Mäßiger Jahresauftakt, Erholung in den nächsten Quartalen erwartet

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Mäßiger Jahresauftakt, Erholung in den nächsten Quartalen erwartet



Das Q1-Ergebnis der Raiffeisen Bank International (RBI) lag etwas unter den Erwartungen. Der Rückgang im Konzernergebnis (EUR 226 Mio.) um 43% gegenüber dem Vorjahr ist auf mehrere belastenden Faktoren zurückzuführen. Die Risikokosten waren zwar weiterhin sehr niedrig, stiegen aber verglichen mit dem Vorjahr um EUR 92 Mio. (Nettoauflösungen im Q1/18). Das Handelsergebnis wurde durch Bewertungsergebnisse aus Hedging negativ beeinflusst und der Verkauf des polnischen Kernbankgeschäfts belastete die Erträge. So blieb der Zinsüberschuss mit EUR 825 Mio. annährend stabil und wäre ohne Berücksichtigung des Polen-Verkaufs um rund 8% gestiegen. Das Kreditwachstum entwickelte sich stark mit +5,8% seit Jahresbeginn angetrieben vor allem durch Russland. Die NPE Ratio (Anteil der notleidenden Risikopositionen) verbesserte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5%. Die Eigenmittelquote CET 1 erhöhte sich von 13,4% zu Jahresende 2018 auf 13,6%.

Ausblick

Der Ausblick für 2019 wurde bestätigt. Obwohl die Q1-Zahlen aufgrund verschiedener Effekte etwas schwächer als erwartet ausfielen, ist eine Erholung in den kommenden Quartalen wahrscheinlich. Das starke Plus beim Kreditvolumen war eine positive Überraschung und sorgt für Wachstumsimpulse. Wir sehen die RBI auf gutem Weg unsere Gewinnprognose für 2019 zu erreichen. Die Aktie notiert trotz Kurserholung nach den Geldwäschevorwürfen noch immer rund 40% unter ihrem aktuellen Buchwert von EUR 33,4/Aktie. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.