkl. Schuldenmigration aus dem überwiegend privaten in den öffentlichen Raum) - externes Rettungspaket X (vollständige Schuldenmigration in den öffentlichen Raum) - Haircut

Das ist zumindest meine Überzeugung, auf einer anderen Ebene zu diskutieren macht mMn wenig Sinn und dient nur der Verschleppung.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 14:16)

>Es wäre auch systematisch heilsam, wenn Überschuldung -> Haircut eine Formel wäre...<


ok, wenn du das griechenland-drama als rein finanzielles problem ansehen willlst und darüber hinausgehende perspektiven und allfällige wirtschaftliche und politische konsequenzen keine rolle spielen sollen, dann erkläre mir bitte was bei einem haircut am ende herauskommt, außer daß griechenland anstatt 300mrd nunmehr 150mrd schulden hat, und eine menge gläubiger um die differenz endgültig umgefallen sind.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 16:36)

>>Es wäre auch systematisch heilsam, wenn Überschuldung -> Haircut eine Formel wäre...<
>
>
>ok, wenn du das griechenland-drama als rein finanzielles problem ansehen willlst und darüber hinausgehende perspektiven
>und allfällige wirtschaftliche und politische konsequenzen keine rolle spielen sollen, dann erkläre mir bitte was bei
>einem haircut am ende herauskommt, außer daß griechenland anstatt 300mrd nunmehr 150mrd schulden hat, und eine menge
>gläubiger um die differenz endgültig umgefallen sind.

Aus meiner Sicht ganz einfach: eine realistisch bezahlbare Restschuld und damit eine akzeptable Basis für eine ordentliche Budgetpolitik und angemessene Reformen.

Je schneller, desto billiger für alle. Und dann könnte man sich ja um Deine Phantasien bemühen, markus. Erwirtschaftet muss nämlich schon was werden, nicht .

Was jetzt so böse klingt würde langfristig zwangsläufig das Überschuldungsrisiko senken, weil die Darlehensgeber einfach genauer schauen würden...wäre ja wirklich Ihr Risiko.

  

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"Irland kann seine Schulden zurückzahlen"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 17:54)

Wir haben in diesem Quartal erstmals seit Jahren wieder Wachstum. Die Exporte steigen. Die irische Wirtschaft ist dabei, die Wende zu schaffen. Sie zeigt ihre Widerstandskraft gegen die deflationären Politikelemente, die wir derzeit umsetzen...

weiter:http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-richard-bruton-irland-kann-seine-s chulden-zurueckzahlen.5d9ae3ae-f086-4638-8538-5dae5d1e58f4.html

---------------

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß die das schaffen.

  

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Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 18:00)

Die Einlagen der Kunden bei den Banken sinken. Wir erleben einen Bank-Run in Zeitlupe. Die Banken in Italien wie auch in Spanien werden mit immer kurzfristigeren Mitteln refinanziert. Bald wird in Italien der größte Käufer der Staatsanleihen ausfallen. Das heißt: Die Renditen müssen steigen. Und die Bombe in Italien wird noch in diesem Jahr platzen...

weiter:http://www.boerse-express.com/pagesfoonds/13460

  

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RE: Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 18:18)

Problem bei Italien. Niemand kennt das wahre Schuldenausmaß. Schon 1996 hat man sich von der US-Bank JP Morgan dabei helfen lassen, die Maastricht-Kriterien trotz hoher Budgetdefizite zu erreichen. Gerüchte sind schon voriges Jahr aufgetaucht, daß das Innenministerium der italienischen Notenbank neun Milliarden Euro schulde, die nicht in den offiziellen Bilanzen aufscheinen. Ein Ratespiel gibt auch die Bilanzierung innerhalb des öffentlichen Gesundheitssystems auf. Auch der kreative Umgang mit der Bilanzierung von öffentlichen Investitionen und im militärischen Beschaffungswesen ist bekannt.

Schuldenstand: Fast 2 Billionen Euro. 1/4 aller Schulden aller EU-Länder.

  

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RE: Börsenguru: „Als nächstes ist Italien dran“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 19:12)

>Bald wird in Italien der größte Käufer der Staatsanleihen
>ausfallen.


Wer soll das sein? Meines Wissens ist der Innenfinanzierungsgrad von
Italien sehr hoch, die wichtigsten Käufer sind italienische
Pensionskassen und Anleihenfonds.

  

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RE: "Irland kann seine Schulden zurückzahlen"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 19:35)

>Ich kann mir durchaus vorstellen, daß die das
>schaffen.


Möglich, vor allem weil sie nicht für alle Schulden Zinsen zahlen,
einen erheblichen Teil der Eigenkapitalhilfe für ihre Banken
haben sie unbar strukturiert und mußten deshalb auch
keine Mittel aufnehmen. In ihre Schuldenstatistik geht
diese Verpflichtung aber ein.


  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 21:06)

>
>Je schneller, desto billiger für alle. Und dann könnte man
>sich ja um Deine Phantasien bemühen, markus. Erwirtschaftet
>muss nämlich schon was werden, nicht .
>
>Was jetzt so böse klingt würde langfristig zwangsläufig das
>Überschuldungsrisiko senken, weil die Darlehensgeber einfach
>genauer schauen würden...wäre ja wirklich Ihr Risiko.

ja,erwirtschaftet muß es werden,das ist wahr.
nur durch schulden im kreis drehen,so eine art EUdssr internes monopoly mit fiktivem geld,wird definitiv gar nichts erwirtschaftet,man hat nur reibungsverluste in form von banksterboni.

geld wird durch investitionen erwirtschaftet,nicht

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 21:29)

>geld wird durch investitionen erwirtschaftet,nicht

Leider nicht

Investitionen hat Griechenland viele genossen, nur leider erwirtschaftet ein Tunnel unter dem Meer oder eine Autobahn aus Brücken und Tunnels durch das Gebirge von sich aus kein Geld. Erst wenn dort die LKWs rollen, die Orangen, Erze, Gemüse und Oliven herumführen, beginnt sich das irgendwann vielleicht zu rechnen. So teure und gleichzeitig so leere Autobahnen wie im Westen Griechenlands habe ich anderenorts noch nicht gesehen.

  

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RE: GR: EU verliert die Geduld
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 21:54)

>>geld wird durch investitionen erwirtschaftet,nicht
>
>Leider nicht
>
>Investitionen hat Griechenland viele genossen, nur leider
>erwirtschaftet ein Tunnel unter dem Meer oder eine Autobahn
>aus Brücken und Tunnels durch das Gebirge von sich aus kein
>Geld. Erst wenn dort die LKWs rollen, die Orangen, Erze,
>Gemüse und Oliven herumführen, beginnt sich das irgendwann
>vielleicht zu rechnen. So teure und gleichzeitig so leere
>Autobahnen wie im Westen Griechenlands habe ich anderenorts
>noch nicht gesehen.


jupp.
jetzt fehlen noch die investitionen die geld bringen

  

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Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.11 22:38)

Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
16.05.2011 | 16:08 | (DiePresse.com)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel befürchtet, dass eine Umschuldung der Eurozone "unglaublich" schaden würde.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/662577/Merkel_Keine-Umschuldungen-in-E urozone-vor-2013?direct=609810&_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do&selChannel=106

  

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RE: Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 08:15)

Kurzum, keine Umschuldung bis die Gnädigste nicht zur Wahl angetreten ist.

  

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RE: Merkel: Keine Umschuldungen in Eurozone vor 2013
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 08:19)

>Kurzum, keine Umschuldung bis die Gnädigste nicht zur Wahl
>angetreten ist.

Die tritt sicher wieder an. Gesichtswahrung koste es was es wolle - nachdem
bisher immer kommuniziert wurde bis 2013 passiert nichts...

  

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Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 08:41)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/juncker-schliesst-re profiling-griechischer-schulden-nicht-aus-472601/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=3.1.DT< br />

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hält ein "Reprofiling", also eine Art sanfte Umschuldung, der griechischen Schulden für möglich. Private Gläubiger sollen einbezogen werden. Es geht offenbar um eine Verlängerung der Laufzeiten. Brüssel will "Reprofiling" nicht als "Umstrukturierung" verstanden wissen.

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 08:51)

Wenn man fest entschlossen ist einen Default zu vermeiden ist das mE
die richtige Option. Die griechischen Schulden so weit wie möglich durch
EU und IWF kurz refinanzieren, d.h. Bereitstellung von zusätzlichem
Geld damit Griechenland seine langlaufenden Schulden mit einem großen
Abschlag zurückkaufen und einziehen kann. Das löst auch das Problem
der EZB mit ihren Beständen, die werden dabei einfach zum Einstandskurs
an Griechenland verkauft.


>Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hält ein
>"Reprofiling", also eine Art sanfte Umschuldung, der
>griechischen Schulden für möglich. Private Gläubiger sollen
>einbezogen werden. Es geht offenbar um eine Verlängerung der
>Laufzeiten. Brüssel will "Reprofiling" nicht als
>"Umstrukturierung" verstanden wissen.
>
>

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 09:32)

Wie man es auch dreht und wendet, welche innovativen Wörter man dafür auch findet, letztlich wird es darauf hinauslaufen, daß die Gläubiger um einen Teil ihres Geldes umfallen. Ob dabei die Zinsen oder das Kapital beschnitten werden, ist im Grunde irrelevant, der Effekt ist derselbe.

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 09:49)

>Wie man es auch dreht und wendet, welche innovativen Wörter
>man dafür auch findet, letztlich wird es darauf hinauslaufen,
>daß die Gläubiger um einen Teil ihres Geldes umfallen. Ob
>dabei die Zinsen oder das Kapital beschnitten werden, ist im
>Grunde irrelevant, der Effekt ist derselbe.


Der große Unterschied ist allerdings daß das eine freiwillig wäre und
das andere nicht.

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.5.11 16:26)

>>Wie man es auch dreht und wendet, welche innovativen
>Wörter
>>man dafür auch findet, letztlich wird es darauf
>hinauslaufen,
>>daß die Gläubiger um einen Teil ihres Geldes umfallen. Ob
>>dabei die Zinsen oder das Kapital beschnitten werden, ist
>im
>>Grunde irrelevant, der Effekt ist derselbe.
>
>
>Der große Unterschied ist allerdings daß das eine freiwillig
>wäre und
>das andere nicht.

na ja,die freiwilligkeit war schon gegeben,als man den griechen das geld borgte.

wichtig ist nur,das es kein bankenrettungspaket nach sich zieht,
die banken sollen schon brav pleite gehen,mit allem was dazugehört.

letztendlich zahlt sowieso der europäische steuerzahler,egal für welche nichtlösung man sich entscheidet,da will ich wenigstens ein bisschen was haben für mein geld und ein paar bankster springen sehen.

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.11 08:04)

"Gestern" noch alternativlos und uneingeschränkte Solidarität, "heute" plant man schon eine "Umschuldung". So schnell geht das im Lügenturm zu Brüssel. Dieses "Sanft" kann man sich wohl in den Hin eh schenken. "Sanft" wird im Falle Griechenland wohl nicht viel werden....

  

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RE: Juncker schließt "Reprofiling" griechischer Schulden nicht aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.11 08:37)

>"Gestern" noch alternativlos und uneingeschränkte
>Solidarität, "heute" plant man schon eine
>"Umschuldung". So schnell geht das im Lügenturm zu
>Brüssel. Dieses "Sanft" kann man sich wohl in den
>Hin eh schenken. "Sanft" wird im Falle Griechenland
>wohl nicht viel werden....

Die lustigsten Gerüchte gehen um - gestern habe ich gelesen man wolle
angeblich alles vermeiden was ein CDS-Credit-Event auslösen würde um
die Spekulanten nicht zu belohnen. Alles was freiwillig passiert
vermeidet das nämlich. Ich halte das für ein Latrinengerücht, aber
bei Politikern weiß man nie...

  

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Portugal mit höchster Arbeitslosigkeit seit 30 Jahren
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.11 14:10)

http://www.handelsblatt.com/politik/international/arbeitslosigkeit-steigt-auf-30-jahres-h och/4189618.html

Für Portugal kommt es immer dicker: Das Land kämpft nicht nur gegen eine schwere Schuldenkrise, sondern auch mit der höchsten Arbeitslosigkeit seit drei Jahrzehnten. Hauptgrund für den Anstieg ist die Rezession.

  

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Euro:"Schicksalsgemeinschaft auf Gedeih und Verderb"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.11 16:58)

"Wir sind in einer Schicksalsgemeinschaft auf Gedeih und Verderb zusammengekommen." Er sehe keine Alternative zu den Rettungsplänen. Konkret an Österreich gerichtet. Deutsche Medien schimpfen Österreicher "Griechen-Scharfrichter"...

weiter:http://derstandard.at/1304552201022/Schutzschirm-Profiteur-Harsche-EU-Kritik-an-Oesterrei chs-Widerstand-gegen-Griechenhilfe

-------------------

  

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Ich habe kürzlich ÖGB und AK vorgeworfen realitätsfremd zu sein - ein
schönes Beispiel ist der nachfolgende Kommentar:

--------------

Warum der "Rettungsschirm" Griechenlands Probleme nur noch verschärft, Brüssels "Hörigkeit" gegenüber den Finanzmärkten ins Desaster führt

...

SEPP WALL-STRASSER ist Bereichsleiter für Bildung und Zukunftsfragen im ÖGB Oberösterreich und Gründungsmitglied von Attac Österreich.

weiter:

http://derstandard.at/1304552271368/Griechenland-Aufruf-zum-EU-Streik-gegen-die-Ratingage nturen

  

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RE: Völlig realitätsfremd
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.5.11 10:55)

>Ich habe kürzlich ÖGB und AK vorgeworfen realitätsfremd zu
>sein - ein
>schönes Beispiel ist der nachfolgende Kommentar:
>
>--------------
>

na ja,realitätsfremd,einiges in dem arkikel stimmt schon,nur ist er halt sehr einseitig,weil diesmal nur der kreditgeber als der schuldige ausgemacht wird.
in anderen puplikation wird nur der kreditnehmer als schuldiger ausgemacht.
beides stimmt mmn nicht,beide seiten sind zu gleichen teilen schuld an der misere.
kreditgeber und kreditnehmer sind zwei seiten einer medaille,und untrennbar verbunden,für die durchfürbarkeit und sinnhaftigkeit ihres kreditgeschäftes sind BEIDE seiten verantwortlich.

leider kümmert das den dritten beteiligten,den kreditvermittler (die banken) einen dreck,hauptsache die provision stimmt.

  

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Vorbild Schweden: Vom Schuldenkaiser zum Musterschüler interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.11 10:16)

Nur ein paar Fak­ten aus Schwe­den: Dort gehen die Men­schen heute im Schnitt um vier Jahre spä­ter in Pen­si­on als in Ös­ter­reich - und zwar nicht nur auf dem Pa­pier. Schwe­den hat die Schul­den auf den nied­rigs­ten Stand seit 35 Jah­ren ge­senkt; diese wer­den im kom­men­den Jahr nur noch 27 Pro­zent des BIP be­tra­gen - Ös­ter­reich hin­ge­gen hat seine Schul­den­quo­te, also den An­teil der Staats­schul­den am BIP, gleich­zei­tig ver­sechs­facht!

weiter:http://www.eu-infothek.com/content/reader/reader-info.php?art=00402&channel=3

  

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Fitch senkt Ausblick für Belgien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.11 23:11)

Ob AA+ oder AA ist eigentlich egal, aber der Stimmungslage hilft es
nicht wirklich...
Seit mittlerweile fast einem Jahr keine Regierung - funktioniert
also auch

------------

Brüssel - Belgien droht eine Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Fitch senkte am Montag den Ausblick auf "negativ" von zuvor "stabil". Das politische Risiko sei in Belgien höher als in vergleichbaren Staaten der Euro-Zone, teilte Fitch mit. Belgien werde wahrscheinlich heruntergestuft, wenn es die gesetzten Defizitziele nicht erreiche.

Belgien ist seit den Parlamentswahlen im Juni 2010 ohne Regierung. Das Rating von "AA+" bestätigte die Agentur.

http://derstandard.at/1304552645804/Hohes-politisches-Risiko-Fitch-senkt-Ausblick-fuer-Be lgien

  

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U.K. Deficit Widens More Than Forecast
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.11 11:13)

http://www.bloomberg.com/news/2011-05-24/u-k-deficit-widens-more-than-forecast-as-falteri ng-growth-cuts-tax-income.html

U.K. Deficit Widens More Than Forecast as Faltering Growth Cuts Tax Income

Britain posted its largest budget shortfall for any April since at least 1993 as tax income fell and spending climbed

  

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hallo leute

mit einer verdopplung der griechischen wirtschaftsleistung erreicht man das selbe wie mit einem 50%igen haircut(schulden in % des bip),
nur das dabei niemand zu schaden kommt(weder die gläubiger noch die griechen)
die dafür benötigten investitionen wären geringer als der rettungsschirm!!!
nur mit dem unterschied,das das geld TATSÄCHLICH vorhanden sein müsste,nicht aus der retorte gezaubert und in wirklichkeit gar nicht vorhanden wie das rettungsschirmgeld

  

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>Die Griechen schaffen es nicht. Schäuble schwafelt schon
>jetzt von Laufzeitverlängerungen etc. Am Ende des Tages wird
>Griechenland wohl mit Hilfe der EU (also von UNS auch)
>gehaircutet werden. Zuerst wird man es noch mit diversen
>Verlängerungen und Reduktionen versuchen bis auch dies nicht
>mehr geht.

Wenn ein Haircut politisch nicht gewünscht ist, wird es ihn nicht geben.
Man kann ihn durch Laufzeitverlängerung und Kuponreduktion
nämlich jedenfalls vermeiden - wenn GR z.B. nur 2% auf seine Verbindlichkeiten
zahlen muß liegt die Zinsbelastung insgesamt auf Österreich-Niveau.
Einen Primärüberschuß müssen sie ohnehin in jedem Fall zustande bringen.

Ökonomisch ist das für die Gläubiger natürlich egal, sie zahlen über
den niedrigen Zinssatz mit - aber formal kein Haircut auf das Kapital.

  

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mE ein interessanter Kommentar:

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Barring short-term ups and downs, the multi-year outlook for the German economy remains very bright. One of my major topics has been the extremely favourable short as well as long term outlook for the German economy (see for example the publication German Wirtschaftswunder 2.0 from May last year as well as Don’t underestimate the German consumer dated Jan25). Germany has embarked on a multi-year virtuous circle with high real growth due to structural reasons (high competitiveness of the German economy, relatively healthy fiscal situation, end of the decade-long high real rates period) as well as cyclical reasons (extremely accommodative monetary policy environment which via higher inflation and an improvement in credit availability becomes even more accommodative). I am convinced that even though consensus growth expectations have been raised somewhat, just how positive and long-lasting this growth environment will be remains vastly underappreciated. Last week’s much better than anticipated Q1 growth numbers (+1.5% qoq vs. +0.9% expected and remember that these numbers are not annualised) once again support this notion. As the German statistics office stated: “In a quarter-on-quarter comparison (adjusted for price, seasonal and calendar variations), a positive contribution was made mainly by the domestic economy. Both capital formation in machinery and equipment and in construction and final consumption expenditure increased in part markedly. The growth of exports and imports continued, too. However, the balance of exports and imports had a smaller share in the strong GDP growth than domestic uses.”

weiter:

http://researchahead.blogspot.com/2011/05/barring-short-term-ups-and-downs-multi.html

http://3.bp.blogspot.com/-_yro1TZsbWg/TdEdiP-L2cI/AAAAAAAAAiI/csKNSrd8A4Q/s320/newchart.p ng

http://3.bp.blogspot.com/-DrEvkzLQup0/TdEeSL5Hp1I/AAAAAAAAAiQ/NrvIQo40doY/s320/newchart.p ng

http://4.bp.blogspot.com/-FuA1T4VmyM0/TdEe173FXiI/AAAAAAAAAiY/olwuX2Hpuyg/s320/newchart.p ng

  

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RE: Belgien trotz Rating-Warnschuss nicht in Gefahr gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.11 20:09)

Das wäre ja bei uns auch so. Wir sollten vielleicht unsere Regierung
auch auflösen...

----------

...Solange das nicht der Fall ist, gilt der Haushalt von 2010 weiter - mit einer Einschränkung: Pro Monat darf die Regierung nur ein Zwölftel dessen ausgeben, was für das Gesamtjahr eingeplant war. Dies führe zu einer "automatischen Konsolidierung", schrieb die EU-Kommission jüngst in ihrer Frühjahrsprognose. Ausgabensteigerungen seien so nicht möglich....

  

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Olli Rehn: „Die EU wird in keine Transferunion verwandelt“
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.11 20:23)

Rehn: „Die EU wird in keine Transferunion verwandelt“

24.05.2011 | 19:27 | Wolfgang Böhm (Die Presse)

Der Währungskommissar über den Vertrauensverlust der Griechen, die Gefahr einer Kettenreaktion und die Schuld großer Mitgliedstaaten. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt hat in Vergangenheit nicht funktioniert.

Die Presse: Es gibt in Österreich die große Angst, die EU könnte sich in eine „Transferunion“ verwandeln, in der Bürger stabiler Länder für die Probleme in instabilen Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland aufkommen müssen. Besteht diese Gefahr?

Olli Rehn: Ich kann diese Ängste verstehen. Es gibt sie auch in meinem Heimatland, Finnland. In der Währungsunion haben wir aber das Prinzip, dass jedes Land für seine eigenen Probleme Verantwortung tragen muss. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt sollte das auch garantieren. Dazu muss man aber fairerweise sagen, dass in der Vergangenheit der Pakt nicht funktioniert hat. Er wurde von großen Mitgliedstaaten 2003 verwässert.

Weiter: http://diepresse.com/home/politik/eu/664912/

  

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"Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.11 21:43)

Ein interessantes Interview:

---------

Interview EZB-Direktor:
"Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
von András Szigetvari | 24. Mai 2011, 20:44

Um ein Desaster zu verhindern, müsse Athen Gläubigern jeden Cent zeitgerecht zurück­zahlen, fordert Lorenzo Bini Smaghi

weiter:

http://derstandard.at/1304552748557/Interview-EZB-Direktor-Dann-wuerde-der-ganze-Markt-so fort-fluechten

  

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na,ich weiss nicht,wir haben hier in österreich sehr viel mit mietnomaden, kleinstexistenzen, und rosstäuscher zu tun, die allsamt aus dem strong germany stammen....die details spar ich mir,
nur, womöglich ist das gesamte deutschland ein bisserl zu frisiert und die zahlen so echt wie beim euro-griechen antritt...
ich frage mich warum der detlef hier an der baustelle den job vom jusuf macht und seine schwester die heidi beim dm werkt und das kind beim mc-do...
ich kenne auch büroleute die sich vor billigsusis aus berlin fürchten,welche tausende kilometer ortswechsel nicht scheuen um nach österreich zu kommen.
also--- wozu weglaufen aus dem "strong"(???)germany.
da sind mir die arbeitslosen zahlen aus spanien lieber, die sind mangels heimischer frührenter oder ams-kurserbeleger wenigstens real...

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.11 13:44)

>Ein interessantes Interview:
>
>---------
>
>Interview EZB-Direktor: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
>von András Szigetvari | 24. Mai 2011, 20:44
>
>Um ein Desaster zu verhindern, müsse Athen Gläubigern jeden Cent zeitgerecht zurück­zahlen, fordert Lorenzo Bini Smaghi
>
>weiter:
>
>http://derstandard.at/1304552748557/Interview-EZB-Direktor-Dann-wuerde-der-ganze-Markt-so fort-fluechten

Also ich finde das eigentlich nur tendenziös und klientelorientiert.

Lieber konstruiert er drastische Szenarien durchaus abseits der Realität (wenn man den Berichten der einzelnen Banken zu Ihrem GRE-Obligo glauben darf) um eine Schuldenfortschreibung einzumahnen, als das böse Wort Haircut auch nur eines Gedankens zu würdigen.

Am schlimmsten aber: Er bietet keinen alternativen Ausweg an und ignoriert damit den offenbar untragbar gewordenen Zustand. Das degradiert das alles für mich zu einer lahmen PR-Rede pro System.

  

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Banger Blick auf Credit Default Swaps
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.11 14:08)

http://derstandard.at/1304552801972/Griechen-Umschuldungsplaene-Banger-Blick-auf-Credit-D efault-Swaps

Griechen-Umschuldungspläne
Banger Blick auf Credit Default Swaps

Europäische Sprachakrobatik in Sorge vor Versicherungsfall

  

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OECD-Ausblick: Die Schnellen, die Nachzügler
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.11 17:33)

http://kurier.at/wirtschaft/2106036.php

OECD-Ausblick: Die Schnellen, die Nachzügler
Griechenland kommt langsam aus der Rezession. Deutschland und Österreich laufen der Konkurrenz davon.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.11 21:29)

>Also ich finde das eigentlich nur tendenziös und
>klientelorientiert.


Hm, so kann man das natürlich auch sehen. Interessant fand
ich vor allem daß er so drastisch formuliert, normalerweise sind die EZB-Menschen ja sehr zurückhaltend.

Aber jetzt völlig unabhängig davon - warum sollten die Gläubiger zum
jetzigen Zeitpunkt auch nur auf einen Cent verzichten solange
Griechenland nicht den letzten Knopf im Staatsbesitz zu Geld gemacht
hat? Das kann es ja wohl auch nicht sein.

Im übrigen, selbst wenn die ganzen Schulden gestrichen werden hätte
Griechenland noch immer ein Defizit von um die 5%. An den ganzen
Maßnahmen führt kein Weg vorbei.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.11 08:44)

>Aber jetzt völlig unabhängig davon - warum sollten die Gläubiger zum
> jetzigen Zeitpunkt auch nur auf einen Cent verzichten solange
>Griechenland nicht den letzten Knopf im Staatsbesitz zu Geld gemacht
> hat? Das kann es ja wohl auch nicht sein.
>
>Im übrigen, selbst wenn die ganzen Schulden gestrichen werden hätte
>Griechenland noch immer ein Defizit von um die 5%. An den ganzen Maßnahmen führt kein Weg vorbei.

Selbstverständlich sind Maßnahmen zu treffen und umzusetzen (bzw. gegebenenfalls durchzusetzen) die einen soliden Haushalt ermöglichen, anders kann es ja auch gar keine Zukunft geben.

Auch eine Privatisierungswelle wäre da einzubeziehen, das sind ja normale Vorgänge im Rahmen einer Umschuldung bzw. Pleite. Wenn man blindwütig über die Verhältnisse lebte, tut das dann auch eine zeitlang sehr weh, so ist das Leben.

Dennoch ist es lächerlich, dass ein Banker, noch dazu von Seiten der EZB, die es eigentlich schon sehr lange gewusst haben musste, das "Ende der Welt" herbeireden möchte falls die augenzwinkernd ("die EU wirds scho richten") und in längst gutem Wissen um die lahmen Zustände vergebenen Kredite bzw. gezeichneten Papiere nicht vollständig bedient werden. Das hilft imho tatsächlich nur der Dummheit, Gier und nachlässigen Risikoabschätzung diverser Institutionen und Gruppierungen weiter, auf Kosten des Griechischen Volkes.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.11 09:45)

>> auf Kosten des
>Griechischen Volkes.

Na ja, in seiner Gesamtheit lebt dieses Volk nun seit Jahrzehnten über seinen Verhältnissen. Jetzt kommt halt die Abrechnung dafür. Wenn ich tagelang durchsaufe, habe ich nachher auch einen gehörigen Kater! Man denke nur an die extreme Steuerhinterziehung in Griechenland, das gehört - wie vieles andere - ein für allemal abgestellt.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.11 10:25)

>nachher auch einen gehörigen Kater! Man denke nur an die
>extreme Steuerhinterziehung in Griechenland, das gehört - wie
>vieles andere - ein für allemal abgestellt.

Bei einem Budgetdefizit von 24 Mrd. 2010 wird der Einnahmenentgang durch Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit in Griechenland auf 30 Mrd geschätzt.

Die "Leistung" der Schattenwirtschaft liegt in Griechenland bei 25% des BIP, in Deutschland bei 14 %, bei uns und in Frankreich noch weniger.
Zumindest ein Drittel dieses Entgangs sollte unter Anstrengung und einer gewissen Härte doch dauerhaft hebbar sein.

Darüberhinaus besitzt der griechische Staat laut IWF Immobilien im Wert von 280 Mrd € (bei Schulden von 328 Mrd 2010), wobei einige Immobilien wie z.B. Jachthäfen gar nicht berücksichtigt sind.
Fazit: alles verkaufen, was weggeht und nicht selbst genützt ist.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-05/griechenland-korruption-schwarzarbeit/seite-1http://www.faz.net/artikel/C30563/iwf-fordert-von-griechen-zusaetzliche-privatisierung-30 341473.html
http://www.online-presseportal.com/wirtschaft/griechenland-haushaltsdefizit-groser-als-ge dacht-weil-bip-gesunken-ist-19628/

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.11 19:02)

>Die "Leistung" der Schattenwirtschaft liegt in
>Griechenland bei 25% des BIP, in Deutschland bei 14 %, bei uns
>und in Frankreich noch weniger.


Weniger als 14%? Schwer zu glauben.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.11 19:08)

>Dennoch ist es lächerlich, dass ein Banker, noch dazu von
>Seiten der EZB, die es eigentlich schon sehr lange gewusst
>haben musste, das "Ende der Welt" herbeireden möchte
>falls die augenzwinkernd ("die EU wirds scho
>richten") und in längst gutem Wissen um die lahmen
>Zustände vergebenen Kredite bzw. gezeichneten Papiere nicht
>vollständig bedient werden. Das hilft imho tatsächlich nur der
>Dummheit, Gier und nachlässigen Risikoabschätzung diverser
>Institutionen und Gruppierungen weiter, auf Kosten des
>Griechischen Volkes.


Naja, Faktum bleibt daß das gesamte griechische Bankensystem pleite
ist wenn es einen nennenswerten Haircut auf die griechischen Staatsanleihen
gibt. Verständlicherweise will die EZB das mit allen Mitteln vermeiden.

Das griechische Volk hat es sich vorher gut gehen lassen und zahlt
jetzt auch die Rechnung, wer sonst?

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 10:11)

>Das griechische Volk hat es sich vorher gut gehen lassen und
>zahlt
>jetzt auch die Rechnung, wer sonst?


Na wir zahlen auch mit. Volle Kanne. Das dicke Ende kommt noch

http://www.sueddeutsche.de/geld/euro-krise-finanzhilfe-fuer-griechenland-broeckelt-1.1102 186

  

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ECB's Kranjec: Slovenia Near Critical Finance Situation -Reuters
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 11:33)

Slovenia could soon be in trouble if it doesn't get its fiscal house in order, European Central Bank governing council member Marko Kranjec said Friday, according to Reuters.

The head of Slovenia's central bank said his country "should be aware that...it is only a small step away from a critical situation," he reportedly said at a press conference in Portoroz, Slovenia. If pension reform is not undertaken and if the state keeps borrowing, then "we can find ourselves in a similar situation" to countries in a debt crisis.

Kranjec said that there should be no discussion of Greece restructuring its public debt at least until it can balance its budget.

"Even if restructuring would take place there would still be fiscal deficit" and debt would keep climbing until the deficit is cut, he said.

"Until then, it is hard to expect that we would seriously debate reprogramming," he said.

He said that the ECB still expects countries to move in the direction of sustainable public finances. The option of a debt restructuring "is not being considered seriously at the moment," he said.

-By Todd Buell, Dow Jones Newswires; +49-69-297-5514,
todd.buell@dowjones.com

(END) Dow Jones Newswires

  

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Anleger schützen sich gegen US-Pleite
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 14:31)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/665811/Anleger-schuetzen-sich-gegen-US Pleite

Anleger schützen sich gegen US-Pleite
27.05.2011 | 13:00 | (DiePresse.com)

Das Volumen von Ausfallsversicherungen für US-Schulden hat sich innerhalb eines Jahres von zwölf auf 24 Milliarden Dollar verdoppelt.

  

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RE: Anleger schützen sich gegen US-Pleite
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 17:08)

>Das Volumen von Ausfallsversicherungen für US-Schulden hat
>sich innerhalb eines Jahres von zwölf auf 24 Milliarden Dollar
>verdoppelt.


Naja, nachdem die USA nur in eigener Währung verschuldet sind... schwer
vorstellbar.
Die Zahl für Griechenland dürfte falsch sein (oder brutto), bisher
wurden immer 3-5 Mrd. an netto ausstehenden CDS genannt.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten" gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 17:16)

>Na wir zahlen auch mit. Volle Kanne. Das dicke Ende kommt
>noch


Naja, kein Vergleich mit den Griechen. Selbst ein in Totalausfall unser Forderungen an Griechenland kostet uns soviel wie die ÖBB und ihr
Anhang in 4 Monaten.

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 19:44)

Problem. Es wird wohl nicht bei dieser Summe und bei Griechenland bleiben.

>>Na wir zahlen auch mit. Volle Kanne. Das dicke Ende
>kommt
>>noch
>
>
>Naja, kein Vergleich mit den Griechen. Selbst ein in
>Totalausfall unser Forderungen an Griechenland kostet uns
>soviel wie die ÖBB und ihr
>Anhang in 4 Monaten.

  

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Italien schiebt in der Euro-Zone nach Griechenland den größten Schuldenberg gemessen am Bruttoinlandsprodukt vor sich her: Er entspricht 120 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung und bewegt sich auf die Marke von zwei Billionen Euro zu. Auch bei der Neuverschuldung dürfte Italien in diesem und im kommenden Jahr die Defizitgrenze von drei Prozent reißen: Die EU-Kommission rechnet mit einem Minus von 4,0 und 3,2 Prozent.

Quelle:www.wirtschaftsblatt.at

----------

  

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RE: "Dann würde der ganze Markt sofort flüchten"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.11 20:55)

>Problem. Es wird wohl nicht bei dieser Summe und bei
>Griechenland bleiben.

So pessimistisch bin ich nicht. Das vielgescholtene Portugal z.B.
liegt in den ersten vier Monaten 2011 bei der Defizitreduktion im Plan.

Das größere Problem wird (ich glaube du hast es schon einmal
erwähnt) die nächste Rezession sein - ob die Staaten bis dahin
ihren Laden in Ordnung gebracht haben? Das Ausgangsniveau der
Staatsverschuldung wird dann jedenfalls schon höher sein als dieses
Mal und die Fehlertoleranz entsprechend geringer.

  

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es lügen alle, nicht nur griechenland
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.5.11 20:30)

You might normally expect a European Central Bank working paper with the title ‘Fiscal Data Revisions in Europe’ to be dry as dust.

Not with these conclusions:


http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/05/27/579451/its-not-just-greece-that-was-an-economy -with-the-truth/

  

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Why the British economy is in very deep trouble
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.5.11 20:37)

http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/05/26/578626/why-the-british-economy-is-in-very-deep -trouble/


Morgan says sectors that account for nearly 60 per cent of UK economic output are critically dependent on debt (public or private) and set to contract rather than expand. This will render economic growth implausible and means the burden of public and private debt will prove too heavy for the nation to carry:

  

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Athens Familiensilber könnte 200 Milliarden Euro bringen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 08:53)

Wenn das so stimmt ist es auch kein Wunder daß die EZB von Restrukturierung
nichts wissen will:

---------------

"Die griechische Regierung hält Anteile an börsennotierten Unternehmen, sie besitzt Immobilien", sagte EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark laut einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview der "Welt am Sonntag." Experten schätzten das Verkaufspotenzial auf bis zu 300 Milliarden Euro, sagte Stark. "Ein Teil dieser Werte muss mobilisiert werden, um den Schuldenstand zu senken." Bisher würden mit dem Privatisierungsprogramm 50 Milliarden Euro bis 2015 angestrebt. "Man sollte hier ehrgeiziger sein", forderte Stark.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/athens-familiensilbe r-koennte-200-milliarden-euro-bringen-474522/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.2.DT

  

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RE: die schuld(en) und der gläubiger
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 11:36)

>
>find den artikel recht gut,weil auch mal die andere seite der
>medaille beleuchtet wird.
>
>http://www.politik.de/forum/wirtschaft/230524-deutschland.html


Naja, wenn Deutschland z.B. mehr keinen Exportüberschuß mit den
USA oder Asien hätte nützt das Griechenland auch nichts...

  

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RE: die schuld(en) und der gläubiger
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 13:50)

>>
>>find den artikel recht gut,weil auch mal die andere seite
>der
>>medaille beleuchtet wird.
>>
>>http://www.politik.de/forum/wirtschaft/230524-deutschland.html
>
>
>Naja, wenn Deutschland z.B. mehr keinen Exportüberschuß mit
>den
>USA oder Asien hätte nützt das Griechenland auch nichts...

das natürlich nicht,
aber wenn ein wirtschaftlich starkes land produktivitätssteigerungen UND reallohnsenkungen hat bringt das die wirtschaftlich schwachen ordentlich in schwierigkeiten.
wenn man dann nicht mal mehr abwerten kann....ui,ui,ui

  

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RE: die schuld(en) und der gläubiger
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 18:13)

>aber wenn ein wirtschaftlich starkes land
>produktivitätssteigerungen UND reallohnsenkungen hat bringt


Die Reallohnsenkung kann nur ein Ausreißer sein in Anbetracht der
Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt, das korrigiert sich von
selbst.

  

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Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 20:10)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1164796/fullstory

Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
Um heimische Banken von der Last griechischer Staatsanleihen zu entlasten - Griechische Banken halten noch Papiere im Wert von 50 Mrd. Euro

  

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Drama in Griechenland spitzt sich zu
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 20:50)

http://kurier.at/wirtschaft/3908674.php

Drama in Griechenland spitzt sich zu
Athens Sparpläne greifen offenbar nicht, die EU allein entscheidet über eine Pleite. Die Proteste halten indes an.

  

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RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 21:40)

>Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank


Ich verstehe nicht ganz wie das wie das funktionieren soll. Ok,
man könnte eine Bad Bank abspalten und ihr die Staatsanleihen
mitgeben, aber wo bekommt diese Bad Bank ihre Refinanzierung
her? Das anderswo verwendete Schema (direkt durch den Staat oder
durch das abgebende Institut in Kombination mit Garantien durch
den Staat) funktioniert ja nicht bzw. erfüllt den hier angestrebten
Zweck nicht (weil das Risiko gebenüber Griechenland bestehen bleiben
würde).

  

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RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 22:00)

>Ich verstehe nicht ganz wie das wie das funktionieren soll. Ok,
man könnte eine Bad Bank abspalten und ihr die Staatsanleihen
mitgeben, aber wo bekommt diese Bad Bank ihre Refinanzierung
her? Das anderswo verwendete Schema (direkt durch den Staat oder
durch das abgebende Institut in Kombination mit Garantien durch
den Staat) funktioniert ja nicht bzw. erfüllt den hier angestrebten
Zweck nicht (weil das Risiko gebenüber Griechenland bestehen bleiben
würde).<

ich könnte mir vorstellen, daß neben der absicht einzelne banken verkaufsfähig zu machen, die absicht besteht im falle des falles einen
totalen kollaps des bankensystems mit all seinen (vor allem) innenpolitischen folgen zu vermeiden.



  

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RE: Griechenland erwägt Aufbau einer Bad Bank
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 22:02)

>Ich verstehe nicht ganz wie das wie das funktionieren soll.
>Ok,
>man könnte eine Bad Bank abspalten und ihr die Staatsanleihen
>mitgeben, aber wo bekommt diese Bad Bank ihre Refinanzierung
>her?


Nicht genug nachgedacht von mir - die Refinanzierung dieser Anleihen
erfolgt wahrscheinlich schon jetzt durch die EZB, das könnte man einfach
beibehalten bzw. wenn nicht neu aufsetzen.

  

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When should Greece default?
Greece is insolvent, however a restructuring/reprofiling should be postponed.

...
I see two main reasons why a restructuring now is not advisable. First, contagion for the other weak peripheral countries as well as for the Eurozone banking sector would be truly devastating. Moody's already announced that in the case of a Greek reprofiling it would have significant adverse consequences for peripheral debt ratings. Furthermore, the market will most likely also punish peripheral sovereign issuers and lead interest rates significantly higher, rendering it even more difficult for these economies to grow and for the budget deficits to be reduced according to plan. Additionally, for the already weak Eurozone banks, such a course of events would significantly damage its capital base and risks shutting them out of the money markets, rendering their dependence on ECB funding even larger.
...

weiter:

http://researchahead.blogspot.com/2011/05/when-should-greece-default.html

  

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Studie: Griechen seit 200 Jahren fast ständig pleite
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.5.11 16:25)

Na dann:

...

"Von 1800 bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich Griechenland beinahe ständig im Zustand des 'default'", schreiben die Autoren, die mit einem breiten Pleite-Begriff arbeiten. Der frühere IWF-Chefökonom Rogoff meint, dass eine Reihe von Euro-Staaten Pleite gehen werden, dass die Gemeinschaftswährung aber überleben wird, ebenso wie der US-Dollar. Ein "plötzlicher Ausbruch einer moderaten Inflation" - also z.B. sechs Prozent pro Jahr - wäre in diesem Zusammenhang "extrem hilfreich".

... kompletter Text:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/666368/Studie_Griechen-seit-200-Jahren -fast-staendig-pleite?_vl_backlink=/home/wirtschaft/international/609810/index.do&direct=609810

  

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Orban verschafft den verschuldeten Häuslbauern Luft interessant
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.5.11 20:00)

Luftbuchung soll Ungarns Schuldner entlasten

Kredite in ausländischen Währungen brachten zahlreiche magyarische Häuslebauer an den Rand des Ruins. Ein künstlicher Wechselkurs soll ihnen die Rückzahlung der Darlehen erleichtern. Doch am Ende droht eine fette Nachzahlung.

Die ungarischen Banken müssen zugunsten hoch verschuldeter Haushalte vorerst auf Geld verzichten. Die Branche einigte sich am Montag mit der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban auf einen Kunstgriff zur Entlastung von Millionen Kreditnehmern, die sich im vergangenen Jahrzehnt in Fremdwährungen verschuldet hatten. Sie sollen mehr Zeit für die Rückzahlung der Darlehen erhalten. In Ungarn nahmen während des Aufschwungs ab der Jahrtausendwende zahlreiche Haushalte Kredite in ausländischen Währungen wie dem Schweizer Franken , dem Euro und dem japanischen Yen auf.

Der Grund dafür waren die vergleichsweise niedrigen Zinsen: Vor der Finanzkrise lag der Leitzins in Ungarn bei 8,5 Prozent. In Japan waren es 0,5 Prozent, in der Schweiz und der Euro-Zone rund drei Prozent. Nach Ausbruch der Krise entpuppten sich die vermeintlich günstigen Kredite aber als Fass ohne Boden, weil der Forint drastisch an Wert verlor. Ungarn rutschte damals an den Rand einer Staatspleite. Der Internationale Währungsfonds und die EU stützten das Land mit Notkrediten in Höhe von gut 14 Mrd. Euro.

Die Folgen für die privaten Schuldner waren dramatisch. Gegenüber dem Schweizer Franken verlor die ungarische Währung seit Sommer 2008 gut die Hälfte ihres Werts. Das bedeutet: Zur Rückzahlung eines Darlehens von 1000 Franken, das vor drei Jahren rund 140.000 Forint wert war, müssen heute 220.000 Forint aufgebracht werden. Ende März belief sich die Summe ausstehender Kredite ungarischer Banken in ausländischen Währungen laut dem Finanzdatendienstleister Thomson Reuters auf einen Gegenwert von 6350 Mrd. Forint. Das entspricht rund 23 Mrd. Euro. Gut ein Drittel dieser Darlehen wurden zur Finanzierung von Häusern und Wohnungen verwendet.

Fiktive Wechselkurse
Um die Kreditnehmer vor einem weiteren Ausufern ihrer Schuldenlast zu bewahren, legten Banken und Regierung für die noch ausstehenden Zahlungsraten künstliche Wechselkurse fest. Für jeden geliehenen Franken müssen die Schuldner demnach statt 220 Forint nur 180 Forint zurückzahlen, für jeden geborgten Euro statt 266 nur 250 Forint und pro Yen 2 statt 2,3 Forint.

Die Differenz zu den tatsächlichen Wechselkursen soll allerdings nachträglich ausgeglichen werden. Die Darlehensnehmer sollen diesen Betrag ab Januar 2015 zurückzahlen - zuzüglich 6,1 Prozent Zinsen.
Überdies dürfen die Banken ab Juli wieder mit der Zwangsräumung von Häusern überschuldeter Eigenheimbesitzer beginnen. In einer ersten Phase bis Anfang Oktober dürfen allerdings nur Häuser zwangsversteigert werden, deren Besitzer ihrer Bank noch mindestens 20 Millionen Forint schulden. Danach darf in jedem Quartal einem kleinen Teil der säumigen Schuldner das Haus weggenommen werden.

Das als Konsequenz aus der Finanzkrise verhängte Verbot von Krediten in ausländischen Währungen wird zugleich wieder gelockert. Die ungarischen Banken dürfen Darlehen beispielsweise in Euro aber künftig nur noch an Personen vergeben, die ihr Gehalt in der entsprechenden Währung beziehen und mindestens das 15-fache des Mindestlohns verdienen.

Analysten beurteilten das Kompromisspaket zurückhaltend. Es werde kurzfristig dazu beitragen, weiteren Kreditausfällen vorzubeugen. Langfristig werde aber nur eine Erholung des Arbeitsmarkts helfen, sagte Zoltan Torok von der Raiffeisen-Bank der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit liegt die Arbeitslosigkeit bei elf Prozent.
Ähnlich skeptisch zeigte sich Gyorgy Barcza von der K&H-Bank: "Die Einigung über die Darlehen in Fremdwährungen hilft der Regierung, die Wirtschaft vorübergehend vor einer weiteren Aufwertung des Schweizer Franken zu schützen. Sie setzt darauf, dass die Wirtschaft 2014 besser dasteht - aber es besteht ein Risiko, dass dies nicht so sein wird." Die Wirtschaftsleistung legte im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent zu, für 2011 prognostiziert die EU-Kommission dem Land ein Wachstum von 2,7 Prozent. Das reicht aber noch nicht, um den schweren Einbruch um 6,7 Prozent im Krisenjahr 2009 wettzumachen.

quelle: FTD


edit: den bedenken der analysten und der k&h bank kann ich mich nicht anschliessen.

  

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Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 15:30)

http://derstandard.at/1304553335889/Mehrwertsteuersenkung-Griechenland-Hilfe-unter-Dach-u nd-Fach

Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach

Einigung zum Erhalt der dringend benötigten nächsten Tranche der Finanzhilfe - Geldgeber stimmen Mehrwertsteuersenkung zu

  

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RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 15:58)

>http://derstandard.at/1304553335889/Mehrwertsteuersenkung-Griechenland-Hilfe-unter-Dach-u nd-Fach
>
>Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
>
>Einigung zum Erhalt der dringend benötigten nächsten Tranche
>der Finanzhilfe - Geldgeber stimmen Mehrwertsteuersenkung zu

Da bewahrheitet sich ja schon fast der Satz: Hast du wenig Schulden, hast du ein Problem, hast du viel Schulden, hat die Bank ein Problem.
Also runter mit den Steuern in Griechenland und trotzdem Zustimmung. Wäre ich in Griechenland an der Macht, ich würde sofort eine Volksbefragung machen: Sparpaket: ja/nein. Und wenn nein, dann erklären, daß das kein Geld mehr für den Staat bedeutet, also keine Gehälter mehr güt Staatsbedienste usw. Ich glaube, daß die Leute dagegen demonstrieren, weil sie glauben, daß das von oben/von außen kommt. Wenn raus kommt, daß die Mehrheit sehr wohl für ein Sparpekt ist, dann ist die Legitimität einfach höher und die Diskussion hoffentlich erledigt und die regierende Partei kommt gestärkt raus. Das ganze scheitert natürlich dann, wenn die Bildung nicht ausreicht und die Leute sich über die Konsequenzen nicht bewußt sind.

  

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Karas fordert bis zu zehnmal höheres EU-Budget
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 16:07)

Die Staaten der EU sollten fünf- bis zehnmal mehr ins EU-Budget einzahlen als derzeit, so der Chef der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament. Die Sozialdemokraten wollen sich aber nicht auf Zahlen festlegen.

Mehr Geld für Forschung und Entwicklung, eine neue Energiepolitik, ein besseres europäisches Bildungssystem - die EU hat sich viel vorgenommen. Aber wer soll für das alles bezahlen? Wenn es nach Othmar Karas, ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament und Vize-Fraktionschef, geht, die Mitgliedstaaten - und zwar mit deutlich höheren EU-Beiträgen. Langfristig müsse das EU-Budget fünf bis zehn Prozent des Bruttonationaleinkommens betragen.

Weiter:
http://diepresse.com/home/politik/eu/666518/Karas-fordert-bis-zu-zehnmal-hoeheres-EUBudge t

  

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RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach witzigwitzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 16:50)

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen/griechischen/portugiesischen
Stadt. Es regnet oder es ist heiß und alle Straßen sind leer gefegt.
Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben von Krediten.
An diesem speziellen Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die
Stadt, hält bei einem kleinen Hotel und legt einen 100 EURO - Schein auf den
Tresen an der Rezeption.
Er sagt dem Eigentümer, dass er die Zimmer inspizieren möchte, um vielleicht eines für
eine Übernachtung zu mieten.
Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und als der Besucher die Treppen hinauf
gegangen ist, nimmt der Hotelier den 100 EURO - Schein, rennt zum
nächsten Haus und bezahlt seine Schulden beim Schlachter.
Der Schlachter nimmt die 100 EURO, rennt die Straße runter und bezahlt den
Schweinezüchter.
Der Schweinezüchter nimmt die 100 EURO und bezahlt seine Rechnung beim
Futter- und Treibstofflieferanten.
Der Treibstofflieferant nimmt den 100 EURO - Schein, rennt zur Kneipe
und bezahlt seine Getränkerechnung.
Der Kneipenwirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden
Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige
Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die ausstehende Zimmerrechnung mit dem
100 EURO - Schein. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen, so dass
der wohlhabende Reisende nichts bemerken würde.
In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt den
100 EURO - Schein und meint, dass die Zimmer ihm nicht gefallen..
Er steckt den Schein ein und verlässt die Stadt.
Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas.
Wie auch immer..........die Stadt ist nun ohne Schulden
und man schaut mit großem Optimismus in die Zukunft.
Und genauso funktioniert das EU Rettungspaket für marode Staaten.

  

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RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 17:07)

>Es ist ein trüber Tag in einer kleinen
>irischen/griechischen/portugiesischen
>Stadt. Es regnet oder es ist heiß und alle Straßen sind leer
>gefegt.
>Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben
>von Krediten.
>An diesem speziellen Tag fährt ein reicher deutscher Tourist
>durch die
>Stadt, hält bei einem kleinen Hotel und legt einen 100 EURO -
>Schein auf den
>Tresen an der Rezeption.
>Er sagt dem Eigentümer, dass er die Zimmer inspizieren möchte,
>um vielleicht eines für
>eine Übernachtung zu mieten.
>Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und als der Besucher
>die Treppen hinauf
>gegangen ist, nimmt der Hotelier den 100 EURO - Schein, rennt
>zum
>nächsten Haus und bezahlt seine Schulden beim Schlachter.
>Der Schlachter nimmt die 100 EURO, rennt die Straße runter und
>bezahlt den
>Schweinezüchter.
>Der Schweinezüchter nimmt die 100 EURO und bezahlt seine
>Rechnung beim
>Futter- und Treibstofflieferanten.
>Der Treibstofflieferant nimmt den 100 EURO - Schein, rennt zur
>Kneipe
>und bezahlt seine Getränkerechnung.
>Der Kneipenwirt schiebt den Schein zu einer an der Theke
>sitzenden
>Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem
>Wirt einige
>Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
>Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die ausstehende
>Zimmerrechnung mit dem
>100 EURO - Schein. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück
>auf den Tresen, so dass
>der wohlhabende Reisende nichts bemerken würde.
>In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt
>den
>100 EURO - Schein und meint, dass die Zimmer ihm nicht
>gefallen..
>Er steckt den Schein ein und verlässt die Stadt.
>Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas.
>Wie auch immer..........die Stadt ist nun ohne Schulden
>und man schaut mit großem Optimismus in die Zukunft.
>Und genauso funktioniert das EU Rettungspaket für marode
>Staaten.

so stellt sich der kleine keram die Finanzwelt vor.
Ohne Zinsen würde es auch annähernd funktionieren.

P.S. Die Geschichte hat schon einen langen Bart und irgenwann wird er abgeschnitten (haircut).

  

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RE: Griechenland-Hilfe unter Dach und Fach
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.11 20:19)

Fast? Mittlerweile ist von Seiten der EU soviel politisches Kapital
investiert worden, Griechenland ist schon fast am längeren Hebel...

Die Mehrheit ist anscheinend eh für die Maßnahmen. Die paar tausend
die da demonstrieren... und von den kommunistischen Gewerkschaften
ist sowieso nichts zu erwarten, am wenigsten Vernunft.


>Da bewahrheitet sich ja schon fast der Satz: Hast du wenig
>Schulden, hast du ein Problem, hast du viel Schulden, hat die
>Bank ein Problem.
>Also runter mit den Steuern in Griechenland und trotzdem
>Zustimmung. Wäre ich in Griechenland an der Macht, ich würde
>sofort eine Volksbefragung machen: Sparpaket: ja/nein. Und
>wenn nein, dann erklären, daß das kein Geld mehr für den Staat
>bedeutet, also keine Gehälter mehr güt Staatsbedienste usw.
>Ich glaube, daß die Leute dagegen demonstrieren, weil sie
>glauben, daß das von oben/von außen kommt. Wenn raus kommt,
>daß die Mehrheit sehr wohl für ein Sparpekt ist, dann ist die
>Legitimität einfach höher und die Diskussion hoffentlich
>erledigt und die regierende Partei kommt gestärkt raus. Das
>ganze scheitert natürlich dann, wenn die Bildung nicht
>ausreicht und die Leute sich über die Konsequenzen nicht
>bewußt sind.

  

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IWF zahlt bei Griechenhilfe nicht mit
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.11 09:51)

aber beim ersatzprogramm. augenauswischerei

http://derstandard.at/1304553411434/Sparprogramm-IWF-zahlt-bei-Griechenhilfe-nicht-mit

IWF zahlt bei Griechenhilfe nicht mit
Die Griechen gehen weiter gegen das Sparprogramm auf die die Straßen gegangen, die Regierung bleibt hart

  

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Spain cut its budget deficit in half in the first four months
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.11 14:24)

http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303657404576357584074566182.html

The Spanish government Tuesday said that it cut its budget deficit in half in the first four months of the year and that efforts to overhaul the country's ailing finances are on track.

  

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Griechische Vermögenswerte als Sicherheit für Geldgeber
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.11 10:37)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1174082/fullstory

Griechische Vermögenswerte als Sicherheit für Geldgeber
EU will Banken so für weiteres Engagement in Griechenland gewinnen

  

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"EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.11 07:37)

Mich erinnert das leider an die Achtzigerjahre in Jugoslawien, als das Land als wirtschaftliche Einheit nach und nach auseinanderfiel. Und es erinnert mich an die Tabuthemen jener Jahre. Es galt als unangemessen, am Slogan von der Brüderlichkeit und Einheit oder an der Identität der Interessen in Jugoslawien zu zweifeln. Ebenso unangemessen sind heute Zweifel am Euro und der Interessenidentität in Europa...

weiter:http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/2757039/eu-fast-jugoslawien-vor-dem-en de.story

  

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RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende" gut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.11 15:25)

>Ebenso unangemessen sind heute Zweifel am Euro und der Interessenidentität in Europa...<


zweifel sollten immer erlaubt sein, über die angemessenheit entscheidet die mehrheit, ob das gut so ist bleibt dahingestellt.

jugoslawien vor dem zerfall war als post-tito-quasikommunismus-nationalstaat führungslos, chancenlos und ohne visionen. das übliche nord-süd leistungsgefälle mit einheitswährung war keinesfalls ein entscheidender grund für den zerfall in autonome einzelstaaten. es waren die geopolitsch-ethnisch-historisch bedingten umstände die dazu geführt haben.

die europäische union vor dem zuletzt herbeigeredeten zerfall ist ein bündnis von nationalstaaten, zwar noch etwas führungslos aber mit immensen chancen und visonen.

es sollte auch dem kurzichtigsten klar sein, alles was in der eu bislang nicht geschafft wurde ist wirtschaftliche koordination. dieses mittelfristig lösbare manko steht einer vielzahl von errungenschaften gegenüber, die offensichtlich in den köpfen vieler unzufriedener bereits zur selbstverständlichkeit degradiert wurden, das sind menschen die immer nur die rosinen aus dem kuchen wollen.

  

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RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 09:28)

>jugoslawien vor dem zerfall war als
>post-tito-quasikommunismus-nationalstaat führungslos,
>chancenlos und ohne visionen. das übliche nord-süd
>leistungsgefälle mit einheitswährung war keinesfalls ein
>entscheidender grund für den zerfall in autonome
>einzelstaaten.

Einige direkt Betroffene haben mir erzählt, das dies sehr wohl ein Grund war, und zwar ein ganz wesentlicher.

  

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RE: "EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 10:33)

>jugoslawien vor dem zerfall war als
>post-tito-quasikommunismus-nationalstaat führungslos,
>chancenlos und ohne visionen.


Daher ist es umso bedenklicher, daß ein intellektueller Demokrat, der in beiden Systemen zu Hause war und ist (und daher diese ganz gut vergleichen kann - jedenfalls besser als jeder Österreicher, der die Vorzüge der Neutralität, der Unabhängigkeit und des Schillings geniessen durfte), doch gewisse Vergleiche zieht. Eigentlich dramatisch und ein Armutszeugnis für die EU.

> die europäische union vor dem zuletzt herbeigeredeten zerfall ist ein bündnis von nationalstaaten, zwar noch etwas führungslos aber mit immensen chancen und visonen.

Viel Visionen und viel Genialität wird die EU auch brauchen um mit der nächsten Pleite, der von Italien, zurecht zu kommen.


>

  

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Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 08:56)

Ob das in allen Parlamenten durchgeht?

-----------------

Ein neues Hilfsprogramm für das hoch verschuldete Griechenland könnte einem Magazinbericht zufolge mehr als hundert Milliarden Euro kosten. Diese Größenordnung hielten Experten des deutschen Finanzministeriums und der sogenannten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) für möglich, wenn das Euro-Land auch 2013 und 2014 auf fremde Hilfe angewiesen sein sollte, berichtete "Der Spiegel" am Samstag.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/einen-blankoscheck-w ird-athen-nicht-bekommen-475414/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.2.DT

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 10:34)

>Ob das in allen Parlamenten durchgeht?


Ich frag mich ja nur, wie die finanzierenden Euro-Staaten das 3%-Maastricht-Kriterium schaffen sollen, wenn sie derartige Unsummen nach GRE (und wahrscheinlich auch IRL und POR) schaufeln sollen?

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 10:40)

>Ich frag mich ja nur, wie die finanzierenden Euro-Staaten das
>3%-Maastricht-Kriterium schaffen sollen, wenn sie derartige
>Unsummen nach GRE (und wahrscheinlich auch IRL und POR)
>schaufeln sollen?


Die Zahlungen selbst sind nicht Maastricht-relevant, weil gleich hohe
Forderungen gegenüberstehen. Aber wenn es einen Ausfall gibt schlägt
der auf die Defizite durch.

Im übrigen ist "nur" die Summe hoch, verteilt auf die Länder ist es
nicht so viel (bei uns bisher nicht einmal 0,5% des GDP). Das
ist eine wunderbare Diskussion zur Ablenkung - wir werden heuer ein
Defitzit haben das mehr als 5 mal so hoch ist wie ein Griechenland
-Totalausfall uns kostet.

  

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Hans-Werner Sinn: Dreht Griechenland den Geldhahn zu
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 10:59)

Wenn das Tempo der Kreditverlagerung in die Krisenländer, das durch die Target-Salden gemessen wird, zuletzt etwa 100 Milliarden Euro pro Jahr, beibehalten wird, ist die EZB in zwei Jahren am Ende.“ Hans-Werner Sinn hält den luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker für die falsche Besetzung an der Spitze der Euro-Gruppe. „Die luxemburgischen Banken haben eine Bilanzsumme in Höhe des 18-fachen des Luxemburger Bruttoinlandsprodukts....

weiter:http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/ifo-chef-hans-werner-sinn-dreht-griechenland-de n-geldhahn-zu-468454/

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 11:48)

>Die Zahlungen selbst sind nicht Maastricht-relevant, weil
>gleich hohe
>Forderungen gegenüberstehen. Aber wenn es einen Ausfall gibt
>schlägt
>der auf die Defizite durch.


Dass dem Geld "Forderungen" gegenüberstehen, naja, schön und gut. Aber sogar in jedem Wifi-Buchhaltungskurs hört man was vom "Niederstwertprinzip" und die Differenz zwischen dem, was nach GRE überwiesen wird und was man von deren Anleihen tatsächlich in die Bücher nehmen kann, ist mMn sehr wohl Maastricht-relevant.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 12:17)

>Dass dem Geld "Forderungen" gegenüberstehen, naja,
>schön und gut. Aber sogar in jedem Wifi-Buchhaltungskurs hört
>man was vom "Niederstwertprinzip" und die Differenz
>zwischen dem, was nach GRE überwiesen wird und was man von
>deren Anleihen tatsächlich in die Bücher nehmen kann, ist mMn
>sehr wohl Maastricht-relevant.


Naja, wenn ich auf der einen Seite betone Griechenland wird das zurückzahlen
kann ich es nicht auf der anderen Seite defizitwirksam als Teilausfall
verbuchen. Das Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns ist bei Staatshaushalten
noch nie zum Tragen gekommen...

  

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Wackelt jetzt auch Frankreich?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 14:08)

8%(!) Neuverschuldung in 1 Jahr und das in einer guten konjunkturellen Lage. Gespart wird dann , wenn die Konjunktur absäuft und Griechenland pleite ist (französische Banken stecken dort sehr tief mit drin)? Wers glaubt wird seelig...

Fillon kündigte Steuervergünstigungen sowie die Senkung der Staatsausgaben von jährlich jeweils rund 10 Prozent an, um die Neuverschuldung, so wie gegenüber der EU-Kommission versprochen, von heute rund 8 Prozent bis 2013 auf 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu drücken.

http://www.faz.net/artikel/C30638/staatsschulden-frankreich-sorgt-sich-um-sein-erstklassi ges-rating-30251766.html

http://www.bild.de/politik/wirtschaft/wirtschaftspolitik/schulden-haeufen-sich-15160554.b ild.html

  

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RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 20:36)

Der zweite Artikel ist ja schon etwas veraltet.

Dieser Protektionismus den die Franzosen betreiben rächt sich
langfristig halt doch in Form von reduzierter Wettbewerbsfähigkeit.
Es ist schon atemberaubend wie schnell man sich in eine schwierige
Situation bringen kann - Ende 2006 lag die Verschuldung Frankreichs
noch bei 63,7% (siehe Tabelle im 1. Posting, besser als Deutschland). 5 Jahre später und
das Budget ist vollkommen aus dem Ruder, dabei ist das französische
Bankensystem viel besser durch die Krise gekommen als das von
Deutschland.

Die Diskrepanz zuletzt in der Zinsentwicklung zwischen Frankreich und
Deutschland ist interessant, man darf aber nicht übersehen daß das
absolute Niveau mit 3% so günstig ist wie selten in der Geschichte.




>http://www.faz.net/artikel/C30638/staatsschulden-frankreich-sorgt-sich-um-sein-erstklassi ges-rating-30251766.html
>
>http://www.bild.de/politik/wirtschaft/wirtschaftspolitik/schulden-haeufen-sich-15160554.b ild.html

  

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RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 20:41)

>absäuft und Griechenland pleite ist (französische Banken
>stecken dort sehr tief mit drin)? Wers glaubt wird
>seelig...

Woher stammt eigentlich dieses Gerücht mit Frankreich und Griechenland?
Das Risiko gegenüber dem griechischen Staat ist nach den veröffentlichten
Statistiken problemlos verkraftbar (etwa ein halber Jahresgewinn).
Wenn man auf die griechischen Töchter von Societe Generale und Calyon
abzielt - im Fall des Falles sind die vermutlich auch ein Problem
Griechenlands. Wie man dabei agieren kann hat die Bayerische Landesbank
bei HAA ja vorexeriert... nach uns die Sintflut.

  

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RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 08:28)

>Woher stammt eigentlich dieses Gerücht mit Frankreich und
>Griechenland?
>Das Risiko gegenüber dem griechischen Staat ist nach den
>veröffentlichten
>Statistiken problemlos verkraftbar (etwa ein halber
>Jahresgewinn).


Wenn es nur um Griechenland ginge , dann wäre das alles wirklich kaum ein Problem für die EU insgesamt. Christine Lagarde hat nicht wiedersprochen, als man sie gefragt hat, ob die französischen Banken mit 40 Mrd in Griechenland Gläubiger sind. Irland und Spanien (und Frankreich selbst) können sich womöglich retten, in letzter Sekunde. Italien, Portugal...da wird es schon schwieriger.

  

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RE: Wackelt jetzt auch Frankreich?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 19:54)

>Wenn es nur um Griechenland ginge , dann wäre das alles
>wirklich kaum ein Problem für die EU insgesamt. Christine
>Lagarde hat nicht wiedersprochen, als man sie gefragt hat, ob
>die französischen Banken mit 40 Mrd in Griechenland Gläubiger
>sind.

Du weißt doch daß das allein noch gar nichts aussagt (siehe unsere
Banken und Osteuropa - wer sind die eigentlichen Schuldner usw.) - und
40 Mrd. sind in Relation zur Größe des französischen Bankensystems
nicht sehr viel.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 20:42)

>
>Naja, wenn ich auf der einen Seite betone Griechenland wird
>das zurückzahlen
>kann ich es nicht auf der anderen Seite defizitwirksam als
>Teilausfall
>verbuchen. Das Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns ist bei
>Staatshaushalten
>noch nie zum Tragen gekommen...

dann wird`s zeit.

teilausfall?
lieb.....

im prinzip kann man die summe gleich als totalausfall ausbuchen,
das wäre wenigstens ehrlich.

aber bitte bei den banken ausbuchen,wir haben ja bekanntlich "eigenverantwortung"-)))


  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 20:51)

>>verbuchen. Das Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns ist bei
>>Staatshaushalten
>>noch nie zum Tragen gekommen...
>
>dann wird`s zeit.

Allerdings.


>teilausfall?
>lieb.....
>
>im prinzip kann man die summe gleich als totalausfall
>ausbuchen,
>das wäre wenigstens ehrlich.

Eine Quote gibt es bei jeder Pleite, selbst bei z.B. Argentinien waren
es glaube ich um die 30%.


>aber bitte bei den banken ausbuchen,wir haben ja bekanntlich
>"eigenverantwortung"-)))


Tja, auch dann trägt je nach KöSt der jeweilige Staat einen Teil
des Verlusts über die reduzierte Gewinnsteuer. Da die verstaatlichten
Banken es freundlicherweise geschafft haben besonders viel Griechenland-Anleihen
in ihrem Besitz zu haben wird diese Quote noch höher.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland witzig
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 21:01)

>
>Tja, auch dann trägt je nach KöSt der jeweilige Staat einen
>Teil
>des Verlusts über die reduzierte Gewinnsteuer. Da die
>verstaatlichten
>Banken es freundlicherweise geschafft haben besonders viel
>Griechenland-Anleihen
>in ihrem Besitz zu haben wird diese Quote noch höher.

ja,ist aber halb so schlimm,
das sparen wir bei den banksterboni wieder ein-)))


  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.11 23:39)

>ja,ist aber halb so schlimm, das sparen wir bei den banksterboni wieder ein-)))<


was hast du eigentlich an bonuszahlungen auszusetzen? wenn morgen einer zu dir kommt und vorschlägt für dich um 2000 € und 5% vom gewinn aus seiner tätigkeit, im übrigen zu den branchenüblichen bedingungen zu arbeiten, würdest du es ablehnen?

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 06:40)

Wurde nicht das Risiko eines Teilausfalles bereits durch höheren Renditen abgesichert?

Generell bekommt man nur höhere Renditen wenn man ein höheres Risiko trägt. Also wo ist das Problem.

Das GR gegenüber z.B. von DE, ein höheres Risiko hat, muss doch jedem professionellen Investor klar gewesen sein. Deswegen auch die höheren Zinsen. Jetzt gehen sie halt pleite, das muss doch längst eingepreist sein.

Oder retten wir mit unserem Steuergeld eventuell nur die Spekulanten?

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 08:48)

>Wurde nicht das Risiko eines Teilausfalles bereits durch
>höheren Renditen abgesichert?
>
>Oder retten wir mit unserem Steuergeld eventuell nur die
>Spekulanten?

Sicher wird es vereinzelt auch Spekulaten geben die billige Anleihen gekauft haben in der Hoffenung das diese voll bediehnt werden, aber insbesondere die großen Banken und Versicherngen (Pensionsfonds) werden diese Anleihen schon seit Jahren halten und damit nahe 100% (dH zu geringen Renditen) gekauft haben. Denen kann man aber nicht wirklich vorwerfen das sie die Probleme nicht rechtzeitig vorausgesehen haben. Staatsanliehen galten ja als sicher.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland witzig
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 12:49)

>Wurde nicht das Risiko eines Teilausfalles bereits durch
>höheren Renditen abgesichert?
>
>Generell bekommt man nur höhere Renditen wenn man ein höheres
>Risiko trägt. Also wo ist das Problem.
>
>Das GR gegenüber z.B. von DE, ein höheres Risiko hat, muss
>doch jedem professionellen Investor klar gewesen sein.
>Deswegen auch die höheren Zinsen. Jetzt gehen sie halt pleite,
>das muss doch längst eingepreist sein.
>
>Oder retten wir mit unserem Steuergeld eventuell nur die
>Spekulanten?
>
>
punktlandung.

ich bin auch (gemässigter)spekulant,wenn ich mir erhöhtes risiko bezahlen lasse muß ich letztendlich auch den evtl verlust nehmen.

das bankencasino mit gewinngarantie auf steuerzahlerkosten ist völlig indiskutabel.

das ist spekulantenehre,aber sowas gibts offensichtlich nicht mehr -(((

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 15:34)

>das bankencasino mit gewinngarantie auf steuerzahlerkosten ist
>völlig indiskutabel.

Angenommen du hättest so vor 1,5 Jahren grichische Anleihen gehalten, hättest du die so einfach mit 15% Verlust verkauft, obwohl von allen Seiten (EU, Griechenland, etc...) ausdrücklich immer und immer wieder versprochen wurde das es zu keinem Schulden-schnitt kommen würde? Wie gesagt, wenn *jetzt* einer griechische Anleihen kauft, dann ist das hochriskante Spekulation. Die in dem Kontex immer genannten "Banken" und Versicherungen sind da aber sicher nicht darunter, sondern die leiden daran das sie vor etlichen Jahren als niemand das Risiko absehen konnte sich eingedeckt haben, und dann auf Politische zusagen vertraut haben.

Von Banken-casino sollte man also glaube ich nicht sprechen, sonst müsste ja man angesichts des Schuldenkurses Österreichs eigentlich auch bei den Haltern langlaufender Österreichischer Staatsanleihen von Spekulaten sprechen.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 21:17)

>>das bankencasino mit gewinngarantie auf
>steuerzahlerkosten ist
>>völlig indiskutabel.
>
>Angenommen du hättest so vor 1,5 Jahren grichische Anleihen
>gehalten, hättest du die so einfach mit 15% Verlust verkauft,
>obwohl von allen Seiten (EU, Griechenland, etc...)
>ausdrücklich immer und immer wieder versprochen wurde das es
>zu keinem Schulden-schnitt kommen würde? Wie gesagt, wenn
>*jetzt* einer griechische Anleihen kauft, dann ist das
>hochriskante Spekulation. Die in dem Kontex immer genannten
>"Banken" und Versicherungen sind da aber sicher
>nicht darunter, sondern die leiden daran das sie vor etlichen
>Jahren als niemand das Risiko absehen konnte sich eingedeckt
>haben, und dann auf Politische zusagen vertraut haben.
>
>Von Banken-casino sollte man also glaube ich nicht sprechen,
>sonst müsste ja man angesichts des Schuldenkurses Österreichs
>eigentlich auch bei den Haltern langlaufender Österreichischer
>Staatsanleihen von Spekulaten sprechen.

ja,hätt ich.
ich predige seit gut 20 jahren,das anleihen nicht sooo sicher sind wie allerorts behauptet.
jede form der geldanlage,!!jede!!, ist mit risiko behaftet,mal mehr mal weniger,letztendlich kommt es ohnehin nur aufs chanche/risikoverhältnis an.

die banken haben das risiko sehr wohl abschätzen können,
nur war (und ist) die kreditvergabe an griechenland ein lohnendes geschäft.
hinter uns die sintflut,für den schaden kommt eh der steuerzahler auf.
so nicht,freunde.

österreichische staatsanleihen...na ja,nicht so mein ding,aber jeder muß selber wissen was er tut.
bleibt nur die frage welcher schirm österreich rettet,im fall der fälle.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 21:49)

>ich predige seit gut 20 jahren,das anleihen nicht sooo sicher
>sind wie allerorts behauptet.
>jede form der geldanlage,!!jede!!, ist mit risiko behaftet,mal
>mehr mal weniger,letztendlich kommt es ohnehin nur aufs
>chanche/risikoverhältnis an.

So wie würdest du nun einen größeren Geldbetrag anlegen (sagen 100 Millionen, und du bist eine Lebensversicherung die eine garantierte Rendite von 2% bringen muss, inkl. Kapitalgarantie). Was wäre eine Alternative zu einem diversifiziertem Mix aus gut-gerateten Anleihen?

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 22:34)

>>ich predige seit gut 20 jahren,das anleihen nicht sooo
>sicher
>>sind wie allerorts behauptet.
>>jede form der geldanlage,!!jede!!, ist mit risiko
>behaftet,mal
>>mehr mal weniger,letztendlich kommt es ohnehin nur aufs
>>chanche/risikoverhältnis an.
>
>So wie würdest du nun einen größeren Geldbetrag anlegen (sagen
>100 Millionen, und du bist eine Lebensversicherung die eine
>garantierte Rendite von 2% bringen muss, inkl.
>Kapitalgarantie). Was wäre eine Alternative zu einem
>diversifiziertem Mix aus gut-gerateten Anleihen?

gute frage.
ich hab aber keine lebensversicherung,weil mir das chanche/risikoverhältnis nicht gefällt.
und weil ich weiß,das eine garantierendite letztendlich nur eine "augen zu und durch" angelegenheit ist.
also bleibt keine alternative zu gut gerateten anleihen,und hoffen das es gut geht.
aber seriös find ich es nicht.

ich persönlich würde aktien kaufen und calls schreiben,auf 25 jahre müsste sich das locker rentieren,
ich weiß aber nicht ob lebensversicherer das dürfen.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland gut analysiertgut analysiert
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 23:11)

>gute frage.
>ich hab aber keine lebensversicherung,weil mir das
>chanche/risikoverhältnis nicht gefällt.
>und weil ich weiß,das eine garantierendite letztendlich nur
>eine "augen zu und durch" angelegenheit ist.
>also bleibt keine alternative zu gut gerateten anleihen,und
>hoffen das es gut geht.
>aber seriös find ich es nicht.
>
>ich persönlich würde aktien kaufen und calls schreiben,auf 25
>jahre müsste sich das locker rentieren,
>ich weiß aber nicht ob lebensversicherer das dürfen.

Ich bin ja auch kein Fan von Lebensversichernungen (ganz im Gegenteil) aber Fakt ist das sehr sehr viel Geld in solchen angelegt ist. Und das muss halt investiert werden. Aktien kann gut gehn, muss aber nicht. Ich habe so meine Zweifel das die guten Renditen der Vergangenheit sich auch in Zukunft fortsetzen werden, angesichts alternder Bevölkerungsstruktur und bestenfalls ("bestenfalls" für die Wirtschaft nicht unbedingt für die Welt) stagnierenden Bevölkerungszahlen.

Was würdest du von der Lebensversicherng halten die das Vermögen ihrer Beitragszahler in Aktien gesteckt hat und nun vom Staat unterstützt werden muss, weil sie sonst keine Renten mehr auszahlen könnte?

Oder anderes Beispiel: sind alle Sparbuchsparer wilde Spekulaten weil sie darauf vertrauen, das im Fall der Fälle der Staat per Einlagensicherung für ihre Sparguthaben bürgt? Ich kann mich nicht erinnern das sich da irgendwer beschwert hat als Österreich temporär die Einlagensicherung erhöhte.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland witzigwitzig
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 20:10)

>
>Ich bin ja auch kein Fan von Lebensversichernungen (ganz im
>Gegenteil) aber Fakt ist das sehr sehr viel Geld in solchen
>angelegt ist. Und das muss halt investiert werden. Aktien kann
>gut gehn, muss aber nicht. Ich habe so meine Zweifel das die
>guten Renditen der Vergangenheit sich auch in Zukunft
>fortsetzen werden, angesichts alternder Bevölkerungsstruktur
>und bestenfalls ("bestenfalls" für die Wirtschaft
>nicht unbedingt für die Welt) stagnierenden
>Bevölkerungszahlen.
>
>Was würdest du von der Lebensversicherng halten die das
>Vermögen ihrer Beitragszahler in Aktien gesteckt hat und nun
>vom Staat unterstützt werden muss, weil sie sonst keine Renten
>mehr auszahlen könnte?
>
>Oder anderes Beispiel: sind alle Sparbuchsparer wilde
>Spekulaten weil sie darauf vertrauen, das im Fall der Fälle
>der Staat per Einlagensicherung für ihre Sparguthaben bürgt?
>Ich kann mich nicht erinnern das sich da irgendwer beschwert
>hat als Österreich temporär die Einlagensicherung erhöhte.

ja,ich weiß zwar das ich mit meiner meinung hier ziemlich alleine stehe,
aber der guthabenbesitzer(welcher art auch immer)ist nur die andere seite der verschuldungsmedaille,die guthaben des einen sind immer die schulden das anderen.
sollen die schulden reduziert werden,müssen zwangläufig auch die guthaben reduziert werden(entweder freiwillig über direktinvestitionen(zb aktien) oder über haircut oder inflation)
anders verhält es sich bei aktien(bzw sachwerte aller art,immobilien usw),aktien verbriefen eigenkapital,dem KEINE schulden an anderer stelle gegenüberstehen.
dem schuldensystem geb ich keine grosse zukunft,egal ob sparbuch,anleihe oder lebensversicherung,
die zukunft sehe ich in der direktinvestition.

zb 100 mrd in griechenland direkt investiert,damit kann man locker ca 1-2 mio dauerarbeitsplätze schaffen,soviel brauchen die gar nicht -)))
mit den daraus resultierenden steuereinnahmen lässt sich locker das budget sanieren,und das verhältnis
schulden/bip verschiebt sich ins erträgliche.

nur machen die banken damit weniger gewinn,das scheint das problem zu sein

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland gut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 20:32)

>zb 100 mrd in griechenland direkt investiert ...
>
>nur machen die banken damit weniger gewinn,das scheint das problem zu sein


Es gibt da noch ein paar andere Probleme. 100 Milliarden sind nicht wenig. Einerseits müssen die wo herkommen, andererseits müssen sie wo hin. Im Klartext: Direktinvestition in GR bedeuten Kapitalabfluß anderswo. Das muß grundsätzlich kein Fehler sein, aber nur aus Liebe zu den Griechen wird das nicht passieren. Es sollte schon eine höhere Rendite winken, sonst tut sich das niemand an.

Ein weiterer Punkt: Wollen die Griechen das überhaupt? "Direktinvestition" klingt positiv. Manchmal wird das aber auch "Ausverkauf" oder "Verschleuderung von Tafelsilber" oder ähnlich abwertend benannt und kommt plötzlich gar nicht mehr gut an.

Eine drohende Staatspleite motiviert auch nicht gerade zu Direktinvestitonen: Hat der Staat kein Geld, ist absehbar, daß sich das Steuersystem verändern wird - und zwar mit Sicherheit zum Nachteil der Steuerzahler.

Und warum sollte man ausgerechet in Griechenland investieren? Wenn ich mich unbedingt mit mühsamen Schriftzeichen herumschlagen will, liegen Serbien oder die Ukraine näher. Und dort zahlt man deutlich weniger Steuer.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 23:20)

>
>Es gibt da noch ein paar andere Probleme. 100 Milliarden sind
>nicht wenig. Einerseits müssen die wo herkommen, andererseits
>müssen sie wo hin. Im Klartext: Direktinvestition in GR
>bedeuten Kapitalabfluß anderswo. Das muß grundsätzlich kein
>Fehler sein, aber nur aus Liebe zu den Griechen wird das nicht
>passieren. Es sollte schon eine höhere Rendite winken, sonst
>tut sich das niemand an.
>

ja,100 mrd sind nicht wenig.
ja,die müssen wo herkommen,so oder so.
ja,es bedeutet kapitalabfluss anderswo,so oder so.
nein,aus liebe zu den griechen sollten wir es nicht machen,eher der rendite wegen.
eine direktinvestition hat wenigstens eine chanche auf rendite,
bei den hilfsgeldern ist von rendite keine rede,man hofft halt das man irgendwann EINEN TEIL zurückbekommt.

und an den strukturproblemen ändern hilfsgelder erst mal gar nichts,
direktinvestitionen dagegen schon(wenn man es einigermaßen richtig anpackt)

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland gut analysiertgut analysiert
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 20:59)

>aber der guthabenbesitzer(welcher art auch immer)ist nur die
>andere seite der verschuldungsmedaille,die guthaben des einen
>sind immer die schulden das anderen.

das ist ein sehr guter Punkt Anders formuliert: die "Entwickelte" Welt hat so viele Schulden, wenn sie diese Abbauen würde wo würde das freiwerdende Geld hinfließen. Die Aktienmärkte könnten das sicher nicht aufnehmen ohne Hoffnungslos überbewertet zu werden (was nicht lange halten würde). Ich glaube ein solcher Schuldenabbau würde aber auch nicht von heute auf morgen passieren sondern über viele Jahre, eher Jahrzehnte. Realistisch sieht es aber eher danach aus als würde bestenfalls die Neuverschulung zurückgedreht werden, so das über den verlauf vieler Jahr hoffentlich eine geringere Schuldenquote / GDP herauskommt.

Ich glaub aber der Punkt ist, wir befinden uns in einer sehr komplexen Situation die niemand wirklich einschätzen kann, ich hab nur ein Problem damit wenn populistitisch argumentiert wird, das irgendwelche Instititutionen (Banken, Reiche etc..) alleine für die Probleme die wir haben verantwortlich sind. Das wirkt auf mich so wie Judenverfolgung...

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 23:40)

>Die Aktienmärkte könnten das sicher nicht aufnehmen ohne
>Hoffnungslos überbewertet zu werden (was nicht lange halten
>würde).

na ja,neuemissionen und kapitalerhöhungen können schon einiges aufnehmen,wodurch auch die unternehmen weniger schulden haben,
wenn das geld dann auch noch investiert wird....uiuiui,das gibt einen boom.


Ich glaube ein solcher Schuldenabbau würde aber auch
>nicht von heute auf morgen passieren sondern über viele Jahre,
>eher Jahrzehnte.>

ja natürlich.
oder auch schnell,mittels haircut.
noch können wir entscheiden,für welche variante wir uns entscheiden.

> ich
>hab nur ein Problem damit wenn populistitisch argumentiert
>wird, das irgendwelche Instititutionen (Banken, Reiche etc..)
>alleine für die Probleme die wir haben verantwortlich sind.
>Das wirkt auf mich so wie Judenverfolgung...

na geh,judenverfolgung -)))
aber die banken entlasse ich nicht aus ihrer mitschuld,kommt gar nicht in frage.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 22:39)

>zb 100 mrd in griechenland direkt investiert,damit kann man
>locker ca 1-2 mio dauerarbeitsplätze schaffen,soviel brauchen
>die gar nicht -)))
>mit den daraus resultierenden steuereinnahmen lässt sich
>locker das budget sanieren,und das verhältnis
>schulden/bip verschiebt sich ins erträgliche.

und obendrein ist ja alles gar nicht so einfach. wie soll den ein jährlich wiederkehrendes defizit von 25 mrd € aus steuereinnahmen aus einer einmaligen investition von 100 mrd € behoben werden?
mal ganz abgesehen davon, daß es auch völlig fehlgeleitete investitionen gibt, siehe spanien.


und das modische new-age-schuldengelaber vorher, naja...

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 23:01)

Die Franzosen haben ordentlich abgebaut. Die Differenz liegt jetzt wohl
bei der EZB:

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 00:15)

>
>und obendrein ist ja alles gar nicht so einfach. wie soll den
>ein jährlich wiederkehrendes defizit von 25 mrd € aus
>steuereinnahmen aus einer einmaligen investition von 100 mrd €
>behoben werden?
>mal ganz abgesehen davon, daß es auch völlig fehlgeleitete
>investitionen gibt, siehe spanien.
>

wenn eine 100mrd investition nur 25 mrd bringen würde wäre es tatsächlich eine fehlinvestition,ich gehe eher von ca 40 mrd aus.
die 40 mrd setzen sich aus steuereinnahmen,sozialversicherungsbeiträge und eingespartem arbeitslosengeld/sozialleistungen zusammen,und aus der schwer kalkulierbaren variablen,dem gewinn.
aber um auf nur 25 mrd zu kommen müsste man schon ordentlich (betriebswirtschaftlichen) verlust machen

100 mrd,das ist die marktkapitalisierung von daimler und vw zusammen oder mehr als die gesamte marktkapitalisierung das atx.

ich denke,um griechenland komplett zu sanieren braucht man viel weniger als 100mrd,und das nur einmalig.
und rendite wirft es auch noch ab -))

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 10:38)

>>
>>und obendrein ist ja alles gar nicht so einfach. wie soll
>den
>>ein jährlich wiederkehrendes defizit von 25 mrd € aus
>>steuereinnahmen aus einer einmaligen investition von 100
>mrd €
>>behoben werden?
>>mal ganz abgesehen davon, daß es auch völlig
>fehlgeleitete
>>investitionen gibt, siehe spanien.
>>
>
>wenn eine 100mrd investition nur 25 mrd bringen würde wäre es
>tatsächlich eine fehlinvestition,ich gehe eher von ca 40 mrd
>aus.
>die 40 mrd setzen sich aus
>steuereinnahmen,sozialversicherungsbeiträge und eingespartem
>arbeitslosengeld/sozialleistungen zusammen,und aus der schwer
>kalkulierbaren variablen,dem gewinn.
>aber um auf nur 25 mrd zu kommen müsste man schon ordentlich
>(betriebswirtschaftlichen) verlust machen
>
>100 mrd,das ist die marktkapitalisierung von daimler und vw
>zusammen oder mehr als die gesamte marktkapitalisierung das
>atx.
>
>ich denke,um griechenland komplett zu sanieren braucht man
>viel weniger als 100mrd,und das nur einmalig.
>und rendite wirft es auch noch ab -))

du träumst! und
wer genau liest, ist im vorteil:
ja, 40 mrd € steuer-direkteffekt durchaus vorstellbar, aber nicht jährlich wiederkehrend. die dauerhafte "folge-rendite" für den staat ist natürlich viel geringer, in der größenordnung von 10% des direkteffekts.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 11:51)

>>>
>
>du träumst! und
>wer genau liest, ist im vorteil:
>ja, 40 mrd € steuer-direkteffekt durchaus vorstellbar, aber
>nicht jährlich wiederkehrend. die dauerhafte
>"folge-rendite" für den staat ist natürlich viel
>geringer, in der größenordnung von 10% des direkteffekts.

sorry,aber lohne/gehälter werden sehr wohl jährlich besteuert,der effekt ist also dauerhaft.

10% gesamtrendite,also gewinn+steuern+sozialversicherungsbeiträge+eingespartes arbeitslosengeld ist ein schlechter witz,rechne das lieber noch mal nach -)))

ein kleines beispiel aus der praxis:
in dem betrieb,in dem ich arbeite, wurde kürzlich eine maschine angeschafft,nichts besonderes,aber sie erledigt ihre aufgabe recht ordentlich.
kostenpunkt: 70000€
rechnet man noch einige nebenkosten ein,platzbedarf etc kommt man vielleicht auf 100.000€ investitionsbedarf.
die maschine läuft im dreischichtbetrieb,die 3 mitarbeiter kosten das unternehmen ca 150.000€/jahr, alles inklusive.
netto bleibt den mitarbeitern ca 20.000€/jahr alles inklusive,die restlichen 30.000€ kassiert der staat direkt(steuer,gebühren,abgaben)und indirekt(sozialversicherung).
ergibt 3x30.000 für den staat = 90000€ =90% rendite
rechnet man noch das eingesparte arbeitslosengeld dazu,ca 10.000€/ mitarbeiter/jahr sind wir bei 120.000 rendite.
gewinn kann man nur schätzen,aber 10.000€/mitarbeiter als richtwert wirst du vielleicht gelten lassen.

du siehst,meine 40% rendite sind sehr sehr sehr konservativ gerechnet.
nebenbei erspart man sich noch soziale unruhen,umschuldung,teilabschreibung und was weiß ich was noch.

ich bleib dabei,weder griechenland noch irgend ein anderer staat kann sich aus der schuldenfalle raussparen,
wir konnen nur rauswachsen.
mit 100mrd investitionskapital machst aus griechenland einen nettozahler-)))
aber unsere EU-heinis wollen mit dem selben aufwand aus griechenland einen "sozialhilfeempfänger" machen.
wenn es wahlen gäbe würd ich die abwählen-)))

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 12:03)

Du kannst eine Maschine nicht fuer sich betrachten und hochrechnen. Was war vor der Maschine, wieviele Leute haben damals dieses
Produkt produziert? Was ist aus denen geworden?

Glaube mir, wenn das so einfach ginge, wie Du Dir das vorstellst, waere schon vor Dir jemand draufgekommen.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 12:17)

>Du kannst eine Maschine nicht fuer sich betrachten und
>hochrechnen. Was war vor der Maschine, wieviele Leute haben
>damals dieses
>Produkt produziert? Was ist aus denen geworden?
>
>Glaube mir, wenn das so einfach ginge, wie Du Dir das
>vorstellst, waere schon vor Dir jemand draufgekommen.

kann ich schon,natürlich muß ZUSETZLICHE wertschöpfung generiert werden,das nehm ich als grundvoraussetzung,sonst bringt das nichts.


ist ja nichts neues,jahrzehntelang wurde so wirtschafts-und wohlstandswachstum geschaffen.
china macht aktuell nichts anderes.
auf meinem mist ist das nicht gewachsen,ich rechne nur mal den "möglichen" volkswirtschaftlich ertrag vor.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 12:19)

du rechnest bei investitionskosten die arbeitskosten nicht mit ein? dann fällt nämlich die rendite auf 30-40%. bei groß-investitionen ist übrigens der sachkostenanteil höher als in deinem beispiel und daher von geringerer nachhaltigkeit für steuereinnahmen.
außerdem muß in deinem beispiel "maschine" auch tatsächlich bedarf vorhanden sein, eines der schwierigsten probleme in deinen denkspielen.

hagen stimme ich natürlich auch zu und möchte das jetzt nicht weiter ausufern lassen. wenn es für staaten so leicht wäre, allgemein und nachhaltig 25% einnahmen auf investitionen zu generieren, gäbe es keine schuldenproblematik.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 12:37)

>du rechnest bei investitionskosten die arbeitskosten nicht
>mit ein? dann fällt nämlich die rendite auf 30-40%. bei
>groß-investitionen ist übrigens der sachkostenanteil höher als
>in deinem beispiel und daher von geringerer nachhaltigkeit für
>steuereinnahmen.
>außerdem muß in deinem beispiel "maschine" auch
>tatsächlich bedarf vorhanden sein, eines der schwierigsten
>probleme in deinen denkspielen.
>
>hagen stimme ich natürlich auch zu und möchte das jetzt nicht
>weiter ausufern lassen. wenn es für staaten so leicht wäre,
>allgemein und nachhaltig 25% einnahmen auf investitionen zu
>generieren, gäbe es keine schuldenproblematik.

doch,die (netto)arbeitskosten hab ich abgezogen,die bruttoarbeitskosten landen ja zum großteil beim staat und stellen beim staat EINNAHMEN dar,
das scheint mir dein denkfehler(sorry) zu sein.
ich seh das NICHT betriebswirtschaftlich sondern volkswirtschaftlich.
die volkswirtschaftliche betrachtungsweise scheint mir aber angemessen,wenn staaten anderen staaten geld ...äh... "borgen".

betriebswirtschaftlich ist die "mögliche" rendite natürlich wesentlich geringer,aber davon red ich definitiv nicht.

natürlich ist mein beispiel optimal und nicht auf die masse anwendbar(ich wollt nur ein bisschen angeben,weil ich an diesem projekt mitgearbeitet habe ),aber 40% liegen im bereich des möglichen.
was will man mehr?

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 13:39)

>doch,die (netto)arbeitskosten hab ich abgezogen,die
>bruttoarbeitskosten landen ja zum großteil beim staat und
>stellen beim staat EINNAHMEN dar,

geh, echt?
trotzdem mußt du die bruttoarbeitskosten in die URSPRÜNGLICHEN gesamt-investitionskosten, die als BEZUGSGRÖSSE dienen, miteinrechnen.

das, was du machst, führt außerdem zu einer doppelberücksichtigung der einnahmen aus gehältern.

beispiel: der staat "zahlt" einem beamten im jahr 50.000€ gehalt brutto, von dem der beamte schließlich nach steuern und abgaben unterm strich 20.000€ erhält.
nach deiner betrachtung gibt der staat nur 20.000€ aus UND erhält 30.000€ an steuern und abgaben, macht also tatsächlich 10.000€ "gewinn" nur aus der beschäftigung eines beamten. traumrenditen aus beamtengehältern?

tatsächlich gibt er letzten endes natürlich 20.000€ aus.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 14:44)

>
>geh, echt?
>trotzdem mußt du die bruttoarbeitskosten in die URSPRÜNGLICHEN
>gesamt-investitionskosten, die als BEZUGSGRÖSSE dienen,
>miteinrechnen.
>
>das, was du machst, führt außerdem zu einer
>doppelberücksichtigung der einnahmen aus gehältern.
>
>beispiel: der staat "zahlt" einem beamten im jahr
>50.000€ gehalt brutto, von dem der beamte schließlich nach
>steuern und abgaben unterm strich 20.000€ erhält.
>nach deiner betrachtung gibt der staat nur 20.000€ aus UND
>erhält 30.000€ an steuern und abgaben, macht also tatsächlich
>10.000€ "gewinn" nur aus der beschäftigung eines
>beamten. traumrenditen aus beamtengehältern?
>
>tatsächlich gibt er letzten endes natürlich 20.000€ aus.
>
>

ja,er gibt 20.000 aus,erhält aber in gegenzug wertschöpfung im wert von min 50.000(na ja,hoffentlich,zumindest im produktivbereich ist es so )
entlässt er seinen "mitarbeiter" bleiben noch ca 10000-12000 an kosten über(arbeitslosengeld).
reale einsparung um die 10.000€
dafür lässt man 50.000€ wertschöpfung liegen.
den kaufkraftverlust von 10.000€ des exbeschäftigten erwähn ich nicht mal

das,genau das,ist die kaputtsparphilosopie,die uns in den ruin treibt.
div kostensparprogramme bringen nur einen bruchteil des rechnerischen wertes,daher stimmt die kalkulationsbasis nicht,und ein kostensparprogramm jagt(mangels erfolg) das nächste.
viel gescheiter wären produktivitätssteigerungsprogramme oder noch besser investitionsprogramme.

genau darum rechnen sich investitionsprogramme volkswirtschaftlich,weil ein beschäftigter real nur 10.000€ kostet,anstatt der rechnerischen 50.000€.
zusammem mit durchschnittlichen 100.000€ investitionskosten pro arbeitsplatz ergibt das dann auch meine geschätzte 40% rendite für den staat.

für griechenland wären die zahlen aber etwas niedriger anzusetzten,
hightechland ist griechenland ja eher nicht.
ändert aber nichts an der möglichen rendite,nur an den kosten,100mrd wären viel zu viel,50 mrd genügen um griechenland zu sanieren.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 20:07)

>das bankencasino mit gewinngarantie auf steuerzahlerkosten ist
>völlig indiskutabel.


Gewinngarantie auf Steuerzahlerkosten? Wie soll die aussehen? Die ist
mir bisher entgangen, weil dann müßte ich meinen Bestand an Erste Bank,
RBI und Deutsche Bank aufstocken.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 21:29)

>>das bankencasino mit gewinngarantie auf
>steuerzahlerkosten ist
>>völlig indiskutabel.
>
>
>Gewinngarantie auf Steuerzahlerkosten? Wie soll die aussehen?
>Die ist
>mir bisher entgangen, weil dann müßte ich meinen Bestand an
>Erste Bank,
>RBI und Deutsche Bank aufstocken.
>

hab ich mir doch gedacht,das du erste bank hältst

und die monte carlo casino bank schlechthin,die deutsche bank, natürlich auch-)))

na klar-)))

gefällt mir,wenn leute,die am liebsten jeden kanaldeckel privatisieren möchten dann staatliche billionenrettungsschirme einfordern,um ihre fehlinvestments zu retten.
das hat klasse -)))

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 22:00)

>gefällt mir,wenn leute,die am liebsten jeden kanaldeckel
>privatisieren möchten dann staatliche billionenrettungsschirme
>einfordern,um ihre fehlinvestments zu retten.
>das hat klasse -)))


Geh, diese "Diskussions"-ebene wird mir langsam zu mühsam... von
Fehlinvestments kann keine Rede sein.

We agree to disagree und fertig.

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 22:21)

>
>Geh, diese "Diskussions"-ebene wird mir langsam zu
>mühsam... von
>Fehlinvestments kann keine Rede sein.
>
mit dem staatlichen gewinngarantierettungsschirm natürlich nicht.
am "freien markt" sehe es anders aus,aber welcher bankster will das schon.


>We agree to disagree und fertig.

ja,fertig,bis zum nächsten mal-)))

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 19:51)

>Generell bekommt man nur höhere Renditen wenn man ein höheres
>Risiko trägt. Also wo ist das Problem.
>
>Das GR gegenüber z.B. von DE, ein höheres Risiko hat, muss
>doch jedem professionellen Investor klar gewesen sein.
>Deswegen auch die höheren Zinsen. Jetzt gehen sie halt pleite,
>das muss doch längst eingepreist sein.


Naja, zu dem Zeitpunkt als diese ganzen Investoren ihre Griechenland-
Anleihen gekauft haben lag der Aufschlag gegenüber Deutschland bei
0,1-0,2 Prozent, je nach Laufzeit. Der war allein schon dadurch erklärbar,
daß deutsche Staatsanleihen viel liquider sind, ein riesiger
Derivatemarkt an der EUREX vorhanden ist usw.

Man darf nicht vergessen daß die Griechen im Prinzip Bilanzfälscher waren. Ich glaube nicht daß irgendwo auch nur die kleinste Idee vorhanden war Griechenland könnte in Schwierigkeiten kommen, geschweige
denn pleite gehen. Hinterher sind alle gescheiter...

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 08:12)

Es gab viele Warner, die genau das behauptet haben. Nur die wurden als Hinterwäldler und Anti-Europäer bezeichnet und denunziert. Ich habe ja in einen Artikel dargestellt, daß AUCH in Italien vieles im Argen liegt und nicht aufscheint und verschleiert wird an Schulden (zusätzlich zu den eh schon horrenden offiziellen).

Unterberger hat dies sogar Österreich bescheinigt (da weiß ich aber die Details nicht).


>
>Man darf nicht vergessen daß die Griechen im Prinzip
>Bilanzfälscher waren. Ich glaube nicht daß irgendwo auch nur
>die kleinste Idee vorhanden war Griechenland könnte in
>Schwierigkeiten kommen, geschweige
>denn pleite gehen. Hinterher sind alle gescheiter...

>

  

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RE: Mehr als hundert Milliarden Euro für Griechenland
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 12:40)

>>ja,ist aber halb so schlimm, das sparen wir bei den
>banksterboni wieder ein-)))<
>
>
>was hast du eigentlich an bonuszahlungen auszusetzen? wenn
>morgen einer zu dir kommt und vorschlägt für dich um 2000 €
>und 5% vom gewinn aus seiner tätigkeit, im übrigen zu den
>branchenüblichen bedingungen zu arbeiten, würdest du es
>ablehnen?
>
>

ja,feine sache.
aber (teil)abschreibung = weniger/kein gewinn = weniger/kein boni.

übernimmt der steuerzahler(unfreiwillig) das problem gibts dicke (fiktive) gewinne bei den banken = dicke boni.

letzters konnte man einsparen

  

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denn sie wissen nicht was sie tun
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 16:56)

interessanter artikel,der die ratlosigkeit der verantwortlichen zeigt.

http://www.eu-infothek.com/content/reader/reader-info.php?art=00434&channel=1

hätte alexander der grosse auch so agiert,würde er heute noch am knoten herumnesteln -)))

  

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"Eine ernsthafte und harte Umschuldung ist unvermeidlich"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.11 17:32)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/eine-ernsthafte-und- harte-umschuldung-ist-unvermeidlich-475970/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.2.DT

Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup erklärt, dass ein Rollover der griechischen Staatsanleihen bei Fälligkeit in neue Anleihen nur eine "Schadensbegrenzungs-Aktion" wäre. Stattdessen werde das Land um eine Umschuldung wohl nicht umhin kommen.

  

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ÖIAG soll Griechen bei Privatisierung helfen
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.11 08:51)

Dem hoch verschuldeten Land droht die erste Pleite in der Eurozone, warnt der deutsche Finanzminister Schäuble. Athen braucht dringend Know-how beim Verkauf von Staatsfirmen.

Wien/Athen. Bis zu 50 Mrd. Euro soll der Verkauf von Staatsfirmen in die leeren Budgettöpfe Griechenlands spülen. Noch ist nicht einmal der Startschuss gefallen, obwohl die Zeit drängt. Schon als das 110 Mrd. Euro schwere Hilfspaket beschlossen wurde, waren weitreichende Privatisierungen als Kern des griechischen Beitrags zur Budgetsanierung gefordert. Bisher ist allerdings wenig geschehen – offenbar auch, weil dem Land die Expertise fehlt. Diese könnte Österreich liefern. „Griechenland hat bereits bei der ÖIAG angefragt, ob wir unser Know-how zur Verfügung stellen“, sagt der scheidende Chef der Staatsholding, Peter Michaelis, zur „Presse“.


Auch andere Länder fragten an

Wie eine mögliche Zusammenarbeit aussehen könnte? Für Details sei es noch zu früh, aber so viel sei klar, dass es um eine Beratertätigkeit gehe. „Wir prüfen derzeit allfällige Möglichkeiten.“ Ob Michaelis, der nach zehn Jahren als ÖIAG-Chef in Pension geht, seine – durchaus wechselvollen Erfahrungen – auch selbst den Griechen zur Verfügung stellen werde, lässt er offen.

Michaelis überrascht die Anfrage aus Athen jedenfalls nicht. Schon in der Vergangenheit hätten einige Länder die ÖIAG um „Amtshilfe“ für ihre Privatisierungsprogramme gebeten. Der ÖIAG-Chef nennt die Türkei und Slowenien, aber auch China und Südkorea. „Wir haben ein enormes Wissen beim Verkauf von Staatsunternehmen gewonnen – und auch schwierige Fälle wie den Verkauf der AUA letztlich gemeistert“, sagt Michaelis.

Ganzer Artikel:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/668789/OeIAG-soll-Griechen-bei-Privati sierung-helfen?_vl_backlink=/home/wirtschaft/609810/index.do&direct=609810

  

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Per Ende Dezember haben Austro-Banken 3,35 Mrd. Dollar an Forderungen gegenüber Griechenland (Sovereign und Privat) in ihren Büchern, Ende September 2010 waren es 3,3 Mrd. Dollar. Das Portugal Exposure beläuft sich auf 1,63 Mrd. Dollar (nach 1,75 Mrd.), in Spanien sind 6,69 Mrd. Dollar (nach 7,17 Mrd. Dollar) verliehen.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1175004/fullstory

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 10:18)

>Per Ende Dezember haben Austro-Banken 3,35 Mrd. Dollar an
>Forderungen gegenüber Griechenland (Sovereign und Privat) in
>ihren Büchern, Ende September 2010 waren es 3,3 Mrd. Dollar.


Inzwischen dürfte es sicher nochmal bedeutend weniger sein, weil wenn hier von "Ende Dezember" die Rede ist, dann darf man ja nicht vergessen, dass wir inziwschen schon Juni im Folgejahr haben und die EZB gerne griechische Anleihen zum Nominale angekauft hat. Also waren inzwischen 5 Monate Zeit um den Ramsch loszuwerden.

Die deutschen Banken wurden eh schon aufgeblattlt mit ihrem "Versprechen" griechische Anleihen zu halten und nicht zu verkaufen. In dem Zusammenhang kommt mir ohnehin das Speiben, wenn ich den Cobank-Chef Blessing was von "Vertrauen" reden hör. Die Banker sind doch selbst um keinen Deut besser als die Griechen.

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 11:44)

>Inzwischen dürfte es sicher nochmal bedeutend weniger sein,
>weil wenn hier von "Ende Dezember" die Rede ist,
>dann darf man ja nicht vergessen, dass wir inziwschen schon
>Juni im Folgejahr haben und die EZB gerne griechische Anleihen
>zum Nominale angekauft hat. Also waren inzwischen 5 Monate
>Zeit um den Ramsch loszuwerden.

Zeit war bis etwa Ende März, seit 10 Wochen hat die EZB keine
Staatsanleihen mehr gekauft laut Aussage von letzter Woche. Gekauft
hat sie natürlich nicht zum Nominale, sondern zum jeweiligen
Marktwert, wie kommst du auf diese Idee?
(der aber natürlich durch ihre Käufe nach oben verzerrt war).

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 11:45)

>dann darf man ja nicht vergessen, dass wir inziwschen schon
>Juni im Folgejahr haben und die EZB gerne griechische Anleihen
>zum Nominale angekauft hat. Also waren inzwischen 5 Monate
>Zeit um den Ramsch loszuwerden.

Wie kommst Du drauf, daß die EZB zum Nominalwert gekauft hat?

edit: Die Frage drückte mich und WB offenbar genau zur selben Zeit.

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken gut analysiert
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 16:34)

Statements von Juncker:

letztes Jahr:
"Griechenland braucht keine Finanzhilfe"
"Wir haben die Folterwerkzeuge gegen Spekulanten im Keller"
"Griechenland braucht keine Umschuldung"

Vor 4 Monaten:
"Griechenland braucht kein zweites Rettungspaket"

Vor 3 Monaten:
"Nein, eine Umschuldung war nicht im Gespräch, wer etwas anderes sagt ist ein krimineller Märkte-Destabilisierer"

Vor 1.5 Monaten:
"Sanfte Umschuldung möglich"

heute:
"Daran (an der "sanften" Umschuldung) führt kein Weg vorbei"...

----------------

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken gut analysiert
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 16:52)

http://www.faz.net/artikel/C30638/nach-geheimtreffen-zu-griechenland-juncker-nach-falsche n-dementis-in-der-kritik-30336555.html

Nun allerdings kursiert ein Satz Junckers in Brüssel, der an Klarheit kaum zu überbieten ist: „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“


>Statements von Juncker:

  

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Brüssel - Die Finanzminister der Eurozone wollen morgen, Dienstag, bei einem Krisentreffen über die Rettung Griechenlands vor einer drohenden Staatspleite beraten. Wie Diplomaten am Pfingstmontag in Brüssel berichteten, planen die obersten Kassenhüter eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Unterstützung für den Schuldensünder bekräftigen wollen. Es soll demnach alles getan werden, um die Stabilität des gemeinsamen Währungsgebiets zu sichern.

weiter:

http://derstandard.at/1304554285779/Am-Dienstag-Krisentreffen-der-Euro-Finanzminister-zu- Griechenland

  

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S&P Cuts Greece Rating, Expects Restructuring
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.11 19:55)

S&P Cuts Greece Rating, Expects Restructuring

Greece had its credit rating cut three levels by Standard & Poor’s, which branded the nation with the world’s lowest debt grade and said a restructuring looks “increasingly likely.”

The move to CCC from B reflects “our view that there is a significantly higher likelihood of one or more defaults,” S&P said in a statement today. “Risks for the implementation of Greece’s EU/IMF borrowing program are rising, given Greece’s increased financing needs and ongoing internal political disagreements surrounding the policy conditions required.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/news/2011-06-13/greece-s-long-term-rating-cut-to-ccc-by-s-p-on-o utlook-for-restructuring.html

  

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RE: PGS-Exposure unserer Banken
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.11 16:45)

Die Erste Group etwa hatte ihre Forderungen an den griechischen Staat vor gut einem Jahr mit 700 Millionen Euro beziffert, am Ende des ersten Quartals 2011 waren es 614 Millionen Euro. Derzeit seien es 550 Millionen Euro, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Heuer und im nächsten Jahr sollen die Forderungen nochmals um zwei-, dreihundert Millionen reduziert werden. Die Bank spricht hier aber primär von auslaufenden Anleihen. Die Großbank Raiffeisen Bank International (RBI) hatte per März heuer noch 132 Millionen in Griechenland verborgt, nur mehr halb so viel wie im Jahr davor - und nichts an den Staat..

weiter:http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/banken-schraubten-gr iechen-ausleihungen-zurueck-476149/index.do

und

Welche Banken besonders viel Geld in Griechenland liegen haben, sagt die OeNB nicht. Die Geheimniskrämerei hat einen Grund. Die Nationalbank wäre in Österreich von einer Restrukturierung wohl am stärksten betroffen. Ihr Griechenland-Engagement wird auf über 1,5 Mrd. Euro geschätzt – manche sprechen sogar von zwei Mrd. Euro. OeNB-Chef Ewald Nowotny weigert sich, einen konkreten Betrag zu nennen. Auf Platz zwei im Griechenland-Ranking liegt wieder ein Staatsinstitut: die KA–Finanz, die „Bad Bank“ der Kommunalkredit.

weiter:http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/666519/Krise_Staatsbanken-fuerchten-Gr iechenPleite

  

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Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 16:20)

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) will eine Woche mehr Urlaub für die Österreicher. Konkret fordert sie diese sechste Urlaubswoche schon ab 20 Jahren Betriebszugehörigkeit, fünf Jahre kürzer als derzeit.

Die Interessenvertretung könnte sich das aber für alle ab 43 Jahren vorstellen. Längerfristig sollen die sechs Wochen für alle Arbeitnehmer gelten. Für Firmen und Angestellte wäre das eine Win-Win-Situation, so die GPA-djp am Montag in einer Aussendung.

http://oesterreich.orf.at/stories/519634/


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Nur 6 Wochen? Wieso nicht gleich 52 Wochen pro Jahr, damit sichs wirklich auszahlt und die Staatsschulden rascher abgebaut werden können?

  

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Athen zahlt noch immer Renten an Tote
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 16:55)

16:46 / 06.06.2011
Quelle APA - Austria Presse Agentur
Nach fast einem Jahr: Athen zahlt noch immer Renten an Tote
Griechenland zahlt weiterhin Renten an rund 4.500 verstorbene Pensionäre - dies hat die Regierung in Athen eingeräumt. Die fehlerhaften Überweisungen kosteten den Staat jährlich fast 16 Millionen Euro, sagte die griechische Arbeitsministerin Louka Katseli der Athener Zeitung "Ta Nea" am Montag. Die Ministerin erklärte, ihre Behörde nehme jetzt alle der 9.000 Fälle "unter die Lupe", bei denen Menschen über 100 noch Rente kassieren.

Das Problem ist der chaotischen Verwaltung des hochverschuldeten Landes schon seit fast einem Jahr bekannt - in den Griff bekommen hat sie es bisher aber nicht. Bereits im August 2010 hatte der Vizeminister für Arbeit und Soziales, Giorgos Koutroumanis, der Athener Presse versichert, der Staat werde juristisch gegen alle vorgehen, die "vergessen hätten", den Tod ihrer Verwandten zu melden.

Eine genauere Untersuchung ergab damals immerhin schon: In mindestens 320 Fällen wurde die Rente an Bankkonten gezahlt, auf denen gar keine Transaktionen mehr stattfinden, oder die seit Jahren nur noch von Kindern oder anderen Bevollmächtigten genutzt wurden./tt/DP/bgf

  

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RE: Athen zahlt noch immer Renten an Tote
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 17:08)

Die
>Ministerin erklärte, ihre Behörde nehme jetzt alle der 9.000
>Fälle "unter die Lupe", bei denen Menschen über 100
>noch Rente kassieren.
>

Da erzählt man uns, wie lebensverlängernd die Kreta-Diät ist ... und dann ist es nur das Erschleichen von Staatsgeld und eine dahingehend verzerrte Datenbasis?

  

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RE: Athen zahlt noch immer Renten an Tote
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.11 21:39)

>Da erzählt man uns, wie lebensverlängernd die Kreta-Diät ist
>... und dann ist es nur das Erschleichen von Staatsgeld und
>eine dahingehend verzerrte Datenbasis?

Das kennt man ja schon von den Japanern.
Vielleicht hat die Lebensweise (abgesehen von schleichendem Selbstmord durch permanenten Giftstoff-Konsum) gar keinen so großen Einfluss auf die Lebenserwartung und man kann aus der statistisch ermittelten Lebenserwartung in vergleichbaren Ländern direkt auf derartige Schwächen im Sozialsystem schließen.

  

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RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 08:43)


>Nur 6 Wochen? Wieso nicht gleich 52 Wochen pro Jahr, damit
>sichs wirklich auszahlt und die Staatsschulden rascher
>abgebaut werden können?

Bleiben wir mal "realistisch".
Abzüglich Feiertage gibt es nur 50 Arbeitswochen/Jahr. Davon sind durchschnittlich 2 1/2 Wochen Krankenstand. Bei älteren Arbeitnehmern vermutlich mehr - sagen wir einmal zumindest 3. (Ich hoffe, das bleibt mir erspart. Dann käme ich in meinem ganzen Arbeitsleben auf so viel Krankenstand.)

Somit wird jetzt (mit 5 bzw. 6 Wochen Urlaub) schon nur ca. 9 1/2 Monate des Jahres gearbeitet.

  

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RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
Rang: dynamite(10) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 08:51)

und bis 31.Juli arbeiten wir eh für vater staat!

  

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RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 10:08)

>und bis 31.Juli arbeiten wir eh für vater staat!<



sei fair, der staat sind wir alle.

  

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RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 19:37)

>>und bis 31.Juli arbeiten wir eh für vater staat!<
>
>sei fair, der staat sind wir alle.


Nur zahlen die einen sehr viel mehr ein als sie an Leistungen
herausbekommen... in Grenzen ja ok, aber für mich persönlich ist die
Schmerzgrenze schon überschritten.

  

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RE: Gewerkschaft fordert mehr Urlaub
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 08:52)

Griechenland ist näher als man denkt.

>
>>Nur 6 Wochen? Wieso nicht gleich 52 Wochen pro Jahr,
>damit
>>sichs wirklich auszahlt und die Staatsschulden rascher
>>abgebaut werden können?
>
>Bleiben wir mal "realistisch".
>Abzüglich Feiertage gibt es nur 50 Arbeitswochen/Jahr. Davon
>sind durchschnittlich 2 1/2 Wochen Krankenstand. Bei älteren
>Arbeitnehmern vermutlich mehr - sagen wir einmal zumindest 3.
>(Ich hoffe, das bleibt mir erspart. Dann käme ich in meinem
>ganzen Arbeitsleben auf so viel Krankenstand.)
>
>Somit wird jetzt (mit 5 bzw. 6 Wochen Urlaub) schon nur ca. 9
>1/2 Monate des Jahres gearbeitet.
>

  

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Portugals neue Regierung fährt härteren Sparkurs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.11 19:58)

Off-Topic: Bei der ÖVP hat man ja auch immer mehr das Gefühl sie sollte sich
vielleicht gleich umbenennen...

-------

Lissabon/Madrid - Die von Portugals Neo-Regierung angestrebten Sparziele werden über jene vom Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Union ("Troika") geforderten hinausgehen. Das kündigte der am Sonntag mit deutlicher Mehrheit gewählte, designierte Premier Portugals, Pedro Passos Coelho von der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD) an.

weiter:

http://derstandard.at/1304553895654/Schuldenkrise-Portugals-neue-Regierung-faehrt-haerter en-Sparkurs

  

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Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Bankensektor
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.11 21:11)

Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Bankensektor

Der Abzug der Bankeinlagen kann zu weiterem Finanzierungsbedarf führen. Die Finanzminister werden nach der Herabstufung von Griechenland wohl schneller ein zweites Hilfspaket schnüren müssen, als es in der Vorwoche noch beabsichtigt war.



weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/hellas-naechstes-fin anzloch-22-milliarden-im-bankensektor-476453/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.1.DT

  

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RE: Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Bankensektor
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.11 21:53)

"Im Endeffekt läuft es auf eine voll entwickelte Bankenkrise hinaus, auf deren Höhepunkt man die Depotinhaber verbieten wird, ihre Gelder abzuziehen", erklärt Simon Ward, Chefökonom von Henderson, gegenüber Bloomberg.

Und genau aus diesem Grund zieht der risikoaverse Teil der Sparer sein Geld schon heute ab, und wartet nicht, bis es zu spät ist. Die Letzten beißen die Hunde, wie es so schön heißt.

  

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RE: Hellas nächstes Finanzloch: 22 Milliarden im Bankensektor
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.11 22:13)

>"Im Endeffekt läuft es auf eine voll entwickelte
>Bankenkrise hinaus, auf deren Höhepunkt man die Depotinhaber
>verbieten wird, ihre Gelder abzuziehen", erklärt Simon
>Ward, Chefökonom von Henderson, gegenüber Bloomberg.

>
>Und genau aus diesem Grund zieht der risikoaverse Teil der
>Sparer sein Geld schon heute ab, und wartet nicht, bis es zu
>spät ist. Die Letzten beißen die Hunde, wie es so schön
>heißt.


wobei die gebissenen letzten in diesem spiel die europäischen steuerzahler sind,
die gar nicht die möglichkeit haben ihre gelder abzuziehen,
sondern schön brav ohnehin nicht vorhandene mittel nachschiessen,immer und immer wieder.
einfach nur krank das ganze -((((

  

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EZB riskiert 130 Milliarden in Griechenland
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.11 09:33)

Sie (Die EZB, Anm.) hat griechische Staatsanleihen im Ausmaß von rund 40 Milliarden Euro aufgekauft, sagte Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin zur „Presse“. Dazu kämen noch einmal Anleihen im Wert von rund 90 Milliarden Euro, die von griechischen Banken als Sicherheit bei der EZB hinterlegt sind.

Quelle und ganzer Artikel: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/670054/

  

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Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie nicht
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.11 16:15)

auch ne einstellung-))))

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Griechen-pfeifen-auf-Sparplaene-article3570216.html

UNSERE schulden sind es übrigens auch nicht.

und was jetzt,bankster

  

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RE: Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie nicht gut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.11 16:25)

>und was jetzt,bankster

Najo, sehr schlau ist es nicht, seinen Gläubigern mit dem Hintern ins Gesicht zu fahren, solange man ein strukturelles Defizit hat. Sie zahlen vielleicht ihre Schulden nicht, dafür wird ihnen auch niemand mehr ihre Gehälter bezahlen.

  

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Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung führen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.11 17:32)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1177065/fullstory

Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung führen
Rating-Agentur: Bereits Ankündigung eines solchen Vorgehens könnte unmittelbar bevorstehenden Zahlungsausfall bedeuten - Nowotny und auch Bini Smaghi für "Vienna Initiative"

  

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RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung führen
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 10:19)

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1177065/fullstory
>
>Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung
>führen
>Rating-Agentur: Bereits Ankündigung eines solchen Vorgehens
>könnte unmittelbar bevorstehenden Zahlungsausfall bedeuten -
>Nowotny und auch Bini Smaghi für "Vienna Initiative"
>
>

Fekter ist auch dafür:


Griechenland: Fekter will Banken in die Pflicht nehmen

http://www.boerse-express.com/pages/1176751

Retten wir dann hinterher wieder die Banken?

  

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RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung führen
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 11:25)

>
>Retten wir dann hinterher wieder die Banken?
>

wir retten so oder so die banken.

der unterschied ist nur,
das dann die politik den pleitebanken die bedingungen diktiert,nicht umgekehrt.

  

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GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 15:05)

Die politischen Unruhen in Griechenland lassen in der EU-Kommission die Alarmglocken schrillen. Die Tranche über zwölf Milliarden Euro des bisherigen Hilfspakets soll offenbar ausgezahlt werden, bevor über das zweite Hilfspaket endgültig entschieden wird. Bislang war das anders geplant.

weiter und Quelle: http://www.faz.net/artikel/C30638/griechenland-hilfe-die-eu-kommission-draengt-zur-eile-3 0441275.html

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 17:32)

cool,12 mrd für ein bisschen strassenschlacht,da bekommt der begriff "berufsdemonstrant" gleich einen anderen stellenwert-)))

nannte man soetwas früher nicht erpressung?

naja,hauptsache der wucherzins kann bedient werden,ist eh das einzige das zählt

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:23)

>naja,hauptsache der wucherzins kann bedient werden,ist eh das
>einzige das zählt


Wucherzinsen? Die im Rahmen des Rettungspakets verlangten Zinsen sind
in keinster Weise risikoadequat, das ist eine schöne Subvention durch
den Rest Europas für Griechenland und auf ihren alten Schulden zahlen
sie ohnehin noch weniger.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 23:43)

>>naja,hauptsache der wucherzins kann bedient werden,ist eh
>das
>>einzige das zählt
>
>
>Wucherzinsen? Die im Rahmen des Rettungspakets verlangten
>Zinsen sind
>in keinster Weise risikoadequat, das ist eine schöne
>Subvention durch
>den Rest Europas für Griechenland und auf ihren alten Schulden
>zahlen
>sie ohnehin noch weniger.

ja,die im rahmem des hilfspaketes,das ist der punkt.
der markt würde mehr verlangen,viel mehr,wucherzinsen eben.
deswegen gibt`s ja das hilfspaket,schon vergessen?

man darf eben nie zulassen in eine situation wie griechenland zu kommen,das sollte für alle staaten eine warnung sein.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 08:25)

>>>naja,hauptsache der wucherzins kann bedient
>werden,ist eh
>>das
>>>einzige das zählt

>ja,die im rahmem des hilfspaketes,das ist der punkt.
>der markt würde mehr verlangen,viel mehr,wucherzinsen eben.
>deswegen gibt`s ja das hilfspaket,schon vergessen?


Du hast von "bedienen" geschrieben, also zahlen. Und sie zahlen
eben nicht so viel.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 09:22)

>>>>naja,hauptsache der wucherzins kann bedient
>>werden,ist eh
>>>das
>>>>einzige das zählt
>
>>ja,die im rahmem des hilfspaketes,das ist der punkt.
>>der markt würde mehr verlangen,viel mehr,wucherzinsen
>eben.
>>deswegen gibt`s ja das hilfspaket,schon vergessen?
>
>
>Du hast von "bedienen" geschrieben, also zahlen. Und
>sie zahlen
>eben nicht so viel.

ja,ich hab von bedienen geschrieben,aber aus der sicht der gläuber.
die sind schon daran interessiert bedient zu werden,egal von wem.
nur können die griechen nicht zahlen,verständlich wenn man folgenden link ansieht

http://www.onvista.de/anleihen/suche-vergleich/staat.html?BLOCKSIZE=50&ID_SUB_TYPE_ISSUER =0&ISO_CURRENCY=EUR&ISO_COUNTRY_ISSUER=GR&SORT=VALUE_FIELD3_DESC&RESULT=1&OFFSET=0&SORT=VALUE_FIELD1_DESC

eine refinanzierung zu diesen bedingungen würde jede volkswirtschaft aus den schuhen kippen,selbst die stärksten.

anscheinend WOLLEN aber viele griechen auch nicht mehr zahlen,
irgendwie verständlich bei der ausweglosen situation.

die staatengemeinschaft spring bei um die situation zu entspannen.

aber was tun die gläubiger?
egal wer zahlt,aber zahlt`s,punkt aus basta.
das ist ein bisschen wenig entgegenkommen find ich.

immerhin hat man jahrzehntelang an den "risikoaufschlägen" prächtig verdient.

mit den aktuellen "nichtlösungsansätzen" ist keiner zufrieden,
andere lösungen müssen her.

z.b früher,viel früher, gabs in solchen situationen noch die möglichkeit die schulden abzuarbeiten
leider sind heutzutage grosse investitionen der arbeit vorgelagert,
das dh grosse investitionen wären nötig um den griechen die möglichkeit zu geben sich aus der situation rauszuarbeiten.
aber das thema hatten wir schon mal

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Malediver(21) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 09:27)

>>>>>naja,hauptsache der wucherzins kann bedient
>>>werden,ist eh
>>>>das
>>>>>einzige das zählt
>>
>>>ja,die im rahmem des hilfspaketes,das ist der punkt.
>>>der markt würde mehr verlangen,viel mehr,wucherzinsen
>>eben.
>>>deswegen gibt`s ja das hilfspaket,schon vergessen?
>>
>>
>>Du hast von "bedienen" geschrieben, also zahlen.
>Und
>>sie zahlen
>>eben nicht so viel.
>
>ja,ich hab von bedienen geschrieben,aber aus der sicht der
>gläuber.
>die sind schon daran interessiert bedient zu werden,egal von
>wem.
>nur können die griechen nicht zahlen,verständlich wenn man
>folgenden link ansieht
>
>http://www.onvista.de/anleihen/suche-vergleich/staat.html?BLOCKSIZE=50&ID_SUB_TYPE_ISSUER =0&ISO_CURRENCY=EUR&ISO_COUNTRY_ISSUER=GR&SORT=VALUE_FIELD3_DESC&RESULT=1&OFFSET=0&SORT=VALUE_FIELD1_DESC
>
>eine refinanzierung zu diesen bedingungen würde jede
>volkswirtschaft aus den schuhen kippen,selbst die stärksten.
>
>anscheinend WOLLEN aber viele griechen auch nicht mehr
>zahlen,
>irgendwie verständlich bei der ausweglosen situation.
>
>die staatengemeinschaft spring bei um die situation zu
>entspannen.
>
>aber was tun die gläubiger?
>egal wer zahlt,aber zahlt`s,punkt aus basta.
>das ist ein bisschen wenig entgegenkommen find ich.
>
>immerhin hat man jahrzehntelang an den
>"risikoaufschlägen" prächtig verdient.
>
>mit den aktuellen "nichtlösungsansätzen" ist keiner
>zufrieden,
>andere lösungen müssen her.
>
>z.b früher,viel früher, gabs in solchen situationen noch die
>möglichkeit die schulden abzuarbeiten
>leider sind heutzutage grosse investitionen der arbeit
>vorgelagert,
>das dh grosse investitionen wären nötig um den griechen die
>möglichkeit zu geben sich aus der situation rauszuarbeiten.
>aber das thema hatten wir schon mal

Das würd auch nix bringen, denn an der Arbeit haben die Südländer auch nicht viel Freude

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Balkanjero(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 10:54)

Kurze Feststellung weil immer auf die Banken, die die Anleihen halten quergeschossen wird.

Die Banken, die großzügig Gelder verborgt haben und dabei gut verdienten sind eh schon längst raus aus dem Griechenlandabenteuer!
Interessant ist die Tatsache dass die schweizer Banken einst die größten Gläubiger waren und nun mit Null mehr in Griechenland investiert sind!
z.b http://www.cash.ch/news/front/rss/schweizer_sind_grossglaeubiger_griechenlands-879039-449

Nun meine Frage! Wie bekommt man auch die Banken zukünftig (Irland/Portugal) mit ins Boot wenn man nach der ersten griechischen "Rettung" 2010 nun die Banken mitbeteiligen möchte? Welcher Aktionär sieht seine Interessen optimal vertreten wenn der Bankvorstand einem Haircut zustimmt? Welche Bank soll noch in Griechenland investieren wenn die unterstützenden Banken als die großen Halsabschneider angesehen werden?

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.11 21:34)

>Kurze Feststellung weil immer auf die Banken, die die
>Anleihen halten quergeschossen wird.
>
>Die Banken, die großzügig Gelder verborgt haben und dabei gut
>verdienten sind eh schon längst raus aus dem
>Griechenlandabenteuer!
>Interessant ist die Tatsache dass die schweizer Banken einst
>die größten Gläubiger waren und nun mit Null mehr in
>Griechenland investiert sind!


Mir ist da eine interessante Statistik untergekommen, die
griechischen Anleihen verteilen sich wie folgt (aus dem Gedächtnis):

- 18% griechische Banken
- 7% Private in Griechenland
- EZB und EU-Kredite: 36%
- Banken der Eurozone 18%
- Rest

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 11:12)

>
>Das würd auch nix bringen, denn an der Arbeit haben die
>Südländer auch nicht viel Freude


na ja,wer hat schon freude an der arbeit-))

aber ich bin sicher die tun schon,wenn man sie lässt.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 12:18)

>aber ich bin sicher die tun schon,wenn man sie lässt.

Glaube ich auch. Dazu müßte man in erster Linie liberalisieren. Der geschützte Sektor umfasst in GR große Teile der Wirtschaft; nicht nur strategisch Relevante wie Versorgung und Infrastruktur, sondern auch Absurdes wie das LKW-Transportgewerbe.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 17:02)

>immerhin hat man jahrzehntelang an den
>"risikoaufschlägen" prächtig verdient.


Sag mal, was war denn der Aufschlag für Griechenland z.B. in den
10 Jahren vor Ausbruch der Krise?

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 17:29)

>>immerhin hat man jahrzehntelang an den
>>"risikoaufschlägen" prächtig verdient.
>
>
>Sag mal, was war denn der Aufschlag für Griechenland z.B. in
>den
>10 Jahren vor Ausbruch der Krise?

ein paar zehntel prozent,
ist aber nicht relevant,
wichtiger ist,wie hoch waren die risikoaufschläge vor einführung des euro.
offensichtlich hat der markt schon damit gerechnet,das der europäische steuerzahler für alles bürgt.
verzockt,würd ich sagen-))))

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.11 17:45)

>ein paar zehntel prozent,

Korrekt. Wegen des kleinen Vorteils hat vermutlich kaum jemand Griechenland
gekauft, das wird durch Nachteile wie geringere Liquidität wettgemacht. Gekauft wurde im Rahmen der üblichen Streuung, man sieht
ja welchen Anteil an der Bilanzsumme Griechenland-Anleihen im Durchschnitt so ausmachen.


>ist aber nicht relevant,
>wichtiger ist,wie hoch waren die risikoaufschläge vor
>einführung des euro.

Und du glaubst als die Griechen noch selbst Drachmen drucken konnten
war der Risikoaufschlag (nicht Zinsen) in lokaler Währung größer?
Kann ich jetzt nicht nachprüfen, glaube ich aber eher nicht.

  

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Juncker versteht europäische Perversität nicht
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.11 17:56)

Eine gute Idee, das sollte man aussetzen (und die Mittelverwendung dann strengstens prüfen). Eigentlich sollte man noch viel weitergehen
und z.B. die Griechenland zustehenden Mittel der nächsten Jahre sofort
auszahlen und auch für andere Zwecke freigeben, d.h. vor allem den Rückkauf
von Schulden unter Par.

---------

...
Gelder für das Transportwesen, die Landwirtschaft und andere regionale Entwicklungsprojekte werden jedoch nur bereitgestellt, wenn die Empfänger anteilig dazu beitragen. Im Fall von Griechenland, das pro Jahr etwa drei Milliarden Euro von den Geldern erhält, müsse Europa jedoch von seiner "starren Haltung" abweichen und dem Land wieder Hoffnung vermitteln, sagte Juncker.

  

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RE: GR-Hilfe: Die EU-Kommission drängt zur Eile
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 17:29)

>Sag mal, was war denn der Aufschlag für Griechenland z.B. in
>den 10 Jahren vor Ausbruch der Krise?

Nicht so toll:
http://www.querschuesse.de/kurzupdate-griechenland/1a-1264/

  

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RE: Fitch - 'Wiener Initiative' würde zu Hellas-Herabstufung führen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:30)

>Griechenland: Fekter will Banken in die Pflicht nehmen
>
>http://www.boerse-express.com/pages/1176751
>
>Retten wir dann hinterher wieder die Banken?


Es geht ja bisher nur um eine Verlängerung, das verursacht noch keine
Verluste.
Bei einem Haircut zu retten wären auf jeden Fall die griechischen
Banken, der Rest hält das aus (das große potenzielle Problem
sind die indirekten Effekte).

  

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GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:43)

Warum fürchten sich alle vor einer Rating-Herabstufung Griechenlands? Selbst wenn Griechenland AAA++ hätte, würde niemand mehr dem Land eigenes Geld borgen. Bei einer Abstufung auf D wäre die Lage dieselbe: Niemand würde Griechenland eigenes Geld borgen. Griechenland wäre auf den lockeren Umgang mit fremden Geldern, also Steuergeldern, angewiesen. Wie jetzt auch schon längst.

Was also kann von der Ratingseite her noch passieren? Nichts, was nicht schon passiert wäre.
Daher ist jede Entscheidung, die man nur trifft, um das Rating nicht zu gefährden, eine Fehlentscheidung, vermutlich eine sehr teure.

  

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RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:46)

>Was also kann von der Ratingseite her noch passieren? Nichts,
>was nicht schon passiert wäre.
>Daher ist jede Entscheidung, die man nur trifft, um das Rating
>nicht zu gefährden, eine Fehlentscheidung, vermutlich eine
>sehr teure.


Die EZB kann keine Sicherheiten akzeptieren die als Defaulted eingestuft
sind. Wenn sie aber Griechenland-Anleihen nicht mehr annimmt sind die
griechischen Banken pleite.

  

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RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:51)

>Die EZB kann keine Sicherheiten akzeptieren die als Defaulted
>eingestuft
>sind. Wenn sie aber Griechenland-Anleihen nicht mehr annimmt
>sind die
>griechischen Banken pleite.


Die EZB hat sich im Fall Griechenland schon bisher nicht an ihre eigenen Regeln gehalten. Ein weiterer Bruch wäre da auch schon egal.
Statt sich indirekt von Ratingagenturen sagen zu lassen, welche Modalitäten einer Pleite akzeptiert werden und welche nicht, wäre es mE sinnvoller, einmal selbst Regeln für die kommende Pleite aufzustellen. Zeit genug hat man ja, immerhin weiß man seit über einem Jahr, was sich hier zusammenbraut.

  

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RE: GR: Wen interessiert eigentlich noch das Rating?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 19:57)

>>Die EZB kann keine Sicherheiten akzeptieren die als
>Defaulted
>>eingestuft
>>sind. Wenn sie aber Griechenland-Anleihen nicht mehr
>annimmt
>>sind die
>>griechischen Banken pleite.
>
>
>Die EZB hat sich im Fall Griechenland schon bisher nicht an
>ihre eigenen Regeln gehalten. Ein weiterer Bruch wäre da auch
>schon egal.


Naja, bisher hat sie die Regeln immer angepaßt - ich bin mir nicht sicher
ob das hier überhaupt geht.
Aber ob irgendeine Agentur Default sagt weil z.B. ein freiwilliger Austausch von
Verbindlichkeiten zum Marktwert erfolgt (distressed exchange) sollte
wirklich keine Sau interessieren. Ein Default liegt vor wenn Griechenland
nicht pünktlich zahlt, Punkt.

  

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RE: Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie nicht
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 10:13)

>>und was jetzt,bankster
>
>Najo, sehr schlau ist es nicht, seinen Gläubigern mit dem
>Hintern ins Gesicht zu fahren, solange man ein strukturelles
>Defizit hat. Sie zahlen vielleicht ihre Schulden nicht, dafür
>wird ihnen auch niemand mehr ihre Gehälter bezahlen.

es sind aber nicht die gläubiger,die den hintern ins gesicht bekommen,sondern die zwangsbürgen,also wir.




  

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RE: EZB riskiert 130 Milliarden in Griechenland
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.11 21:43)

>Sie (Die EZB, Anm.) hat griechische Staatsanleihen im
>Ausmaß von rund 40 Milliarden Euro aufgekauft, sagte Ferdinand
>Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in
>Berlin zur „Presse“. Dazu kämen noch einmal Anleihen im Wert
>von rund 90 Milliarden Euro, die von griechischen Banken als
>Sicherheit bei der EZB hinterlegt sind.



Bei den 90 Mrd. ist das tatsächliche Risiko für die EZB aber nur ein
Bruchteil. Die Sicherheiten werden zum Marktwert abzgl. Haircut
bewertet. (wie groß der Abschlag ist sollte man auf der EZB-
Homepage sehen können).

  

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Griechenland muss Tafelsilber verhökern interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.11 20:47)

Der Verkauf von Immobilien und Unternehmen aus dem Staatsbesitz soll 50 Milliarden € bringen. Zum Verkauf stehen auch kleine Inseln. Die Bürger werden den Gürtel enger schnallen müssen. Der Schuldenstand beträgt derzeit 330 Milliarden €.


Vor den Griechen liegen noch viele Jahre der Entbehrung, wenn die Regierung in Athen wirklich Ernst mit der Sanierung der maroden Staatsfinanzen macht. Die klamme Staatskasse soll aus dem Verkauf von Immobilien und Unternehmen im Staatsbesitz wieder angefüllt werden. Die Regierung hofft bis 2015 auf Einnahmen von rund 50 Milliarden €. Experten schätzen das Staatsvermögen auf 300 Milliarden €.

Abbau der staatlichen Stützen, mehr Steuern


Ein wesentlicher Teil des Spar- und Reformpakets müssen die Bürger stemmen. Weniger staatliche Leistungen, höhere Steuern - so lautet grob die Formel. Denn die Hilfen von den europäischen Partnern und des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen fast ausschließlich in den Schuldendienst - Tilgung und Zinszahlung. Die griechischen Schulden betragen zurzeit etwa 330 Milliarden € - Tendenz: steigend.

Einkommensverlust von 20 Prozent

Nach Schätzungen der Gewerkschaft der Staatsbediensteten (ADEDY) verloren Beamten und andere öffentlich Beschäftigte bisher mehr als ein Fünftel ihrer Einkommen. Das neue Sparprogramm sieht weitere Kürzungen der Einkünfte vor - bis zu einem weiteren Fünftel im Vergleich zu 2009.

In der Privatwirtschaft stieg die Arbeitslosigkeit binnen 18 Monaten von 11,5 auf 16,2 Prozent. Mehr als zwei Fünftel der Arbeitsfähigen bis zu einem Alter 34 Jahre haben keinen Job.


Das Tafelsilber

Experten befürchten nun, dass Griechenland seine Immobilien nicht schnell genug losschlagen kann - und auch deshalb unter Wert verkauft. Zum Verkauf stünden unter anderem

* 17 Prozent der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI). Das Unternehmen schreibt Gewinne. Die Gewerkschaft droht, im Falle eines Verkaufs das Land mit Streiks "zu verdunkeln".

* der alte, seit 2004 geschlossene Athener Flughafen "Hellinikon". Das Gelände liegt an einem der schönsten Abschnitte der Küste Athens etwa 16 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

* ein Beteiligung von 55 Prozent am neuen Großflughafen Athens "Eleftherios Venizelos". 40 Prozent der Anteile am Flughafen besitzt der Baukonzern Hochtief.

* weitere zehn Prozent der Telefongesellschaft OTE an die Deutsche Telekom. Der Bonner Telekommunikationskonzern besitzt seit 2008 bereits 30 Prozent der Aktien und führt das Unternehmen.

* das griechische staatliche Lotterie- und Wettunternehmen (OPAP) sowie die Landwirtschaftsbank (ATE).

* Auch die staatliche Eisenbahn (Trainose), die Gaswerke und die Wasserwerke der Hafenstadt Thessaloniki sollen privatisiert werden.

* Athen hat zudem die Privatisierung zahlreicher kleinerer Flughäfen auf den Inseln der Ägäis angedeutet. Auch Teile der Häfen von Piräus und Thessaloniki sollen privatisiert werden.

- rund 75 000 Häuser, Wohnungen und Grundstücke, darunter mehrere Felsen- und Kleininseln. Zudem sollen touristisch interessante Ländereien in Westgriechenland, die ehemalige Anlage des US-Radiosenders "Voice of America" in der Nähe der nordgriechischen Stadt Xanthi (acht Millionen Quadratmeter) sowie ein ehemaliger US-Stützpunkt auf Kreta (Gournes, 750.000 Quadratmeter) verkauft werden.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/griechenland-muss-ta felsilber-verhoekern-476962/index.do

16.06.2011

  

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Juncker will Entscheidung zu Griechenland vor September - Bericht
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.11 08:19)

BERLIN (Dow Jones)--Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat die Bundesregierung bei der Griechenland-Rettung zur Eile gedrängt. "Ich bin nicht der Meinung, dass wir zulassen sollten, dass die Entscheidungen bis in den September hinein verschoben werden", sagte der luxemburgische Regierungschef dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Zuvor war der Zeitung zufolge aus deutschen Verhandlungskreisen verlautet, dass sich die Bundesregierung angesichts der offenen Fragen bei der Beteiligung privater Gläubiger mit der endgültigen Zustimmung zu einem neuen Hilfspaket für Griechenland bis September Zeit lassen wolle.

Zudem stellte Juncker klar, dass auch private Gläubiger ihren Beitrag zum neuen Griechenland-Hilfspaket leisten sollen. "Es wird eine Beteiligung privater Gläubiger geben", sagte Juncker angesichts entsprechender Forderungen des Bundestages. Der Euro-Gruppen-Chef warnte allerdings davor, bei den Verhandlungen über die Gläubigerbeteiligung "gewisse rote Linien" zu überschreiten. So dürfe es nicht zu einem Kreditausfall und einer weiteren Absenkung der Bonität Griechenlands kommen. Die Beteiligung der Banken müsse auf freiwilliger Basis erfolgen, forderte Juncker.
Mit Blick auf die bevorstehenden Beratungen in der Gruppe der Euro-Staaten forderte Juncker, dafür Sorge zu tragen, dass die Auszahlung der nächsten 12-Mrd-EUR-Tranche aus dem im vergangenen Jahr beschlossenen Hilfspaket für Griechenland sichergestellt werde. "Das geht aber nur, wenn wir dem Internationalen Währungsfonds so deutlich wie möglich unsere Fahrtrichtung beschreiben können", sagte Juncker.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Juncker-will-Entscheidung-zu-Griechenland-vor-Se ptember-Bericht-1172949

  

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Euro-Finanzminister lassen Griechenland zappeln
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 07:33)

Bis in die Nacht hinein haben die Euro-Finanzminister in Luxemburg beraten - doch das hochverschuldete Griechenland muss weiter zittern: Über neue Milliardenhilfen wollen die Finanzchefs erst entscheiden, wenn das griechische Parlament seine Sparzusagen beschlossen hat. Doch gegen den drastischen Sparkurs der Regierung gehen in Athen erneut Tausende auf die Straße.

In stundenlangen Krisenberatungen zu Griechenland haben sich die Euro-Finanzminister auf einen ersten Schritt zur Rettung des hochverschuldeten Landes verständigt. An weiteren Milliardenhilfen sollten sich private Gläubiger "freiwillig" beteiligen, erklärten die Euro-Finanzminister am frühen Montagmorgen in Luxemburg. Eine Entscheidung über die Freigabe einer fälligen Kreditrate wurde zunächst verschoben.

"Wir haben uns darauf verständigt, dass es eine freiwillige Privatgläubiger-Beteiligung geben soll", sagte Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker nach Beratungen über ein zweites Hilfspaket. Er betonte den freiwilligen Charakter: "Es darf keinerlei Druck auf den Privatsektor ausgeübt werden." In der Erklärung der Euro-Finanzminister wird die Möglichkeit genannt, dass Gläubiger nach Ablauf ihrer Staatsanleihen neue Bonds der griechischen Regierung kaufen. Über das genaue Vorgehen herrscht noch keine Klarheit. Darüber soll Juncker zufolge Anfang Juli beraten werden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte zunächst eine verpflichtendere Form der Beteiligung privater Gläubiger wie Banken und Versicherungen gefordert. Demnach sollten die Laufzeiten griechischer Staatsanleihen um sieben Jahre verlängert werden. Der Vorschlag war aber besonders auf den Widerstand der Europäischen Zentralbank (EZB) gestoßen, die ernsthafte Unruhen an den Finanzmärkten befürchtete.

Auf den dringend benötigten nächsten Kredit von zwölf Milliarden Euro lassen die Euro-Länder Griechenland vorerst warten. Die Regierung in Athen kommt nach einem Beschluss der Euro-Finanzminister nur an das Geld heran, wenn die versprochenen Spar- und Reformzusagen auch im Parlament beschlossen werden. Damit die nächste Tranche bis Mitte Juli fließen könne, müssten außerdem noch die Verhandlungen Griechenlands über die Auflagen der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF abgeschlossen werden.

EU-Währungskommissar Olli Rehn konnte damit nicht durchsetzen, schon bei diesem Sondertreffen die nächste Tranche aus dem 110-Milliarden-Euro-Hilfspaket freizugeben. Juncker sagte, Anfang Juli werde bei einer erneuten Sondersitzung der Finanzminister geprüft, ob Griechenland allen Verpflichtungen nachgekommen sei. Bis dann sollen außerdem die wichtigsten Elemente für ein zweites Hilfspaket festgelegt werden.

Erneute Proteste in Griechenland
Griechenland hatte bereits vergangenes Jahr Notkredite von Euro-Ländern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von insgesamt 110 Milliarden Euro gewährt bekommen. Inzwischen ist klar, dass die Regierung in Athen weitere Hilfen in etwa dieser Höhe benötigt, um einen Staatsbankrott abzuwenden.

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou will am Dienstag das neue Sparpaket im Parlament zur Abstimmung stellen, das Voraussetzung für die Überweisung der Kreditrate ist. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder kommen ab Donnerstag in Brüssel zusammen, um über Griechenland zu beraten.

Die Euro-Finanzminister riefen Regierung und Opposition in Griechenland auf, an einem Strang zu ziehen: "Angesichts der Länge, des Ausmaßes und der Beschaffenheit der notwendigen Reformen in Griechenland ist nationale Einheit eine Grundvoraussetzung für Erfolg." Die Minister erklärten, ihnen seien "die ernsthaften Herausforderungen bewusst, vor denen die Griechen in diesen schwierigen Zeiten stehen"

In Athen hatten am Sonntag erneut Tausende Menschen gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Abend knapp 5000 Menschen auf dem am Parlament gelegenen Syntagma-Platz. Sie riefen "Diebe" und schwenkten griechische Fahnen. Auch in anderen griechischen Städten wie Thessaloniki und Sparta demonstrierten Hunderte Menschen.



http://www.sueddeutsche.de/politik/schuldenkrise-in-griechenland-euro-finanzminister-lass en-griechenland-zappeln-1.1110269

  

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Euro-Zone: Freiwillige private Beteiligung an Griechen-Hilfe
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 07:42)

Finanzminister im Grundsatz einig - Athen kann bis Mitte Juli mit neuen Krediten rechnen - Verhandlungen zwischen EU, EZB und IWF.

Luxemburg - Die Euro-Finanzminister haben sich grundsätzlich darauf verständigt, private Gläubiger wie Banken bei einer neuen Rettung Griechenlands einzubeziehen. Das müsse auf freiwilliger Basis geschehen, sagte der Vorsitzende der Minister, Luxemburgs Jean-Claude Juncker, in der Nacht auf Montag in Luxemburg nach Krisenberatungen. Endgültige Entscheidungen für ein zweites Hilfspaket sollten Anfang Juli fallen.


Griechenland kann aber erst nach einem Beschluss weiterer Sparmaßnahmen mit der Auszahlung der nächsten Tranche aus dem Kreditprogramm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) rechnen. Das Geld könne bis Mitte Juli fließen, wenn die Verhandlungen der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und (IWF) mit Griechenland abgeschlossen seien und die entsprechenden Gesetze durch das griechische Parlament seien, hieß es in einer Erklärung der Eurogruppe.


Die Beteiligung von privaten Gläubigern an einem neuen Rettungspaket war bisher in der Eurozone sehr umstritten. Deutschland war mit weitreichenden Vorstellungen auf den Widerstand der Europäischen Zentralbank gestoßen. Jetzt bewegt sich die Eurozone auf eine Kompromisslösung zu. An den Beratungen nahm auch Maria Fekter (V) teil. (APA/dpa/Reuters)


http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikContainer/2928082-8/euro -zone-freiwillige-private-beteiligung-an-griechen-hilfe.csp

  

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Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 14:30)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1178160/fullstory

Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' für Europas Banken
"Potenzial, verheerenden Schaden im Bankensystem anzurichten"

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 16:22)

Frage bzw. was denkt ihr dazu ?

Wäre es nicht besser, Griechenland macht jetzt sofort pleite und die EU gibt dann den geschädigten einfach das Geld ?

Würde das der EU billiger kommen ?


So pumpen sie jahr für Jahr 100mrd €€€ nach griecheland und in 1 2 oder 3 jahren gehen sie trotzdem pleite oder es kommt ein haircut und überall werden alle geschädigt.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 18:03)

>Frage bzw. was denkt ihr dazu ?
>
>Wäre es nicht besser, Griechenland macht jetzt sofort pleite
>und die EU gibt dann den geschädigten einfach das Geld ?
>
>Würde das der EU billiger kommen ?
>
>


genau das passiert ja,griechenland IST schon pleite,
und die EU gibt den "beteiligten" das geld.
geschädigt werden nur die (unfreiwilligen) zahler.
billig wird das sicher nicht.




>So pumpen sie jahr für Jahr 100mrd €€€ nach griecheland und in
>1 2 oder 3 jahren gehen sie trotzdem pleite oder es kommt ein
>haircut und überall werden alle geschädigt.
>
>
ja,und wenn man bedenkt wo das geld her "gepumpt" wird einem sowieso schwarz vor augen.
da keiner geld hat muß es natürlich künstlich erzeugt werden,vulgo inflation.
wir können also entscheiden ob das system zusammenbricht,
oder künstlich aufgebläht wird und dann zusammenbricht

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 22:51)

>So pumpen sie jahr für Jahr 100mrd €€€ nach griecheland und in

Es ist im Moment deswegen so viel weil Griechenland so "front-loaded"
finanziert hat (viele kurzlaufende Staatsanleihen), das Defizit ist
davon nur der viel kleinere Teil. Das wäre in den nächsten Jahren
anders.


  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken witzig
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 17:50)

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1178160/fullstory
>
>Zahlungsausfall Griechenlands wäre ‘Desaster' für
>Europas Banken
>"Potenzial, verheerenden Schaden im Bankensystem
>anzurichten"
>

aus dem artikel:

****"Wenn wir nach einem Jahr Diskussionen ohne Ergebnis zu dem Schluss kommen, dass es einen ‘Haircut’ geben wird, dann wird der Markt am nächsten Morgen Irland, Portugal und vielleicht noch andere Länder massakrieren",*****

der "markt" soll lieber aufpassen das er nicht selber massakriert wird-))
wer ganze volkswirtschaftn in geiselhaft nimmt hat definitiv schlechte karten.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken gut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 18:21)

>****"Wenn wir nach einem Jahr Diskussionen ohne Ergebnis
>zu dem Schluss kommen, dass es einen
>‘Haircut’ geben wird, dann wird der Markt am
>nächsten Morgen Irland, Portugal und vielleicht noch andere
>Länder massakrieren",*****
>
>der "markt" soll lieber aufpassen das er nicht
>selber massakriert wird-))
>wer ganze volkswirtschaftn in geiselhaft nimmt hat definitiv
>schlechte karten.


Es ist ein alter Reflex, daß man gerne die Gläubiger ("den Markt") für die Misere der Schuldner verantwortlich macht. Faktum ist aber: Die Schuldner haben das Geld verprasst, ohne sich zu überlegen, wie sie das je zurückzahlen sollen. Die Gläubiger werden geschädigt und dazu auch noch beschimpft, egal was sie tun: wenn sie nicht noch mehr Geld herausrücken, spekulieren sie auf eine Pleite und nehmen ganze Staaten in Geiselhaft. Wenn sie noch mehr Geld herausrücken, spekulieren sie auf eine Rettung und machen sich ein schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.11 19:12)

>>****"Wenn wir nach einem Jahr Diskussionen ohne
>Ergebnis
>>zu dem Schluss kommen, dass es einen
>>‘Haircut’ geben wird, dann wird der
>Markt am
>>nächsten Morgen Irland, Portugal und vielleicht noch
>andere
>>Länder massakrieren",*****
>>
>>der "markt" soll lieber aufpassen das er nicht
>>selber massakriert wird-))
>>wer ganze volkswirtschaftn in geiselhaft nimmt hat
>definitiv
>>schlechte karten.
>
>
>Es ist ein alter Reflex, daß man gerne die Gläubiger
>("den Markt") für die Misere der Schuldner
>verantwortlich macht. Faktum ist aber: Die Schuldner haben das
>Geld verprasst, ohne sich zu überlegen, wie sie das je
>zurückzahlen sollen. Die Gläubiger werden geschädigt und dazu
>auch noch beschimpft, egal was sie tun: wenn sie nicht noch
>mehr Geld herausrücken, spekulieren sie auf eine Pleite und
>nehmen ganze Staaten in Geiselhaft. Wenn sie noch mehr Geld
>herausrücken, spekulieren sie auf eine Rettung und machen sich
>ein schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler.

auf griechenland bezogen hast du recht,
aber die aussage bezog sich auf irland,portugal und "vielleicht noch andere länder".

alle staaten haben das geld verprasst und keine idee wie sie das jemals zurückzahlen sollen,alle.
die gläubiger wußten das,vor allem die institutionellen,und haben ihr geld trotzdem "sicher" in staatsanleihen geparkt.

ja,gläubiger stehen oft im schiefen licht,
mit ein grund warum ich für ein "eigenkapitalsystem" plädiere.
das schuldensystem hat zum unzähligsten male versagt,wird zeit für was neues,find ich.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 08:32)

>Es ist ein alter Reflex, daß man gerne die Gläubiger
>("den Markt") für die Misere der Schuldner
>verantwortlich macht. Faktum ist aber: Die Schuldner haben das
>Geld verprasst, ohne sich zu überlegen, wie sie das je
>zurückzahlen sollen. Die Gläubiger werden geschädigt und dazu
>auch noch beschimpft, egal was sie tun: wenn sie nicht noch
>mehr Geld herausrücken, spekulieren sie auf eine Pleite und
>nehmen ganze Staaten in Geiselhaft. Wenn sie noch mehr Geld
>herausrücken, spekulieren sie auf eine Rettung und machen sich
>ein schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler.

Reflex hin oder her - das hier ist Konkursverschleppung in Reinkultur, es kann ja wohl nicht wahr sein dass man dem das Wort redet fortwährend? Das geht nur, weil starke Interessensgruppen ihre Probleme auf schwächere abladen können, die sich nicht adäquat wehren können und Leute über Kapital entscheiden das sie nur vermitteln - und das Ergebnis ist eine bodenlose Frechheit.

Wenn das so weitergeht dann sehe ich finstere politische Zeiten heranrücken, denn irgendwann steigt der Zorn und die Idee der Ausweglosigkeit unter den Wählern derart an, dass die Mitte uninteressant wird, und dann gute Nacht. Da ist Strache dann noch lieb gewesen.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 08:48)

>Reflex hin oder her - das hier ist Konkursverschleppung in
>Reinkultur, es kann ja wohl nicht wahr sein dass man dem das
>Wort redet fortwährend? Das geht nur, weil starke
>Interessensgruppen ihre Probleme auf schwächere abladen
>können, die sich nicht adäquat wehren können und Leute über
>Kapital entscheiden das sie nur vermitteln - und das Ergebnis
>ist eine bodenlose Frechheit.

Das sehe ich ganz genauso. Nur scheint mir die Ursache eher Feigheit zu sein. Es ist die (in diesem Zusammenhang m.E. völlig unbegründete) Angst vor einer Währungskrise und die ebenso unbegründete Angst vor einem Übergreifen der Krise auf andere Länder; als ob die Märkte darauf warten würden, wann der offensichtliche Konkurs erstmals von offizieller Stelle beim Namen genannt wird.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 08:56)

>Das sehe ich ganz genauso. Nur scheint mir die Ursache eher
>Feigheit zu sein. Es ist die (in diesem Zusammenhang m.E.
>völlig unbegründete) Angst vor einer Währungskrise und die
>ebenso unbegründete Angst vor einem Übergreifen der Krise auf
>andere Länder;


Hm... findest du die Märkte immer rational?

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 09:05)

>Hm... findest du die Märkte immer rational?

Nein. Aber Irrationalität läßt sich schlecht vorhersagen. Es könnte auch das genaue Gegenteil des Vorhergesagten passieren, also beispielsweise steigender Euro und sinkende Spreads für Portugal.

  

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RE: Zahlungsausfall Griechenlands wäre &#145;Desaster' für Europas Banken
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 09:09)

>>Hm... findest du die Märkte immer rational?
>
>Nein. Aber Irrationalität läßt sich schlecht vorhersagen. Es
>könnte auch das genaue Gegenteil des Vorhergesagten passieren,
>also beispielsweise steigender Euro und sinkende Spreads für
>Portugal.


Zweiteres würde ich zu 100% ausschließen.

  

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GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun interessant
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 08:55)

„Die Griechen haben ein hohes Anspruchsdenken. Sie sind der Ansicht, bestimmte Dinge stünden ihnen zu, ganz losgelöst von der Frage der Produktivität ihrer Wirtschaft. Also versuchen sie jetzt, noch mehr herauszuholen.“

Kein Anreiz, dem Rettungspaket zuzustimmen

Oppositionsparteien und Gewerkschaften haben derzeit laut Michas keinerlei Anreiz, dem zweiten Rettungspaket von EU und IWF zuzustimmen, im Gegenteil. Sie versuchen, sich die wachsende Unzufriedenheit griechischer Bürger zunutze zu machen, indem sie hervorkehren, sie seien schließlich schon immer gegen die Reformen gewesen. „In oppositionellen Kreisen ist man der Ansicht, die Bedingungen für Griechenland könnten günstiger ausfallen, wenn man nur genügend gegen die Sparmaßnahmen protestiert. Diese Leute haben genau registriert, dass die ausländischen Geldgeber sich vor der Kettenreaktion fürchten, die eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands angeblich auslösen kann. Deshalb sind sie sich sicher, dass man das griechische Defizit immer weiter finanzieren wird, auch ohne Reformen in Athen.“

Ganzer Artikel: http://www.faz.net/artikel/C30638/griechenlands-regierungsgegner-denn-sie-wissen-was-sie- tun-30444113.html

(PS: Takis Michas ist ein gr. Publizist, mit einem in Kürze erscheinenden Buch über dieses Thema)

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 09:16)

Das habe ich heute auch schon zu meinem Arbeitskollegen gesagt, das in Griechenland nichts passieren wird, da sie wissen, egal was passiert die EU wird auf immer und ewig den Griechen das Geld in den popo schieben.

Würde/macht ja jeder so machen, siehe langezeit arbeitslose die keinen bock haben arbeiten zu gehen. Die haben großteils auch mehr als die die arbeiten gehen. Kenne da ein paar, wo ich mich selber oft frage wozu gehe ich eigentlich arbeiten.

Griechland wird halt auf "notstand" gesetzt und man gibt ihnen jedesjahr ihr geld damit sie leben können und fertig.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 09:40)

Die konsequente Weiterführung des Satzes:

"Hat man wenig Schulden, hat man selbst ein Problem, hat man viele Schulden, hat es die Bank."

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 09:46)

ja kenn ich ich hab nur einen minimalen überziehungsrahmen, und war das letzt jahr das erste mal im minus weil ich auf einmal sehr viele zahlungen hatte, zahl brav meinen kredit ohne probleme usw. sparbücher sind recht gut gefühlt aktien auch usw...

und was war, bekam einen anruf von bank sie haben ihren Rahmen überzogen wir möchten sie bitten schnellstmöglich geld drauf zu legen da sie sonst nichts abheben können.

dabei ging es um 50 € über den Rahmen. ich nur Oo???? morgen kommt sowieso gehalt usw ...

nen bekannter ist immer 4 bis 5.000 im minus war in den letzten jahren noch nie im plus und der bank ist es scheiß egal lol

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 10:56)

> egal was passiert die EU wird auf immer und ewig den Griechen das Geld in den popo schieben.<


da macht man es eben griechisch, wie man sieht gibt es zwischen sex und wirtschaft variantenreiche parallelen!


zum thema: jede frage und diskussion ob gr pleite ist, oder noch nicht ganz, aber sicher bald, muß mit ja beantwortet und sollte beendet werden. weder zu billigstzinsen, schon gar nicht zu risikozinsen wird gr seine schulden aus eigener produktivität in weniger als ein bis zwei jahrzehnten zurückzahlen können. was in jahrzehnten angehäuft wurde, kan nicht in ein paar jahren abgebaut werden.

europagegner und andere kurzsichtige gerechtigkeitsfetischisten die mehr oder weniger ausschließlich sich selbst und die in der schule gelernte mathematik im sinn haben, sehnen den haircut herbei, oder wollen gr aus der union und währung entfernen, und/oder am besten die anderen schwächelnden staaten gleich mitentsorgen. diese früherwarallesbesser menschengruppe ist allein auf grund ihrer mehrheit zu respektieren, aber folgen muß man ihren ideen nicht, zumal sie nicht einmal den hauch einer vorstellung haben, welche auswirkungen die von ihnen propagierten schritte haben würden.

ich gehöre zu jenen die an europa glauben, die den eingeschlagenen weg forsetzen wollen. ich sehe europa als junge familie und bin nicht bereit ein oder gleich mehrere kinder wegzulegen weil sie eine enttäuschende entwicklung genommen haben, unwirtschaftlich oder unproduktiv sind, als klotz am bein gesehen werden. die moralische qualität und soziale integrität einer familie, so wie jeder gesellschaft, zeigt sich im umgang mit den schwächsten.

aus wirtschaftlicher sicht ist gr für europa eine so-oder-so lösbare problemsituation. aus politischer sicht ist es eine reifeprüfung.

gruß
k



  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 12:59)

>aus wirtschaftlicher sicht ist gr für europa eine so-oder-so lösbare problemsituation. aus politischer sicht ist es eine
>reifeprüfung.
>

Könnte es sein, in Deiner optimistischen Sichtweise. Was aber passiert, ist, dass Griechenland benützt wird um eigene Schlampereien zuzudecken und selber weiter zu verschleppen.

Es ist daher mMn eben keine Lösung "das Kind nicht wegzugeben", keine Fakten zu schaffen, sondern eine ungeeignete Fortführung katastrophaler, fehlgeleiteter Anreizpolitik mit sehr vorhersehbarem Ende. Da Du so schön familiär argumentierst wirst Du das Ende dieses Szenarios ja auch sehen. Ich teile Deinen diesbezüglichen Optimismus nicht mal im Ansatz.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun gut analysiertgut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 13:47)

>Ich teile Deinen diesbezüglichen Optimismus nicht mal im Ansatz.<


das weiß ich, aber als optimismus verstehe ich meinen standpunkt keineswegs. die komplexität der lage ist mir durchaus bewußt, die lösung des problems kann jedoch nicht der weg in die isolation einiger erfolgreicher staaten sein. wenn europa nicht in der lage sein sollte in manchen bereichen auch transferunion zu sein, dann wird sein bestand nicht von langer dauer sein. jeder staat hat seine geographisch bedingten leistungsgefälle auszugleichen, oder würdest du meinen, norditalien sollte sich vom seinem land südlich von rom abspalten um ein staat der schönen und reichen zu werden? für mich gibt es nur ein für oder gegen das vereinte europa, aber jene die sich grundsätzlich dafür bekennen jedoch gleichzeitig schwache mitglieder fallen lassen wollen, gefallen mir einfach nicht. auf nationaler basis schreien alle nach sozialer gerechtigkeit, was außerhalb der eigenen grenzen geschieht, ist offenbar nicht von bedeutung. unsere unterpriviligierten landesbürger sind bedauernswerte opfer denen geholfen werden muß, die anderen sind alllesamt faule schmarotzer und selbst an ihrer misere schuld, die sollen krepieren und uns schwerstarbeitende gesellschaft nicht weiter belasten?

optimismus, leider nein. ja zur unermüdlichkeit europas bevorstehende reifeprüfung zu bestehen, anderenfalls es passieren kann, daß nichteuropäer einmal über europäer bestimmen werden. zu europa fällt mir churchillls kommentar über demokratie ein: nicht so gut aber etwas besseres bietet sich nicht an.....

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 14:03)

>wenn europa nicht in der lage sein sollte in manchen bereichen auch transferunion zu sein

Das war Europa ohnehin schon immer. Bist Du einmal auf der griechischen Autobahn richtung Ioannina gefahren? Die ist aufwändiger gebaut als alles, was ich aus Österreich kenne, abwechselnd Brücken und Tunnels. Wer hat das bezahlt? Zu einem Großteil die EU. Wer hebt Maut ein? Niemand. Die Mauthütterln wurden zwar gebaut und bezahlt, sind aber nicht besetzt.

Man kann ja zu einem gewissen Grad helfen, unterstützen. Aber wenigstens die Maut für die geschenkte Straße müssen sie selbst einheben, bevor sie sich wieder um Geld anstellen.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
indiana(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 14:38)

>
>Man kann ja zu einem gewissen Grad helfen, unterstützen. Aber
>wenigstens die Maut für die geschenkte Straße müssen sie
>selbst einheben, bevor sie sich wieder um Geld anstellen.

so ähnlich sehe ich es auch! da gibt es ein unzahl von dingen wo die griechen ansetzen müssen!
...eine riesige armee soll das volk haben... unnötig, auch wenn sie aus der vergangenheit gebrannte kinder sind! (wer nicht!)
...eine menge kommissionen die alle schön die hand aufhalten und zb. einen seit jahrzehnten trockenen see verwalten!
...pensionen für kinder von beamten oder längst abgetretener bürger! verrückt und einfach dumm!

die korruption soll in diesem staat ja kein fremdwort sein und besser funktionieren als anderswo!

die wiege der demokratie... eine metapher aus längst vergangenen zeiten! lachhaft!


  

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Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lassen"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 17:32)

schwer zu glauben!??


http://derstandard.at/1308186613478/Umfrage-Oesterreicher-wollen-Griechenland-nicht-haeng en-lassen

60 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, Solidarität zu zeigen und Griechenland nicht "hängen zu lassen".

  

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RE: Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lassen"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 17:41)

>schwer zu glauben!??

Alles eine Frage der Fragestellung. Hätte die Frage gelautet: "Sind Sie bereit, ab sofort 5€ pro Monat dafür zu bezahlen, daß man in Griechenland weiterhin auf Reformen verzichten kann?", dann hätte die Antwort vielleicht ein wenig anders ausgesehen.

  

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RE: Österreicher wollen Griechenland nicht "hängen lassen"
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 17:44)

Alles eine Frage der Fragestellung. Hätte die Frage gelautet: "Sind Sie bereit, ab sofort 5€ pro Monat dafür zu bezahlen, daß man in Griechenland weiterhin auf Reformen verzichten kann?", dann hätte die Antwort vielleicht ein wenig anders ausgesehen.

Oder. Sind sie bereit für die PIIGS-Staaten 20% ihrer Pension zu spenden (bzw. zu opfern)?

  

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Schnäppchenjagd in Griechenland
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 22:22)

Die Schuldenkrise hat den griechischen Aktienmarkt hart getroffen. Bei einigen Werten bieten sich nun hohe Renditechancen - etwa beim örtlichen Coca-Cola-Abfüller.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:portfolio-schnaeppchenjagd-in-griechenland/60067573.h tml

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 14:09)

>
>europagegner und andere kurzsichtige
>gerechtigkeitsfetischisten die mehr oder weniger
>ausschließlich sich selbst und die in der schule gelernte
>mathematik im sinn haben, sehnen den haircut herbei, oder
>wollen gr aus der union und währung entfernen, und/oder am
>besten die anderen schwächelnden staaten gleich mitentsorgen.
>diese früherwarallesbesser menschengruppe ist allein auf grund
>ihrer mehrheit zu respektieren, aber folgen muß man ihren
>ideen nicht, zumal sie nicht einmal den hauch einer
>vorstellung haben, welche auswirkungen die von ihnen
>propagierten schritte haben würden.
>
>ich gehöre zu jenen die an europa glauben, die den
>eingeschlagenen weg forsetzen wollen. ich sehe europa als
>junge familie und bin nicht bereit ein oder gleich mehrere
>kinder wegzulegen weil sie eine enttäuschende entwicklung
>genommen haben, unwirtschaftlich oder unproduktiv sind, als
>klotz am bein gesehen werden. die moralische qualität und
>soziale integrität einer familie, so wie jeder gesellschaft,
>zeigt sich im umgang mit den schwächsten.
>
>aus wirtschaftlicher sicht ist gr für europa eine so-oder-so
>lösbare problemsituation. aus politischer sicht ist es eine
>reifeprüfung.
>
>gruß
>k
>
>
>
>

da fühl ich mich als früherwarvielesbesser mensch und gerechtigkeitsfanatisierender EUdssr-gegner gleich angesprochen-)))

ja,wenn ausgerechnet die wiege der europäischen demokratie,griechenland,das EU-regime zu fall bringt wäre das ein highlight der weltgeschichte.

nö,die EU ist keine familie-)))
eher eine wohngemeinschaft,eine....äh..... KOMMUNE!!!

lustig,das ausgerechnet die marktmenschen die richtung nicht erkennen(wollen),
jetzt hebelt man so mir nichts dir nichts marktgesetze aus,verteilt kräftig um (in dimensionen vor der nicht mal ein sozi zu träumen wagt),und unterwirft alles einem "einheitsgedanken".
gehts noch????

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 22:32)

Die Kritik finde ich unfair. Von Gewerkschaften und Kommunisten ist nichts
anderes zu erwarten, auch unsere wären nicht schlauer. Griechenland
hat schon brutale Einschnitte gemacht (auf Österreich übertragen
müßten wir innerhalb eines Jahres etwa 14 Mrd. einsparen), ich
möchte nicht wissen was bei uns in so einem Fall los wäre.

Die Oppositionspartei ist allerdings wirklich unverantwortlich.



>„Die Griechen haben ein hohes Anspruchsdenken. Sie sind der
>Ansicht, bestimmte Dinge stünden ihnen zu, ganz losgelöst von
>der Frage der Produktivität ihrer Wirtschaft. Also versuchen
>sie jetzt, noch mehr herauszuholen.“
>
>Kein Anreiz, dem Rettungspaket zuzustimmen
>
>Oppositionsparteien und Gewerkschaften haben derzeit laut
>Michas keinerlei Anreiz, dem zweiten Rettungspaket von EU und
>IWF zuzustimmen, im Gegenteil. Sie versuchen, sich die
>wachsende Unzufriedenheit griechischer Bürger zunutze zu
>machen, indem sie hervorkehren, sie seien schließlich schon
>immer gegen die Reformen gewesen. „In oppositionellen Kreisen
>ist man der Ansicht, die Bedingungen für Griechenland könnten
>günstiger ausfallen, wenn man nur genügend gegen die
>Sparmaßnahmen protestiert. Diese Leute haben genau
>registriert, dass die ausländischen Geldgeber sich vor der
>Kettenreaktion fürchten, die eine Zahlungsunfähigkeit
>Griechenlands angeblich auslösen kann. Deshalb sind sie sich
>sicher, dass man das griechische Defizit immer weiter
>finanzieren wird, auch ohne Reformen in Athen.“

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 22:48)

>Die Oppositionspartei ist allerdings wirklich unverantwortlich.<

in dieser situation wird es der opposition wohl kaum möglich sein mit blockadeversuchen politisches kapital zu gewinnen, ich glaube das ist auch dort jedem klar. vielmehr scheinen sie das spiel guter grieche - böser grieche anzuzetteln um wenigstens die bedingungen für weitere hilfe günstiger ausfallen zu lassen. insoferne würde sie gar nicht unverantwortlich handeln..?


ps: ein erster kleiner erfolg zeichnet sich schon ab, brüssel will 1 mrd € locker machen um die opposition zu beschwichtigen.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 22:55)

>in dieser situation wird es der opposition wohl kaum möglich
>sein mit blockadeversuchen politisches kapital zu gewinnen,
>ich glaube das ist auch dort jedem klar. vielmehr scheinen sie
>das spiel guter grieche - böser grieche anzuzetteln um
>wenigstens die bedingungen für weitere hilfe günstiger
>ausfallen zu lassen. insoferne würde sie gar nicht
>unverantwortlich handeln..?


Mag sein, aber ich glaube mehr würden sie erreichen wenn sie mit geeinter
Front auftreten.

Gleich ist die Abstimmung...

  

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>Gleich ist die Abstimmung...


Laut CNN hat Papandreou die Vertrauensabstimmung gewonnen. Das war zu erwarten,
aber falls nicht wäre es morgen vermutlich sehr häßlich geworden. Eine
kleine Atempause, aber mehr nicht.

  

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bin extra aufgeblieben, aber am ORF1 oder 2, weiß nimmer so genau, war da schon im halbschlaf kam auch nen text, das er gewonnen hat.

war aber eh zu erwarten sonst hätte man heute so schnell wie möglich aus den aktien raus sein müssen.

Was kommt als nächstes ? 12 Mrd werden ja nun gezahlt?

EU muss dann noch neues packet schmieden und dann sin wir bis frühling mal aus den Schneider oder ?

Im sommer nächstes jahr wird dann wieder Griechenland thema nr 1 und alles kakt wieder ab oder ?

  

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>Was kommt als nächstes ? 12 Mrd werden ja nun gezahlt?

Zuerst müssen sie noch das nächste Sparpaket verabschieden, die Abstimmung
ist glaube ich am 28. Juni.

  

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hm... ich dachte die 12 mrd seien nun fix. naja dann wird man heute wohl nicht viel vom markt erwarten können. auch wenn das mit 28 juni sicher 100 % fix sein wird

  

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Faymann fordert Athen zum Sparen auf witzig
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.11 13:15)

da redet der richtige


http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Faymann-fordert-Athen-zum-Sparen-auf/32019317< br />
Faymann fordert Athen zum Sparen auf
Ohne Erfüllung der Bedingungen wird es keine Hilfe geben, so der Kanzler.

  

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RE: Faymann fordert Athen zum Sparen auf
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.11 14:04)

tolles timing! demnächst wird er verlaubaren, daß in libyen die gefahr militärischer auseinandersetzungen besteht, und gaddafi besser zurücktreten sollte.

der mann ist ein debakel, irgendwie erinnert er mich an den jonas, der in london am flughafen mit militärischen ehren von der queen persönlich empfangen wurde. als die türe der maschiene sich öffnet und jonas hervortrat blieb er wie versteinert stehen, kramte in seiner hosentasche, holte die kodak instamatik heraus und büdelte die queen samt gefolge mehrfach ab.

  

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RE: Faymann fordert Athen zum Sparen auf
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.11 14:14)

>da redet der richtige
>
>
>http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Faymann-fordert-Athen-zum-Sparen-auf/32019317< br />>
>Faymann fordert Athen zum Sparen auf
>Ohne Erfüllung der Bedingungen wird es keine Hilfe geben, so
>der Kanzler.

Aufgrund seiner Wirtschaftskompetenzen was Budgetüberschüsse betrifft könnte er ja ein Consultingkonzept für Griechenland und die anderen Wackelkandidaten erstellen. Dann wären alle Finanzprobleme der Eurozone mit einem Schlag gelöst, so einfach geht das. Laßt mal Faymann ran!

  

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Griechische Regierung beschließt neue Sparpläne
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 09:17)

Griechische Regierung beschließt neue Sparpläne
22.06.2011 | 21:42 | (DiePresse.com)

Das Kabinett von Regierungschef Papandreou hat einen Sparplan für die kommenden drei Jahren beschlossen. Die Regierung steuert bereits auf den nächsten Schicksalstag zu.

...
Die Regierung müsse ihre "schwierigen und nationalen Anstrengungen" zur Haushaltskonsolidierung fortsetzen, sagte Papandreou während der vierstündigen Kabinettssitzung. Die Pläne sehen bis 2015 Einsparungen in Höhe von 28 Milliarden Euro vor.
...

weiter:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/672074/Griechische-Regierung-beschliesst- neue-Sparplaene?_vl_backlink=/home/politik/609810/index.do&direct=609810

  

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RE: Griechische Regierung beschließt neue Sparpläne
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 09:29)

ich glaub dass die Griechen es packen können. Die Schulden noch zusätzlich strecken und viel beten .

  

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RE: GR-Abstimmung positiv
indiana(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.11 08:54)

>Was kommt als nächstes ? 12 Mrd werden ja nun gezahlt?
>
>EU muss dann noch neues packet schmieden und dann sin wir bis
>frühling mal aus den Schneider oder ?
>
>Im sommer nächstes jahr wird dann wieder Griechenland thema nr
>1 und alles kakt wieder ab oder ?
>
>
wenn dein so vermuteter zeitplan eintritt, dann können wir uns ja gut danach richten!

ich befürchte aber, dass keine ruhe eintreten wird, der markt ist schon dermaßen sensibilisiert, dass er nur beim wort "griechenland" schon in einen husten verfällt!

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun witzig
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 22:57)

>ps: ein erster kleiner erfolg zeichnet sich schon ab, brüssel
>will 1 mrd € locker machen um die opposition zu
>beschwichtigen.

Die haben ein Glück, daß Brüssel so nett ist. In anderen Zeiten oder an anderen Orten würde man nicht eine Milliarde, sondern ein Regiment mobilisieren.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun witzig
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.11 23:00)

>Die haben ein Glück, daß Brüssel so nett ist. In anderen
>Zeiten oder an anderen Orten würde man nicht eine Milliarde,
>sondern ein Regiment mobilisieren.


Das erklärt jetzt auch warum sich Griechenland bisher so hohe Militärausgaben
geleistet hat - die sind darauf vorbereitet

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 09:32)

Die Militärausgaben sind in der höhe seit dem EU Betritt nicht mehr gerechtfertigt. Ich glaube kaum dass sich die Türken einen Fehltritt erlauben würden. Ich sag ja nicht dass sie es auflösen müssen aber deutlich reduzieren ist ohne weiters locker drin.

Die überschüssigen Panzer kann man ja der Türkei verkaufen .

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 10:20)

>Die Militärausgaben sind in der höhe seit dem EU Betritt
>nicht mehr gerechtfertigt. Ich glaube kaum dass sich die
>Türken einen Fehltritt erlauben würden. Ich sag ja nicht dass
>sie es auflösen müssen aber deutlich reduzieren ist ohne
>weiters locker drin.
>
>Die überschüssigen Panzer kann man ja der Türkei verkaufen
> .


Nur muss man sich fragen, wer denn von diesen enormen griechischen Rüstungsausgaben profitiert hat?


Der größte europäische Rüstungsimporteur ist Griechenland. Vier Prozent aller weltweit gehandelten Waffen wurden in der Vergangenheit an die Hellenen verkauft. U-Boote aus Deutschland waren auch mit dabei.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65438-10.html


Deutschland, Frankreich, USA usw. haben alle wunderbar daran verdient. Sie haben die Griechen Schulden machen lassen, damit die eigene Waffenindustrie läuft.

Wobei die Rüstungsausgaben natürlich nicht der einzige Grund für die Misere sein werden, aber sie haben bestimmt auch einen erheblichen Anteil daran.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 10:27)

Ich lese daraus dass Griechenland nicht kürzen soll. Natürlich werde es auch die deutsche Industrie in einem gewissen Maße treffen. Nur so kanns nicht weitergehen. So ein System das krank ist aufrecht zu erhalten ist meiner Meinung nach irrsinnig. Griechenland muss dort sparen wo es sinnvoll ist. Ich sehe es als sinnvoll beim griech. Militär zu sparen. Die deutschen verdienen ja nur am Papier. Griechenland kann nicht mehr zahlen und muß sparen! Was nützt es uns Griechenland Uboote zu verkaufen wenn es diese sowieso nicht zahlen wird.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 10:34)

>Ich lese daraus dass Griechenland nicht kürzen soll.
>Natürlich werde es auch die deutsche Industrie in einem
>gewissen Maße treffen. Nur so kanns nicht weitergehen. So ein
>System das krank ist aufrecht zu erhalten ist meiner Meinung
>nach irrsinnig. Griechenland muss dort sparen wo es sinnvoll
>ist. Ich sehe es als sinnvoll beim griech. Militär zu sparen.
>Die deutschen verdienen ja nur am Papier. Griechenland kann
>nicht mehr zahlen und muß sparen! Was nützt es uns
>Griechenland Uboote zu verkaufen wenn es diese sowieso nicht
>zahlen wird.


Sicher sollen sie kürzen.

Ich wollte damit nur darauf hinweisen, wen diese Sparmaßnahmen treffen werden. Und deshalb befürchte ich, dass im Hintergrund irgendeine Schweinerei ablaufen wird, was die zukünftigen Rüstungsgeschäfte betrifft.

Es geht also nicht nur um Banken, da hängt viel mehr dran, immerhin ist Griechenland der größte europäische Rüstungsimporteur. Wenn das von heute auf morgen wegfällt, wirds den anderen echt weh tun.

  

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RE: GR-Regierungsgegner: Denn sie wissen, was sie tun
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 12:53)

>Ich lese daraus dass Griechenland nicht kürzen soll.
>Natürlich werde es auch die deutsche Industrie in einem
>gewissen Maße treffen. Nur so kanns nicht weitergehen. So ein
>System das krank ist aufrecht zu erhalten ist meiner Meinung
>nach irrsinnig. Griechenland muss dort sparen wo es sinnvoll
>ist. Ich sehe es als sinnvoll beim griech. Militär zu sparen.
>Die deutschen verdienen ja nur am Papier. Griechenland kann
>nicht mehr zahlen und muß sparen! Was nützt es uns
>Griechenland Uboote zu verkaufen wenn es diese sowieso nicht
>zahlen wird.

wir verkaufen ja die u-boote nicht,sondern die deutschen.
nur dürfen wir jetzt diese "merkwürdige" form der exportfinanzierung deutscher banken mitzahlen.
letztendlich bekommen sie ihr geld,nur halt von uns.
da freu ich mich schon auf die nachahmeffekte anderenorts -((((

  

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Irland wächst viel stärker als erwartet
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 13:20)

Gross domestic product rose 1.3 percent from the previous three months, when it fell 1.4 percent, the Central Statistics Office said in a report published in Dublin today. The increase was the most since the fourth quarter of 2007 and exceeded the 0.5 percent median estimate of six analysts surveyed by Bloomberg News. From a year earlier, GDP rose 0.1 percent.

weiter:

http://www.bloomberg.com/news/2011-06-23/irish-economy-grows-fastest-in-three-years.html< /a>

  

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RE: Irland wächst viel stärker als erwartet
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 14:52)

Wie wr schon analysiert haben , Irland kann es schaffen.

  

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Juncker: "Es gibt keinen Plan B."
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 19:44)

sehr beruhigend


http://derstandard.at/1308679541384/Griechenland-Juncker-Es-gibt-keinen-Plan-B

Darauf angesprochen, was passiert, wenn Athen die Vorgaben nicht erfüllt, sagte Juncker: "Es gibt keinen Plan B."

  

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RE: Juncker: "Es gibt keinen Plan B."
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.11 19:57)

Es gibt ja nicht mal einen Plan A.

Alles völlige Konfusion.

  

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Dieser Göweil ist doch wirklich ein Inkompetenzler sondergleichen...
jemand sollte ihm einmal den Unterschied zwischen Kupon und Rendite
erklären und ihn darauf hinweisen daß die Regulatoren natürlich ganz
genau wissen wer wieviel an Griechenland-CDS hält und diese
heutzutage über eine zentrale Clearingstelle (DTCC) gehandelt
werden...

------------

Wiener Zeitung: Leitartikel von Reinhard Göweil: "Kuriose Welt des Geldes"

weiter:

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/kommentare/222238_Kuriose-Welt-des-Geldes.html

  

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Bank-Aktien - Investoren 'übertrieben pessimistisch'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.11 08:53)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1179118/fullstory

Bank-Aktien - Investoren 'übertrieben pessimistisch'
Mögliche Anleihen-Verluste in Europa für Banken 98 Mrd. Euro laut Citi

  

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Der Steuerzahler wird die Pleite der PIIGS bezahlen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 14:20)

...und sonst (kaum) jemand. Man schaue sich an, wo die Griechen heute verschuldet sind. Italien könnte der Sargnagel für das Pyramidenspiel werden...

Auch die Analytiker der Investmentbank Barclays Capital betrachten die Situation Italiens mit Skepsis. Sie erwarten, dass der Verschuldungsgrad des Landes ohne strukturelle Reformen kontinuierlich bis auf 200% des BIP steigen würde. Griechenland (und andere Länder) könnten bald ihre Zahlungen einstellen. Als Resultat des Transferprozesses werde der öffentliche Sektor der Euro-Zone zum dominanten Gläubiger Griechenlands....

weiter:http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/furcht_vor_einer_ansteckung_italiens_1.11066359.ht ml

  

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Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 15:35)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1179758/fullstory

Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Ministerpräsident Wen Jiabao kündigte Investitionen in europäische Staatsanleihen an

  

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RE: Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teurer als für Banken
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 17:27)

>Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teurer als für Banken<

ich hab keine aktien von steuerzahlern, aber sehr wohl von banken.

  

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RE: Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teurer als für Banken
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 19:54)

>>Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teurer als
>für Banken<
>
>ich hab keine aktien von steuerzahlern, aber sehr wohl von
>banken.

aber nicht mehr lange,
die sind schnell ausgebucht und verstaatlicht

  

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RE: Griechen-Pleite wäre für Europas Steuerzahler teurer als für Banken
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 18:28)

Kurzum: Griechenlands Schulden sind zu Europas (bzw. den EU-Staaten die noch nicht vor der Pleite stehen) Schulden geworden.

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 20:12)

>http://www.boerse-express.com/cat/pages/1179758/fullstory
>
>Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
>Ministerpräsident Wen Jiabao kündigte Investitionen in
>europäische Staatsanleihen an
>

so schliesst sich der kreis.
die steuererträge aus den billionen-investitionen europäischer konzerne in china retten die pleiteeuropäer.
ohne diese investitionen hätten wir dieses geld selbst und bräuchten das wirtschaftlich rückständige china gar nicht.
so viel zum thema billiger produzieren-((((

grotesk halt,das ausgerechnet die paradekapitalisten das kommunistische china hochgefüttert haben.

na ja,marx hat es ja vorausgesagt(die kapitalisten werden uns noch die stricke verkaufen mit denen wir sie hängen),damit hat er leider(fast) recht(fast,denn tatsächlich haben wir die stricke sogar verschenkt)

sorry,aber ich muß kotzen........

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 20:24)

>na ja,marx hat es ja vorausgesagt(die kapitalisten werden uns noch die stricke verkaufen mit denen wir sie hängen),
>damit hat er leider(fast) recht(fast,denn tatsächlich haben wir die stricke sogar verschenkt)

???
Was haben wir den Chinesen geschenkt? Du vergißt, daß in China zig Millionen Menschen für den Export, also auch für uns, arbeiten. Und wir bezahlen sie dafür; nicht besonders gut, aber immerhin. Schenken tun wir ihnen jedenfalls nichts, und sie uns auch nicht. Weder Stricke noch Computer.

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 20:43)

>>na ja,marx hat es ja vorausgesagt(die kapitalisten werden
>uns noch die stricke verkaufen mit denen wir sie hängen),
>>damit hat er leider(fast) recht(fast,denn tatsächlich
>haben wir die stricke sogar verschenkt)
>
>???
>Was haben wir den Chinesen geschenkt?

die produktionsmittel.
selbst entwickelt haben sie sie nicht,
bezahlt auch nicht,da es sich um "direktinvestitionen" handelt.



Du vergißt, daß in China
>zig Millionen Menschen für den Export, also auch für uns,
>arbeiten.

nein,das vergess ich nicht,genau das ist das problem,das sind die millionen arbeitsplätze(und daraus resultierenden steuereinnahmen) die uns fehlen.


Und wir bezahlen sie dafür; nicht besonders gut,
>aber immerhin. Schenken tun wir ihnen jedenfalls nichts, und
>sie uns auch nicht. Weder Stricke noch Computer.

wir bezahlen für etwas,das wir selbst erforscht,entwickelt konstruiert usw haben,und genausogut selbst herstellen könnten.
darum haben wir auch kein geld mehr.

macht dir(euch) der vormarsch der kommunisten keine sorgen?





  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 20:46)


>darum haben wir auch kein geld mehr.


Aber dafür haben wir sehr viel billiges China-Plastikzeugs. Ist doch auch was feines

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:34)

>
>>darum haben wir auch kein geld mehr.
>
>
>Aber dafür haben wir sehr viel billiges China-Plastikzeugs.
>Ist doch auch was feines
>

na ja billig,
durch die "umwegUnrentabilität" wird das zeugs ziemlich teuer

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 20:54)

>>Was haben wir den Chinesen geschenkt?
>
>die produktionsmittel.
>selbst entwickelt haben sie sie nicht,
>bezahlt auch nicht,da es sich um
>"direktinvestitionen" handelt.

Das macht mE einen beinahe vernachlässigbaren Teil aus. Der Großteil der chinesischen Wirtschaft arbeitet mit chinesischem Kapital.


>wir bezahlen für etwas,das wir selbst erforscht,entwickelt
>konstruiert usw haben,und genausogut selbst herstellen
>könnten.
>darum haben wir auch kein geld mehr.

Könnten wir. Aber nicht in den Mengen, die wir zu konsumieren belieben. Anders ausgedrückt: Nicht um den Preis, den wir zahlen wollen.


>macht dir(euch) der vormarsch der kommunisten keine sorgen?

Mir ist ein in die Weltwirtschaft eingebundes, prosperierendes China wesentlich angenehmer als ein China in der Art Nordkoreas. China ist mE nicht kommunistisch, sondern wird nur von einer Partei regiert, die sich "kommunistisch" nennt.

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:22)

>
>Das macht mE einen beinahe vernachlässigbaren Teil aus. Der
>Großteil der chinesischen Wirtschaft arbeitet mit chinesischem
>Kapital.
>
>

für die chinesen vielleicht,für uns nicht.
ursprünglich sollten diese investitionen in die strukturschwachen europischen länder gehen(zb griechenland),
nun wurden sie nach china umgeleitet,
und wir haben den staatspleitensalat.


>
>Könnten wir. Aber nicht in den Mengen, die wir zu konsumieren
>belieben. Anders ausgedrückt: Nicht um den Preis, den wir
>zahlen wollen.

mir ist wiederum der preis zu hoch den wir für die überschuldung bezahlen.
würden wir den plastikschrott aus griechenland importieren gebe es die krise gar nicht.


>
>
>>macht dir(euch) der vormarsch der kommunisten keine
>sorgen?
>
>Mir ist ein in die Weltwirtschaft eingebundes, prosperierendes
>China wesentlich angenehmer als ein China in der Art
>Nordkoreas. China ist mE nicht kommunistisch, sondern wird nur
>von einer Partei regiert, die sich "kommunistisch"
>nennt.

eingebunden ja.
aber dominierend?
wir arbeiten uns seit gut 60 jahren krumm und bucklig,wärend die chinesen so gut wie nichts gemacht haben(nenn mir nur mal einer eine bedeutende erfindung der chinesen in den letzten 50 jahren),
plötzlich sind die reich,und wir "zahlungsunfähig"?
da stimmt doch was nicht.

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:31)

>eingebunden ja.
>aber dominierend?

Das ergibt sich aus der Größe. Wenn China ein bißchen eingebunden ist, ist es automatisch dominierend. 1,5 Mrd. Menschen sind eben etwas mehr als wir und Griechenland zusammen.


>wir arbeiten uns seit gut 60 jahren krumm und bucklig,wärend die
>chinesen so gut wie nichts gemacht haben

Ich denke, bei uns zu arbeiten ist wesentlich entspannter als in China. Ich möchte nicht tauschen.


>(nenn mir nur mal einer eine bedeutende erfindung der chinesen in den
>letzten 50 jahren),

Ich habe auch nichts erfunden, kann also nicht von mir behaupten, innovativer als die Chinesen zu sein.


>plötzlich sind die reich,und wir "zahlungsunfähig"?
>da stimmt doch was nicht.

Weder sind wir zahlungsunfähig, noch sind die Chinesen reich. Sie sind nur nicht mehr ganz so arm wie früher. Daß sie in Summe viel Geld haben, ist wieder einzig und alleine eine Funktion der Zahl ihrer Köpfe. 100€ *1,5 Mrd ergibt eben mehr pro Monat als 1000€ * 8 Millionen.

  

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RE: Warum China Milliarden an klamme Euro-Länder verteilt
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 22:21)

>
>Das ergibt sich aus der Größe. Wenn China ein bißchen
>eingebunden ist, ist es automatisch dominierend. 1,5 Mrd.
>Menschen sind eben etwas mehr als wir und Griechenland
>zusammen.
>
>

auch,aber wesentlich entscheidenter ist wer die direktinvestitionen bekommt.




>>wir arbeiten uns seit gut 60 jahren krumm und
>bucklig,wärend die
>>chinesen so gut wie nichts gemacht haben
>
>Ich denke, bei uns zu arbeiten ist wesentlich entspannter als
>in China. Ich möchte nicht tauschen.
>
>
ja,aber das ist nicht das thema,sorry.
wir haben also in all den jahrzehnten harter arbeit nur schulden erwirtschaftet?
gibts ja gar net.




>>(nenn mir nur mal einer eine bedeutende erfindung der
>chinesen in den
>>letzten 50 jahren),
>
>Ich habe auch nichts erfunden, kann also nicht von mir
>behaupten, innovativer als die Chinesen zu sein.
>
>
na geh-)))
aber in europa wurde viel erfunden,
umgesetzt und damit geld verdient wird aber immer öfter in china.
für mich ein wesentlicher teil des problems.




>>plötzlich sind die reich,und wir
>"zahlungsunfähig"?
>>da stimmt doch was nicht.
>
>Weder sind wir zahlungsunfähig, noch sind die Chinesen reich.
>Sie sind nur nicht mehr ganz so arm wie früher.

die einen wurschteln mit staatspleiten herum,die andern grübeln wie sie drei billionen investieren.
irgenwie kann man da arm und reich leicht zuordnen,oder




Daß sie in
>Summe viel Geld haben, ist wieder einzig und alleine eine
>Funktion der Zahl ihrer Köpfe. 100€ *1,5 Mrd ergibt eben mehr
>pro Monat als 1000€ * 8 Millionen.

nö,die köpfe sind wurscht,es zählt plus oder minus.
jeder ein personen würstelstand macht mehr gewinn als general motors mit hunderttausenden mitarbeitern(zumindest vor dem konkurs,aktuell weiß ich es nicht).

wieso 8 millionen?
ich rede von europa,nicht österreich?

  

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RE: Der Steuerzahler wird die Pleite der PIIGS bezahlen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:37)

>Auch die Analytiker der Investmentbank Barclays Capital
>betrachten die Situation Italiens mit Skepsis. Sie erwarten,
>dass der Verschuldungsgrad des Landes ohne strukturelle
>Reformen kontinuierlich bis auf 200% des BIP steigen würde.


Ohne strukturelle Reformen trifft das auch auf uns zu. Etwas
Restverstand kann man der Politik schon zugestehen dabei nicht ohne
Reformen zuzusehen.

  

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Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anleihen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:49)

Na lustig, gerade erst Teufelszeug (SPVs) und jetzt auf Regierungsebene
in Verwendung... aber ich verstehe nicht wie damit ein Default-Rating
vermieden werden kann? (wenn 20% in Nullkuponanleihen umgewandelt werden?)

-------------

Paris (Reuters) - Frankreich strebt nach Angaben aus Regierungskreisen bei seinem Vorschlag zur Laufzeitverlängerung griechischer Staatsanleihen die Gründung einer Zweckgesellschaft (SPV) an.

Dadurch müssten die beteiligten Banken die Papiere nicht mehr in ihren Bilanzen führen, sagte eine Person aus dem Umfeld der Regierung in Paris am Montag.

Beziehen solle sich das Vorhaben auf Anleihen, die zwischen 2011 und 2014 auslaufen. Davon erhalten die privaten Gläubiger 30 Prozent von Griechenland ausbezahlt. 70 Prozent sollen die Anleihebesitzer sofort wieder investieren. 50 Prozentpunkte davon kämen dem griechischen Staat über die Zeichnung 30-jähriger Anleihen zugute. Die übrigen 20 Prozentpunkte sollen als Nullkupon-Anleihen in der Zweckgesellschaft verbleiben.

Das Vorhaben solle nun mit Finanzexperten der Europäischen Union besprochen werden. Der Plan könne auch auf Versicherer und Fonds ausgeweitet werden.

  

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RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anleihen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 21:55)

>Dadurch müssten die beteiligten Banken die Papiere nicht mehr in ihren Bilanzen führen,
>sagte eine Person aus dem Umfeld der Regierung in Paris am Montag.


Das würde das Vertrauen in Bankbilanzen sicher ungemein stärken.

  

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RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anleihen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 22:06)

>>Dadurch müssten die beteiligten Banken die Papiere nicht
>mehr in ihren Bilanzen führen,
>>sagte eine Person aus dem Umfeld der Regierung in Paris am
>Montag.

>Das würde das Vertrauen in Bankbilanzen sicher ungemein
>stärken.


Das kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen wie das funktionieren soll. So
wie das da skizziert wird bleibt Risk and Reward bei den Banken und
damit wird das unter IFRS jedenfalls konsolidiert, SPV hin oder her.
Vermutlich ist die Beschreibung von Reuters lückenhaft.

  

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RE: Frankreich für Zweckgesellschaft bei Griechen-Anleihen
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 22:34)

>>>Dadurch müssten die beteiligten Banken die Papiere
>nicht
>>mehr in ihren Bilanzen führen,
>>>sagte eine Person aus dem Umfeld der Regierung in
>Paris am
>>Montag.
>
>>Das würde das Vertrauen in Bankbilanzen sicher ungemein
>>stärken.
>
>
>Das kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen wie das
>funktionieren soll. So
>wie das da skizziert wird bleibt Risk and Reward bei den
>Banken und
>damit wird das unter IFRS jedenfalls konsolidiert, SPV hin
>oder her.
>Vermutlich ist die Beschreibung von Reuters lückenhaft.
>

das ist das,was androsch und ich als "schmähkapital im kreis schicken" bezeichnen -)))
die trotteln sollten alle geschlossen zurücktreten.

  

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Euro-Staaten auch auf Staatspleite Griechenlands vorbereitet
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.11 22:40)

Das wäre dann wohl der am besten gehütete Plan in der Geschichte der EU!?

-------------

Für eine Überraschung ist Wolfgang Schäuble (im Bild) auch in der Euro-Schuldenkrise immer gut. Europa fiebert der Abstimmung im griechischen Parlament über das drastische Sparpaket der Athener Regierung entgegen, da redet der deutsche Finanzminister von der Möglichkeit auch einer Staatspleite. Die Euro-Staaten seien auch auf diesen Notfall vorbreitet, sagt Schäuble und gibt zu verstehen: Beherrschbar wären die Folgen eines Hellas-Bankrotts durchaus.

weiter:

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1179846/fullstory

  

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Griechenland-Hilfe: Austro-Banken diskutieren Hilfen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 13:10)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/1179977/fullstory

Griechenland-Hilfe: Austro-Banken diskutieren Hilfen

Französisches Modell sieht für Grossteil der griechischen Staatsanleihen Tausch in neue Bonds mit 30 Jahren Laufzeit vor - Details

  

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"Pleite kommt, müssen aber Zeit gewinnen"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 15:14)

http://derstandard.at/1308679876004/Experte-Pleite-kommt-muessen-aber-Zeit-gewinnen
"Pleite kommt, müssen aber Zeit gewinnen"

RBI-Hofstätter: Neues Paket für Griechen soll Zeit für andere angeschlagene Eurostaaten "erkaufen"

  

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OECD lobt ehemaligen Pleitekandidaten Island
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 17:03)

Die Insel hat die Krise schneller hinter sich gelassen als erwartet. Beim Haushaltsdefizit erfüllt Island die Vorgaben des Masstrichtvertrags bereits. Und auch wenn die Gesamtschuldenquote nich zu hoch ist: Der Eintritt in die Union rückt näher.


http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:plaene-fuer-eu-beitritt-oecd-lobt-ehemaligen-pleite kandidaten-island/60070842.html

  

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Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 21:31)

LONDON (Dow Jones)--Die Ratingagentur Fitch würde die Umwandlung fälliger griechischer Staatsanleihen in neue Papiere mit längerer Laufzeit nach Aussage eines leitenden Analysten sehr wahrscheinlich als Zahlungsausfall bewerten. David Riley, Chef der für Staatsanleiheratings zuständigen Abteilung von Fitch, schrieb in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die "Financial Times" (FT): "Fitch würde ein solches Szenario sehr wahrscheinlich als ein Zahlungsausfallereignis ansehen und die griechischen Anleiheratings auf 'restricted default' setzen."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gedroht, im Falle eines von Ratingagenturen festgestellten Zahlungsausfalls griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit in Refinanzierungsgeschäften zu akzeptieren. Damit wären vor allem griechische Institute von ihrer letzten Refinanzierungsquelle abgeschnitten.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Fitch-Rollover-griechischer-Bonds-sehr-wahrschei nlich-Default-1189756

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 21:33)

auf gut deutsch heißt es wenn Fitch jetzt auf den status restricted default setzt lass wir die griechen pleite gehen loool

ich finde das schon ein wenig krank....


  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 22:56)

wenn ich sage, ich leihe dem griechischen staat 1000€ (zB um die monatliche verschmutzungszulage des aschenbecherausleerers im parlament zu zahlen), dann ist das für fitch auch ein "D"?
ich sehe null unterschied zu einem "rollen" der anleihen. es wäre eine private kreditvergabe an den staat, wo ist das "kreditereignis"?

AAA oder D, who cares? No brains anyway.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 23:06)

>ich sehe null unterschied zu einem "rollen" der
>anleihen. es wäre eine private kreditvergabe an den staat, wo
>ist das "kreditereignis"?


Das Kreditereignis liegt für die Agenturen darin, daß die Konditionen
nicht dem Markt entsprechen würden. Theoretisch könnte man ja z.B.
immer einen Default vermeiden indem man die vom Schuldner zu zahlenden
Zinsen auf Null setzt und die Fälligkeit nach hinten verschiebt. Daher
werten sie alle ähnlichen Ereignisse als Default, auch wenn jeder Cent
vereinbarungsgemäß (nach der neuen Vereinbarung) bezahlt wird.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 23:17)

>Das Kreditereignis liegt für die Agenturen darin, daß die
>Konditionen
>nicht dem Markt entsprechen würden. Theoretisch könnte man ja
>z.B.
>immer einen Default vermeiden indem man die vom Schuldner zu
>zahlenden
>Zinsen auf Null setzt und die Fälligkeit nach hinten
>verschiebt. Daher
>werten sie alle ähnlichen Ereignisse als Default, auch wenn
>jeder Cent
>vereinbarungsgemäß (nach der neuen Vereinbarung) bezahlt wird.

die dahinterstehende logik war mir schon ungefähr klar. aber was wäre z.b., wenn warren buffet, der echte, jetzt daherkäme und sagte: ich leihe den griechen 12 mrd € zu 3 %, ohne bedingungen. wäre das auch ein default? wohl kaum.
das rollen ist nichts anderes als eine neue, freiwillige kreditvergabe, ohne zahlungsverzug und -ausfall.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 23:21)

>die dahinterstehende logik war mir schon ungefähr klar. aber
>was wäre z.b., wenn warren buffet, der echte, jetzt daherkäme
>und sagte: ich leihe den griechen 12 mrd € zu 3 %, ohne
>bedingungen. wäre das auch ein default? wohl kaum.
>das rollen ist nichts anderes als eine neue, freiwillige
>kreditvergabe, ohne zahlungsverzug und -ausfall.


Interessante Frage. Ich denke wenn ein unabhängiger Dritter (also
jemand der bisher noch kein Exposure hat daß er retten will) daherkommt
und zu viel besseren Konditionen als aktuell ersichtlich ihnen Geld
leiht ist das kein Default.

edit: Sogar ganz sicher, die Europäer haben ja auch nichts anderes mit ihren Rettungspaketen gemacht.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 23:29)


>edit: Sogar ganz sicher, die Europäer haben ja auch nichts
>anderes mit ihren Rettungspaketen gemacht.
>

genau! und da sind wir mittendrin in der relativierung dieses ganzen hirnlosen procedere, das sich diese affen von fitch, plötzlich päpstlicher als der papst, als krönung dieses gigantischen schildbürgerstreichs ausgedacht haben.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.11 23:57)

Wenn's nicht so dramatisch wär, wär's lustig: Die Banken wollen sich nur "freiwillig" beteiligen wenn ihre (eher wenige freiwillige - aber Mangel an Alternativen) Beteiligung von den Ratingagenturen als freiwillig gewertet werden würde. Ansonsten wäre es ja auch nicht sehr sinnvoll sich zu beteiligen.

So wie's aber momentan aussieht wird's nur die Banken treffen, die Entscheidung wird wohl in den nächsten Tagen fallen. Noch gibt's Anleihen mit Fälligkeit Anfang 2012 recht billig. Wer steigt ein?

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 06:41)

>die dahinterstehende logik war mir schon ungefähr klar. aber
>was wäre z.b., wenn warren buffet, der echte, jetzt daherkäme
>und sagte: ich leihe den griechen 12 mrd € zu 3 %, ohne
>bedingungen. wäre das auch ein default? wohl kaum.
>das rollen ist nichts anderes als eine neue, freiwillige
>kreditvergabe, ohne zahlungsverzug und -ausfall.

Das Szenario gab es schon letztes und vorletztes Jahr, nur da ist die EZB eingesprungen und hat massiv Anleihen gekauft. Das will sie anscheinend heuer nicht mehr machen.

  

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RE: Fitch: Rollover griechischer Bonds sehr wahrscheinlich Default
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 06:56)

Das ergebnis wäre aber eine pleite griechenlands.... ist irgend toll einerseits wollen sie es retten andererseits kommt so eine fitch und sagt status default und dann so ihr griechen schaut wie ihr aus dem dreck rauskommt lol.

  

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Lissabon - Das pleitebedrohte Euro-Land Portugal will zum Abbau der Schulden einen großen Teil seines Tafelsilbers so schnell wie möglich verkaufen. Die neue liberal-konservative Regierung stellte am Dienstag in Lissabon nur eine Woche nach der Amtsübernahme ihr Privatisierungsprogramm vor. Völlig in private Hände sollen demnach der Energiekonzern EDP, die Airline TAP, die Bank BPN sowie der Betreiber des portugiesischen Stromverteilernetzes REN übergeben werden. Außerdem sollen der Versicherungsbereich sowie die "nicht-strategischen Sektoren" der Bank CGD privatisiert werden.

Nach dem Programmentwurf, der dem Parlament zur Debatte vorgelegt wurde, will Lissabon den Käufer für die Bank BPN schon bis Ende Juli finden. Die restlichen Privatisierungen sollen den Angaben zufolge bis Ende des Jahres in die Wege geleitet werden. In den nächsten 90 Tagen wolle man außerdem weitere öffentliche Unternehmen und Einrichtungen "definieren, die abgeschafft, privatisiert oder umgewandelt" werden sollen, hieß es. Dem staatlichen TV-Sender "RTP" soll 2012 eine "starke Kostenreduzierung" sowie eine Umstrukturierung mit Blick auf eine spätere Teilprivatisierung auferlegt werden.

Die neue Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho, die vergangene Woche das Ruder von den Sozialisten übernommen hatte, kündigte zudem die Abschaffung der Sonderrechte des Staates bei öffentlichen Unternehmen, der sogenannten "Goldenen Aktie" an. Darüber hinaus wurde auch das umstrittene Projekt des Schnellgeschwindigkeitszugs zwischen Lissabon und Madrid auf Eis gelegt.

  

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RE: Portugal privatisiert was geht
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 08:40)

Wenn die Portugiesen das wie geplant durchziehen, und der kurzfristige Zeitplan spricht dafür, dann kann man das Land bald wieder von der Liste der höchstgefährdeten Staaten streichen. Wenn man das mit den Griechen vergleicht, die seit einem Jahr von Privatisierungen sprechen, aber außer astronomischer Einnahmenpläne aus diesem Titel nichts konkretes vorlegen können ...

  

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Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 11:39)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/673619/Italien_47MilliardenSparpaket-f uer-die-Kreditwuerdigkeit


Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
29.06.2011 | 09:31 | (DiePresse.com)

Nach der gelben Karte durch eine Ratingagentur plant Ministerpräsident Berlusconi ein großes Sparpaket. Dazu braucht er die Zustimmung des Bündnispartners Lega Nord.

  

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RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 13:14)

Die Einsparungen WÄREN lächerlich. Und nichtmal die bekommt Berlusconi durch. Italien könnte in ein paar Jahren so enden wie Griechenland und dann wirds richtig grausam...

>http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/673619/Italien_47MilliardenSparpaket-f uer-die-Kreditwuerdigkeit
>
>
>Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
>29.06.2011 | 09:31 | (DiePresse.com)
>
>Nach der gelben Karte durch eine Ratingagentur plant
>Ministerpräsident Berlusconi ein großes Sparpaket. Dazu
>braucht er die Zustimmung des Bündnispartners Lega Nord.

>

  

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FDP Schäffler: EZB hat Finanzkrise verursacht und verschärft
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 13:31)

Das Bundesbankgesetz von 1957 ist ein einfaches Bundesgesetz. Dennoch konnte gegen die Bundesbank und die kritische Öffentlichkeit noch niemals ein Finanzminister Politik machen. Die Stabilität der D-Mark stand immer im Vordergrund...

weiter:http://www.european-circle.de/machtpolitik/meldung/datum/2011/06/29/fdp-politiker-schaeff ler-keine-hilfe-mehr-fuer-griechenland.html

  

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„Positive Signale von den Rating-Agenturen“
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 13:55)

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/positive-signale-von-den-rating-agenturen/ 4337122.html


„Positive Signale von den Rating-Agenturen“

Banken und Politiker verhandeln intensiv über die Rettung Griechenlands. Wenn alle Banken Europas das französische Modell umsetzten, dürfte sie das 30 Milliarden Euro kosten. Kein Wunder, dass es heftigen Streit gibt.

  

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RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit gut analysiert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.11 22:49)

>Die Einsparungen WÄREN lächerlich. Und nichtmal die bekommt

>>Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
>>29.06.2011 | 09:31 | (DiePresse.com)


Lächerlich? Das finde ich nicht - auf uns umgelegt (im Verhältnis
der Einwohner) sind das 8,4/60,6*47 = 6,5 Mrd. Euro. Bei einem
solchen Sparpaket würden wir uns einem Nulldefizit nähern.

  

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S&P would lower its sovereign top-level AAA ranking to D, the last rung on its scale, John Chambers, chairman of the company’s sovereign rating committee, said in an interview yesterday. Moody’s said it would probably assign a position in the Aa range, or within three steps of its highest level.

weiter:

http://www.bloomberg.com/news/2011-06-29/moody-s-would-likely-cut-u-s-debt-rating-to-aa-r ange-in-event-of-default.html

  

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RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.11 08:42)

Die 47 Mrd sollen ja INSGESAMT über ein Zeitraum von JAHREN(!) eingespart werden. Also nicht PRO Jahr. 2011 klafft in Italiens Haushalt ein Loch von ca. 60 Mrd Euro. Der Schuldenstand liegt bei 2 Billionen Euro und ist kaum mehr beherrschbar für die chaotische Regierung, die es wiedereinmal nichtmal schafft einfach den Müll aus Süditalien zu entfernen. Weiters streuben sich Opposition und Regierungsmitglieder diese sehr bescheidenen Einparungen mitzutragen, die ja sowieso (in einer Hochkonjunktur) nur auf den Papier stehen.

Der italienische Tsunami türmt sich gerade weit weg im Meer auf, einen echten Wellenbrecher nicht in Sicht...

Lächerlich? Das finde ich nicht - auf uns umgelegt (im Verhältnis
der Einwohner) sind das 8,4/60,6*47 = 6,5 Mrd. Euro. Bei einem
solchen Sparpaket würden wir uns einem Nulldefizit nähern.

  

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RE: Italien: 47-Milliarden-Sparpaket für die Kreditwürdigkeit
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.11 08:57)

>Die 47 Mrd sollen ja INSGESAMT über ein Zeitraum von
>JAHREN(!) eingespart werden. Also nicht PRO Jahr.


Hoppla, ich sollte genauer lesen, du hast recht. Aber die 20 Mrd. pro Jahr
in 2013 usw. wären etwa 2,5 Mrd. bei uns - unsere Regierung redet nicht
einmal von Einsparungen.

  

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Radikales Sparen als einziger Ausweg
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.11 10:43)

unsere Regierung
>redet nicht
>einmal von Einsparungen.

ad GR: ...

Damit steht der Privatisierung von etwa 30 Betrieben im Wert von 50 Milliarden Euro (darunter Wasserwerke, Häfen oder Telefonbetreiber) nichts mehr im Weg. Und auch die 28 Milliarden Euro schweren Einschnitte sind trotz heftiger Proteste und ausufernder Krawalle auf den Straßen kaum aufzuhalten. Geschont wird niemand. Es kommen neue Steuern auf Luxusgüter, Gas und Tabak, es gibt Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst oder eine Sondersteuer für alle, die vor 60 in Pension gehen.

...

http://diepresse.com/home/wirtschaft/673868/Radikales-Sparen-als-einziger-Ausweg?_vl_back link=/home/wirtschaft/609810/index.do&direct=609810

  

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RE: Radikales Sparen als einziger Ausweg
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.11 10:49)

das von gr eingeforderte sparpaket entspricht einem auf d umgelegten wert von € 400 mrd. (ntv-kommentar eines gr journalisten zum thema machbarkeit)

  

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RE: Radikales Sparen als einziger Ausweg
Rang: markus15(51) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.11 11:59)

>das von gr eingeforderte sparpaket entspricht einem auf d
>umgelegten wert von € 400 mrd. (ntv-kommentar eines gr
>journalisten zum thema machbarkeit)

ja,auf n-tv hat gestern zum ersten mal auch einer den begriff marshalplan in den mund genommen,
ohne kräftige investitionen wird das nicht funktionieren,meinte er.

seh ich genauso,bei den ausufernden kosten sparen(aber nur dort),und kräftig (oder auch radikal) investieren.

und dann weiten wir dieses projekt noch auf ganz europa aus,und alles funzt

  

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Thema #117857

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