Im "Oberhaus" der RZB werden Zwischenholdings wegfusioniert

"Raiffeisen Landesbanken Holding GmbH" und "R-Landesbanken-Beteiligung GmbH" werden verschmolzen - Bank: Stand unabhängig von RBI/RZB-Fusionsplan auf der Agenda

Bei der Raiffeisen Zentralbank (RZB), Konzernmutter der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI), steht eine Bereinigung von komplizierten Beteiligungsholdingstrukturen im "Oberhaus" an. Mit dem Schritt werden die einzelnen Raiffeisenlandesbanken mehr oder weniger direkt an der RZB beteiligt sein.

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Akut mit der in Prüfung befindlichen Fusion von RZB und RBI soll die Straffung der Eigentümerholdings oberhalb der RZB nichts zu tun haben. "Diese Bereinigung stand so und so auf der Agenda", sagte ein Sprecher am Dienstag zur APA.

Zwischen den Landesbanken und ihrer "Tochter" RZB standen bisher zwei große Holdings, die "Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH" und darunter deren 100-Prozent-Beteiligung "R-Landesbanken-Beteiligung GmbH". Diese beiden Holdings werden jetzt fusioniert und gehen in der RZB auf, wurde am Dienstag mitgeteilt.

Mit dieser Verschmelzung von Zwischenholdings werden die RZB-Aktien an die Landesbanken direkt übertragen, bzw. an deren eigene Zwischenholdings. Denn auch die Landesbanken halten ihre RZB-Aktien zum Teil über eigene Tochter/Holdinggesellschaften.

Die Raiffeisen Bank International will nach bisherigen Angaben bis September eine Entscheidung über eine Fusion mit der Raiffeisen Zentralbank treffen. Demnach würde die Mutter RZB auf die börsennotierte Tochter verschmolzen, hieß es bisher.

(Schluss) rf/itz