Burgenland Holding mit höherem Periodenüberschuss im ersten Halbjahr

Anstieg von 9,7 auf 10,2 Mio. Euro - Höhere Dividendenausschüttung der Energie Burgenland AG ausschlaggebend

Die börsennotierte Burgenland Holding hat im ersten Halbjahr 2019/20 einen Periodenüberschuss von 10,2 Mio. Euro erzielt. Dieser lag damit um 5,2 Prozent über dem Vorjahres-Vergleichswert von 9,7 Mio. Euro. Zurückzuführen ist der Anstieg laut dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht auf die im Vergleich zum Vorjahr höhere Dividendenausschüttung der Energie Burgenland AG.

84,00 EUR +3,07%
Hoch 84,00 Tief 84,00 Vortag 81,50

Die Beteiligungserträge der Burgenland Holding stiegen im ersten Halbjahr um 5,1 Prozent auf 10,3 Mio. Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 81,8 Mio. Euro. Das Eigenkapital lag im ersten Halbjahr 2019/20 bei 80,5 Mio. Euro und damit um 0,5 Prozent höher als der Vorjahres-Vergleichswert (80,1 Mio. Euro). Bei der Hauptversammlung am 13. März wurde laut dem Bericht eine Dividendenausschüttung in Höhe von 3,25 Euro je Aktie beschlossen.

Im zweiten Halbjahr sind nach Unternehmensangaben aufgrund der bereits verbuchten Dividendenausschüttung der Energie Burgenland AG keine wesentlichen Veränderungen des Ergebnisses der Burgenland Holding zu erwarten. Es sei daher mit Beteiligungserträgen zu rechnen, die leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. In Hinblick auf die "stabile Ergebnisstruktur" rechne man mit "keinen wesentlichen Risiken und Ungewissheiten".

Die Burgenland Holding AG hält 49 Prozent am Grundkapital der Energie Burgenland AG. Die restlichen 51 Prozent der Anteile werden von der Landesholding Burgenland GmbH gehalten. Das Grundkapital der Energie Burgenland AG liegt bei 34,9 Mio. Euro. Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding ist die EVN AG mit einem Anteil von 73,63 Prozent. Über zehn Prozent der Anteile werden vom Verbund und zwischen fünf und zehn Prozent von der Wien Energie gehalten.

(Schluss) puc/bel