Österreichs Banken kritisieren Rumäniens Steuerpläne

Raiffeisen-Bank-International-Chef: "Rumänische Steuer ist ein Signal an die Kreditgeber, dass sie nicht willkommen sind"

Die Pläne der rumänischen Regierung für eine zusätzliche Steuerbelastung stoßen bei den im Land tätigen österreichischen Banken auf wenig Verständnis. "Die rumänische Steuer ist ein Signal an die Kreditgeber, dass sie nicht willkommen sind", sagte Raiffeisen-Bank-International-Chef Johann Strobl am Dienstag am Rande einer Konferenz in Wien.

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Die Auswirkung der Steuer auf die Kapitalquote der rumänischen Tochterbank schätzt der Manager derzeit auf 30 Basispunkte pro Quartal. Erste-Group-Vorstand Jozef Sikela hielt sich mit Äußerungen zu den Auswirkungen der Bankensteuer zunächst zurück. Diese seien schwer kalkulierbar, sagte er in einer Podiumsdiskussion. Besorgt sei er um die rumänische Wirtschaft.

Rumänien kündigte an, ab 2019 die Bilanzsumme von Banken besteuern zu wollen. Diese Aussicht schickte die Aktien der im Land tätigen österreichischen Finanzinstitute auf Talfahrt.

(Forts. mögl.) cri

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