FACC - Baader Bank senkt Anlagevotum von "Add" auf "Reduce"
Auch Kursziel von 13,0 auf 7,0 Euro reduziert
Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des heimischen Flugzeugzulieferers FACC von zuvor "Add" auf "Reduce" herabgesetzt. Auch das Kursziel sehen die Baader-Experten nunmehr bei 7,0 statt zuvor 13,0 Euro.
Durch den weitgehenden Stillstand zahlreicher Airlines weltweit ist eine rasche Rückkehr auf ein Niveau vor der Coronakrise nahezu unmöglich, meinen die Analysten der Baader. "Wie alle Zulieferer für die Raumfahrtindustrie wird auch FACC massiv von dem durch die Coronavirus-Pandemie erwarteten Nachfragerückgang bei Flugzeugen betroffen sein", kommentiert der Experte Peter Rothenaicher in seiner jüngst vorgelegten Studie. Er rechnet mit zahlreichen Auftragsstornierungen in der Luftfahrtindustrie und mit damit einhergehenden drastischen Produktionskürzungen in den kommenden Jahren.
Beim Ertrag je Aktie erwartet Rothenaicher nun im Geschäftsjahr 2020 einen Verlust von 0,21 Euro je Aktie. Im darauffolgenden Jahr 2021 soll ebenso ein Minusertrag von 0,08 Euro je Aktie zu Buche stehen. 2022 erwartet er wiederum einen Gewinn von 0,26 Euro je Aktie. Bei der Dividende rechnet der Analyst sowohl im heurigen als auch in den folgenden Jahren mit keiner Ausschüttung an die Aktionäre.
Am Donnerstagvormittag notierten die Papiere von FACC an der Wiener Börse mit einem Minus von 1,20 Prozent bei 7,90 Euro.
Analysierendes Institut Baader Bank
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