VIG-Einnahmen sanken 2015 wegen bewusster Einmalerlags-Bremse 1
Im Gesamtkonzern 1,5 Prozent Rückgang auf 9,23 Mrd. Euro, darunter in Leben 5,8 Prozent Minus - Laufende Leben-Prämien stiegen dagegen um 2,3 Prozent
Wegen einer bewussten Zurückhaltung bei der Annahme von Einmalerlägen hat die Vienna Insurance Group (VIG) voriges Jahr weniger Prämieneinnahmen erzielt. Insgesamt betrug der Rückgang 1,5 Prozent auf 9,23 Mrd. Euro, darunter in der Sparte Leben 5,8 Prozent auf 4,02 Mrd. Euro, teilte der Versicherungskonzern am Dienstag mit.
Gegen laufende Prämienzahlungen habe man in Leben einen Anstieg um 2,3 Prozent verzeichnet. Durch die gezielte Zurückhaltung bei Einmalerlägen seien diese um 16,3 Prozent gesunken, so die VIG.
In der Sparte Schaden/Unfall stiegen die verrechneten Prämien (vorläufig und unkonsolidiert) dagegen um 2,0 Prozent auf 4,82 Mrd. Euro, in der privaten Krankenversicherung legten sie um 2,9 Prozent auf 398 Mio. Euro zu.
(Forts.) sp/tsk
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