Einstieg von Arca-Gruppe bei Wiener Privatbank wackelt weiter

Bis Ende Juni kein neuer Anlauf für Übernahme - Noch Gespräche mit Eigentümern

Die tschechische Arca möchte die Mehrheit an der Wiener Privatbank, sieht sich dabei aber mit Widerstand der Aufsichtsbehörden konfrontiert. Zumindest bis 30. Juni werde es keinen neuen Anlauf für den Einstieg ("Neu-Einreichung im Rahmen des Eigentümer-Kontroll-Verfahrens") geben, teilte die Wiener Privatbank am Mittwoch mit.

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Hoch 10,80 Tief 10,80 Vortag 10,70

Arca sei noch in Gesprächen mit den beiden Hauptaktionären Günter Kerbler und Johann Kowar, die 61 Prozent an der Bank halten. Die Wiener Privatbank beabsichtige aber auf jeden Fall, "eine aktive Vertriebskooperation mit Arca in Tschechien und der Slowakei aufzubauen", heißt es in der Aussendung.

(Schluss) tsk/rf