Wiener Privatbank - Keine gemeinsam vorgehende Mehrheit mehr
Großaktionär Berger veräußerte Teil seiner Anteile - Dennoch stabile Mehrheit unter Aktionären
Unter den Aktionären der Wiener Privatbank hat es eine Verschiebung gegeben. Großaktionär Eduard Berger hat einen Teil seiner Anteile verkauft, damit hat das bisher gemeinsam vorgehende Gespann von Berger, Günter Kerbler, K5 Privatstiftung und Helmut Hardt bzw. deren Beteiligungsunternehmen seine hauchdünne Mehrheit (50,2 Prozent der Stimmrechte) verloren, geht aus Pflichtmitteilungen hervor.
Berger ist zugleich aus der Vereinbarung ausgeschieden und hält nur mehr knapp 2 Prozent der Aktien. Inhaltlich dürfte sich dadurch wenig ändern, heißt es in der Bank. Die gemeinsam vorgehenden Aktionäre halten immer noch 45,92 Prozent der Stimmen, aber auch andere Großaktionäre, etwa Johann Kowar mit fast 10 Prozent, der auch einen Sitz im Aufsichtsrat hat, würden die aktuelle Geschäftspolitik mittragen.
(Schluss) tsk/kan