IMMOFINANZ: Operatives Ergebnis und Konzerngewinn im Startquartal 2021 auf Topniveau

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IMMOFINANZ: Operatives Ergebnis und Konzerngewinn im Startquartal 2021 auf Topniveau



Starkes Konzernergebnis mit einem Gewinn von EUR 123,1 Mio.
FFO 1 von EUR 34,5 Mio. zeigt professionelles Krisenmanagement in auslaufender Pandemie
Vermietungsgrad auf hohem Niveau von 94,5%
Verfügbare liquide Mittel in Höhe von EUR 1,0 Mrd. (inkl. Kreditlinie)

Die IMMOFINANZ erzielte im noch stark von der Covid-19-Krise geprägten Startquartal 2021 deutliche Steigerungen beim operativen Ergebnis sowie beim Konzernergebnis. Der Konzern verfügt über eine robuste Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 46,3% und verfügbaren liquiden Mitteln in der Höhe von EUR 1,0 Milliarde. Der EPRA NTA stieg seit Jahresbeginn um 3,7% auf EUR 28,9 je Aktie.

Die Mieterlöse verbesserten sich im 1. Quartal 2021 um 0,5% auf EUR 74,8 Mio. Ein krisenbedingter Anstieg der Mietforderungsabschreibungen aus dem Asset Management führte allerdings zu deutlich höheren Immobilienaufwendungen. Das Ergebnis aus Asset Management liegt daher mit EUR 54,9 Mio. um 7,7% unter dem Vorjahresniveau. Durch Verbesserungen beim Ergebnis aus Immobilienverkäufen und Immobilienentwicklung sowie aufgrund von Einsparungen konnte das operative Ergebnis allerdings um 6,7% auf EUR 46,4 Mio. gesteigert werden. Das Finanzergebnis drehte auf EUR 79,7 Mio. klar ins Plus und enthält eine Wertaufholung für den S IMMO-Anteil aufgrund des gestiegenen Aktienkurses der S IMMO in der Höhe von EUR 85,3 Mio. Das Konzernergebnis in Höhe von EUR 123,1 Mio. liegt damit signifikant über dem Vorjahresniveau.

„Das erste Quartal war noch deutlich von der Pandemie geprägt, dennoch haben wir in diesem Umfeld stark performt und sowohl unser operatives Ergebnis als auch das Konzernergebnis deutlich verbessert. Aktuell sind unsere Retail-Immobilien wieder fast vollumfänglich geöffnet, wir sehen auch vielversprechende Entwicklungen bei den Besucherzahlen und den Umsätzen der Einzelhändler“, sagt Ronny Pecik, CEO der IMMOFINANZ. „Angesichts der Fortschritte bei den EU-weiten Impfkampagnen sind wir für den weiteren Jahresverlauf positiv gestimmt und arbeiten an einer wertschaffenden Expansion mit unseren krisenresistenten Immobilienmarken, wie etwa zuletzt durch die Akquisition einer Büroimmobilie in Bukarester Toplage, sowie weiteren Zukäufen für unser Nahversorger-Retailformat STOP SHOP.“

Der FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (vor Steuern und inklusive Zinsabgrenzung für Anleihen) beträgt EUR 34,5 Mio. (Q1 2020: EUR 40,0 Mio.). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die im Jahresvergleich krisenbedingt gestiegenen Mietforderungsabschreibungen aus dem Asset Management zurückzuführen, die ein wesentlicher Beitrag für die Unterstützung der Mieter während der Pandemie sind. Der FFO 1 je Aktie beläuft sich auf EUR 0,28 nach EUR 0,40 im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wobei der überproportionale Rückgang aus der gestiegenen Aktienanzahl resultiert.

Vermietungsgrad auf hohem Niveau

Das Immobilienportfolio ist per Ende März 2021 auf 216 Objekte mit einem Buchwert von EUR 5,1 Mrd. gewachsen. Davon entfallen rund 64% auf den Büro- und rund 35% auf den Einzelhandelsbereich. Der Vermietungsgrad liegt bei hohen 94,5% (31. Dezember 2020: 96,0%), wobei die Büroimmobilien zu 91,3% und die Retail-Objekte zu 97,4% vermietet sind. Die Bruttorendite beträgt 5,8% auf Basis der IFRS-Mieterlöse und 6,1% auf Basis der Mietvorschreibung.

EUR 1 Milliarde verfügbare liquide Mittel

Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 46,3% (31. Dezember 2020: 45,1%) und liquiden Mitteln von EUR 900,0 Mio. Darüber hinaus steht eine wiederholt ausnutzbare Kreditlinie in der Höhe von EUR 100,0 Mio. zur Verfügung. Der Netto-Loan-to-Value liegt mit 39,5% auf einem konservativen Niveau (31. Dezember 2020: 37,8%). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten ist 4,0 Jahre und die durchschnittlichen Finanzierungskosten betragen 1,98% p.a. inklusive Derivate (31. Dezember 2020: 1,99%). Die Hedging-Quote liegt bei hohen 87,3%, und der unbelastete Asset-Pool (Immobilienvermögen und S IMMO-Aktien zum EPRA NAV) beträgt EUR 2,0 Mrd. bzw. 35,9% (31. Dezember 2020: EUR 2,0 Mrd. bzw. 34,9%).

EPRA-Kennzahlen und Buchwert je Aktie verbessert

Der EPRA NTA je Aktie erhöhte sich seit Jahresbeginn um 3,7% auf EUR 28,9 (31. Dezember 2020: EUR 27,8). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Konzernergebnisses zurückzuführen. Der Buchwert je Aktie stieg um 4,1% auf EUR 26,2 (31. Dezember 2020: EUR 25,2).