Auch bet-at-home erhielt Sportwettenlizenz für Deutschland
Nach Novomatic kam auch Online-Anbieter mit Wurzeln in Österreich zum Zug
Nach der Novomatic-Tochter Admiral hat mit bet-at-home ein weiterer Anbieter mit Wurzeln in Österreich eine Sportwettenkonzession für Deutschland erhalten. Das Regierungspräsidium in Darmstadt, das für die deutschlandweite Vergabe zuständig ist, habe am 2. November dem Antrag der bet-at-home.com Internet Ltd. stattgegeben, teilte das in Frankfurt börsennotierte Unternehmen am Dienstag mit. In Deutschland wurde jahrelang um eine Reform des Glücksspielmarktes gerungen.
Heuer ist der dritte Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten. Im Oktober hatten die ersten 15 Sportwettenanbieter, darunter die Admiral Sportwetten GmbH, gleichzeitig eine Lizenz erhalten. 46 Anbieter hatten einen Antrag gestellt. Die Konzessionsinhaber dürfen ihre Wetten online und/oder über Annahmestellen anbieten.
Das monatliche Einsatzlimit ist laut bet-at-home mit 1.000 Euro pro Kunde beschränkt; unter bestimmten Bedingungen kann es auf 10.000 Euro sowie bei einer limitierten Anzahl von Kunden auf 30.000 Euro erhöht werden. Sogenannte Ereigniswetten sind verboten, ein Anschluss an die zentrale Spielersperrdatenbank ist vorgeschrieben.
(Schluss) snu/ivn