Sanochemia-Verlust im ersten Halbjahr auf 1,7 Mio. Euro versechsfacht
Durch Einmaleffekte und Rohstoffpreise - Weiteres Wachstum und operativer Gewinn als Ziele für das Geschäftsjahr
Die börsennotierte Wiener Pharmafirma Sanochemia hat im ersten Halbjahr 2016/17 den Verlust auf 1,7 Mio. Euro versechsfacht. Auch operativ (EBIT) gab es diesmal ein Minus von 900.000 Euro, in der Vorjahresperiode war beim EBIT noch ein leichtes Plus zu Buche gestanden. Auslöser für den Verlust waren einmalig erhöhte Aufwendungen im Produktionsbereich und gestiegene Rohstoffkosten.
Der Umsatz stieg hingegen von 17,5 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist wegen einem Schuldscheindarlehen in Höhe von 7 Mio. Euro auf 54,5 Prozent zurückgegangen.
Trotz der roten Zahlen im ersten Halbjahr bekräftigte der Vorstand am Dienstag das Ziel für das laufende Geschäftsjahr: ein organisches Wachstum soll eine positives EBIT ermöglichen. Die internationale Expansion soll weitergeführt werden. Sanochemia erzeugt sowohl Medikamente für Menschen (rund 70 Prozent des Umsatzes) als auch für Tiere.
(Schluss) tsk/ggr