Industrieproduktion im Euroraum und in der EU28 um 1,1% gefallen

Industrieproduktion im Euroraum und in der EU28 um 1,1% gefallen



Im Mai 2014 verringerte sich die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber April 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 1,1%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im April 2014 hatte sich die Industrieproduktion in beiden Gebieten um 0,7% erhöht.
Im Mai 2014 stieg die Industrieproduktion gegenüber Mai 2013 im Euroraum um 0,5% und in der EU28 um 1,1%.

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 1,1% im Mai 2014 gegenüber April 2014 auf Rückgänge bei der Produktion von Vorleistungsgütern um 2,4%, von Verbrauchsgütern um 2,2%, von Gebrauchsgütern um 1,8% und von Investitionsgütern um 0,5% zurückzuführen, während die Produktion im Energiesektor um 3,0% stieg.

In der EU28 ist der Rückgang um 1,1% auf Rückgänge bei der Produktion von Vorleistungsgütern um 2,1%, von Verbrauchsgütern um 1,8%, von Gebrauchsgütern um 1,6% und von Investitionsgütern um 1,0% zurückzuführen, während die Produktion von Energie um 2,2% zunahm.

Die höchsten Rückgänge der Industrieproduktion verzeichneten Portugal (-3,6%), Schweden (-3,2%) und Dänemark (-2,1%) und die höchsten Zuwächse Rumänien (+2,6%), Litauen (+1,6%) und die Niederlande (+1,1%).

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,5% im Mai 2014 gegenüber Mai 2013 auf Anstiege bei der Produktion von Investitionsgütern um 1,5%, von Verbrauchsgütern um 1,4% und von Vorleistungsgütern um 0,4% zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,3% und die Produktion im Energiesektor um 3,1% zurückgingen.

In der EU28 ist der Anstieg um 1,1% auf Anstiege bei der Produktion von Investitionsgütern um 2,2%, von Vorleistungsgütern und Verbrauchsgütern um jeweils 1,4%, und von Gebrauchsgütern um 0,7% zurückzuführen, während die Produktion von Energie um 2,9% abnahm.

Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Rumänien (+15,0%), Litauen (+10,2%) und Ungarn (+9,5%) und die stärksten Rückgänge Malta (-11,9%), Frankreich (-4,2%) und Finnland (-2,9%).