Teak-Holz-Vorstand arbeitet an Sanierung: "Großer Wurf noch nicht da"
Fraundorfer: Unternehmen erhält laufend Finanzierungen - Betrieb "bis auf Weiteres" gesichert - Suche nach Geldgeber läuft weiter
Der angeschlagene Plantagenbetreiber Teak Holz International (THI) erhält laut Vorstand Franz Fraundorfer laufend Gelder. Damit sei der Betrieb "bis auf Weiteres" gesichert, der "große Wurf ist aber noch nicht da", so der Manager am Dienstag auf APA-Anfrage. Man arbeite "frohen Mutes" und "mit Aussicht auf Erfolg". Die Zinsen für die Zwischenfinanzierungen liegen laut Fraundorfer unter 10 Prozent.
Das Unternehmen sucht fieberhaft nach einem Geldgeber und verhandelt auf Hochtouren mit den Gläubigern. Teak Holz sitzt auf einem Schuldenberg von knapp 32 Mio. Euro. Der Vorstand hatte im Dezember 2014 mitgeteilt, dass auf den Plantagen in Costa Rica nur halb so viele Teakbäume stehen wie in den Vorjahren bilanziert. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013/14, das am 30. September endete, wurde daraufhin auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Wirtschaftsprüfer können derzeit keine positive Fortbestandsprognose ("going concern") abgeben.
(Schluss) pro/phs