Erste Bank reduziert Kursziel auf 2 Euro
Erste Bank reduziert Kursziel auf 2 Euro
Das Unternehmen veröffentlichte enttäuschende Zahlen für das erste Quartal 2005. Der anhaltend massive Wettbewerb im gesamten Konsumelektronikbereich und die weiterhin bestehende schwache wirtschaftliche Situation in Deutschland bewirkten eine Umsatzrückgang von minus 31,4% auf EUR 77,6 Mio. Das Bruttoergebnis im ersten Quartal 2005 war mit EUR 3,5 Mio. positiv. Die Bruttomarge mit 4,5% jedoch nach wie vor unbefriedigend. Zusätzlich zu den schwierigen Rahmenbedingungen waren die Ergebnisse mit einer aus einem Rechtsstreit resultierenden außerordentlichen Aufwendung von EUR 1 Mio. belastet. Gericom musste wiederum ein negatives EBIT von EUR –1,5 Mio. hinnehmen. Es ist aber hervorzuheben, dass das EBIT auch ohne diesen Einmaleffekt negativ gewesen wäre. Abzüglich der Zinsbelastung und der Steuern beläuft sich der Fehlbetrag im ersten Quartal 2005 auf EUR –1,7 Mio. (EUR -0,17 je Aktie).
Da im Kernmarkt Deutschland keine Erholung der Rahmenbedingungen in Sicht ist und ein sich beschleunigender Preis- und Margendruck erwartet wird, gehen wir von keiner substanziellen Erholung im gesamten Konsumelektroniksegment aus. Der massive Wettbewerb einhergehend mit weiterhin fallenden Preisen sollte sich in Gericoms Zahlen – trotz der zuletzt vorgenommenen Restrukturierungen und Kostenanpassungen – deutlich widerspiegeln. Wir revidieren deshalb unsere Schätzungen für die betrachteten drei Geschäftsjahre merklich nach unten.
Basierend auf einem erwarteten deutlichen Umsatzrückgang und einer anhaltend schwachen Bruttomarge gehen wir jetzt für das Geschäftsjahr 2005 von einem Verlust von –0,13 je Aktie (zuvor EUR 0,02) aus. Für das Geschäftsjahr 2006 schätzen wir einen leichten Rückgang beim Umsatz. Mit weiteren Anpassungen bei der Kostenstruktur sollte aber wiederum ein leicht positives EBIT möglich sein, das aber die geschätzte Zinsbelastung nicht zur Gänze abdecken kann. Wir gehen somit von einem leichten Verlust je Aktie von EUR –0,02 aus (zuvor EUR 0,06). Im Geschäftsjahr 2007 schätzen wir erstmalig wieder ein leicht positives Jahresergebnis und einen Gewinn je Aktie von EUR 0,01. Aufgrund der deutlichen Revision der Schätzungen nach unten, der sich weiterhin nicht erhellenden Marktaussichten und der Unsicherheit bezüglich des weiteren Werdegangs des Unternehmen reduzieren wir unser Kursziel auf EUR 2 (zuvor EUR 2,80) und bestätigen unsere „Verkaufen“ Empfehlung.
Das Unternehmen veröffentlichte enttäuschende Zahlen für das erste Quartal 2005. Der anhaltend massive Wettbewerb im gesamten Konsumelektronikbereich und die weiterhin bestehende schwache wirtschaftliche Situation in Deutschland bewirkten eine Umsatzrückgang von minus 31,4% auf EUR 77,6 Mio. Das Bruttoergebnis im ersten Quartal 2005 war mit EUR 3,5 Mio. positiv. Die Bruttomarge mit 4,5% jedoch nach wie vor unbefriedigend. Zusätzlich zu den schwierigen Rahmenbedingungen waren die Ergebnisse mit einer aus einem Rechtsstreit resultierenden außerordentlichen Aufwendung von EUR 1 Mio. belastet. Gericom musste wiederum ein negatives EBIT von EUR –1,5 Mio. hinnehmen. Es ist aber hervorzuheben, dass das EBIT auch ohne diesen Einmaleffekt negativ gewesen wäre. Abzüglich der Zinsbelastung und der Steuern beläuft sich der Fehlbetrag im ersten Quartal 2005 auf EUR –1,7 Mio. (EUR -0,17 je Aktie).
Da im Kernmarkt Deutschland keine Erholung der Rahmenbedingungen in Sicht ist und ein sich beschleunigender Preis- und Margendruck erwartet wird, gehen wir von keiner substanziellen Erholung im gesamten Konsumelektroniksegment aus. Der massive Wettbewerb einhergehend mit weiterhin fallenden Preisen sollte sich in Gericoms Zahlen – trotz der zuletzt vorgenommenen Restrukturierungen und Kostenanpassungen – deutlich widerspiegeln. Wir revidieren deshalb unsere Schätzungen für die betrachteten drei Geschäftsjahre merklich nach unten.
Basierend auf einem erwarteten deutlichen Umsatzrückgang und einer anhaltend schwachen Bruttomarge gehen wir jetzt für das Geschäftsjahr 2005 von einem Verlust von –0,13 je Aktie (zuvor EUR 0,02) aus. Für das Geschäftsjahr 2006 schätzen wir einen leichten Rückgang beim Umsatz. Mit weiteren Anpassungen bei der Kostenstruktur sollte aber wiederum ein leicht positives EBIT möglich sein, das aber die geschätzte Zinsbelastung nicht zur Gänze abdecken kann. Wir gehen somit von einem leichten Verlust je Aktie von EUR –0,02 aus (zuvor EUR 0,06). Im Geschäftsjahr 2007 schätzen wir erstmalig wieder ein leicht positives Jahresergebnis und einen Gewinn je Aktie von EUR 0,01. Aufgrund der deutlichen Revision der Schätzungen nach unten, der sich weiterhin nicht erhellenden Marktaussichten und der Unsicherheit bezüglich des weiteren Werdegangs des Unternehmen reduzieren wir unser Kursziel auf EUR 2 (zuvor EUR 2,80) und bestätigen unsere „Verkaufen“ Empfehlung.