Ermittlungen gegen Ex-RBI-Chef Stepic eingestellt

Wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung und im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften

Die Ermittlungen gegen den früheren RBI-Chef Herbert Stepic wegen des Verdachts auf Steuerziehung sind eingestellt worden. Die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Die Einstellung erfolgte bereits am 9. Mai.

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Stepic hatte 2013 Selbstanzeige bei der Finanz erstattet, er habe von 2003 bis 2012 "irrtümlich Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht versteuert". Im Zuge dieser Causa trat er im Jahr 2013 als RBI-Chef zurück.

Die Einstellung der Ermittlungen "umfasst auch die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Beteiligungen an Immobilienkommanditgesellschaften", hieß es auf Anfrage bei der WKStA. In Medien war ja auch die Rede von Untersuchungen rund um Immobiliengeschäfte gewesen. Es handle sich um gängige und legale Steueroptimierungsmodelle, betonte Stepic stets auch zu seinen Immobiliengeschäften.

(Schluss) phs/cri