RCB reduziert Kursziel auf 45 Euro
Solide Unternehmenszahlen, Erhöhung des Ausblicks
Während die Zahlen zum 2. Quartal im Rahmen unserer Erwartungen ausfielen war die aufgrund der Vielzahl der Zukäufe erwartete Revision des Ausblicks positiv zu notieren. Das erwartete Bauleistungs- und Umsatzwachstum für 2008 beläuft sich nunmehr auf 25 % im Jahresvergleich im Unterschied zu 15 % zuvor. Die Margensteigerung beim operativen Gewinn wurde mit 20 Basispunkten beziffert was eine Revision nach unten von zuvor +50 Basispunkten entspricht, und die durch die Margenverwässerung aus den Zukäufen bedingt ist. Auf unser Modell wirken sich die Akquisition durch eine Erhöhung der Schätzungen zu Umsatz und operativen Gewinn aus. Der durch die Konsolidierungen bedingte gestiegene Zinsaufwand drückt jedoch auf den Nettogewinn den wir für 2008 auf EUR 256,8 Mio. von zuvor EUR 277,4 Mio. schätzen. Die Reduktion des Kursziels ist einerseits durch das gestiegene gesamtwirtschaftliche Risiko bedingt und von Seiten der Unternehmensdaten in erster Linie durch die nunmehrige Nettoverschuldung begründet. Damit die getätigten Akquisitionen wertsteigernd wirken, muss STRABAG in erster Linie die Gewinnspannen in diesen Gesellschaften steigern. Bedingt durch die bereits erwähnte unsichere Wirtschaftlage sind wir jedoch in unseren Schätzungen betreffend steigender Gewinnspannen zurückhaltender als der Unternehmensausblick.
+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der CEE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis
+ Westliches Bauunternehmen mit dem höchsten CEE-Anteil am Umsatz
- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten
Empfehlung:
Wir reduzieren das auf verschiedenen Bewertungsmethoden basierende Kursziel auf EUR 45,00 von zuvor EUR 50,00 und stufen die Anlageempfehlung auf „Halten“ herab.
Während die Zahlen zum 2. Quartal im Rahmen unserer Erwartungen ausfielen war die aufgrund der Vielzahl der Zukäufe erwartete Revision des Ausblicks positiv zu notieren. Das erwartete Bauleistungs- und Umsatzwachstum für 2008 beläuft sich nunmehr auf 25 % im Jahresvergleich im Unterschied zu 15 % zuvor. Die Margensteigerung beim operativen Gewinn wurde mit 20 Basispunkten beziffert was eine Revision nach unten von zuvor +50 Basispunkten entspricht, und die durch die Margenverwässerung aus den Zukäufen bedingt ist. Auf unser Modell wirken sich die Akquisition durch eine Erhöhung der Schätzungen zu Umsatz und operativen Gewinn aus. Der durch die Konsolidierungen bedingte gestiegene Zinsaufwand drückt jedoch auf den Nettogewinn den wir für 2008 auf EUR 256,8 Mio. von zuvor EUR 277,4 Mio. schätzen. Die Reduktion des Kursziels ist einerseits durch das gestiegene gesamtwirtschaftliche Risiko bedingt und von Seiten der Unternehmensdaten in erster Linie durch die nunmehrige Nettoverschuldung begründet. Damit die getätigten Akquisitionen wertsteigernd wirken, muss STRABAG in erster Linie die Gewinnspannen in diesen Gesellschaften steigern. Bedingt durch die bereits erwähnte unsichere Wirtschaftlage sind wir jedoch in unseren Schätzungen betreffend steigender Gewinnspannen zurückhaltender als der Unternehmensausblick.
+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der CEE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis
+ Westliches Bauunternehmen mit dem höchsten CEE-Anteil am Umsatz
- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten
Empfehlung:
Wir reduzieren das auf verschiedenen Bewertungsmethoden basierende Kursziel auf EUR 45,00 von zuvor EUR 50,00 und stufen die Anlageempfehlung auf „Halten“ herab.