Sanochemia will sich verstärkt stabileren Märkten zuwenden
Umsatz stieg im 1. Quartal 2014/15 auf 8,31 (6,05) Mio. Euro - Umsatzrückgänge in den Emerging Markets
Das börsennotierte Wiener Pharmaunternehmen Sanochemia will sich aufgrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen in den Emerging Markets und den damit verbundenen Umsatzrückgängen wieder verstärkt den stabileren Märkten in Europa, Japan und vor allem den USA zuwenden. Im ersten Quartal 2014/15 stiegen die Umsatzerlöse von 6,05 auf 8,31 Mio. Euro. Ergebniszahlen wurden heute keine mitgeteilt.
Im Segment Produktion konnte ein Umsatz von 3,7 (1,3) Mio. Euro erzielt werden. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf einen avisierten Großauftrag in der Synthese. Sanochemia verhandle derzeit über die Verlängerung der Lieferverträge mit Janssen über 2015 hinaus. Im Bereich Lohnfertigung gab es einen Umsatzrückgang auf 860.000 (1,01 Mio.) Euro.
Das Exportgeschäft konnte mit 2,2 Mio. Euro stabil gehalten werden. Die Umsatzrückgänge im Nahen und Mittleren Osten (- 510.000 Euro ) wurden mit gesteigerten Umsätzen in Zentral- und Südamerika (-570.000 Euro) kompensiert. Zu Zuwächsen kam es in Afrika und Europa, Umsatzverluste in Asien. Im Veterinärbereich konnten 1,6 (1,7) Mio. Euro Erlöse erzielt werden.
Die Verhandlungen über einen Lizenz- und Herstellungsvertrag mit einem multinationalen US-Pharmaunternehmen haben sich verzögert, der Abschluss wird noch für das erste Quartal 2015 erwartet. Lizenzvereinbarungen mit einem großen europäischen Pharmakonzern betreffend einer Produktlizenz seien in der Endphase. Im Veterinärbereich liefen derzeit Verhandlungen mit "Big Playern", um den Absatz der Nischenprodukte zu erhöhen, so Sanochemia weiter.
(Schluss) ggr/ivn