Erste Bank erwartet nicht allzu viel von der kommenden Handelswoche

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Hoch 5.898,11 Tief 5.824,18 Vortag 5.852,36
Erste Bank erwartet nicht allzu viel von der kommenden Handelswoche

Aktuell beherrschen ein weiter sinkender Ölpreis sowie ein sich gegenüber dem US Dollar weiterhin abschwächender EURO das Marktgeschehen. Allerdings konnte der fallende Ölpreis die Aktienmärkte nur kurzfristig beflügeln, da die sinkenden Rohstoffpreise vermehrt als Signal der sich abschwächenden Konjunktur gesehen werden. Nach einer positiven Kursentwicklung Ende August gab der ATX in der ersten Septemberwoche wieder deutlich um rund 3.8% nach. Ohne wesentlichen Newsflow legte die Aktie von bwin gegen den Markttrend deutlich um 8,8% zu. Auch Papiere von Zumtobel (+6,6%) waren gefragt nachdem der Titel bereits seit Jahresbeginn deutlich verloren hat. Aber auch die Telekom Austria konnte sich in einem schwachen Markt mit +2,2% gut behaupten. Dem gegenüber führt die voestalpine mit einem deutlichen Minus von -9,5% die Liste der Verlierer an. Hauptverantwortlich dafür sind gestiegene Sorgen des Marktes in Bezug auf die Stahlkonjunktur. Entsprechend dem deutlich gesunkenen Ölpreis gaben auch die Papiere der OMV mit einem Verlust von 7,6% deutlich nach. Aber auch der Verbund als indirekter Profiteur hoher Ölpreise gab mit 6,6% doch recht deutlich nach. Nach dem Auslaufen der Berichtssaison wird der fundamental Newsflow in der kommenden Woche gering sein. Daher wird sich das Hauptaugenmerk der Märkte auf Makroindikatoren richten, die im Moment kaum positive Signale geben. In Summe erwarten wir daher nicht allzu viel von der kommenden Handelswoche.