Marinomed meldet mehr Umsatz im 1. Halbjahr, Betriebsverlust steigt
Möglicher Aufschwung Anfang 2024 erwartet
Das börsennotierte Korneuburger Pharmaunternehmen Marinomed hat im 1. Halbjahr seinen Umsatz um 7 Prozent auf 5,2 Mio. Euro gesteigert, der Betriebsverlust (EBIT) stieg jedoch von -2,5 Mio auf -2,9 Mio. Euro, was mit höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie gestiegenen Personalkosten begründet wird. Für die zweite Jahreshälfte wird eine schwächere Entwicklung erwartet, ein möglicher Aufschwung zu Jahresbeginn 2024.
"Unsere oberste Priorität ist die Kommerzialisierung unserer Assets Tacrosolv und Budesolv", sagte CEO Andreas Grassauer am Donnerstag laut Mitteilung. Für beide Projekte wolle man bis Ende des Jahres einen Lizenzvertrag abschließen. Der zweite Schwerpunkt sei der nachhaltige Ausbau des Carragelose-Geschäfts. Carragelose wird als Virusblocker gegen Covid-19 und gegen Grippe sowie Erkältungskrankheiten vermarktet. Durch die Markteinführung in Mexiko könne man nun einen Markt von weiteren 120 Millionen Menschen erschließen.
ivn/sag
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