Miba will 75-Millionen-Euro-Anleihe vorzeitig zurückkaufen

Zum Kurs von 108,3 Prozent oder 541,50 Euro je Schuldverschreibung - Corporate Bonds des Kfz-Zulieferers sollen außerdem vom Geregelten Freiverkehr in den "Dritten Markt" wechseln

Der oberösterreichische Autozulieferer Miba AG möchte seine im Jahr 2012 platzierte und an sich bis 2019 laufende Unternehmensanleihe im Volumen von 75 Mio. Euro und einer jährlichen Verzinsung von 4,5 Prozent vorzeitig zurückkaufen. Dies kündigte der Miba-Vorstand heute, Freitag, an. Das Rückkauf-Memorandum mit den Bedingungen soll kommenden Montag auf die Miba-Internetseite gestellt werden.

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Als Rückkaufkurs sind 108,3 Prozent oder 541,50 Euro je Schuldverschreibung vorgesehen, die Rückkauffrist soll von 21. November bis 6. Dezember laufen, hieß es dazu in einer Ad-hoc-Aussendung. Begeben hatte Miba die Anleihe 2012 in einem noch höheren Zinsumfeld zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums, konkret um für Akquisitionen gerüstet und rasch handlungsfähig zu sein, wie damals erklärt wurde. Der endfällige Bond war zu einem Kurs von 101,423 Prozent begeben worden, die Tilgung ist für 27. Februar 2019 vorgesehen.

Außerdem hat der Miba-Vorstand am Freitag beschlossen, dass die Teilschuldverschreibungen an der Börse vom Geregelten Freiverkehr per 20. Dezember in den "Dritten Markt" wechseln sollen. Letzter Handelstag im Geregelten Freiverkehr wäre damit der 19. Dezember. Noch heute wolle man der Wiener Börse die Zurückziehung der Bonds vom Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse anzeigen.

(Schluss) sp/kre