Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,7%

Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,7%


EU28 bei 10,4%

Im Euroraum (ER18) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im April 2014 bei 11,7%, ein Rückgang gegenüber 11,8% im März 2014 und 12,0% im April 2013. In der EU28 lag die Arbeitslosenquote im April 2014 bei 10,4%, ein Rückgang gegenüber 10,5% im März 20144 und 10,9% im April 2013.

Eurostat schätzt, dass im April 2014 in der EU28 insgesamt 25,471 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 18,751 Millionen im Euroraum. Gegenüber März 2014 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 151 000 und im Euroraum um 76 000. Gegenüber April 2013 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 1,167 Millionen und im Euroraum um 487 000.

Mitgliedstaaten

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Österreich (4,9%), Deutschland (5,2%) und Luxemburg (6,1%) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (26,5% im Februar 2014) und Spanien (25,1%).

Die Arbeitslosenquote fiel über ein Jahr betrachtet in achtzehn Mitgliedstaaten, blieb in zwei stabil und stieg in acht. Die höchsten Rückgänge meldeten Ungarn (von 10,6% auf 7,8% zwischen März 2013 und März 2014), Portugal (von 17,3% auf 14,6%) und Irland (von 13,7% auf 11,9%). Die höchsten Anstiege verzeichneten Zypern (von 15,6% auf 16,4%) und die Niederlande (von 6,5% auf 7,2%).

Im April 2014 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 6,3%, ein Rückgang gegenüber 6,7% im März 2014 und 7,5% im April 2013.

Jugendarbeitslosigkeit

Im April 2014 waren in der EU28 5,259 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3,381 Millionen im Euroraum. Gegenüber April 2013 fiel deren Zahl in der EU28 um 415 000 und im Euroraum um 202 000. Im April 2014 lag die Jugendarbeitslosenquote5 in der EU28 bei 22,5% und im Euroraum bei 23,5%, gegenüber 23,6% bzw. 23,9% im April 2013. Die niedrigsten Quoten im April 2014 verzeichneten Deutschland (7,9%), Österreich (9,5%) und die Niederlande (11,0%) und die höchsten Quoten meldeten Griechenland (56,9% im Februar 2014), Spanien (53,5%) und Kroatien (49,0% im ersten Quartal 2014).