Umsatz des Technologiekonzerns Miba auf 1,2 Mrd. Euro gewachsen
Wachstumstreiber des oberösterreichischen Familienunternehmens sind Geschäfte mit Technologien für Windkraft und Elektromobilität
Der Umsatz des oberösterreichischen Technologiekonzerns Miba wächst seit 15 Jahren im Durchschnitt jährlich um 8 Prozent. Im Geschäftsjahr 2023/24 (per 31. Jänner) setzte das Familienunternehmen 1,205 Mrd. Euro um, was einem Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem Jahr davor bedeutet. Wachstumstreiber seien Windenergie-Geschäfte und Technologien für batteriebetriebene Fahrzeuge, sagte Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Linz.
Die Umsätze mit Kundinnen und Kunden aus der Windenergie hätten sich in den vergangenen zwei Jahren verdreifacht, meinte er weiters, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Miba produziert etwa Maschinen zum Bau von Offshore-Anlagen. Auch im Bereich der eMobility habe es im selben Zeitraum eine Steigerung des Umsatzes um das Dreifache gegeben.
Das Wachstum stamme überproportional aus dem Industriegütermarkt, dort erzielte das Unternehmen mit Sitz in Laakirchen 60 Prozent des Umsatzes. 40 Prozent erwirtschaftete es in der Automobilbranche. Die Eigenkapitalquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 53,8 Prozent. Diese "finanzielle Solidität", wie es Mitterbauer nannte, ermögliche es, dass wie im Jahr 2023/24 auch heuer wieder rund 130 Mio. Euro investiert werden.
Besonders hob der Vorstandsvorsitzende die "Innovationskraft" des Unternehmens hervor. Im vergangenen Geschäftsjahr sei man erneut unter den Top drei im Ranking der Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen gelandet. Insgesamt halte man 422 Patente; 300 Beschäftigte sind bei der Miba für Forschung und Entwicklung tätig.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 7.622 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 29 Standorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, 2.976 davon in Österreich.
ker/ver/kre
ISIN AT0000734835 WEB http://www.miba.com