Retten, was zu retten ist, meint die Erste Bank

Retten, was zu retten ist, meint die Erste Bank

Letzte Woche kam das K.O. für den ehemaligen Börsestar am Schweizer Markt. Am 1. Dezember wurde vom Management der Konkursantrag gestellt, da die Altlasten im Vergleich zur jetzigen Unternehmensstruktur doch zu hoch waren. Zusätzlich wurde noch eine starke Änderung in der Aktionärsstruktur als Mitgrund angeführt, wobei in den letzten beiden Monaten 40% der Gesellschaft gehandelt worden sind und sich die neuen Aktionäre den finanzierenden Banken gegenüber interessanterweise nicht preisgeben wollten. Damit endete die Bereitschaft der Gläubigerbanken zur weiteren Finanzierung des Unternehmens, womit dem Vorstand keine Alternative als dem Konkursantrag blieb. Ob noch eine Chance auf einen Zwangsausgleich besteht und damit auf einen weiteren Wert der Aktie, bleibt abzuwarten. Wir raten zu retten, was noch zu retten ist, da ansonsten ein Totalverlust droht.