Ergebnisse des EBA Stresstests für die Raiffeisen-Landesbanken-

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Ergebnisse des EBA Stresstests für die Raiffeisen-Landesbanken- Holding GmbH veröffentlicht



Für die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Mehrheitsaktionärin der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), wurden die Ergebnisse des Stresstests der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht. Die RZB und somit auch die Raiffeisen Bank International AG (RBI), waren als Teil der Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH Gegenstand des EZB-Stresstests. Die veröffentlichten Daten beziehen sich auf die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH. Eine geforderte Kapitalquote (CET1 Ratio) zum Bestehen des Stresstests wurde von der EZB in diesem Jahr nicht festgelegt. Die Szenarien wurden auf Basis der Bilanzstruktur per 31.12.2015 berechnet.

Zum 31.12.2015 lag die CET1 Ratio (transitional) der Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH bei 10,5%, die CET1 Ratio (fully loaded) bei 10,2%. Im Basisszenario wurde per Ende 2018 eine CET1 Ratio (transitional) von 12,4% erreicht, die CET1 Ratio (fully loaded) betrug 12,3% zum gleichen Stichtag. Im ungünstigen Szenario lagen sowohl die CET1 Ratio (transitional) als auch die CET1 Ratio (fully loaded) zum 31.12.2018 bei 6,1%.

Die Stärkung des Eigenkapitals ist ein wesentliches Ziel für die RZB-Gruppe. Aus diesem Grund hat die RBI Anfang 2015 ein Transformationsprogramm gestartet, mit dem Ziel, bis Ende 2017 eine CET1 Ratio (fully loaded) von mindestens 12% zu erreichen. Da dem Stresstest die Bilanz per 31.12.2015 zugrunde liegt, sind wichtige Eckpunkte dieses Transformationsprogramms nicht in den Szenarien enthalten. Diese umfassen unter anderem den beabsichtigten Verkauf der polnischen Einheit, den bereits abgeschlossenen Verkauf der slowenischen Bank, den Rückzug aus den USA und die Redimensionierung in Asien sowie die weitere Reduktion der risikogewichteten Aktiva in Russland. Des Weiteren hat die RZB zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, die sich positiv auf die Kapitalstruktur auswirken. Beispiele dafür sind die bereits angekündigte Reduktion der UNIQA-Beteiligung und die Vereinfachung der Gruppenstruktur.