Hochstufung nach Kursverlusten
Hochstufung nach Kursverlusten
Nach den Kursverlusten in Folge unserer „Verkaufen“ Empfehlung vom 6. Mai stufen wir STRABAG SE auf „Halten“ hoch und bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00. Neben der Korrekturbewegung nach einer kurzzeitigen Rallye, die unserer Einschätzung nach über das durch Fundamentaldaten gerechtfertigte Niveau hinausgeschossen war, ist die Ankündigung der Streichung aus dem MSCI World Index mit 29. Mai als weiterer Grund für die Kursverluste zu nennen. Am selben Tag berichtet das Unternehmen Zahlen zum ersten Quartal 2009, die nach unserer Einschätzung ebenfalls schwächer ausfallen werden. Dies ist auf schlechtere Wetterbedingungen als im Vergleichsquartal 2008, negative Währungseffekte und Konsolidierungseffekte zurück zu führen. Während die zahlreichen Akquisitionen des vergangenen Jahres zu einer klaren Steigerung der Bauleistung führen werden, wird gleichzeitig sowohl der saisonale Effekte eines negativen operativen Gewinns im ersten Quartal insgesamt verstärkt und andererseits ist ein Großteil der akquirierten Unternehmen der Transportwegesparte zuzurechnen, die stärker von Winterstillständen betroffen und von unterjährig abgearbeiteten Aufträgen dominiert sind. Der Auftragseingang im ersten Quartal wurde bereits als im Rahmen der Volumina des ersten Quartals 2008 in Aussicht gestellt, jedoch kein Ausblick auf die Margen gewährt. Nach den bereits in 4Q 08 berichteten Auftragsstornierungen in Russland sind in 1Q 09 weitere Aufträge aus dem Auftragsbestand gestrichen worden und der russische Auftragsbestand ist von EUR 1,4 Mrd. zum Jahresende 2008 auf etwa EUR 1,0 Mrd. weiter gesunken. Wir rechnen daher damit, dass bis zu den Quartalszahlen die Aktie kurzfristig weiterhin unter Druck kommen könnte, sehen das Papier aber beim derzeitigen Kursniveau in Hinblick auf die Fundamentaldaten als fair bewertet an.
+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der MOE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis
- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig.
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten
Bewertung und Empfehlung:
Wir bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00 und stufen in Folge der Kursverluste die Aktie auf „Halten“ von „Verkaufen“ hoch.
Nach den Kursverlusten in Folge unserer „Verkaufen“ Empfehlung vom 6. Mai stufen wir STRABAG SE auf „Halten“ hoch und bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00. Neben der Korrekturbewegung nach einer kurzzeitigen Rallye, die unserer Einschätzung nach über das durch Fundamentaldaten gerechtfertigte Niveau hinausgeschossen war, ist die Ankündigung der Streichung aus dem MSCI World Index mit 29. Mai als weiterer Grund für die Kursverluste zu nennen. Am selben Tag berichtet das Unternehmen Zahlen zum ersten Quartal 2009, die nach unserer Einschätzung ebenfalls schwächer ausfallen werden. Dies ist auf schlechtere Wetterbedingungen als im Vergleichsquartal 2008, negative Währungseffekte und Konsolidierungseffekte zurück zu führen. Während die zahlreichen Akquisitionen des vergangenen Jahres zu einer klaren Steigerung der Bauleistung führen werden, wird gleichzeitig sowohl der saisonale Effekte eines negativen operativen Gewinns im ersten Quartal insgesamt verstärkt und andererseits ist ein Großteil der akquirierten Unternehmen der Transportwegesparte zuzurechnen, die stärker von Winterstillständen betroffen und von unterjährig abgearbeiteten Aufträgen dominiert sind. Der Auftragseingang im ersten Quartal wurde bereits als im Rahmen der Volumina des ersten Quartals 2008 in Aussicht gestellt, jedoch kein Ausblick auf die Margen gewährt. Nach den bereits in 4Q 08 berichteten Auftragsstornierungen in Russland sind in 1Q 09 weitere Aufträge aus dem Auftragsbestand gestrichen worden und der russische Auftragsbestand ist von EUR 1,4 Mrd. zum Jahresende 2008 auf etwa EUR 1,0 Mrd. weiter gesunken. Wir rechnen daher damit, dass bis zu den Quartalszahlen die Aktie kurzfristig weiterhin unter Druck kommen könnte, sehen das Papier aber beim derzeitigen Kursniveau in Hinblick auf die Fundamentaldaten als fair bewertet an.
+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der MOE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis
- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig.
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten
Bewertung und Empfehlung:
Wir bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00 und stufen in Folge der Kursverluste die Aktie auf „Halten“ von „Verkaufen“ hoch.