Erste Bank bestätigt Verkauf-Empfehlung
Erste Bank bestätigt Verkauf-Empfehlung
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2005 reflektieren die schwierige Situation des Unternehmens. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 35% auf EUR 124,2 Mio. zurück. Der Rückgang beim Umsatz sowie der anhaltende Preisdruck zeigten sich deutlich beim Bruttoergebnis, das von EUR 12,4 Mio. im ersten Halbjahr 2004 auf EUR 3,6 Mio. fiel. Mit dem schwachen Bruttoergebnis konnten die operativen Kosten nicht gedeckt werden und Gericom musste in den ersten sechs Monaten 2005 ein stark negatives EBIT von EUR minus 5,1 Mio. hinnehmen (EBIT Vorjahr: EUR +2,5 Mio.). Der Periodenfehlbetrag im ersten Halbjahr 200 (EUR minus 6,5 Mio.) war zusätzlich von außerordentlichen Abschreibungen von latenten Steuern belastet.
Eine Erholung im Konsumelektroniksegment ist auch weiterhin nicht zu erwarten. Man muss somit auch weiterhin von einem massiven Wettbewerb zwischen den einzelnen Herstellern als auch zwischen den großen Vermarktungsketten ausgehen. Aufgrund des weiterhin sehr hohen Wettbewerbs sehen wir für Gericom keine Chance, die Preise und die Mengen wiederum deutlich zu erhöhen. Von einer Verbesserung bei der Bruttomarge kann somit nicht ausgegangen werden. Angesichts des weiterhin sehr schwierigen Umfelds erwarten wir, dass das Unternehmen auch in den kommenden Quartalen nicht aus der Verlustzone herauskommen wird. Wir gehen somit in den Geschäftsjahren 2005 und 2006 von deutlich höheren Verlusten je Aktie aus. Unsere neuen Schätzungen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 belaufen sind nun auf EUR minus 0,94 (zuvor EUR minus 0,13) sowie EUR minus 0,19 (zuvor EUR minus 0,02).
Der Turnaround im Geschäftsjahr 2007 erscheint aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. Für das Geschäftsjahr 2007 gehen wir somit jetzt von einem leichten Verlust von EUR minus 0,01 je Aktie aus. Zuvor gingen wir in unseren 2007 Schätzungen von einer schwarzen Null aus. Das Risiko von weiteren negativen Nachrichten und deutlichen Kursabschläge ist bei der Aktie weiterhin als sehr hoch einzustufen. Wir bestätigen unsere Verkaufen-Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 2 je Aktie.
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2005 reflektieren die schwierige Situation des Unternehmens. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 35% auf EUR 124,2 Mio. zurück. Der Rückgang beim Umsatz sowie der anhaltende Preisdruck zeigten sich deutlich beim Bruttoergebnis, das von EUR 12,4 Mio. im ersten Halbjahr 2004 auf EUR 3,6 Mio. fiel. Mit dem schwachen Bruttoergebnis konnten die operativen Kosten nicht gedeckt werden und Gericom musste in den ersten sechs Monaten 2005 ein stark negatives EBIT von EUR minus 5,1 Mio. hinnehmen (EBIT Vorjahr: EUR +2,5 Mio.). Der Periodenfehlbetrag im ersten Halbjahr 200 (EUR minus 6,5 Mio.) war zusätzlich von außerordentlichen Abschreibungen von latenten Steuern belastet.
Eine Erholung im Konsumelektroniksegment ist auch weiterhin nicht zu erwarten. Man muss somit auch weiterhin von einem massiven Wettbewerb zwischen den einzelnen Herstellern als auch zwischen den großen Vermarktungsketten ausgehen. Aufgrund des weiterhin sehr hohen Wettbewerbs sehen wir für Gericom keine Chance, die Preise und die Mengen wiederum deutlich zu erhöhen. Von einer Verbesserung bei der Bruttomarge kann somit nicht ausgegangen werden. Angesichts des weiterhin sehr schwierigen Umfelds erwarten wir, dass das Unternehmen auch in den kommenden Quartalen nicht aus der Verlustzone herauskommen wird. Wir gehen somit in den Geschäftsjahren 2005 und 2006 von deutlich höheren Verlusten je Aktie aus. Unsere neuen Schätzungen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 belaufen sind nun auf EUR minus 0,94 (zuvor EUR minus 0,13) sowie EUR minus 0,19 (zuvor EUR minus 0,02).
Der Turnaround im Geschäftsjahr 2007 erscheint aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. Für das Geschäftsjahr 2007 gehen wir somit jetzt von einem leichten Verlust von EUR minus 0,01 je Aktie aus. Zuvor gingen wir in unseren 2007 Schätzungen von einer schwarzen Null aus. Das Risiko von weiteren negativen Nachrichten und deutlichen Kursabschläge ist bei der Aktie weiterhin als sehr hoch einzustufen. Wir bestätigen unsere Verkaufen-Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 2 je Aktie.