Bet-at-home in den ersten drei Quartalen 2020 mit weniger Erlös

Corona traf Online-Anbieter hauptsächlich im Sportbereich, Glücksspiel von Krise unberührt

Der börsennotierte Online-Wett- und -Glücksspielanbieter bet-at-home hat in den ersten drei Quartalen 2020 weniger erlöst und auch weniger verdient. Der Bereich Glücksspiel war von der Coronakrise "nicht negativ betroffen", wie der Konzern mit österreichischen Wurzeln am Montag betonte. Im massiv unter den Pandemiebekämpfungsmaßnahmen leidenden Sportbereich kam bet-at-home zugute, dass im Sommer wieder internationale Tennisturniere ausgetragen wurden.

2,51 EUR +0,40%
Hoch 2,51 Tief 2,50 Vortag 2,50

Tennis ist nach Fußball für bet-at-home der zweitwichtigste Umsatzträger bei den Sportwetten. Das Wett- und Spielvolumen ging in den ersten neun Monaten auf 2,1 Mrd. Euro zurück, nach 2,4 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum 2019. Der Bruttospielertrag schrumpfte wegen Corona und strengerer Zockregeln in einigen Ländern von 107 Mio. auf 93 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 27 Mio. auf 23 Mio. Euro. Im dritten Quartal fiel das EBITDA mit 7,2 Mio. Euro deutlich besser aus als im Vorjahreszeitraum (5,6 Mio.).

An der Prognose für das Gesamtjahr 2020 hält der Vorstand fest, er erwartet einen Bruttospielertrag von 120 Mio. bis 132 Mio. Euro und ein EBITDA von 23 Mio. bis 27 Mio. Euro.

(Schluss) snu/ivn