T-Mobile Austria - Steile "Fieberkurve" bei der Digitalisierung

Bierwirth: "Mobilfunk ist das Backbone der Digitalisierung"

2010 flossen durch das Netz von T-Mobile Austria 4.718 Terabyte (TB) an Daten, fünf Jahre später waren es schon 70.071 TB. Alleine von 2014 auf 2015 legte die Datenmenge um 76 Prozent zu. Bereits 45 Prozent des Datenverkehrs laufen über den schnellen Datendienst LTE, die vierte Mobilfunkgeneration. 2020 soll schon die 5. Generation von Relevanz sein, so T-Mobile Austria-Chef Andreas Bierwirth.

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Dies zeige, dass es das mobile Telekommunikationsangebot sei, das Österreich digital mache. "Der Mobilfunk ist das Backbone der Digitalisierung", betonte Bierwirth am Donnerstag vor Journalisten.

Während die Mobilfunkbranche erhebliche Summen in den Netzausbau investiert, stagnieren oder fallen die Umsätze. T-Mobile war es im Vorjahr zum ersten Mal gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen und sogar ein kleines Plus von zwei Prozent einzufahren. Mit 829 Mio. Euro lag der Umsatz aber deutlich unter den 1,18 Mrd. Euro aus dem Jahr 2007. Rund 136 Mio. Euro hat T-Mobile Austria im Vorjahr nach Eigenangaben investiert. Seit 1. Jänner 2015 arbeite das Unternehmen zu hundert Prozent CO2-neutral.

(Schluss) stf/ivn