Weitere Expansion in Zentral- und Osteuropa

Weitere Expansion in Zentral- und Osteuropa
Unified Communications Spezialist eröffnet Niederlassung in Ungarn

Die TOPCALL International AG (Wiener Börse TOPC) hat Anfang Jänner 2004 eine Tochtergesellschaft in Budapest gegründet. Das Unternehmen war bereits seit März 2002 mit einer Repräsentanz auf dem ungarischen Markt vertreten. Nach der Gründung einer Niederlassung in Polen im Oktober 2003 setzt TOPCALL damit einen weiteren Expansionsschritt in die Kernmärkte Zentral- und Osteuropas.

"Kundennähe ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir uns entschlossen, wichtige Märkte wie Ungarn oder Polen direkt zu bearbeiten", erklärt TOPCALL-CEO Herbert Blieberger. Vorerst vier Mitarbeiter beraten von Budapest aus Großkunden im Bankenbereich und Transportwesen bei innovativen Kommunikationslösungen. Weitere Projekte sind bereits in der Pipeline.

Vor allem durch den bevorstehenden EU-Beitritt Ungarns erwartet TOPCALL in den nächsten Jahren eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und eine deutliche Erhöhung der IT-Investitonen. "Das wirtschaftliche Potenzial der CEE-Staaten ist beträchtlich. Ungarn ist mit rund 10 Mio. Einwohnern ein sehr interessanter Markt. Durch niedrige Zölle und die Errichtung von 120 steuerlich begünstigten Sonderwirtschaftszonen wurde das Land für ausländische Investoren zu einem der beliebtesten Transformationsländer der Region", so Blieberger. TOPCALL sieht daher vor allem die nationalen Niederlassungen transnationaler Konzerne als potentielle Kunden. "Auch die mittlerweile gut entwickelte ungarische Bankenlandschaft ist für uns interessant. TOPCALL verfügt in dieser Branche über großes Kno-how", meint der CEO.