Wiener Privatbank schüttet keine Dividende für 2019 aus
Im ersten Halbjahr kein Periodengewinn, aber positives Ergebnis für Geschäftsjahr 2020 erwartet
Die börsennotierte Wiener Privatbank wird für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende ausschütten. Der Vorstand werde dies der Hauptversammlung so vorschlagen, so die Bank am Donnerstagabend in einer Aussendung. Die Bank folge damit den Empfehlungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) in der Corona-Krise.
Die Wiener Privatbank SE werde durch Thesaurierung des Bilanzgewinnes 2019 ihre Eigenmittelausstattung (18,05 Prozent per 31.12.2019) durch Ausbau ihres Kernkapitals weiter verbessern und damit dem Wachstumsbestreben der Bank Rechnung tragen.
Die massiven Einbrüche der Kapital- und Aktienmärkte im Zuge der COVID-19-Pandemie haben das Veranlagungsergebnis zuletzt belastet. Daher werde für das erste Halbjahr 2020 auf Konzernebene kein Periodengewinn erwartet. "Trotz des erwartungsgemäß schwierigen Marktumfelds geht die Wiener Privatbank SE aufgrund ihrer Planungen aber davon aus, ein positives Jahresergebnis 2020 auf Einzelinstituts- und Konzernebene erzielen zu können", heißt es.
Wegen des derzeit geltenden Versammlungsverbots werde die für Juni 2020 geplante Hauptversammlung auf einen Termin im Oktober 2020 verschoben.
(Schluss) gru/rf