TOPCALL-Studie: Kommunikationssysteme von Unternehmen auf den Katastrophenfall nicht vorbereitet

TOPCALL-Studie: Kommunikationssysteme von Unternehmen auf den Katastrophenfall nicht vorbereitet
"Im Ernstfall herrscht Sendepause"

Fast die Hälfte aller Unternehmen hat keine Notfallpläne für ihre Kommunikationssysteme in der Schublade. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Internetumfrage der US Niederlassung der TOPCALL International AG. Die Untersuchung des an der Wiener Börse notierten Unified Communictions Spezialisten zeigt, dass 43 Prozent der befragten Unternehmen über keine Disaster Recovery Pläne zur raschen und vollständigen Wiederherstellung ihrer geschäftskritischen Kommunikationssysteme nach einem Infrastrukturausfall verfügen.

"Die großflächigen Stromausfälle in den USA und Kanada haben uns die Wichtigkeit aber auch Verletzlichkeit moderner Kommunikationssysteme vor Augen geführt", meint TOPCALL-CEO Herbert Blieberger. Disaster Recovery gewinnt zwar langsam aber sicher an Bedeutung, trotzdem setzen von den 54 weltweit befragten Unternehmen erst 17 Prozent eine komplett redundante Disaster Recovery Lösung mit geografisch getrennten Kommunikationssystemen ein. Dadurch wird die ständige Verfügbarkeit aller unternehmensrelevanten Kommunikationssysteme auch im Katastrophenfall (z.B. örtlicher Stromausfall, Erdbeben, Hochwasser oder Feuer) gewährleistet. Ebensoviele Unternehmen verlassen sich auf ein redundantes ausgelagertes On-Demand System. Nur ein Bruchteil (7 %) hat bereits ein mobiles Recovery Center eingerichtet. "Die Ergebnisse zeigen, dass bei Disaster Recovery Plänen für Kommunikationssysteme noch großer Aufholbedarf besteht. Gleichzeitig betrachten aber die Befragten die Aufrechterhaltung der innerbetrieblichen Kommunikation im Katastrophenfall als wichtigsten Aspekt eines Disaster Recovery Plans", erläutert Blieberger.

E-mail wichtigstes Kommunikationsmedium in Unternehmen

78 Prozent der Teilnehmer nannten E-mail als wichtigstes Kommunikationsmedium in ihrem Unternehmen, gefolgt von Telefonanlagen (PBX) und Voicemailsystemen. E-mail bildet die tragende Säule der unternehmensinternen Kommunikation, viele Konzerne tendieren dazu, darin mehr als nur ein einfaches Kommunikationsmittel zu sehen. Auch Unified Messaging und Unified Communications Plattformen verwenden E-mail-Systeme als zentralen Speicher für alle Arten von Nachrichten (Sprach-, Fax- und E-mail). E-mail wird auch in die Web-Dienste und Workflowsysteme integriert, wodurch es zum zentralen Werkzeug für die Zusammenarbeit der Unternehmen wird.

Mehr als ein Drittel der Befragten (39 %) hält Fax für ein wesentliches Kommunikationsmedium innerhalb des Unternehmens. In vielen Firmen sind Faxnachrichten nach wie vor fest in Geschäftsanwendungen und -abläufe eingebunden und spielen hier eine wichtige Rolle. Per Fax werden Rechnungen versendet, Kaufaufträge entgegengenommen und Personal-/Geschäftsunterlagen verschickt.

"Die Ergebnisse spiegeln die Bedeutung von Kommunikationssystemen im Unternehmen wider. Ich hoffe, unsere Umfrage veranlasst die Verantwortlichen dazu, geschäftskritische Kommunikationssysteme in ihre Disaster Recovery Pläne mit einzubeziehen", so Blieberger.