ATB Spielberg - Gericht genehmigte Transfer von Maschinenpark
Rekurs von Insolvenzschutzverband abschlägig beschieden
Das Landesgericht Leoben - bei dem die Insolvenz des obersteirischen Antriebstechnikherstellers ATB Spielberg verhandelt wird - hat dem Rekurs der ISA (Insolvenzschutzverband für Arbeitnehmer) gegen die Genehmigung des Maschinenparkverkaufes nicht stattgegeben. Dem Rekurs wäre aufschiebende Wirkung zugekommen, die Belegschaft ist gegen die Verlagerung der Maschinen in andere Unternehmen der Gruppe.
Die ATB-Gruppe könne mit der Verlagerung der Maschinen planmäßig fortfahren, wie von einer Sprecherin am Dienstag mitgeteilt wurde. "Es ist sehr wichtig, dass das Gericht zu dieser Entscheidung gekommen ist. Damit können wir mit der Umsetzung des Sanierungsplans fortfahren. Alles andere hätte den betroffenen Mitarbeitern erneut falsche Hoffnungen vermittelt," sagte Geschäftsführer Rolf Primigg.
Der Gläubigerausschuss hatte zunächst dem Kaufangebot der ATB-Gruppe für bestimmte Vermögenswerte der ATB Spielberg GmbH zugestimmt. Die Maschinen sollen nach Polen und Serbien in andere Betriebe der Gruppe gebracht werden.
(Schluss) pek/ivn