Andritz erwartet nun leichten Umsatzrückgang 2017

Umsatzminus im zweiten Quartal von 5,6 Prozent - EBITA-Marge soll aus heutiger Sicht zumindest das Niveau des Vorjahres erreichen

Der steirische Anlagenbauer Andritz revidiert seine Umsatzprognose und geht nun von einem leicht rückläufigen Umsatz im Jahr 2017 aus. Im zweiten Quartal ging der Umsatz wegen weniger Geschäft im Bereich Hydro sowie "Pulp & Paper" um 5,6 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro zurück. Im ersten Halbjahr ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode noch ein kleines Plus von 0,6 Prozent auf 2,78 Mrd. Euro.

69,70 EUR +0,72%
Hoch 70,00 Tief 69,50 Vortag 69,20

Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) stieg im zweiten Quartal um 0,1 Prozent auf 67,8 Mio. Euro und im ersten Halbjahr um 8,8 Prozent auf 130,8 Mio. Euro. "Wir sind mit der Entwicklung im 1. Halbjahr insgesamt zufrieden, auch wenn wir nicht in allen unseren Geschäftsbereichen unsere Ziele erreichen konnten", kommentierte Andritz-Chef Wolfgang Leitner das Halbjahresergebnis am Freitag in einer Aussendung. Bei der Projekt- und Investitionstätigkeit erwarte man "keine wesentlichen Änderungen bis zum Jahresende". Die Rentabilität (EBITA-Marge) soll aus heutiger Sicht zumindest das Niveau des Vorjahres erreichen.

Der Auftragsstand per Ende Juni lag bei 6,85 Mrd. Euro, ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber Ende Dezember 2016. Die Zahl der Mitarbeiter sank im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent auf 25.390.

(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt nach PK) cri/cs/cam

ISIN AT0000730007 WEB http://www.andritz.com