Blaulichtfunk-Prozess geht heute weiter - Urteil dauert noch

Vorerst bis Freitag - Prominentester Zeuge ist Ex-Telekom-Chef Ametsreiter

Der Untreueprozess um die Vergabe des Blaulichtfunksystems Tetron wird heute, Mittwoch, nach einer zweimonatigen Pause fortgesetzt. Im Wiener Straflandesgericht soll Richter Michael Tolstiuk klären, ob bei der Vergabe des Funksystems Schmiergeld geflossen ist. Die Beschuldigten - der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly und der ehemalige Telekom Austria-Manager Rudolf Fischer - bestreiten das.

9,84 EUR +3,58%
Hoch 9,84 Tief 9,38 Vortag 9,50

Anberaumt sind vorerst drei Tage. Nachdem sich ein Zeuge entschuldigen hat lassen, wird mit einer Vertagung am Freitag gerechnet. Prominentester Zeuge diese Woche ist der ehemalige Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. Da er sich im Ausland aufhält, wird er via Videokonferenz befragt. In der Causa Tetron sollen 1,1 Mio. Euro an Mensdorff-Pouilly geflossen sein, ohne dass es dafür eine Gegenleistung gab, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Die Vergabe erfolgte unter dem damaligen Innenminister Ernst Strasser (ÖVP).

(Schluss) stf/pro