Burgenland Holding mit niedrigerem Periodenüberschuss im 1. Halbjahr

Aufgrund geringerer Dividendenausschüttung der Energie Burgenland AG - Keine wesentlichen Veränderungen des Ergebnisses im 2. Halbjahr erwartet

Die börsennotierte Burgenland Holding hat mit 9,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017/18 einen um 9,8 Prozent niedrigeren Periodenüberschuss als im Vergleichszeitraum ausgewiesen. Als Grund wurde im am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht die im Vergleich zum Vorjahr geringere Dividendenausschüttung der Energie Burgenland AG genannt.

84,00 EUR +3,07%
Hoch 84,00 Tief 84,00 Vortag 81,50

Die Energie Burgenland hatte die Dividende im vorigen Geschäftsjahr einmalig um rund zehn Prozent erhöht. Im ersten Halbjahr 2017/18 reduzierten sich die Beteiligungserträge der Burgenland Holding um 9,7 Prozent auf 9,3 Mio. Euro. Die Bilanzsumme stieg um 0,6 Prozent auf 81,3 Mio. Euro. Für das zweite Halbjahr 2017/18 seien keine wesentlichen Veränderungen des Ergebnisses zu erwarten, hieß es im Bericht.

Die Umsatzerlöse der Energie Burgenland nahmen im ersten Quartal 2017/18 um 5,7 Prozent auf 91,6 Mio. Euro zu. Als Grund wurden gestiegene Stromproduktionsmengen aus Windkraft und höhere Erlöse im Biomassebereich genannt. Das Ergebnis vor Steuern betrug 16,9 Mio. Euro und lag damit 7,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Energiekonzern hatte im ersten Quartal 2017/18 mehr Strom an Endkunden verkauft, ging aus dem Geschäftsbericht hervor.

Die Burgenland Holding hält 49 Prozent am Grundkapital der Energie Burgenland. Die restlichen 51 Prozent sind im Besitz der Landesholding Burgenland GmbH. Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding ist die niederösterreichische EVN mit einem Anteil von 73,63 Prozent. Über zehn Prozent der Anteile werden vom Verbund und zwischen fünf und zehn Prozent von der Wien Energie gehalten. Die Anteile der übrigen Aktionäre liegen unter vier Prozent.

(Schluss) mie/gru