Konkurs über Sanochemia-Tochter Alvetra u. Werfft eröffnet
Erste Gläubigerversammlung am 9. März
Über die Tochter des insolventen Wiener Pharmaunternehmens Sanochemia, die Alvetra u. Werfft GmbH, wurde am Donnerstag beim Wiener Handelsgericht das Konkursverfahren eröffnet.
Der Schuldnerin steht eine Eigenverwaltung nicht zu, zum Insolvenzverwalter wurde der Wiener Rechtsanwalt Günther Hödl bestellt, geht aus dem Handelsgerichtsakt hervor. Die erste Gläubigerversammlung, Berichtstagsatzung und allgemeine Prüfungstagsatzung findet am 9. März statt.
Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) werden die Schulden der Alvetra u. Werfft auf 800.000 Euro geschätzt. Die 100-prozentige Sanochemia-Tochter ist im Bereich Tiergesundheit und -nahrung tätig und beschäftigt drei Mitarbeiter. Bereits im Geschäftsjahr 2018/19 hatte das Unternehmen Umsatz verloren, infolgedessen wurde eine Verschmelzung mit Sanochemia angestrebt. Dazu kam es aber nicht, weil Sanochemia Mitte Dezember ein Sanierungsverfahren eröffnete. Die mit etwa 27 Mio. Euro überschuldete Konzernmutter strebt eine Fortführung an, die Tochter Alvetra nicht.
(Schluss) snu/kan