Stabiler Wochenbeginn

Stabiler Wochenbeginn



Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft in diesem und im kommenden Jahr ein kräftiges Wachstum zu. Auch wenn sich das hohe Tempo des ersten Quartals nicht halten lassen wird, sind die Volkswirte der Deutschen Bundesbank zuversichtlich, teilte die Notenbank im Rahmen ihrer Frühjahrsprognose in Frankfurt mit. "Neben der sich weiter verbessernden konjunkturellen Lage der Industrieländer und der graduellen Erholung des Euro-Raums spricht nicht zuletzt die gestärkte deutsche Binnenwirtschaft für einen soliden Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann.

Der Stellenaufbau in den USA hat sich im Mai etwas verlangsamt. Außerhalb der Landwirtschaft wurden im Mai 217.000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte der Banken hatten im Schnitt mit 219.000 neuen Stellen gerechnet. Der Stellenzuwachs im Vormonat April wurde um 6.000 auf 282.000 nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote blieb im Mai auf dem Vormonatsniveau von 6,3%, während Volkswirte eigentlich einen Anstieg auf 6,4% erwartet hatten. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im Mai wie erwartet um 0,2% im Monatsvergleich zu.

Die japanische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2014 stärker gewachsen als zunächst gemeldet. Wie das Cabinet Office am Montag mitteilte, lag der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in den ersten drei Monaten des Jahres laut endgültiger Veröffentlichung bei 1,6% im Quartalsvergleich. Zuvor war ein Wirtschaftswachstum von 1,4% gemeldet worden. Industrie und Verbraucher blicken gleichfalls optimistischer in die Zukunft: Das Verbrauchervertrauen stieg im Mai von 37,0 Punkten auf 39,3 Zähler.

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Gewinne vom Wochenbeginn ausgebaut. Robuste Konjunkturdaten galten hierfür als Auslöser. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 110,13 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 31 Cent auf 104,72 Dollar.