Verbund - Hitze brachte geringere Wasserführung im Juli

Stromnetze stark beansprucht

Die Hitzwelle der vergangenen Wochen hat für die Wasserkrafterzeugung eine geringere Wasserführung gebracht. Der Juli sei eher schwächer in der Wasserführung gewesen, sagte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber am Mittwoch bei der Halbjahrespressekonferenz. Die Stromnetze seien sehr stark beansprucht gewesen.

63,10 EUR +0,00%
Hoch 63,75 Tief 62,75 Vortag 63,10

Die Verbund-Netz-Tochter APG ist für das Übertragungsnetz zuständig. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik auf der einen Seite sei stark gewesen, die Abnahme aber nicht gestiegen. In der Stabilisierung des Netzes sei einiges los gewesen.

Der Juli sei eher schwächer in der Wasserführung gewesen, man müsse aber das gesamte Jahr betrachten. Im ersten Halbjahr war die Wasserführung überdurchschnittlich: Der Erzeugungskoeffizient lag mit 1,03 Prozent um 3 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt.

(Schluss) itz/ivn