Gleitlager-Joint-Venture von Miba und deutscher Zollern gestartet

Nach Ablehnung der Kartellbehörde durch deutsche Ministererlaubnis möglich geworden

Das Gleitlager-Joint-Venture des oberösterreichischen Autoteileproduzenten Miba und des Metallverarbeiters Zollern aus Baden-Württemberg ist am Dienstag operativ gestartet. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Laakirchen in OÖ war nach der Ablehnung durch das deutsche Bundeskartellamt erst durch eine Ministererlaubnis des deutschen Wirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) möglich geworden.

580,00 EUR +0,00%
Hoch 580,00 Tief 580,00 Vortag 580,00

Die Miba brachte ihre fünf Produktionsstandorte für Motorengleitlager, die rund 20 Prozent des Umsatzes der gesamten Gruppe erwirtschaften, in das Gemeinschaftsunternehmen ein und hält nun 74,9 Prozent. Die deutsche Zollern steuerte ein Motorengleitlager- und zwei Industriegleitlager-Werke bei. Die Miba Bearing Group ist damit auf weltweit 12 Produktionsstandorte gewachsen: die acht Werke des Gemeinschaftsunternehmens und vier 2018 von John Crane übernommene, die nicht Teil des Joint Ventures sind.

(Schluss) ver/itz