CLC dreht im Halbjahr alle Ertragskennzahlen ins Positive
CLC dreht im Halbjahr alle Ertragskennzahlen ins Positive
- EBITDA trotz hoher Restrukturierungskosten bei EUR 285.000
- Umsatz nach Wegfall von Camelot und Auslandstöchter sowie Ausgliederungen auf "geschrumpfter, gesunder Basis"
Das erste Geschäftshalbjahr der CLC Group zeigt bereits deutliche Restrukturierungserfolge. Seit der Mehrheitsübernahme der Gesellschaft durch die ebenfalls börsenotierte BLUeBULL AG konnten alle wesentlichen Ertragsparameter im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Das EBITDA drehte im Halbjahresvergleich von EUR -4.429.793 Mio. auf EUR 285.032 ins Positive. Zu beachten ist, dass aus dem EBITDA auch Umstrukturierungskosten von EUR 236.000 getragen wurden, die grösstenteils im zweiten Quartal angefallen sind. Das EBIT verbesserte sich von EUR -5.874.755 auf plus EUR 2.872.152. Hier schlagen sich zusätzlich hohe ausserordentliche Erträge aus Forderungsverzichten und Verkäufe von Assets nieder. Das EBT drehte von EUR - 6.030.279 auf plus EUR 2.770.976.
Konzentration auf Kostendeckung
Durch den Wegfall der insolventen deutschen Tochter Camelot AG und aller Auslandstöchter sowie bedingt durch die Konzentration auf kostendeckende Aufträge verringerte sich der Umsatz im Halbjahr auf EUR 4.715.029 (Hj 2002: EUR 14,1 Mio.). Im zweiten Quartal drückten sich auch der Verkauf der Auskunftsaktivitäten in die neu gegründete 118899 Alles Auskunft Telefonauskunft AG sowie der Verkauf der Tochtergesellschaft CLC direkt in Umsatzrückgängen aus. Die technische Abwicklung der Auskunftsnummer 118899 verbleibt aber mit langfristigen Verträgen in der CLC AG. Der mittlerweile abgeschlossene erste Schritt des Zwangsausgleiches der Wiener Tochtergesellschaft dmb ließ eine Berücksichtigung der Umsätze und Ergebnisse ab April nicht mehr zu. Zu beachten ist, dass die Vergleichszahlen im Jahr 2002 nach US-GAAP erstellt wurden, während die aktuellen Zahlen nach HGB berechnet wurden.
Ausblick
Für das zweite Halbjahr erwartet das Management einen Abschluß der Sanierung hinsichtlich der noch verbliebenen Altlasten und weitere Verbesserungen bei den operativen Kennzahlen.
Nach der erfolgreichen organisatorischen Umstrukturierung durch CEO Georg Sima scheidet dieser per Mitte August aus dem Unternehmen aus. Die CLC Group wird bis zur Nachbesetzung der Funktionen vom bisherigen CFO Mag. Michael Lielacher als Alleinvorstand geführt. Die Nachbesetzungen werden aus dem Haus bis Jahresende erfolgen.
- EBITDA trotz hoher Restrukturierungskosten bei EUR 285.000
- Umsatz nach Wegfall von Camelot und Auslandstöchter sowie Ausgliederungen auf "geschrumpfter, gesunder Basis"
Das erste Geschäftshalbjahr der CLC Group zeigt bereits deutliche Restrukturierungserfolge. Seit der Mehrheitsübernahme der Gesellschaft durch die ebenfalls börsenotierte BLUeBULL AG konnten alle wesentlichen Ertragsparameter im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Das EBITDA drehte im Halbjahresvergleich von EUR -4.429.793 Mio. auf EUR 285.032 ins Positive. Zu beachten ist, dass aus dem EBITDA auch Umstrukturierungskosten von EUR 236.000 getragen wurden, die grösstenteils im zweiten Quartal angefallen sind. Das EBIT verbesserte sich von EUR -5.874.755 auf plus EUR 2.872.152. Hier schlagen sich zusätzlich hohe ausserordentliche Erträge aus Forderungsverzichten und Verkäufe von Assets nieder. Das EBT drehte von EUR - 6.030.279 auf plus EUR 2.770.976.
Konzentration auf Kostendeckung
Durch den Wegfall der insolventen deutschen Tochter Camelot AG und aller Auslandstöchter sowie bedingt durch die Konzentration auf kostendeckende Aufträge verringerte sich der Umsatz im Halbjahr auf EUR 4.715.029 (Hj 2002: EUR 14,1 Mio.). Im zweiten Quartal drückten sich auch der Verkauf der Auskunftsaktivitäten in die neu gegründete 118899 Alles Auskunft Telefonauskunft AG sowie der Verkauf der Tochtergesellschaft CLC direkt in Umsatzrückgängen aus. Die technische Abwicklung der Auskunftsnummer 118899 verbleibt aber mit langfristigen Verträgen in der CLC AG. Der mittlerweile abgeschlossene erste Schritt des Zwangsausgleiches der Wiener Tochtergesellschaft dmb ließ eine Berücksichtigung der Umsätze und Ergebnisse ab April nicht mehr zu. Zu beachten ist, dass die Vergleichszahlen im Jahr 2002 nach US-GAAP erstellt wurden, während die aktuellen Zahlen nach HGB berechnet wurden.
Ausblick
Für das zweite Halbjahr erwartet das Management einen Abschluß der Sanierung hinsichtlich der noch verbliebenen Altlasten und weitere Verbesserungen bei den operativen Kennzahlen.
Nach der erfolgreichen organisatorischen Umstrukturierung durch CEO Georg Sima scheidet dieser per Mitte August aus dem Unternehmen aus. Die CLC Group wird bis zur Nachbesetzung der Funktionen vom bisherigen CFO Mag. Michael Lielacher als Alleinvorstand geführt. Die Nachbesetzungen werden aus dem Haus bis Jahresende erfolgen.