Investor Vitek knackte bei Immofinanz die 10-Prozent-Schwelle
Tschechischer Milliardärssohn stockte seinen Anteil an dem in Wien börsennotierten Immo-Unternehmen auf
Der tschechische Investor Radovan Patrick Vitek hat sein Engagement bei der börsennotierten Immofinanz AG ausgebaut und die 10-Prozent-Schwelle geknackt. Am Mittwoch hat Vitek an dem Unternehmen mit rund 2,2 Mrd. Euro Börsenwert 10,01 Prozent gehalten, hieß es am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung. Der Investor ist erst seit kurzem beteiligt, Mitte April wurde ein Anteil von 8,38 Prozent bekannt; damals war die Mitteilung nach Überschreiten der 4-Prozent-Schwelle nötig.
Vitek Junior ist der Sohn von Radovan Vitek, dem zweitreichsten Tschechen, dessen Vermögen unlängst auf knapp 5 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro) geschätzt wurde. Die 8,38 Prozent hatte Vitek jun. seinem Landsmann Tomas Krsek abgekauft, der Mitte 2020 eingestiegen war. Mit 13,4 Prozent war nach letzten Angaben die ebenfalls börsennotierte s Immo an der Immofinanz beteiligt, diese hielt zuletzt 26,5 Prozent an der s Immo und bemüht sich um eine Mehrheitsübernahme der s Immo. Das öffentliche Übernahmeoffert der Immofinanz für die s Immo liegt nach längerer Prüfung durch die Übernahmekommission erst seit Mittwoch vor, die Annahmefrist läuft bis 16. Juli. Die s Immo ist an der Börse aktuell mit rund 1,6 Mrd. Euro bewertet.
(Schluss) sp/gru