Wiener Privatbank: Kowar gibt nachhaltiges Beteiligungsinteresse auf

Kein gemeinsames Vorgehen mehr mit anderen Kernaktionären - Anteil an der Bank auf insgesamt 9,91 Prozent reduziert

Johann Kowar, einer der Hauptaktionäre der Wiener Privatbank, gibt das "nachhaltige Beteiligungsinteresse" an der Bank auf und geht in Zukunft nicht mehr gemeinsam mit den anderen Kernaktionären vor, wie aus einer Beteiligungsmeldung hervorging. Zudem hat Kowar seinen Anteil an der Bank leicht reduziert.

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"Die Sonne Privatstiftung, Mag. Johann Kowar und deren Beteiligungsunternehmen haben als Aktionäre das nachhaltige Beteiligungsinteresse aufgegeben, weshalb diese Aktionäre nicht mehr mit den Aktionären Günter Kerbler, Helmut Hardt sowie Eduard Berger und deren jeweiligen Privatstiftungen und Beteiligungsunternehmen gemeinsam iSv § 133 Z 7 BörseG iVm § 1 Z 6 ÜbG vorgehen," hieß es in einer Beteiligungsmeldung vom Montag. Die Aktionärsgruppe um Kowar lege daher nun selbstständige börsenrechtliche Meldungen vor.

Darüber hinaus hat die von Kowar kontrollierte Kowar KG ihren Anteil von 10,90 auf 8,41 Prozent reduziert. Damit hält Kowar (über eigene Anteile sowie über die Sonne Privatstiftung, die Kowar KG und die J.K. Beteiligungs GmbH) noch insgesamt 9,91 Prozent an der Wiener Privatbank.

Der Anteil der übrigen Kernaktionäre, die noch gemeinsam vorgehen, liege nun noch 50,2 Prozent, wie auch ein Sprecher der Wiener Privatbank bestätigte. Vor den Änderungen seien es noch 62,6 Prozent.

(Schluss) bel/pro