HV-Fragen des IVA
HV-Fragen des IVA
Wie viele Mitarbeiter (ohne Vorstand) hatten 2016 einen Jahresgesamtbezug von mehr als 200.000 Euro und wie viele davon einen Jahresgesamtbezug von über 500.000 Euro?
Antwort: 2016 hatten in der ANDRITZ‐GRUPPE 70 Mitarbeiter (ohne Vorstand) einen Jahresgesamtbezug (Grundgehalt + variable Vergütung inklusive aktienbasierte Vergütung) von mehr als 200.000 EUR. Von diesen 70 Mitarbeitern hatte kein Mitarbeiter einen Jahresgesamtbezug von über 500.000 EUR.
Wie viele Mitarbeiter hatten im Berichtsjahr einen Jahresbezug von weniger als 25.000 Euro? (Vollzeitbeschäftigung, volles Jahr, ohne Lehrlinge) aufgegliedert nach Inland – Ausland.
Antwort: 2016 hatten in der ANDRITZ‐GRUPPE rund 7.800 Mitarbeiter einen Jahresgesamtbezug von umgerechnet weniger als 25.000 EUR. Dabei handelt es sich in erster Linie um Mitarbeiter von ANDRITZ-Tochtergesellschaften in den Emerging Markets.
Aktionariat (in %) – soweit Informationen vorhanden bzw. Schätzung
‐ Mitarbeiter (ohne Vorstand)
‐ Vorstand, Aufsichtsrat
‐ Retail–Aktionäre – aufgegliedert nach Inland ‐ Ausland
‐ ausländische Investoren
Antwort: ANDRITZ verfügt über eine stabile und ausgewogene Aktionärsstruktur. Schätzungsweise 1‐2% vom Grundkapital bzw. 800 bis 1.000 Mitarbeiter inkl. Führungskräfte sind heute weltweit Aktionäre von ANDRITZ.
25% plus eine Aktie sind im Besitz der Custos Vermögensverwaltungs GmbH und 0,77% im Besitz der Cerberus Vermögensverwaltung GmbH. Die Geschäftsanteile dieser Gesellschaften werden teils direkt und teils indirekt von der Custos Privatstiftung beziehungsweise von Wolfgang Leitner, dem Vorstandsvorsitzenden der ANDRITZ AG, gehalten.
5,721% gehören der Certus Beteiligungs‐GmbH, deren Geschäftsanteile sich mittelbar im Eigentum der Manile Privatstiftung befinden.
Mit einem Streubesitz von knapp unter 70% stellen nationale und internationale institutionelle Anleger sowie Privataktionäre den Hauptanteil der Aktionäre. Darunter befinden sich mit einem Aktienanteil von 5,01% FMR LLC (Fidelity Management & Research), mit 3,96% The Capital Group Companies, Inc. und mit 3,90% BlackRock, Inc.
Der Hauptteil der institutionellen Anleger kommt aus Großbritannien, den USA, Österreich und Deutschland, jener der Privataktionäre aus Österreich und Deutschland.
Externe Kosten der Börsenotiz
‐ Wiener Börse AG, OePR (Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung), FMA, Mitgliedschaften
‐ Hauptversammlung
‐ Road Shows, Präsentationen, sonstige Aktivitäten
‐ Beratungsaufwand
Antwort:
Externe Kosten der Börsenotiz im Geschäftsjahr 2016:
Wiener Börse AG 7.500 EUR
OePR (Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung) rd. 45.000 EUR
FMA rd. 272.000 EUR
Div. Mitgliedschaften rd. 4.000 EUR
Hauptversammlung rd. 62.000 EUR
Road Shows, Präsentationen, sonstige Aktivitäten rd. 90.000 EUR
Beratungsaufwand rd. 9.000 EUR
Externer Beratungsaufwand (ohne Prüfungsleistungen) an die „Big Four“ (Deloitte, EY, KPMG, PwC) und BDO
Antwort: Der externe Beratungsaufwand (ohne Prüfungsleistungen) an die „Big Four“ und BDO im Geschäftsjahr 2016 betrug rd. 2,8 Millionen Euro.
Höhe der Körperschafts‐ (bzw. Ertragssteuer) zahlungen 2016 in Österreich und in den drei wichtigsten Auslandsmärkten.
Antwort: Die Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2016 in Österreich betrugen insgesamt 12.237 EUR. Der steuerliche Verlustvortrag wird mit der Veranlagung 2016 zur Gänze aufgebraucht werden.
Höhe der Körperschafts‐ bzw. Ertragsteuerzahlungen 2016 in den drei wichtigsten Auslandsmärkten:
USA: rd. 26,7 Millionen EUR
Brasilien: rd. 16,4 Millionen EUR
China: rd. 5,8 Millionen EUR
Wie viele Mitarbeiter gingen 2016 mit welchem Durchschnittsalter in Pension? Anzahl der Mitarbeiter per 31.12.2016, gegliedert in Geburtsjahrgang 1956 und älter, 1957 – 1961, 1962 – 1966 (jeweils getrennt nach Frauen und Männern), Anzahl der Lehrlinge, Behinderten‐Einstellquote.
Antwort: Pensionierungen 2016: Männer 260 / Frauen 80
Durchschnittliches Pensionsantrittsalter 2016: Männer 63,5 Jahre / Frauen 60 Jahre
MitarbeiterInnen 50 – 55 Jahre: Männer 3.850 / Frauen 710
MitarbeiterInnen 55 – 60 Jahre: Männer 1.180 / Frauen 205
MitarbeiterInnen über 60 Jahre: Männer 595 / Frauen 120
Anzahl Lehrlinge gesamt: 877, davon Österreich: 143
Behinderten‐Einstellquote: 0,5%
Mögliche Auswirkungen von BREXIT und der TRUMP‐Administration im Jahr 2017 und in den Folgejahren.
Antwort: Ganz allgemein ist zu sagen, dass man die mittel‐ bis langfristigen Auswirkungen des BREXITs und der TRUMP‐Administration auf die Weltwirtschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich abschätzen kann. Der Umsatzanteil der ANDRITZ‐GRUPPE in UK beträgt rd. 1% vom Gesamtumsatz. Aus diesem Grund sollten die direkten Auswirkungen des BREXITs auf die ANDRITZ‐GRUPPE minimal sein. ANDRITZ verfügt in den USA über eine starke lokale Präsenz mit über 20 Produktions‐ und Servicestandorten und mehr als 1.700 Mitarbeitern. Alle vier Geschäftsbereiche sind in den USA vertreten. Aus heutiger Sicht sollten die Auswirkungen auf ANDRITZ daher gering sein. Wenn sich jedoch durch den BREXIT das Wirtschaftswachstum in Europa bzw. weltweit eintrübt, oder weitere regulatorische Maßnahmen durch die Trump‐Administration erfolgen, die nichtamerikanische Firmen negativ betreffen, dann könnten die Auswirkungen auf ANDRITZ doch erheblich sein.