Miba baut Standort in Südoststeiermark um 15 Mio. Euro aus

Spatenstich für Vergrößerung von etwa 3.000 auf rund 6.300 Quadratmeter Fläche - 40 neue Arbeitsplätze am Leistungselektronikstandort in Kirchbach-Zerlach geplant

Das oberösterreichische Technologieunternehmen Miba baut seinen Standort im südoststeirischen Kirchbach-Zerlach kräftig aus: Es soll ein zusätzliches, zweigeschossiges Gebäude entstehen. Damit vergrößert die Miba AG das Leistungselektronikwerk von rund 3.000 auf etwa 6.300 Quadratmeter Fläche. Gleichzeitig entstehen dadurch rund 40 neue Arbeitsplätze. Rund 15 Mio. Euro werden investiert, hieß es am Freitag beim Spatenstich.

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Ob in Fahrzeugen, medizinischen Geräten oder der Messtechnik: Leistungs- und Hochspannungswiderstände, die in der rund 3.200 Einwohner großen Gemeinde unter der Marke "EBG Resistors" produziert werden, findet man in vielen Bereichen der Leistungselektronik. In Stromnetzen sorgen sie für eine möglichst verlustarme Energieübertragung, beim Abstellen von E-Autos beispielsweise für den sicheren Abbau der vorhandenen Spannung.

Gerade die Energiewende und das Wachstum der E-Mobilität führten zu einem erhöhten Bedarf an Leistungselektronik. So stieg der Umsatz der Elektronischen Bauelemente GmbH (EBG) in Kirchbach-Zerlach von rund 13 Mio. Euro im Jahr 2010 auf rund 37 Mio. Euro 2022 an. Die EBG gehört bereits seit 2010 zur Miba.

Das Wachstum soll sich nun auch in der Erweiterung des südoststeirischen Werksstandorts widerspiegeln: Die auf mehr als die doppelte Größe anwachsende Fläche soll einerseits für Produktion, andererseits für Forschung, Vertrieb und Verwaltung genutzt werden. Der Ausbau soll voraussichtlich in ein bis eineinhalb Jahren abgeschlossen sein, hieß es auf APA-Anfrage.

Auch wolle man durch die Vergrößerung bisherige Produktionsabläufe optimieren: "Durch das stark vergrößerte Platzangebot können wir unsere bisherige Außenproduktion in St. Stefan im Rosental in den Werksstandort Kirchbach integrieren. Das spart nicht nur Zeit und organisatorischen Aufwand, es reduziert auch Transporte und hilft so der Umwelt", erklärte EBG-Geschäftsführer und Werksleiter Louis Klein.

Über die Investition zeigte sich auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Kirchbach-Zerlach, Anton Prödl, erfreut: "Hightech für die Energiewende und für die Mobilität von morgen schafft Wachstum und sichere, zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Das gilt auch für ländliche Regionen, der Miba-Standort in Kirchbach ist dafür das beste Beispiel."

dok/kor/kre

ISIN AT0000734835 WEB http://www.miba.com