Wiener Privatbank erwartet für 2017 höhere Dividende
Bis zu 2,65 Euro je Aktie - Einigung über Kaufpreis für Übertragung von Immobilienaktivitäten der Privatbank an ViennaEstate Immobilien AG
Die börsennotierte Wiener Privatbank SE und die ViennaEstate Immobilien AG haben sich über den Kaufpreis für die Übertragung von wesentlichen Immobilienaktivitäten der Privatbank geeinigt. Daher erwarte die Wiener Privatbank für das Jahr 2017 eine höhere Dividende von bis zu 2,65 Euro je Aktie, teilt das Unternehmen am Donnerstagnachmittag in einer Aussendung mit.
Letztlich soll es - wie berichtet - zu einer weitgehenden Trennung zwischen Bank- und Immobiliengeschäft kommen. Wesentliche Immobilienaktivitäten der Gesellschaft sollen im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 und des ersten Halbjahres 2018 veräußert werden. Die ViennaEstate Immobilien AG ist mehrheitlich im Besitz von Günter Kerbler und Johann Kowar, die früher die Mehrheit an der Wiener Privatbank hielten, ihre Beteiligungen aber an eine slowakische Investorengruppe verkauften.
Die Wiener Privatbank und ViennaEstate haben sich auf die nachstehenden Mindestkaufpreise geeinigt: Costagasse 6 GmbH & Co KG: 15,3 Mio. Euro, Wiener Privatbank Immobilienverwaltung GmbH: 2,980 Mio. Euro zuzüglich Dividende für das Geschäftsjahr 2017.
Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Aufsichtsrat und die außerordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft. Die genaue Ausgestaltung der Verträge sei noch Gegenstand von Verhandlungen.
Sofern diese Transaktionen bis zum 31.12.2017 rechtswirksam durchgeführt werden können, werde die Privatbank im laufenden Geschäftsjahr einen außerordentlichen Ertrag von rund 7,9 Mio. Euro erzielen. Daher erwarte der Vorstand aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2017 auch eine spürbar erhöhte Dividende von bis zu 2,65 Euro je Aktie unter der Annahme einer Vollausschüttung.
(Schluss) gru/ggr