Wenig Neues
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Die Wahlen sind vorbei und sowohl in der Europäischen Union, als auch der Ukraine beginnt jetzt die Phase der Neuordnung und intensiven Arbeit.
Der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko, dessen dringlichste Aufgabe es ist dem Land Frieden, Stabilität und Wirtschaftswachstum zu bescheren, sieht sich mit neuerlichen Kampfhandlungen im Osten der Ukraine konfrontiert. Moskau nahm durch den russischen Außenminister Sergej Lawrow das Angebot Poroschenkos zu einem Dialog an, forderte die Ukraine aber gleichzeitig auf die „Anti-Terror-Operation“ zu stoppen. Poroschenko seinerseits verkündete aber eine Verschärfung dieser Operation. Es herrscht also weiterhin Uneinigkeit.
In der EU herrscht offenbar Erleichterung darüber, dass sich bei der Wahl nicht mehr EU-Skepsis durchgesetzt hat als ohnehin erwartet. Der deutsche Dax Index schoss um 1,28 Prozent in die Höhe und kratzt mit 9.892,82 Punkten an der 10.000er Grenze. Am Devisenmarkt notiert der Euro bei 1,3660 zum US-Dollar, 1,2220 Schweizer Franken sind je Euro zu bezahlen. Der japanische Yen steht relativ unverändert bei 101,95 Yen je Dollar. An der Börse konnte der Nikkei Index auf Grund freundlicher Konjunkturdaten aus China einen leichte Kurssteigerung verbuchen. Er ging am Ende des Handelstages mit einem Plus von 0,65% bei 14.697,97 Punkten aus dem Markt.
Auch am Rohölmarkt gibt es kaum Veränderungen. Die Preise für das schwarze Gold zogen leicht an und so kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (Lieferung Juli) aktuell 110,70 Dollar und das amerikanische WTI (Juli) wird bei 104,44 Dollar je Feinunze gehandelt. Gold wiederum verbilligte sich deutlich und notiert zur Zeit bei 1286 Dollar je Feinunze.