Deutsche Bank hebt Kursziel für RBI-Titel von 12,0 auf 13,0 Euro an
Votum bleibt "Hold"
Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) von 12,0 auf 13,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum bleibt indessen unverändert bei "Hold".
Für die am 12. Mai anstehenden Erstquartalsergebnisse der RBI erwarten die Deutsche Bank-Analysten einen im Vergleich zum Vorquartal etwas niedrigeren Vorsteuergewinn von 184 Mio. Euro. Zudem erwarten sie fallende Einnahmen, allerdings sollte sich der Trend bei den Kreditausfällen positiv entwickeln.
Mehr Aufmerksamkeit als den eigentlichen Zahlen dürfte jedoch der Konzernstruktur zukommen, mutmaßen die Experten. Die Wahrscheinlichkeit einer Fusion mit dem Hauptaktionär der RBI, der RZB und potenziell auch mit der RLB Niederösterreich, nehme nach Ansicht der Deutsche- Bank-Analysten zu. Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen Struktur der Bankgruppe bleiben die Experten bei ihrer "Hold"-Einschätzung, erhöhen jedoch aufgrund des rückläufig erwarteten Ergebnisses bei den Kreditausfällen ihr Kursziel leicht auf nun 13,0 Euro.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Deutsche Bank-Analysten 0,86 Euro für 2016, sowie 1,80 bzw. 2,70 Euro für die beiden Folgejahre. Die Ausschüttung einer Dividende erwarten die Analysten für 2016 und 2017 nicht. Für 2018 beläuft sich die Dividendenschätzung je Titel auf 0,54 Euro.
Am Freitag schlossen die RBI-Titel an der Wiener Börse mit minus 1,52 Prozent bei 13,955 Euro.
Analysierendes Institut Deutsche Bank
(Schluss) bel/ger